Gottschalk Logistic Systems GmbH

Boschstraße 68, 50171 Kerpen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 41873
Vorher
Möbeltransporte Gottschalk GmbH
Eingetragen
17.3.1988
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
ist die Planung und Durchführung von Transporten und Umzügen, insbesondere Firmen- und Behördenumzügen, inklusive aller damit verbundenen logistischen Leistungen und Nebenleistungen sowie die Überlassung von Arbeitnehmern. Die Gesellschaft ist berechtigt sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Melter
seit 14.10.2020
Geschäftsführer
Frank Schwieren
seit 4.7.2017
Geschäftsführer
Hermann Josef Berkle
seit 4.12.2013
Geschäftsführer
Alexandra von Glasz
seit 30.7.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Alexandra Yasmine Olympia von Glasz
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alexandra Yasmine Olympia von Glasz
Kerpen
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gottschalk Logistic Systems GmbH

Kerpen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

GOTTSCHALK LOGISTIC SYSTEMS GMBH, KERPEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.331.434,41 5.068.512,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 5.306.432,41 5.043.510,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.109.291,67 4.195.101,15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.026.569,00 672.394,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 170.571,74 176.015,52
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.245.645,76 8.651.084,60
I. Vorräte 129.496,37 122.489,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.359.608,71 3.018.837,09
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 171.828,95 61.054,34
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.756.540,68 5.509.758,08
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 33.731,20 67.466,08
14.610.811,37 13.787.063,35

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.451.683,55 10.580.066,83
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 8.068,37 8.068,37
III. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Gewinnvortrag 10.046.433,87 8.890.327,97
V. Jahresüberschuss 871.616,72 1.156.105,90
B. RÜCKSTELLUNGEN 597.562,11 497.256,57
C. VERBINDLICHKEITEN 2.483.908,19 2.628.846,71
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 5.310,08
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 77.657,52 80.893,24
14.610.811,37 13.787.063,35

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 12.034.818,33 12.240.991,27
2. Personalaufwand 7.613.504,11 7.110.666,92
a) Löhne und Gehälter 6.233.567,90 5.797.871,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.379.936,21 1.312.795,30
- davon für Altersversorgung: EUR 21.977,94 (Vorjahr: EUR 22.602,94)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.391,00 391.456,88
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.717.972,22 2.920.628,93
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.586,09 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 51.745,17 29.425,72
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 430.710,14 583.599,29
8. Ergebnis nach Steuern 921.081,78 1.205.213,53
9. Sonstige Steuern 49.465,06 49.107,63
10. Jahresüberschuss 871.616,72 1.156.105,90

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

GOTTSCHALK LOGISTIC SYSTEMS GMBH, KERPEN

1. Allgemeine Angaben

Die Gottschalk Logistic Systems GmbH hat ihren Sitz in Kerpen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 41873.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang und den Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Die jeweils angewandten Bilanzierungsmethoden sind in den nachfolgenden Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung integriert.

3. Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig berechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen steuerliche Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen

Es handelt sich bei den Anteilen an der SCR by Gottschalk GmbH gemäß § 271 (2) HGB um Anteile an verbundenen Unternehmen. Die Anteile an der SCR by Gottschalk GmbH werden in der Bilanz nach § 266 Abs. 2 A. III. Nr. 1 HGB ausgewiesen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Die Gesellschaft ist am folgenden Tochterunternehmen zu 100% beteiligt:

Name Sitz Anteil
EUR
Anteil
%
Eigenkapital zum 31.12.2023 § 266 HGB
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
- SCR by Gottschalk GmbH Kerpen 25.000,00 100 2.223.692,32 EUR 379.675,87 EUR

Umlaufvermögen

In der Position "Fertige Erzeugnisse und Waren" sind die durch Inventur ermittelten Waren enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbrauchsmaterialien in Form von Hilfsstoffen für Umzüge wie Kartons, Decken, Hüllen, etc.

Forderungen sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Hinsichtlich des allgemeinen Risikos wird eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 171.828,95.

In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rücklagen

Die Entwicklung der Rücklagen zeigt der folgende Rücklagenspiegel:

Stand 01.01.2023
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
- Kapitalrücklage 8.068,37 0,00 0,00 8.068,37
- Gewinnrücklage 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechend durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich um Steuernachzahlungen betreffend Jahr 2023, 2022 und zum Teil das Jahr 2021 (Gewerbesteuer).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 515.003,43 (Vorjahr: EUR 323.089,26).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen zum Stichtag EUR 1.139.689,48 (Vorjahr: EUR 1.283.089,26).

Damit ergeben sich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zum Stichtag in Höhe von EUR 1.344.218,71 (Vorjahr: EUR 1.345.757,45).

Passive latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr um EUR 1.618 reduziert.

Die Veränderung wurde zusammen mit der im Vorjahr aus Wesentlichkeitsgründen nicht gebuchten Veränderung im Jahresabschluss in Höhe von insgesamt EUR 3.236 gebucht.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 78 und Verpflichtungen aus Mietverträgen von TEUR . Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich Fahrzeuge.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 209 Mitarbeiter (180 techn. und 29 kaufm. Mitarbeiter) beschäftigt.

Gesamtbezüge

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen TEUR 524 (Vorj. TEUR 517).

Organmitgliedern wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 872 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Unternehmensorgane

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die folgenden Geschäftsführer bestellt:

Frau Alexandra von Glasz, Kerpen, Gesellschafterin-Geschäftsführerin Alleinvertretung, Befreiung von § 181 BGB,

Herr Frank Schwister-von Glasz, Kerpen, Geschäftsführer

Alleinvertretung, Befreiung von § 181 BGB,

Herr Hermann Josef Berkle, Düren, Geschäftsführer

Alleinvertretung,

Herr Frank Schwieren, Bedburg, Geschäftsführer

Alleinvertretung,

Herr Marcel Melter, Kerpen, Geschäftsführer

Alleinvertretung.

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

 

Kerpen, den 31.03.2024

Alexandra von Glasz, Geschäftsführerin

Frank Schwister-von Glasz, Geschäftsführer

Frank Schwieren, Geschäftsführer

Hermann Josef Berkle, Geschäftsführer

Marcel Melter, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.973,60 0,00 0,00 13.973,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.011.972,42 0,00 0,00 5.011.972,42
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.849.418,38 606.941,15 190.771,64 4.647.131,17
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 181.459,30 0,00 0,00 181.459,30
9.042.850,10 606.941,15 190.771,64 9.840.562,89
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
9.081.823,70 606.941,15 190.771,64 9.879.536,49
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.971,60 0,00 0,00 13.971,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 816.871,27 85.809,48 0,00 902.680,75
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.177.024,38 246.137,74 184.143,23 3.607.305,35
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.443,78 5.443,78 0,00 10.887,56
3.999.339,43 337.391,00 184.143,23 4.520.873,66
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.013.311,03 337.391,00 184.143,23 4.534.845,26
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.109.291,67 4.195.101,15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.825,82 672.394,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 170.571,74 176.015,52
5.319.689,23 5.043.510,67
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
5.344.691,23 5.068.512,67

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

GOTTSCHALK LOGISTIC SYSTEMS GMBH, KERPEN

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind mit der Planung und Durchführung von Transporten und Umzügen, insbesondere Firmen- und Behördenumzüge, inklusive aller damit verbundenen logistischen Leistungen und Nebenleistungen tätig und unterhalten im Bundesgebiet im Wirtschaftsjahr 2023 vier Betriebsstätten in Kerpen, Essen, Pfungstadt und Schwieberdingen.

Aufgrund unserer Größe, sowohl vom Personal als auch vom Anlagevermögen, sind wir in der Lage, komplexe Unternehmens- und Behördenumzüge kundengerecht abzuwickeln, wobei insbesondere die zeitlichen Vorgaben garantiert werden.

Veränderungen zum Vorjahr hat es beim Geschäftsmodell des Unternehmens keine gegeben.

Die Gesellschaft ist im Bereich der Forschung und Entwicklung nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen harten Wettbewerb und eine stabile Konjunktur gekennzeichnet.

Wir begegnen dieser Entwicklung durch verstärkten Service und den Ausbau der vorhandenen Standorte. Hierbei hat es zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen gegeben.

Weiterhin sehen wir uns mit einer hohen inflationären Preissteigerung aller Bereiche konfrontiert. Um den Mehraufwand kompensieren zu können, nehmen wir individuelle Preisanpassungen vor.

Allgegenwärtig bleibt weiterhin der Fachkräftemangel. Aufgrund eines rasant wachsenden Logistikaufkommens, sind insbesondere LKW-Fahrer vakant und nur mit einem Umdenken in der Personalgewinnung noch zu rekrutieren.

Hinsichtlich des Fuhrparks wurden bedarfsgerechte Ersatzinvestitionen getätigt, damit wir unsere Leistungen auch weiterhin auf technisch hohem Niveau anbieten können.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der erwartete Umsatz in Höhe von 17,1 Millionen EUR wurde knapp verfehlt. Das prognostizierte Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.129 konnten wir im Geschäftsjahr 2023 nicht erreichen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.583 erzielt. Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf TEUR 872.

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin gut. Im Vergleich zum Vorjahr, war ein leicht gestiegener Umsatz zu verzeichnen.

Das Jahresergebnis hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 24,6 % verringert, dies basiert grundlegend auf den gestiegenen Personalkosten und den noch im Jahr 2022 generierten außerordentlichen Erträgen zur Überbrückungshilfe III. Unsere Beschäftigungslage ist als leicht ansteigend zu bezeichnen.

Die Materialaufwendungen im direkten Aufwand haben sich um TEUR 2 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten trotz der hohen Inflationsrate leicht gesenkt werden und verringern sich zum Stichtag um 6,94 %.

b) Finanzlage

Die Finanzlage gestaltet sich stabil und kann als sehr gut bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen auszugleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch regelmäßige Zahlläufe, Mahnläufe und Analysen wird die Finanzlage des Unternehmens sichergestellt. Die Eigenkapitalquote ist auf 78,4% angestiegen.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Durch vorhandene Barreserven ist die Gesellschaft in der Lage mögliche Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 22,63% erhöht. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 46,24%.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Auch die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist weiterhin stabil.

Das Gesamtvermögen hat sich im Jahr 2023 von TEUR 13.787 auf TEUR 14.611 leicht erhöht.

d) Unternehmenssteuergrößen

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite, Umsatz pro Mitarbeiter und den Cash Flow heran. Unsere Umsatzrentabilität lag im Jahr 2023 bei 8,2% (Vorjahr: 11%). Ein Mitarbeiter erzielte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr einen Umsatz von ca. 79 TEUR (Vorjahr TEUR 84). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.150 (Vorjahr: TEUR 1.297). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit liegt im Geschäftsjahr bei TEUR -185 (Vorjahr: TEUR -112). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist mit TEUR -52 ebenfalls negativ (Vorjahr: TEUR --101). Insgesamt ergibt sich ein Cash-Flow in Höhe von TEUR 1.913 (Vorjahr: TEUR 1.085). Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

3. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Unsere Marktposition ist weiterhin gefestigt und soll stetig ausgebaut werden.

Hinsichtlich des Fuhrparks sind weiterhin bedarfsgerechte Ersatzinvestitionen vorhergesehen, damit wir unsere Leistungen auch zukünftig auf technisch hohem Niveau anbieten können.

Preissteigerung entgegnen wir weiterhin mit individuellen Anpassungen unserer Preise, begründet nach aktuellen Marktgegebenheiten und entsprechenden Preisentwicklungen unseres eigenen Mehraufwandes, insbesondere auch in Bezug auf die Lohnkosten nach Anpassungen des Mindestlohnes.

Für das Kalenderjahr 2024 erwarten wir einen steigenden Umsatz von ca. 17,1 Millionen Euro und einen Gewinn nach Steuern von ca. TEUR 1.040.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Nachfrage nach unserem Leistungsangebot ist von Umstrukturierungsmaßnahmen unserer Kunden abhängig. Individuelle Bedürfnisse erfordern koordiniertes und geplantes Arbeiten, damit Aufträge erfolgreich, zeitgerecht und zufriedenstellend abgewickelt werden können. Unsere Leistungen werden weiterhin von unseren festen Rahmenvertragspartnern und neu hinzugewonnenen Kunden nachgefragt.

Darüber hinaus ergibt sich insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Dienstleistungsbereich und allgemeiner konjunktureller Veränderungen wiederum neuer zusätzlicher Bedarf, welcher ausgerichtet auf unsere Dienstleistungen auch die Möglichkeit der Neukundengewinnung begünstigen wird.

Die Wettbewerbsrisiken in der Branche bestehen weiterhin. Aufgrund unserer hohen Qualität hinsichtlich der Leistungserbringung erzielen wir eine hohe Kundenzufriedenheit. Ein Indikator für unsere Kundenzufriedenheit sieht man an den neu abgeschlossenen Rahmenverträgen und der Gewinnung der Neukunden. Daher gehen wir weiterhin davon aus, unseren Marktanteil zu behaupten und durch den Ausbau der vorhandenen Standorte mittelfristig zu steigern.

Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind derzeit keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist weiterhin stabil. Um die hohe Liquidität zu erhalten bzw. zu steigern, gewähren wir unseren Kunden Skonti.

Währungsrisiken bestehen aufgrund der nationalen Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualifikationskontrollen durch.

Dem etablierten und neu entstehenden Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Individualität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem zunehmenden Wettbewerb sowie der Entwicklung des Fachkräftemangels innerhalb Deutschlands. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Stärke sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Kerpen, den 31.03.2024

Alexandra von Glasz, Geschäftsführerin

Frank Schwister-von Glasz, Geschäftsführer

Frank Schwieren, Geschäftsführer

Hermann Josef Berkle, Geschäftsführer

Marcel Melter, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gottschalk Logistic Systems GmbH, Kerpen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gottschalk Logistic Systems GmbH, Kerpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gottschalk Logistic Systems GmbH, Kerpen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 14. Juni 2024

AHW Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Becker, Wirtschaftsprüfer

Willi Mezger, Wirtschaftsprüfer

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