Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 6219
Vorher
ELTROMAT Polygraph GmbHeltromat polygraph GmbH
Eingetragen
13.5.2002
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
sind die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Geräten und Anlagen der Industrie- Elektronik und von Maschinen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Peter Jahn
seit 22.9.2008
Prokura
Prokura
Gunter Dr. Tautorus
seit 13.5.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

eltromat GmbH

Zwenkau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2007

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Konjunkturelle Entwicklung in der Druckindustrie

Die deutsche Druckindustrie setzte ihren moderaten Erholungskurs auch im Jahr 2007 fort. Umsätze, Produktionstätigkeit und Kapazitätsauslastung verbesserten sich weiter. Die Geschäftslage wird von der Mehrheit der Unternehmen als befriedigend bezeichnet, wenngleich diese Bewertung in den Geschäftszahlen weniger deutlich zum Ausdruck kommt.

Der seit 2004 wieder einsetzende Anstieg der Investitionen in der Druckindustrie setzte sich auch 2007 fort und erreichte mit knapp unter 1,0 Mrd. € einen Anteil von ca. 5 % am Jahresumsatz. Der dramatische Rückgang von 2001 bis 2003 ist damit aber noch nicht wieder aufgeholt.

Insgesamt ist der Konzentrationsprozess in der Druckindustrie weiter vorangegangen, trotzdem besteht die Branche in Deutschland auch 2007 noch zu ca. 80 % aus Unternehmen unter 20 Beschäftigten, die ihrerseits ca. 22 % der ca. 170.000 Mitarbeiter der Branche beschäftigen.

Das Druckmaschinengeschäft in Deutschland zeigte allgemein gegenüber 2006 eine Belebung, die Steigerungsraten blieben jedoch hinter dem Durchschnitt des Maschinenbaus von ca. 15 % erheblich zurück und erreichten je nach Branchensegment zwischen 3 % und 8 %.

Steigende Kapazitätsanforderungen in den Druckereiunternehmen konnten zunächst durch Auslastungsverbesserungen weitgehend aufgefangen werden. Im Endkundenmarkt hat sich die Tendenz zu Zusammenschlüssen großer Unternehmen in 2007 insbesondere auf internationaler Ebene weiter fortgesetzt. Auch unter den Maschinenherstellern hat 2007 eine deutliche Veränderung in Richtung Großunternehmen (Übernahme Fischer & Krecke (Deutschland) durch Bobst (Schweiz), Übernahme KBA Tiefdrucksektor (Deutschland) durch Cerutti (Italien), Mitsubishi (Japan) Beteiligung bei Beiren (China)) stattgefunden. Insgesamt sind innerhalb des Druckmaschinensektors die Marktanteile der deutschen Unternehmen von über 40 % am Weltmarkt weiter nahezu stabil geblieben, das sind 85 % der heimischen Druckmaschinenproduktion. Der Auftragsbestand am Jahresende wird von den deutschen Herstellern als gut bezeichnet, er liegt jedoch allgemein unter dem Volumen zu Beginn 2007. Der Anteil der asiatischen Hersteller ist deutlich steigend und beträgt 2007 ca. 30 %. Neue Hersteller sind 2007 in Europa und Nordamerika nicht hinzugekommen.

Der Anteil von Lieferungen von Maschinen für das Bedrucken von Verpackungen ist weiterhin steigend und wird derzeit mit 18 % des Gesamtvolumens beziffert.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Nach durchschnittlichen hinter dem Plan liegenden Auftragseingängen verzeichnen wir einen Auftragsbestand an Systemen von 1.833 TEUR.

Die Umsätze entwickelten sich ebenfalls schlechter als der Plan, konnten aber das Vorjahresniveau mit 109 TEUR leicht übertreffen.

Es wurden im Jahresmittel insgesamt 58 Mitarbeiter (gewerbliche Mitarbeiter: 16 und Angestellte: 42) sowie vier Auszubildende beschäftigt.

2.1. Vermögenslage

Die Veränderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt folgende Übersicht:

31.12.2007 31.12.2006
in TEUR in % in TEUR in %
Langfristig gebundenes Vermögen 513 11,5 503 12,1
Kurz- bis mittelfristig gebundenes Vermögen 3.942 88,5 3.644 87,9
Aktiva 4.455 100,0 4.147 100,0
Wirtschaftliches Eigenkapital 2.591 58,2 2.591 62,5
Langfristiges Fremdkapital 0 0,0 0 0,0
Kurzfristiges Fremdkapital 1.864 41,8 1.556 37,5
Passiva 4.455 100,0 4.147 100,0

2.2. Finanzlage

Die Finanzlage hat sich wie folgt entwickelt:

2007
in TEUR
2006
in TEUR
Abgeführter Gewinn 561 1.065
Mittelabfluss / - zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 700 1.622
Mittelabfluss / - zufluss aus Investitionstätigkeit - 206 - 238
Mittelabfluss / - zufluss aus Finanzierungstätigkeit - 561 - 1.415
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 201 268

Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit getätigt. Die Finanzlage der Gesellschaft war jederzeit geordnet.

2.3. Ertragslage

Das Geschäftsjahr zeigt folgende Entwicklung:

2007 2006
in EUR in % in TEUR in %
Rohertrag 5.119 53,2 5.153 55,1
Betriebsergebnis 563 5,9 1.015 10,9
Finanzergebnis 6 0,1 34 0,4
Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit 568 5,9 1.049 11,2
Ergebnisabhängige Steuern - 1 0,0 - 24 - 0,3
Abgeführte Gewinne 561 5,8 1.065 11,4

3. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

4. Risikobericht

Die eltromat GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Ziele des Risikomanagements der Gesellschaft ist die fortlaufende Identifikation, Bewertung und Bewältigung der Risiken. Diese Risikomanagementziele werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Art des Risikos durch unterschiedliche Methoden verfolgt.

Dem Risiko von Preisänderungen auf dem Beschaffungsmarkt wird durch Abschluss von Rahmenverträgen Rechnung getragen.

Das Risiko der Preisänderungen auf dem Absatzmarkt wird durch ständige Verbesserung der Kostenstruktur und Erhöhung der Produktivität minimiert. Ebenfalls wird versucht, durch stärkere Kundenbindung dem anhaltenden Preisverfall zu begegnen.

Liquiditätsrisiken werden durch eine fortgeschriebene Liquiditätsübersicht frühzeitig erkannt.

Forderungsausfallrisiken werden durch externe und interne Bonitätsprüfungen der Kunden berücksichtigt. Das Mahnwesen wird sehr straff und zeitnah geführt.

Möglichen Risiken aus negativen Veränderungen von Umsatz und Ergebnis wird anhand von monatlichen Plan/Ist-Zahlen begegnet. Die Analysen werden dabei sowohl auf Unternehmensebene als auch auf Ebene der einzelnen Projekte durchgeführt.

Im IT Bereich wird das Unternehmen von einem eigenen IT-Spezialisten betreut. Das Sicherheitskonzept von eltromat ist auf Redundanz ausgelegt, alle Produktiv-Server verfügen über eine "Cold Standby" Lösung. Es wird täglich ein automatischer Backupsatz über alle Server erzeugt, aus dem ERP Programm wird halbstündig eine Sicherung generiert.

Eine prozessunabhängige Risikoüberwachung (Interne Revision) ist aufgrund der Organisationsstruktur und der vorhandenen Kontrollmechanismen nicht erforderlich.

Die Risiken aus der Veränderung des Kapitalmarktzinsniveaus sind für die Gesellschaft aufgrund der geringen Inanspruchnahme von variablen Finanzkrediten und des Einsatzes von Zinssicherungsmaßnahmen von untergeordneter Bedeutung.

Sämtliche Risiken werden auf monatlicher Berichtsbasis direkt an die Geschäftsführung kommuniziert.

Risiken, die sich aus Veränderungen in der Prozessgestaltung in der Druckindustrie ergeben, sind für eltromat als Zulieferer von hoher Bedeutung. Dazu werden systematisch Kundeninformationen gesammelt, Fachinformationsmedien und -Veranstaltungen sowie Schutzrechtsaktivitäten gezielt ausgewertet, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und Trends abzuleiten.

Dem branchenbezogenen Risiko begegnet die Gesellschaft durch ständige Verbesserungen der Kostenstruktur und Erhöhung der Produktivität. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft hängt damit im Wesentlichen mit dem Erfolg dieser Risikobewältigung zusammen.

5. Prognosebericht

Auch in 2008 blickt die Druckindustrie zuversichtlich in die Zukunft. Jedoch ist das Jahr geprägt durch die alle vier Jahre stattfindende Messe DRUPA in Düsseldorf, auf der zukünftige Schwerpunkte und Trends der Branche aufgezeigt werden. Die erheblichen Kosten für die Messeteilnahme werden das Ergebnis 2008 überproportional belasten.

Die Einführung der neuen eltromat - Systemgeneration beim Kunden wird auch in 2008 die Ertragslage weiterhin belasten.

6. Forschungsbericht

Ziel der Abteilung Produktentwicklung ist die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Neuentwicklung und Erweiterung des Produktangebotes.

In der Produktentwicklung sind derzeit neun Mitarbeiter beschäftigt.

 

Zwenkau, den 15. Mai 2008

Dr. Gunter Tautorus, Geschäftsführer

Bernd Morgenstern, Geschäftsführer

Bilanz eltromat GmbH Zwenkau zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

EUR 31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.501,00 30.010,00
II. Sachanlagen
1. Grundstucke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.430,00 38.294,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 234.716,00 254.919,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.215,00 179.487,00
503.361,00 472.700,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 857.291,41 796.827,53
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 565.282,65 561.646,61
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 202.541,67 227.074,52
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 14.700,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 78.506,00 0,00
1.546.609,73 1.600.248,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.072.906,71 1.014.089,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.824,91 484.200,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 101.774,84 274.366,95
2.190.506,46 1.772.657,10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 201.087,49 268.212,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.344,38 2.989,78
4.455.410,06 4.146.817,72

PASSIVA

EUR 31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.290.739,37 2.290.739,37
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 348.154,77 251.770,30
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 751.768,49 171.584,53
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 687.791,41 986.750,23
3. Sonstige Verbindlichkeiten 76.956,02 145.973,29
1.516.515,92 1.304.308,05
4.455.410,06 4.146.817,72

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohertrag 5.223.797,43 5.358.677,04
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.553.952,79 2.295.771,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 442.234,32 409.507,25
2.996.187,11 2.705.278,94
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 210.436,01 162.564,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.455.117,36 1.475.260,09
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.935,18 33.971,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.855,70 134,58
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 568.136,43 1.049.410,84
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.220,00 - 24.413,00
9. Sonstige Steuern 8.442,22 9.108,02
7.222,22 - 15.304,98
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 560.914,21 1.064.715,82
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2007 der eltromat GmbH, Zwenkau

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit erforderlich, werden auch außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben. Die gemäß § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Absetzung.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die auch ertragsteuerlich aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten.

Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen werden mit dem durchschnittlichen Tageskurs bzw. dem niedrigeren Geldkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern dieser den Kurs am Tag der Schuldenaufnahme übersteigt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage A zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 714.568,48 (Vorjahr; EUR 225.062,77) ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 92.097,00 (Vorjahr: EUR 90.877,00).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Hierunter werden abgegrenzte Kfz-Steuern und Mitgliedsbeiträge, die das Geschäftsjahr 2008 betreffen, ausgewiesen.

4. Rückstellungen

EUR
Rückstellungen im Personalbereich 209.737,90
Rückstellungen für ausstehende Serviceleistungen 19.000,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 34.007,00
Rückstellungen für Nacharbeiten 60.450,00
Rückstellungen im Bereich Rechnungswesen 24.959,87
Insgesamt 348.154,77

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr.

Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 625.897,02 (Vorjahr: EUR 91.707,54) gezeigt.

Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit belaufen sich auf EUR 2.769,00 (Vorjahr: EUR 2.150,01) und aus Steuern EUR 37.565,59 (Vorjahr: EUR 110.811,95).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Eine Spartentrennung wurde nicht vorgenommen.

2. Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen EUR 1.512,50 (Vorjahr: EUR 2.512,04).

3. Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge aus Forderungen an verbundene Unternehmen betragen EUR 4.770,83 (Vorjahr: EUR 30.120,84).

4. Ergebnisbeeinflussung

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde im Geschäftsjahr 2007 nicht durch die Inanspruchnahme von steuerrechtlichen Maßnahmen beeinflusst.

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Hierunter werden nur Erträge aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein langjähriger Pachtvertrag über das Betriebsgebäude mit einer Jahrespacht von EUR 192.370,08.

2. Mitarbeiter

Im Jahresmittel wurden 58 Mitarbeiter (gewerbliche Mitarbeiter: 16 und Angestellte: 42) beschäftigt. Zusätzlich sind im Mittel 4 Auszubildende beschäftigt worden.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2007 die Herren Dr. Gunter Tautorus, Leopoldshöhe und Bernd Morgenstern, Leipzig. Sie sind einzelvertretungsberechtigt. Ersterer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben zu den Bezügen entfallen gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

VI. Unterzeichnung

 

Zwenkau, den 30. April 2008

Dr. Gunter Tautorus, Geschäftsführer

Bernd Morgenstern, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL eltromat GmbH Zwenkau 31. Dezember 2007

Abschreibungen
Anschaffungskosten 01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgange
EUR
Stand 31.12.2007
EUR
Kumulierte
EUR
Geschäftsjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 260.343,46 3.244,40 37.293,50 226.294,36 215.793,36 22.753,40
260.343,46 3.244,40 37.293,50 226.294,36 215.793,36 22.753,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 93.509,11 52.504,82 0,00 146.013,93 61.583,93 6.368,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 818.684,24 101.665,79 46.820,73 873.529,30 638.813,30 101.651,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 825.553,20 84.692,39 120.689,13 789.556,46 605.341,46 79.661,81
1.737.746,55 238.863,00 167.509,86 1.809.099,69 1.305.738,69 187.682,61
1.998.090,01 242.107,40 204.803,36 2.035.394,05 1.521.532,05 210.436,01
Buchwert 31.12.2007
EUR
Buchwert 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.501,00 30.010,00
10.501,00 30.010,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 84.430,00 38.294,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 234.716,00 254.919,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.215,00 179.487,00
503.361,00 472.700,00
513.862,00 502.710,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der eltromat GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Biberach, den 01. Juni 2008

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KAREN SCHÖN, Wirtschaftsprüferin

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