CHIRACON Pharma GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Klein seit 1.7.2021 | Geschäftsführer |
Kathleen Rien seit 13.6.2016 | Prokura |
Roland Zimmermann seit 20.7.2015 | Prokura |
Jörg Zimmermann seit 20.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pneumatik/Hydraulik GmbH DippoldiswaldeDippoldiswaldeTeilkonzernabschluss zum 31. Dezember 2021LageberichtGrundlagen des Konzerns Die Pneumatik/ Hydraulik GmbH ist mit ihren vier Tochterunternehmen als Teilkonzern in die Richard Grießbach GmbH eingeordnet. Diese Gesellschaft ist ein seit über 120 Jahren bestehendes mittelständisches Unternehmen in Familienbesitz, das, ursprünglich aus der Uhrenindustrie stammend, heute als Unternehmensgruppe an vier Standorten in verschiedenen Branchen und Märkten aktiv ist. Wir entwickeln und fertigen im Verbund feinmechanische Präzisionsteile, elektronische Steuerungen, Bedienungselemente und Bauteile, hydraulische und pneumatische Komponenten sowie Subsysteme für den Schienenfahrzeugbau. Seit dem Geschäftsjahr 2016 ist an jedem Standort der Gruppe eine operative Gesellschaft tätig, die im Wettbewerb sowohl im Rahmen der Gruppe als auch in ihren Geschäftsbereichen eigenständig auftreten kann. Diese dezentrale Organisationsstruktur verbindet die markt- und kundennahe Handlungsfähigkeit der vier operativen Einheiten mit den Vorteilen eines finanzstarken mittelständischen Konzerns. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 ist die Dowaldwerke Bremen GmbH am Standort in Bremen aus dem Konzernverbund ausgeschieden und wird künftig unter einer anderen Firmierung am Markt tätig sein. Die strategische und finanzielle Führung der Tochtergesellschaften sowie die operative Leitung in Schwerpunktprojekten erfolgt durch die Pneumatik/Hydraulik GmbH, Dippoldiswalde. Somit können alle Einheiten gleichzeitig flexibel und koordiniert auf veränderte Marktbedingungen und ein volatiles Konjunkturumfeld reagieren und dabei die Synergieeffekte des Verbundes insbesondere bei Forschungs,- Entwicklungs- und Investitionsvorhaben effektiv nutzen. Wirtschaftsbericht Die Weltwirtschaft erholte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Zuwachs von 5,2%, wenn auch die Konjunktur im zweiten Halbjahr wieder an Dynamik verloren hat. Eine durch Nachholeffekte und Stützungsmaßnahmen gestärkte Nachfrage verbunden mit einer starken Bautätigkeit haben die Inlandskonjunktur sowie währungsbedingte Stimulierungseffekte den Export unterstützt, so dass die deutsche Wirtschaft im abgelaufenen Jahr trotz der Probleme in einigen Branchen, die anstehenden technologischen Umbrüche sowie die Folgen der Pandemie zu meistern, insgesamt mit 2,7% gewachsen ist. Produkte und Dienstleistungen für die Elektronik und die Bahntechnik bilden die beiden Kerngeschäfte unseres Unternehmensverbundes. Der durch die Digitalisierung verursachte erhöhte Bedarf an elektronischen Bauteilen wird sich in Zukunft weiter fortsetzen. Weltweit wächst auch der Bahntechnikmarkt in Folge steigenden Nachfrage nach umweltfreundlicher, sicherer und wirtschaftlicher Mobilität für Menschen und Güter. Andererseits nimmt in allen von uns belieferten Bereichen des Maschinen-, Fahrzeug- und Landmaschinenbaus die Wettbewerbsintensität zu, insbesondere durch den Eintritt neuer Marktakteure, die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Konzentration durch die Übernahmen von Kunden und Wettbewerbern. In diesem besonderen Marktumfeld haben wir die für das Geschäftsjahr vorgesehenen Absatzziele erreichen können. Der Gesamtumsatz erhöhte sich zum Vorjahr um 13,7 %. Gleichzeitig verzeichnen wir einen wachsenden Auftragsbestand. Im operativen Geschäft erzielten wir bei gestiegenen Roherträgen im Ergebnis unserer Anstrengungen und Modernisierungen in allen Sparten positive Wertbeiträge. Mit einem operativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 3.606 (im Vorjahr T€ 2.404) weisen wir das hohe Niveau der Ertragskraft unseres Konzernverbundes aus. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 13,7 % (2020: ./. 3,1 %), die Betriebsleistung entsprechend um 16,1 % gegenüber der Vergleichsperiode. Rohertrag Infolge unserer Leistungssteigerung und Effizienzgewinne, die zum Teil auf einem verbesserten Materialeinsatz und die Rückführung der auswärtigen Fertigung zurück zu führen sind, konnte der erwirtschaftete Deckungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr um 17,7 % gesteigert werden. In Relation zu den Erlösen stieg der Rohertrag auf 54,7 % (im Vorjahr 54,0 %). MitarbeiterIm Geschäftsjahr beschäftigten wir im Durchschnitt 333 Mitarbeiter (im Vorjahr 327), dabei ist der Personalaufwand zum Vorjahr um T€ 1.960 proportional zur Leistung gewachsen. Bezogen auf die Betriebsleistung verminderte der für Personalkosten aufgewendete Anteil der betrieblichen Wertschöpfung auf 34,7 % (2020 35,5 %). InvestitionenIn den fünf vorangegangenen Jahren haben wir T€ 9.138 für die Erweiterung und Modernisierung unserer Fertigungskapazität aufgewendet. Im Geschäftsjahr wurden T€ 1.116 in das Anlagevermögen, insbesondere an den Standorten Luckenwalde und Dippoldiswalde investiert und damit die Fertigung sowie die Fertigungsabläufe weiter modernisiert und optimiert. Forschung und EntwicklungUnsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Unternehmensverbund war im Geschäftsjahr auf die Entwicklung von neuen Elektronikerzeugnissen sowie von Komponenten für den Schienenfahrzeugbau gerichtet. Der weitere Aufbau unserer Entwicklungsabteilung für elektronische Erzeugnisse und Steuerungen kommt dabei dem gesamten Konzern bei der Digitalisierung unserer Produkte und unserer Herstellungsprozesse zugute. ErtragsteuernDas Ergebnis des Geschäftsjahres wird durch Ertragssteuern in Höhe von T€ 1.046 mit einer Quote von 29,6 % belastet. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die vier operativen Gesellschaften sind durch Gewinnabführungsverträge in die Ertragskonsolidierung des Konzerns eingebunden. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt durch die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Inanspruchnahme eines KfW Kredites. Der Mittelbedarf für die Investitionen der operativen Einheiten wurde durch die Aufnahme von Gesellschafterdarlehen sowie aus den Abschreibungen beglichen. Für die Verbesserung der Liquidität wurden Mittel in Höhe von T€ 450 mit einer Laufzeit von einem Jahr und einem festen Zinssatz von unter 1,84% vereinbart. Die Investitionsdarlehen werden planmäßig getilgt. Im Saldo sanken die langfristigen Verbindlichkeiten um T€ 430. Aufgrund des aktuell niedrigen Kapitalmarktzinses und der planmäßigen Schuldentilgung beträgt der Finanzierungsaufwand für die Fremdkapitalfinanzierung in Relation zur Betriebsleistung 0,1%. Wir konnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die erreichte Ertragskraft und die Fremdfinanzierung unseres Investitionsbedarfes weiter stärken, wie der Vermögensaufbau und die Eigenkapitalquote von 62,8 % (im Vorjahr 63,4) belegt. Mit einem Eigenkapital von T€ 19.495 (im Vorjahr T€ 17.698) haben wir eine solide finanzielle Basis, um die weitere Entwicklung des Konzernverbundes erfolgreich gestalten zu können. Unsere Kapitaldienstfähigkeit ist dauerhaft gesichert. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen- und RisikomanagementIm Rahmen unseres strategischen Planungsprozesses werden unsere Chancen bewertet und entsprechend ihrer Bedeutung identifiziert und Maßnahmen zu deren Nutzung festgelegt. Davon getrennt unterhalten wir entsprechend dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) ein Risikomanagement-System, das es ermöglicht, frühzeitig bestandsgefährdende Risiken zu erkennen. Dies betrifft insbesondere die Marktbeobachtung, das Finanz- und Forderungscontrolling, das Vertragsmanagement einschließlich mitlaufender Kalkulation, Personal- und Kapazitätsplanung, die Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Überwachung von Produkt- und anderen rechtlichen Risiken sowie aktuell die Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie. Marktchancen und -risikenAls Zulieferer des Schienenfahrzeug-, Maschinen- und Landmaschinenbaus sind wir von der Geschäftspolitik unserer Abnehmer und deren Erfolg auf dem Weltmarkt abhängig. Dank der unverändert hohen Nachfrage in unseren Kernmärkten elektronischer Bauteile und Bahntechnik konnten unsere Partner auf den meisten ausländischen Märkten mit der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Erzeugnisse ihre erreichte Marktstellung im vergangenen Jahr behaupten. Mögliche Verluste von Marktanteilen unserer Kunden werden sich langfristig nachteilig auf unsere Geschäftschancen auswirken. Die fortschreitende Konsolidierung auf dem Landmaschinen-, Baumaschinen und Bahntechnikmarkt wird die Ansprüche an unsere Leistungsfähigkeit erhöhen. Der ständige Wettbewerb, veränderte Kundenwünsche und die fortschreitende technologische Entwicklung auf unseren angestammten Märkten bestimmen unser geschäftliches Handeln. Den damit verbundenen Anforderungen begegnen wir mit einem konsequenten Management unserer Kundenbeziehungen, dem Ausbau, der Optimierung und Flexibilisierung unserer Fertigung, der Entwicklung neuer Erzeugnisse und einer Konzentration auf ertragsstarke Produkte. Mit der Neuausrichtung unserer Betriebsstruktur nach Sparten und Standorten werden unsere Leistungs- und Produktprofile im Wettbewerb besser wahrgenommen. Beim Ausbau neuer Geschäftsfelder nutzen wir die Synergieeffekte des Konzernverbundes, insbesondere hinsichtlich der Implementierung elektronischer Steuerungs- und Regelungstechnik sowie bei der Entwicklung neuer Produkte für den Schienenfahrzeugbau. Diese ausgeprägte Verbundstrategie wird auch weiterhin zu Kosten- und Wettbewerbsvorteilen in allen Gesellschaften führen. ProduktrisikenZur Reduzierung der Leistungsrisiken trägt unser gemäß der IRIS und DIN EN ISO 9001 zertifiziertes umfassendes Qualitätsmanagement wesentlich bei. Die Ergebnisse des vergangenen Jahres zeigen, dass wir durchgängig die Herstellungsprozesse auch unter den erschwerten Bedingungen der Covid-19 Pandemie bewältigen. Dank unserer hohen Fertigungstiefe bleiben unsere Beschaffungsrisiken trotz der eingetretenen Komplikationen beherrschbar. Die Verfügbarkeit von Grundmaterial, Bauteilen, Vorprodukten sowie die Stabilität von Lieferketten sind wesentliche Bestandteile unseres Qualitäts- und Risikomanagements. Nicht vorhersehbare Stockungen in der Beschaffung können jedoch zur Unter- bzw. in Folge zur Überbelastung unserer Produktionskapazitäten führen. Den Leistungsrisiken durch die Einführung von neuen Produkten, bei der Abwicklung von Großaufträgen sowie auf Grund der Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen begegnen wir durch eine konsequente Qualitätssteuerung und -kontrolle sowie durch vertragliche Haftungsbegrenzungen und den Abschluss von Produkthaftpflichtversicherungen. Währungs- und Zinsrisiken Wesentlichen Währungs- und Zinsänderungsrisiken unterliegt die Gesellschaft mit ihrem Geschäft nicht, da die Fakturierung im Exportgeschäft in Euro erfolgt und der Konzern über eine hohe Eigenkapitalausstattung verfügt. Bei den langfristigen Investitionsdarlehen der Vorjahre haben wir mit der Abrede variabler Zinsen eine spürbare Entlastung der Finanzierungskosten erreicht. Mit einem erheblichen Zinsänderungsrisiko ist gegenwärtig nicht zu rechnen, jedoch beobachten wir die Kapitalmarktentwicklung, um erforderlichenfalls wieder längerfristige Zinsfestschreibungen zu vereinbaren. Änderungen der Wechselkurse wirken sich auf die Marktchancen einer Reihe unserer Kunden aus. Die Erfahrungen in den vergangenen Jahren zeigen jedoch, dass die von den Währungsschwankungen ausgehenden mittelbaren Risiken auf die Auftragslage unseres Verbundes gering sind. InflationWir müssen uns aufgrund der aktuellen Lieferengpässe bei Rohstoffen und Lieferkapazitäten und den Folgen der Sanktionen gegen Russland auf weiter spürbare Preisänderungen beim Materialbezug einstellen. Auch der permanente Preisanstieg beim Bezug von Vorleistungen, Energie und Dienstleistungen wird sich weiter fortsetzen. Bei den auf dem Weltmarkt in Dollar gehandelten Rohstoffen und Waren können erhebliche Wertschwankungen auftreten. Bei nachgewiesenen Preissteigerungen für bezogene Rohstoffe und Materialien ist es nur zum Teil möglich, diese an unsere Abnehmer weiter zuberechnen. Unsere Kunden sind zur Verbesserung ihrer eigenen Wettbewerbssituation bestrebt, jährlich mit uns Preisreduzierungen zu vereinbaren, aufgrund der eingetretenen Kostenenentwicklungen ist dies gegenwärtig jedoch nicht möglich. Rechtliche RisikenDie Unternehmensleitung prüft regelmäßig Informationen über die mit der Tätigkeit der Unternehmensgruppe verbundenen Haftungs- und Rechtsfragen sowie die entsprechende Rechts- und Versicherungsdeckung der Gesellschaften und nimmt erforderliche Rückstellungen für eventuell aus solchen Verfahren resultierende Verbindlichkeiten vor. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Rechtsstreitigkeiten oder Haftungsrisiken, die nicht durch Versicherungen oder Garantierückstellungen abgedeckt wären. Ausblick und ErfolgsaussichtenAuf der Grundlage der gegenwärtigen guten Auftragslage bei Komponenten für den Maschinen-, Landmaschinen- und Schienenfahrzeugbau und unserer Annahmen über die weitere Entwicklung gehen wir davon aus, 2022 bei steigendem Umsatz mit einem Überschuss im Durchschnitt der Vorjahre abschließen zu können und bei einer Fortsetzung der Konjunktur der Weltwirtschaft auch im Folgejahr weitere Überschüsse im Unternehmensverbund zu erzielen. Zur Produktivitätssteigerung haben wir für das laufende Geschäftsjahr und das Folgejahr Investitionen in Höhe von T€ 5.500 (davon T€ 4.400 in 2022) an den Standorten Dippoldiswalde und Luckenwalde geplant. Durch kontinuierliche Modernisierungen und die geplanten Optimierungen der Produktionsabläufe in allen Gesellschaften werden wir die Rentabilität unserer Geschäftstätigkeit auch bei veränderten Marktbedingungen sichern und erhöhen. Langfristig erfolgreiche Unternehmen sind in der Lage, sich immer wieder auf neue Anforderungen einzustellen und sich dabei zum Teil neu zu erfinden. Für die Belegschaften bedeutet das, sich auf neue Strukturen und neue Vorgehensweisen einzulassen und diese mit Leben zu füllen. Mit der etablierten Konzernstruktur können wir alle Unternehmensbereiche effektiv auf die Anforderungen unserer Kunden ausrichten und entsprechend weiterentwickeln. Die Vermögens- und Liquiditätslage wird sich unverändert solide darstellen. Die geplante Investitionsfinanzierung, die hohe Liquidität und der im Geschäftsjahr erwartete Cashflow auf dem Niveau des Vorjahres reichen aus heutiger Sicht aus, die anstehenden Entwicklungsziele zu finanzieren. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Leistungsfähigkeit und den Erfahrungen unserer Mitarbeiter aller Konzernunternehmen sowie mit den in den letzten Jahren geschaffenen guten finanziellen und materiellen Voraussetzungen die Herausforderungen der nächsten Zeit meistern werden.
Dippoldiswalde, den 26. April 2022 Dr.-Ing.habil. Gisela Grießbach, Geschäftsführerin BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
EigenkapitalveränderungsrechnungDas Teilkonzerneigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
KapitalflussrechnungDie Veränderung des Finanzmittelfonds sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung aufgezeigt.
AnhangA. Vorbemerkung Der Konzernabschluss der Pneumatik/ Hydraulik GmbH Dippoldiswalde wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. B. Konsolidierungsgrundsätze und Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden als Mutterunternehmen die Pneumatik/Hydraulik GmbH Dippoldiswalde und deren vier Tochtergesellschaften, die Richard Grießbach Feinmechanik GmbH, Altenberg, die Griessbach GmbH, Luckenwalde, die Dowaldwerke GmbH, Dippoldiswalde und die Dowaldwerke Bremen GmbH einbezogen, bei denen der Pneumatik/Hydraulik GmbH Dippoldiswalde unmittelbar mehr als 50 % der Anteile gehören. Abschlussstichtag für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB durch Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem anteiligen buchmäßigen Eigenkapital der Tochterunternehmen nach der Buchwertmethode. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 74, der einen Geschäftswert i.S. des § 301 Abs. 3 HGB repräsentiert, wurde im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Schuldverhältnisse innerhalb des Konzerns wurden ebenso aufgerechnet wie Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Leistungsaustausch. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitliche, den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches entsprechende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Der Ansatz und die Bewertung der Vermögensgegenstände sowie der Schulden erfolgte entsprechend den Vorschriften der §§ 252 ff, 279 ff HGB. Die Vermögensgegenstände und die Schulden sind einzeln bewertet; das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet; Aufwand und Ertrag sind zeitgerecht abgegrenzt. Im Einzelnen wurden die Bilanzpositionen wie folgt bewertet: Das Anlagevermögen ist durch ein Anlagenverzeichnis nachgewiesen. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Wesentliche Verbesserungen der Vermögensgegenstände werden über ihren ursprünglichen Zustand hinaus aktiviert. Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen, die nicht zu einer Verlängerung der Nutzungsdauer führen, werden aufwandswirksam behandelt. Die Maschinenwerkzeuge werden nach dem Festwertverfahren bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter und die Zugänge an Maschinenwerkzeugen werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Fertigerzeugnisse werden retrograd bewertet. Die übrigen Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurde hilfsweise auch auf Verrechnungspreise und plankalkulatorische Wertansätze, die neben den Lohn- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten, zurückgegriffen. Die verlustfreie Bewertung wurde sichergestellt. Für Bestände mit eingeschränkter Verwertbarkeit oder mit langen Reichweiten wurden angemessene Abschläge nach unveränderten Grundsätzen vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind größtenteils durch Saldenbestätigungen belegt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Auslandsforderungen wurden in Euro fakturiert; Forderungen in Fremdwährungen bestehen insofern nicht. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die flüssigen Mittel enthalten Barmittel und kurzfristige, liquide Anlagen, mit Fälligkeiten von bis zu drei Monaten. Das nominelle Stammkapital der Gesellschaft wurde 2004 auf T€ 50 im Wege der Sacheinlage einer Kapitalbeteiligung erhöht. Der das Nennkapital übersteigende Wert des eingelegten Vermögens sowie weitere Gesellschafterbeiträge wurden gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Die Entwicklung und Zusammensetzung des Bilanzgewinns wurde unter der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Der nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildete Sonderposten für Zuschüsse wird über die Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für Verbindlichkeiten gebildet, die nach ihrer Höhe bzw. dem Zeitpunkt ihres Anfalls unbestimmt sind. Die tatsächlichen Aufwendungen können von diesen Schätzungen abweichen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. D. Erläuterungen zur Bilanz Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist Bestandteil des Anhanges. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für Aufwendungen, die das folgende Geschäftsjahr betreffen, war zum Bilanzstichtag ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Für Ausschüttungen gesperrte Beträge i.S. des § 268 HGB bestehen nicht. Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr eine Dividende gezahlt. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die der Gesellschaft in der Vergangenheit gewährten Investitionszuschüsse wurden in einen Sonderposten eingestellt. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt über den Zeitraum der Nutzung der geförderten Anlagegüter. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Ertragsteuern in Höhe von T€ 1.057, Aufwendungen für Garantieverpflichtungen in Höhe von T€ 410, die Abgeltung von Urlaubsansprüchen, Gratifikationen und weiteren Personalkosten in Höhe von T€ 1.744, die Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von T€ 70, ausstehende Rechnungen für Warenbezüge von T€ 253 und weitere Aufwendungen in Höhe von T€ 91 für Vorsorgen und zur Erfüllung von Abgaben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf den Betriebsgrundstücken in Höhe von T€ 5.750 besichert. Bei den Darlehen beträgt der Anteil der Fälligkeit der Anteil der Fälligkeit zwischen 1 und 5 Jahren T€ 1.622. Die übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse in Höhe von T€ 78 wird unter den sonstigen Erträgen ausgewiesen. Die Steuerbelastung beträgt 29% des Ergebnisses vor Steuern. F. Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verbindlichkeiten aus Mietverträgen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 980, Bestellungen für Investitionsgüter lagen in Höhe von T€ 1.283 vor. G. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Das für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Geschäftsjahr 2021 als Aufwand erfasste Honorar beträgt T€ 26 und entfällt ausschließlich auf die gesetzliche Prüfung von Jahres- und Konzernabschluss der Gruppe und des Mutterunternehmens. Alleinige Anteilseignerin der Gesellschaft ist die Richard Grießbach GmbH mit Sitz in Dippoldiswalde. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Richard Grießbach Feinmechanik GmbH, Altenberg, die Griessbach GmbH, Luckenwalde, die Dowaldwerke GmbH, Dippoldiswalde und die Dowaldwerke Bremen GmbH nehmen die Erleichterungen der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Prüfung und Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses in Anspruch. Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer des Mutterunternehmens, der Pneumatik/ Hydraulik GmbH, Dippoldiswalde, waren in 2021 bestellt: Frau Dr. -Ing. habil. Gisela Grießbach, Dresden Frau Dipl-Kfm. Kathleen Rien, Schmiedeberg
Dippoldiswalde, den 26. April 2022 Dr.-Ing. habil. Gisela Grießbach, Geschäftsführerin Anlagenentwicklung
BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Teilkonzern-Jahresabschluss der Pneumatik/Hydraulik GmbH Dippoldiswalde, Dippoldiswalde, auf den 31. Dezember 2021 und zum Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Ich habe den Teilkonzernabschluss der Pneumatik/Hydraulik GmbH Dippoldiswalde - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Teilkonzerneigenkapitalspiegel und der Teilkonzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Teilkonzernanhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Teilkonzernlagebericht der Pneumatik/Hydraulik GmbH Dippoldiswalde für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz HGB erkläre ich, dass nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der beigefügte Teilkonzernjahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 vermittelt. Der Teilkonzernlagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Teilkonzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Teilkonzernjahresabschluss. Er entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Ich habe meine Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Vermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und ich habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Teilkonzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernjahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür, dass der Teilkonzernjahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist. Bei der Aufstellung des Teilkonzernjahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Weiterhin sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Teilkonzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Teilkonzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für Vorkehrungen und Maßnahmen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Teilkonzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschengesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Teilkonzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Teilkonzernjahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist, und ob der Teilkonzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Teilkonzernjahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt und einen Vermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Teilkonzernjahresabschluss und zum Teilkonzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Angaben können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Teilkonzernjahresabschlusses und -lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung übe ich während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Hannover, den 28. Juni 2022 Dipl.-Kfm. Joachim Barkhausen, Wirtschaftsprüfer |
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