Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH
Nobelstraße 14, 41189 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian David Schier seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Kurosch Mirheli seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Arnd Toni Tambour seit 20.1.2023 | Prokura |
Philipp Strauch seit 13.4.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Radeck seit 10.11.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.43% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 20231. Allgemeine Angaben Die Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH (nachfolgend kurz EASFCG oder Gesellschaft genannt), Mönchengladbach, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Sempell GmbH, Korschenbroich. Sie ist beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HR B 14926 registriert. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Emerson Electric Co, St. Louis, Missouri/USA. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober eines Jahres und endet am 30. September des Folgejahres. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Abschluss der EASFCG für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden die Wertangaben im Anhang in TEUR dargestellt, sodass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können. Angaben zur Bilanz hinsichtlich der Zugehörigkeit zu anderen Posten erfolgen im Anhang. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungsgrundsätze und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis zu EUR 1.000,00 sind von untergeordneter Bedeutung und werden handelsrechtlich im Jahr der Anschaffung zu 100 % abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer vorgenommen. Diese beträgt:
Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Soweit das Niederstwertprinzip die Berücksichtigung eines niedrigeren beizulegenden Wertes erforderlich macht, werden die Vorräte mit diesem Wert bewertet. Zur Ermittlung des niedrigeren Wertes werden Abwertungen der Bestände nicht nur bezogen auf die letzten Verkäufe, sondern auch nach dem "Reichweitenverfahren" ermittelt. Dazu wird die durchschnittliche Verkaufsmenge der zurückliegenden 24 Monate mit dem tatsächlich frei verfügbaren Lagerbestand verglichen. Bestände erstmalig angeschaffter Produkte ohne Verkaufshistorie werden wie der nicht frei verfügbare Lagerbestand (d.h. der kundenauftragsspezifische Lagerbestand) nicht in die Abwertung einbezogen. Bei einer Reichweite über 24 Monate werden für den übersteigenden Teil angemessene Wertabschläge vorgenommen. Geleistete Anzahlungen für Vorräte sind zu Nennwerten aktiviert und unter den Vorräten gesondert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Abwertungen auf Forderungen angemessen Rechnung getragen. Die Liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Auszahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für Pönale und Gewährleistungen betreffen im Wesentlichen konkrete Einzelfälle. Die Höhe der jeweiligen Rückstellung orientiert sich dabei an den voraussichtlich zu leistenden Strafzahlungen sowie an den anfallenden Kosten zur Mängelbeseitigung. Die Abzinsung langfristiger Gewährleistungsrückstellungen erfolgt grundsätzlich, wenn die Effekte wesentlich für den Abschluss sind. Die Bewertung der langfristigen Rückstellung für Jubiläen, welche ebenfalls in den sonstigen Rückstellungen enthalten sind, erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, wobei die Rückstellung nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ("Projected-Unit-Credit-Method") ermittelt wurde. Als Rechnungszinssatz wird der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,66 % (Vorjahr: 1,40 %). Es wurden Kostensteigerungen von 3,25 % p.a. (Vorjahr: 3,00 %) berücksichtigt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschaftsentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Der Ermittlung der Jubiläumsverpflichtungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Bei der Bewertung der langfristigen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden Kostensteigerungen von 3,25 % p.a. (Vorjahr: 3,00 %) sowie ein Rechnungszinssatz von 1,66 % (Vorjahr: 1,40 %) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassakurs zum Rechnungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungserstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 32,98 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (15,83 %) und Gewerbesteuer (17,15 %). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eingeräumten Wahlrecht kein Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet. Im Berichtsjahr ergab sich insgesamt ein nicht bilanzierter Aktivüberhang. Er resultiert - neben temporären Differenzen vornehmlich im Bereich der Vorräte und der Rückstellungen - insbesondere aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.194 (Vorjahr: TEUR 11.988) sind Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 366) beinhalten TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 306) Steuerforderungen. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital lautet nach wie vor auf DM und beträgt unverändert TDM 6.000. Es wird mit dem amtlichen Umrechnungskurs von DM 1,95583 = EUR 1 zu TEUR 3.068 umgerechnet. Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr TEUR 18.562. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 289 (Vorjahr: TEUR 180) resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer, Kirchensteuern und Solidaritätszuschlag. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres wurden mit rd. 38 %, das sind TEUR 19.907 (Vorjahr: 35 %, TEUR 14.574) im Inland und mit rd. 62 %, d. h. mit TEUR 31.963 (Vorjahr: 65 %, TEUR 27.617) im Ausland (vornehmlich Frankreich, Niederlande, Skandinavien, Belgien, Osteuropa, Großbritannien, Italien und Spanien) erzielt. Nach Produktgruppen gliedert sich der Umsatz wie folgt:
Zusätzlich wurden Umsatzerlöse aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 6.598 (Vorjahr: TEUR 6.590) erzielt, im Berichtsjahr mit rd. 94 % überwiegend im Inland sowie mit rd. 6 % im Ausland (davon rd. 5 % UK und rd. 1 % USA). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 112) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand des Berichtsjahres, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB, betrifft in Höhe von TEUR 41.429 (Vorjahr: TEUR 31.350) Aufwendungen für bezogene Waren und in Höhe von TEUR 6.587 (Vorjahr: TEUR 6.258) Aufwendungen für bezogene Leistungen. Personalaufwand Der Personalaufwand, gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB, ergibt sich wie folgt:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Ertragsteuern für 2017. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag 30. September 2023 bestehen, wie im Vorjahr, keinerlei Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Fahrzeuge mit Laufzeiten bis 2027 in Höhe von insgesamt TEUR 548 sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Laufzeiten bis 2027 in Höhe von TEUR 38. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Service-Verträgen gegenüber verschiedenen Gesellschaften des Emerson-Konzerns (verbundene Unternehmen). Die Laufzeit der Verträge beträgt grundsätzlich ein Jahr, die Vergütung ist variabel. Der Aufwand im Berichtsjahr betrug TEUR 989. Personal Im Berichtsjahr ergab sich folgender durchschnittlicher Personalstand:
Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bzw. sind aktuell bestellt:
Herr Schinzel übte neben seiner Funktion des Geschäftsführers die Funktion des "Area Vice President DACH Region" im Emerson-Konzern aus. Mit Wirkung seit dem 1. Juni 2023 übt er die Funktion des "President MEA" aus. Herr Thüne übte neben seiner Funktion des Geschäftsführers die Funktion des "Vice President & GM DACH Region" im Emerson-Konzern aus. Herr Vogt übte seine Tätigkeit als Geschäftsführer (mit Schwerpunkt Operations) der Gesellschaft hauptberuflich aus. Herr Strauch übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer (mit Schwerpunkt Sales) der Gesellschaft hauptberuflich aus. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt TEUR 51. Es entfällt ausnahmslos auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Emerson Electric Co, St. Louis, Missouri/USA, die den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Emerson Electric Co, St. Louis, Missouri/USA, ist am oben genannten Sitz erhältlich und wird bei der SEC in Washington unter der Register-Nr. CIK 000 003 2604 offengelegt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf den Jahresabschluss nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 694.519,66 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 23. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Philipp Strauch Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Geschäftstätigkeit Die Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH (nachfolgend kurz EASFCG oder Gesellschaft genannt), Mönchengladbach, liefert mit Produkten und Service in den Bereichen Armaturen, Antriebs- und Steuerungstechnik passende Lösungen für anspruchsvolle Applikationen in den verschiedensten Branchen. Die Gesellschaft gehört zum Emerson-Konzern, einem weltweit führenden Hersteller von Produkten für diese Bereiche. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Gemäß ifo Konjunkturprognose Sommer 2023 erfuhr die deutsche Wirtschaft im zurückliegenden Winterhalbjahr einen kräftigen Rücksetzer. Als Folge der hohen Inflation schwächte sich die Nachfrage spürbar ab. Im Jahr 2023 wird das Bruttoinlandsprodukt um 0,4% zurückgehen und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate dürfte von 6,9% im Jahr 2022 auf 5,8% im Jahr 2023 und 2,1% im Jahr 2024 sinken (Quelle: ifo Konjunkturprognose Sommer 2023: Inflation flaut langsam ab - aber Konjunktur lahmt noch | Fakten | ifo Institut, 21. Juni 2023). Gemäß ifo Konjunkturprognose Herbst 2023 kühlt die Konjunktur in Deutschland weiter ab. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb davon verschont. Anders als noch im Sommer erwartet, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Im laufenden Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung um 0,2% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Erst gegen Jahresende ist wieder mit einem leichten Anstieg um 0,3% zu rechnen, bevor dann im kommenden Jahr gesamtwirtschaftlich eine Erholung einsetzt. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4% im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen (Quelle: ifo Schnelldienst digital, Ausgabe 4/2023 vom 7. September 2023: ifo Konjunkturprognose Herbst 2023). Gemäß ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 betrug die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr für Deutschland im Jahr 2023 minus 0,1% (gegenüber plus 1,9% im Jahr 2022) sowie für den Euroraum im Jahr 2023 plus 0,5% (gegenüber plus 3,4% im Jahr 2022). (Quelle: ifo Schnelldienst digital, Ausgabe 2/2024 vom 6. März 2024: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024). Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Oktober 2023 festgestellt, dass angesichts vieler Krisen frühere Wachstumsraten außer Reichweite liegen. Dennoch komme die Weltwirtschaft im Jahr 2023 moderat voran - nicht aber die deutsche Konjunktur. Für Deutschland erwartet der IWF im Jahr 2023 eine noch tiefere Rezession als bei seiner letzten Prognose im Sommer. Für 2023 sei mit einer um 0,5 % geringeren Wirtschaftsleistung zu rechnen, teilte der IWF auf seiner Jahrestagung mit der Weltbank in Marrakesch mit. Im Juli hatte die Organisation noch ein Minus von 0,3 % vorausgesagt. Im Jahr 2024 soll die deutsche Wirtschaft hingegen wieder um 0,9 % wachsen. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als noch im Juli 2023 angenommen. Als Gründe nennt der Fonds die Schwäche zinsempfindlicher Sektoren, geringere Nachfrage durch Handelspartner und folglich eine Schwäche der Industrieproduktion. Auch die Bundesregierung rechnet im Jahr 2023 mit einer leichten Rezession. Erwartet wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr, hieß es Anfang Oktober aus Regierungskreisen. 2022 war die deutsche Wirtschaft noch um 1,8 % gewachsen. Für die Weltwirtschaft sind die IWF-Ökonomen zwar zuversichtlicher, sehen aber nach der Corona-Pandemie und dem Angriff auf die Ukraine ein historisch schwaches Wachstum. "Die Weltwirtschaft humpelt vor sich hin, sie sprintet nicht", mahnte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für das Jahr 2023 liegt wie im Juli bei 3,0 %. Für das Jahr 2024 korrigierte der Fonds die Schätzung leicht von 3,0 % auf 2,9 % nach unten. Im Jahr 2022 war die globale Wirtschaft noch um 3,5 % gewachsen. Rückblickend betrachtet sei die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft mit Blick auf die diversen Krisen bemerkenswert, so der IWF. (Quelle: www.tagesschau.de, "IWF sieht Deutschland noch tiefer in der Rezession", Stand 11. Oktober 2023) Die EASFCG agiert auf einem sehr diversen Markt mit folgenden Schwerpunkten: Chemie als größter Markt, der rückläufig ist; Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung im Bereich Energieversorgung und Prozessindustrie, der sich sehr gut entwickelt hat; sowie Pharma, Öl & Gas, Petrochemie, Lebensmittel & Getränke, Papier & Altpapier, Metalle & Bergbau, die ein geringfügiges Wachstum gebracht haben. Umsatzentwicklung Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 58.468 (Vorjahr: TEUR 48.781) erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Umsatzsteigerung von 19,9 %. Darin enthalten ist ein einmaliger Effekt in Höhe von TEUR 4.576. Die Umsatzerlöse aus dem Produktverkauf (TEUR 51.870, Vorjahr: TEUR 42.191) sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 22,9% gestiegen. Von diesem Umsatz entfallen TEUR 19.907 (Vorjahr: TEUR 14.574) auf das Inland und TEUR 31.963 (Vorjahr: TEUR 27.617) auf das Ausland. Erwartungsgemäß wurde dieser Umsatz, im Berichtsjahr wie bereits im Vorjahr, nahezu vollständig mit Unternehmen aus dem Konzernverbund erzielt, denn der Standort Mönchengladbach wurde in den vergangenen Jahren zu einem europäischen Fulfillment Center aufgebaut, der letztendlich nur noch im Intercompany-Bereich tätig werden wird. Alle neuen Auftragseingänge von Drittkunden werden seit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 nicht mehr bei der Gesellschaft in Mönchengladbach, sondern bei der Emerson Process Management GmbH & Co. OHG erfasst. Die Umsatzerlöse aus konzerninternen Weiterberechnungen (TEUR 6.598, Vorjahr: TEUR 6.590) sind im Vergleich zum Vorjahr fast konstant geblieben sind. Die wesentlichen Umsatzträger im Berichtsjahr sind Absperrklappen (Butterfly Valves) mit ca. 61 %, Kugelhähne (Ball Valves) mit ca. 15 %, dreifach exzentrische Prozessklappen (Triple Offset Valves) mit ca. 15 %, pneumatische Antriebe und pneumatische Steuerungen (Actuation and Control Products) mit insgesamt ca. 6 %. Auftragsentwicklung Mit einem Wert von TEUR 14.206 zum 30. September 2023 liegt der Auftragsbestand ca. 2 % über dem Wert des Vorjahres (TEUR 13.886). Vom Auftragsbestand zum Berichtsjahresende entfallen TEUR 5.208 oder knapp 37 % auf Kunden (Rechnungsempfänger) in Deutschland und TEUR 8.998 oder gut 63 % auf Kunden im Ausland. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 614 getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen, bis auf TEUR 20 für entgeltlich erworbene Software, das Sachanlagevermögen. Es entfallen TEUR 101 auf Grundstücke und Bauten, TEUR 44 auf technische Anlagen und Maschinen, TEUR 34 auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie TEUR 415 auf geleistete Anzahlungen (Anlagen im Bau). Personal Die durchschnittliche Kopfzahl des beschäftigten Personals lag im Berichtsjahr mit 161 über der durchschnittlichen Vorjahreskopfzahl von 156. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Auszubildenden lag bei 6 (Vorjahr: 10). Der durchschnittliche Personalaufwand pro beschäftigte Person im Berichtsjahr beträgt TEUR 63 und liegt damit auf Vorjahresniveau (TEUR 63). Die Kosten für Zeitarbeitskräfte, welche unter den Vertriebskosten ausgewiesen werden, sanken im Berichtsjahr von TEUR 430 um TEUR 182 (ca. 42 %) auf TEUR 248. Ertragslage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, die aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag). Die Umsatzerlöse betragen TEUR 58.468, der Jahresüberschuss beträgt TEUR 695. Die Umsatzrentabilität beträgt 1,2 % im Berichtsjahr nach 0,6 % im Vorjahr. Folgende Faktoren haben wesentlich zur Entstehung des Jahresergebnisses beigetragen: Das Bruttoergebnis vom Umsatz ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.174 um TEUR 722 auf TEUR 10.452 gesunken (minus 6,5 %). Dabei sind die Anschaffungskosten, im Wesentlichen aufgrund von Preissteigerungen durch Drittlieferanten und Konzernunternehmen, von TEUR 37.608 um TEUR 10.409 auf TEUR 48.016 gestiegen (plus 27,7 %) bei einem Umsatzerlösanstieg von TEUR 48.781 um TEUR 9.687 auf TEUR 58.468 (plus 19,9 %). Dieser Umsatzerlösanstieg betrifft den Produktbereich, er entspricht der vorherigen Erwartung für das Berichtsjahr und resultiert noch weiterhin aus dem erfolgten Ausbau des Standorts Mönchengladbach zum europäischen Auslieferungszentrum (Fulfillment Center). Die Folge aus den soeben beschriebenen Veränderungen ist eine Verschlechterung der relativen Bruttomarge von 22,9 % im Vorjahr auf 17,9 % im Berichtsjahr. Die Vertriebskosten sind um TEUR 335 auf TEUR 7.545 (Vorjahr: TEUR 7.211) gestiegen, bei höherem Personalaufwand und gestiegenen Übrigen Vertriebskosten. Der deutliche Rückgang der allgemeinen Verwaltungskosten um TEUR 1.466 auf TEUR 1.798 (Vorjahr: TEUR 3.264) resultiert bei einem gestiegenen Personalaufwand im Wesentlichen aus den Übrigen Verwaltungskosten, deren Reduzierung im Wesentlichen aus geringeren Konzern-Umlagen für empfangene Dienste resultiert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 364 auf TEUR 765 (Vorjahr: TEUR 401) gestiegen. Die wesentlichen Ursachen hierfür sind die im Berichtsjahr höheren Währungskursgewinne (plus TEUR 172) sowie gestiegene Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (plus TEUR 189). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 778 um TEUR 83 auf TEUR 861 gestiegen, im Wesentlichen verursacht durch Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 0). Das Zinsergebnis verschlechterte sich von minus TEUR 26 um TEUR 280 auf minus TEUR 306. Es resultiert aus den Zinsaufwendungen für die Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash-Pooling-Verfahren unter Berücksichtigung des zwischenzeitlich gestiegenen Marktzinsniveaus Vermögenslage Im Berichtsjahr ist die Bilanzsumme von TEUR 33.988 um TEUR 7.902 auf TEUR 26.086 zum 30. September 2023 gesunken. Auf der Aktivseite haben insbesondere die gesunkenen Vorräte (minus TEUR 2.266) und stichtagsbezogen die deutlich gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (minus TEUR 5.794) zu dieser Entwicklung geführt. Die Veränderungen der übrigen Aktiva sind in Bezug auf die Veränderung der Bilanzsummenhöhe eher unbedeutend und werden daher im Folgenden nicht näher erläutert. Innerhalb der Vorräte sind die Waren um TEUR 2.288 gesunken, im Wesentlichen verursacht durch um TEUR 1.403 höhere Abwertungen (die Abwertung auf veraltete Vorräte ist von TEUR 277 auf TEUR 1.966 gestiegen, die Abwertung auf überzählige Vorräte ist von TEUR 2.495 auf TEUR 2.209 gesunken) sowie um TEUR 791 geringere Goods-in-Transit (Unterwegs-Waren) zum Bilanzstichtag. Auf der Passivseite haben insbesondere die gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (minus TEUR 7.862) und die gesunkenen sonstigen Rückstellungen (minus TEUR 774) sowie gegenläufig das durch den Jahresüberschuss gestiegene Eigenkapital (plus TEUR 694) zu der um TEUR 7.902 gesunkenen Bilanzsumme geführt. Die Veränderungen der übrigen Passiva sind in Bezug auf die Veränderung der Bilanzsummenhöhe eher unbedeutend und werden daher im Folgenden nicht näher erläutert. Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist die Verbindlichkeit aus dem konzernweiten Cash Pooling um TEUR 4.124 gesunken und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um TEUR 3.738 gesunken. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus einem um TEUR 512 gesunkenem Rückstellungsbedarf für ausstehende Eingangsrechnungen sowie aus einem um TEUR 231 geringeren Rückstellungsbedarf für Gewährleistungen und Pönalen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme*100) ist im Berichtsjahr gegenüber der Bilanz zum 30. September 2022 von 18,6 % auf 26,8 % in der Bilanz zum 30. September 2023 gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis/(Eigenkapital minus Jahresergebnis)) beträgt für das Berichtsjahr 11,0 % gegenüber 4,7 % im Vorjahr. Finanzlage Die Gesellschaft ist in das konzerninterne Cash-Pooling-System des Emerson-Konzerns integriert, wodurch sie jederzeit in der Lage war, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Zusätzlich besitzt sie eine eigene Aval-Kreditlinie bei einer deutschen Bank (Amendment 23. März 2022: Reduzierung auf TEUR 6.000). Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 1) und Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (TEUR 10.982; Vorjahr: TEUR 15.106), verzeichnete im Berichtsjahr einen Anstieg von TEUR -15.105 um TEUR 4.123 auf TEUR -10.982. Der Anstieg ergibt sich aus Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 4.737) abzüglich der Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 614). Gesamtaussage Der Umsatz im Berichtsjahr 2022/2023 (TEUR 58.468) hat sich erwartungsgemäß entwickelt. Im Lagebericht zum 30. September 2022 wurde für das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatz von knapp Mio. EUR 59 bei einem leicht positiven Jahresergebnis 2022/2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022 gerechnet. Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR +695 erwirtschaftet (im Vergleich zu TEUR +284 im Vorjahr). Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022/2023 aus ergebnistechnischer Sicht als ausgesprochen zufriedenstellend. Offenbar haben sich die eingeleitete Re-Organisation und die Neu-Ausrichtung erwartungsgemäß positiv im Berichtsjahr ausgewirkt und die Geschäftsführung rechnet damit, dass diese Maßnahmen im kommenden Geschäftsjahr 2023/2024 weitere positive Effekte auf das Jahresergebnis haben werden. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren In Bezug auf die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gab es im Berichtsjahr innerhalb des Emerson-Konzerns kein einheitliches Konzept. Von den wenigen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die von der Gesellschaft an den Konzern berichtet wurden, ist keiner zur Steuerung des Unternehmens bedeutsam. Risikomanagementsystem Das interne Risikomanagement basiert auf einem etablierten und bewährten Berichtswesen, das erfolgreich auf einer ORACLE-Plattform betrieben wird. Zum Beginn des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2019/2020 waren die Systeme der Gesellschaft auf eine weltweit vom Konzern genutzte ORACLE-Version umgestellt worden. Die Analysen stellen unverändert ein umfassendes und aussagefähiges Instrumentarium dar, um auftauchende Risiken bereits frühzeitig erkennen und Korrekturmaßnahmen ergreifen zu können. Der Fokus wird konsequent auf die Steuerung der Kundentermintreue zusammen mit den Schwestergesellschaften gesetzt. Regelmäßige Gespräche zwischen Vertrieb und Controlling zum Monatsergebnis mit detaillierten Analysen unterstützen dieses Frühwarnsystem. Im Emerson-Konzern dokumentieren alle Firmen die internen Kontrollmaßnahmen in einem sogenannten "Internal Control Questionnaire", welcher quartalsweise zu überarbeiten und abzugeben ist. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung In den folgenden Absätzen werden die dargestellten Chancen und Risiken nach absteigender Relevanz aufgelistet. Die Chancen: Ziel der Gesellschaft ist es und muss es weiterhin sein, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Verschlankung der Prozesse zu etablieren, da die Ergebnisverbesserung und Kostenreduzierung ein Hauptziel der Gesellschaft darstellen. Besonders im Hinblick auf die Personalstruktur wird auch weiterhin der Fokus auf die zukünftigen Geschäftsjahre gelegt, da bis 2021 Vorratsverlagerungen sowie damit verbunden auch Geschäftsverlagerungen für Neuaufträge im Intercompany-Bereich an den Standort Mönchengladbach erfolgt sind, was noch immer eine große Chance für das Unternehmen darstellt, denn dadurch hat sich das Geschäftsmodell der Gesellschaft erweitert. Durch diverse Initiativen des Konzerns im Bereich Nachhaltigkeit & Dekarbonisierung sehen wir vermehrt Chancen durch unsere Positionierung im Emerson-Konzern auf dem Markt erfolgreich unsere Produkte vertreiben zu können und neue Partnerschaften zu generieren. Zu den Initiativen gehören u.a. Marketing-Kampagnen, neue Produkte sowie kundenspezifische Lagerhaltung. Dies ist eine kurz- bis mittelfristig große Chance für die EASFCG. Die Ausgangslage der EASFCG bleibt unverändert herausfordernd, d. h. die Gesellschaft versucht weiterhin alle sich ihr bietenden Chancen zu nutzen und in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld durch neue Produkte, neue Strategien, besseren Service zu überzeugen und dabei ihren europäischen Marktanteil zu erweitern. Dies führt zur weiteren Diversifizierung der Gesellschaft und infolgedessen zur weiteren Reduzierung der Abhängigkeiten von bestimmten Absatzmärkten. Dennoch besteht eine Korrelation zur positiven Entwicklung der Gesellschaft und den folgenden Marktsegmenten: Petrochemie-, Prozess-, Lebensmittel- und Chemie-Industrie, metallverarbeitende und Bergbau-Industrie. Die Risiken: Die EASFCG trägt regelmäßig nur die Risiken, die mit den durch sie wahrgenommenen Funktionen verbunden sind. Die Gesellschaft versucht, die verbleibenden Risiken durch vertragliche Vereinbarungen mit Kunden oder durch eine bestimmte Geschäftsstrukturierung zu optimieren. Ein gewisses Marktrisiko, das sich aus Unsicherheiten auf dem Markt ergibt - wie Schwankungen in der Verfügbarkeit von Rohstoffen, in den Produktionskosten, in der Nachfrage sowie in der Preisgestaltung - trägt die EASFCG wie jedes andere Unternehmen, welches sich an marktorientierten Transaktionen beteiligt. Dieses Marktrisiko wird durch die zwischen EASFCG und ihren verbundenen Unternehmen implementierten Vereinbarungen und Richtlinien gemindert. Der am 24. Februar 2022 in Europa zwischen Russland und der Ukraine ausgebrochene Krieg birgt nach wie vor ein schwer einschätzbares globales Risiko, in Bezug auf mögliche Unterbrechungen bestehender Lieferketten, weiter steigende Energie- und Rohstoffpreise, Probleme oder Lieferstopps auf den Beschaffungs- oder den Absatzmärkten, u. a. auch infolge zerstörter Lieferwege (Zugschienen, Straßen, Seeweg). Auch der Angriff der Terrororganisation Hamas in Israel und der infolgedessen seit dem 7. Oktober 2023 nunmehr geführte Krieg im Nahen Osten ist in Bezug auf mögliche globale Auswirkungen nicht einschätzbar. Das Risiko für die Gesellschaft aus den Kriegsfolgen wird momentan als mittleres Risiko eingeschätzt. Die EASFCG trägt in Bezug auf gekaufte und in ihren Lagern befindliche Produkte das allgemeine Bestandsrisiko, d. h. das Risiko, das entstehen kann, wenn Vorräte veraltet sind, bevor sie verkauft werden konnten, oder wenn der Wert während der Lagerung abnimmt sowie das Risiko, dass Schäden an Produkten im Lager durch Brand oder Diebstahl entstehen. Das Bestandsrisiko ist gering für solche Produkte, die nach Eingang einer Kundenbestellung speziell für diesen Kunden beschafft werden. Fremdwährungsrisiken entstehen durch Währungskursschwankungen, die jene Positionen, die auf eine ausländische Währung lauten, betreffen. Im Allgemeinen werden vom European Fulfillment Center der EASFCG an die Verkaufsorganisationen ausgestellte Intercompany-Rechnungen in der Währung der Verkaufsorganisation verarbeitet (z. B. werden Rechnungen an die Verkaufsorganisation im Vereinigten Königreich in GBP ausgestellt). Ein nennenswertes Währungsrisiko auf der Vertriebsseite kann ausgeschlossen werden, da nach wie vor ein Großteil der Transaktionen in Euro abgewickelt wird. Auf der Beschaffungsseite werden hauptsächlich die Einkäufe für Waren aus Asien und den USA sowie für die meisten Konzern-Dienstleistungen (wie Management- und Beratungsgebühren) in Fremdwährung abgewickelt. Folglich ist das Risiko auf der Beschaffungsseite höher als auf der Absatzseite. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick Der im Jahr 2016 begonnene und im Geschäftsjahr 2019/2020 abgeschlossene Ausbau des Standorts Mönchengladbach zum europäischen Auslieferungszentrum (Fulfillment Center) wird die Umsatzerlöse im Konzernverbund noch weiterhin leicht wachsen lassen. Dabei ist zu bedenken, dass Intercompany-Aufträge in der Regel margenschwächer als die von Drittkunden sind, weil die Marge zwischen den beteiligten Konzerngesellschaften aufgeteilt werden muss. Neue Aufträge und somit Umsatzerlöse mit Drittkunden wird die Gesellschaft nicht mehr haben, denn seit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 werden neue Aufträge mit Drittkunden über eine deutsche Schwestergesellschaft abgewickelt (bzw. über je eine Schwestergesellschaft im Ausland, d.h. je Land ein Standort als Zentralabwickler). Die im Geschäftsjahr 2019/2020 umgesetzten Maßnahmen (wie z. B. die Oracle-Einführung sowie der "One face to the customer"-Ansatz) bzw. die eingeleitete Re-Organisation werden in den kommenden Geschäftsjahren positive Effekte auf das Jahresergebnis haben. Zusätzlich hat der Konzern beschlossen, die Fertigungsstätte in Breda in den Niederlanden zum 30. September 2023 zu verlagern, wovon partiell der Standort Mönchengladbach profitiert. Daraus ergeben sich für die EASFCG ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 neue Betätigungsfelder im Bereich der Projektabwicklung für den europäischen Markt. Eine daraus resultierende positive Entwicklung ist der im Geschäftsjahr 2022/2023 geplante und im Geschäftsjahr 2023/2024 durchgeführte Ausbau der bestehenden Montagehallen zur Spezialisierung auf den Projektbedarf und damit einhergehend Umsatzsteigerungen im bemannten Segment (Projektabwicklung für den europäischen Markt). Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Umsatz von ca. Mio. EUR 48 bei einem positiven Jahresergebnis von knapp Mio. EUR 1. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2024/2025 wird mit einer Umsatzerlössteigerung im Produktbereich von ca. Mio. EUR 41 auf ca. Mio. EUR 47 geplant, was bei (im Vergleich zum Vorjahr) gleichhoch angenommenen Umsatzerlösen aus konzerninternen Weiterbelastungen von rd. Mio. EUR 7 einem geplanten Gesamtumsatz von Mio. EUR 54 entspricht.
Mönchengladbach, den 23. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Philipp Strauch Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emerson Automation Solutions Final Control Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. Dezember 2024 KPMG
AG
Kis, Wirtschaftsprüfer Hubert, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 12. Januar 2025. |
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