Jet Start Branding GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alisa Sljoka seit 21.7.2022 | Geschäftsführer |
Philip Felix Papendieck seit 2.9.2015 | Geschäftsführer |
Jörn Mecher seit 2.9.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Intermate Media GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Intermate Media GmbH (Intermate) ist eine führende Creator-Driven Social Media Agentur im DACH-Raum mit Büros in Berlin, Hamburg sowie Köln. Mit direktem Zugang zu den bedeutenden reichweitenstarken Plattformen und in-house entwickelter Social-Technologie bietet Intermate die gesamte Wertschöpfungskette auf Social Media aus einer Hand: Influencer-Kampagnen, Creator-Centric Social Media Management, Content Production und Performance Ads. Für Influencer-Sourcing, Kampagnen-Planung, -Exekution sowie -Reporting und das Generieren von Social- und Market-Insights wird ein proprietäres technologisches Ökosystem genutzt, um Marketing-Entscheidungen für Kunden datengetrieben zu validieren. Die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung fokussieren auf dessen konsequente Fortentwicklung unter Inanspruchnahme professioneller Teams von Software-Developern. Intermate ist offizieller TikTok Marketingpartner, Partner im TikTok Creative Exchange Programme sowie META Business Partner. Zu den Kunden zählen international tätige Markenunternehmen verschiedenster Branchen. II. Wirtschaftsbericht Konjunktur- und Branchenentwicklung Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2021 hat sich die Wirtschaftsleistung trotz des Ukrainekonflikts und der hohen Inflationsrate sowie der weiterhin bestehenden Liefer- und Materialengpässe im Jahr 2022 erhöht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 gemäß dem Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8 % höher als im Jahr 2021. Gemäß dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. (ZAW) ist der Werbemarkt in Deutschland 2022 um rund 3 % auf 48,7 Mrd. Euro gewachsen und repräsentiert einen Anteil am BIP von 1,3 %. Nach mehreren Jahren eines durch die Corona-Pandemie gestützten Boosts der Online-Nutzung wachsen digitale Werbeformen weiterhin überdurchschnittlich. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 3,8 Mio Euro auf 23,9 Mio Euro zurückgegangen. Hintergründe dieser Entwicklung sind hauptsächlich in einem verunsicherten wirtschaftlichen Umfeld gegen Ende des Geschäftsjahres und dem Wegfall eines vergleichsweise margenschwachen Projekts mit einem Umsatzvolumen von 3,6 Mio Euro im Zusammenhang mit einem Förderprogramm für Kunst und Kultur, welches einmaligen Charakter hatte, begründet. Der Jahresüberschuss beläuft sich aufgrund der Gewinnabführungsverpflichtung in Höhe von 3,0 Mio Euro auf 0 Mio Euro (Vorjahr 3,4 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2022 hat sich die Gesellschaft auf den Ausbau der personellen und räumlichen Kapazitäten als Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum in den Folgejahren fokussiert. Mit Wirkung zum Beginn des Geschäftsjahres 2022 hat sich die Gesellschaft durch Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Intermate Group GmbH als Alleingesellschafterin abzuführen. Ferner ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr einer Kreditverpflichtung der Gesellschafterin über insgesamt EUR 17.000.000 als Garant sowie Sicherungsgeber beigetreten und hat dabei alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten übernommen. Ertragslage Von dem erzielten Gesamtumsatz in Höhe von 23,9 Mio Euro entfällt der wesentliche Teil in Höhe von 21,9 Mio Euro bzw. 91,5 % auf Umsätze mit Inlandskunden. Darüber hinaus betreffen 1,8 Mio Euro bzw. 7,5 % Umsätze mit Auslandskunden außerhalb der Europäischen Union und 0,2 Mio Euro bzw. 0,9 % Umsätze mit Kunden im EU-Ausland. Der Umsatzanteil mit Direktkunden konnte weiter auf 92 % (Vorjahr: 90 %) ausgeweitet werden. Während sich der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen im Rahmen der Erwartungen entwickelt hat, verlief das 4. Quartal aufgrund der Marktverunsicherungen im Zuge inflationsgetriebener Preissteigerungen unter den getroffenen Annahmen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine Rohertragsquote von 41,7 % (Vorjahr: 44,3 % - bei Bereinigung um ein vergleichsweise margenschwaches Projekt im Zusammenhang mit einem Förderprogramm für Kunst und Kultur mit einmaligem Charakter) erzielt. Der Rohertrag wird hierbei als Differenz zwischen Umsatzerlöse und Materialaufwendungen definiert. Der Rückgang um 2,6 Prozentpunkte ist im Wesentlichen auf den erhöhten Einkauf von Bewegtbildproduktionen bei der Schwestergesellschaft TRUEMATES GmbH geschuldet, da diese zum Einstandspreis an die Kunden weiterberechnet werden. Der Personalaufwand betrug 3,8 Mio Euro (Vorjahr: 3,5 Mio Euro). Im Laufe des Jahres ist die Anzahl der Mitarbeiter durch Neueinstellungen auf Grund von starkem Bedarf im Bereich Social Media gestiegen. Des Weiteren sind zum Jahresbeginn 2022 die Mitarbeiter der Stabsfunktionen zur alleinigen Gesellschafterin, Intermate Group GmbH, gewechselt, da die administrativen Leistungen für die Tochtergesellschaften zentralisiert wurden. Diese gegenläufigen Veränderungen haben zu dem Anstieg des Personalaufwandes um 0,3 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr geführt. Im November 2022 wurde zudem die erste von 3 Tranchen der steuerfreien Inflationsausgleichsprämie zur Abmilderung der gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten an die Mitarbeiter ausgezahlt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio Euro. Wesentliche Treiber hierfür waren im Wesentlichen die Berechnung der administrativen Dienstleistungen seitens der Gesellschafterin im Zuge der Zentralisierung, erhöhte Raumkosten im Zusammenhang mit der Etablierung des Büros in Köln und des Umzuges in neue Büroräumlichkeiten am Standort Berlin sowie gestiegene Reisekosten. Der Anstieg der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge ist auf Darlehensvergaben an die Gesellschafterin, Intermate Group GmbH, zurückzuführen. Das EBITDA (vor Gewinnabführung) belief sich auf 2,9 Mio Euro bzw. 12,3 % gemessen am Umsatz. Im Vorjahr wurde ein EBITDA (bereinigt um ein margenschwaches Projekt im Zusammenhang mit einem Förderprogramm für Kunst und Kultur) in Höhe von 5,1 Mio Euro bzw. 20,9 % gemessen am Umsatz erzielt. Aufgrund des schwächeren als angenommenen Geschäftsverlaufes im 4.Quartal konnten die für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Werte bei Umsatz und EBITDA nicht erreicht werden. Dies insbesondere, da in dem Jahresschlussquartal tendenziell der höchste Ergebnisbeitrag erzielt wird. Aus Sicht der Geschäftsführung handelt es sich um einen einmaligen Effekt aufgrund der Marktverunsicherung durch die inflationsgetriebene Preissteigerung im Zuge des Ukraine-Konfliktes ohne nachhaltige Auswirkungen auf den künftigen Geschäftsverlauf. Finanzlage Von der Bilanzsumme in Höhe von 9,9 Mio Euro sind 1,6 Mio Euro bzw. 15,9 % langfristig im Anlagevermögen gebunden. Die vorstehende Kapitalbindung ist vollständig durch langfristig überlassenes Kapital in Form des Eigenkapitals in Höhe von 3,0 Mio Euro gedeckt. Das Eigenkapital entspricht 30,1 % der Bilanzsumme. Die goldene Finanzierungsregel wurde eingehalten. Von dem langfristig zur Verfügung stehenden Kapital in Form des Eigenkapitals konnten darüber hinaus 1,4 Mio Euro bzw. 14,2% der Bilanzsumme zur Finanzierung von kurzfristigem Vermögen herangezogen werden. Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten in Höhe von insgesamt 0,65 Mio Euro. Hiervon entfielen 0,41 Mio Euro auf die stetige Fortentwicklung des proprietären Softwaresystems. Die restlichen Investitionen erfolgten in das Sachanlagevermögen, insbesondere für EDV sowie der Ausstattung für die neuen Büroräumlichkeiten am Standort Berlin. Zur Finanzierung konnten Abschreibungsgegenwerte in Höhe von 0,33 Mio Euro herangezogen werden. Die erhöhte Kapitalbindung im Umlaufvermögen aufgrund der kurzfristigen Darlehensvergabe an die Gesellschafterin konnte vollständig aus dem Cash-Flow der operativen Geschäftstätigkeit finanziert werden. Gleiches trifft auf die im Geschäftsjahr 2022 getätigten Investitionen zu. Langfristige Fremdmittel seitens Kreditinstitute wurden auch im Geschäftsjahr 2022 nicht beansprucht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag 1,3 Mio Euro (Vorjahr: 1,5 Mio Euro) bzw. 13,0 % (Vorjahr: 19,0 %) der Bilanzsumme. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit gegeben. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Ende des Geschäftsjahres belief sich auf 9,9 Mio Euro (Vorjahr: 8,2 Mio Euro). Hiervon entfallen 15,9 % (Vorjahr: 15,5 %) auf das Anlagevermögen und 84,1 % (Vorjahr: 84,5%) auf das Umlaufvermögen sowie Rechnungsabgrenzungsposten. Zum Bilanzstichtag war eine Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 18,2 % auf 4,0 Mio Euro zu verzeichnen; der Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich damit auf 40,6 % (Vorjahr: 60,5 %). Zugleich betrugen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2,5 Mio Euro, die nahezu vollständig auf eine kurzfristige Darlehensvergabe an die Gesellschafterin entfallen. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 3,0 Mio Euro (Vorjahr: 3,0 Mio Euro) und begibt sich damit aufgrund der vollständigen Gewinnabführung an die Intermate Group GmbH als alleinige Gesellschafterin identisch zum Vorjahr. Die Rückstellungen haben sich um 0,1 Mio Euro verringert. Erhaltene Anzahlungen konnten zum Stichtag in Höhe von 0,4 Mio Euro vereinnahmt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 3,6 Mio Euro; hiervon entfallen 3,0 Mio auf die Gewinnabführung gemäß dem mit der Gesellschafterin bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 0,8 Mio Euro auf 0,3 Mio Euro verringert. Ursächlich hierfür sind insbesondere die Reduzierung von Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie die Tilgung von Verbindlichkeiten aufgrund einer Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Es haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag stattgefunden. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie insbesondere die Ausweitung der personellen, technischen und räumlichen Kapazitäten als Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum in den Folgejahren haben zu einer geringeren Profitabilität geführt. Die Finanzierung der Gesellschaft wurde vollständig aus dem Cash-Flow der operativen Geschäftstätigkeit unter Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit bestritten. Die Geschäftsführung geht von einer positiven Entwicklung des digitalen Werbemarktes aus. Aufgrund der bestehenden Marktpositionierung beurteilt die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Geschäftsaussichten der Gesellschaft weiterhin als günstig. III. Chancen- und Risikobericht Chancen Die Corona-Pandemie hat Werbetreibende dazu veranlasst, die Budgetallokation zu Gunsten von digitalen Werbeformen vorzunehmen. Trotz des Endes der akuten Phase der Corona-Pandemie und der negativen makroökonomischen Effekte durch den Ukraine-Krieg, sind digitale Werbeformen weiterhin der wesentliche Wachstumstreiber im Werbemarkt. Die Fortsetzung dieses Trends bietet die Chance eines weiterhin überproportionalen Wachstums des von Intermate bearbeiteten Marktsegments mit einem einhergehenden Umsatzwachstum. Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Social Media Nutzern sowie der höheren Verweildauer bei bestehenden Nutzern nehmen Social-Media Aktivitäten sowie digitale Bewegtbildkampagnen für Werbetreibende kontinuierlich an Bedeutung zu. Die Positionierung von Intermate als holistische Content-Driven Social Media Agentur bietet die Chance zur Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen sowie der Neukundengewinnung mit dem damit verbundenen Umsatzwachstum. Darstellung der wesentlichen Risiken Social-Media Plattformen können bei Anpassung der Geschäftsmodelle an Attraktivität für Werbetreibende verlieren und zu Umsatzrückgängen führen. Der Bestand an ausreichenden Personalressourcen ist ein wesentlicher Faktor der Leistungserstellung. Sofern nicht ausreichend qualifiziertes Personal gewonnen werden kann, um Fluktuationen auszugleichen, besteht das Risiko von Umsatzverlusten. Aufgrund der im Zuge des Ukraine-Krieges ausgelösten Energiepreiskrise sowie der damit verbundenen Folgewirkungen in Bereichen der Preis- und Zinsentwicklung besteht die Gefahr, dass bestehende Kunden Werbeausgaben reduzieren, wodurch das Risiko von Umsatzverlusten besteht. Die aktuell in der Politik diskutierten Werbeverbote für Lebensmittel, die zu viel Zucker, Fett oder Salz beinhalten, könnten Bestandskunden dazu zwingen, ihre Werbeausgaben zu reduzieren. Dadurch ergibt sich ein Risiko von Umsatzverlusten. Bewertung der derzeitigen Risikosituation Als Ergebnis der Risikoanalyse sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken anzunehmen. IV. Prognosebericht Das ifo Institut rechnet in seiner aktuellen Konjunkturprognose für das Jahr 2023 mit einem negativen Wachstum des BIP um -0,1 % (Pressemitteilung - 15. März 2023) und erwartet eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,2 %. Die Geschäftsführung geht dennoch von einem weiteren nachhaltigen Markt- sowie Unternehmenswachstum aus. Für das Geschäftsjahr 2023 wird eine Umsatzausweitung auf ein Niveau zwischen 28,0 Mio Euro und 31,0 Mio Euro erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die Rohertragsquote im Geschäftsjahr 2023 leicht ansteigt. Ferner wird für das Geschäftsjahr 2023 mit einem EBITDA (vor Gewinnabführung) im Bereich zwischen 4,0 Mio Euro und 5,0 Mio Euro gerechnet.
Berlin, 24. Juli 2023 gez. Alessandro De Pasquale, Geschäftsführer gez. Jörn Mecher, Geschäftsführer gez. Philip Papendieck, Geschäftsführer gez. Alisa Sljoka, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Grundlagen Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4. HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden unter Ausübung des Ansatzwahlrechtes zu Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten wurden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte wurden nicht ausgeübt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für den aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren herangezogen, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-, Ausweis und Bewertungsmethoden Latente Steuerbelastungen aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, wurden in den Vorjahren passiviert. Aufgrund der im Berichtsjahr begründeten ertragsteuerlichen Organschaft mit der Intermate Group GmbH als Organträgerin, wurden die im Vorjahr bilanzierten passiven latenten Steuern ergebniswirksam aufgelöst, da sich die Wertdifferenzen voraussichtlich innerorganschaftlich ausgleichen und eine Bilanzierung der Steuerlatenzen künftig beim Organträger als Steuerschuldner erfolgt. Ansonsten erfolgte gegenüber dem Vorjahr kein Wechsel der Bilanzierungs-, Ausweis und Bewertungsmethoden. C. Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist am Ende des Anhangs abgebildet. Forschungs- und Entwicklungskosten sind in Höhe von EUR 409.446,00 angefallen. Der Gesamtbetrag betrifft ausschließlich Entwicklungskosten und entfällt auf den gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 33.894,88 (Vorjahr: EUR 32.634,88). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von EUR 51.686,86 (Vorjahr: EUR 76.630,34), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Diese betreffen Vorsteuerbeträge, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Betrag in Höhe von EUR 2.520,00 mitzugehörig zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen EUR 2.456.186,67 Forderungen gegenüber Gesellschaftern. 3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR 2.966.099,94 (Vorjahr: EUR 3.605.745,20) enthalten. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ist ein Betrag in Höhe von EUR 1.321.161,00 für Ausschüttungen gesperrt. Es handelt sich um ausgewiesene selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die bei der Organträgerin hierfür gebildeten passiven latenten Steuern wurden nach der sog. formalen Betrachtungsweise nicht in die Berechnung des ausschüttungsgesperrten Betrages einbezogen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere ausstehende Rechnungen für im Berichtsjahr beanspruchte Leistungen (EUR 141.829,06) sowie Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern aufgrund von Resturlauben, gewährten Inflationsausgleichsprämien und Erfolgsboni (EUR 182.133,04). Daneben wurden Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge, IHK-Beiträge, Künstlersozialabgabe, Ausgleichsabgabe und Aufwendungen für die Archivierung von Geschäftsunterlagen berücksichtigt (EUR 84.303,38). 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gliedern sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gliedern sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.510,88 (Vorjahr: EUR 0,00). Sicherheiten wurden in Form der Abtretung von Kontoguthaben sowie der Globalzession von Forderungen bestellt. Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ist ein Betrag in Höhe von EUR 304.563,00 mitzugehörig zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen EUR 3.402.350,67 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 6. Passive latente Steuern Die Veränderung im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Aufgrund der im Berichtsjahr begründeten ertragsteuerlichen Organschaft mit der Intermate Group GmbH als Organträgerin, wurden die im Vorjahr bilanzierten passiven latenten Steuern ergebniswirksam aufgelöst, da sich die Wertdifferenzen voraussichtlich innerorganschaftlich ausgleichen und eine Bilanzierung der Steuerlatenzen künftig beim Organträger als Steuerschuldner erfolgt. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Es waren keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung zu verzeichnen. 2. Erläuterung der Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Es waren keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung zu verzeichnen. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden 71 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Ermittlung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Gewerbliche Arbeitnehmer wurden nicht beschäftigt. 2. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Dem Geschäftsführungsorgan gehören folgende Personen an: Alessandro De Pasquale, Geschäftsführer Jörn Mecher, Geschäftsführer Philip Papendieck, Geschäftsführer Alisa Sljoka, Geschäftsführerin (seit 27.06.2022) Die Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans betrugen im Berichtsjahr insgesamt Euro 426.661,55. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Darlehen gewährt. Ebenso wurden seitens der Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personengruppe eingegangen. 3. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist einer Kreditverpflichtung der Gesellschafterin über nominal EUR 17.000.000 als Garant sowie Sicherungsgeber beigetreten und hat dabei alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten übernommen. Sicherheiten wurden in Form der Abtretung von Kontoguthaben sowie der Globalzession von Forderungen zur Verfügung gestellt. Die Valuta belief sich am Abschlussstichtag auf EUR 14.650.000. Es handelt sich insgesamt um eine Verpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen zugunsten Dritter. Das Risiko der Haftungsinanspruchnahme wird unter Berücksichtigung des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags sowie der geplanten Geschäftsentwicklung als gering angesehen. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume in Höhe von EUR 876.867,84. Die Mietverhältnisse enden zwischen 2023 und 2025. 5. Angaben zum Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Intermate Media GmbH zum 31. Dezember 2022 wird in den Konzernabschluss der Intermate Group GmbH, Berlin, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen freiwillig aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. Für einen übergeordneten Kreis von Unternehmen wird mangels Verpflichtung kein Konzernabschluss aufgestellt. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ereignet Anlagenspiegel zum 31.12.2022
Berlin, 24. Juli 2023 gez. Alessandro De Pasquale gez. Jörn Mecher gez. Philip Papendieck gez. Alisa Sljoka sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Es wird darauf hingewiesen, dass Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB beansprucht wurden. An die Intermate Media GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Intermate Media GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Intermate Media GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 24. Juli 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer Stefan Trieflinger, Wirtschaftsprüfer |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Elektrizitätshandel
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Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
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Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Vermittlungstätigkeiten für spezialisierte Bautätigkeiten
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Großhandel mit Anstrichmitteln
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Einzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Tätigkeiten von Werbeagenturen
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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