MCA Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ariane Graf-Hertling seit 26.9.2011 | Prokura |
Bo Rikard Appelgren seit 18.1.2011 | Geschäftsführer |
Christian Dr.-Ing. Dietl seit 18.1.2011 | Geschäftsführer |
Peter Döring seit 18.1.2011 | Prokura |
Markus Dr. Trost seit 22.7.2009 | Prokura |
Harald Wüst seit 22.7.2009 | Prokura |
Stefan Geissler seit 15.12.2004 | Prokura |
Dieter Lang seit 13.12.2004 | Prokura |
Hans Michael Duus seit 13.12.2004 | Prokura |
Chrtistian Manninger seit 13.12.2004 | Prokura |
Wolfgang Grossmann seit 13.12.2004 | Prokura |
Heinrich Schubert seit 13.12.2004 | Prokura |
Lutz Hofmann seit 25.11.2004 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WSP CBP Projektmanagement GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010WSP CBP Projektmanagement GmbH, München--im Folgenden kurz: WSP CBP PM oder Gesellschaft--1. Geschäft und RahmenbedingungenOrganisatorische und rechtliche Struktur Die WSP CBP PM erbringt Ingenieurleistungen in dem Geschäftsbereich Projektmanagement. Rechtliche Grundlage bildet dabei insbesondere die Honorarordnung der Architekten und Ingenieure (HOAI). Die WSP CBP PM ist in Deutschland regional in verschiedenen großen Wirtschaftszentren vertreten; es bestehen Niederlassungen in München, Düsseldorf, Hamburg, Würzburg, Frankfurt, Dresden, Berlin und Leipzig. Derzeit ist die Gesellschaft überwiegend im Inland tätig. Gesellschafterin der WSP CBP PM ist die WSP CBP Consulting Engineers AG, München, die mehrheitlich zum WSP Konzern gehört und in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Geschäftsfelder und Dienstleistungen Bei der Planung und Realisierung von Bauprojekten verbleiben für den Bauherrn, unabhängig von den beauftragten Leistungen bei Architekten, Gutachtern und Baufirmen, eine Fülle an Aufgaben und Leistungen, deren konsequente Wahrnehmung und Erfüllung für den Projekterfolg unerläßlich sind. Die wachsenden Anforderungen in Hinsicht auf Qualitäten, Kosten und Termine haben zu der Entwicklung geführt, dass Bauherren ab einer bestimmten Größenordnung des Projekts die notwendigen Steuerungsleistungen nicht mehr komplett wahrnehmen können. In diesen Fällen führt oft die Einschaltung eines externen Projektsteuerers zur notwendigen Entlastung des Bauherrn. Die WSP CBP PM optimiert Projekte von der Entwicklung über die Steuerung und sorgt für einen nahtlosen Übergang von der Fertigstellung in die Bewirtschaftungsphase. Unser Entwicklungs- und Realisierungsmanagement umfasst dabei Neubaumaßnahmen, Umbaumaßnahmen, Grundstücksentwicklungen sowie Sanierungen und Modernisierungen. Das umfangreiche Leistungsspektrum beinhaltet Vertrags- und Versicherungswesen, Generalablaufplanung mit Terminkontrolle, Kostenplanung und -kontrolle, Qualitätskontrolle, Projektbuchhaltung und -controlling, Baurechts- und Erschliessungsangelegenheiten, Erstellung von Unterlagen für Planungs- und Realisierungswettbewerbe, betriebswirtschaftliche und immobilienwirtschaftliche Beratung, Gutachten (Due Diligence), Ausstattungsdokumentation sowie Facility Management Consulting. Geschäftsverlauf und Branchenentwicklung Nach der globalen Finanzkrise und dem damit verbundenen Einbruch der Gesamtwirtschaft entspannte sich die weltwirtschaftliche Lage im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 zunehmend. Entsprechend wurden die im Vorjahr eingesetzten geld- und fiskalpolitischen staatlichen Konjunkturprogramme deutlich zurückgefahren. Die allgemeine konjunkturelle Situation spiegelt sich unmittelbar in der Bauwirtschaft wider und hat damit Einfluss auf die Nachfragesituation von Ingenieurdienstleistungen. Die Aufträge aus dem Privatsektor nahmen tenedeziell weiter zu, dem gegenüber stand jedoch eine Verringerung der staatlichen Aufträge. Für unser Geschäft sind langfristige Projekte, die im Wesentlichen über Werkverträge abgewickelt werden, typisch. Dadurch ergibt sich eine Abhängigkeit der Umsatzerlöse von dem Zeitpunkt der Abnahme der Projekte durch die Bauherren und Schwankungen der Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsjahren. Branchenbedingt zeigt die Betriebsleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) die wirtschaftliche Wertschöpfung eines Jahres, da sie neben Umsatzerlösen der schlussgerechneten Projekte auch die Veränderungen der unfertigen Leistungen einschließt. Die Betriebsleistung stellt auch gleichzeitig den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator dar. Konjunkturelle Veränderungen beinflussen aufgrund unseres langfristigen Projektgeschäfts immer verzögert unseren Geschäftsverlauf, so dass wir wie im Vorjahr in 2010 mit einem positiven Ergebnis abschließen konnten. Personal Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 76 (i. Vj. 80) eigene Mitarbeiter beschäftigt; darunter 70 (i. Vj. 73) Angestellte und 6 (i. Vj. 7) Aushilfskräfte. Weiterhin waren durchschnittlich 18 (i. Vj. 24) freie Mitarbeiter auf Projektbasis für die Gesellschaft tätig. Die Fluktuation war im Geschäftsjahr, wie in den Vorjahren sehr gering. Den Arbeitsverträgen liegt kein Tarifvertrag zugrunde, Sie beruhen auf Standardformulierungen, die durch individuelle Gehaltsvereinbarungen ergänzt werden. Die Gesellschaft zahlt vermögenswirksame Leistungen und unterstützt die betriebliche Altersversorgung ihrer Mitarbeiter sowie die Unterbringung von Kindern mit KITA-Zuschüssen. Weiterbildungsmaßnahmen sind z.B. die interne Weiterbildung "Training-on-the Job" oder die Nutzung externer Schulungsangebote. 2. Vermögens- Finanz und ErtragslageVermögenslage Die Vermögenslage zeigt bedingt durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit einen Anstieg der Bilanzsumme von TEUR 5.078 auf TEUR 5.405. Die wesentliche Veränderung der Aktivseite resultiert aus der Erhöhung der Kundenforderungen um TEUR 1.112 auf TEUR 1.548, während die flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 368 auf TEUR 1.648 und die Forderungen im Konzern um TEUR 372 auf TEUR 2.055 abnahmen. Zusammengefasst stellt sich dies wie folgt dar:
Finanzlage Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 249 vermindert um die Ausschüttung von TEUR 197 an die WSP CBP Consulting Engineers AG auf TEUR 1.029. Aufgrund der höheren Bilanzsumme verringerte sich die Eigenkapitalquote von 19,2% auf 19,0%. Bedingt durch das gestiegene Auftragsvolumen stiegen die Rückstellungen um TEUR 364 auf TEUR 1.398 an. Dem gegenüber stand ein Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 131 auf TEUR 2.453. Zusammengefasst stellt sich dies wie folgt dar:
Die Finanzierung des langfristigen Projektgeschäfts erfolgt im Wesentlichen über Anzahlungen. Die Finanzierung des unternehmerischen Engagements ist durch die Holdinggesellschaft WSP CBP Consulting Engineers AG und unsere Konzernzugehörigkeit zur WSP Gruppe gesichert, so dass auch zukünftig keine Inanspruchnahme von Bankdarlehen notwendig wird. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 136 (Vorjahr TEUR -2.006) und setzt sich zusammen aus der Auszahlung im Rahmen der Abführung des Jahresübschusses 2009 an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 197 sowie Einzahlungen aus Rückzahlungen gegenüber der Gesellschafterin ausgereichten Darlehen in Höhe von TEUR 333. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -19 (Vorjahr TEUR -80) resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen im Rahmen von Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cash Flow aus operativer Tätigkeit mit TEUR -485 ist neben dem Jahresüberschuss von TEUR 249 im Wesentlichen durch die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Ertragslage Durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens ist die Betriebsleistung um 7,9 % bzw. TEUR 806 auf TEUR 10.951 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich leicht um TEUR 17 auf TEUR 189. Dem gegenüber erhöhten sich analog zur Betriebsleistung die Aufwendungen für die Betriebsleistung um TEUR 678 (bezogene Leistungen TEUR 659, Personalaufwand TEUR -129, Abschreibungen TEUR -4, sonstiger betrieblicher Aufwand TEUR 152) bzw. 6,8 % auf TEUR 10.776.
Der geringere Anstieg der Aufwendungen für die Betriebsleistung im Vergleich zur Betriebsleistung führte dazu, dass sich das Betriebs¬ergebnis des Vorjahrs von TEUR 253 auf TEUR 364 verbesserte. Das Zinsergebnis verminderte sich um TEUR 39 auf TEUR 22. Der Steueraufwand von TEUR 137 betrifft im Wesentlichen die laufende Gewerbe- und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2010. Insgesamt endete das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 249 nach TEUR 197 im Vorjahr. 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. 4. Risiken und ChancenDie WSP CBP PM ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Die Geschäftstätigkeit setzt eine laufende Beobachtung und Bewertung drohender Risiken sowie eine Abwägung im Verhältnis zu den sich bietenden Chancen voraus. Die Gesellschaft identifiziert, analysiert und bewertet systematisch die Entwicklung aller relevanten Risiken und ist auch in das Risikomanagement der Unternehmensgruppe WSP eingebunden. Die Geschäftsführung überprüft fortlaufend die externen und internen Einflussfaktoren (wie z.B. Auftragsbestand, Auftragsreichweite, Akquisepotenziale, Zahlungsverhalten, Liquiditätsstatus, Kostenentwicklung) und wägt Chancen und Risiken für alle unternehmerisch relevanten Entscheidungen und Aktivitäten ab. Die Wirksamkeit der zur Risikoüberwachung erforderlichen Prozesse und Kontrollinstrumente wird kontinuierlich fortentwickelt. Zur Vermeidung von Ausfallrisiken sind ausstehende Honorarforderungen mit der kaufmännisch notwendigen Vorsicht in die Bilanz eingeflossen. Einzelrisiken wurde mit der Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Übrigen wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag Wertberichtigungen i.H.v. TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 44) gebildet. Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen nicht, da die Gesellschaft nur in Euro fakturiert. Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Größere Projekte bergen auf Grund ihrer höheren Komplexität auch größere Abwicklungsrisiken. Durch eine kontinuierliche Beobachtung der Projekte erkennen wir etwaige Probleme frühzeitig und können unmittelbar Gegenmaßnahmen ergreifen. Zur Risikovorsorge werden bei Bedarf in einzelnen Projekten Wertberichtigungen vorgenommen bzw. Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Potentielle Gewährleistungsrisiken sind grundsätzlich bis auf einen geringen Selbstbehalt über die Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt. Die Risiken im allgemeinen Geschäftsverlauf bewegen sich damit insgesamt im branchenüblichen Rahmen. Rechtliche oder wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale sind derzeit nicht erkennbar. Die deutschlandweite Vertriebsorganisation der WSP CBP PM stellt eine umfassende und systematische Marktbearbeitung sicher und steuert Kundenbetreuung und -services effizient. Die positive Resonanz bei Kunden bestätigt unseren Einsatz. Unser breites Produktportfolio und unsere enge Verzahnung und Zusammenarbeit mit unseren Sparten Baumanagement, Ingenieurbau, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung sind ein weiterer Wettbewerbsvorteil des Konzerns. In Verbindung mit dem auf Qualität und Innovation basierenden Image unserer Konzernmarke verfügt die WSP CBP über eine hervorragende Wettbewerbsposition auf dem Markt. Der Markt für Projektmanagementleistungen ist in Deutschland sehr zersplittert. Ein Konzentrationsprozess auf einige wenige große Wettbewerber kann derzeit nicht beobachtet werden. Die Markteintrittsbarrieren für Projektsteuerer sind sehr niedrig. Risiken sehen wir insbesondere im hohen Preisdruck und im Wettbewerb in der Gewinnung neuer Mitarbeiter. Unsere Chancen bestehen darin, unsere Referenzen aus Großprojekten in den Sektoren Flughäfen, Krankenhäuser und Bürogebäuden erfolgreich für die Akquisitionen neuer Projekte einzusetzen. Außerdem können wir auf das Knowhow unserer erfahrenen Mitarbeiter und auf das Netzwerk an Spezialisten anderer Sparten und Länder der WSP Group zurückgreifen. 5. PrognoseberichtEnde 2010 betrug der Auftragsbestand 14.169 TEUR. Auf Basis einer in etwa konstanten Mitarbeiterzahl, sowie nur leicht steigenden operativen Kosten geht die Geschäftsleitung davon aus, dass sich die Umsätze und Ergebnisse in 2011 und 2012 auf dem Niveau von 2010 bewegen. Investitionen werden in vergleichbarer Höhe geplant. Um die Stärken der interdisziplinären Zusammenarbeit noch intensiver zu nutzen, ist geplant die WSP CBP Projektmanagement GmbH zusammen mit den anderen deutschen Spartengesellschaften zu Beginn des Geschäftsjahrs 2012 auf die WSP CBP Consulting Engineers AG zu verschmelzen. Die durch die Finanzkrise offengelegten strukturellen Probleme sind noch nicht in allen Ländern und Sektoren behoben. Neben dem Finanzsektor hat sich auch der Immobiliensektor noch nicht vollständig von der Weltwirtschaftskrise erholt. Ein kräftiger Aufschwung auf Vorkrisenniveau ist laut IFO-Institut in den fortgeschrittenen Industrieländern zunächst noch nicht in Sicht. Für Deutschland rechnet der IWF für das Jahr 2011 mit einem etwas reduzierten Wachstum. Der erwartete restriktivere Kurs der Finanzpolitik und das Auslaufen der Konjunkturprogramme werden die weitere wirtschaftliche Erholung verlangsamen. Die Perspektiven in der Bauwirtschaft für das Jahr 2011 sind stark von den Budgetkürzungen der Bundesregierung beeinflusst. Dem gegenüber tendieren verstärkt private Bauherren wegen der Besorgnis über die Stabilität des Euros, ihre finanziellen Kapitalanlagen in Sachwerte wie Immobilien zu binden, was den Trend steigender Investitionsvolumina an den Immobilienmärkten in Deutschland und Europa fortsetzen wird. Mögliche Auswirkungen auf unser Projektgeschäft sind durch die derzeit gegenläufigen Entwicklungen nur eingeschränkt prognostizierbar. Durch unsere umfangreichen Referenzprojekte sind wir auf dem Markt gut positioniert. Die Nutzung der globalen Infrastruktur der WSP Gruppe und die damit verbundenen Synergien sowie kontinuierliche Verbesserungen der internen Prozesse ermöglichen uns ein Potential für künftiges Wachstum. Die enge und projektbezogene Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter fördert und bestätigt unseren Qualitätsanspruch. Wir möchten unsere Kunden mit ganzheitlichen Lösungen überzeugen, Innovationen verwirklichen und uns dabei ständig verbesserte Vorgaben setzen. Daher blicken mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft, die anstehenden Aufgaben zu meistern. Mit dem vorhandenen Auftragsbestand haben wir eine solide Basisauslastung und erwarten für die folgenden beiden Jahre ein positives Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
München, den 21. November 2011 Die Geschäftsführung Lutz Hofmann Rikard Appelgren Dr. Christian Dietl Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Aufgrund der Anwendung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (nachfolgend "BilMoG"), ergaben sich keine Änderungen in Bezug auf die Ansatz- und Bewertungsvorschriften der Gesellschaft. Mit Ausnahme der erstmaligen Anwendungen der Vorschriften des BilMoG haben sich die angewendeten Bilanzierungsmethoden für die Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt ratierlich über die gewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einem jährlichen Sammelposten aktiviert und über die Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Kosten der allgemeinen Verwaltung (angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind netto mit ihrem Auszahlungsbetrag ausgewiesen. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abzusetzen. Ein nach Verrechnung verbleibender passivischer Saldo wird unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalbeträgen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe gebildet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Umsatzerlöse werden mit der Erbringung der Leistung bzw. Übergang der Gefahren auf den Kunden (z.B. durch Abnahme) realisiert. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - mit Ausnahme einer unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Mietkaution in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 5) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 385) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Mit Gesellschafterbeschluss vom 8. Dezember 2010 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn des Vorjahres von EUR 197.330,30 vollumfänglich an die Gesellschafterin auszuschütten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Nachlaufkosten für bereits realisierte Projekte sowie Mitarbeiter-Prämien und Geschäftsführungs-Tantiemen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingzahlungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 333 und mit einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren TEUR 281. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erbringt Ingenieurleistungen und erzielt ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen im Inland. Periodenfremde Erträge/Aufwendungen (-) sind in folgenden Posten enthalten:
Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Versicherungsbeiträge. Konzernzugehörigkeit Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen veröffentlicht, ist die WSP Group plc, London/ Großbritannien. Der Konzernabschluss der WSP Group plc., London ist im Registrar of Companies for England and Wales (Companies House), Cardiff/Großbritannien unter der Nummer 02136404 hinterlegt. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 76 (i. Vj. 80) eigene Mitarbeiter beschäftigt; darunter 70 (i. Vj. 73) Angestellte und 6 (i. Vj. 7) Aushilfskräfte. Weiterhin waren durchschnittlich 18 (i. Vj. 24) freie Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig. Als Geschäftsführer waren bestellt:
Da nur einer der Geschäftsführer Bezüge von der WSP CBP Projektmanagement GmbH, München, erhält, wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 IV HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag für die GewinnverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Bilanzgewinn von insgesamt EUR 249.327,70 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 21. November 2011 WSP CBP Projektmanagement GmbH Lutz Hofmann Rikard Appelgren Dr. Christian Dietl Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WSP CBP Projektmanagement GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 23. November 2011 PricewaterhouseCoopers
Holger Graßnick Wirtschaftsprüfer ppa. Carsten Tanzer Wirtschaftsprüfer |
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