Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 32563
Eingetragen
10.5.2021
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
der Handel und der Vertrieb von Fragrances (Parfüms) und Kosmetikartikeln aller Art, die Durchführung von Marketingmaßnahmen zur Unterstützung von deren Vertrieb, der Erwerb und die Verwaltung von gewerblichen Schutzrechten und Lizenzen dieser Branche einschließlich der Verwaltung und Beteiligung an Unternehmer jeder Art der Kosmetikbranche, auch die Übernahme der Geschäftsführung, der Vertretung und der persönlichen Haftung sowie der Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen des Gegenstandes des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Matthias Mennekes
seit 23.1.2024
Geschäftsführer
Pierre Schwank
seit 21.1.2022
Prokura
Martin Vedder
seit 21.1.2022
Prokura
Udo Heuser
seit 10.5.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
N**** L*** H*****
12.50%
J**** L*** H*****
12.50%
E**** L*** H*****
12.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Finma NOBILIS Group GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NOBILIS Holding GmbH

Wiesbaden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Analyse des Geschäftsverlaufs

2.3 Ertragslage

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

2.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognosebericht

4. Chancen- und Risikobericht

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

1. Grundlagen des Unternehmens

Die NOBILIS Holding GmbH ist eine Beteiligungs- und Dienstleistungsholding, sowie die Muttergesellschaft der NOBILIS Group GmbH und deren Tochter- und Enkelgesellschaften (kurz: NOBILIS Gruppe). Die NOBILIS Gruppe ist als Handels- und Vertriebsunternehmen für Parfüms und kosmetische Artikel aller Art, mit dem Hauptsitz in Wiesbaden tätig. Daneben werden administrative Serviceleistungen für Kosmetikunternehmen im deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt erbracht. Gemeinsam mit einer Tochter in Salzburg/Österreich, einer Tochter in Pfäffikon/Schweiz und einer Enkelin in Genf/Schweiz ist die NOBILIS Gruppe seit mehr als 28 Jahren in Deutschland und Österreich und seit 2021 in der Schweiz aktiv. Die Anzahl der Gesellschaften innerhalb der NOBILIS Gruppe ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um drei gestiegen. Die NOBILIS Luxe Service GmbH, Wiesbaden sowie die NOBILIS Switzerland GmbH, Pfäffikon wurden im 1. Halbjahr 2021 neu gegründet. Die Bergerat SA, Genf wurde im 2. Halbjahr 2021 über die NOBILIS Switzerland GmbH akquiriert.

Die Parfüms und kosmetischen Artikel werden von den Unternehmen der NOBILIS Gruppe vorwiegend an Parfümerien und Drogerien in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben. Die Unterstützung des Vertriebs erfolgt durch Konzeption, Umsetzung und Durchführung entsprechender Marketingmaßnahmen. Zur langfristigen Sicherung der Bezugs- und Absatzwege werden exklusive Vertriebs- und Schutzrechte genutzt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Lt. einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Deutschland vom 16. Februar 2022 sind, lt. vorläufigen Schätzungen, die Nominallöhne im Jahresdurchschnitt 2021 um knapp 3% (vs. 2020) gestiegen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise um gut 3,1%. Somit sind die durchschnittlichen Reallöhne in 2021 im Vergleich zu 2020 leicht um 0,1% gesunken.

Für den Markt der Schönheitspflegemittel prognostizierte der IKW (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel) lt. aktueller Hochrechnung, basierend auf Zahlen aus dem 1. bis 3. Quartal 2021, einen Umsatz-Rückgang von 3,1% auf 13,6 Mrd. EUR für das Jahr 2021 gegenüber dem Jahr 2020 mit 14,0 Mrd. EUR Umsatz. Die Schließung nicht systemrelevanter Geschäfte im Rahmen des Corona-Lockdowns, wie u.a. auch von Parfümerien im ersten Halbjahr 2021, führte zu einer Verschiebung von Umsätzen innerhalb der Vertriebswege. So legte der Umsatz in Drogeriemärkten entgegen dem rückläufigen Gesamttrend um 2,2% zu und es wurden erstmals mit 51% über die Hälfte des gesamten Umsatzes der Schönheitspflegemittel im Jahr 2021 in Drogeriemärkten verkauft.

Das Konsumentenverhalten im zweiten Jahr der Corona-Pandemie lässt sich sehr gut durch die Aussagen des IKW-Vorsitzenden Georg Held beschreiben: "im Homeoffice braucht man seltener Parfum" oder "unter einem Mund-Nasen-Schutz bleiben viele lieber ungeschminkt". Dies führte letztendlich zu einem Konsumrückgang. Zudem wird im Hinblick auf Rohstoffmangel einhergehend mit logistischen Lieferengpässen durch Corona die Gesamtwirtschaft und insbesondere auch die Kosmetikbranche vor enorme Herausforderungen gestellt. Liefermengen als auch Lieferzeiten sind kaum mehr detailliert zu planen. Diesen Herausforderungen begegnet die NOBILIS Gruppe mit schnellem und flexiblem Handeln, welches von einem hohen Maß an Anpassungsfähigkeit geprägt ist und konnte so, trotz der Unwägbarkeiten, ein erfolgreiches Jahr abschließen.

2.2 Analyse des Geschäftsverlaufs

Im Gegensatz zum Vorjahr, als die NOBILIS Gruppe ab Mitte März 2020, durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst, Umsatzrückgänge hinnehmen musste, startete das Geschäftsjahr 2021 mitten in einem Lockdown. Dieser Lockdown war, konservativ geplant, im Budget für das Jahr 2021 eingearbeitet worden. Dank des vielfältigen Produktportfolios konnten vor allem bei den über das Jahr durchgängig geöffneten Drogeriemärkten, im Bereich Consumer/Lifestyle, hohe Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Zudem erwies sich der Ansatz, das Online-Geschäft (E-Commerce) weiter zu forcieren und auszubauen, als ein weiterer strategischer Erfolgsfaktor. So wurden im ersten Quartal 2021 die Umsatz- und Gewinn-Erwartungen deutlich überschritten. Dagegen lagen die Umsätze des 2. Quartals 2021 leicht unter den Planwerten. Ein bis weit nach Ostern andauernder Lockdown, mit anschließend nur schrittweiser Öffnung des Handels, war trotz zurückhaltender Prognosen nicht antizipiert worden. Ab dem 3. Quartal 2021 hat neben dem organischen Wachstum auch die Vertriebsgebietserweiterung in die Schweiz (durch den Erwerb der Bergerat SA, Genf) zu einem zweistelligen Umsatzwachstum beigetragen.

Im 4. Quartal haben die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in Bezug auf die Corona-Pandemie zu Verunsicherungen und Kaufzurückhaltung im Vorweihnachtsgeschäft geführt. Der dabei erzielte verhaltene Dezember-Umsatz führte dennoch im Gesamt-Quartal zu einem zweistelligen Umsatzergebnis über Budget.

2.3 Ertragslage

Der NOBILIS Konzern weist für das Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 104.886 nach TEUR 80.959 im Vorjahr aus. Dieser Umsatzanstieg von knapp 30% gegenüber dem Vorjahr ist u.a. darauf zurückzuführen, dass die Bereiche Consumer/Lifestyle und Online-Handel, insbesondere während der langen Lockdown-Phase zu Jahresbeginn, überproportionale Steigerungsraten zum Vorjahr ausgewiesen haben. Nach der Öffnung des stationären Handels stiegen zudem auch hier die Umsätze deutlich über das Vorjahresniveau. Markenbezogen waren nicht nur die neuen Marken (u.a. Maison Francis Kurkdjian, Chopard, Elli Saab) die Umsatztreiber, auch etablierte Marken wie Versace, Karl Lagerfeld und Police haben mit zweistelligen Zuwachsraten ebenfalls stark zum Wachstum beigetragen. Nicht zuletzt haben zudem strukturelle Veränderungen im Bereich Vertrieb bei der österreichischen Tochtergesellschaft sowie der Erwerb der Bergerat SA (Genf) zu dieser Umsatzsteigerung bei der NOBILIS Gruppe geführt. So wurden in Deutschland 90,5%, in Österreich 7,2% und in der Schweiz 2,3% der Umsätze erzielt. Dies gelang der NOBILIS Gruppe aufgrund schneller und flexibler Reaktionen auf sich laufend verändernde Marktverhältnisse. Die Nutzung von Chancen zur Gewinnung neuer Lieferanten, neuer Partnerschaften und damit eine Marken-Portfolio-Erweiterung mündet in der Festigung und dem Ausbau der Marktposition.

Im Geschäftsjahr 2021 lag die Materialaufwandsquote bei 56,0% im Vergleich zu 58,1% im Vorjahr. Der Rohertrag lag folglich bei 44,0% der Gesamtleistung und damit um 2,1 %-Punkte über dem Vorjahr. Da die Materialquote jedoch wesentlich vom Lieferantenmix mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen (Kommission vs. Distribution) abhängt und die weitere Ergebnisrechnung maßgeblich von anderen Faktoren beeinflusst wird, ist die Materialquote zur weiteren Analyse nicht geeignet.

Ein weiterer Erfolgsfaktor der NOBILIS Gruppe basiert auf dem Know-How der Mitarbeiter*innen. In diesen Bereich investierte die NOBILIS Gruppe, so dass die Personalaufwandsquote im Geschäftsjahr bei 11,1% lag, im Vorjahr 2020 betrugt diese noch 10,1%. Bereits während des Jahres 2020 wurde die Mitarbeiterstruktur den neuen Markterfordernissen angepasst und in 2021 weiter ausgebaut. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter*innen im Berichtsjahr betrug 144. Mit dieser neuen Struktur konnten die ganzjährig offenen Absatzkanäle (Consumer/Lifestyle und der Online-Handel) unterstützt und forciert werden. So wurde nur noch in Teilbereichen des Vertriebs, wie beispielsweise im stationären Handel und an den Countern, die Möglichkeit von Kurzarbeit in Anspruch genommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 24.947 nach TEUR 18.468 im Vorjahr. Der Anteil der sonstigen Aufwendungen an der Gesamtleistung beträgt 23,7% (22,8% 1 ) und hat sich damit nur unwesentlich erhöht. Die wesentlichen Positionen betreffen den Bereich Marketing und Verkaufsunterstützung einschließlich Online- sowie Radio- und TV-Werbung. Diese Ausgaben wurden zum Ausbau der Marktposition der Marken der NOBILIS Gruppe getätigt. Ein weiterer erheblicher Posten der sonstigen Aufwendungen sind die Lager- und Versandkosten. Diese wurden prozentual auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Auch in 2021 war infolge des schnell und stark angestiegenen Onlinehandels eine effiziente Lager- und Versandlogistik essenziell für die Belieferung der im Kosmetikmarkt anspruchsvollen Kunden.

Das Finanzergebnis betrug TEUR -1.041 gegenüber TEUR -1.195 im Vorjahr und beinhaltet die Zinsaufwendungen der Kapitalfinanzierung der NOBILIS Holding GmbH. Die Verbesserung des Finanzergebnisses ist durch Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.000 im Laufe des Jahres 2021 begründet.

Der NOBILIS Holding Konzern hat im Geschäftsjahr 2021 ein operatives Ergebnis (Ergebnis vor Ertragsteuern) von TEUR 7.368 nach TEUR 4.486 im Vorjahr erzielt. Die Umsatzrendite stieg damit von 5,6% im Vorjahr auf 7,0% im Geschäftsjahr 2021.

Finanzlage

Die Liquidität des Konzerns war während des Geschäftsjahres und wird auch zukünftig durch offene Banklinien gesichert. Zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 wurde vorsorglich bei der KfW eine Darlehenslinie von TEUR 6.000 beantragt und bewilligt. Dieses Darlehen wurde zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Im März 2021 erfolgte gegenüber der KfW die Verzichtserklärung für diese Darlehenslinie. Der Konzern finanziert das operative Geschäft im Wesentlichen mit Eigenmitteln, im Bedarfsfall mit Banklinien und kurzfristigen Lieferantenkrediten. So können Skontovereinbarungen genutzt werden und der Konzern ist jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. In diesem Kontext konnte der Kauf der Bergerat SA aus dem operativen Cashflow finanziert werden und es wurden keine neuen Darlehen benötigt. Die Tilgung der langfristig für den Management-Buy-Out bestehenden Darlehen erfolgte planmäßig. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 6.931 nach TEUR 10.659 im Vorjahr. Der Rückgang ist insbesondere auf den Aufbau der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

1 Werte in Klammern = Vorjahreswerte

Kapitalstruktur

Trotz einer Steigerung der Bilanzsumme von 21,9% auf TEUR 47.670 wurde eine deutlich gestiegene Eigenkapitalquote von 16,1% gegenüber 8,6% im Vorjahr erzielt. Damit verringert sich die Fremdkapitalquote auf 83,9%.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2021 wurden die Anteile an der Bergerat SA erworben. Hierdurch wird der Vertrieb auf den schweizerischen Markt ausgeweitet. Durch den Erwerb der Beteiligung ist ein zusätzlicher Geschäfts- und Firmenwert entstanden, welcher planmäßig abgeschrieben wird.

Die Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2021 diverse IT-Projekte abgeschlossen. Die hierfür geleisteten Anzahlungen für Software (TEUR 305) wurden im Geschäftsjahr planmäßig aktiviert und abgeschrieben. Ebenso wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 99 vorgenommen.

Wesentliche Investitionen erfolgten insbesondere in Produktinformationssysteme (PIM/DAM) sowie in neue Datenbankstrukturen. Diese Investitionen sind notwendig, um einerseits flexibel auf höhere logistische Datenanforderungen als auch auf die Content Anforderungen des wachsenden Online-Marktes schnell und umfassend reagieren zu können. Andererseits werden Qualitätsverbesserungen und Effizienzsteigerungen im Controlling und Reporting Bereich erzielt.

Vermögenslage

Der Konzern weist eine Bilanzsumme von TEUR 47.670 (TEUR 39.111) aus. Das Anlagevermögen liegt mit TEUR 16.960 leicht über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 16.495. Auf der einen Seite führte der Geschäfts- und Firmenwert aus der Erstkonsolidierung der Bergerat SA zu einem Anstieg des Anlagevermögens. Gegenläufig ist die Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert aus dem Erwerb der NOBILIS Group GmbH zu berücksichtigen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch neue Distributionsmarken und die allgemeine Erhöhung der Warenbevorratung zur Sicherung der Lieferquote und dem Entgegenwirken von Lieferengpässen durch die Beeinträchtigungen der Lieferketten weltweit von TEUR 4.317 auf TEUR 7.076 angestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt und aufgrund des Umsatzwachstums im letzten Quartal um TEUR 5.612 auf TEUR 17.318 angestiegen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 4.902 (TEUR 5.718). Die Gesellschaft war im gesamten, weiterhin von Corona geprägten Geschäftsjahr in der Lage, die finanziellen Verpflichtungen aus dem operativen Cashflow zu bedienen.

Auf der Passivseite führte der positive Konzernjahresüberschuss von TEUR 4.284 zu einem Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 7.692. Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Konzernjahresüberschusses wurden per 31.12.2021 Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 896 (TEUR 55) gebildet. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.986 (TEUR 7.363) beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 5.287 (TEUR 3.215)) sowie die Rückstellung für Skontoaufwand (TEUR 540 (TEUR 337)).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind bedingt durch den Aufbau der Vorräte sowie stichtagsbedingt von TEUR 10.038 im Vorjahr auf TEUR 14.979 angestiegen. Gegenläufig entwickelten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese sind aufgrund der planmäßigen sowie der Sondertilgung der Kredite von TEUR 8.500 auf TEUR 4.500 gesunken.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung verfügt der Konzern über effektive und umfassende Analysetools, die online über die vergangene, aktuelle und auch zukünftige Situation Auskunft geben. Basis dieser durch Investitionen verbesserter Tools sind Marktforschungsergebnisse, Umsatz-, Kosten- und Profitanalysen, die in kurzen regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. So kann ein entsprechendes individuelles Reagieren und vor allem Agieren initiiert und gewährleistet werden. Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr um 29,4% auf TEUR 104.735 (TEUR 80.959), das Ergebnis betrug TEUR 4.284 nach TEUR 2.775 im Vorjahr.

2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die NOBILIS Gruppe hat in den 28 Jahren seit Gründung eine starke Kundenbindung und Kundenzufriedenheit aufgebaut. Geschäftsleitung sowie die Verantwortlichen in Vertrieb und Verwaltung arbeiten größtenteils seit Jahrzehnten in der Branche bzw. im Unternehmen und vermitteln gegenüber den Geschäftspartnern höchstes Vertrauen und Kompetenz.

Bereits vor über 10 Jahren wurde auf digitale, papierlose Rechnungs-Archivierung umgestellt. Das hierfür eingesetzt Dokumentenmanagement-System wurde und wird kontinuierlich auf weitere Bereiche (Vertragsverwaltung, Personalakte, etc.) ausgedehnt, um den Verbrauch von Druckerpapier auf ein Minimum zu reduzieren.

Mit der Anschaffung von Notebooks für jede(n) Mitarbeiter*in wurde Ende 2019 das mobile Arbeiten ermöglicht, so dass viele Mitarbeiter*innen im Homeroffice arbeiten können. Neben der Vermeidung der Fahrt zur Arbeit wurde mit dem Jobrad-Angebot den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit gegeben, umweltfreundlich ins Büro zu kommen.

Die NOBILIS Gruppe hat direkt nach der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 eine Aktion gestartet, die mit Hilfe der Geschäftsleitung, Mitarbeiter*innen und Partnerunternehmen die Flutopfer im Ahrtal nicht nur finanziell, sondern auch durch persönlichen Einsatz unterstützt hat.

3. Prognosebericht

Bedingt durch den Beginn des Ukraine-Kriegs am 24.02.2022 und damit ausgelösten Lieferengpässen, insbesondere bei Energieprodukten, verzeichnet das Statistische Bundesamt in den Monaten Februar und März 2022 eine Inflationsrate (gemessen am Verbraucherpreisindex) von 5,1% bzw. 7,3% zum jeweiligen Vergleichsmonat des Jahres 2021. Prognosen zur Inflationsrate für das Gesamtjahr werden aktuell nach oben korrigiert. So ging die EZB Anfang Februar noch von einer Preissteigerung von 3,0% für das Gesamtjahr 2022 aus, um die Prognose per Mitte April 2022 auf 6,0% anzuheben.

Somit ist davon auszugehen, dass es weiterhin wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen und Konzerne, bspw. aufgrund von Einschränkungen in der Produktion, dem Handel und dem internationalen Warenverkehr geben wird. Dies kann erneute bzw. fortgesetzte Einschränkungen in der Lieferfähigkeit und eine Beeinflussung des Absatzmarktes für die NOBILIS Gruppe nach sich ziehen.

Im Budget 2022 des NOBILIS Holding Konzerns werden moderate Umsatz- und Ergebniswachstumsraten im Jahr 2022 gegenüber 2021 erwartet. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist die Planung stets konservativ angesetzt und aktuell ist keine Korrektur dieses Planungsansatzes nötig. Sollten sich aufgrund der Pandemie oder des Ukraine-Krieges wesentliche Parameter (Inflation, Energieversorgung) ändern, so kann die NOBILIS Gruppe jederzeit reagieren und die Kosten entsprechend reduzieren. Die Umsatzerwartungen konnten im ersten Quartal des Jahres 2022 erfüllt werden und die weitere Entwicklung sieht aktuell keine größeren Abweichungen der Umsatzentwicklung vor.

Ferner werden im Laufe des Jahres 2022 die Marken Michael Kors und DKNY in das NOBILIS Markenportfolio aufgenommen.

4. Chancen- und Risikobericht

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Bezogen auf die Forderungen wird das Ausfallrisiko aufgrund des solventen und bonitätsstarken Kundenstamms als gering eingestuft. Zudem sind die wesentlichen Forderungen durch Forderungsausfallversicherungen abgesichert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Bei den Verbindlichkeiten ist die Gesellschaft Marktpreisrisiken ausgesetzt. Diesem Risiko wird durch verhandelte Preisstrukturen in den Lieferantenvereinbarungen begegnet.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch das aufgebaute Eigenkapital und durch Lieferantenverbindlichkeiten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine restriktive, konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird in kurzen regelmäßigen Abständen ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge, der Cashflow-Planung, in einer rollierenden 12 Monatsprognose vermittelt.

Risikobericht

Risiken für den Konzern bestehen vor allem in den allgemeinen Konjunkturrisiken, sowie in äußeren Faktoren, die den Einzelhandelsumsatz in den Parfümerien schmälern. Im Handel lassen sich vermehrt veränderte Kundenansprüche und Erwartungen sowie ein verändertes Konsumverhalten feststellen. Drogeriemärkte im Niedrig-Preis-Segment können ihre Produktpalette um selektive Produkte erweitern und so in Zukunft den Konkurrenzdruck erhöhen. Mittels IT- gestützter Bestandsplanung und stetigen Verbesserungen von Supply-Chain-Prozessen, dem Customer-Relationship-Management sowie Retourenoptionen wird diesem Risiko nachhaltig entgegengetreten. Die Rolle des stationären Handels ändert sich durch die zunehmend an Bedeutung gewinnenden sozialen Netzwerke und die schnelle Informationsverbreitung durch das Internet. Das Risiko einer sich hieraus ergebende Kundenabwanderung ist für den Konzern nicht wesentlich, da die Kunden sowohl im stationären Handel als auch im Onlinehandel tätig sind. Aufgrund des Ausbaus des E-Commerce und der unterschiedlichen Vertriebskanäle und Marktsegmente kann die NOBILIS Gruppe flexibel auf sich ändernde Marktverhältnisse reagieren und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Durch das umfangreiche Reporting und Controlling werden Risiken des operativen Geschäfts rechtzeitig erkannt und Maßnahmen können kurzfristig eingeleitet werden. Eine zeitnahe Markt- und Risikoeinschätzung ist gegeben. Das angestrebte Umsatzwachstum und die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse minimieren auch in Zukunft die Risiken für den Konzern.

Der durch Russland ausgelöste Ukraine-Krieg verschärft die aktuelle Lieferkettenproblematik. Des Weiteren sind Produktionskapazitäten und Produktionskosten durch stark gestiegene Energiepreise in die weiteren Planungen einzubeziehen, als auch die durch den Krieg ausgelösten starken Preissteigerungsraten.

Darüber hinaus bestehen geringe Risiken aus dem Verlust von Markenvertriebsrechten nach Vertragsablauf und der Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz von Kunden oder Lieferanten.

Chancenbericht

Chancen für die Unternehmensgruppe bestehen in erster Linie in der guten Position der NOBILIS Gruppe im Markt, die zur Aufnahme weiterer namhafter Marken in das Portfolio sowie zur Erschließung neuer Kundensegmente geführt hat und weiter führen wird. Somit ist die mit der Markenvielfalt einhergehende Diversifikation über die Vertriebswege Haute-Parfümerie, Parfümerie und Drogeriemarkt hinweg ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Distributeuren im Markt. Die in der jüngeren Vergangenheit aufgebaute Kompetenz im Online-Bereich und die implementierte Multi-Channel Strategie trägt ebenso wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.

Durch die Abkehr von kurzfristigen Distributionsverträgen hin zu langfristigen Vereinbarungen und strategischen Allianzen sowie der Erweiterung des Markenportfolios um bedeutende Marken ist die NOBILIS Gruppe im Vergleich zur Vergangenheit heute unabhängiger und stabiler.

Alle bestehenden Lieferantenverträge und Vertriebsrechte sind mit festen Laufzeiten abgesichert. Die eingegangenen finanziellen Verpflichtungen (z.B. Miet- und Leasingverträge) der NOBILIS Gruppe sind kurz- bis mittelfristig angelegt. Somit ist gewährleistet, dass die NOBILIS Gruppe auf Veränderungen rechtzeitig und ausreichend reagieren kann.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld sowie zusätzlich durch Kundenzurückhaltung aufgrund der Angst vor Pandemien, den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und Preissteigerungen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Ausstattung und Stabilität ist die NOBILIS Gruppe für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, welche die Entwicklung der NOBILIS Gruppe und deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können, bestehen nach Auffassung der Geschäftsführung aktuell nicht. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die in 2022 zurückkehrende Nachfrage nach Kosmetikprodukten weiter Bestand hält und das Jahr 2022 durch die Verbrauchernachfrage wieder an die Volumina vor Corona und dem Ukraine-Krieg in 2019 heranreicht. Somit wird auch die Marktposition der NOBILIS Gruppe gestärkt und kann weiter ausgebaut werden. Dem Wettbewerb am Markt wird insbesondere durch ein hohes Maß an Qualität in allen Unternehmensbereichen begegnet und der Erfolg basiert weiterhin auf Erfahrung, Know-How der Mitarbeiter, Flexibilität und Zuverlässigkeit.

 

Wiesbaden, den 31. Mai 2022

Die Geschäftsführung

Udo Heuser, CEO

Dr. Joachim Henseler, CFO

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 379.427 165.516,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.850.280 15.165.516,91
3. geleistete Anzahlungen 0 16.229.707 304.829,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 93.024 127.387,38
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 637.226 730.250 732.144,62
16.959.957 16.495.395,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.075.665 4.316.929,30
2. geleistete Anzahlungen 0 7.075.665 291.337,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.318.069 11.705.545,63
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.136.106 18.454.175 453.211,73
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.902.112 5.718.355,09
30.431.952 22.485.379,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 271.187 130.208,42
D. Aktive latente Steuern 6.877 0,00
47.669.973 39.110.983,10

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000,00
II. Kapitalrücklage 975.000 975.000,00
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 34.373 0,00
IV. Konzerngewinnvortrag (Vj. Konzernverlustvortrag) 2.373.568 -401.712,21
V. Konzernjahresüberschuss 4.283.865 2.775.280,00
7.691.806 3.373.567,79
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 896.072 54.825,01
2. sonstige Rückstellungen 8.986.049 9.882.121 7.383.070,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.500.774 8.500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.979.297 10.038.072,94
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.615.975 30.096.046 9.761.446,70
47.669.973 39.110.983,10

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 104.885.949 80.958.802,00
2. sonstige betriebliche Erträge 1.100.355 418.679,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 58.733.705 47.072.099,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.941.368 6.920.902,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.672.956 1.245.989,00
11.614.324 8.166.891,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.273.391 1.981.772,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 24.946.837 18.467.889,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.040.706 1.195.445,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.084.917 1.710.847,00
9. Ergebnis nach Steuern 4.292.424 2.782.538
10. sonstige Steuern 8.559 7.258,00
11. Konzernjahresüberschuss 4.283.865 2.775.280

Kapitalflussrechung für das Geschäftsjahr 2021

2021 2020
TEuro TEuro
Periodenergebnis 4.284 2.775
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 2.273 1.982
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 1.603 2.508
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.904 568
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.796 2.267
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 3 -15
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 1.041 1.195
Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) 3.085 1.711
Ertragsteuerzahlungen -2.250 -2.332
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätgikeit 6.931 10.659
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 13
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -82 -1.588
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -99 -187
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -2.560 2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.741 -1.760
Auszahlung (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -3.999 -2.500
Gezahlte Zinsen (-) -1.041 -1.195
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5.040 -3.695
Zahlungswirksame Änderung des Finanzmittelfonds -850 5.204
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 34 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5.718 514
Bestand am Ende des Geschäftsjahres 4.902 5.718
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen: 2021 2020
TEuro TEuro
Kasse 1 3
Guthaben bei Kreditinstituten 4.901 5.715
4.902 5.718

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag
TEUR TEUR TEUR
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 25 975 393
Währungsdifferenzen
Konzernjahresergebnis Vorjahr - 795
Konzernjahresergebnis
Stand am 31.12.2020/01.01.2021 25 975 -402
Währungsdifferenzen
Konzernjahresergebnis Vorjahr 2.775
Konzernjahresergebnis
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 25 975 2.373
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 -795 0 598
Währungsdifferenzen 0 0
Konzernjahresergebnis Vorjahr 795 0 0
Konzernjahresergebnis 2.775 0 2.775
Stand am 31.12.2020/01.01.2021 2.775 0 3.373
Währungsdifferenzen 34 34
Konzernjahresergebnis Vorjahr - 2.775 0 0
Konzernjahresergebnis 4.284 0 4.284
Stand am 31.12.2021/01.01.2022 4.284 34 7.691

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

Allgemeine Angaben

Sitz der Muttergesellschaft NOBILIS Holding GmbH ist in Wiesbaden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer HRB 31343 eingetragen.

Der Konzernabschluss der NOBILIS Holding GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften zu den Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Vermerke sind im Konzernanhang enthalten. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.

Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Muttergesellschaft werden separat offengelegt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Die Empfehlungen des DRSC zur Anwendung der Grundsätze über die Konzernrechnungslegung werden insoweit beachtet, als sie nicht über gesetzliche Pflichtangaben hinausgehen, bzw. gesetzliche Wahlrechte einschränken.

Zur Erläuterung der Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind in den Anhang übernommen.

Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis ist aus der Anlage 3b Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich bei den vollkonsolidierten Unternehmen die folgenden Veränderungen ergeben:

Am 23. April 2021 hat die Tochtergesellschaft NOBILIS Group GmbH die NOBILIS Luxe Service GmbH gegründet. Weiter wurde am 24. Juni 2021 die NOBILIS Switzerland GmbH, Pfäffikon/Schweiz gegründet. Beide Gesellschaften wurden auf die Gründungszeitpunkte Erstkonsolidiert.

Mit Vertrag vom 28. Juli 2021 hat die NOBILIS Switzerland GmbH sämtliche Aktien der Bergerat SA, Genf/Schweiz mit Wirkung zum 01. August 2021 erworben. Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den Erwerbszeitpunkt. Aufgrund der Erstkonsolidierung der Bergerat SA zur Geschäftsjahresmitte wurde das Ergebnis dieser Gesellschaft für die ersten 6 Monate des Jahres 2021 mit den Anschaffungskosten der von der NOBILIS Switzerland GmbH erworbenen Anteile aufgerechnet. Im Konzernergebnis 2021 sind daher nur die Monate August bis Dezember des Jahresergebnisses der Bergerat SA enthalten.

Aus den dargestellten Veränderung des Konsolidierungskreises ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 10. Oktober 2019.

Seit diesem Zeitpunkt wurden die NOBILIS Group GmbH und ihre Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der NOBILIS Holding GmbH einbezogen.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung zum 10. Oktober 2019 erfolgt nach der Neubewertungsmethode.

Aus der Kapitalkonsolidierung der NOBILIS Group GmbH ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 15.974. Im Dezember 2020 hat die Gesellschaft mit den Verkäufern der NOBILIS Group GmbH durch Änderung des Kaufvertrages die Zahlung eines nachträglichen Kaufpreises in Höhe von TEUR 1.200 vereinbart. Dieser Betrag wurde als Zugang beim Geschäfts- und Firmenwert erfasst.

Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem auf das Mutterunternehmen entfallenden neubewerteten Eigenkapital wird grundsätzlich den Vermögensgegenständen der jeweiligen Tochtergesellschaft zugerechnet. Die aus der Konsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) (TEUR 17.174) werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über 10 Jahre erfolgswirksam abgeschrieben. Für den zum 10. Oktober 2019 aus der Konsolidierung resultierenden Firmenwert wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Gründe entgegenstehen.

Der passive Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung der NOBILIS Lifestyle GmbH in Höhe von TEUR 393 beruht auf den vor der Entstehung des Konzerns entstandenen Gewinnrücklagen bei der NOBILIS Lifestyle GmbH. Der passive Unterschiedsbetrag wird entsprechend der Ursache seiner Entstehung im Konzerngewinn- bzw. Verlustvortrag ausgewiesen.

Am 23. April 2021 hat die Tochtergesellschaft NOBILIS Group GmbH die NOBILIS Luxe Service GmbH, Wiesbaden errichtet. Aus der Erstkonsolidierung dieser Gesellschaft hat sich kein Unterschiedsbetrag ergeben.

Am 24. Juni 2021 hat die Tochtergesellschaft NOBILIS Group GmbH die NOBILIS Switzerland GmbH, Pfäffikon/Schweiz errichtet. Aus der Erstkonsolidierung dieser Gesellschaft hat sich kein Unterschiedsbetrag ergeben.

Mit Vertrag vom 28. Juli 2021 hat die NOBILIS Switzerland GmbH sämtliche Aktien der Bergerat SA, Genf/Schweiz mit Wirkung zum 01. August 2021 erworben. Aus der Kapitalkonsolidierung der Bergerat SA ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.523.

Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem auf das Mutterunternehmen entfallenden neubewerteten Eigenkapital wird grundsätzlich den Vermögensgegenständen der jeweiligen Tochtergesellschaft zugerechnet. Die aus der Konsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) (TEUR 2.523) werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über 10 Jahre erfolgswirksam abgeschrieben. Für den zum 01. August 2021 aus der Konsolidierung resultierenden Firmenwert wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Gründe entgegenstehen.

Schuldenkonsolidierung

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften aufgerechnet.

Aufwands- und Ertrags-Konsolidierung

Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten wurden die Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen der Empfänger verrechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebniseliminierungen gemäß § 304 Abs. 1 HGB werden insbesondere in den Abschlussposten Vorräte unter Berücksichtigung der korrespondierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Latente Steuern

Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn -und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig unter Anwendung der linearen oder degressiven Abschreibungsmethode zwischen 3 und 10 Jahren abgeschrieben.

Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden im Jahr der Neuanschaffung oder Herstellung pro rata temporis abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Betrugen die Anschaffungskosten mehr als EUR 150,- bis insgesamt EUR 1.000,- wird von 2008 bis 2020 ein Sammelposten gebildet. Dieser wurde im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Ab dem Jahr 2021 werden abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,- im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bewertungsabschläge für das Lagerrisiko oder andere wertmindernde Umstände wurden angemessen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Steuer- und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Preissteigerungen werden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei ca. 30 %.

Im Falle eines Aktivüberhangs wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf die Aktivierung verzichtet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bewertung der in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt grundsätzlich nach einheitlich gültigen Methoden der Muttergesellschaft.

Schätzungen und Beurteilungen

Im Konzernabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungs- und Beurteilungsmethoden wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der diesem Konzernanhang als Anlage 3a beigefügt ist.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

(3) Eigenkapital

Entwicklung Eigenkapital

EUR
Stand 31.12.2020 3.373.568,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 34.373,00
Konzernjahresüberschuss 4.283.865,00
Stand 31.12.2021 7.691.806,00

Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 13.606 (Vorjahr TEUR 7.836)

(4) Verbindlichkeiten

31.12.2021
Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.501 2.001 2.500 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.979 14.979 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 10.616 4.116 6.500 0
davon aus Steuern 882 882 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21 21 0 0
30.096 21.096 9.000 0
31.12.2020
Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.500 2.000 6.500 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.038 10.038 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 9.761 3.261 6.500 0
davon aus Steuern 642 642 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 46 46 0 0
28.299 15.299 13.000 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Höchstbetragsbürgschaften der verbundenen Unternehmen bis zu einem Betrag in Höhe von TEUR 4.000 sowie durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

(5) Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:

2021 2020
TEUR TEUR
Inland 94.952 76.734
Ausland 9.934 4.225
104.886 80.959

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 3.660 (Vorjahr TEUR 2.544) auf Erlöse aus Service Fee und mit TEUR 101.226 (Vorjahr TEUR 78.415) auf Erlöse aus dem Verkauf der Produkte.

(6)

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Berichtsjahr TEUR 99 (Vorjahr TEUR 61).

(7)

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, sind in dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 125) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr TEUR 404) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 780 (Vorjahr TEUR 0) Erträge enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 4) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 0).

Sonstige Angaben

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt davon 2022 fällig
TEUR TEUR
aus Miet- und Leasingverträgen 4.099 2.014

(9) Berichterstattung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen aufgrund der Vertragsbindung durch die Verträge lediglich in den allgemeinen Geschäftsrisiken. Es konnten keine weiteren Risiken identifiziert werden.

(10) Kapitalflussrechnung

Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Gezahlte Zinsen und Steuern

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Zinsen in Höhe von TEUR 1.041 (Vorjahr TEUR 1.195) sowie Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.250 (Vorjahr TEUR 2.332) gezahlt.

(11) Arbeitnehmer gemäß § 314 Nr. 4 HGB

Die nachstehende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer:

2021 2020
Angestellte 144 145

Dabei waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 2 Geschäftsführer (Vorjahr: 2) bei der Muttergesellschaft, 68 Mitarbeiter in der Verwaltung (Vorjahr: 68) und 74 Mitarbeiter im Vertrieb (Vorjahr: 75) beschäftigt.

(12) Organe der Muttergesellschaft

Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind:

Herr Udo Heuser, Wiesbaden,

Herr Dr. Joachim Henseler, Stadecken-Elsheim

(13) Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

a) Abschlussprüfungsleistungen TEUR 55
b) Andere Bestätigungsleistungen TEUR 3
c) Steuerberatungsleistungen TEUR 57
d) Sonstige Leistungen TEUR 37

 

Wiesbaden, den 31. Mai 2022

Die Geschäftsführer

Udo Heuser, CEO

Dr. Joachim Henseler, CFO

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Zugang aus Erstkonsolidierung Umbuchungen Abgänge 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.799,08 98.923,25 707,00 304.829,70 3.170,22 491.088,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.173.528,76 0,00 2.523.094,29 0,00 0,00 19.696.623,05
3. Geleistete Anzahlungen 304.829,70 0,00 0,00 - 304.829,70 0,00 0,00
17.568.157,54 98.923,25 2.523.801,29 0,00 3.170,22 20.187.711,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168.548,18 0,00 0,00 0,00 0,00 168.548,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852.482,29 82.380,72 36.131,13 0,00 213.932,41 757.061,73
1.021.030,47 82.380,72 36.131,13 0,00 213.932,41 925.609,91
18.589.188,01 181.303,97 2.559.932,42 0,00 217.102,63 21.113.321,77
Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 75.717,31 187.379,12 0,00 111.661,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.008.011,85 1.838.331,20 0,00 3.846.343,05
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.932.294,54 2.025.710,32 0,00 3.958.004,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.160,80 34.363,38 0,00 75.524,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.337,67 213.317,30 213.819,24 119.835,73
161.498,47 247.680,68 213.819,24 195.359,91
2.093.793,01 2.273.391,00 213.819,24 4.153.364,77
Buchwert
31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 379.427,00 165.516,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.850.280,00 15.165.516,91
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 304.829,70
16.229.707,00 15.635.863,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 93.024,00 127.387,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 637.226,00 732.144,62
730.250,00 859.532,00
16.959.957,00 16.495.395,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB

Anteil am Kapital
Sitz %
Vollkonsolidierte Unternehmen
NOBILIS Group GmbH Wiesbaden 100,00 1)
NOBILIS Austria GmbH Salzburg/Österreich 100,00
BEAUTY & more GmbH Wiesbaden 100,00 1)
NOBILIS Lifestyle GmbH Wiesbaden 100,00 1)
NOBILIS Service GmbH Wiesbaden 100,00 1)
NOBILIS Luxe Service GmbH Wiesbaden 100,00 1)
NOBILIS Switzerland GmbH Pfäffikon/Schweiz 100,00
Bergerat S.A. Genf/Schweiz 100,00 2)

1) Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift bezüglich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch

2) Die Anteile werden mittelbar über die NOBILIS Switzerland GmbH, Pfäffikon/Schweiz, gehalten.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NOBILIS Holding GmbH, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der NOBILIS Holding GmbH, Wiesbaden und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NOBILIS Holding GmbH, Wiesbaden für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 20. Juni 2022

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Heike Bachmann, Wirtschaftsprüferin

Lena Frank, Wirtschaftsprüferin

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