PostNord International GmbH
Skandinavienallee 5, 23570 Lübeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Reß seit 19.12.2024 | Geschäftsführer |
Max Christopher Thole seit 16.11.2021 | Prokura |
Kerstin Lechtenberg seit 12.5.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Direkt Link Worldwide GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PostNord Logistics GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis Grundlagen des Unternehmens Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Kostenentwicklung Investitionen Personal- und Sozialbereich Operatives Ergebnis Lage des Unternehmens Vermögenslage Finanzlage Ertragslage Finanzielle Leistungsindikatoren Gesamtaussage Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Chancenbericht Prognosebericht Grundlagen des Unternehmens Die PostNord Logistics GmbH (im Folgenden auch PostNord Deutschland) in Lübeck-Travemünde ist im Bereich Transport und Distribution von Paketen, Paletten sowie Stück- und Massengütern von und nach Skandinavien (Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland) tätig. Das Ziel des Unternehmens ist, durch direkte und indirekte Akquisition von Transportvolumen bei Herstellern, Versendern, E-Commerce Plattformen sowie Kooperationen mit anderen Transportdienstleistern und Spediteuren in Deutschland und Zentraleuropa, eine verbesserte Auslastung der Verteilnetze in Gesamt- Skandinavien des Mutterkonzerns PostNord AB, eine schwedische Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Solna, Schweden, zu erreichen. Der Mutterkonzern PostNord AB ist ein Anbieter von Kommunikations- und Logistiklösungen von und innerhalb der nordischen Region. PostNord AB stellt die Bereitstellung eines Postdienstes für Haushalte und Unternehmen in Schweden und Dänemark sicher. Der Konzern beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 ca. 26.500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rd. 40,2 Mrd. SEK. PostNord Deutschland arbeitet als Transport- und Logistikdienstleiter für Handelswaren. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir eine neue Sortieranlage in Betrieb genommen. Unser Terminal in Lübeck-Travemünde fungiert dabei als Gateway und Verteilpunkt für die vier Länder in Skandinavien, das heißt alle Waren unserer Kunden werden von uns aus Zentraleuropa im täglichen Nachtsprung nach Lübeck-Travemünde transportiert. Dort werden diese Waren nach dem jeweiligen Bestimmungsland (Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland) vorsortiert und gebündelt, um dann direkt in die einzelnen Länder und an die entsprechende Empfangsadresse geliefert zu werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht es uns, in Verbindung mit den Verteilnetzen unseres Mutterkonzerns unseren Kunden eine tägliche Abholung mit kurzen Transport- bzw. Lieferzeiten für alle vier Länder in Skandinavien anzubieten. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die Logistikbranche liegt in Deutschland hinter den größten Wirtschaftsbereichen der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. (Quellen: Logistikweise / Fraunhofer SCS - Top 100 in Logistik & SCM) Im Berichtsjahr hat sich die wirtschaftliche Situation im Euroraum sowohl im 3. aber auch im 4. Quartal deutlich abgeschwächt. Bremsend wirkten dabei die restriktiveren Finanzierungsbedingungen, ein geringes Vertrauen sowie Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit. Den derzeitigen Erwartungen nach wird sich die Wirtschaft etwas langsamer erholen als in den von Fachleuten der EZB erstellten gesamtwirtschaftlichen Projektionen vom September 2023 angenommen. (Quellen: Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen von Fachleuten des Eurosystems, Dezember 2023 (europa.eu) Die aktuelle Geschäftslage des Wirtschaftsbereichs Logistik entwickelt sich auf Basis des Logistikindikators (BVL, Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands) entsprechend. Nach dem Schock des Ukraine-Kriegs gab es nur einen kurzen Aufwärtstrend Ende des Jahres 2022, seitdem deuteten alle Indikatoren wieder nach unten - deutlich unter der Normallinie. Im vierten Quartal 2023 sackte die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Interessant ist der Blick auf die Monatswerte vom November 2023. Hier deuten erstmals wieder die Indikatoren Geschäftslage, Geschäftserwartungen und Geschäftsklima nach oben, auch die aktuelle Geschäftslage wird - auf niedrigem Niveau - wieder besser eingeschätzt. Insbesondere bei Industrie und Handel verbessern sich die Geschäftserwartungen seit Juli 2023 kontinuierlich. Bei den Verladern treffen sich die Geschäftslage und der Erwartungswert für die nächsten sechs Monate - und zwar beide aufwärtsgerichtet. Das war in der Vergangenheit immer ein Zeichen für einen Richtungswechsel - in diesem Fall für einen hoffnungsfrohen. Das niedrige Niveau der Begegnung korrespondiert mit den Aussagen von VDMA-Präsident Karl Haeusgen beim 40. Deutschen Logistik-Kongress im Oktober 2023: Das zu erwartende Minus von 2% für 2024 würde nicht wirklich Freude machen, aber im Vergleich zu früheren Krisen (Corona-Pandemie minus 5%, Lehman-Pleite minus 20%) sei das eine gute Basis für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. (Quellen: Logistik-Indikator 4. Quartal 2023 - Die BVL: Das Logistik-Netzwerk für Fach- und Führungskräfte) Die PostNord Logistics GmbH setzt weiterhin auf die Verkaufsstrategie der letzten Jahre. Das heißt neben dem Ausbau des vorhandenen internationalen Paketsegmentes, also dem B2C Paketgeschäft des Online- und Versandhandels auch den Fokus auf die Paletten Neutransporte aus dem klassischen B2B- und Speditionsgeschäft. Auch als sogenannter Full Service Provider agiert die Gesellschaft, über ihr Gateway in Lübeck - Travemünde, in den vier nordischen Ländern und vice versa. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft reduzierten sich im Berichtsjahr von 223 Mio. EUR auf 177 Mio. EUR. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzentwicklung von einem Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau von 227 Mio. EUR im Jahr 2022 hat sich nicht bewahrheitet. Der Grund dafür ist die geschilderte gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die auch im E-Commerce Geschäft zu einer deutlichen Eintrübung geführt hat.
Dieser Rückgang konnte trotz Ausbau unserer Kundenbasis nicht kompensiert werden. Mit den TOP 20 Kunden wurden, wie im Vorjahr, ca. 90 % unseres Net Sales erzielt. Maßgeblich für die Umsatzentwicklung ist die allgemeine Entwicklung im E-Commerce Geschäft insbesondere im Fashionbereich. Nach einer guten ersten Jahreshälfte ist die zweite Hälfte schlechter verlaufen und sowohl das 3. und 4. Quartal blieb unter den Erwartungen. Die privaten Haushalte wurden im Geschäftsjahr 2023 durch weitere Anstiege der Energiepreise als auch einen Zinsanstieg belastet, was sich in rückläufigen Bestellmengen widerspiegelt. Während der November 2023 durch die Werbeaktivitäten des Handels, während der Cyber Week (Black Friday & Blue Monday) gut verlaufen ist, enttäuschte der Dezember 2023. Die Gesellschaft verfügt über einen guten Auftragsbestand, der durch vertraglich vereinbarte Rahmen- und Einzeltransportaufträge kurz- und mittelfristig gesichert ist. Einige Großkunden arbeiten bereits langjährig mit uns zusammen. Da diese Kunden einen großen Teil des Umsatzes erbringen, wird die breitere Kundenausrichtung weiter ausgebaut. Kostenentwicklung Die Kosten-Umsatz-Relation [(Kosten/Umsatz) x 100] der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr verschlechtert. Dies ist darin begründet, dass die Kostensteigerung nur teilweise an unsere Kunden weitergereicht werden konnte. Teilweise konnten Kosten durch Prozessoptimierung eingespart werden. Eine ständige Kostenoptimierung der Gesellschaft ist notwendig, um im Wettbewerb Bestandskunden zu halten und Neukunden zu gewinnen. Investitionen Im Berichtsjahr 2023 wurden notwendige Ersatzinvestitionen, auch zur Sicherstellung eines digitalen Betriebsablaufes, in Höhe von insgesamt 389 TEUR getätigt. Das waren im Wesentlichen Technische Anlagen und Maschinen. Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalbestand als Vollzeitäquivalent hat sich im Jahresdurchschnitt 2023 von 122 Personen um eine Person auf 123 Personen verändert. Im Leitungsteam gab es im Jahr 2023 keine Fluktuation. Die hohen Auftragsschwankungen für Umschlagsarbeiten im Terminal Lübeck-Travemünde wurden vorrangig durch die Beschäftigung von Aushilfen ausgeglichen. Operatives Ergebnis Das operative Ergebnis (Gewinn vor Zinsen und Steuern) hat sich von 19.382 TEUR auf 1.764 TEUR rückläufig entwickelt. Dies ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang, Kostensteigerungen als auch angepassten Verrechnungspreisen zurückzuführen. Das prognostizierte ausgeglichene operative Ergebnis für 2023 wurde auf Grund von Währungseffekten leicht übertroffen. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 74.104 TEUR und hat ist zum Vorjahr um rd. - 5 % gesunken. Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus den gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- 8.386 TEUR) infolge der rückläufigen Umsätze sowie mit gegenläufigem Effekt beim Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (+ 4.849 TEUR). Letzterer ist auf die Entwicklung des Cash Pooling, der zum Teil in ein kurzfristiges Festgeld bei der Gesellschafterin angelegt wurde, zurückzuführen. Auf der Passivseite ergibt sich die Senkung im Wesentlichen aus der verbrauchten Drohverlustrückstellung (- 3.003 TEUR) für Devisentermingeschäfte aus dem Vorjahr. Zum Ende des Jahres 2023 wurde keine neue Drohverlustrückstellung gebildet, da zum einen eine Inanspruchnahme der Devisentermingeschäfte zum Ende des Jahres erfolgt ist, zum anderen durch Kursveränderungen in diesem Jahr keine drohenden Verluste zum Ende des Jahres bestehen. Zudem sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 1.750 TEUR), ebenso wie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten, (- 1.677 TEUR) gesunken. Dies ist auf die rückläufigen Materialaufwendungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme sowie des positiven Jahresergebnisses verbessert und liegt bei 71 % im Vergleich zu 63 % im Vorjahr. Das handelsrechtliche Jahresergebnis 2023 wird als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Finanzlage Gegenüber unseren Gläubigern konnten wir unsere Verpflichtungen gemäß den getroffenen Vereinbarungen das ganze Jahr hindurch erfüllen. Das Cash-Pool Konto unserer Gesellschaft hatte im gesamten Jahr einen positiven Saldo. (Veränderung zum Vorjahr - 9.942 TEUR auf 10.433 TEUR). Ein Teil der positiven Liquidität (15.000 TEUR) wurde als kurzfristiges Festgeld bei der Gesellschafterin angelegt. Alle Anlageninvestitionen wurden aus Eigenmitteln beglichen. Ertragslage Das operative Ergebnis (Gewinn vor Zinsen und Steuern) hat sich sowohl im Verhältnis zum Umsatz als auch absolut verschlechtert (von 9 % auf 1 %). Dies ist insbesondere auf Mengenrückgänge, einen geringeren Dieselfloater-Zuschlag sowie allgemeine Kostensteigerungen im Jahr 2023 zurückzuführen. Das Jahresergebnis soll zunächst auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Umsatzerlöse sind insbesondere aufgrund von Mengenrückgängen um 45.306 TEUR auf 177.286 TEUR gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen aufgrund geringerer Gewinne aus Währungsgeschäften gegenüber dem Vorjahr rückläufig (- 1.666 TEUR). Der Materialaufwand ist leicht unterproportional zu den Umsatzerlöse aufgrund der Mengenrückgänge um - 30.765 TEUR gegenüber dem Vorjahr gemindert. Die Personalaufwandsquote hat sich von 3,3 % auf 4,2 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund von erhöhten Währungskursverlusten, Energiekosten sowie Forderungsverlusten um 12,4 % gestiegen. Es ergibt sich folgender Vergleich:
Es wurde ein operatives Ergebnis von 1,8 Mio. EUR (Vorjahr 19,4 Mio. EUR) erzielt. Aufgrund des geringeren operativen Ergebnisses sind die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um -7.062 TEUR auf 31 TEUR gesunken. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und das operative Ergebnis werden im Rahmen unserer 3-Jahres-Budgetierung festgelegt und fortgeschrieben. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr ist insgesamt zufriedenstellend gelaufen, da trotz des starken Umsatzrückgangs ein positives Ergebnis erzielt wurde. Die Geschäftsführung ist der Geschäftsentwicklung frühzeitig begegnet und hat Kostensenkungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Absicherung von Währungsrisiken ergriffen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken sind nicht vorhanden. Geringes Risiko: Das Risiko der Ausfallzeiten ist gering. Die um Langzeitkranke bereinigte Fehlzeitenrate "krank" hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 4,6 % auf 4,4 % leicht verbessert. Seit April 2020 besteht die Möglichkeit für alle administrativen Bereiche auch im Home-Office zu arbeiten, was zusätzliche Flexibilität bietet. Mittleres Risiko: Das Risiko des Forderungsausfalles von Kunden wird durch enges Bonitätsmonitoring sowie durch ein stricktes Forderungsmanagement minimiert. Da ein wesentlicher Teil des Umsatzes durch Großkunden erwirtschaftet wird, könnte ein entsprechender Umsatz- und Ergebnisrückgang eintreten, sofern diese Vereinbarungen oder Verträge nicht verlängert werden und ein Leistungsbezug ausbleibt. Entsprechend sind die Lieferanten- und Personalverpflichtungen, zum Beispiel für Aushilfen aufgrund von Saisonspitzen, nur kurzfristig ausgelegt. Unter mikro- und makroökonomischen Gesichtspunkten kann festgestellt werden, dass es immer schwieriger wird, das wirtschaftliche Umfeld einzuschätzen. Entsprechend ist es notwendig, flexibel und kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Dies bezieht sich insbesondere auf Themen wie steigende Kosten, aber auch den Währungsrisiken, sowie Personal- bzw. Fahrermangel, einem weiter steigenden Wettbewerb sowie möglichen Versorgungsengpässen in der Beschaffung aus China, der Angst vor einer weiteren Ausweitung des Kriegs in der Ukraine und in Nahost sowie Konflikten in Nordkorea, Taiwan, Indopazifik Raum oder Asien und den andauernden Flüchtlingskrisen, bestmöglich entgegenzuwirken. Währungsrisiken entstehen für die Gesellschaft, da die Umsatzerlöse in EURO und die Beschaffungskosten zu einem großen Teil in Kronen erfolgen. Dies trifft insbesondere auf die Kursentwicklung der schwedischen und norwegischen Krone zu. Zur Reduzierung dieser Währungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Kundenbestellungen werden immer kurzfristiger, häufiger und in geringeren Mengen getätigt und durch Marketingaktionen verstärkt. Das führt zu enormen Mengensteigerungen innerhalb kürzester Zeit. Entsprechend gilt es, neben dem allgemeinen Wettbewerbs- und Kostendruck, immer stärker die auftretenden Kapazitätsengpässe mit sprunghaften Kostensteigerungen aufzufangen und wirtschaftlich zu managen. Hohes Risiko: Mögliche Cyber-Risiken, das heißt die zielgerichteten IT-gestützten Angriffe auf unsere Daten und IT-Systeme, um zum Beispiel Datenverluste-, -verfälschungen oder die Verfügbarkeit des IT-Systems oder unser Daten zu erreichen, minimieren wir durch unsere eigenen Experten unserer IT-Abteilung mit entsprechendem Notfallplan sowie Schulungen und Vorkehrungen. Chancenbericht Gering: Die Anschaffung der Sortieranlage im Jahr 2022 bietet die Möglichkeit, unser Wachstum im Bestands- und Neukundengeschäft fortzusetzen und weiter auszubauen. Mittel: Der Einsatz von 4 Lang LKW's sowie die rd. 219 eingesetzten Trailer tragen durch ein klares PostNord Branding wesentlich zum Bekanntheitsgrad der Gesellschaft bei. Es wird daran gearbeitet, Arbeitsprozesse zu digitalisieren, um Brüche zu vermeiden, die Papier- und E-Mail- Flut einzudämmen sowie Mehrfacheingaben abzuschaffen. Hoch: Durch die Installation eines Cross Belt Tray Sorters im Geschäftsjahr 2022 konnten wir unsere Paketsortierung neu ausrichten. Somit kann unser Terminal in Travemünde als Gateway in die Nordics fungieren und unseren Mutterkonzern mit seinem Fokus auf Cross Boarder Paketmengen unterstützen und es werden weitere Impulse und Möglichkeiten im Paketsegment erwartet. Dies wurde in der Geschäftsentwicklung bis 2026 berücksichtigt. Weiterhin haben wir unsere Sales und Customer Solutions Aufbauorganisation weiter gestärkt, um schlagkräftiger und gezielter unsere Bestandskunden zu betreuen und weiter auszubauen sowie unsere Neukundenakquisition zu verbessern und zu beschleunigen. Prognosebericht Die europäischen Logistikunternehmen müssen auch im Jahr 2024 Umwälzungen und viele Herausforderungen, wie zum Beispiel den Klimawandel, die Energiewende, die Digitalisierung, den demografischen Wandel, die Folgen der Pandemie und den aktuellen Kriegen, bewältigen. Gesamtwirtschaftlich verzeichnet der IWF im Berichtsjahr einen leichten Anstieg auf den Auslandsmärkten für den Euroraum ein Wachstum von 0,8 % des BIP aber bei den privaten Konsumausgaben eine deutlich schwächere Entwicklung. Die Erwartungen für den KEP-Markt (Kurier-, Express- Paketparkt), haben sich auch nicht entscheidend aufgehellt. Bis 2027 wird mit einem voraussichtlichen Sendungsvolumen an Paketen von ca. 4,9 Mrd. (2022 = 4,15 Mrd.) gerechnet. Die Prognose für liegt derzeit bei 4,32 Mrd. Pakete. (Quellen: KEP-Studie 2023 -Analyse des Marktes in Deutschland/Bundesverbandes Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK KEP- Studie 2023.pdf) Wir als PostNord Logistics GmbH in Lübeck-Travemünde rechnen für 2024 mit einem Umsatzwachstum von ca. 10%, das wir durch verstärkten Verkaufsaktivitäten im Paket Segment sowie in den Segmenten Paletten, Stückgut, Teil- und Komplettladungstransportes (FTL/LTL) erzielen möchten. Dafür haben wir unsere Sales Aufbauorganisation weiter gestärkt und ausgerichtet. Wir sind uns sicher, dass aufgrund des weiterhin starken Preis- und Wettbewerbsdrucks sowie den steigenden Energiekosten die Margen wieder gering ausfallen. Das betrifft sowohl den Abschluss von Neuverträgen als auch Vertragsverlängerungen. Wir bauen auf unsere Strategie, kleinere und mittelgroße Kunden in Europa zu akquirieren und wenn sinnvoll, die Zusammenarbeit mit Logistikdienstleistern zu suchen. Wir rechnen mit einem Umsatz über dem Vorjahresniveau von ca. 10% sowie einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Die inflationsbedingt gestiegenen Kosten wollen wir durch eine permanenten Prozessoptimierung und Kostenkontrolle teilweise kompensieren.
Lübeck, 22. März 2024 PostNord Logistics GmbH gez. Charles Prussky Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lübeck-Travemünde und wird beim Amtsgericht Lübeck im Handelsregister unter der Nummer HRB 8888 HL geführt. Der Jahresabschluss der PostNord Logistics GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der auf den Jahresabschluss gerichteten Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern angesetzt (3-10 bzw. 3 - 20 Jahre). Im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis € 250 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von € 251 bis zu € 800 werden im Geschäftsjahr als Zugang erfasst, in dem Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im gleichen Geschäftsjahr als Abgang berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nominalwerten bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB bewertet. Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt worden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ausgaben für eine Bestimmte Zeit danach darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen beziehungsweise Abschlagszahlungen auf bereits erbrachte, aber nicht abgerechnete Leistungen werden zum Nennwert erfasst. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Währungsrisiken werden anhand derivativer Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften abgesichert. Der Zeitwert der Termingeschäfte wurde nach der Barwertmethode ermittelt. Die bilanzielle Abbildung erfolgt nach der Durchbuchungsmethode. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter (PostNord Group AB) in Höhe von T€ 19.433 (Vorjahr: T€ 29.375) aus dem Cashpool sowie in Höhe von T€ 15.000 (Vorjahr: T€ 0) aus Festgeldanlage. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 86 (Vorjahr: T€ 296) aus Lieferungen und Leistungen. Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,00. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 329), für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 65) und für Gewährleistungen (T€ 64). Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (PostNord Group AB) in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 18). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 11.372 (Vorjahr: T€ 13.049) aus Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 350 (Vorjahr: T€ 1.974). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Forderungsverluste (T€ 838; Vorjahr: T€ 0) sowie Mietaufwand für die Terminals T€ 1.036 (Vorjahr: T€ 929). Des Weiteren sind Aufwendungen für Kursdifferenzen in Höhe von T€ 4.404 (Vorjahr: T€ 2.068) erfasst worden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus dem Abgang des Anlagevermögens (T€ 1; Vorjahr: T€ 25) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge resultieren im Wesentlichen aus Guthabenzinsen in Höhe von T€ 1.344 (Vorjahr: T€ 131). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen von SEK 137,6 Mio. (€ 12,4 Mio.) und NOK 112,4 Mio. (€ 9,8 Mio.) eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 31. Dezember 2023 wurden nach der Barwertmethode bewertet und betragen saldiert T€ 206. Die Gesellschaft bildet keine Bewertungseinheiten im Jahresabschluss ab. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl des Geschäftsjahres 2023 betrug bei der PostNord Logistics GmbH:
Angaben zu den Organen der Gesellschaft Die Geschäftsführung oblag im Berichtsjahr dem Geschäftsführer: Herrn Charles Prussky, Sachsenkam Die Berufsbezeichnung entspricht der Geschäftsführerstellung. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Der Beirat setzte sich im Berichtsjahr ausfolgenden Personen zusammen: Herrn Peter Kjaer Jensen, Kopenhagen, Dänemark, Head of PostNord Denmark Herrn Nikolaj Grundtvig Ahrenkiel, Kopenhagen, Dänemark, CFO PostNord Denmark Abschlussprüferhonorar Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 80. Gesellschafter und Konzernbeziehungen Alleinige Gesellschafterin ist die PostNord Group AB mit Sitz in Solna, Schweden. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PostNord AB, Solna, Schweden, einbezogen. Alle direkten und indirekten Tochtergesellschaften dieser Gesellschaft sind im Verhältnis zur Gesellschaft verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens (Swedish Companies Registration Office "Bolagsverket") erhältlich.
Lübeck, 22. März 2024 PostNord Logistics GmbH gez. Charles Prussky Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PostNord Logistics GmbH, Lübeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PostNord Logistics GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PostNord Logistics GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 22. März 2024 Deloitte
GmbH
Frank Bertram, Wirtschaftsprüfer Lilli Liebig, Wirtschaftsprüferin |
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