Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 30
Vorher
Unimet Gesellschaft mit beschränkter Haftungiwis smart connetct GmbH
Eingetragen
14.12.1970
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung, der Erwerb und der Vertrieb von Werkzeugen und Präzisionsteilen aus Metall und/oder Kunststoff.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Andreas Kroll
seit 30.1.2026
Prokura
Manuel Forster
seit 22.1.2026
Geschäftsführer
Ulrich Karl Bach
seit 11.7.2025
Geschäftsführer
Walter Hans Ebenhöh
seit 13.2.2024
Prokura
Jürgen Fochler
seit 8.7.2020
Geschäftsführer
Antje Wieser
seit 26.2.2020
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

87629 Füssen-Hopfen am See, Fischerbichl 23
510.000 €
51.00%
Germany
300.000 €
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

iwis smart connect GmbH

Rieden, bei Füssen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

IWIS SMART CONNECT GMBH, RIEDEN BEI FÜSSEN

I. Grundlagen des Unternehmens

Die iwis smart connect GmbH (nachfolgend auch smart connect) in Rieden bei Füssen mit ihren Tochtergesellschaften iwis e-tec GmbH in Kaufbeuren und iwis sc (Shanghai) Co., Ltd., in Shanghai/China ist Teil der iwis Gruppe.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen sowie Präzisions-, Stanz- und Biegeteilen. Smart connect entwickelt und produziert dabei hochtechnische Kontaktierungssysteme mit innovativen IDC-Anwendungen (Insulation Displacement Connection) und Einpresskontaktierungen. Als Systemlieferant arbeiten wir sehr eng mit unseren Kunden zusammen. So haben wir insbesondere Produkte für die intelligente Mobilität (u. a. Sensoren), die elektrische Mobilität (u. a. Stromschienen) sowie bei alternativen Energien (Kontaktsysteme) am Markt positioniert.

Unser Unternehmen beschäftigt sich mit einem Spektrum an verschiedensten Neuerungen im Bereich der Kontaktierungssysteme mit innovativen IDC-Anwendungen und Einpresskontaktierungen. Der Schwerpunkt lag im Berichtsjahr in der Weiterentwicklung der Hochstromkontaktierung (PCA) und Komponenten vom Grundsystem zum Baukasten für individuelle Kundenanforderungen.

Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet zu sein, werden die bestehenden Produkte weiterentwickelt und auf die Anforderungen des Marktes ausgelegt. Hier stehen Kombinationsmöglichkeiten konventioneller Technologien und die Weiterentwicklung der IDC- und Pressfitanwendungen für weitreichende Anwendungsfelder im Vordergrund. Ergänzend entwickeln wir Produkte mit Anwendungen in der Hochstromkontaktierung in der E-Mobilität.

Durch Zusammenarbeit mit technischen Universitäten und Fachhochschulen werden ein Wissenstransfer und gemeinsame Forschung und Entwicklung betrieben.

II. Wirtschaftsbericht 2024

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ebenfalls 0,2 %.

Die schwierige wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigte sich auch im Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken um 0,8 %. Grund waren unter anderem geringere Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen.

Die Umsätze der dt. Automobilindustrie sind im Jahr 2024, vom Rekordwert des Vorjahres, um 5 Prozent auf 536,1 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Zulieferer verbuchten 2024 ein Umsatzrückgang um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Im Jahresdurchschnitt 2024 waren 46,1 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Vorjahreswert nochmals um 72 000 Erwerbstätige (+0,2 %) übertroffen und ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit verlor aber deutlich an Dynamik und kam gegen Ende des Jahres 2024 zum Erliegen. Der Beschäftigungsaufbau fand im Jahr 2024 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt, vor allem im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit. Die Zahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe sank dagegen.

Geschäftsverlauf 2024

Die iwis smart connect GmbH war im Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Umsatzrückgang konfrontiert. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 31,8 % von 163,6 Mio. EUR auf 111,6 Mio. EUR. Sowohl im Automotive-Segment als auch in der Solarindustrie konnten die geplanten Umsatzziele nicht erreicht werden.

Die Branchenverteilung der Umsatzerlöse 2024 stellt sich wie folgt dar:

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Mobility 56,8 % (Vorjahr 54,9 %)
Green Energy 38,6 % (Vorjahr 40,6 %)
Industry 4,6 % (Vorjahr 4,5 %)

Die Verschiebung hin zu einem höheren Anteil im Bereich Mobility ist auf die Absatzschwäche im Segment Green Energy zurückzuführen.

Das Einkaufsvolumen belief sich im Jahr 2024 auf insgesamt 64 Mio. EUR (Vorjahr 101 Mio. EUR) Davon entfielen:

43,4 Mio. EUR (Vorjahr 73,4 Mio. EUR) auf Rohmaterialien für die Kontaktteileproduktion und den Werkzeugbau

20,6 Mio. EUR (Vorjahr 27,4 Mio. EUR) auf Fremdleistungen

Zum Bilanzstichtag betrug der in SAP eingebuchte Auftragsbestand für Serienartikel rund 61 Mio. EUR (Vorjahr 114 Mio. EUR).

Im Jahr 2024 nahm das Unternehmen an mehreren Fachmessen teil und konnte dort wertvolle neue Geschäftskontakte knüpfen. Zu den besuchten Veranstaltungen zählten:

Coiltech Augsburg

IZB Wolfsburg

CWIEME Berlin

electronica München

Motorensymposium Wien

Stanztec Pforzheim

IAA Transportation Hannover

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2024, ohne Auszubildende, lag bei 390 Beschäftigten (Vorjahr 426 Beschäftige).

III. Lage

1. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Steuerung der iwis smart connect GmbH ziehen wir insbesondere die Kennzahlen „Umsatz pro Mitarbeiter“ sowie die „Umsatzrendite“ heran. Bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahl bleiben Geschäftsführer unberücksichtigt.

Die Umsatzrendite wird als Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern (EBT) zu den Umsatzerlösen berechnet.

Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Umsatz pro Mitarbeiter 286 TEUR (Vorjahr 384 TEUR).

Die Umsatzrendite lag bei 2,0 % und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 7,5 %.

Weitere regelmäßig genutzte Steuerungskennzahlen sind:

Monatlich produzierte Gesamtmenge

Stückzahl pro Produktionsstunde

Reklamationsquote

Die produzierte Gesamtmenge ergibt sich aus der Summe aller rückgemeldeten Stückzahlen im BDE-System. Die Stückzahl pro Produktionsstunde wird berechnet, indem die Gesamtmenge durch die Maschinenlaufzeit dividiert wird. Im Durchschnitt wurden gemäß Rückmeldungen im BDE System monatlich 287 Mio. Teile produziert - ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 84 Mio. Teile. Die durchschnittliche Stückzahl pro Produktionsstunde stieg hingegen auf 35,4 Tsd. (Vorjahr: 30,4 Tsd.). Dies ist auf eine erhöhte Anlageneffizienz zurückzuführen.

2. Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Produkte unserer Serienproduktion dar. Diese machen gemäß Auswertung aus SAP ca. 95 % (Vorjahr: ca. 89%) der gesamten Umsatzerlöse aus. Der restliche Umsatz wird mit Werkzeugbau und Konstruktionsleistungen erwirtschaftet.

Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein Umsatz von 111,6 Mio. EUR (Vorjahr 163,6 Mio. EUR) erreicht. Dies liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der prognostizierte Umsatz 2024 von 123,4 Mio. EUR wurde verfehlt, da die Kunden ihre Bedarfe stark reduziert haben.

Die Rohmarge (Materialaufwand zu Betriebsleistung) erhöhte sich auf 42% (Vorjahr: 38,3%). Ein Grund hierfür ist der wesentlich geringere Projektumsatz von 4,7 Mio. EUR (14,1 Mio. EUR), und der dadurch bedingte geringere Zukauf von Werkzeugbauteilen.

Die Personalkosten sanken von 27,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 26,1 Mio. EUR. Die Personalkostenquote lag bei 23,4% (Vorjahr 17,1%). In sechs von zwölf Monaten war Kurzarbeit verordnet. Gleichzeitig wurden Rückstellungen in Höhe von 0,8 Mio. EUR für Abfindungszahlungen für betriebsbedingte Kündigungen gebildet. Die Mitarbeiterzahl wurde im Jahr 2024 um 35 Personen reduziert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 14,5 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (16,4 Mio. EUR).

Das Finanzergebnis von -0,3 Mio. EUR (Vorjahr -0,7 Mio. EUR) ist positiv beeinflusst durch Gewinnausschüttungen der chinesischen Vertriebsgesellschaft.

Aufgrund des Umsatzeinbruches und der hohen Fixkosten betrug das Ergebnis vor Steuer 3,2 Mio. EUR (Vorjahr 17,3 Mio. EUR), was 2,9% der Gesamtleistung entspricht (Vorjahr 10,6%).

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von 76,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 59,6 Mio. EUR gesunken.

Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens beliefen sich auf 3,8 Mio. EUR (Vorjahr 8,3 Mio. EUR), davon Investitionen in technische Anlagen und Maschinen (u. a. Stanzautomaten und Peripherie) in Höhe von 2,9 Mio. EUR (im Vorjahr 5,4 Mio. EUR).

Die Vorräte, saldiert um erhaltene Anzahlungen, betrugen 26,1 Mio. EUR nach 32,5 Mio. EUR im Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr von 22,9 Mio. EUR auf 18,2 Mio. EUR gesunken, was im Wesentlichen aus einer Tilgung von 2,5 Mio. EUR der Tochtergesellschaft e-tec resultiert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 4,0 Mio. EUR von 6,2 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR. Gleichzeitig wurden 5,1 Mio. EUR Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zurückbezahlt. Die Tilgungen bei den Banken betrugen 4,2 Mio. EUR.

Mit dem positiven Ergebnis von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr 12,3 Mio. EUR) hat sich das Eigenkapital erneut erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt damit knapp 62%.

4. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag bei 0,658 Mio. EUR und damit 4,2 Mio. EUR unter dem Vorjahr, dies resultiert hauptsächlich aus dem schwächeren Jahresergebnis.

Im Geschäftsjahr wurden keine neuen Kredite aufgenommen. Zum Bilanzstichtag betrugen die Bankverbindlichkeiten 13,9 Mio. EUR nach 18,2 Mio. EUR im Vorjahr.

Eine ausreichende Liquidität war durch die Eigenkapitalausstattung und die bestehenden Bankenfinanzierungen jederzeit uneingeschränkt gewährleistet. Zum Stichtag bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 8,1 Mio. EUR (im Vorjahr 9,8 Mio. EUR).

IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Die Entwicklung der Umsatzerlöse von Januar bis Mai 2025 verläuft besser als geplant. Der Umsatz ist mit 41,7 Mio. € um 2,9 Mio. höher als budgetiert. Im zweiten Halbjahr 2025 sind die Auftragsbestände lt. SAP bei 59,2 Mio. €. Damit kann im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich ein Gesamtumsatz 99 Mio. € (Plan 92 Mio. €) erreicht werden.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir aus heutiger Sicht einen erneuten Umsatzrückgang von rund 10 %. Hauptursache hierfür ist die anhaltend schwache Marktlage, insbesondere in den Bereichen Mobility und Green Energy. Vor diesem Hintergrund bewerten wir die voraussichtliche Unternehmensentwicklung für 2025 als leicht negativ.

Zur Reaktion auf die rückläufige Auftragslage werden interne Optimierungsmaßnahmen sowie zusätzliche Kostensenkungsprogramme eingeleitet. Im Zuge dessen ist eine weitere Reduktion der Mitarbeiterzahl um 10 % vorgesehen. Ein wesentlicher Fokus des Managements liegt 2025 auf der Steuerung der globalen Aktivitäten sowie auf Investitionen in neue Produkte, neue Kunden und Prozessoptimierungen. Die Produktionskapazitäten werden an die Marktentwicklung angepasst, Investitionen werden selektiv zurückgefahren. Die geplante Gesamtausbringungsmenge von 3,4 Mrd. Teilen kann mit dem bestehenden Maschinenpark realisiert werden.

Der Umsatz pro Mitarbeiter wird bei 275 T€ liegen.

Auf der Beschaffungsseite sehen wir uns anhand der aktuellen Marktsituation mit steigenden Materialpreisen konfrontiert, denen wir absatzseitig nur eingeschränkt durch Preisanpassungen begegnen können.

Wir erwarten daher ein leicht negatives Jahresergebnis für 2025 in Höhe von ca. 0,9 Mio. EUR. Die Umsatzrendite wird entsprechend negativ sein.

Infolge der Insolvenz einer Schwestergesellschaft wurde in 2025 ein externes Sanierungsgutachten erstellt. Am 4. Juli 2025 wurde eine Sanierungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken der iwis-Gruppe getroffen. Auf dieser Basis gehen wir von einer gesicherten Finanzierung bis Ende 2026 aus.

2. Risikobericht

Das Risikoverständnis der iwis smart connect GmbH umfasst die Möglichkeit negativer Abweichungen von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies schließt sowohl potenzielle Verluste als auch entgangene Gewinnchancen ein.

Einzelrisiken werden durch die zuständigen Fachabteilungen auf Konzernebene überwacht und bei Bedarf abgesichert. Die angestrebte internationale Ausrichtung des Unternehmens dient zukünftig der Diversifikation lokaler Risiken.

Die organisatorische Einbindung des Managements erfolgt über eine klare Führungsstruktur, ein integriertes Planungssystem sowie ein detailliertes Berichts- und Informationswesen.

Im Einzelnen werden folgende wesentliche Risiken betrachtet:

Marktrisiken ergeben sich insbesondere aus der Transformation der Automobilindustrie. Der Bereich Green Energy zeigt im Jahr 2025 eine Erholung bei den Absatzzahlen. Die Produkte von smart connect sind weitestgehend unabhängig von der konventionellen Antriebstechnologien (Verbrenner), allerdings läuft der gesamte Automotiv Bereich sehr schwach.

Beschaffungsrisiken ergeben sich derzeit durch die Preisentwicklung von Rohstoffen und Energie. Diese Preise können nicht vollständig an die Kunden weitergegen werden und müssen durch Produktivitätssteigerungen kompensiert werden.

Risiken aus der Sanierungsvereinbarung: Im Dezember 2024 hat die Schwestergesellschaft iwis mechatronics GmbH & Co. KG Insolvenzantrag gestellt. Die daraus resultierenden Restriktionen und potenziellen Reputationsrisiken können sich auf die Geschäftstätigkeit und Finanzierungsmöglichkeiten der iwis smart connect GmbH auswirken. Es besteht eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Fremdkapital sowie mögliche Zinsänderungsrisiken. Auf Basis der aktuellen Sanierungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken und auf Basis eines externen Sanierungsgutachtens gehen wir von einer gesicherten Finanzierung aus.

Geopolitische Risiken, wie Handelskonflikte, Sanktionen oder politische Instabilität in Absatz- und Beschaffungsmärkten, stellen eine zunehmende Herausforderung dar.

Spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle sind versichert, wodurch deren finanzielle Auswirkungen auf Liquidität, Finanz- und Ertragslage begrenzt werden.

Das Risikomanagementsystem ist etabliert und wird aktiv gelebt. Maßnahmen- und Notfallpläne sind ausgearbeitet und hinterlegt. Die konjunkturellen Unsicherheiten der kommenden Jahre erfordern jedoch erhöhte Wachsamkeit und ein konsequentes Management.

Im Zuge der angestrebten Effizienzsteigerungen bleibt der Bedarf an hochqualifiziertem Personal bestehen - dessen Verfügbarkeit ist trotz angespannter Arbeitsmarktlage nicht immer gewährleistet.

3. Chancenbericht

Chancen werden als positive Abweichungen von Unternehmenszielen und Kennzahlen verstanden.

Unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern wir durch kontinuierliche Innovationen und überzeugende Qualität. Die enge Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern stärkt unsere Marktposition. Der Vertriebsfokus liegt auf technologisch anspruchsvollen Neuprodukten, um den Branchenmix weiter zu diversifizieren - eine Strategie mit hohem Zukunftspotenzial.

Im Jahr 2026 werden voraussichtlich zusätzliche Stanzkapazitäten in China bei der iwis mobility systems aufgebaut, um international flexibel auf steigende Kundenanforderungen reagieren zu können.

Weitere Chancen ergeben sich durch die Konzentration unserer Kunden auf bevorzugte Lieferanten sowie durch verstärkte Sourcing-Aktivitäten im Ausland, um dem Preisdruck entgegenzuwirken.

Neue Branchenfelder wurden identifiziert und werden in den kommenden Jahren systematisch erschlossen.

Zur Bewältigung des anhaltenden Preisdrucks setzen wir auf Prozessoptimierungen in der Fertigung, um die Produktionskosten zu senken und die Produktivität zu steigern - mit dem Ziel, die Ertragslage nachhaltig zu verbessern.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Bankguthaben sowie Leasingverhältnisse.

Die iwis smart connect GmbH bewertet sämtliche Unternehmensrisiken im Rahmen eines stringenten Controllingsystems. Abweichungen von Planwerten werden systematisch erfasst und analysiert.

Das Bonitätsrisiko unserer Kunden wird durch ein effizientes Debitorenmanagement eng überwacht und als gering eingeschätzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es nur zu geringen Forderungsausfällen. Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt, sondern ausschließlich zur Absicherung des operativen Geschäfts. Das Zinsrisiko wird als nicht wesentlich eingestuft, da überwiegend langfristige, zinsfixierte Darlehen abgeschlossen wurden.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen transparenten Überblick über Zahlungsströme ermöglichen.

 

Rieden, 7. Juli 2025

gez. Ulrich Bach

gez. Jürgen Fochler

gez. Holger Bodenstein

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

IWIS SMART CONNECT GMBH, RIEDEN BEI FÜSSEN

AKTIVA

scroll
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 14.806.436,73 17.546.514,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.525,11 143.868,66
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.525,11 143.868,66
II. Sachanlagen 14.250.800,53 16.950.534,35
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 371.176,91 409.834,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.784.350,32 11.788.140,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.466.298,30 3.815.281,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.975,00 937.278,21
III. Finanzanlagen 452.111,09 452.111,09
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 451.986,09 451.986,09
2. Genossenschaftsanteile 125,00 125,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 44.549.924,78 58.758.835,51
I. Vorräte 26.164.813,66 32.509.388,90
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.820.999,62 16.742.027,79
2. Unfertige Erzeugnisse 9.253.751,85 7.874.952,44
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.827.909,12 10.503.428,20
4. Geleistete Anzahlungen 159.588,80 634.085,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.897.435,73 -3.245.104,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.264.363,95 22.949.764,54
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.281.452,15 12.682.901,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.121.418,08 5.544.332,44
3. Forderungen gegen Gesellschafter 3.520.312,70 4.023.469,45
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.341.181,02 699.061,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 120.747,17 3.299.682,07
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 258.779,69 270.559,19
59.615.141,20 76.575.908,80

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 36.940.641,40 34.693.132,61
I. Gezeichnetes Kapital 1.010.000,00 1.010.000,00
II. Kapitalrücklage 50.708,30 50.708,30
III. Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 29.632.424,31 17.287.588,32
V. Jahresüberschuss 2.247.508,79 12.344.835,99
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.601.212,35 5.354.021,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 30.287,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 17.280,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.601.212,35 5.306.454,00
C. VERBINDLICHKEITEN 18.073.287,45 36.528.755,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.966.944,47 18.235.743,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.208.293,82 6.186.806,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 740.177,34 723.289,46
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 962.189,97 6.074.057,01
5. Sonstige Verbindlichkeiten 195.681,85 5.308.859,54
- davon aus Steuern: EUR 146.839,58 (Vorjahr: EUR 2.378.140,36)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 188,00)
59.615.141,20 76.575.908,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

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2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 111.622.250,82 163.642.971,00
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.296.719,67 -672.572,04
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 53.397,96 711.848,07
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.376.224,85 3.956.652,80
5. Materialaufwand -64.021.732,30 -100.875.352,39
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -43.438.769,87 -73.460.476,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -20.582.962,43 -27.414.876,18
6. Personalaufwand -26.096.304,43 -27.933.912,00
a) Löhne und Gehälter -21.610.688,46 -23.503.379,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.485.615,97 -4.430.532,77
- davon für Altersversorgung und für Unterstützung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 769,42)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.587.580,98 -4.400.608,87
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.523.165,97 -16.416.617,67
9. Erträge aus Beteiligungen 488.400,49 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 238.495,30 148.880,87
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 238.249,43 (Vorjahr: EUR 10.916,66)
- davon aus Gesellschaftern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 133.541,67)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.038.588,75 -826.146,96
- davon an Gesellschafter: EUR 21.420,00 (Vorjahr: EUR 207.058,34)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -918.274,48 -4.989.696,82
13. Ergebnis nach Steuern 2.296.402,84 12.345.445,99
14. Sonstige Steuern -48.894,05 -610,00
15. Jahresüberschuss 2.247.508,79 12.344.835,99

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

IWIS SMART CONNECT GMBH, RIEDEN BEI FÜSSEN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die iwis smart connect GmbH hat ihren Sitz in Rieden bei Füssen und ist unter der Nummer HRB 30 in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Dies sind im Wesentlichen:

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Technische Anlagen und Maschinen 6 - 8 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 8 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden, Bestand an Verpackungsmaterial wurde ein im Geschäftsjahr 2023 auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert (TEUR 500) angesetzt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Posten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Unterjährige Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Vereinnahmung bzw. Zahlung umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

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ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.036.855,47 50.000,00 0,00 234.967,31 1.851.888,16
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 444.562,97 3.906,84 0,00 0,00 448.469,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.562.985,24 2.921.164,01 478.673,00 3.034.493,99 33.928.328,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.459.134,65 436.917,19 20.000,00 457.631,42 12.458.420,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 937.278,21 500.705,00 -498.673,00 310.335,21 628.975,00
47.403.961,07 3.862.693,04 0,00 3.802.460,62 47.464.193,49
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 451.986,09 0,00 0,00 0,00 451.986,09
2. Genossenschaftsanteile 125,00 0,00 0,00 0,00 125,00
452.111,09 0,00 0,00 0,00 452.111,09
49.892.927,63 3.912.693,04 0,00 4.037.427,93 49.768.192,74
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.892.986,81 88.423,49 233.047,25 1.748.363,05
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.728,61 42.564,29 0,00 77.292,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.774.844,58 3.670.519,57 1.301.386,21 24.143.977,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.643.853,53 786.073,63 437.805,04 8.992.122,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
30.453.426,72 4.499.157,49 1.739.191,25 33.213.392,96
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
32.346.413,53 4.587.580,98 1.972.238,50 34.961.756,01
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NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2024
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.525,11 143.868,66
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 371.176,91 409.834,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.784.350,32 11.788.140,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.466.298,30 3.815.281,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.975,00 937.278,21
14.250.800,53 16.950.534,35
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 451.986,09 451.986,09
2. Genossenschaftsanteile 125,00 125,00
452.111,09 452.111,09
14.806.436,73 17.546.514,10

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 54 (Vj. TEUR 54).

Sämtliche übrige Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 2.121) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 121 und Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 2.000 enthalten. Im Vorjahr (TEUR 5.544) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.044 enthalten. Im Jahr 2024 existierten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.520 (Vj. TEUR 4.023), davon sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 20 (Vj. TEUR 23) enthalten, die übrigen Forderungen resultieren aus einem ausgereichten Darlehen.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

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31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
Ausstehende Rechnungen 2.198 1.736
Abfindungen 844 178
Drohende Verluste 525 1.093
Mitarbeiterprämien 366 1.201
Gleitzeit/Überstunden 76 223
Archivierung 60 60
Rechts-, Beratungs-, und Abschlusskosten 59 59
Sonstige, je unter TEUR 50 60 329
4.601 5.306

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

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Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Kreditinstituten 5.233 8.734 0 13.967
Vorjahr (4.743) (13.493) (0) (18.236)
Leistungen 2.208 0 0 2.208
Vorjahr (6.187) (0) (0) (6.817)
Unternehmen 740 0 0 740
Vorjahr (723) (0) (0) (723)
gegenüber Gesellschaftern 962 0 0 962
Vorjahr (6.074) (0) (0) (6.074)
Sonstige 196 0 0 196
Vorjahr (5.309) (0) (0) (5.309)
9.339 8.734 0 18.073
Vorjahr (23.036) (13.493) (0) (36.529)

Bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über insgesamt TEUR 7.934 besteht Mithaftung der Gesellschafterin.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 740) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 740 enthalten, im Vorjahr (TEUR 723) waren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 723 enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus Kostenverrechnungen für das 4. Quartal 2024. Die Verbindlichkeiten aus dem Vorjahr (TEUR 6.074) wurden komplett bezahlt.

4. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:

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TEUR
Aus sonstigen Haftungsverhältnissen 10.514

In den obigen Haftungsverhältnissen ist eine Globallinie der UniCredit Bank AG, München, über EUR 4 Mio. enthalten. Für diese haften die iwis smart connect GmbH, die iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren, die iwis SE & Co. KG, München, sowie zwei weitere Schwestergesellschaften der iwis smart connect, gesamtschuldnerisch. Für eine Globallinie bei der VR-Bank, Augsburg, über EUR 4 Mio. haften die iwis smart connect GmbH und iwis e-tec GmbH gesamtschuldnerisch. Ebenfalls gesamtschuldnerisch haften diese beiden Gesellschaften für einen Rahmenkredit der Sparkasse Allgäu, Kempten, in Höhe von insgesamt EUR 6 Mio., von denen die iwis e-tec zum Stichtag TEUR 1.212 in Anspruch genommen hat. Für diesen Rahmenkredit hat die iwis SE & Co. KG eine selbstschuldnerische Bürgschaft bis zu einem Betrag von TEUR 6.256 abgegeben.

Ferner hat die Commerzbank, Frankfurt am Main, ein Darlehen über USD 3 Mio. (entspr. EUR 2,5 Mio. zum 31. Dezember 2024) an die iwis-Daido LLC, Murray/USA, ausgereicht, für das die iwis smart connect GmbH und die iwis SE & Co. KG gesamtschuldnerisch haften.

Das Risiko einer Inanspruchnahme für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Konzernunternehmen unter Berücksichtigung der bestehenden Sanierungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken als gering eingeschätzt. Die Sanierungsvereinbarung enthält Klauseln zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. Eine Nichteinhaltung dieser neu definierten Klauseln in der am 4. Juli 2025 abgeschlossenen Sanierungsvereinbarung der aktuellen deutschen Banken bzgl. Sanierung bis zum 31.12.2026 der gesamten iwis Gruppe wird von der Gesellschaft als gering eingeschätzt, da umfangreiche Aktionen für Restrukturierung vereinbart wurden, die der bestellte Berater nachhaltig und eng begleiten wird.

Die iwis smart connect GmbH haftet gesamtschuldnerisch mit der der iwis mechatronics GmbH & Co. KG für einen Kreditrahmen über EUR 11 Mio. der Commerzbank AG, Frankfurt am Main. Der Kreditrahmen wurde seitens der Commerzbank am 31. Oktober gekündigt, die iwis mechatronics GmbH & Co. KG hatte den Rahmenkredit zu diesem Zeitpunkt in Höhe von TEUR 1.850 und TUSD 7.790 (TEUR 7.228) in Anspruch genommen. Die iwis SE & Co. KG ist den Verpflichtungen aus dem Rahmenvertrag im Wege eines Schuldbeitritts beigetreten und ist zur alleinigen Übernahme der Haftung für die Forderung der Commerzbank verpflichtet; dies ist in der Sanierungsvereinbarung so abgebildet. Aus diesem Grund ist mit einer Inanspruchnahme der iwis smart connect nicht zu rechnen.

Die iwis smart connect GmbH ist außerdem gemäß dem Mietvertrag vom 7. Juni 2021 zwischen der Söhner Grundstücksverwaltungs GmbH & Co.KG (Vermieterin) und der iwis mechatronics GmbH & Co. KG Ersatzmieterin und haftet im Falle des Ausfalls gesamtschuldnerisch mit der der iwis mechatronics GmbH & Co. KG. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die iwis mechatronics GmbH & Co. KG den Verpflichtungen in 2025 bislang selbst nachgekommen ist.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen wie folgt:

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Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasing 2.334 6.364 0 8.698
Miete und Pacht 1.054 1.533 0 2.587
3.388 7.897 0 11.285

Verpflichtungen aus Pachtverträgen bestehen gegenüber der Winklhofer Immobilien GmbH & Co. KG, Rieden am Forggensee, in Höhe von TEUR 2.395.

6. Außerbilanzielle Geschäfte

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Leasing Zweck Finanzierung des Fuhr-/Maschinenparks und der Betriebs- und Geschäftsausstattung
Risiken Zukünftige Zahlungsbelastungen
Vorteile Verteilung des Zahlungsstroms
Konsignationslagervereinbarungen Zweck Gewährleistung der Einhaltung von Lieferterminen und Verringerung der Frachtkosten sowie eigener Lagerkosten
Risiken Kapitalbindung durch verzögerten Eigentumsübergang
Vorteile Bindung des Kunden und feste Konditionen

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

8. Ausschüttungssperre

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 0. Dieser Betrag ist zur Ausschüttung gesperrt.

IV. Angaben ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

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31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
Mobility 63.445 89.888
Green Energy 43.075 66.429
Industry 5.102 7.326
111.622 163.643
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Inland 77.634 128.020
Europäische Union 12.558 11.979
Drittland 21.430 23.744
111.622 163.643

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.013 (Vj. TEUR 660), aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 860 (Vj. TEUR 1.054), aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 154), aus Fördergeldern in Höhe von TEUR 94 (Vj. TEUR 268), aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 91 (Vj. TEUR 60) und aus Versicherungsleistungen für Schadensfälle in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 1.555) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kostenverrechnungen innerhalb des Konzerns in Höhe von TEUR 1.616 (Vj. TEUR 1.114) sowie Zuführung zu den Einzelwertberichtigungen TEUR 543 (Vj. TEUR 150) aufgrund Insolvenzen unserer Kunden enthalten.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Zinserträgen in Höhe von TEUR 238 entfallen TEUR 103 auf den Gesellschafter iwis SE & Co. KG (Vj. TEUR 133) und TEUR 135 (Vj. TEUR 11) auf andere verbundene Unternehmen.

5. Beteiligungserträge

Die Beteiligungserträge über TEUR 488 kommen von der Tochtergesellschaft iwis smart connect (Shanghai) Co. Ltd., China.

6. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.039 (Vj. TEUR 826) entfallen TEUR 21 auf den Gesellschafter iwis SE & Co. KG (Vj. TEUR 207).

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 390 Mitarbeiter (ohne Auszubildende), davon 165 Angestellte und 225 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Andreas Wagner, CEO (bis 7. August 2024)

Herr Jürgen Fochler, CFO

Herr Holger Bodenstein, CTO

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:

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Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital 2024
TEUR
Jahresergebnis 2024
TEUR
iwis e-tec GmbH Kaufbeuren/Deutschland 100 1.224 -4.519
iwis smart connect (Shanghai) Co., Ltd. Shanghai/China 100 453 40

4. Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens iwis SE & Co. KG, München, einbezogen, das den Konzernabschluss im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Mutterunternehmen wird im Handelsregister des Amtsgerichts München, HRA 89115, geführt.

5. Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der iwis SE & Co. KG, München, einbezogen wird und die entsprechenden Angaben im Konzernanhang enthalten sind.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 4. Juli 2025 wurde das Sanierungsgutachtens der Struktur Management Partner GmbH für die iwis Gruppe finalisiert. Die Liquidität des Unternehmens ist durch eine Sanierungsvereinbarung mit den darlehensgewährenden Banken vom 4. Juli 2025 der iwis Gruppe bis zum 31. Dezember 2026 gewährleistet.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2025 hat Herr Ulrich Bach innerhalb der Geschäftsführung die Verantwortung als CEO für die iwis smart connect GmbH übernommen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2024 in Höhe von EUR 2.247.508,79 mit dem Gewinnvortrag von EUR 29.632.424,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rieden bei Füssen, den 7. Juli 2025

iwis smart connect GmbH

Geschäftsführung

Ulrich Bach

Jürgen Fochler

Holger Bodenstein

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die iwis smart connect GmbH, Rieden bei Füssen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iwis smart connect GmbH, Rieden bei Füssen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iwis smart connect GmbH, Rieden bei Füssen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeinget sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 7. Juli 2025

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Frank Richter, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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