Capital Business GmbHLiquidiert

60311 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 55057
Eingetragen
27.2.2001
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Die Tätigkeit als Versicherungsmakler, insbesondere das Vermitteln von Versicherungen und Finanzdienstleistungen als Makler, der An- und Verkauf von Versicherungsbeständen sowie artverwandte Tätigkeiten.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Manuela Ninnivaggi
seit 8.2.2013
Prokura
Andreas Kison
seit 6.9.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Capital Business GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.572.228,02 578.631,46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 429,00 550,00
II. Sachanlagen 58.963,00 69.911,00
III. Finanzanlagen 1.512.836,02 508.170,46
B. Umlaufvermögen 516.334,63 830.111,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 182.828,15 649.220,05
II. Wertpapiere 89.320,00 65.400,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 244.186,48 115.491,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.309,67 8.565,96
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.100.872,32 1.417.309,24

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 31.369,64 25.000,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 6.369,64 0,00
B. Rückstellungen 190.542,31 247.904,47
C. Verbindlichkeiten 1.878.960,37 1.144.404,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.100.872,32 1.417.309,24

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266ff. HGB erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Anlagevermögen weist nur Vermögensgegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 150,00 EUR werden im Jahr des Zugangs als Aufwand behandelt. Geringwertige Anlagegüter, deren Wert mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR beträgt, werden im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben.

Soweit in der Vergangenheit von dem Wahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (für Vermögensgegenstände, die vor dem 01.01.2008 angeschafft wurden) nicht Gebrauch gemacht wurde, werden die Vermögensgegenstände pro-rata-temporis abgeschrieben.

Sonstige Ausleihungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Lebens- und Rentenversicherungspolicen werden zu Anschaffungskosten im Finanzanlagevermögen aktiviert. Die laufenden Beitragszahlungen werden als nachträgliche Anschaffungskosten behandelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei erkennbaren Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen werden nicht gebildet.

Wertpapiere im Umlaufvermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag gem. § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB angesetzt. Die in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Bewertungsobergrenze bilden die Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Soweit künftige Preissteigerungen zu berücksichtigen waren, wurden diese mit zwei Prozent per annum angenommen.

Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt.

Der Bestand an Lebensversicherungspolicen setzt sich am Abschlussstichtag aus klassischen Lebensversicherungsverträgen (719 TEUR) und fondsgebundenen Policen (771 TEUR) zusammen. Die Rückkaufswerte der Verträge liegen, insbesondere in der unmittelbar auf den Erwerb bzw. Beginn folgenden Zeit, unter den Anschaffungskosten. Ein am Abschlussstichtag niedrigerer beizulegender Wert lässt sich nur im Schätzungswege ermitteln, da ein repräsentativer Zweitmarkt für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungspolicen in Deutschland noch nicht vorhanden ist. Aufgrund der kurzen Laufzeit wird ein Fondswert in Höhe von 411 TEUR angenommen. Unter Berücksichtigung des langfristigen Anlageziels und der Erfahrungen mit der Wertentwicklung von fondsgebundenen Versicherungen ist eine Wertminderung von Dauer nicht anzunehmen. Der Rückkaufswert der kapitalbildenden Rentenversicherungspolicen beläuft sich auf ca. 470 TEUR. Die kapitalbildenden Rentenversicherungspolicen sind mit einer gesetzlichen Garantieverzinsung versehen, wodurch eine Wertminderung von Dauer insbesondere durch das langfristige Anlageziel auszuschließen ist.

Die vollständigen Gewinne aus den Lebensversicherungsverträgen zeigen sich erst mittel- bzw. langfristig mit Ablauf der Verträge. Abweichend hiervon werden Erlöse aus den Lebensversicherungspolicen nur bei Rückkauf von der Versicherung, Verkäufen am Markt oder vorzeitigem Ableben der versicherten Personen realisiert.

Ausleihungen bzw. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen im Geschäftsjahr nicht.

Im Geschäftsjahr 2010 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 23.657,99 EUR (Vorjahr: 21.887,32 EUR). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 153.711,25 EUR (Vorjahr: 620.526,38 EUR) werden Provisionsvorschüsse an Makler mit insgesamt 150.000,00 EUR ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Grundsätzen des § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Sie beinhalten im Wesentlichen Mietvorauszahlungen.

Die Bewertung der Rückstellung für Provisionsstornohaftung erfolgte auf der Grundlage von Erfahrungswerten. Dabei wurde die unternehmensinterne Stornoquote der Vorjahre unter gewichtetem Einbezug des Provisionshaftungszeitraums von regelmäßig fünf Jahren berücksichtigt. Nach § 253 Abs. 2 HGB wurden die einzelnen Rückstellungsbeträge gemäß ihrer aus Sicht des Bilanzstichtages verbleibenden Resthaftungszeiträume mit den von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst. Preissteigerungen wurden aufgrund des Vorliegens reiner Rückforderungsanspräche nicht mit in die Berechnung einbezogen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 38.356,69 EUR beinhalten mit 29.529,63 EUR Verbindlichkeiten gegenüber Maklern aus Provisionen und einbehaltenen Stornoreserven.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von 1.524.917,89 EUR (Vorjahr 952.052,79 EUR). Diese resultieren im Wesentlichen aus den kurzfristigen Darlehen (1.000 TEUR) und der Gewinnabführung des Geschäftsjahres (525 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.567.057,67 EUR (Vorjahr: 991.204,77 EUR).

IV. Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr

Herr Andreas Kison (Versicherungsmakler), Kronberg,

bestellt.

Im Geschäftsjahr wurde ein kurzfristiges Darlehen an den Geschäftsführer in Höhe von insgesamt 370.000,00 EUR gewährt. Es wurde ein Zinssatz von 6% vereinbart. Das Darlehen wurde in 2010 komplett zurückgezahlt.

Die Angabe der für die Tätigkeit der Geschäftsführung im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Mit der Future Business KG aA, als herrschendem Unternehmen, hat die Gesellschaft am 28.02.2005 einen Gewinnabführungsvertrag im Sinne des § 291 Abs. 1 Satz 1 AktG für die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen. Danach verpflichtet sich die Capital Business GmbH erstmals für das Geschäftsjahr 2005 ihren gesamten Gewinn an die Future Business KG aA, mit Sitz in Dresden, abzuführen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 12.05.2005 und die Hauptversammlung des herrschenden Unternehmens hat mit Beschluss vom 11.05.2005 zugestimmt.

 

Frankfurt, den 13.04.2011

Capital Business GmbH

Geschäftsführer

Andreas Kison

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2010 erfolgte auf der Gesellschafterversammlung vom 25.05.2011.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

61 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.