MBAAR GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Matlari seit 21.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENMON GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019Bilanz zum 30. September 2019AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Enmon GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HR B 337326 eingetragen. II. Angaben zur Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30. September 2019 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 2. Allgemeines zur Gliederung (§ 265 Abs. 1 HGB) Der Jahresabschluss zum 30. September 2019 wurde ebenso wie der Vorjahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die formale Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. 3. Vergleichbarkeit von Vorjahresbeträgen (§ 265 Abs. 2 HGB) Die Abschlussposten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind grundsätzlich mit den entsprechenden Vorjahresbeträgen vergleichbar. Soweit aufgrund der Vergleichbarkeit Anpassungen im Vorjahr notwendig waren, wurden diese vorgenommen. III. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. IV. Weitere Angaben zur Vermögens- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 HGB) 1. Stille Beteiligung Die Gesellschaft hat im November 2016 mit der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg einen Vertrag über eine stille Beteiligung in Höhe von € 500.000,00 geschlossen. Die unbesicherte stille Beteiligung ist in der Bilanz unter einem gesonderten Posten Passiva B. ausgewiesen. Das Vertragsverhältnis hat eine Laufzeit bis zum 31.10.2023. Neben einer Festvergütung ist eine variable Gewinnbeteiligung vereinbart, deren Höhe gedeckelt ist. Nicht bilanzierte gewinnabhängige Zahlungsverpflichtungen bestehen nicht. Die Gläubigerin ist nicht am Verlust beteiligt. Eine im Gesellschafts- und Beteiligungsvertrag enthaltene Nachrangvereinbarung bezieht sich ausschließlich auf den Insolvenzfall. 2. Verbindlichkeiten mit Rangrücktritt Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter wurde in Höhe von T€ 170 ein Rangrücktritt ausgesprochen. B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG wurde ein Sammelposten gebildet, der über die geforderten 5 Jahre abgeschrieben wurde. Der Abgang wird nach Ablauf der Abschreibungsdauer unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. 2. Umlaufvermögen Die bezogenen Waren wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bewertet, die geleisteten Anzahlungen mit ihrem Nennwert. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Dem Kreditrisiko wurde durch Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die Umrechnung der auf ausländische Währung lautenden liquiden Mittel und Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr erfolgte zu den Devisenkassamittelkursen. 3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen Bei den Forderungen gegen nahestehende Unternehmen sind keine (Vorjahr: € 0,8 Mio.) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, soweit hierfür Rückstellungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften dotierbar sind. Abzinsungen wurden, soweit erforderlich, mit dem zugrunde zu legenden Abzinsungssatz vorgenommen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit Erfüllungsbeträgen angesetzt. 7. Währungsumrechnung Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei anderen Fremdwährungsposten erfolgte die Umrechnung zu dem zum Zeitpunkt der Einbuchung maßgeblichen Stichtagskursen. II. Sonstige Angaben zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (vgl. Anlage A. III. S. 6). 2. Sonstige Vermögensgenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 255 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 HGB) Die Forderungen gegen bzw. die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter werden in der Bilanz in jeweils einer gesonderten Bilanzposition ausgewiesen. Die Forderungen gegen Gesellschafter werden mit einem Zinssatz von 5,95% verzinst. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen resultieren überwiegend aus Bonizahlungen, Jahresabschlusskosten, Personalverpflichtungen und Gewährleistungsverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten und Sicherheiten wie folgt:
* SÜ = Sicherungsübereignungen
6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die ausgewiesenen Beträge beziehen sich im Wesentlichen auf abgegrenzte Ausgaben für Versicherungsprämien. 7. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge (§ 285 Nr. 31 HGB) Im Berichtsjahr ergaben sich Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Forderungsabwertung in Höhe von insgesamt rd. € 1,02 Mio. C. Sonstige Pflichtangaben 1. Derivative Finanzinstrumente Zur Begrenzung von Zinsrisiken variabel verzinslicher Bankverbindlichkeiten wurde ein Zinsswapgeschäft mit einer Laufzeit bis Dezember 2019 (€ 2 Mio.) abgeschlossen. Beizulegende Zeitwerte der Geschäfte sind nicht bekannt, da ein Markt für die abgeschlossenen Geschäfte nicht existiert. Abschlussprämien für diese Geschäfte wurden nicht gezahlt. Eine gesonderte Bewertung dieses Geschäftes erfolgte nicht, da Bewertungseinheiten vorliegen (§ 254 HGB). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen zur Anmietung von Immobilien sowie PKW-Leasing im Umfang von insgesamt T€ 657. 3. Vorteile und Risiken nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Es wurde ein Factoringvertrag hinsichtlich konkret definierter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Der Vorteil dieses Geschäftes wird in der schnelleren Verfügbarkeit der Liquidität gesehen, dem der Kostenaufwand aus diesem Finanzierungsgeschäft entgegensteht. Zum Bilanzstichtag bestehen diverse Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Der Vorteil dieser Leasinggeschäfte liegt in der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote, das Risiko in den ausstehenden Leasingverpflichtungen innerhalb der jeweiligen Vertragslaufzeit. 4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
In den genannten Zahlen der Vollzeitkräfte ist jeweils ein Geschäftsführer enthalten. 5. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB) Tomas Matlari, Kaufmann 6. Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 7. Sonstige Verbindlichkeiten In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 62) enthalten. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Im Zuge des Aufbaus einer neuen Vertriebsschiene in Südeuropa wurde unsere Ertragslage im Berichtsjahr sowie die Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2019/20 temporär stark belastet. Wir verweisen insoweit auf die Ausführungen in unserem Lagebericht zum 30.09.2019 unter "IV. Chancen und Risiken". Als eine der Reaktionen auf diese Entwicklung hat unsere Gesellschaft in 2020 eine Betriebsstätte in Italien begründet. E. Ergebnisverwendung (§ 325 HGB) Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.
Heidelberg, den 21. April 2021 Tomas Matlari Anlagespiegel zum 30. September 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2018 bis 30. September 2019der Enmon GmbH, HeidelbergI. Grundlagen des Unternehmens 1. Chronologie und Standort Unsere Gesellschaft wurde im Jahr 2002 gegründet. Unsere Verwaltungsräume befinden sich in Heidelberg in angemieteten Räumlichkeiten, wobei wir vor mehreren Jahren unseren Standort innerhalb Heidelberg gewechselt haben, da sich die Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft deutlich ausgeweitet hat. 2. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Enmon GmbH umfasst nahezu ausschließlich den Im- und Export sowie den Handel mit Fliesen, Glasmosaik und Naturstein. Das Handelsgeschäft beschränkt sich auf den Großhandel. Es werden zwei Marktsegmente bearbeitet - zum einen der Fachhandel und zum anderen das Großkundengeschäft. Unsere Ware beziehen wir im Wesentlichen aus China und Europa, hier zunehmend aus Italien. 3. Ziele und Strategien Unser Kerngeschäft werden wir weiter forcieren und sehen hier in der Zukunft immer noch steigende Chancen, u.a. durch weitere Umstrukturierung einiger Vertriebsgebiete. Auch werden wir unverändert den internationalen Vertrieb laufend intensivieren, ohne dabei das Inlandsgeschäft zu vernachlässigen. Da der Standort Italien eine immer wichtigere Rolle spielt, haben wir in 2020 eine Betriebsstätte in IT-Sassuolo gegründet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaftslage im abgelaufenen Geschäftsjahr war geprägt von internationalen Handelsspannungen und einem daraus resultierenden, im Vorjahresvergleich, geringeren Weltwirtschaftswachstum. Die Entwicklung des Wechselkurs (€ zu US-$) hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr aus Sicht eines Importeurs positiv entwickelt. Auch das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich verlangsamt (Anstieg in 2019 um 0,6%). Davon abgekoppelt ist jedoch die für uns maßgebende Baukonjunktur, die nunmehr auch im 7. Jahr in Folge gewachsen ist. Die milde Witterung Anfang des Jahres 2019 sorgte in der Bauwirtschaft zusätzlich für Wachstum. 2. Geschäftsverlauf Das erzielte Rohergebnis lag im Vergleich zum Vorjahr über dem Vorjahres-Niveau. Erforderliche Wertberichtigungen auf Vorräte und Forderungen gegen nahestehende Unternehmen führten insgesamt jedoch zu einem negativen Jahresergebnis, so dass die prognostizierte Entwicklung des Geschäftsverlaufs nicht eingetreten ist. 3. Lage 3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 wurde ein Rohergebnis lt. Gewinn- und Verlustrechnung von T€ 4.670 (Vorjahr T€ 4.207) erzielt. Dieses Rohergebnis wurde durch Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen um insgesamt T€ 5.606 reduziert. Hierin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte und Forderungen gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von rd. € 1,3 Mio. Es verblieb ein negatives Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern von T€ -936. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf T€ -1.295. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 beträgt T€ -1.310 (Vorjahr T€ -368). Der Jahresfehlbetrag ist durch den Gewinnvortrag gedeckt. 3.2. Finanzlage Durch die Reduzierung des Vorratsvermögens hat sich unser Finanzbedarf deutlich verringert und konnte aus dem laufenden Cash Flow und insbesondere durch kurzfristige Mittelaufnahmen von Dritten gedeckt werden. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit T€ 1.450 positiv. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit war aufgrund von Desinvestitionen mit T€ 13 ebenfalls positiv. Infolge eines aus der Tilgung von Bankdarlehen bedingten negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit (T€ -208) hat sich der Finanzmittelbestand somit insgesamt um T€ 1.255 verbessert, ist jedoch per 30.09.2019 mit T€ -1.781 unverändert negativ. 3.3. Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresfehlbetrags von T€ 2.587 um T€ 1.310 auf T€ 1.277 verringert. Bezogen auf die Bilanzsumme bemisst sich die Eigenkapitalquote auf rd. 13,4% gegenüber rd. 22% zum Vorjahresstichtag. Unter Anrechnung der mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 170 und einer stillen Beteiligung von T€ 500 ergibt sich ein relativer Rückgang der wirtschaftlichen Eigenmittel von 26,5% auf 20,4% der Bilanzsumme, was einem absoluten Rückgang von T€ 3.187 auf T€ 1.947 entspricht. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen (z.B. Brutto Cash Flow Quote und Brutto Cash Flow, Lagerumschlag, Umsatzrendite) heran. Die Brutto Cash Flow Quote berechnen wir aus dem Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen im Verhältnis zur Gesamtleistung, wobei sich diese im Vorjahresvergleich zwar verbessert hat, allerdings immer noch negativ ist. Der Brutto Cash Flow hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, die Umsatzrendite hingegen hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert, der Lagerumschlag ebenfalls. 3.5. Gesamtaussage Das Jahresergebnis hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. III. Prognosebericht Im Frühjahr 2020 wurden Europa und auch Deutschland von der Corona Pandemie erfasst. Dies hat auch auf unsere wirtschaftliche Entwicklung Einfluss genommen. Wir konnten in dieser Zeit einige Regionen in Deutschland und Österreich wegen eines staatlich verordneten Lockdowns nicht mehr beliefern, was sich letztendlich auch auf unser Ergebnis negativ ausgewirkt hat. Für das Geschäftsjahr 2019/20 gehen wir nach derzeitigem Stand davon aus, dass wir ein positives Betriebsergebnis erwirtschaftet haben. Wir erwarten in diesem Jahr, bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, ein knapp ausgeglichenes Ergebnis. Insgesamt betrachtet, können wir jedoch trotz aller Umstände, mit der wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden sein. Für das Geschäftsjahr 2020/21 prognostizieren wir bei steigenden Umsätzen ein höheres Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings sind auch für dieses Geschäftsjahr wirtschaftliche Unwägbarkeiten aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht auszuschließen. IV. Chancen und Risiken Im Rahmen unserer Businessplanung für das Geschäftsjahr 2019/20 hatten wir einen Liquiditätsbedarf ermittelt. Diesen Bedarf konnten wir durch Darlehensgewährungen von Dritten, höhere Lieferantenkredite und Stundungsabsprachen temporär decken. Als Reaktion hierauf haben wir die Erstellung eines Restrukturierungs- und Finanzierungskonzeptes durch eine erfahrene Unternehmensberatungsgesellschaft beauftragt. Auf Basis des mittlerweile erarbeiteten Konzeptes gehen wir von einer positiven Fortführungsprognose aus. Unsere Ansicht basiert auf der Beurteilung im Rahmen des erwähnten Konzeptes, da dies abschließend die Fortführungs- und Sanierungsfähigkeit unserer Gesellschaft positiv beurteilt. Hierbei werden allerdings Bedingungen vorausgesetzt. Eine der Bedingung ist die Schließung der erwähnten Liquiditätslücke, was wir aktuell erreichen konnten. Eine weitere Bedingung ist, dass wir die identifizierten Sanierungsmaßnahmen konsequent umsetzen, woran wir nachhaltig arbeiten. Ebenfalls wurde als Bedingung formuliert, dass uns unsere Finanzpartner weiterhin unterstützen, wovon wir aufgrund der bereits erwähnten anderweitigen, bereits umgesetzten bzw. eingeleiteten Maßnahmen ausgehen. Bestandsgefährdende Risiken bestanden nach eingehender Beurteilung im Rahmen des erarbeiteten Restrukturierungs- und Finanzierungskonzeptes zum Bilanzstichtag nicht und liegen auch zurzeit nicht vor. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind uns nicht bekannt. Durch den Aufbau einer neuen Vertriebsschiene im Süden Europas wurden unsere Liquidität und die Ertragslage wie bereits erwähnt temporär stark belastet. Dennoch rechnen wir mittelfristig insgesamt mit positiven Ertragschancen aus dieser Vertriebsschiene und erwarten, dass die künftigen positiven Effekte die eingetretenen negativen Belastungen übersteigen. Auf Marktrisiken in Form von Kundeninsolvenzen wird durch Bonitätsauskünfte und einer zeitnahen Kontrolle der Zahlungseingänge reagiert. Ein Mahnwesen ist eingerichtet. Dem Risiko einer unkontrollierten Verteuerung unserer Finanzierungskosten sind wir durch den Abschluss von Zinsbegrenzungsgeschäften begegnet. Risiken im künftigen Geschäftsverlauf bestehen hauptsächlich in der Entwicklung des USD-Kurses und der in dieser Währung abzurechnenden Frachtkosten. Dieses Risiko konnten wir teilweise durch Produktionsverlagerungen nach Europa und Kurssicherungsgeschäfte eingrenzen. Ferner ist der Materialaufwand maßgeblich abhängig von den Weltmarktpreisen für Fliesen; Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite können nicht immer zeitgleich und nicht immer in voller Höhe auf die Verkaufspreise umgeschlagen werden. Auch sonstige Aspekte wie die allgemeine Konjunkturlage sowie z.B. die Lage in der Bauwirtschaft können unser Geschäft beeinträchtigen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass es uns auch in der Zukunft gelingen wird, uns vom Markt durch ein besonderes Preis-/Leistungs-Verhältnis sowie unsere Erfahrung, Trends in den Märkten zu erkennen, abzusetzen und somit auskömmliche Margen zu realisieren. Wesentliche Chancen sehen wir in unserer sehr guten, erfahrenen Vertriebsmannschaft, die in der Lage ist, frühzeitig neue Markttrends zu erkennen, sowie durch eine verbesserte Logistik im Vertrieb. Durch unsere Größe haben wir mittlerweile wesentlich bessere Einkaufsmöglichkeiten. Dadurch steigt die Chance auf weitere Marktanteile. Weitere Chancen ergeben sich durch unser einheitliches Marketingkonzept, nach dem wir nicht nur qualitativ hochwertige Ware anbieten, sondern darüber hinaus bei bestimmten Kunden in der Produktberatung aktiv sind. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben. Unsere Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, zu dem langjährige Kundenbeziehungen bestehen. Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Unsere Finanzierung erfolgt überwiegend durch Eigenmittel und Darlehen von Kreditinstituten, sowie über Lieferantenkredite und teilweise über private Geldgeber. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt unsere Geschäftsführung eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein effizientes Debitorenmanagement sowie strukturierte Abläufe, um eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten. Darüber hinaus steht uns die Möglichkeit offen, uns bei Bedarf zeitnah über die Bonität unserer Kunden zu informieren. Risiken aus Währungskursschwankungen begegnen wir zum Teil durch den Abschluss von Devisentermingeschäften. VI. Sozialbericht Im Geschäftsjahr beschäftigte die Enmon GmbH insgesamt 22 Arbeitskräfte (inkl. des Geschäftsführers und 8 Aushilfen; Vorjahr: 20 / 1 / 8).
Heidelberg, den 21. April 2021 Tomas Matlari, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Enmon GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Enmon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.9.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.9.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Enmon GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.9.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
St. Leon-Rot, den 22. April 2021 HETTINGER
UND PARTNER GMBH
Dipl.-Betrw. Gerald Habich, Wirtschaftsprüfer ppa. Dipl.-Kfm. Volker Hupertz, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26. April 2021. |
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