VPC International UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gernot Koop seit 8.1.2026 | Prokura |
Andre Zarse seit 8.1.2026 | Prokura |
Annette Wackerhagen seit 8.1.2026 | Prokura |
Rebecca Leder seit 8.1.2026 | Prokura |
Ralph Uwe Berto Thilo seit 8.1.2026 | Prokura |
Steffen Schüler seit 8.1.2026 | Prokura |
Laura Schuchmann seit 8.9.2025 | Prokura |
Mathias Lehmann seit 8.9.2025 | Geschäftsführer |
Nadja Vrieze seit 15.2.2024 | Prokura |
Patrick Pascal Rauh seit 11.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Felix Daniel Frohn-BernauDornier Group GmbH+2 | 33.33% |
| Name | Anteil |
|---|---|
meer Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 66.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dornier Power and Heat GmbH
Vetschau/SpreewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsübersicht I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftstätigkeit und organisatorische Struktur 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsentwicklung 3. Ertragslage 4. Vermögens- und Finanzlage 5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage III. Chancen- und Risikobericht 1. Das System des Chancen- und Risikomanagements 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung IV. Prognosebericht I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftstätigkeit und organisatorische Struktur Die Dornier Power and Heat GmbH, Vetschau/Spreewald, im Folgenden auch DPH oder DPH GmbH genannt, erbringt Leistungen in Consulting, Engineering, Management und Service für den gesamten Lebenszyklus von Strom- und Wärmeerzeugungs- und -verteilanlagen, wie zum Beispiel für Heizkraftwerke, Wasserkraftwerke, Müllverbrennungsanlagen sowie für Fernwärmesysteme, elektrische Netze und Industrieanlagen. Schwerpunkte sind Projektentwicklung, Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, Qualifizierung, Betrieb, Instandhaltung, Rehabilitation, Stilllegung und Rückbau. Diese Leistungen werden in einem sehr breit gefächerten und komplexen Dienstleistungs- und Serviceprogramm als Einzelleistung oder im Paket angeboten. Der Stammsitz des Unternehmens ist Vetschau/Spreewald. Weitere Niederlassungen besitzt das Unternehmen in Berlin, Dresden, Leipzig und Hamburg. Darüber hinaus hält die Gesellschaft 100 % der Gesellschaftsanteile an der Dornier Group East d.o.o, Belgrad/Serbien, und der VPC International UG (haftungsbeschränkt), Vetschau/Spreewald. Mittelbar durch die VPC International UG hält die Gesellschaft 50 % der Anteile an der Encotec Energy (India) Pvt Ltd mit Sitz in Noida, UP/Indien. Die DPH GmbH ist seit Anfang 2014 eine mittelbare Tochtergesellschaft der Palero Invest S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg. Zum Konzern der Palero Invest S.à r.l. gehört auch die Dornier Group GmbH, Berlin. Mit Kaufvertrag vom 04.02.2021 hat die Dornier Group GmbH sämtliche Geschäftsanteile der DPH GmbH von der VPC Holding GmbH, München, erworben. In Vorjahren erfolgte bereits die organisatorische Zusammenlegung von einem Großteil der Verwaltungstätigkeiten der Gesellschaft mit der Dornier Group GmbH. Wesentliche Steuerungsgrößen (finanzielle Leistungsindikatoren) sind der Output (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) sowie das (adjusted) EBITDA. Beim (adjusted) EBITDA ist nur das betriebliche Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern sowie vor vom Gesellschafter als außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge definierte Positionen, wie z.B. Management Fee, berücksichtigt. Als wesentliche Information zu den Umsatzerlösen zählen hier die sog. "Billing rate" oder "Billable Hours" (verkaufte oder produktive Stunden in Bezug zu den verkaufbaren oder nicht verkaufbaren (=unproduktiven) Stunden sowie die unfertigen Leistungen als angearbeiteter Arbeitsvorrat). 2. Forschung und Entwicklung DPH begleitet auf ingenieurtechnischem Gebiet ausgewählte Forschungsvorhaben von Kunden, betreibt aber selbst keine eigene, wesentliche Forschung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Berichtsjahr 2023 preisbereinigt um 0,3% ab. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit den zunehmend spürbaren Effekten einer restriktiveren Geldpolitik. All das belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. 1 Das politische Umfeld war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 weiterhin geprägt von dem Willen um den anhaltend schnellen Ausbau der Stromerzeugung auf Basis regenerativer Energieträger. Dabei ist die Energieerzeugung in Deutschland gekennzeichnet von der Umsetzung der gesetzlich verabschiedeten Kernkraft- sowie Kohleausstiegsgesetze und der damit verbundenen Abschaltung einzelner Erzeugungsanlagen. Dies hat unmittelbar Auswirkungen auf das Geschäft der Kunden der DPH, so dass es beispielsweise durch die Entscheidung, ein großes Kraftwerk stillzulegen, zu deutlichen Umsatzrückgängen bei diesem Kraftwerk kommen kann. Die DPH ist durch die konsequente Verbreiterung der Kundenbasis auf diesen Wandel vorbereitet und wenig abhängig von einzelnen Großkunden und Kraftwerken. Im Geschäftsjahr 2023 sind überwiegend Ingenieurdienstleistungen im Bereich von gasgefeuerten Kraftwerken erbracht worden. Zudem sind in nationalen wie internationalen Zielmärkten zunehmend höhere Standards bei den Umweltschutzvorschriften gesetzt, was der DPH weitere Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. Daneben gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 größere Veränderungen bei den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel den Strompreisen, den Preisen für CO 2 -Emissionszertifikate sowie den Brennstoffpreisen. Diese haben entscheidende Auswirkungen auf den Einsatz verschiedenster Kraftwerkstechnologien und auch auf die Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs vieler Kunden der DPH. Erneuerbare Energien konnten im Jahr 2023 erstmals über 50 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. 2 Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr für die DPH zusammenfassend positiv. Der Wettbewerb auf dem Markt für Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen bleibt weiterhin intensiv. Bedingt durch die Energiewende ist das Aufkommen an größeren Investitionsprojekten im Kraftwerksbereich weiterhin überschaubar. Dennoch zeichnet sich eine Trendwende im Wettbewerb ab, da insgesamt durch die Veränderungsprozesse in der Energie- und Wärmegewinnung die Nachfrage nach Ingenieurskapazitäten steigt und gleichzeitig der Mangel an Fachkräften zunimmt. Hauptwettbewerber für größere Planungsaufträge sind vor allem breit aufgestellte Ingenieurunternehmen. Auf internationalem Gebiet sind es die weltweit agierenden Ingenieurunternehmen sowie die in den jeweiligen Ländern regional ansässigen Unternehmen. Bei kleineren und mittleren Aufträgen innerhalb Deutschlands sind es vor allem regionale Unternehmen, die dank gutem Kundenzugang, günstiger Kostenstruktur und Spezialisierung ernstzunehmende Konkurrenten sind. 1 Quelle: BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024 - 26.04.2024 2 Quelle: BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024 - 26.04.2024 2. Geschäftsentwicklung Der Output liegt für das Geschäftsjahr 2023 bei 35.719 T€ und damit 1.739 T€ bzw. 5 % über dem Vorjahresniveau. Die Auslastung eigener Mitarbeiter ist leicht gesunken auf 91 % im Berichtsjahr (Vorjahr: 93 %). Durch eine Änderung im Projektmix ergab sich ein höherer Fremdleistungsanteil von 34 % im Vergleich zu 26 % im Vorjahr. Das (adjusted) EBITDA betrug im Berichtszeitraum 1.583 T€ (Vorjahr: 1.784 T€). Das Planziel von 1.382 T€ für das Geschäftsjahr wurde überschritten. Dazu beigetragen haben insbesondere der gestiegene Output und geringere Personalaufwendungen. Die "Billing rate" bzw. die Gesamtzahl der "Billable Hours" als wesentlicher Bestandteil der Umsatzerlöse bzw. Unfertigen Leistungen verblieb im Wesentlichen aufgrund unbesetzter Planstellen mit 212.000 (Vorjahr: 240.000 (exklusive interne Stunden sowie Stunden für Administration)) hinter dem Planwert von 250.000 Stunden.
Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 199 aktive Mitarbeiter. Im Vorjahr waren durchschnittlich 212 aktive Mitarbeiter beschäftigt. Die Vergütung der Tarifmitarbeiter basiert auf einem eigenen Haustarifvertrag und individuellen Verträgen für Außertarifliche (AT) Mitarbeiter einschl. Führungskräfte. Diese sehen eine Ergebnisbeteiligung für Tarifmitarbeiter in maximaler Höhe von bis zu einem Monatsgehalt pro Mitarbeiter vor. Für die AT-Mitarbeiter beträgt diese i.d.R. 7 % des Jahresgehaltes. Darüber hinaus existiert eine Regelung zur betrieblichen Altersversorgung, die von einem Großteil der Mitarbeiter in Anspruch genommen wird. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wieder verschiedene Maßnahmen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf fachlich-inhaltlichen Weiterbildungs¬maßnahmen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 35.203 T€ (Vorjahr: 34.239 T€). Der überwiegende Teil der Umsatzerlöse basiert auf eigener Leistungserbringung und wird komplettiert durch Ingenieurleistungen, die zur Erhöhung der vorhandenen Kapazität oder zur Erbringung selbst nicht abgedeckter spezieller Aufgabenstellungen beschafft werden. Die Vattenfall-Gruppe war im Berichtsjahr wieder ein bedeutender Einzelkunde. Die gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhten Umsatzerlöse resultieren wesentlich aus dem sich erhöhenden Anteil der Großprojekte im Ausland mit höherem Fremddienstleistungsanteil. Abhängig von diesen Projekten sind auch die Bestandveränderungen mit 516 T€ höher ausgefallen als im Vorjahr (Vorjahr: -259 T€). Größte Einzelpositionen der operativen Aufwendungen sind die Personalaufwendungen mit 16.053 T€ (Vorjahr: 17.363 T€), der Materialaufwand mit 12.234 T€ (Vorjahr: 9.001 T€) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 6.766 T€ (Vorjahr: 6.701 T€). Die durchschnittliche Anzahl der aktiven Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 212 auf 199 in Folge natürlicher Fluktuation verringert. Daraufhin verringerte sich auch der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr trotz einer durchschnittlichen Tarifsteigerung von 3,5 %. Die Erhöhung des Materialaufwands ist maßgeblich beeinflusst durch die Erschließung neuer Märkte im Ausland, die einen erhöhten Einsatz von Subunternehmerleistungen bedarf. Das Zinsergebnis (GuV-Posten Nr. 8 bis 10) beträgt 152 T€ (Vorjahr 75 T€). Das Ergebnis vor Steuern belief sich für das Geschäftsjahr auf 966 T€ (Vorjahr: 954 T€). Der Jahresüberschuss 2023 beträgt nach Berücksichtigung der Steuern 642 T€ nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von 793 T€. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt 18.567 T€ und hat sich um 2.445 T€ im Vergleich zum 31. Dezember 2022 erhöht. Das Anlagevermögen, welches 16 % der Bilanzsumme beträgt, ist von 2.715 T€ zum 31. Dezember 2022 um 341 T€ auf 3.056 T€ zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen aufgrund von nachträglichen Anschaffungskosten im Zusammenhang mit den Anteilen an der VPC International UG um 500 T€ gestiegen. Das Umlaufvermögen, mit einem Anteil an der Bilanzsumme von 82 %, hat sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr von 13.280 T€ auf 15.296 T€ zum 31. Dezember 2023 erhöht. Die Erhöhung ist dabei im Wesentlichen auf die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Der Bestand an unfertigen Leistungen, vor Berücksichtigung von erhaltenen Anzahlungen, hat sich von 7.546 T€ zum 31. Dezember 2022 auf 8.062 T€ zum 31. Dezember 2023 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Verschiebung des Abschlusses diverser Projekte in das nächste Geschäftsjahr zurückzuführen. Korrespondierend dazu haben sich auch die von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen entwickelt, die sich von 8.231 T€ im Vorjahr auf 9.532 T€ zum 31. Dezember 2023 erhöht haben. Unter Berücksichtigung der mit den Vorräten saldiert ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Vorratsbestand von 0 T€ (31. Dezember 2022: 0 T€). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von 15.037 T€ und liegen damit über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 11.919 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 8.104 T€ im Vorjahr auf 8.935 T€ erhöht. Dies ist insbesondere auf die Abrechnung eines großen internationalen Projektes zurückzuführen. Ebenso ergab sich eine Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.336 T€ auf 5.967 T€ im Wesentlichen aus Darlehen, die in Höhe von 3.048 T€ (Vorjahr: 2.416 T€) eine erwartete Restlaufzeit von über einem Jahr haben. Die liquiden Mittel belaufen sich in Höhe von 259 T€ zum 31. Dezember 2023 und damit weit unter Vorjahresniveau (1.361 T€). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe 7.132 T€ aus. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist dabei auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 642 T€ zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 38 % (Vorjahr: 40 %). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen wertpapiergebundene Pensionszusagen (2.935 T€, Vorjahr: 3.117 T€), die mit dem in gleicher Höhe bestehenden Aktivwert bei Rückdeckungsversicherungen saldiert werden. Die nicht durch Aktivwerte rückgedeckten Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf 115 T€ (Vorjahr: 119 T€). Die sonstigen Rückstellungen haben sich von 2.196 T€ im Vorjahr auf 2.384 T€ zum Bilanzstichtag erhöht. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten dabei im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (1.526 T€, Vorjahr: 1.699 T€) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (311 T€, Vorjahr: 315 T€). Die Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch erhöhte Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten in Höhe von 8.927 T€. Diese repräsentieren eine Quote von 48 % des Gesamtkapitals. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Verbindlichkeiten insgesamt um 1.611 T€ im Wesentlichen aufgrund gestiegener erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen erhöht. Das working capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 2.892 T€ (Vorjahr: 3.757 T€). Der Rückgang resultiert insbesondere aus den höheren erhaltenen Anzahlungen. Es besteht ein im Jahr 2019 abgeschlossener Kreditvertrag für die Dornier Gruppe. Der Kreditrahmen beträgt zum Stichtag unverändert 4,55 Mio. € und der Avalrahmen 11,0 Mio. € (Vorjahr: 8,95 Mio. €). Zum 31. Dezember 2023 waren 0,75 Mio. € (Vorjahr: 0,65 Mio. €) des Kreditvolumens und 3,7 Mio. € (Vorjahr: 6,65 Mio. €) des Avalrahmens der DPH GmbH zugeordnet. Die verbleibenden Beträge aus dem Kredit- und Avalvolumen waren zum 31. Dezember 2023 anderen Konzerngesellschaften zugeordnet. Die unbefristete Kreditlinie wurde zum Bilanzstichtag, wie im Vorjahr, nicht durch die DPH GmbH in Anspruch genommen. Zum 31.12.2023 ist der Kreditvertrag konzernweit in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) und der Avalrahmen in Höhe von 8,9 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) in Anspruch genommen. Die beteiligten Gesellschaften haften, u. a. auch die DPH GmbH, gesamtschuldnerisch für eine Inanspruchnahme. Die DPH GmbH hat im Geschäftsjahr 2020 ein Darlehen von der KfW aus dem KfW-Sonderprogramm in Höhe von 3.000 T€ aufgenommen. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 5 Jahren und zum 31. Dezember 2023 einen Darlehensstand nach planmäßiger Tilgung in Höhe von 2.063 T€ (Vorjahr: 2.813 T€). Das Darlehen wird mit 2,0 % p.a. verzinst. Im Berichtsjahr wurde außerdem ein Avalvertrag für die DPH GmbH und die Dornier Consulting International GmbH mit einem Volumen von 2,0 Mio. € abgeschlossen, der im ersten Quartal 2024 auf 5,0 Mio. € erhöht wurde. Zum 31. Dezember 2023 wurde der Avalrahmen insgesamt in Höhe von 450 T€ durch die DPH GmbH in Anspruch genommen. Die beiden Gesellschaften haften gesamtschuldnerisch für eine Inanspruchnahme. 5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt wird die Ertragslage aufgrund des Jahresüberschusses als zufriedenstellend beurteilt. Die Vermögens- und Finanzlage sind durch den Rückgang der liquiden Mittel und den Anstieg der Verbindlichkeiten geprägt. Das working capital hat sich verringert, ist aber weiterhin deutlich positiv. III. Chancen- und Risikobericht 1. Das System des Chancen- und Risikomanagements Mithilfe eines Chancen- und Risikomanagementsystems verfolgt die Gesellschaft kontinuierlich externe und interne Entwicklungen und legt entsprechende Maßnahmen zur Maximierung der Chancen und Eindämmung der Risiken fest. Eine Chance ist bei der DPH als ein wesentliches Übertreffen von Kennzahlen von geplanten Geschäften und Entwicklungen definiert, und vice versa ein Risiko als substanzielle Abweichung nach unten. Dabei werden sowohl Chancen und Risiken aus allgemeinen Rahmenbedingungen als auch projektspezifische Aspekte überwacht und im Management Board sowie mit dem Gesellschafter diskutiert. Die Elemente der internen Unternehmensteuerung (Risikomanagement, Compliance Management, Qualitätsmanagement, Internes Kontrollsystem, Prozesse) sind in der DPH implementiert. Notwendige Schulungen und Richtlinien sind ausgerollt, um allen Mitarbeitern Orientierung für rechtlich und ethisch einwandfreies Handeln zu geben. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen: Für die Ertüchtigung der bestehenden Energieinfrastruktur werden erfahrene Ingenieure benötigt, um diese Herausforderung zu bewältigen. Daraus erwarten wir eine verstärkte Nachfrage für die Leistungen der DPH GmbH. Zudem gibt es mehr Projekte für Energie- und Wärmeerzeugung aus Brennersatzstoffen, um Alternativen zu Öl und Gas aufzubauen. Auch die Wärmerückgewinnung steht wieder mehr im Vordergrund und es werden hierzu Projekte aufgesetzt, was sich positiv auf die Nachfrage der DPH-Leistungen auswirken kann. Chancen im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse und des (adjusted) EBITDA bestehen weiterhin darin, dass durch den anhaltend hohen Bedarf an ingenieurtechnischen Leistungen bei unseren Großkunden einerseits durch Rahmenverträge oder durch aktives Key Account Management ggf. mehr Auftragseingänge als geplant verzeichnet werden. Darüber hinaus ergeben sich für die Gesellschaft Chancen, sollte die Ausweitung der Geschäftstätigkeit im In- und Ausland besser als geplant verlaufen, etwa in Folge der aktuellen energiepolitischen Diskussionen. Schließlich könnte die zunehmende Zusammenarbeit mit verbundenen Unternehmen der Dornier Group zu höheren als den geplanten Umsatz- und Ergebnisbeiträgen führen. Während der Bedarf für die Planung von Neubaukraftwerken auf Kohlebasis zum Erliegen gekommen ist, besteht weiterhin ein Bedarf an Planungsarbeiten für gasbasierte Kraftwerke, Biomassekraftwerke, Müll- und Ersatzbrennstoffkraftwerke sowie Erzeugungsanlagen im Wärmesektor. Zudem fördert das Knowhow der DPH-Gruppe im Bereich der Emissionsminderung weiterhin die Chancen auf Beauftragung von Beratungs- und Engineering-Leistungen hinsichtlich der insbesondere innerhalb der EU gestiegenen gesetzlichen Umweltschutzanforderungen für Gas- und Kohlekraftwerke (z.B. BREF-Maßnahmen). Daneben ist eine Verschiebung hin zu Ingenieurleistungen für Power-to-X-Anlagen, Wasserstoffanlagen, energetische Speicheranlagen, Quartierslösungen sowie hin zu Höherautomatisierung von Energieanlagen zu verzeichnen. Weiterhin ist davon auszugehen, dass die Nachfrage im Bereich der elektrischen Netze und erneuerbare Energien weiter hoch sein wird. Auch wenn einige dieser Projektchancen international nachgefragt werden, sind die Währungskursrisiken als gering einzuschätzen, da es sich i.W. um EU-geförderte, und damit in EURO bezahlte Leistungen handelt. Insgesamt können sich hieraus Verbesserungen der Steuerungsgrößen im folgenden Geschäftsjahr ergeben. Zusätzlich bedeutet der von der Kohlekommission empfohlene Kohleausstieg bis 2038 zusätzliche Risiken für die entsprechend ausgerichteten Ingenieurdienstleistungen, aber auch Chancen aus dem damit verbundenen Strukturwandel. Auf letzteres stellt sich die Gesellschaft insbesondere im Gruppenverbund mit der Dornier Group ein. Durch die im Jahr 2020 umgesetzte Zusammenlegung mit der Dornier Consulting International GmbH, Berlin, und der Dornier Suntrace GmbH, Hamburg, unter dem Dach der Dornier Group wird das Infrastruktur-Portfolio hinsichtlich E-Mobilität, Wasser- und Abwasseraufbereitung sowie Transport u.a. zusammen mit den Energie-Dienstleistungen der Gesellschaft und den erneuerbaren Energien der Suntrace aus einer Hand für den Kunden optimiert. Risiken: a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft ist verschiedenen Risiken in Bezug auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld ausgesetzt. Dazu gehören zunehmend spürbare Effekte einer restriktiveren Geldpolitik sowie anhaltende Preissteigerungen insbesondere für Energie und Lebensmittel 3 als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die weltweite Industriekonjunktur hat sich infolge der erhöhten Unsicherheit durch geopolitische Konflikte, nachwirkende Zinserhöhungen und die auslaufenden pandemiebedingten Stützungsmaßnahmen im Berichtsjahr eher schwach entwickelt. Mit Ausblick auf das Jahr 2024 scheint die Konjunktur sich jedoch langsam zu stabilisieren. 4 Die Geschäftstätigkeit der DPH ist durch die Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Risiken bisher nur in geringem Maße beeinflusst. Die Inflationsraten und gestiegenen Energiepreise machen sich zwar im operativen Betrieb an unseren Standorten bemerkbar, allerdings können die projektbezogenen Preissteigerungen im Projektablauf an die Auftraggeber weitergegeben werden. Wenn sich die konjunkturellen Bedingungen im Geschäftsjahr 2024, insbesondere auch unter dem Eindruck der geopolitischen Spannungen weiter verschlechtern, kann dies die Ertrags-, Finanz- und Vermögens¬lage erheblich beeinflussen. Insgesamt schätzen wir dies als ein mittleres Risiko ein. 3 Quelle: BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024 - 26.04.2024 4 Quelle: BMWK - Konjunktur und Wachstum - 26.04.2024 b) Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen Zum Zeitpunkt der Berichterstellung sind die Folgen der russischen Invasion in der Ukraine und der anschließend verhängten Wirtschaftssanktionen noch nicht abschließend einzuschätzen. Derzeit haben die Sanktionen keine erheblichen Auswirkungen auf den Umsatz der Gesellschaft. Welche Dimensionen die Konsequenzen aus der Invasion und den Wirtschaftssanktionen für die Konjunktur in den für die DPH relevanten Märkten letztendlich haben werden, ist derzeit nicht final abzuschätzen. Die Entwicklung wird sorgfältig beobachtet. c) Operative Risiken Aus der bestehenden Umsatzabhängigkeit mit den oben genannten Großkunden ergeben sich auch Risiken für die Gesellschaft. Sofern diese Großkunden keine oder deutlich geringere Leistungen bei der Gesellschaft abrufen, hätte dies negative Auswirkungen auf die finanziellen Leistungsindikatoren der DPH GmbH. Die Gesellschaft begrenzt dieses Risiko durch den Abschluss von Rahmenverträgen. Im Geschäftsjahr konnten z.B. bestehende Rahmenverträge verlängert werden. Die Konditionen sind im Vergleich zu anderen Kundengruppen niedriger, jedoch kann dadurch eine gute Grundauslastung generiert werden. Die Leistungen für die Großkunden wirken sich somit erheblich auf die finanziellen Leistungsindikatoren aus. Da die Wahrscheinlichkeit für dieses Risiko als gering eingeschätzt wird, ergibt sich wie im Vorjahr insgesamt ein geringes Risiko. Durch die Erbringung von Planungsleistungen ist die Gesellschaft dem Risiko von Planungsfehlern, insbesondere im Zusammenhang mit der Abarbeitung von Planungsaufträgen mit größeren Wertvolumina, ausgesetzt. Planungsfehler könnten dazu führen, dass es zu Nachforderungen von Unterauftragnehmern und Kunden kommt. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch eine entsprechende Projektorganisation und einem dezidierten Projektcontrolling. Regelmäßige Projekt¬durchsprachen, gestaffelt nach Komplexität und Wertvolumen der zu bearbeitenden Aufgaben, helfen dabei, etwaige Risiken frühzeitig transparent zu machen. Darüber hinaus wurde und wird das technische Qualitätsmanagementsystem gepflegt und ständig ausgebaut. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken bei der Projektabwicklung wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass finanzielle Folgen nur auf einen vereinbarten, kalkulierbaren Eigenanteil begrenzt bzw. gedeckt sind. Das Kernstück des Versicherungsschutzes ist die Planungshaftpflicht für alle Ingenieurleistungen im ln- und Ausland. Die Geschäftsführung schätzt die Auswirkungen auf die finanziellen Steuerungsgrößen sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein und geht insgesamt von einem geringen Risiko aus. d) Finanzrisiken Die Gesellschaft ist dem Risiko von Forderungsausfällen ausgesetzt. Es muss grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass eine schwierigere konjunkturelle Situation zu einem Anstieg von Forderungsausfällen führen kann. Sollten Forderungen ausfallen, hätte dies einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Durch gezieltes Forderungsmanagement wird diesem inhärenten Risiko begegnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko wird zum Zeitpunkt der Berichterstattung als niedrig eingestuft und die Geschäftsführung geht diesbezüglich vor dem Hintergrund der bestehenden Kundenstruktur insgesamt von einem niedrigen Risiko aus. Darüber hinaus ist die Gesellschaft grundsätzlich einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt, d.h. dem Risiko, dass die Gesellschaft zahlungsunfähig wird. Die Geschäftsführung unterzieht die Liquiditätslage der Gesellschaft laufend Stresstests. Hierbei werden verschiedene Szenarien durchgespielt. In diesen Szenarien ergibt sich für die Gesellschaft im Planungshorizont kein Liquiditätsengpass. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Gesellschaft ist durch den im Geschäftsjahr 2019 für die gesamte Gruppe abgeschlossenen und im Geschäftsjahr 2022 angepassten Kreditvertrag (Kontokorrentkredit) in Höhe von 4,55 Mio. € und einen Avalrahmen in Höhe von 11 Mio. € nach der aktuellen Unternehmensplanung im Planungszeitraum sichergestellt. Im Berichtsjahr wurde außerdem ein Avalvertrag für die DPH GmbH mit einem Volumen von 2,0 Mio. € abgeschlossen, der im ersten Quartal 2024 auf 5,0 Mio. € erhöht wurde. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein Darlehen von der KfW aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 in Höhe von 2.063 T€ mit einer Laufzeit von 5 Jahren (vgl. auch Angaben in Abschnitt II.4 zu Kredit- und Avalverträgen). Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko wird zum Zeitpunkt der Berichterstattung daher als niedrig eingestuft und die Geschäftsführung geht diesbezüglich insgesamt von einem niedrigen Risiko aus. e) Risiken im Bereich Human Resources Die Verfügbarkeit qualifizierter und motivierter Personalressourcen, insbesondere Ingenieurspersonal, ist eine Grundvoraussetzung für die Geschäftstätigkeit eines Beratungsunternehmens. Sollten Mitarbeiter in Schlüsselpositionen die Gesellschaft verlassen und die Gesellschaft nicht in der Lage sein, offene Stellen wiederzubesetzen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Auftragsannahme und der Abarbeitung von Aufträgen haben. Die DPH betreibt einen hohen Recruitment-Aufwand, um dem entgegenzuwirken. Auch wird weiterhin ein Hauptaugenmerk auf die Retention qualifizierter Experten und Berater gelegt, um daraus negative Auswirkungen auf die finanziellen Leistungsindikatoren zu minimieren. Die Geschäftsführung schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein und geht insgesamt von einem geringen Risiko aus. Für die Gesellschaft ergab sich zum 31. Dezember 2023 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für die nächsten 12 Monate sind derzeit keine derartigen Risiken erkennbar. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung in der Jahresprojektion für Deutschland von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2% aus. 5 Erst im weiteren Jahresverlauf ist im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung zu rechnen. 6 Der Internationale Währungsfonds rechnet für das Jahr 2024 weiterhin mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von jahresdurchschnittlich +3,1%. Die Lage auf den Energiemärkten hat sich in Deutschland seit Herbst 2022 deutlich entspannt. Die Energiekosten sind sowohl in Bezug auf Strom als auch in Bezug auf Gas wieder auf ein deutlich geringeres Niveau zurückgefallen als zu Spitzenzeiten während des ersten Jahres des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. 7 Die konkreten finanziellen Auswirkungen der vorgenannten Sachverhalte sind zum Zeitpunkt der Aufstellung nicht vollumfänglich beurteilbar. Die DPH wird im Rahmen einer iterativen Risikoeinschätzung Maßnahmen veranlassen, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft möglichst minimieren. Die Geschäftsführung hat dementsprechend ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung im Planungsjahr 2024 leicht angepasst. Die DPH GmbH geht trotz der Finalisierung vieler Großprojekte mit einem hohen Auftragsbestand in das nächste Jahr. Auf der Basis der gegenwärtig vorliegenden Aufträge sowie abgeschlossener und neu verhandelter Rahmenverträge geht die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr von einem leicht erhöhten Output und durch inflationsbedingte Preissteigerungen von einem (adjusted) EBITDA in ungefähr gleicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2023 aus. Aufgrund des Prognosecharakters dieser Einschätzung kann die tatsächliche Entwicklung von unseren Erwartungen wesentlich abweichen. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung der DPH GmbH trotz eines sich schnell ändernden Marktes im Bereich der fossilen Brennstoffe als stabil zu beurteilen. DPH ergreift die Chancen aus diesen Veränderungen und substituiert den Rückgang durch neue Geschäftszweige sowie neue Kunden, wie z.B. auf dem Gebiet von alternativen Brennstoffen und Energietechnologien sowie innovativen dezentralen Kraftwerkskonzepten. 5 Quelle: BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024 - 26.04.2024 6 Quelle: BMWK - Konjunktur und Wachstum - 26.04.2024 7 Quelle: BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024 - 26.04.2024
Vetschau/Spreewald, 30.08.2024 Dr. Ralf Gilgen Dr. Daniel Seibt Patrick Pascal Rauh Christian Daumann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Dornier Power and Heat GmbH (DPH GmbH) (Sitz in Vetschau/Spreewald, HRB 3322 CB) wurde gemäß den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Alle Werte im Anhang sind in Tausend Euro ausgewiesen. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Grundsätzen der Fortführung der Unternehmenstätigkeit i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht dabei im Wesentlichen den steuerlichen AfA-Tabellen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre basierend auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-how abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht dabei im Wesentlichen den steuerlichen AfA-Tabellen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Wertaufholungsgebots bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund vorübergehender Wertminderung werden nicht vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Leistungserstellung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Erkennbaren Bestandsrisiken (sofern die voraussichtlich bis zum Verkauf der Leistung anfallenden Kosten die zu realisierenden Erlöse übersteigen) wird durch ausreichende Wertberichtigungen und Rückstellungen für drohende Verluste Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden netto, d. h. ohne Umsatzsteueranteil, ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Sie stehen jeweils im Zusammenhang mit den unfertigen Leistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nominalwerten bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und ist voll eingezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) ermittelt. Verpflichtungen aus Vorruhestandsregelungen und Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverträgen sind, soweit vorhanden, mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Der der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde gelegte Rechnungszins entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren. Die Vereinfachungsregeln nach § 253 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die angenommene Restlaufzeit für langfristige Pensionsrückstellungen beträgt 15 Jahre. Die Restlaufzeit für Altersteilzeit- und Vorruhestandsrückstellungen beträgt 2 Jahre. Soweit Pensionsverpflichtungen mit einem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind und die übrigen Voraussetzungen für Deckungsvermögen erfüllen, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung). Hierbei handelt es sich um eine Form der wertpapiergebundenen Pensionszusagen. Die oben aufgeführten versicherungsmathematischen Prämissen gelten daher nur für den nicht leistungskongruent gedeckten Teil der Pensionsrückstellungen. Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen sowie Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verluste und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht. Des Weiteren werden pauschale Gewährleistungsrückstellungen mit einer Laufzeit von 2 Jahren gebildet. Der Erfüllungsbetrag wird mit 0,5 % der Summe der Umsatzerlöse der letzten beiden Geschäftsjahre angenommen. Die Abzinsung erfolgt über die Restlaufzeit mit dem von der Bundesbank veröffentlichten fristadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge ermittelt. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung bewertet. Am Bilanzstichtag erfolgt für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten eine Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs. Soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden dabei das Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip beachtet. Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt bei Dienstleistungsverträgen, sobald die vertraglich geschuldete Leistung erbracht wurde. Bei Werkverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung soweit möglich auf Grundlage von Teilrechnungen bei Erreichen und Abnahme von vertraglich vereinbarten Meilensteinen. 3. Erläuterungen zur Bilanz (1) Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. (2) Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB Der Anteilsbesitz setzt sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
1) Umrechnung 1 € = 116,92900 RSD (Serbische Dinar) 2) Umrechnung 1 € = 91,64900 INR (Indische Rupie) 3) 50 % Anteilsbesitz über die VPC International UG, hier: 100 % Beträge (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen i. H. v. 3.048 T€ (Vorjahr: 2.416 T€) mit einer erwarteten Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, (bis auf Kautionen ausgewiesen in den sonstigen Vermögensgegenständen i. H. v. 11 T€, Vorjahr: 17 T€) eine erwartete Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Darlehen i. H. v. 5.839 T€ (Vorjahr: 3.434 T€) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. 128 T€ (Vorjahr: 197 T€). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von 2.791 T€ gegen den Gesellschafter enthalten (Vorjahr: 1.018 T€). (4) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Dornier Group GmbH, Berlin, gehalten. Mit Kaufvertrag vom 04.02.2021 hat die Dornier Group GmbH sämtliche Anteile an der DPH GmbH erworben. (5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für aktive Mitarbeiter der Geschäftsführung betragen 1,7 T€ (Vorjahr: 1,7 T€). Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurde die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der Großteil der Verpflichtungen aus Pensionszusagen stellt eine Form der wertpapiergebundenen Pensionszusagen dar. Die Höhe die Verpflichtungen wird daher durch die Vermögengegenstände definiert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten historischen Anschaffungskosten. Die übrigen Pensionsverpflichtungen (115 T€, Vorjahr: 119 T€) sind nicht rückgedeckt.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 1 T€ (Vorjahr: 2 T€). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen (4 T€; Vorjahr: 5 T€) wurden wegen Geringfügigkeit nicht mit Erträgen aus den dazugehörigen Aktivwerten verrechnet (21 T€; Vorjahr: 53 T€). (6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (1.526 T€, Vorjahr: 1.699 T€), Rückstellungen für Gewährleistungen (311 T€, Vorjahr: 315 T€) und Rückstellungen für Abschluss- und Prozesskosten (123 T€, Vorjahr: 85 T€). (7) Verbindlichkeiten
Im Jahr 2020 wurde ein Kreditvertrag der DPH GmbH im Volumen von 3.000 T€ geschlossen, der zum 31.12.2023 mit 2.063 T€ von der DPH GmbH in Anspruch genommen wurde. Es besteht ein im Jahr 2019 abgeschlossener Kreditvertrag für die Dornier Gruppe. Der Kreditrahmen beträgt zum Stichtag unverändert 4,55 Mio. € und der Avalrahmen 11,0 Mio. € (Vorjahr: 8,95 Mio. €). Zum 31.12.2023 waren 0,75 Mio. € (Vorjahr: 0,65 Mio. €) des Kreditvolumens und 3,7 Mio. € (Vorjahr: 6,65 Mio. €) des Avalrahmens der DPH GmbH zugeordnet. Die verbleibenden Beträge aus dem Kredit- und Avalvolumen waren zum 31.12.2023 anderen Konzerngesellschaften zugeordnet. Die unbefristete Kreditlinie wurde zum Bilanzstichtag von der DPH GmbH, wie im Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. Zum 31.12.2023 ist der Kreditvertrag konzernweit in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) und der Avalrahmen in Höhe von 8,9 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr wurde außerdem ein Avalvertrag für die DPH GmbH und die Dornier Consulting International GmbH mit einem Volumen von 2,0 Mio. € abgeschlossen, der im ersten Quartal 2024 auf 5,0 Mio. € erhöht wurde. Zum 31.12.2023 wurde der Avalrahmen insgesamt in Höhe von 450 T€ durch die DPH GmbH in Anspruch genommen. Die beiden Gesellschaften haften gesamtschuldnerisch für eine Inanspruchnahme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren i. H. v. 325 T€ (Vorjahr: 146 T€) aus Lieferungen und Leistungen. (8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf 879 T€ (Vorjahr: 1.245 T€). Davon haben 595 T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über deren Restlaufzeit. (9) Haftungsverhältnisse Die beteiligten Gesellschaften des unter (7) beschriebenen Kreditvertrags der Dornier Gruppe haften, u. a. auch die DPH GmbH, gesamtschuldnerisch für eine Inanspruchnahme. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Kreditnehmer ist derzeit nicht davon auszugehen, dass eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen erfolgen wird. 4. Sonstige Angaben (1) Mitarbeiter Die nach § 285 Nr. 7 HGB ermittelte durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug:
(2) Mitglieder der Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2023 erhielten die drei Geschäftsführer, die hauptberuflich Geschäftsführer anderer Gesellschaften sind, keine Bezüge von der Gesellschaft, daher wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. (3) Konzernzugehörigkeit, Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses Die DPH GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Palero Invest S.à r.l. Luxemburg/Luxemburg. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxemburg, veröffentlicht. Die Dornier Group GmbH, Berlin, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Der von der Dornier Group GmbH erstellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht haben befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 2 HGB. (4) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Vetschau/Spreewald, den 30.08.2024 Dr. Ralf Gilgen Dr. Daniel Seibt Patrick Pascal Rauh Christian Daumann Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dornier Power and Heat GmbH, Vetschau/Spreewald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dornier Power and Heat GmbH, Vetschau/Spreewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dornier Power and Heat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 10. September 2024 KPMG
AG
Sternberg, Wirtschaftsprüfer Stief, Wirtschaftsprüfer |
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