Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 2857
Vorher
KBR Kompensationsanlagenbau GmbH
Eingetragen
10.3.1977
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialWärme- und KältehandelTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
die Entwicklung, Fertigung, Handel und Vertrieb von Kompensationsanlagen, Filterkreisdrosseln, Leistungskondensatoren, sowie Mess-, Steuer- und Regelanlagen. Weiterer Gegenstand ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software- und Energiebuslösungen, inklusive Service und Dienstleistungen, wie Projektierung, Inbetriebnahmen, Wartungen und Schulungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Achim Tempelmeier
seit 17.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KBR EnergyManagement GmbH (vormals: KBR Kompensationsanlagenbau GmbH)

Schwabach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

38.284,00

34.194,00

II. Sachanlagen

614.211,97

451.710,95

III. Finanzanlagen

1.589.429,20

1.679.898,20

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

2.018.008,06

2.381.525,37

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.338.576,45

1.514.928,26

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.415.131,45

1.338.641,13

C. Rechnungsabgrenzungsposten

84.609,79

103.700,05

Summe Aktiva

7.098.250,92

7.504.597,96



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

26.000,00

26.000,00

II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

4.362.217,33

4.604.743,01

III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

70.197,23

164.943,82

B. Sonderposten

19.582,00

26.831,00

C. Rückstellungen

2.092.294,90

1.995.951,03

D. Verbindlichkeiten

521.725,46

678.987,10

E. Rechnungsabgrenzungsposten

6.234,00

7.142,00

Summe Passiva

7.098.250,92

7.504.597,96

ANHANG

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schwabach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 2857 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen wurden bei der Offenlegung in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren unverändert maßgebend.

Es wurde zu Fortführungswerten (going concern) bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten (einschließlich Anschaffungsnebenkosten) aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Soweit der innere Wert der Beteiligung niedriger als die Anschaffungskosten war, erfolgte eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Eine Abwertung war bislang nicht erforderlich.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nominalwert und in Euro ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil für empfangene Investitionszuschüsse wird mit den Einzahlungsbeträgen angesetzt und gemäß der durchschnittlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter pro Jahr aufgelöst.

Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Bei der erstmaligen Erfassung von Rückstellungen kommt die Bruttomethode zur Anwendung.

Die Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Es wird der Überhang an passiven latenten Steuern in der Bilanz ausgewiesen, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Perioden auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt eine Verrechnung der aktiven latenten Steuern bis zur Höhe der passiven latenten Steuern. Das Bilanzierungswahlrecht für den Ausweis eines aktiven Überhangs an latenten Steuern wird nicht in Anspruch genommen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

und Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen für Fremdkapital werden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert.

Unter den sonstigen Ausleihungen werden solche an Gesellschafter in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr TEUR 604) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Darlehen. Die Ausleihungen sind verzinst.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit kleiner einem Jahr ausgenommen Forderungen gegenüber Personal.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichenfür Personalverpflichtungen (Urlaubsgeld, Arbeitszeitguthaben, Abfindungen, Tantiemen, Berufsgenossenschaft) Gewährleistungen, Aufbewahrungspflichten und Jahresabschlusskosten gebildet.

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Unter den Verbindlichkeiten werden solche gegenüber der Finanzbehörde in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 60) ausgewiesen.

Des Weiteren werden solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 41). Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerrechtlichen Organschaft.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 9) und Erträge aus Währungsumrechnung in nicht nennenswerter Höhe enthalten.

Der Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 95).

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 76).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag liegt eine Verpfändungsvereinbarung einer Guthabenforderung bei Kreditinstituten über TEUR 825 vor. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 825, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 825 valutiert.

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 203, aus Mietverhältnissen mit unbestimmter Laufzeit bestehen monatliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.

Verpflichtungen aus Mietverhältnissen mit dem Gesellschafter bestehen in Höhe von monatlich TEUR 30.

Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber Kreditinstituten Avalkredit Linien, die mit TEUR 3 valutieren.

Das Obligo für Warenbezüge hält sich im üblichen Rahmen.

Zum Bilanzstichtag bestanden neben den genannten Verträgen keine wesentlichen sonstigen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Organe

Die Geschäfte der Gesellschaft werden von Herrn Achim Tempelmeier, technischer und kaufmännischer Leiter, geführt. Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird auf Grund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden im Jahre 2023 118 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 61 Angestellte und 57 gewerbliche Arbeitnehmer.

Ausschüttungssperre

Zum Bilanzstichtag bestanden ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 23. Diese entfallen auf die Anpassung des Zinssatzes für die Berechnung der Pensionsrückstellung (TEUR 33) unter Berücksichtigung der Kürzung um Passive latente Steuern (TEUR 10).

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Der Russland/Ukraine-Konflikt wird sich weiterhin negativ auf die nationale und internationale Wirtschaft auswirken. Wir gehen weiter von einer nachhaltigen Beeinträchtigung der globalen Wirtschaftsleistung aus.

Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass die zuvor genannten Auswirkungen zu bestandsgefährdenden Maßnahmen führen werden.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten.

 

Schwabach, den 21. Juni 2024

gez. Achim Tempelmeier

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25. Juli 2024

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