Rösing Bau AGLiquidiert

18461 Franzburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 5293
Eingetragen
1.9.2000
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von StraßenBrücken- und Tunnelbau
Gegenstand
Ausführung von Verkehrswegebauten, Hochbau und Allgemeiner Tiefbau

Historie

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Management

NameRolle
Hartmut Strelow
seit 23.6.2006
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rösing Bau AG

Müggenhall

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

AKTIVA

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 36.460,60
B. Anlagevermögen    
II. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.520,00 15.992,00
II. Sachanlagen 179.474,00 83.931,00
C. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 10.304.330,38 7.340.359,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.209.174,46 1.898.227,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 354.415,74 815.537,17
D. Rechnungsabgrenzungsposten 43.315,30 16.922,53
Summe Aktiva 13.132.229,88 10.207.430,04

Passiva

   
  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 558.832,54 215.168,41
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 146.728,32
C. Rückstellungen 625.386,99 817.432,34
D. Verbindlichkeiten 11.898.010,35 8.978.100,97
Summe Passiva 13.132.229,88 10.207.430,04

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

RÖSING BAU AG

1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

Die Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Tilgung durch Abschreibungen erfolgt gemäß § 282 HGB.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare bzw. degressive Abschreibungen, angesetzt. Die angesetzte Nutzungsdauer der Gegenstände entspricht den vom Bundesfinanzministerium herausgegebenen AfA-Tabellen.

Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter unter 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit einem Wert von 150,00 € bis 1.000,00 €, werden im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt und gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben.

Es wurden keine Sonderabschreibungen nach § 7g Abs. 5 und 6 EStG in Anspruch genommen.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die in Arbeit befindlichen Bauaufträge werden zu Herstellungskosten - Materialkosten und Fertigungseinzelkosten zuzüglich anteiliger aktivierungsfähiger Gemeinkosten gem. § 255 HGB bewertet.

Nicht abgerechnete Bauleistungen, bei denen die Selbstkosten nicht durch das Auftragsvolumen gedeckt werden, sind zum verlustfreien Wert angesetzt.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind teilweise durch bereits erhaltene Anzahlungen abgedeckt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Andere Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

PASSIVA

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes

Die Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs durch Eröffnung einer Niederlassung in Cottbus wurden als Anlaufkosten aktiviert.

Die Tilgung durch Abschreibungen gemäß § 282 HGB erfolgte ab dem Geschäftsjahr 2006 mit jeweils einem Viertel je folgenden Geschäftsjahr. Aufgrund der Schließung der Niederlassung Cottbus erfolgte in 2008 die Abschreibung des Restwertes (36,46 T€) in voller Höhe.

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ist auf den Seiten 8 und 9 dieses Anhanges (Anlagespiegel) dargestellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Auf eine Forderung wurde eine Einzelwertberichtigung hinsichtlich des Zinsrisikos und des Ausfallrisikos vorgenommen.

Aus Erfahrungsgründen der Vergangenheit wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen in Höhe des von der Finanzverwaltung anerkannten Satzes von 1,00 % (38,18 T€) gebildet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen ein gegenüber der Gesellschafterin Rösing Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Franzburg / OT Müggenhall geführtes Verrechnungskonto mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betreffen im Wesentlichen gezahlte Kautionen (13,34 T€), Darlehensforderung gegen den Vorstand Hartmut Strelow, Forderungen gegen Personal (14,25 T€), zu anderen Unternehmen geführte Verrechnungskonten (98,88 T€) sowie debitorische Kreditoren (46,64 T€).

Aktive Rechnungsabgrenzung

Für Versicherungen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt (26,40 T€). Ebenso wurden die Zinsen aus Mietkaufverträgen (16,91 T€) aktiv abgegrenzt.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Der für die geplante Anschaffung von beweglichen Wirtschaftsgütern in den Vorjahren gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil (Ansparrücklage) gemäß § 7g Abs. 3-7 EStG wurde in 2008 in voller Höhe aufgelöst.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Gewerbesteuer für 2003 (0,21 T€), 2006 (13,08 T€), 2007 (19,54 T€) und 2008 (52,75 T€) sowie die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag für 2003 (0,85 T€), 2006 (20,61 T€), 2007 (27,42 T€) und 2008 (74,49 T€).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Aufwendungen zur Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen für das Geschäftsjahr 2008, für Überstunden zum 31.12.2008, für Urlaubsansprüche 2008 sowie für noch ausstehende Rechnungen gebildet.

Rückstellungsspiegel

Art der Rückstellung Stand zum
01.01.2008
TEuro
Auflösung
2008
TEuro
Verbrauch
2008
TEuro
Zuführung
2008
TEuro
Stand zum
31.12.2008
TEuro
Pensionsrückstellungen - - - - -
Steuerrückstellungen 92,22 13,90 - 130,63 208,95
sonst. Rückstellungen 725,21 110,00 615,21 416,44 416,44
Summe 817,43 123,90 615,21 547,07 625,39

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Darlehen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 70,61 T€ sowie mit einer Restlaufzeitbis zu 5 Jahren in Höhe von 24,06 T€.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die erhaltenen Anzahlungen wurden für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge entsprechend der jeweiligen Baufortschritte vereinnahmt.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die restlichen sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten folgende Mietkaufverträge:

Vertragspartner Mietkauf-
gegenstand
Raten
im Jahr
Höhe
der Raten
Euro
Stand zum
31.12.2008
TEuro
DISKO Leasing GmbH 2 Scraper 12 1.734,50 57,24
GRENKE-LEASING AG Software 4 259,86 2,34
GRENKE-LEASING AG Software 4 305,67 2,45
GRENKE-LEASING AG Software 4 4.692,39 42,23

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen neben den Mietkaufverträgen Verbindlichkeiten aus Lohnabrechnungen 2008, zu anderen Unternehmen geführte Verrechnungskonten sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuV

Umsatzerlöse

Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten.

sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Auflösung der gebildeten Ansparrücklage enthalten.

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen

Im Wareneinsatz sind entsprechend dem Unternehmensgegenstand der Waren- und Materialeingang, entsprechende Nebenkosten, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Neben den Rechts- und Beratungskosten sind in dieser Position insbesondere Kosten für Versicherungen und Reisekosten der Arbeitnehmer enthalten.

Zinserträge und -aufwendungen

In den Zinserträgen und -aufwendungen sind Zinserträge und Zinsaufwendungen aus den innerhalb der Unternehmensgruppe Rösing geführten Verrechnungskonten enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Für das Jahr 2008 ergeben sich Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 140,50 T€.

4. Anlagenspiegel zum 31.12.2008

  Anschaffungskosten
  Stand am
31.12.2007
EUR
Zugänge
(U)=Umbuchungs abgänge
EUR
Abgänge
(U)=Umbuchungs abgänge
EUR
Stand am
31.12.2008
EUR
Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 72.921,22 0,00 0,00 72.921,22
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.686,51 47.112,25 1.291,00 70.507,76
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 110.187,80 93.321,90 1.742,00 201.767,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.123,00 39.129,87 6.569,00 55.683,87
  133.310,80 132.451,77 8.311,00 257.451,57
Anlagevermögen insgesamt 157.997,31 179.564,02 9.602,00 327.959,33
  Kumulierte Abschreibungen
  Stand
31.12.2007
EUR
Abschreibungen
des Geschäfts-
jahres
EUR
Zuschrei-
bungen des
Geschäfts
jahres
EUR
Abgänge
(U)=Umbuchungs-
abgänge
EUR
Stand
31.12.2008
EUR
Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 36.460,62 36.460,60 0,00 0,00 72.921,22
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.694,51 20.293,25 0,00 0,00 28.987,76
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.146,80 20.439,90 0,00 0,00 59.586,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.233,00 8.157,87 0,00 0,00 18.390,87
  49.379,80 28.597,77 0,00 0,00 77.977,57
Anlagevermögen insgesamt 58.074,31 48.891,02 0,00 0,00 106.965,33
  Restbuchwerte Restbuchwerte
  Stand
31.12.2008
EUR
Stand
31.12.2007
EUR
Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 36.460,60
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.520,00 15.992,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 142.181,00 71.041,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.293,00 12.890,00
  179.474,00 83.931,00
Anlagevermögen insgesamt 220.994,00 99.923,00

5. Angaben der Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen sind, bestanden zum 31. Dezember 2008 nicht.

6. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren neben dem Vorstand 74 Vollzeitbeschäftigte (davon 20 kaufmännische und technische und 54 gewerbliche Mitarbeiter) bei der Gesellschaft angestellt.

Vorstand

Dem Vorstand gehörte im Geschäftsjahr 2008 an:

Herr Hartmut Strelow, Tribsees.

Aufsichtsrat

Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr 2008:

Herr Heiner Rösing (Vorsitzender),

Frau Kathrin Medrow und

Herr Christian Meyer.

Weitere Angaben

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag aus 2007 als Bilanzgewinn in Höhe von 558.832,54 € in das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Müggenhall, den 7. Oktober 2009

Hartmut Strelow, Vorstand

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