RAG-Stiftung

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRA 9004
Eingetragen
12.11.2007
Branche
SteinkohlenbergbauBraunkohlenbergbauBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Anpassung, Steuerung und Unterstützung des deutschen Steinkohlenbergbaus der RAG Aktiengesellschaft in Abhängigkeit von den gesetzlichen und sonstigen Rahmenbedingungen für die Beendigung der subventionierten Förderung der Steinkohle in Deutschland. Dazu gehören auch die Unterstützung bei der Beseitigung und Vermeidung von Folgelasten des Steinkohlenbergbaus der RAG Aktiengesellschaft für Umwelt und Natur im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen und die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Bergbauregionen an Ruhr und Saar, soweit dies im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau steht; der Erwerb von direkten und indirekten Beteiligungen an Unternehmen der RAG Aktiengesellschaft nach Maßgabe der Stiftungssatzung sowie das Halten und Verwalten dieser Beteiligungen. Bei Unternehmen aus dem nicht auf den Steinkohlenbergbau der RAG Aktiengesellschaft bezogenen Beteiligungsund Vermögensbereich des RAG- Konzerns, die in der RAG Beteiligungs-AG (nunmehr firmierend: Evonik Industries AG) gebündelt sind, umfasst die Verwaltung auch die Verwertung im Rahmen der zulässigen Vermögensverwendung nach Maßgabe der Stiftungssatzung. Die Verwertung dieses Beteiligungs- und Vermögensbereichs einschließlich des Verkaufs der Anteile an der Evonik Industries AG durch die RAG Aktiengesellschaft an die Stiftung, ist der Stiftung erst gestattet, wenn eine ausreichende finanzielle Absicherung der Stiftung und ihrer zum Bergbaubereich gehörenden Beteiligungen mit der Auflösung des Haftungsverbunds zwischen dem Bergbaubereich und dem in der Evonik Industries AG gebündelten Beteiligungs- und Vermögensbereich gewährleistet ist. Vorbereitende Maßnahmen einschließlich des Abschlusses von Vereinbarungen mit der öffentlichen Hand und der Abschluss von Unternehmensverträgen kann die Stiftung ab ihrer Errichtung ergreifen; der Einsatz, die Verwaltung und die Vermehrung des Vermögens der Stiftung zur Verfolgung der vorstehenden Zwecke.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Schwan
seit 18.8.2025
Prokura
Prokura
Henning Dr. Mohr
seit 11.1.2024
Prokura
Stefan Haver
seit 25.5.2023
Prokura
Tobias Alexander Frick
seit 10.12.2019
Prokura
Vorstandsmitglied
Heike Humpf
seit 10.4.2019
Prokura
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RAG-Stiftung

Essen

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 und Konzernlagebericht 2023 der RAG-Stiftung

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der RAG-Stiftung

Inhaltsverzeichnis des Konzernlageberichts

Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Konzernstruktur

Wirtschaftsbericht

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Ertragslage

Finanzlage

Vermögenslage

Wesentliche nichtfinanzielle Themen

Belegschaftsentwicklung

Forschung und Entwicklung

Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Dieser Konzernlagebericht erläutert den Geschäftsverlauf und die Lage des RAG-Stiftung-Konzerns im Geschäftsjahr 2023. Der Konzernabschluss wird gemäß §§ 11 ff. Publizitätsgesetz nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. In den RAG-Stiftung-Konzern wird die Evonik Industries AG nach der Equity-Methode einbezogen. Aus diesem Grund wird im Lagebericht auf die Entwicklung der Evonik-Beteiligung teilweise in verkürzter Form eingegangen.

Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Die RAG-Stiftung hat als Alleinaktionärin der RAG AKTIENGESELLSCHAFT (RAG AG) in unternehmerischer Verantwortung den Anpassungsprozess im deutschen Steinkohlenbergbau bis Ende des Jahres 2018 bewältigt. Darüber hinaus soll sie die weitere Entwicklung des Evonik-Konzerns (Evonik) sichern.

Das Kernziel war die Anpassung, Steuerung und Unterstützung des im RAG-Konzern gebündelten deutschen Steinkohlenbergbaus in Abhängigkeit von den gesetzlichen und sonstigen Rahmenbedingungen für die sozialverträgliche Beendigung der subventionierten Förderung der Steinkohle in Deutschland. Dabei unterstützt sie auch bei der Beseitigung und Vermeidung von Folgelasten des Steinkohlenbergbaus innerhalb der RAG AG für Umwelt und Natur im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen. Weiterer Zweck der RAG-Stiftung ist es, Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Bergbauregionen Nordrhein-Westfalens und des Saarlands zu fördern, soweit dies im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau steht.

Weiteres Ziel der RAG-Stiftung ist es, die Finanzierung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG AG sicherzustellen. Dies gelingt durch Veräußerungserlöse von Anteilen an der Evonik Industries AG und deren Wiederanlage, durch Dividenden der Evonik Industries AG und andere Beteiligungserträge sowie durch die Erträge aus einer diversifizierten Kapitalanlage. Gemäß diesem Geschäftsmodell besteht das vorrangige Ziel darin, den seit 2019 mit der jeweiligen Preissteigerungsrate ansteigenden Auszahlungsstrom für die Ewigkeitslasten nachhaltig aus Beteiligungs- und Kapitalerträgen zu finanzieren.

Konzernstruktur

Unterhalb der RAG-Stiftung als Muttergesellschaft umfasst der Konzern im Wesentlichen den RAG-Teilkonzern (RAG) mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bearbeitung der Alt- und Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus, den RSBG SE-Teilkonzern (RSBG SE) mit Beteiligungen an spezialisierten Maschinenbau-, Automatisierungs- sowie Ingenieur- und Industriedienstleistungsunternehmen und den Vivawest Teilkonzern (Vivawest) mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Immobilienwirtschaft. Weiterer Bestandteil des Konzerns ist die Beteiligung an Evonik mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Spezialchemie.

RAG AG

Das Kerngeschäft der RAG AG umfasst neben der Bearbeitung der Altlasten und Ewigkeitsaufgaben die Durchführung der erforderlichen Abschlussbetriebspläne entsprechend den Vorgaben des Bundesberggesetzes, nach welchem auch diese der Steinkohlenproduktion nachfolgenden Tätigkeiten vom Begriff der Gewinnung umfasst sind. Die Leitlinie einer strikten Kostendisziplin sowie die Bestimmungen des Steinkohlefinanzierungsgesetzes, der Bewilligungsbescheide, der Kohlerichtlinien und die Genehmigungsverfahren für die Umsetzung der Grubenwasserhaltungskonzepte bilden den Rahmen für das unternehmerische Handeln.

Die RAG-Stiftung hält unmittelbar sämtliche Anteile der RAG AG.

RSBG SE

Bei der RSBG SE handelt es sich um eine klassische Beteiligungsgesellschaft. Die RAG-Stiftung hält unverändert 100 % der Anteile. Die Investmentstrategie der RSBG SE sieht vor, die Gesellschaft als eine Beteiligungsholding zu halten, die Minder- oder Mehrheitsbeteiligungen an spezialisierten mittelständischen Maschinenbau-, Automatisierungs- sowie Ingenieur- und Industriedienstleistungsunternehmen erwirbt. Das Anlageziel besteht in der Erwirtschaftung laufender Erträge sowie einem mittel- und langfristigen Wertzuwachs des investierten Kapitals.

Vivawest

Im Fokus der unternehmerischen Aktivitäten der Vivawest steht die langfristige Bewirtschaftung des eigenen Wohnungsbestandes im Kerngeschäftsfeld Bestandsmanagement zur Generierung dauerhaft stabiler Mieterlöse durch die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für alle Einkommensgruppen.

Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage hält Vivawest an dem erfolgreichen Entwicklungspfad des qualitativen Wachstums fest.

Im Geschäftsfeld Bestandsentwicklung wird sichergestellt, dass die Struktur sowie die Qualität des Immobilienbestandes fortlaufend verbessert werden und dadurch dessen Wert kontinuierlich gesteigert wird.

Die Konzentration auf die Rhein-Ruhr-Region führt zu einem guten regionalen Marktverständnis und zu Vorteilen in der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes.

Die RAG-Stiftung hält zum 31. Dezember 2023 direkt und indirekt 58,2 % der Anteile an Vivawest. Weitere 15,0 % der Anteile hält Evonik mit Veräußerungsabsicht.

Evonik

Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Ihr operatives Spezialchemiegeschäft ist in vier produzierende Chemie-Divisionen gegliedert, die nah an den Märkten und Kunden agieren. Die Chemie-Divisionen Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials sowie Performance Materials lassen sich durch eindeutige Zuordnung der Technologieplattformen gezielt steuern. Unterstützt werden diese durch die Division Technology & Infrastructure. Ihre Stellung im Wettbewerb basiert auf der Zusammenarbeit mit Kunden, ihrer Innovationskraft und ihrer Technologieplattformen.

Die RAG-Stiftung hält am 31. Dezember 2023 unmittelbar rund 53 % (31. Dezember 2022: rund 56 %) der Aktien der Evonik Industries. Da die RAG-Stiftung beabsichtigt, die Beteiligung schrittweise bis auf 25,1 % zu reduzieren, wird Evonik in den RAG-Stiftung-Konzernabschluss im Rahmen der Equity-Bewertung einbezogen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Für die RAG-Stiftung war 2023 erneut ein herausforderndes Jahr. Die Konsequenzen aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der Nahostkonflikt, die hohe Inflation und die Auswirkungen der Zinswende auf den Immobiliensektor stellten erhebliche Herausforderungen dar. Trotzdem hat die RAG-Stiftung ihre vorrangige Aufgabe, den Kapitalstock zur Finanzierung der Ewigkeitslasten zu sichern, erfüllt.

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die RAG im Hinblick auf die durch die steinkohlepolitischen Vereinbarungen vorgegebenen Regeln zufriedenstellend verlaufen und hat die Erwartungen bezogen auf das Bilanzergebnis deutlich übertroffen.

Das Geschäftsjahr der RSBG SE 2023 war geprägt von der weltweiten Inflationsdynamik und der darauffolgenden Erhöhung der Leitzinsen auf dem Geldmarkt. Dies hat insbesondere im langfristigen Projektgeschäft Einfluss auf die Vergabe von Aufträgen und führt zu verzögerten Bestellungen. Lieferkettenprobleme insbesondere im Elektronik-Umfeld sind noch vorhanden, aber im geringeren Ausmaß als im Vorjahr. Zudem belasten höhere Energiekosten die produzierenden Unternehmen in Deutschland.

Vivawest konnte trotz aller Herausforderungen im Zusammenhang mit den aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre auch im Geschäftsjahr 2023 fortsetzen. Die gute Entwicklung wird dabei getragen von den stabilen Erträgen aus dem Kerngeschäftsfeld Bestandsmanagement, ergänzt um die im Zuge der laufenden Portfolioumschichtung angefallenen Erlös- und Ergebnisbeiträge aus dem Immobilienvertrieb. Zusammen mit dem Bereich Immobiliendienstleistungen konnten die finanziellen Erwartungen an den Konzern deutlich übertroffen werden. Für Evonik war das Geschäftsjahr 2023 beeinträchtigt durch geopolitische Krisen, hohe Energiepreise sowie die weltweite Inflation. In diesem schwierigen Umfeld hat das operative Geschäft eine spürbar geringere Nachfrage verzeichnet, wozu auch ein deutlicher Lagerabbau bei den Evonik Kunden beitrug. Zudem verzeichnetet der Konzern in den Bereichen Animal Nutrition und Performance Intermediates deutliche Preisrückgänge gegenüber den hohen Vorjahreswerten, während die Verkaufspreise in den Spezialchemiegeschäften größtenteils stabil blieben. Infolge der Geschäftsentwicklung, die schlechter als ursprünglich erwartet ausfiel, musste Evonik im Sommer 2023 die Prognose nach unten anpassen. Die angepasste Prognose wurde erreicht.

Leistungsindikatoren RAG-Stiftung-Konzern: Prognose und tatsächliche Werte

2023 Prognose für 2023 * 2022
Leistungsindikatoren
Umsatz Mio. € 2.413,7 spürbar steigend 2.188,4
Konzernbilanzergebnis Mio. € 0,0 ausgeglichen 0,0
Beschäftigte 31.12. n 13.303 spürbar steigend 11.607

* "leicht" entspricht einer Veränderung bis 10 %, "spürbar" entspricht einer Veränderung bis 30 %, "deutlich" entspricht einer Veränderung über 30 %

Entsprechend der Prognose 2023 ist der Umsatz spürbar gestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus Einbeziehungen von Neuerwerben bei der RSBG SE. Vivawest hat durch höhere Mieterlöse ebenfalls einen positiven Beitrag zur Umsatzsteigerung leisten können.

Das Konzernbilanzergebnis ist der Prognose entsprechend ausgeglichen.

Die Mitarbeiterzahl ist spürbar angestiegen und entspricht damit der Prognose. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus Erstkonsolidierungen bei der RSBG SE mit 1.715 Personen.

Wesentliche Handlungsfelder

Wesentliches Handlungsfeld der RAG-Stiftung ist es, ihre Investments breit auf die verschiedenen Anlageklassen und Anlagemärkte zu streuen und die Strategie der Diversifizierung konsequent weiter zu entwickeln, um so die Erträge zu stabilisieren und auf die bestehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten reagieren zu können.

Die wesentliche Herausforderung ist für die RAG durch die effektive und wirtschaftliche Bewältigung der Bergbaufolgelasten bestimmt.

Die RSBG SE investiert mit strategischen Beteiligungen in wachstumsstarke Zukunftsmärkte, Branchen und Industrien entlang globaler Technologie- und Megatrends mit dem Ziel, einen kontinuierlichen Wertzuwachs in einem diversifizierten Beteiligungsportfolio an mittelständisch geprägten Unternehmen zu generieren.

Wesentliches Handlungsfeld der Vivawest ist die Bewirtschaftung von rund 119.000 Wohnungen sowie gewerblichen Einheiten in Deutschland. Unter dem Motto "Wohnen, wo das Herz schlägt." gibt Vivawest etwa 300.000 Menschen in circa 100 Kommunen zwischen Aachen und Ahlen ein Zuhause. Damit ist Vivawest einer der führenden Wohnungsanbieter in Nordrhein-Westfalen (NRW) und zählt zu den größten Vermietern in Deutschland. Von der Singlewohnung bis zum geräumigen Heim für die ganze Familie verfügt das Unternehmen über ein breites Angebot an Wohnraum für unterschiedliche Ansprüche und Lebensphasen.

Evonik

2023 wurde die strategische Weiterentwicklung von Evonik fortgesetzt. Im Rahmen von Next Generation Evonik ist Nachhaltigkeit nun ein integraler Bestandteil wesentlicher Kernprozesse wie Portfoliosteuerung und Innovationsmanagement, Produktion und Technik sowie Personalarbeit. Der Ausbau der Next Generation Solutions ist eines ihrer strategischen Nachhaltigkeitsziele. Hierfür hat Evonik im Jahr 2023 wichtige Projekte initiiert: In den USA wird eine hochflexible Produktionsanlage für pharmazeutische Lipide errichtet, in Japan erweitert der Konzern die Produktionsanlage für pyrogenes Aluminiumoxid ausgerichtet auf Batterien für Elektrofahrzeuge und in Österreich baut er die Kapazitäten für Membranen für die Gasseparation aus. Mit der geplanten Abgabe von Geschäften der Division Performance Materials ist Evonik ungeachtet des schwierigen Umfelds weiter vorangekommen: Der Standort Lülsdorf wurde zum 30. Juni 2023 verkauft und für das Superabsorbergeschäft erwartet Evonik den Vollzug des Verkaufs im ersten Halbjahr 2024. Zur Optimierung der Kostenposition hat Evonik Maßnahmen zur Neustrukturierung beschlossen: So werden die Leistungen der Division Technology & Infrastructure in standortübergreifende technologie- und standortbezogene Infrastruktur-Aktivitäten aufgeteilt, damit die Division gezielter am Markt agieren kann. Weiterhin soll die gesamte Verwaltung von Evonik mit dem internen Programm "Evonik Tailor Made" neu aufgestellt werden. Ziel sind deutlich schlankere Strukturen, schnellere Entscheidungen sowie effizientere Abläufe. Die im Jahr 2023 implementierten kurzfristigen Einsparmaßnahmen, die zu Kostensenkungen von 250 Mio. € führten, werden im Jahr 2024 fortgesetzt.

Der Konzernumsatz ging aufgrund der geringeren Mengen, insgesamt leicht nachgebender Verkaufspreise und negativer Währungseinflüsse um 17,4 % auf 15.267 Mio. € zurück. Das bereinigte EBITDA gab um 33,5 % auf 1.656 Mio. € nach. Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich dementsprechend auf 10,8 % (Vorjahr: 13,5 %) und blieb damit deutlich unter dem mittelfristigen Zielkorridor von 18 % bis 20 %. Der ROCE ging infolge des geringeren Ergebnisses auf 3,4 % zurück und lag damit sowohl unter den Kapitalkosten als auch unter dem mittelfristigen Zielwert von 11 %. Infolge der schwachen wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung musste Evonik 2023 Wertminderungen von Vermögenswerten von insgesamt 736 Mio. € vornehmen. Das IFRS-Konzernergebnis blieb daher mit -465 Mio. € erheblich unter dem Vorjahreswert von 540 Mio. €. Das um Sondereinflüsse bereinigte Konzernergebnis der fortgeführten Aktivitäten ging um 65 % auf 370 Mio. € zurück. Dank der gezielten Ausrichtung des Liquiditätsmanagements hat Evonik einen Free Cashflow von 801 Mio. € erwirtschaftet. Die Cash Conversion Rate übertraf mit 48 % den Zielwert von etwa 40 %.

Evonik verfügt seit vielen Jahren über ein solides Investment-Grade-Rating. Die Nettofinanzverschuldung liegt weiterhin auf einem moderaten Niveau. Neben einer komfortablen Liquidität stehen hohe, nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie und des durch Russlands Krieg gegen die Ukraine ausgelösten Energiepreisschocks hat Europa erfolgreich gemeistert. Aktuell steht Europa vor der Herausforderung, den Inflationsdruck weiter zu senken, eine Preisstabilität wiederherzustellen und ein langfristiges sowie nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Durch die zuletzt rückläufige Inflation werden Unternehmen sowie private Haushalte entlastet. Dies ist hauptsächlich auf niedrigere Rohstoffpreise und gefüllte Warenlager zurückzuführen. Die Zentralbanken sowie die Regierungen in Europa und den USA haben ihre Geldpolitik gestrafft und fahren ihre fiskalische Unterstützung signifikant zurück.

Angesichts der Straffung des geldpolitischen Kurses zur Eindämmung der Inflation wirkt sich eine Abfolge von Schocks, darunter der Krieg Russlands gegen die Ukraine, belastend auf die Konjunktur und die makrofinanzielle Stabilität aus und erzeugt Stress im Finanzsektor.

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 nach Schätzungen des World Economic Outlook des International Monetary Fund (IMF) insgesamt um 3,1 % gewachsen (2022: 3,5 %).

Vereinigte Staaten von Amerika

In den Vereinigten Staaten wuchs die Wirtschaft nach Schätzungen des IMF um 2,5 %. Ungeachtet der Zinssteigerungen in den USA zeigte sich die US-Wirtschaft äußerst robust. Diese Robustheit ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Verbraucher auch im Jahr 2023 von ihren Ersparnissen konsumierten und somit die Konsumausgaben auf einem hohen Niveau verblieben. Ebenfalls profitierte die US-Wirtschaft von einem robusten Arbeitsmarkt, der die Arbeitnehmer weiter darin unterstützte, sich nicht in Bezug auf ihren Konsum einschränken zu müssen. Die sinkenden Energiepreise ließen den inflationären Druck weiter zurückgehen. So lag die Inflationsrate zum Jahresende 2023 bei etwa 3,4 % und damit signifikant unter der zum Jahresende 2022 (ca. 6,0 %).

Europa

Das europäische Wirtschaftswachstum war im Jahr 2023 erneut widerstandsfähiger als angesichts der besonderen Herausforderungen befürchtet. Derzeit werden eine weiche Landung und ein weiterer Rückgang der Inflation erwartet. Nach einer kräftigen Expansion während des größten Teils des Jahres 2022 schrumpfte das reale BIP zum Jahresende 2022 und erholte sich in den ersten drei Quartalen 2023 kaum. Der nach wie vor hohen, wenn auch rückläufigen Inflation, der Verschärfung der Geldpolitik sowie der schwachen Auslandsnachfrage musste die Wirtschaft einen hohen Tribut zollen. Insgesamt lag das BIP-Wachstum bei 0,6 % in der Europäischen Union und bei 0,5 % im Euroraum.

Die Zinserhöhungen durch die Bank of England und die Europäische Zentralbank verschärfen weiterhin die finanziellen Bedingungen und kühlen die Nachfrage im Immobiliensektor und darüber hinaus ab.

China

Die Wirtschaftstätigkeit in China lief im Jahr 2023 schleppender als ursprünglich erwartet an. China kämpfte mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und einer konjunkturellen Erholung nach der Pandemie, die langsamer als erwartet verlief. Zusätzlich dazu existieren Probleme im Immobiliensektor, der fast ein Drittel der chinesischen Wirtschaft ausmacht. Nach Evergrande im Jahr 2022 geriet 2023 Country Garden als weiterer großer chinesischer Immobilienentwickler in finanzielle Schwierigkeiten. Zusammenfassend hat sich die chinesische Wirtschaft als eigentlicher globaler Wachstumsmotor im vergangenen Jahr nur schwach entwickelt und kämpft aktuell mit einer aufziehenden Deflation. In der Volksrepublik China wuchs die Wirtschaft nach Schätzungen des IMF um 5,2 %.

Geldpolitik

Die Geldpolitik nähert sich aufgrund der rückläufigen Inflationszahlen dem Ende des Straffungszyklus an. Auch wenn eine robuste US-Wirtschaft für die globale Nachfrage ein wichtiges Sicherheitsnetz ist, stellen die schwächere Wirtschaftsaktivität in China, weitere Rohstoffpreisschocks und der Eintritt von Risiken für die Finanzstabilität wesentliche Abwärtsrisiken für das Wachstum dar.

Die restriktivere Geldpolitik hat dazu geführt, dass die Kreditkosten angestiegen sind und die Finanzposition von Immobiliengesellschaften sich verschlechtert hat. Dies mündete in einem signifikanten Risikoanstieg in diesem Sektor im Jahr 2023. Obwohl die Kapitalpuffer der Banken solide sind, könnten sie in einem negativen Szenario unter Druck geraten.

Die Kerninflationsraten in Europa und in den USA gingen zwar langsam zurück, liegen jedoch noch über den Zielvorgaben. In Kombination mit dem robusten Arbeitsmarkt und einem hohen Lohndruck spricht derzeit nichts für signifikante Zinssenkungen. Behutsame Zinssenkungen werden jedoch im Jahresverlauf 2024 erwartet.

Die Preise für Brennstoffe und andere Rohstoffe gingen über das Jahr 2023 hinweg weiter zurück. Dies führte zu einer Absenkung der Gesamtinflation insbesondere in den Vereinigten Staaten, dem Euroraum und Lateinamerika. Die zugrunde liegende (Kern-)Inflation hat in den meisten Volkswirtschaften nach aktueller Prognose ihren Höhepunkt bereits überschritten.

Spezialchemie

Die globale Industrieproduktion ist im Jahr 2023 - mit deutlichen regionalen Unterschieden - minimal gewachsen. In Asien-Pazifik war ein schwaches Wachstum zu verzeichnen. In Europa und insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen war die Industrieproduktion dagegen deutlich rückläufig. In den anderen Regionen blieb die Produktion ungefähr auf Vorjahresniveau.

Die Endkundenmärkte von Evonik haben im Jahr 2023 in Summe ein geringes Wachstum verzeichnet. Die Aktivitäten der Nahrungs- und Futtermittelindustrie waren in allen Regionen im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Die Nachfrage in der Bauwirtschaft war in Nordamerika und Europa stabil und konnte in den anderen Regionen zulegen. Die Nachfrage nach Hygiene- und Pflegeprodukten ist leicht gewachsen. Die Produktion im Fahrzeug- und Maschinenbau konnte in allen Regionen deutlich zulegen.

Die Chemieindustrie hat sich im Jahr 2023 regional sehr unterschiedlich entwickelt. Global konnte die Chemieproduktion (ohne Pharma) um knapp 2 % zulegen. Hohe Energie- und Rohstoffkosten führten in der EU zu einem Schrumpfen der Produktion um 8 %. Auch in Deutschland war ein deutlicher Rückgang der Chemieproduktion um 11 % zu verzeichnen, der vor allem durch einen Einbruch um 15 % bei Petrochemikalien getrieben war. Die Spezialchemikalien konnten sich in Deutschland etwas besser behaupten, aber auch hier gingen die Produktionsvolumina um 4 % zurück. In den USA war ein Rückgang der Chemieproduktion von 1 % und in China ein Wachstum von 9,5 % zu verzeichnen.

Die Evonik-spezifischen Rohstoffpreise lagen im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Vergleich zu der für Evonik wichtigsten Fremdwährung - dem US-Dollar - gewann der Euro 2023 mit einem Durchschnittskurs von 1,08 US$ gegenüber dem Durchschnittsniveau des Vorjahres (1,05 US$) leicht an Wert.

Wohnimmobilien in Deutschland

Der deutsche Wohninvestmentmarkt ist im Jahr 2023 stark geschrumpft. Mit einem Transaktionsvolumen von 8,2 Mrd. € wurde der Vorjahreswert von 12,2 Mrd. € erheblich unterschritten. Im Vergleich zum Fünfjahresschnitt (24,5 Mrd. €) fällt der Rückgang mit 67 % noch deutlicher aus. Die Zahl der gehandelten Wohneinheiten stieg dagegen von 59.000 auf rund 70.000 Wohnungen.

Die Nachfrage nach Wohnraum steht in direktem Zusammenhang mit der Zahl der Privathaushalte und deren verfügbarem Einkommen. Aufgrund der anhaltend hohen Zuwanderung aus dem Ausland sind Bevölkerung und Anzahl der Haushalte in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Verstärkt wird der Trend steigender Haushaltszahlen durch die Alterung der Bevölkerung und die damit verbundene Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten (Singularisierung). Bis zum Jahr 2040 wird in Deutschland aufgrund der anhaltenden Verkleinerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße mit einem Anstieg der Zahl der Haushalte um 3 % auf 42,6 Mio. gerechnet. In NRW wird die Zahl der Privathaushalte Prognosen zufolge bis zum Jahr 2045 ebenfalls um 3 % zunehmen.

Die Nettokaltmieten im Bestand sind nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 2,0 % gestiegen. Der Index inserierter Mieten legte im Neubau deutlich zu. Im Jahresvergleich betrug der Anstieg deutschlandweit 5,6 %. In den letzten zehn Jahren sind die Neubaumieten damit um 47 % gestiegen. Nach einer deutlichen Verteuerung im Jahr 2022 legten die Preise für Energieprodukte erneut um 5,3 % zu, wobei der Preisanstieg für die Haushaltsenergie 14,0 % betrug. Der Mietwohnungsmarkt in Deutschland entwickelt sich allerdings weiterhin uneinheitlich. Während in einigen ländlichen und strukturschwachen Regionen die Märkte stagnieren, ist die Wohnungsnachfrage in Großstädten und Ballungszentren durch einen deutlichen Nachfrageüberhang gekennzeichnet.

Von Januar bis November 2023 wurden deutschlandweit Baugenehmigungen für rund 238.500 Wohnungen erteilt. Dies waren 25,9 % oder rund 83.200 weniger als im Vorjahreszeitraum. Für das abgelaufene Jahr 2023 rechnet das Bundesbauministerium mit 270.000 neu gebauten Wohnungen. Das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr wird damit erneut deutlich verfehlt, was aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage zu einer weiteren Anspannung auf dem Mietwohnungsmarkt führen wird.

Externe Faktoren wie anhaltend hohe Bau-, Energie- und Materialkosten, steigende Zinsen, langwierige Bau- und Planungsverfahren sowie verschärfte Bauvorschriften und weggefallene Förderungsprogramme übten damit auch im Jahr 2023 einen unverändert hohen Druck auf Immobilieninvestoren aus. Zudem ist in einigen Marktsegmenten ein Rückgang der Immobilienpreise zu beobachten. Sowohl Verbände als auch Studien gehen davon aus, dass sich die schwierigen Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen auch im Jahr 2024 nicht grundlegend verbessern werden.

Kapitalmarktsituation

Für die RAG-Stiftung als großen Kapitalanleger ist die Situation an den Kapitalmärkten von höchster Relevanz.

Das Jahr 2023 war mit vielen Unsicherheiten am Kapitalmarkt verknüpft. Dazu zählten insbesondere der Ukraine-Krieg, der Angriff auf Israel, die starke Inflation, hohe Leitzinsen im Vergleich zu den letzten Jahren sowie eine schwächelnde Weltwirtschaft.

Durch den russischen Überfall auf die Ukraine und die nachfolgende Kappung der russischen Erdgasimporte wurde die bereits anziehende Teuerung befeuert, die Inflationsraten stiegen 2022 auf ein zuletzt in den 1970er Jahren gesehenes Niveau.

Die Zentralbanken reagierten auf diesen Druck mit einer Erhöhung der Leitzinsen. 2023 brachte einen Rückgang der Inflation in Europa sowie in den USA und führte im vierten Quartal 2023 zur Hoffnung auf fallende Leitzinsen. Das führte an den Kapitalmärkten zu fallenden Anleihenrenditen und in der Folge zu steigenden Kursen. Ferner fielen die Realrenditen inflationsgekoppelter Anleihen (10 Jahreszeitlaufband), beispielsweise in den USA von 2,5 % auf 1,7 % und Bundesanleihen von 0,74 % auf 0,45 %. Von dem Zinsrückgang profitierten Anleihe- sowie Aktienkurse, aber auch der Goldpreis.

Das Jahr 2023 zeigte sich insgesamt als gutes Anlagejahr, nachdem der Kapitalmarkt im Jahr 2022 größere Preisrückgänge für nahezu alle Asset-Klassen verzeichnet hatte. Der MSCI World Index schloss mit einem Plus von fast 20 %. Ebenfalls beendete der MSCI USA das Jahr mit einem Plus von gut 22 %. Auch der Dax schloss das Jahr 2023 mit einer Steigerung seit Jahresbeginn von fast 20 % ab, der MSCI Japan legte um 16,2 % zu. Dazu wurden neue Rekordstände erreicht. Aktien aus China und den Schwellenländern konnten bei der Jahresendrally nicht mithalten. Aufgrund der schwächeren Entwicklung in diesen Märkten legte der MSCI World Emerging Markets Index lediglich um 6,1 % zu.

Die Indizes im Einzelnen:

Der Euro gewinnt gegenüber dem US-Dollar.

Der Euro verlor im Berichtsjahr gegenüber dem Schweizer Franken, dem Britischen Pfund sowie der Schwedischen Krone an Wert, konnte sich aber gegenüber dem US-Dollar sowie den anderen europäischen und asiatischen Währungen behaupten. Der US-Dollar wertete bis Ende 2023 im Vergleich zum Vorjahresende gegenüber dem Euro um 3,0 % ab, was einem Schlusskurs von 1,10 EUR/USD entspricht.

Während der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 6,5 % zulegte und das Britische Pfund um 2,0 % aufwertete, verloren der Japanische Yen um 9,8 %, der Kanadische Dollar um 0,8 % sowie die Dänische Krone um 0,3 % gegenüber der europäischen Leitwährung.

Die Entwicklung der Rentenmärkte 2023 im Einzelnen:

Die globalen Rentenmärkte beendeten das Jahr 2023 durchweg positiv. Der JPM 1 Global Bond Index schloss mit einem Plus von 4,1 % in lokaler Währung ab. Der Ausblick auf sinkende Kerninflationsraten und die damit verbundene Aussicht auf zeitnahe Zinssenkungen im Jahr 2024 führten dazu, dass die Renditen von Staatsanleihen insbesondere zum Jahresende nachgaben. Unternehmensanleihen entwickelten sich positiv, unter anderem bedingt durch das Sinken der Risikoprämie. Entgegen den ursprünglichen prognostizierten hohen Rezessionsrisken schnitten Hochzinsanleihen im Vergleich zu Investment-Grade-Anleihen signifikant besser ab. Wer ausschließlich in Bundesanleihen investierte, erzielte im Jahr 2023 einen Gewinn von 5,1 %.

Die Rendite der deutschen 10-jährigen Benchmark-Anleihe sank im Jahresverlauf um 53 Basispunkte (bp). Nachdem die Benchmark-Anleihe am Jahresende 2022 bei 256 bp rentierte, lag die Verzinsung am Jahresende 2023 nur noch bei 203 bp.

Die Spreads der Euroländer zur 10-jährigen Bundesanleihe näherten sich bei nahezu allen Ländern zum Jahresende der Bundesanleihe an. Der Spread zu Griechenland näherte sich von 203 bp auf 105 bp an. Der Spread auf italienische Staatsanleihen verringerte sich von 214 bp auf 167 bp. Spaniens Risikoaufschlag nahm von 109 bp auf 96 bp leicht ab. In der Breite machten Anleihen der Eurozone 2023 einen Gewinn von 7,0 %.

US-Treasuries gewannen 4,0 % in lokaler Währung und 0,5 % in Euro. Renten der Emerging Markets verzeichneten einen Gewinn von 10,0 % in lokaler Währung und von 8,9 % in Euro.

Die Realzinsen in Frankreich und Deutschland lagen im Zehnjahresbereich am Jahresende 2023 bei 0,45 % und damit unterhalb des Niveaus des Vorjahresendwerts von 0,74 %. Bei 30-jähriger Laufzeit wurde Ende 2023 ein positiver Realzins von 0,58 % erzielt, oberhalb des Vorjahreswerts von 0,17 %.

Inflationsswaps, die die vom Markt erwartete Inflationsentwicklung widerspiegeln, lagen Ende Dezember 2023 im Eurobereich für zehn Jahre bei 2,17 % und somit unter dem Vorjahreswert von 2,55 %.

1 J. P. Morgan ist ein US-amerikanischer Finanzdienstleister, der zahlreiche internationale Rentenindizes berechnet und veröffentlicht.

Ertragslage

Konzernbilanzergebnis

in Mio. € 2023 2022 Änderung
Umsatzerlöse 2.413,7 2.188,4 + 225,3
Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Bestands an fertigen/unfertigen Erzeugnissen + 304,2 + 201,1 + 103,1
Andere aktivierte Eigenleistungen 73,7 18,6 + 55,1
Sonstige betriebliche Erträge 470,1 888,7 - 418,6
Materialaufwand 1.217,8 1.053,6 + 164,2
Personalaufwand 1.105,3 1.046,4 + 58,9
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 460,2 437,8 + 22,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 745,9 496,2 + 249,7
Beteiligungsergebnis + 539,9 - 266,9 + 806,8
Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen + 217,0 + 202,3 + 14,7
Zinsergebnis + 78,6 - 40,6 + 119,2
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 521,3 58,0 + 463,3
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 34,8 - 70,5 + 35,7
Ergebnis nach Steuern 11,9 29,1 - 17,2
Sonstige Steuern - 29,0 - 28,7 - 0,3
Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn - 5,2 -- - 5,2
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag - 22,3 0,4 - 22,7
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende Verluste (Vorjahr Gewinne: 0,4 Mio. €) + 22,3 - 0,4 + 22,7

Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr 2023 2.413,7 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 225,3 Mio. € gestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Umsatzanstieg mit 195,8 Mio. € aus Umsatzsteigerungen und der Einbeziehung von Neuerwerben bei der RSBG SE. Auch die Vivawest und die RAG tragen mit rund 37,1 Mio. € zu der positiven Entwicklung des Umsatzes bei. Ursächlich hierfür waren bei der Vivawest höhere Mieterlöse.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen um 418,6 Mio. € unter Vorjahresniveau. Insbesondere resultiert die Verringerung aus der im Vorjahr erfolgten Auflösung der Rückstellung für Ewigkeitslasten im RAG-Stiftung-Konzern.

Der Materialaufwand ist um 164,2 Mio. € auf 1.217,8 Mio. € gestiegen. Dieser resultiert im Wesentlichen aus Einbeziehungen von Neuerwerben bei der RSBG SE um 120,0 Mio. € sowie bei der Vivawest durch höhere branchentypische Aufwendungen für Betriebskosten und Instandhaltungen und durch Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke des Bauträgergeschäfts. Gegenläufig verzeichnet die RAG einen Rückgang in Höhe von 25,8 Mio. € durch Ausweisänderung der Zuführungen zu den Rückstellungen für Bergschäden, die in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen überführt worden sind sowie durch einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Materialverbrauch.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 249,7 Mio. € gestiegen und betragen nun 745,9 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus der Zuführung der Rückstellungen für Bergschäden sowie der Zuführung der Rückstellung für personelle Abwicklungskosten bei der RAG, welche durch eine turnusmäßige Überprüfung der Bemessungsgrundlage von 115,2 Mio. € verursacht worden sind. Des Weiteren trägt die Zuführung zu der Rückstellung für Ewigkeitslasten in Höhe von 78,5 Mio. € und die Einbeziehung von Neuerwerben bei der RSBG SE in Höhe von 54,6 Mio. € zu einem höheren sonstigen betrieblichen Aufwand bei.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Beteiligungsergebnis um 806,8 Mio. € auf 539,9 Mio. € gestiegen. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch die Fortschreibung des Equity-Buchwertes der Evonik zum Bilanzstichtag.

Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens gab es eine Veränderung um 463,3 Mio. € auf 521,3 Mio. €. Diese basieren auf voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen von Wertpapieren des Anlagevermögens im Wesentlichen durch angemeldete Insolvenzverfahren von Immobilienunternehmen (268,6 Mio. €) sowie gesunkenen Börsenkurse.

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das konzernweite Finanzmanagement erfolgt unter Beachtung der Kriterien Liquidität und Rentabilität und unter besonderer Berücksichtigung der finanzwirtschaftlichen Risiken. Die zentrale Aufgabe besteht darin, die Unternehmensfinanzierung sicherzustellen, das heißt: die Versorgung des Konzerns mit Liquidität, um sämtliche finanzielle Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Daraus leiten sich als funktionale Schwerpunkte das Asset- und Treasury-Management, die Finanzadministration sowie das finanzwirtschaftliche Risikomanagement ab.

Weitere zentrale Aufgabe ist es, die Finanzierung der Ewigkeitslasten nach Auslaufen des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland sicherzustellen. Aufgrund der laufenden operativen Geschäftstätigkeiten und der Finanzaktivitäten ist der Konzern grundsätzlich finanziellen Risiken ausgesetzt.

Bei allen Finanztransaktionen wird eine strikte Trennung der Funktionen Handel und Abwicklung eingehalten. Die Revisionssicherheit des Finanzmanagements ist durch Standardisierung und Systematisierung der Abläufe, Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Informationen sowie Funktionstrennung gewährleistet. Im Verhältnis zu Banken und anderen Kontrahenten für Finanztransaktionen wird ein hohes Maß an Unabhängigkeit angestrebt. Im Rahmen der Bankenpolitik sind für das Gesamtexposure Limite und Bonitätsanforderungen so definiert, dass möglichst kurzfristig ein Kontrahent durch einen anderen ersetzt werden kann.

Die Anlagestrategie der RAG-Stiftung sieht vor, die Investments breit auf die verschiedenen Anlageklassen und Anlagemärkte zu streuen und die Strategie der Diversifizierung konsequent weiterzuentwickeln, um so die Erträge zu stabilisieren und auf die bestehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten reagieren zu können.

Kapitalflussrechnung

RAG-Stiftung-Konzern: Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)

in Mio. € 2023 2022 Änderung
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 578,3 558,9 + 19,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 623,4 - 28,5 - 594,9
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 392,1 - 839,4 + 1.231,5
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 178,5 841,6 - 663,1
Veränderung des Finanzmittelbestandes aufgrund Änderung des Konsolidierungskreises / Wechselkursänderungen 9,8 45,7 - 35,9
Finanzmittelfonds zum Jahresende 535,3 578,3 - 43,0

Die Kapitalflussrechnung des Konzerns wird nach dem Rechnungslegungsstandard DRS 21 aufgestellt und ist im Konzernanhang vollständig dargestellt.

Der für die Kapitalflussrechnung zugrunde liegende Finanzmittelfonds ist nach DRS 21 der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Daher wird der Bestand an flüssigen Mitteln am Jahresanfang im Wesentlichen um Termingelder mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten zum Erwerbszeitpunkt in Höhe von 70,0 Mio. € und der Bestand an flüssigen Mitteln zum Jahresende um Termingelder in Höhe von 80,0 Mio. € korrigiert, da diese nach DRS 21 nicht im Finanzmittelfonds zu erfassen sind.

Ausgehend von einem Konzernjahresfehlbetrag von 22,3 Mio. €, korrigiert um zahlungsunwirksame Sachverhalte, die im Wesentlichen aus der Abnahme der Rückstellungen in Höhe von 362,1 Mio. €, aus Abschreibungen und Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 967,0 Mio. €, aus einem negativen Saldo von Gewinnen und Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von 290,7 Mio. €, aus einer Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva in Höhe von 349,7 Mio. € sowie einer Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva in Höhe von 560,5 Mio. €, aus einem negativem Saldo der sonstigen Beteiligungserträge in Höhe von 756,9 Mio. €, einem positiven Saldo der sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge in Höhe von 147,4 Mio. € sowie aus einem negativen Saldo der Zinsaufwendungen und Zinserträge in Höhe von 78,7 Mio. € resultieren, ergibt sich ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 623,4 Mio. €.

Aus dem Cashflow der Investitionstätigkeit resultiert ein Mittelzufluss in Höhe von 392,1 Mio. €. Ursächlich hierfür sind vor allem Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens, Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen, Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie erhaltene Dividenden und Zinsen. Insgesamt überwiegen die Mittelabflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelzuflüsse aus der Investitionstätigkeit.

Aus dem Cashflow der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Mittelzufluss in Höhe von 178,5 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch die Aufnahme von (Finanz-) Krediten. Gegenläufige Effekte resultieren aus gezahlten Dividenden an andere Gesellschafter und aus gezahlten Zinsen.

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds zum Jahresende kann dem Konzernanhang entnommen werden.

Entwicklung der Investitionen

RAG-Stiftung-Konzern: Sach- und Finanzinvestitionen

in Mio. € 2023 2022 Änderung
Sachinvestitionen * 750,5 874,6 - 124,1
Finanzinvestitionen 1.140,7 2.273,3 - 1.132,6
Summe 1.891,2 3.147,9 - 1.256,7

* inkl. 29,9 Mio. € (Vorjahr: 76,6 Mio. €) Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung

Der Schwerpunkt der Sachinvestitionen liegt bei der RAG bei Maßnahmen zur Grubenwasserhaltung im Zusammenhang mit den im Jahr 2014 gemäß § 4 Erblastenvertrag an die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland versandten Konzepten zur langfristigen Optimierung der Grubenwasserhaltung. Des Weiteren beinhalten die Sachinvestitionen bei der Vivawest im Wesentlichen Investitionen in den Immobilienbestand und hier insbesondere in Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Sachinvestitionen um 124,1 Mio. € gesunken.

Die Finanzinvestitionen entfallen im Wesentlichen auf den Erwerb von sonstigen Kapitalanlagen (558,0 Mio. €) sowie den Wertpapieren des Anlagevermögens (462,5 Mio. €).

Kapitalstruktur - Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten

RAG-Stiftung-Konzern: Bilanz- Passiva

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Änderung
Eigenkapital 1.779,4 1.892,5 - 113,1
Stiftungskapital 2,0 2,0 -
Ergebnisrücklagen 435,1 460,3 - 25,2
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung - 5,5 + 14,9 - 20,4
Nicht beherrschende Anteile + 1.347,8 + 1.415,3 - 67,5
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,9 24,8 - 23,9
Rückstellungen 20.843,3 21.191,9 - 348,6
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.403,4 3.420,6 - 17,2
Steuerrückstellungen 145,1 205,0 - 59,9
Übrige Rückstellungen 17.294,8 17.566,3 - 271,5
Verbindlichkeiten 10.206,9 9.614,6 + 592,3
Rechnungsabgrenzungsposten 64,7 46,0 + 18,7
Passive latente Steuern 784,3 780,2 + 4,1
Summe Passiva 33.679,5 33.550,0 + 129,5

Das Stiftungskapital der RAG-Stiftung beträgt unverändert 2,0 Mio. €. Mit 435,1 Mio. € sind die Ergebnisrücklagen im Vergleich zum Vorjahr um 25,2 Mio. € gesunken. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung sank im Vorjahresvergleich um 20,4 Mio. € auf 5,5 Mio. €. Sowohl die ausgewiesenen Ergebnisrücklagen als auch die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung sind durch die spätere dauerhafte und nachhaltige Finanzierung der Ewigkeitslasten in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Satzung gebunden. Darüber hinaus werden nicht beherrschende Anteile in Höhe von insgesamt +1.347,8 Mio. € ausgewiesen.

RAG-Stiftung-Konzern: Übersicht der Finanzlage

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Änderung
Eigenkapital 1.779,4 1.892,5 - 113,1
Langfristiges Fremdkapital * 27.467,7 27.649,1 - 181,4
Anteil langfr. Rückstellungen an Bilanzsumme (%) ** 59,1 66,2 - 7,1
Kurzfristiges Fremdkapital * 4.432,3 4.008,4 + 423,9
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 623,4 - 28,5 - 594,9
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 178,5 841,6 - 663,1

* inkl. RAP (Vorjahr angepasst)
** inkl. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung.

Die Fremdkapitalquote beträgt 94,7 % (Vorjahr: 94,3 %). Die kurzfristigen Schulden haben einen Anteil von 13,9 % (Vorjahr: 12,7 %) am gesamten Fremdkapital.

Per Saldo ist das Fremdkapital um 242,5 Mio. € gestiegen. Das Fremdkapital ist geprägt durch die Rückstellungen zur Abdeckung der Ewigkeitslasten und weiterer Risiken aus geschäftlichen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

RAG-Stiftung-Konzern: Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Änderung
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.403,4 3.420,6 - 17,2
Steuerrückstellungen 145,1 205,0 - 59,9
Rückstellungen für Bergschäden 1.893,8 1.993,8 - 100,0
Rückstellung für Ewigkeitslasten 11.928,6 12.116,1 - 187,5
Sonstige Rückstellungen 3.472,4 3.456,4 + 16,0
Rückstellungen für Rekultivierung und Umweltschutz 592,8 571,4 + 21,4
Rückstellungen für Schachtverfüllungen 803,9 843,4 - 39,5
Rückstellungen für Abbruchverpflichtungen 428,4 443,1 - 14,7
Rückstellungen für den Belegschaftsbereich 867,0 784,1 + 82,9
Rückstellungen für Sozialplanleistungen 87,0 118,5 - 31,5
Rückstellungen für übrige Risiken 693,3 695,9 - 2,6
Summe Rückstellungen 20.843,3 21.191,9 - 348,6

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind im Jahr 2023 um 17,2 Mio. € gesunken. Die Veränderungen ergeben sich im Wesentlichen aus ergebniswirksamen Veränderungen sowie aus Inanspruchnahmen für laufende Fälle.

Auch die Rückstellung für Ewigkeitslasten, ist im Geschäftsjahr im Wesentlichen aufgrund von Inanspruchnahmen gesunken.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen steigen insbesondere die Rückstellungen für den Belegschaftsbereich (82,9 Mio. €) aufgrund von Zuführungen bedingt durch eine Anpassung des Mengen- sowie des Wertegerüstes. Im Vergleich zum Vorjahr sind auch die Rückstellungen für Rekultivierung und Umweltschutz (21,4 Mio. €) höher ausgewiesen. Gegenläufig sind die Rückstellungen für Schachtverfüllung (39,5 Mio. €), die Rückstellungen für Abbruchverpflichtungen (14,7 Mio. €) sowie die Rückstellungen für Sozialplanleistungen (31,5 Mio. €) durch Inanspruchnahmen gesunken.

Die Rückstellungen sinken insgesamt um 348,6 Mio. € auf 20.843,3 Mio. €.

Die Rückstellungskategorien für Altersversorgung, Bergschäden, Schachtverfüllungen und Belegschaftsbereich beinhalten auch die Lasten, die nach der Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiterbestehen und die nicht vom Ewigkeitslastenvertrag gedeckt sind. Die Finanzierung der Deckungslücken dieser Altlasten ist durch den Bewilligungsbescheid 2019 bis zu einem Betrag von 2.121,0 Mio. € gesichert. Zum 31. Dezember 2023 ist dieser Betrag voll ausgeschöpft.

Die Gesamthöhe der Alt- und Ewigkeitslasten ist neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlage wesentlich von künftigen Preis- und Zinsentwicklungen abhängig. Änderungen dieser Parameter haben entscheidenden Einfluss auf die Höhe der entsprechenden Rückstellungen. Die genauen Bilanzierungsmethoden können dem Konzernanhang entnommen werden.

Der RAG-Stiftung-Konzern weist zum Bilanzstichtag Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 10.206,9 Mio. € (Vorjahr 9.614,6 Mio. €) aus, wovon 3.462,2 Mio. € (Vorjahr 3.003,2 Mio. €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausweisen.

RAG-Stiftung-Konzern: Freie Kreditlinien

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit Restlaufzeit
in Mio. € bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt
Bilaterale Kreditlinien 574,8 249,6 824,4 627,6 110,5 738,1
Inanspruchnahme 432,0 125,6 557,6 215,0 81,7 296,7
freie bilaterale Kreditlinien 142,8 124,0 266,8 412,6 28,8 441,4

Die Zinsstruktur der Finanzschulden ist im Wesentlichen geprägt durch die Verzinsung der Anleihen auf Evonik-Aktien in Höhe von - 0,04 % bis 2,06 % (Vorjahr: - 0,65 % bis 1,88 %) mit Laufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von 500,0 Mio. €, bis zu fünf Jahren in Höhe von 500,0 Mio. € und länger als fünf Jahren in Höhe von 1.000,0 Mio. €. Die Zinsstruktur der Finanzschulden wird außerdem wesentlich bestimmt durch die variable Verzinsung der Kreditfinanzierung im Bereich der Vivawest in Höhe von 2,16 % bis 3,67 % (Vorjahr: 1,96 % bis 2,24 %) und durch die festverzinsliche Kreditfinanzierung im Bereich der Vivawest in Höhe von 1,22 % bis 1,54 % (Vorjahr: 1,35 % bis 2,47 %).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 33,7 Mrd. € und ist um rund 0,1 Mrd. € höher als im Vorjahr.

RAG-Stiftung-Konzern: Bilanz - Aktiva

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Änderung
Anlagevermögen 29.177,5 29.442,2 - 264,7
Immaterielle Vermögensgegenstände 527,5 359,5 + 168,0
Sachanlagen 11.167,1 10.852,7 + 314,4
Finanzanlagen 17.482,9 18.230,0 - 747,1
Umlaufvermögen 4.471,0 4.081,1 + 389,9
Vorräte 2.379,7 2.013,3 + 366,4
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.207,5 1.160,1 + 47,4
Sonstige Wertpapiere 257,6 251,5 + 6,1
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 626,2 656,2 - 30,0
Rechnungsabgrenzungsposten 31,0 26,7 + 4,3
Summe Aktiva 33.679,5 33.550,0 + 129,5

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2023 um 264,7 Mio. € auf 29.177,5 Mio. € gesunken. Ursächlich hierfür sind insbesondere die negativen Effekte bei den Finanzanlagen mit - 747,1 Mio. €. Diese konnten durch die Zunahme des Sachanlagevermögens in Höhe von 314,4 Mio. € sowie der immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 168,0 Mio. € jedoch etwas kompensiert werden. Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 86,6 % (Vorjahr: 87,8 %).

Das Umlaufvermögen erhöhte sich zum Stichtag um 389,9 Mio. € auf 4.471,0 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert die Zunahme aus der Erhöhung der Vorräte in Höhe von 366,4 Mio. € sowie den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 47,4 Mio. €. Gegenläufig ist der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks um 30,0 Mio. € gesunken.

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme liegt zum 31. Dezember 2023 bei 13,3 % (Vorjahr: 12,2 %).

Wesentliche nichtfinanzielle Themen

Belegschaftsentwicklung

Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.696 Personen auf 13.303 Personen gestiegen.

Die Veränderung des Personalbestandes um 1.715 Personen resultiert aus der RSBG SE, im Wesentlichen aus der Einbeziehung von Neuerwerben. Indessen ist die Mitarbeiterzahl bei den weiteren Konzerngesellschaften weitgehend konstant geblieben.

RAG-Stiftung-Konzern: Belegschaft

Stand Jahresende 2023 2022
RAG-Stiftung 29 24
RAG 659 720
Vivawest 2.442 2.405
RSBG SE 10.173 8.458
Gesamtbelegschaft 13.303 11.607

Forschung und Entwicklung

Die Ausgaben für den Bereich Forschung und Entwicklung im RAG-Stiftung-Konzern betrugen im Jahr 2023 18,7 Mio. € und entfallen im Wesentlichen auf Projekte von RSBG SE-Gesellschaften.

Die Märkte der RSBG SE-Beteiligungen sind einem hohen technologischen Innovationsdruck unterworfen, dementsprechend sind alle Unternehmen stark in Forschung und Entwicklung engagiert, um die Markterfordernisse zu erfüllen und den erreichten technologischen Vorsprung zu halten.

Um die Zukunftsfähigkeit innerhalb der Unternehmensgruppe voranzutreiben, wurde eine neue global agierende Abteilung für Digitales / Innovation geschaffen, deren Aufgabe es ist, Bereiche und Abteilungen zu koordinieren, die auf die Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche ausgerichtet sind, um Anwendungen zu verbessern und weiterzuentwickeln. Des Weiteren wurden in der Unternehmensgruppe zahlreiche internationale Patente und andere Schutzrechte entwickelt und angemeldet.

Chancen- und Risikobericht

Im RAG-Stiftung-Konzern verfügen zum einen die RAG-Stiftung über ein Chancen- und Risikomanagement (im Folgenden als Risikomanagement bezeichnet) und zum anderen die RAG, die Vivawest und die RSBG SE jeweils über ein eigenständiges Risikomanagementsystem, da dort die originäre Risikoverantwortung für die Geschäftsrisiken und deren Management liegt.

Chancen- und Risikomanagement (vereinfachend kurz: Risikomanagement) ist bei der RAG-Stiftung ein kontinuierlicher und dynamischer Prozess, der bei der Planung beginnt und konsequent in alle Bereiche hineinwirkt. Das Risikomanagementsystem integriert alle systematischen Maßnahmen in einem Gesamtansatz zum Zwecke der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Kontrolle der Risiken, die die Zielerreichung der RAG-Stiftung beeinträchtigen können.

Die Vorgaben für das Risikomanagement sind in der "Richtlinie Risikomanagement" niedergelegt. Demnach beinhaltet das Risikomanagement der RAG-Stiftung neben organisatorischen Sicherungsmaßnahmen, internen Kontrollsystemen und bereichsspezifischen Risiken auch die interne Revision der RAG als prozessunabhängige Kontrollinstanz.

Ein vom Vorstand benannter Bereichsleiter nimmt die Funktion des Risikomanagers wahr. Dieser überwacht das Risikomanagementsystem und koordiniert die Berichterstattung gegenüber dem Vorstand der RAG-Stiftung über Chancen und Risiken der strategischen Beteiligungen sowie der RAG-Stiftung selbst. Für die Identifizierung und Bewertung von Risiken sowie für die Formulierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikohandhabung sind die jeweiligen Bereichsleiter der RAG-Stiftung verantwortlich. Die Bereiche der RAG-Stiftung haben im Rahmen des Risikomanagements folgende Aufgaben und Verantwortungen: Berichterstattung über Chancen und Risiken im Rahmen des Monatsberichts, Darstellung von Chancen und Risiken in der Mittelfristplanung und gegebenenfalls Sofortberichterstattung an den Vorstand.

Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten ziel- oder bestandsgefährdenden Charakter für die RAG-Stiftung aufweisen, werden die Risiken klassifiziert gemäß ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen bezogen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Skalen zur Beurteilung dieser beiden Indikatoren sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos klassifiziert die RAG-Stiftung nach den Kriterien "eher unwahrscheinlich", "möglich" und "wahrscheinlich".

Beschreibung Eintrittswahrscheinlichkeit
Eher unwahrscheinlich 0 % bis 32 %
Möglich 33 % bis 65 %
Wahrscheinlich 66 % bis 100 %

Die Bewertung der möglichen Auswirkungen erfolgt nach den qualitativen Kriterien in aufsteigender Reihenfolge: "gering", "moderat" und "erheblich".

Grad der Auswirkungen Definition der Auswirkungen
Gering Niedrige negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage
Moderat Moderate negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage
Erheblich Wesentliche negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage

Gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen bezogen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RAG-Stiftung werden die Risiken als "niedrig", "mittel" oder "hoch" klassifiziert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Grad der Auswirkungen
Gering Moderat Erheblich
66 % bis 100 % Niedrig Mittel Hoch
33 % bis 65 % Niedrig Mittel Mittel
0 % bis 32 % Niedrig Niedrig Mittel

Aus den Hauptrisikofeldern der RAG-Stiftung ergeben sich nachfolgend wesentliche Risikokategorien:

Risiko Ewigkeitslasten:

Am 14. August 2007 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und der RAG-Stiftung der Erblastenvertrag im Rahmen der sozialverträglichen Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland (Erblastenvertrag) geschlossen. In diesem Vertrag wurde zum einen die Gewährleistung der Länder (und zu einem Drittel des Bundes) für den Fall geregelt, dass das Vermögen der RAG-Stiftung zur Finanzierung der Ewigkeitslasten nicht ausreicht, zum anderen wurden die Ewigkeitslasten des Bergbaus der RAG definiert. Ewigkeitslasten in diesem Sinne sind Maßnahmen zur Durchführung der Grubenwasserhaltung und der Grundwasserreinigung an kontaminierten Standorten sowie zur Verwaltung, Abwicklung oder Beseitigung von Dauerbergschäden in Form von durch den Bergbau verursachten Absenkungen der Erdoberfläche.

Der ökonomische Wert der Ewigkeitslasten zum Jahresende 2023 ist vereinfacht der Barwert einer ewigen Zahlungsreihe, die im Mittel mit der jeweiligen Preissteigerungsrate wächst. Der Barwert einer ewigen Rente ergibt sich durch Division der anfänglichen regelmäßigen Auszahlung durch den Zinssatz, bei Berücksichtigung von Preissteigerungen durch den Realzinssatz, das heißt die Differenz von Zinssatz und Preissteigerungsrate. Die Höhe der Ewigkeitslasten ist daher neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlagen insbesondere von der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig.

Für jede Ewigkeitslast wird eine Ausgabenreihe vom jeweiligen Bilanzstichtag an für die jeweils kommenden 61 Jahre ermittelt. Die Gesamtverpflichtung der jeweiligen Ewigkeitslast ermittelt sich aus der Summe der auf den Bilanzstichtag abgezinsten temporären Ausgabenreihe über 60 Jahre und dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Barwert der ewigen Rente ab dem 61. Jahr.

Der Barwert der ewigen Rente wird unter Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR) berechnet. Dieser wird jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und betrug im Jahr 2023 3,62 %. Unter Berücksichtigung einer unterstellten Preissteigerungsrate von 2,00 % ergibt sich 2023 ein Realzins von 1,62 %.

Die ersten 50 Jahre der Ausgabenreihe der jeweiligen Ewigkeitslast werden anhand der durch die Deutsche Bundesbank zum jeweiligen Bilanzstichtag veröffentlichten handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve mit Zinssätzen zwischen 0,99 % und 1,8 % (Vorjahreszinssätze: 0,43 % und 1,54 %) auf den Bilanzstichtag laufzeitadäquat diskontiert. Um einen Zinssprung zu vermeiden, wird zur Überleitung auf die UFR eine Konvergenzphase über zehn Jahre verwendet. In dieser Konvergenzphase werden die Zinssätze zur Abzinsung auf den Bilanzstichtag anhand einer linearen Interpolation zwischen dem HGB-Zins mit einer Restlaufzeit von 50 Jahren und der UFR ermittelt.

Zur Indizierung der Ausgaben für Ewigkeitslasten wird nach Ablauf der Detailplanungsphase grundsätzlich eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2,0 % angesetzt. Dies folgt der Methodik der Bestimmung der UFR. Es handelt sich somit bei der Preissteigerungsrate um das Inflationsziel der EZB für den Euroraum.

Der so ermittelte Wert der Gesamtverpflichtung für Ewigkeitslasten beträgt 32,8 Mrd. €. Der Vorjahreswert betrug 30,6 Mrd. €.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus Ewigkeitslasten stuft die RAG-Stiftung die Eintrittswahrscheinlichkeit als "wahrscheinlich" ein, den Grad der Auswirkungen allerdings nur als "moderat". Der Rückstellungsbedarf für Ewigkeitslasten wird in den nächsten Jahren leicht steigen, sich dann perspektivisch aber auf einem konstanten Niveau bewegen oder sogar leicht sinken. Davon unabhängig ist jedoch ihre Fähigkeit, den mit der Inflation ansteigenden Auszahlungsstrom zur Finanzierung der Ewigkeitslasten nachhaltig aus Beteiligungs- und Kapitalerträgen zu finanzieren. Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Risiko aus Ewigkeitslasten daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der Kapitalanlage:

Das Kuratorium der RAG-Stiftung hat im Jahr 2008 eine "Allgemeine Kapitalanlagerichtlinie der RAG-Stiftung" (KARL) genehmigt und gelegentlichen Anpassungen zugestimmt, zuletzt mit Beschluss vom 10. Mai 2021. Die KARL bestimmt die Rahmenvorgaben für die Kapitalanlage - mit Ausnahme der Beteiligungen an Vivawest und Evonik - und legt die Grundsätze der Anlagepolitik sowie des Risikocontrollings der Kapitalanlagen fest.

Zum Jahresende 2023 waren 35,0 % der Kapitalanlagen der RAG-Stiftung in Rentenpapieren angelegt, weitere 6,0 % in Aktien sowie 20,2 % in Immobilien- und Infrastrukturinvestments. Auf internationale Private-Equity-Investments und auf mittelständische Beteiligungen entfielen zusammen 37,5 %. Aus dieser Asset-Allokation resultiert eine hohe Zinssensitivität: Steigende Marktzinsen führen zu negativen Marktwertveränderungen, sinkende umgekehrt zu Kursgewinnen.

Finanzwirtschaftliche Risiken bei der RAG-Stiftung betreffen generell Kredit- und Marktpreisrisiken aus der Anlage der finanziellen Mittel, um die Rückstellung für Ewigkeitslasten zu decken. Ziel der Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken durch ein systematisches Risikomanagement zu begrenzen. Dies kann zwar nicht den völligen Ausschluss finanzwirtschaftlicher Risiken bedeuten, wohl aber deren Steuerung innerhalb vorgegebener Limite. Die Überwachung der Kapitalanlagen ist integraler Bestandteil des Tagesgeschäfts der RAG-Stiftung. Basis der Steuerung der Kapitalanlagen ist das jeweilige Risikobudget, das sich an der Risikotragfähigkeit orientiert und vom Investitionskomitee der RAG-Stiftung festgelegt wird. Die Auslastung des Risikobudgets wird regelmäßig ermittelt, dokumentiert und dem Vorstand berichtet. Dabei wird das aktuelle Risiko der Kapitalanlage mithilfe eines Value-at-Risk-Ansatzes (VaR) gemessen. Zur Reduzierung finanzwirtschaftlicher Risiken, zur Währungsabsicherung und zur risikogesteuerten flexiblen Anpassung der Asset-Klassen werden bei der RAG-Stiftung im Sondervermögen "RAGS-FundMaster" auch derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Risiken von im Direktbestand gehaltenen Kapitalanlagen unterliegen ebenfalls dem Risikomanagement der RAG-Stiftung. Die Investitionsentscheidung erfolgt nach einer sorgfältigen Due Diligence ggf. unter Hinzuziehung externer rechtlicher und wirtschaftlicher Berater und bei Überschreiten der festgelegten Schwellenwerte durch eine Vorstandsentscheidung, in den anderen Fällen durch das Investitionskomitee oder den Leiter Assetmanagement. Die laufende Betreuung der Investments erfolgt im Finanzbereich der RAG-Stiftung. Dazu werden, soweit vereinbart, Aufsichtsratsmandate wahrgenommen, Gespräche mit dem Management geführt, öffentlich zugängliche Informationen zu den Unternehmen ausgewertet und die Entwicklungen an den Märkten verfolgt. Die Erkenntnisse werden regelmäßig im Finanzbereich erörtert, Handlungsanweisungen erarbeitet, z.B. Reduzierung des Aktienanteils bei börsennotierten Gesellschaften, Fragen an das Management der Gesellschaften formuliert etc. und Entscheidungen umgesetzt.

Zum Jahresende 2023 waren rund 40 % der Kapitalanlagen im "RAGS-FundMaster" angelegt, einem durch eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwalteten Spezial-Sondervermögen gemäß KAGB. In diesem Spezial-Sondervermögen haben verschiedene Asset-Manager durch die RAG-Stiftung spezifische Anlageaufträge erhalten. Diese unterliegen jeweils Investment-Guidelines, die wiederum im Einklang mit der "Allgemeinen Kapitalanlagerichtlinie" (KARL) stehen müssen. Auch die KVG ist verpflichtet, die Einhaltung dieser Investment-Guidelines jederzeit sicherzustellen. Sämtliche liquide Wertpapiere der RAG-Stiftung werden von einer einzigen Depotbank als "Global Custodian" verwahrt. Damit ist die Grundlage für ein einheitliches Risikocontrolling und eine transparente Darstellung des Gesamtbestands der Kapitalanlagen der RAG-Stiftung geschaffen.

Von den verbleibenden rund 60 % der Kapitalanlagen wird ein Teil in liquiden Wertpapieren direkt gehalten. Der Rest entfällt auf illiquide Investitionen in Immobilien- und Infrastrukturfonds einerseits sowie Private-Equity-Fonds und direkte Unternehmensbeteiligungen andererseits.

Private-Equity-Fonds wie auch Immobilien- und Infrastrukturinvestments sind dadurch gekennzeichnet, dass sie ein sehr geringes Maß an Liquidität aufweisen. Dieses Liquiditätsrisiko, das die RAG-Stiftung angesichts ihrer Verpflichtungsstruktur gut tragen können, wird durch eine entsprechende Illiquiditätsprämie kompensiert. Im Übrigen gilt für illiquide Investments wie für ihre gesamten Kapitalanlagen das Prinzip hoher Diversifikation. Die RAG-Stiftung investiert in unterschiedliche Manager, unterschiedliche Bereiche des Private-Equity-Marktes, unterschiedliche Größenklassen und unterschiedliche Regionen. Insbesondere wird stetig investiert, sodass eine risikomindernde breite Streuung über die einzelnen Auflagejahre, die sogenannten Vintage Years, erreicht wird. Auch bei Immobilien- und Infrastrukturinvestments werden unterschiedliche Manager beauftragt, in unterschiedliche Länder, Regionen und Städte sowie unterschiedliche Immobilienklassen (Wohnen, Büro, Hotel, Highstreet, Logistik, Fachmärkte etc.) zu investieren.

Aufgrund der weltweit gestiegenen Zinsen bei gleichzeitig hoher Inflation ist es bereits zu Abwertungen bei Immobilieninvestments gekommen. Diese Entwicklung könnte sich im Jahr 2024 fortsetzen. Zusätzlich könnte eine gedämpfte Nachfrage nach Bestands- und Neuimmobilien zu geringeren Mieten und geringeren Bewertungen bei direkt gehaltenen Immobilien und Immobilienfonds führen.

Die Aussagen zur geringen Liquidität gelten auch für die Investitionen in Mittelstandsunternehmen durch die RSBG SE. Das höhere Risiko durch deutlich geringere Granularität versucht das Management durch eine intensive Due Diligence vor dem Kauf einer Beteiligung, durch eine Weiterentwicklung des Beteiligungscontrollings, durch einen verstärkten Einfluss über den Aufsichts- oder Beirat bei Minderheitsbeteiligungen sowie einen direkten Einfluss auf die Geschäftsführungen bei Mehrheitsbeteiligungen zu kompensieren.

Bei der Bewertung und Berechnung der Risiken aus den Kapitalanlagen bedient sich die RAG-Stiftung des professionellen Dienstleisters RMC Risk-Management-Consulting GmbH, Frankfurt am Main.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus der Kapitalanlage stuft die RAG-Stiftung im Hinblick auf die ergriffenen Maßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" ein, den Grad der Auswirkungen wegen der breiten Diversifizierung als "moderat". Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Kapitalanlagerisiko daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der RAG AG:

Nicht absehbare Veränderungen der Berechnungsparameter Zins und Preis können erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Je nach Richtung der Entwicklung sind die Abweichungen als Risiko oder Chance zu werten.

Die derzeit hohen Preissteigerungsraten wurden grundsätzlich in der Mittelfristplanung angemessen berücksichtigt. Geringere Preissteigerungsraten als in der Mittelfristplanung berücksichtigt können zu einer Ergebnisverbesserung durch geringeren Aufwand im Zusammenhang mit den Rückstellungen führen.

Aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen, wie behördliche Vorgaben oder technische Entwicklungen und sich ändernde Bemessungsgrundlagen, können sich Anpassungen bei den Rückstellungen ergeben. Weitere Veränderungen bei den versicherungsmathematischen Parametern können Rückstellungsveränderungen für die Altersversorgung zur Folge haben.

Hinsichtlich der zum 1. Januar 2024 sowie 2027 im Drei-Jahres-Turnus anstehenden Anpassung der laufenden Leistungen der leistungsorientierten Zusagen des Bochumer Verbandes gemäß § 16 BetrAVG wurden im Ergebnis 2023 und in der Mittelfristplanung deutliche Belastungen berücksichtigt. Je nach Entwicklung der zugrundeliegenden Parameter sind weitere Belastungen im gesamten Mittelfristzeitraum nicht auszuschließen.

Die hier genannten Ergebnisrisiken beinhalten in Summe ein erhebliches Schadenspotenzial. Auch unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden operativen und bilanziellen Gegensteuerungsmaßnahmen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit einer negativen Ergebnisabweichung als wahrscheinlich eingeschätzt.

Risiken und Chancen aus der RSBG SE:

Die Chancen für die Beteiligungen der RSBG SE liegen in dem sich ständig beschleunigenden technologischen Fortschritt in Kombination mit dem zunehmenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit in allen Teilen der Welt und den Schlüsselmärkten. Durch die Zukäufe an Beteiligungsunternehmen in den vergangenen Jahren können weitere Synergien gehoben werden, indem die globale Präsenz und die Integration der verschiedenen Gesellschaften innerhalb der Gruppen weiter vorangetrieben werden. Die Flexibilität der RSBG SE-Beteiligungen, einerseits lokale Projekte übernehmen und andererseits globale Megaprojekte managen zu können, ist eine besondere Stärke. Die steigende Nachfrage nach Digitalisierung, Automatisierung und Robotik-Lösungen in verschiedenen Branchen bietet Wachstumspotenzial für ihr gesamtes Portfolio. Risiken werden in der politischen Stabilität, einem anhaltendem hohen Zinsniveau und insbesondere dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gesehen. Die Verfügbarkeit von IT-Systemen, die Sicherheit über eigene Daten sowie der Schutz von Kundendaten werden als Risiko gesehen. Durch Spiegelung der Server-Infrastruktur, Back-ups, Qualifiziertes IT-Personal und jährliche Prüfung der Informationssicherheits-Managementsysteme wird diesem Risiko begegnet.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus der RSBG SE stuft die RAG-Stiftung im Hinblick auf die ergriffenen Maßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" ein, den Grad der Auswirkungen wegen der breiten Diversifizierung als "moderat". Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Risiko aus der RSBG SE daher als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der Vivawest

Vivawest verfügt über ein eigenständiges Risikomanagementsystem, da dort die originäre Risikoverantwortung für die Geschäftsrisiken und deren Management liegt. Auch der Aufsichtsrat der Vivawest GmbH überwacht nicht nur den Rechnungslegungsprozess, sondern er befasst sich auch mit der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems sowie des internen Revisionssystems. Diesen Aufgaben kommen die Vertreter der RAG-Stiftung im Aufsichtsrat der Vivawest GmbH nach. Die RAG-Stiftung lässt sich durch regelmäßige Berichte informieren und überzeugt sich durch Analyse der Risiken und Maßnahmen von der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems.

Vivawest ist aufgrund ihres Betätigungsfeldes stark abhängig vom Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen und den Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation von Vivawest ist ein Risiko mit moderaten Auswirkungen für die RAG-Stiftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko sieht die RAG-Stiftung aufgrund des wenig volatilen Geschäfts von Vivawest als "eher unwahrscheinlich" an. Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Beteiligungsrisiko Vivawest daher unverändert als ein "niedriges Risiko" ein.

Beteiligungsrisiko Evonik

Die RAG-Stiftung ist Mehrheitsaktionärin der Evonik Industries AG. Somit wirken sich die Geschäftsrisiken des Evonik-Konzerns indirekt auch auf die RAG-Stiftung aus.

Die der RAG-Stiftung zufließenden Evonik-Dividenden sind ein wesentlicher Bestandteil der Erträge der RAG-Stiftung. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation von Evonik, die die Dividendenfähigkeit der Evonik Industries AG einschränkt, ist ein Risiko mit erheblichen Auswirkungen für die RAG-Stiftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko sieht die RAG-Stiftung aufgrund der diversifizierten Ausrichtung von Evonik als Spezialchemieunternehmen im mittleren Bereich als "möglich" an. Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Beteiligungsrisiko Evonik daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Geopolitische Risiken

Die Prognose für die Weltwirtschaft ist mit hohen Unsicherheiten behaftet. Schließlich könnte sich die Weltwirtschaft durch geopolitische Konflikte - wie den Ukraine-Krieg oder den Nahost-Konflikt - sowie durch Beeinträchtigungen von Handelsrouten anders entwickeln als erwartet. Auch der Konflikt zwischen China und den USA sowie aus den US-Präsidentschaftswahlen resultierende Unsicherheiten stellen ein potenzielles Risiko für die globale Wirtschaft dar.

Als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben viele westliche Staaten scharfe Sanktionen gegen Russland eingeführt. Die Maßnahmen umfassten neben speziellen Sanktionen gegen den Finanzsektor auch ein weitreichendes Technologie-Embargo. Der Krieg hat entscheidende Auswirkungen auf internationale Gütermärkte und sorgt in einer Phase hoher Inflation und abkühlender Weltkonjunktur für zusätzliche Unsicherheit.

Die Vermögenswerte von russischen Emittenten in den Kapitalanlagen und Beteiligungen liegen im nicht signifikanten Bereich. Generell besteht jedoch das Risiko, dass der Konflikt sich ausweitet und so die Wachstumsaussichten dämpfen könnte, was zu Kursabschlägen an den Kapitalmärkten und bei den Private-Equity-Beteiligungen führen könnte.

Für Evonik besteht die Möglichkeit, dass durch Veränderungen in den Lieferketten und auf den Absatzmärkten negative Auswirkungen auf ihr Geschäft eintreten können. Aus diesen Entwicklungen kann sich für den Kurswert der Evonik ein Rückgang der Marktkapitalisierung sowie für die RAG-Stiftung das Risiko einer verminderten Gewinnausschüttung ergeben. Für Vivawest werden keine wesentlichen Risiken gesehen, da diese ihre Vermietungstätigkeit im Wesentlichen in Nordrhein-Westfalen durchführt. Es wird davon ausgegangen, dass Mietnebenkosten aufgrund von höheren Energiekosten steigen könnten. Bei RSBG SE werden zurzeit nur Risiken bei einzelnen Beteiligungen gesehen, die im geringen Umfang Geschäftsbeziehungen zu Russland hatten. Bei RAG könnte sich ein Risiko durch eine langfristige Erhöhung der Energiekosten ergeben.

Gesamtbewertung der Chancen- und Risikolage

Die RAG-Stiftung muss die Ewigkeitslasten des subventionierten Steinkohlenbergbaus der RAG in Deutschland nach dessen Beendigung finanzieren. Aus heutiger Sicht ist der zukünftige Mittelzufluss aus der Veräußerung von weiteren Aktien der Evonik Industries AG, aus den Evonik-Dividenden, den Ausschüttungen der Vivawest und der RSBG SE sowie aus den Erträgen der Kapitalanlage ausreichend, um die erwarteten Mittelabflüsse zu decken. Chancen ergeben sich aus einer guten Kursentwicklung der Evonik-Aktie und aus einer erfolgreichen Kapitalanlage.

Die Gesamtbewertung der Risikolage der RAG-Stiftung zeigt, dass die vorhandenen Risiken unter Berücksichtigung der ergriffenen bzw. geplanten Maßnahmen einzeln oder in Wechselwirkung miteinander keine bestandsgefährdenden Auswirkungen auf die RAG-Stiftung haben.

Prognosebericht

Weltwirtschaftlicher Ausblick

Der Ausblick auf die Weltkonjunktur ist weiterhin von Unsicherheit geprägt. Zwar erweist sich die Weltwirtschaft als widerstandsfähig, doch in den meisten Ländern sind die kurz- und mittelfristigen Wachstumsaussichten nach wie vor gedämpft und die Abwärtsrisiken erhöht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet im Jahr 2024 trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage mit 3,1 % Wachstum für das globale BIP (2023: 3,1 %) und begründet es mit der überraschend starken Widerstandsfähigkeit zahlreicher Volkswirtschaften, insbesondere der USA sowie mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer. Außerdem erhält China fiskalische Unterstützung. Dennoch liegt das für 2023 prognostizierte globale Wachstum unter dem historischen jährlichen Durchschnitt von 3,8 % (2000 bis 2019). Die Vorhersage spiegelt die erhöhten Leitzinsen der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung sowie die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung wider. Als Folge daraus ist mit einem geringen Produktivitätswachstum zu rechnen.

Laut IWF geht die Inflation in den meisten Regionen schneller zurück als erwartet, da die Probleme auf der Angebotsseite und die restriktive Geldpolitik überwunden sind. Es wird prognostiziert, dass die globale Gesamtinflation im Jahr 2024 auf 5,8 % und im Jahr 2025 auf 4,4 % fallen wird, wobei die Prognose für 2025 nach unten korrigiert wurde.

Angesichts der rückläufigen Inflation und des stetigen Wachstums ist die Wahrscheinlichkeit einer harten Landung gesunken und die Risiken für das globale Wachstum sind weitgehend ausgewogen. Auf der anderen Seite könnte ein schneller Inflationsrückgang zu einer weiteren Lockerung der finanziellen Bedingungen führen. Eine lockerere Finanzpolitik als notwendig und als in den Projektionen angenommen könnte ein vorübergehend höheres Wachstum bedeuten, allerdings mit dem Risiko einer kostspieligeren Anpassung zu einem späteren Zeitpunkt. Eine Verschärfung der Probleme beispielsweise im Immobiliensektor in China oder bei Bürogebäuden in den USA sowie signifikante Steuererhöhungen könnten ebenfalls zu Wachstumsenttäuschungen führen.

Für die Vereinigten Staaten wird ein Rückgang des Wachstums von 2,5 % im Jahr 2023 auf 2,1 % im Jahr 2024 und 1,7 % im Jahr 2025 prognostiziert, wobei die verzögerten Auswirkungen der Straffung der Geldpolitik und die allmähliche Straffung der Finanzpolitik die Gesamtnachfrage bremsen könnten.

Das Wachstum im Euroraum wird laut Prognosen des IWF im Jahr 2024 bei 0,9 % liegen. Diese im Vergleich geringe Prognose ist auf die hohe Belastung durch den Krieg in der Ukraine zurückzuführen. Im Jahr 2025 wird eine Wachstumssteigerung auf 1,7 % prognostiziert. Es wird erwartet, dass der Aufschwung durch einen stärkeren Verbrauch der privaten Haushalte vorangetrieben wird, da die Auswirkungen des Energiepreisschocks nachlassen und die Inflation sinkt, was das Wachstum der Realeinkommen unterstützt.

Unternehmensausblick

Die RAG-Stiftung rechnet bei der Evonik Industries AG mit einer stabilen Dividende. Aufgrund ihrer im Jahresvergleich reduzierten Beteiligungsquote an dem Unternehmen wird der Dividendenzufluss in absoluter Höhe niedriger sein als im Vorjahr. Für die Vivawest GmbH und die RSBG SE erwartet die RAG-Stiftung für das Jahr 2024 Ausschüttungen auf Höhe des Vorjahresniveaus. Bei der RAG rechnet die RAG-Stiftung mit keiner Ergebnisbelastung aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Für die Kapitalerträge der RAG-Stiftung erwartet die RAG-Stiftung für das Jahr 2024 leicht höhere Erträge im Vergleich zum Jahr 2023.

RAG-Stiftung-Konzern: Prognose Leistungsindikatoren für 2024

Prognose 2024 * 2023
Leistungsindikatoren
Umsatz Mio. € leicht steigend 2.413,7
Konzernbilanzergebnis Mio. € ausgeglichen 0,0
Beschäftigte 31.12. n spürbar steigend 13.303

* "leicht" entspricht einer Veränderung bis 10 %, "spürbar" entspricht einer Veränderung bis 30 %, "deutlich" entspricht einer Veränderung über 30 %

Die RAG wird weiterhin neben der Bearbeitung von Altlasten und Ewigkeitsaufgaben die erforderlichen Abschlussbetriebspläne entsprechend den Vorgaben des Bundesberggesetzes vorantreiben.

Durch den weiteren Anstieg der handelsrechtlichen Durchschnittszinssätze werden künftig höhere Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen erwartet, wodurch das Bilanzergebnis entlastet wird. Eine gegebenenfalls erforderliche Verlustübernahme erfolgt durch die RAG-Stiftung auf Basis des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages. Neben den Bemessungsgrundlagen der Verpflichtungen haben die zukünftigen Zins-, Kosten- und Preisentwicklungen in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Konjunktur wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Alt- und Ewigkeitslasten der RAG.

Um die Umsetzung der Grubenwasserhaltungskonzepte weiterzuführen, sind Investitionen in gleichbleibender Höhe geplant.

Die RSBG sieht sich mit Blick auf Märkte und Regionen gut aufgestellt. Trotz der nach wie vor anhaltenden wirtschaftspolitischen Unsicherheit und den eher schwierigen Marktbedingungen ist die RSBG SE mit ihrem Portfolio robust aufgestellt und sieht in den aktuellen Trends nicht nur Risiken, sondern auch große Chancen, die durch gezielte Strategieausrichtungen realisiert werden sollen. So führt der demographische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel langfristig zu einer höheren Nachfrage nach Automatisierungsanlagen und intelligenten Servicerobotern, die von der RSBG SE gut bedient werden können.

Insgesamt wird bei der Vivawest für das Geschäftsjahr 2024 ein stabiler Geschäftsverlauf erwartet. Die Planung unterstellt, dass sich die positive operative Entwicklung der Vorjahre fortsetzen wird. Im laufenden Jahr sind weiterhin steigende Mieterlöse aufgrund von allgemeinen und auf die Situation in den einzelnen Quartieren zugeschnittenen Mietanpassungen sowie aufgrund der Umsetzung von Investitionsvorhaben absehbar. Ergänzend werden Ergebnisbeiträge aus der kontinuierlichen Veräußerung von Immobilien erwartet, sowohl von bebauten Grundstücken vorrangig des Altbaubestandes als auch von unbebauten Grundstücken, die für eine Bebauung mit Bestandswohnungen nicht geeignet sind. Auf der Aufwandsseite wird sich die Intensivierung der Modernisierungsprogramme auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand niederschlagen.

Die Belegschaft der RAG wird im folgenden Geschäftsjahr konstant bleiben.

Bei der RSBG SE wird eine Erhöhung des Personalbestandes aufgrund weiterer Erstkonsolidierungen erwartet.

Die Geschäftsführung der Vivawest erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhten Personalbestand.

Nach den vorliegenden aktuellen Analysen werden die Liquidität des Konzerns und damit die Fähigkeit zur Zahlung der Ewigkeitslasten weiterhin gesichert sein.

Insgesamt wird ein ausgeglichenes Konzernbilanzergebnis der RAG-Stiftung erwartet.

 

Essen, den 15. April 2024

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren - sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Konzernabschluss der RAG-Stiftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

Aktiva

Konzernanhang 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 527,5 359,5
II. Sachanlagen 11.167,1 10.852,7
III. Finanzanlagen 17.482,9 18.230,0
29.177,5 29.442,2
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte (2) 2.379,7 2.013,3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 1.207,5 1.160,1
III. Sonstige Wertpapiere 257,6 251,5
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 626,2 656,2
4.471,0 4.081,1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31,0 26,7
Summe Aktiva 33.679,5 33.550,0

Passiva

Konzernanhang 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital (4)
I. Stiftungskapital 2,0 2,0
II. Ergebnisrücklagen 435,1 460,3
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -5,5 14,9
IV. Nicht beherrschende Anteile 1.347,8 1.415,3
1.779,4 1.892,5
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (5) 0,9 24,8
C. Rückstellungen (6)
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (7) 3.403,4 3.420,6
2. Steuerrückstellungen 145,1 205,0
3. Sonstige Rückstellungen (8) 17.294,8 17.566,3
20.843,3 21.191,9
D. Verbindlichkeiten (9) 10.206,9 9.614,6
E. Rechnungsabgrenzungsposten 64,7 46,0
F. Passive latente Steuern (10) 784,3 780,2
Summe Passiva 33.679,5 33.550,0

Eigenkapitalspiegel vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

Entwicklung des Eigenkapitals Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stiftungskapital Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Stand 01.01.2022 2,0 460,3 -4,9
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - - -
Ausschüttung - - -
Währungsumrechnung - - 19,8
Sonstige Veränderungen - - -
Änderung des Konsolidierungskreises - - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - - -
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - - -
Stand 01.01.2023 2,0 460,3 14,9
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - - -
Ausschüttung - - -
Währungsumrechnung - - -20,4
Sonstige Veränderungen - -0,1 -
Änderung des Konsolidierungskreises - - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - -25,1 -
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - - -
Stand 31.12.2023 2,0 435,1 -5,5
Entwicklung des Eigenkapitals Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe Eigenkapital
Stand 01.01.2022 - 457,4
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - -
Ausschüttung - -
Währungsumrechnung - 19,8
Sonstige Veränderungen - -
Änderung des Konsolidierungskreises - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - -
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - -
Stand 01.01.2023 - 477,2
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - -
Ausschüttung - -
Währungsumrechnung - -20,4
Sonstige Veränderungen - -0,1
Änderung des Konsolidierungskreises - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - -25,1
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - -
Stand 31.12.2023 - 431,6
Entwicklung des Eigenkapitals Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand 01.01.2022 1.411,3 -1,6 16,4 1.426,1
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 0,1 - - 0,1
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 57,0 - 57,0
Ausschüttung -74,7 - - -74,7
Währungsumrechnung - 1,5 - 1,5
Sonstige Veränderungen 0,1 - - 0,1
Änderung des Konsolidierungskreises 5,8 - - 5,8
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -1,0 - - -1,0
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - - 0,4 0,4
Stand 01.01.2023 1.398,6 -0,1 16,8 1.415,3
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 0,2 - - 0,2
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen -1,8 - - -1,8
Ausschüttung -76,3 - - -76,3
Währungsumrechnung - 1,0 - 1,0
Sonstige Veränderungen - - - -
Änderung des Konsolidierungskreises 39,0 - - 39,0
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -7,3 - - -7,3
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) - - -22,3 -22,3
Stand 31.12.2023 1.352,4 0,9 -5,6 1.347,8
Entwicklung des Eigenkapitals Konzerneigenkapital
Summe
Stand 01.01.2022 1.883,5
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 0,1
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 57,0
Ausschüttung -74,7
Währungsumrechnung 21,3
Sonstige Veränderungen 0,1
Änderung des Konsolidierungskreises 5,8
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -1,0
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) 0,4
Stand 01.01.2023 1.892,5
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 0,2
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen -1,8
Ausschüttung -76,3
Währungsumrechnung -19,4
Sonstige Veränderungen -0,1
Änderung des Konsolidierungskreises 39,0
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -32,4
Konzern-Jahresüberschuss (+) /-fehlbetrag (-) -22,3
Stand 31.12.2023 1.779,4

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

Konzernanhang 2023 2022
1. Umsatzerlöse (11) 2.413,7 2.188,4
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen / unfertigen Erzeugnissen + 304,2 + 201,1
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 73,7 18,6
Gesamtleistung 2.791,6 2.408,1
4. Sonstige betriebliche Erträge (12) 470,1 888,7
5. Materialaufwand (13) 1.217,8 1.053,6
6. Personalaufwand (14) 1.105,3 1.046,4
7. Abschreibungen (15) 460,2 437,8
(davon Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung) (73,3) (100,6)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) 745,9 496,2
9. Beteiligungsergebnis (17) + 539,9 - 266,9
10. Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen (18) + 217,0 + 202,3
11. Zinsergebnis (19) + 78,6 - 40,6
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (20) 521,3 58,0
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) - 34,8 - 70,5
14. Ergebnis nach Steuern + 11,9 + 29,1
15. Sonstige Steuern - 29,0 - 28,7
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn - 5,2 --
17. Konzernjahresüberschuss (+) / -fehlbetrag (-) - 22,3 + 0,4
18. davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende Verluste 22,3 Mio. € (Vorjahr Gewinne: 0,4 Mio. €) + 22,3 - 0,4

Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

1. Laufende Geschäftstätigkeit
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter -22,3 0,4
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 967,0 468,4
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen (ohne Konsolidierungseffekte) -362,1 -654,3
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 147,4 16,0
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -560,5 -44,6
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 349,7 274,4
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens -290,7 -296,0
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge -78,7 40,6
- Sonstige Beteiligungserträge -756,9 64,6
+/- Aufwendungen / Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 34,8 70,5
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
-/+ Ertragsteuerzahlungen -51,1 31,5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -623,4 -28,5
2. Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2,6 2,5
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -30,6 -77,4
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 105,2 88,8
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -690,0 -741,1
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.441,5 1.400,8
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.147,9 -2.269,6
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis - -
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - -
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,0 127,3
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -11,0 -2,9
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,5 -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
+ Erhaltene Zinsen 110,0 99,0
+ Erhaltene Dividenden 611,8 533,2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 392,1 -839,4
3. Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens - -
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern - -
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens - -
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter - -
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 343,9 906,2
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten - -
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen / Zuwendungen - 77,1
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Gezahlte Zinsen -89,1 -67,5
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens - -
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -76,3 -74,2
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 178,5 841,6
4. Finanzmittelfonds
+/- Veränderung des Finanzmittelfonds -52,8 -26,3
+/- Veränderung des Finanzmittelfonds aufgrund Änderung des Konsolidierungskreises -4,4 31,5
+/- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 14,2 14,2
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 578,3 558,9
Finanzmittelfonds am Jahresende 535,3 578,3
2023 2022

Konzernanhang der RAG-Stiftung 2023

Organe der RAG-Stiftung

Kuratorium

Hendrik Wüst, MdL Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Martin Albers Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte in der RAG-Stiftung und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Evonik Industries AG
Anke Rehlinger, MdL Ministerpräsidentin des Saarlandes Heiko Maas, MdB Bundesminister des Auswärtigen a.D.
Dr. Robert Habeck, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Thomas Kufen Oberbürgermeister der Stadt Essen
Christian Lindner, MdB Bundesminister der Finanzen Dr. Andreas Reichel Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH
Michael Vassiliadis Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Hildegard Müller Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie
Armin Laschet, MdB Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen a.D. Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung Annemarie Lütkes Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf a.D.
Reiner Priggen Vormals Vorstandsvorsitzender Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.

Vorstand

Bernd Tönjes Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung Vorsitzender des Aufsichtsrates der RAG AG Vorsitzender des Aufsichtsrates der Evonik Industries AG Dr. Jürgen-Johann Rupp Finanzvorstand der RAG-Stiftung Mitglied des Aufsichtsrates der RAG AG Mitglied des Aufsichtsrates der Vivawest GmbH Vorsitzender des Verwaltungsrates der RSBG SE
Bärbel Bergerhoff-Wodopia Personalvorstand, Bildung, Wissenschaft, Kultur der RAG-Stiftung Mitglied des Aufsichtsrates der RAG AG Vorsitzende des Aufsichtsrates der Vivawest GmbH

Allgemeine Grundlagen

Der Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, eingetragen im Handelsregister unter HR A-Nr. 9004 beim Amtsgericht Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 11 ff. Publizitätsgesetz nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Aus Gründen der Klarheit wurden in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst. Diese werden im Folgenden weiter erläutert. Die Berichterstattung erfolgt in Mio. € mit einer Nachkommastelle, wobei Beträge unterhalb gerundeter 0,1 Mio. € als 0,0 Mio. € dargestellt werden.

Konsolidierungskreis

In dem zum 31. Dezember 2023 aufgestellten Konzernabschluss sind neben der RAG-Stiftung 230 Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen der RAG-Stiftung unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht bzw. bei drei Unternehmen der beherrschende Einfluss aufgrund von vertraglichen Regeln ausgeübt werden kann.

Innerhalb der einzelnen Teilkonzerne des RAG-Stiftung-Konzerns wurden weitere Tochterunternehmen erstkonsolidiert.

Die gesamten Anschaffungskosten betrugen 281,8 Mio. €. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstanden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 156,5 Mio. €, die planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 Jahr bis 20 Jahren abgeschrieben werden.

Die Erstkonsolidierungen wirken sich im Wesentlichen um 9,5 % erhöhend auf die Umsatzerlöse, um 10,3 % erhöhend auf die aktivierten Eigenleistungen, um 10,3 % erhöhend auf den Materialaufwand, um 8,3 % erhöhend auf den Personalaufwand und 7,3 % erhöhend auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im RAG-Stiftung Konzern aus. Darüber hinaus wirken sich die Erstkonsolidierungen im Wesentlichen um 19,5 % erhöhend auf die immateriellen Vermögensgegenstände, um 9,2 % erhöhend auf die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, um 6,1 % erhöhend auf die flüssigen Mittel, um 95,5 % erhöhend auf die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und 23,5 % erhöhend auf die passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus. Die jeweiligen Auswirkungen der Erstkonsolidierungen auf die weiteren Bilanz- bzw. Gewinn- und Verlustposten, den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, den Cashflow aus der Investitionstätigkeit und den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind von untergeordneter Bedeutung.

Anteile an Tochterunternehmen, die von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, da die zusammengefassten Bilanzsummen und Umsatzerlöse weniger als 5,0 % der Konzernbilanzsumme und des Konzernumsatzes ausmachen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten im Konzernabschluss ausgewiesen. Anteile an assoziierten Unternehmen, die von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, da die anteiligen Jahresergebnisse weniger als 5,0 % des Beteiligungsergebnisses des Konzerns ausmachen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten im Konzernabschluss ausgewiesen. So werden 76 Tochterunternehmen nicht konsolidiert und bei 41 assoziierten Unternehmen auf die Anwendung der Equity-Methode verzichtet. Des Weiteren werden 75 Unternehmen, darunter die Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG und die Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da erhebliche und andauernde Beschränkungen in der Ausübung der Rechte (unter anderem auf die Anlageentscheidungen) der RAG-Stiftung als Mutterunternehmen vorliegen. Darüber hinaus werden 23 Tochterunternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die für die Einbeziehung erforderlichen Angaben nicht ohne unverhältnismäßig hohe Kosten oder Verzögerungen zu erhalten waren. Weitere sechs Tochterunternehmen werden aufgrund einer Weiterveräußerungsabsicht nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Auf die Darstellung der zusammengefassten Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen von sechs der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet.

Zum Zwecke einer langfristigen Beteiligung an der Evonik Industries AG hält die RAG-Stiftung Anteile in Höhe von 25,1 %. Von den mit Weiterveräußerungsabsicht erworbenen Anteilen an der Evonik Industries AG wurden bisher 47,2 % im Rahmen der in mehreren Schritten durchgeführten Privatplatzierung von Aktien und der Handelsaufnahme der Aktie an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main (Prime Standard) und Luxemburg veräußert. Darüber hinaus wurden 0,1 % zum Bilanzstichtag mit Rückgaberecht verliehen. Im Geschäftsjahr 2017 hatte die RAG-Stiftung eine nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe auf Evonik-Aktien in Höhe von 500,0 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 16. März 2023 begeben. Die zum 16. März 2023 fällige Umtauschanleihe wurde am 13. Februar 2023 um 359,0 Mio. € herabgesetzt. Der verbliebene Betrag wurde am 16. März 2023 getilgt. Im Geschäftsjahr 2018 hat die RAG-Stiftung eine nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 2. Oktober 2024, im Geschäftsjahr 2020 eine weitere nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 17. Juni 2026 begeben, im Geschäftsjahr 2022 eine weitere nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 16. November 2029 begeben und im Geschäftsjahr 2023 eine weitere nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 28. November 2030, begeben. Die Anleihen sind umtauschbar in auf den Namen lautende Stückaktien der Evonik Industries AG. Die RAG-Stiftung hält zum Ende des Geschäftsjahres noch unmittelbar 27,7 % der Anteile an der Evonik Industries AG zu Weiterveräußerungszwecken. Daher wird die Evonik Industries AG gemäß §§ 311, 312 HGB im RAG-Stiftung-Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Basis für die Equity-Bewertung nach DRS 26 ist der von der Evonik Industries AG veröffentlichte Konzernabschluss nach IFRS.

in Mio. €
Evonik-Konzern Bilanz (IFRS) 2023 2022
Langfristige Vermögenswerte 14.036 15.146
Kurzfristige Vermögenswerte 5.904 6.664
Langfristige Schulden 6.906 7.107
Kurzfristige Schulden 4.048 3.647
Eigenkapital 8.986 11.056
(davon aus Währungsumrechnung) (-63) (178)
(davon nicht beherrschende Anteile) (76) (82)
in Mio. €
Evonik-Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) 2023 2022
Umsatzerlöse 15.267 18.488
Kosten der eingesetzten Leistungen -12.567 -14.257
Bruttoergebnis vom Umsatz 2.700 4.231
Verschiedene Kosten -2.767 -3.049
Sonstige betriebliche Erträge 226 358
Sonstige betriebliche Aufwendungen -412 -610
Finanzergebnis (inkl. Equity bilanzierten Unternehmen) -98 -7
Ertragsteuern -101 -369
Ergebnis nach Steuern fortgeführter Aktivitäten -452 554
Ergebnis nach Steuern nicht fortgeführter Aktivitäten - 1
Ergebnis nach Steuern -452 555
davon Ergebnis anderer Gesellschafter 13 15
Konzernergebnis -465 540

Des Weiteren werden die Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG und die Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG gemäß §§ 311, 312 HGB im RAG-Stiftung-Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Im Rahmen der Bewertung entstand kein Geschäfts- oder Firmenwert.

Die Jahresabschlüsse dieser Gesellschaften wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Zusammengefasste Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

in Mio. €
Maxburg Beteiligungen II - III 2023 2022
Bilanz
Anlagevermögen 312,0 335,0
Umlaufvermögen 2,1 1,1
Eigenkapital 313,9 335,5
Rückstellungen 0,2 0,6
Verbindlichkeiten - -
Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Erträge 98,1 0,3
Sonstige Aufwendungen -12,1 -12,4
Zinsergebnis 9,1 9,5
Abschreibungen Finanzanlagen - -
Jahresüberschuss 95,1 -2,6

Der Ausweis der Ergebnisse aus der Änderung der Equity-Werte erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung im Beteiligungsergebnis.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung der Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften nach folgenden Grundsätzen vorgenommen:

Die in den RAG-Stiftung-Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss der Obergesellschaft anwendbaren Methoden einheitlich bewertet.

Die nicht von Konsolidierungsvorgängen beeinflussten Aktiva und Passiva wurden unverändert aus den jeweiligen Abschlüssen übernommen.

Ausleihungen und andere Forderungen, Verbindlichkeiten, Zwischenergebnisse, Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen sind eliminiert.

Die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen erfolgt seit dem 1. Januar 2010 gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 HGB ausschließlich nach der Neubewertungsmethode. Bei Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010, bei denen in der Vergangenheit die Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. angewandt wurde, wird diese Methode im Einklang mit Artikel 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB weiterhin fortgeführt.

Seit dem 1. Januar 2010 erfolgt die Erstkonsolidierung zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB (beherrschender Einfluss) geworden ist. Die vor dem 1. Januar 2010 erfolgten Erstkonsolidierungen wurden auf den Stichtag des Erwerbs der Anteile bzw. erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Entfallen die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 296 HGB wird die Erstkonsolidierung in diesen Fällen gemäß DRS 23 Tz. 14 zu Beginn des Geschäftsjahres des Konzernabschlusses erfolgen.

Die aufzunehmenden Aktiva und Passiva von ab dem 1. Januar 2010 neu in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzt, mit Ausnahme der Rückstellungen, die mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet werden. Das durch die Neubewertung veränderte Eigenkapital wird mit den zu konsolidierenden Anteilen verrechnet.

Die Unterschiedsbeträge der vor dem 1. Januar 2010 erfolgten Erstkonsolidierungen wurden grundsätzlich auf stille Reserven/Lasten verteilt.

Danach bestehende aktivische Unterschiedsbeträge erstmalig konsolidierter Konzernunternehmen sind Geschäfts- oder Firmenwerte, die über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden, soweit keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich sind. Erhöht sich der Geschäfts- oder Firmenwert durch Anteilszukäufe, so wird der Unterschiedsbetrag planmäßig über die Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Für eine verbesserte Einsicht in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden ab dem Geschäftsjahr 2023 Anteilszukäufe/-verkäufe ohne Statusänderung anhand der Kapitalmethode behandelt (Vorjahr: Erwerbsmethode).

Ohne Rücksicht auf seinen bilanziellen Charakter werden passive Unterschiedsbeträge einem gesonderten Posten nach dem Eigenkapital zugeordnet.

Soweit der passive Unterschiedsbetrag auf erwarteten künftigen Aufwendungen oder Verlusten in Zusammenhang mit dem erworbenen Unternehmen beruht, wird er bei Anfall dieser Aufwendungen und Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Soweit er nicht mehr auf erwarteten künftigen Aufwendungen und Verlusten beruht wird der passive Unterschiedsbetrag ergebniserhöhend aufgelöst.

Passive Unterschiedsbeträge mit Eigenkapitalcharakter werden planmäßig über die gewichtete Restnutzungsdauer der erworbenen Vermögensgegenstände vereinnahmt.

Die Auflösung erfolgt zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Zuschüsse Dritter werden ergebniswirksam vereinnahmt und nicht von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im RAG-Stiftung-Konzern aktiviert, sofern die handelsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Zinsen für Fremdkapital werden im RAG-Stiftung-Konzern nicht aktiviert. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis. Die Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Für planmäßige Abschreibungen typischer Vermögensgegenstände werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer
in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 20
Gebäude 10 - 50
Technische Anlagen 5 - 80
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23
Betriebsvorrichtungen * 16 - 100
Geschäfts- oder Firmenwert 1 - 20

* Anpassung der Nutzungsdauer aufgrund technischer Überprüfung

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Nettoanschaffungs- oder Herstellungskosten 250 € übersteigen, jedoch nicht mehr als 800 € betragen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Im Finanzanlagevermögen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen, die sonstigen Kapitalanlagen und die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. Equity-Werten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Wertpapiere, die im Rahmen der Wertpapierleihe verliehen werden und bei denen die wesentlichen Chancen und Risiken beim Verleiher verbleiben, werden weiterhin hier ausgewiesen. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden grundsätzlich zu Barwerten mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlicht wird, bewertet. Ist der Grund für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen, so werden sie wieder rückgängig gemacht. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen werden zum Nennwert bilanziert.

Bei ganz oder teilweise gedeckten Pensionsverpflichtungen werden die Vermögenswerte, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren längerfristig fälligen Verpflichtungen dienen, die gegenüber Arbeitnehmern eingegangen wurden, mit diesen Schulden verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die Vermögensgegenstände werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes (Marktwert) angesetzt. Sofern der beizulegende Zeitwert des reservierten Vermögens den Verpflichtungswert übersteigt, wird der übersteigende Betrag unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen und fertige Erzeugnisse sind grundsätzlich zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und der Abschreibungen, aber keine Fremdkapitalzinsen. Soweit im Einzelfall eine Gewinnrealisierung möglich ist, enthalten unfertige Leistungen bei wesentlichen langfristigen Projekten auch anteilige Gewinne, um so eine dem tatsächlichen Projektverlauf entsprechende Gewinnrealisierung darzustellen. Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind in Höhe des Nennwertes bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich laufzeitadäquat gemäß der Zinsstrukturkurve der Deutschen Bundesbank (§ 253 Absatz 2 HGB) abgezinst, soweit ihnen kein anderer wirtschaftlicher Vorteil gegenübersteht.

Forderungen sind einzeln im Umfang erkennbarer Risiken sowie pauschal wegen des allgemeinen Kreditrisikos wertberichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens und andere kurzfristige Geldanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageskursen angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie Rechnungsabgrenzungsposten werden jeweils zum Nennwert bzw. zum Devisenkassamittelkurs bilanziert.

Bei Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB wird die Durchbuchungsmethode ohne Darstellung der Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern am Abschlussstichtag hinreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Kurz- und langfristige Rückstellungen werden grundsätzlich gemäß § 253 Absatz 2 HGB mit dem ihrer voraussichtlichen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (Altersversorgungsverpflichtungen 10 Geschäftsjahre), der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Auf- und Abzinsungseffekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden grundsätzlich im Zinsergebnis ausgewiesen. Änderungen des Abzinsungssatzes für die Rückstellungen für Altersversorgung werden ebenfalls grundsätzlich im Zinsauswand (Vorjahr: Personalaufwand) ausgewiesen, da dies zu einem besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führt. Änderungen der Schätzung der Restlaufzeit werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Für die nach den BilMoG-Bestimmungen niedriger auszuweisenden Rückstellungen wird die Übergangsregelung gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB in Anspruch genommen, die es ermöglicht, die bisherigen höheren Wertansätze beizubehalten.

Die Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung werden gemäß dem modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Der Aufwand für die späteren Versorgungsleistungen verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Dienstzeit des jeweiligen Versorgungsberechtigten. Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die gutachterliche Bewertung der Verpflichtungen zum 31. Dezember wurde der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichte Zinssatz angewandt. In die Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden zukünftige Gehaltsentwicklungen und Rentensteigerungen, unternehmensspezifische Fluktuation sowie Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten gemäß den Richttafeln von Klaus Heubeck bzw. unternehmensindividuelle Sterbetafeln im Teilkonzern RAG einbezogen. Bei wertpapiergebundenen Pensionszusagen wird der beizulegende Zeitwert angesetzt. Die der versicherungsmathematischen Bewertung zugrundeliegenden unternehmensspezifischen Parameter zum 31. Dezember sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Parameter 31.12.2023 Erläuterung
Zinssatz Pensionen / Hausbrand 1,82 % gemäß § 253 Absatz 2 HGB
Zinssatz pensionsähnliche Verpflichtungen 1,18 % gemäß § 253 Absatz 2 HGB
Rentendynamik 1,00 % 1,00 % - 2,00 % bei den beitragsorientierten Zusagen anhand der langfristigen Prognose der Europäischen Zentralbank
Anwartschafts-/ Gehaltsdynamik 2,75 % - 5,00 % auf der Basis der tatsächlichen tariflichen Vereinbarungen im Unternehmen sowie der individuellen Gehaltsentwicklung
Mitarbeiterfluktuation Ø 1,00 % erwartete künftige Entwicklung
Erhöhung Bochumer Verband BV Alt: laufende Fälle BV Alt und Neu: Anwartschaften 17,64 % 5,77 % gemäß § 16 BetrAVG zum 1.1.2024 in Anlehnung an Beschluss BV ab 1.1.2024

Rückstellungen für entstandene Bergschäden ab 150.000 € (Vorjahr: 75.000 €) werden je Schadensfall einzeln ermittelt und bewertet. Die Höhe der Rückstellungen für entstandene Bergschäden kleiner 150.000 € bemisst sich grundsätzlich nach dem Durchschnittsaufwand der nicht indizierten Summe der Schadenskosten für Bergschäden kleiner 150.000 € der letzten beiden Jahre vor dem Bilanzstichtag.

Die Bemessungsgrundlage für Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden ergibt sich aus der mit dem Kelling-Index preisindizierten Bemessungsgrundlage des Vorjahres abzüglich der hälftigen Inanspruchnahme des laufenden Jahres.

Entsprechend der nach einem statistischen Verfahren angewandten Systematik beim Kelling-Index wird der aktuelle Kelling-Index als Preissteigerungsrate von 3,0 % berücksichtigt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Sozialplan- und ähnliche Leistungen sind, soweit nicht einzeln bestimmte Verpflichtungen vorliegen, auf der Basis von Durchschnittswerten ermittelt.

Die Verpflichtungen für Alt- und Ewigkeitslasten werden unter den "Sonstigen Angaben" näher dargestellt und erläutert.

Verbindlichkeiten sind in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen sind in Höhe des Nennwertes bilanziert.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich auflösen.

Steuerliche Verlustvorträge und Zinsvorträge werden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe, der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verrechnung berücksichtigt. Zur Ermittlung der latenten Steuern werden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich abbauen bzw. die Verlustvorträge verrechnet werden. Die Bewertung der Bilanzdifferenzen erfolgt mit einem Steuersatz von 30,0 %. Eine Bewertung aktiver latenter Steuern auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge erfolgt entsprechend mit 16,0 % bzw. 14,0 %. Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung (Aktivierungsüberhang) ergibt, wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Konzernbilanz ausgewiesen. Für temporäre Differenzen, die im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen entstehen, werden gemäß § 306 HGB bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung passive latente Steuern und bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung aktive latente Steuern in der Konzernbilanz angesetzt.

Zum 31. Dezember 2023 wurden gemäß § 274 Abs. 3 HGB beim Ansatz und der Bewertung latenter Steuern die Differenzen aus der Anwendung des deutschen Mindeststeuergesetzes sowie vergleichbarer ausländischer Mindeststeuergesetze nicht berücksichtigt. Das deutsche Mindeststeuergesetz (Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG)) ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Folglich kann sich für Geschäftsjahre, die zum 31. Dezember 2023 enden, grundsätzlich kein tatsächlicher Steueraufwand oder -ertrag aus dem Mindeststeuergesetz ergeben. Da Fehlanzeigen im Anhang in analoger Anwendung von § 265 Abs. 8 HGB nicht erforderlich sind, unterbleibt bei wortgetreuer Anwendung des Gesetzeswortlautes in handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschlüssen zum 31. Dezember 2023 eine Angabe nach den Vorschriften der §§ 285 Nr. 30a, 314 Abs. 1 Nr. 22a HGB.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Die Aufwands- und Ertragsposten werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Zur Umrechnung werden die durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank zu Grunde gelegt. Für Kurse, die nicht seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden, erfolgt die Umrechnung aufgrund der Kurstabellen, die von Reuters veröffentlicht werden.

Dieses gilt auch für die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen gemäß § 308a HGB.

Währungskurstabelle

Währung Verhältnis Stichtagskurse 31.12.2023 (Jahresendstände) Durchschnittskurse 2023 (Jahresdurchschnitte)
AED Euro/UAE Dirham 4,0537 3,9725
AUD Euro/Australian Dollar 1,6263 1,6289
CAD Euro/Canadian Dollar 1,4642 1,4597
CHF Euro/Swiss Franc 0,9260 0,9717
CNY Euro/Chinese Renminbi 7,8509 7,6601
DKK Euro/Danish Krone 7,4529 7,4510
EGP Euro/Egyptian Pound 34,1319 33,1889
GBP Euro/UK Pound Sterling 0,8691 0,8698
HKD Euro/Hong Kong Dollar 8,6314 8,4675
INR Euro/Indian Rupee 91,9045 89,3207
MXN Euro/Mexican Peso 18,7231 19,1877
PHP Euro/Philippine Piso 61,2830 60,1679
QAR Euro/Qatar Rial 4,0216 3,9456
SAR Euro/Saudi Arabian Riyal 4,1389 4,0579
SEK Euro/Swedish Krona 11,0960 11,4743
SGD Euro/Singapore Dollar 1,4591 1,4524
THB Euro/Thai Baht 37,9730 37,6304
TRY Euro/Turkish Lira 32,6531 25,7559
USD Euro/US Dollar 1,1050 1,0816

Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens kann der Anlage 5a zu diesem Anhang entnommen werden.

Bei Versorgungszusagen im Sinne des § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wird der Zeitwert des Deckungsvermögens mit Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet. Die verrechneten Vermögensgegenstände sind durch Verpfändung dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände beliefen sich auf 0,6 Mio. €, der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag beträgt 0,6 Mio. €. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 0,7 Mio. €. Unwesentliche Zins- und sonstige betriebliche Erträge sind mit unwesentlichen Zins- und betrieblichen Aufwendungen verrechnet.

In den Finanzanlagen sind sonstige Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 394,1 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 342,9 Mio. € ausgewiesen. Auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert wurde verzichtet, da es sich im Wesentlichen um den bei Private-Equity-Fonds üblichen J-Kurve-Effekt handelt und daher nicht als dauerhaft angesehen wird. Darüber hinaus sind Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Buchwert von 3.324,0 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 3.087,9 Mio. € ausgewiesen. Auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert wurde verzichtet, da künftig ausreichend Erträge zur Wertaufholung erwartet werden und daher die Wertminderung nicht als dauerhaft angesehen wird. Des Weiteren sind sonstige Ausleihungen mit einem Buchwert von 873,6 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 792,2 Mio. € ausgewiesen. Da der Wert bis zur Fälligkeit aufgeholt wird und bis dahin die Halteabsicht besteht wurde auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert verzichtet.

Von den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Aktien mit einem Buchwert in Höhe von 13,9 Mio. € durch Verpfändung in ihrer Verfügung beschränkt. Darüber hinaus dienen weitere Wertpapiere mit einem Buchwert in Höhe von 0,2 Mio. € der Insolvenzsicherung der Altersteilzeitguthaben.

Die Angaben zum Beteiligungsbesitz können der Anlage 5b zu diesem Anhang entnommen werden.

2. Vorräte

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 89,8 63,5
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.213,6 1.900,1
Fertige Erzeugnisse und Waren 30,0 9,9
Geleistete Anzahlungen 46,3 39,8
2.379,7 2.013,3

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten

in Mio. € Restlaufzeit Gesamt
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 31.12.2023 31.12.2022 davon RLZ mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 247,4 2,1 249,5 272,3 2,1
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 139,2 1,6 140,8 115,7 -
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15,7 0,0 15,7 2,3 0,2
Sonstige Vermögensgegenstände 674,4 127,1 801,5 769,8 136,2
1.076,7 130,8 1.207,5 1.160,1 138,5

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 18,5 Mio. € (Vorjahr: 50,6 Mio. €) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 122,3 Mio. € (Vorjahr: 65,1 Mio. €). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 2,0 Mio. €).

Für die nach Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiterbestehenden Verpflichtungen (Altlasten) sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen Ausgleichsansprüche gegen die öffentliche Hand in Höhe von 154,2 Mio. € (Vorjahr: 184,7 Mio. €) bilanziert worden.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagios in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €).

4. Eigenkapital

Das Stiftungskapital der RAG-Stiftung beträgt unverändert 2,0 Mio. €. Die ausgewiesene Ergebnisrücklage in Höhe von 435,1 Mio. € (Vorjahr: 460,3 Mio. €) und die negative Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in Höhe von 5,5 Mio. € (Vorjahr: 14,9 Mio. €) sind durch die spätere dauerhafte und nachhaltige Finanzierung der Ewigkeitslasten in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Satzung gebunden. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals kann dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden.

5. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Als negativer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter werden im RAG-Stiftung-Konzern insgesamt 0,9 Mio. € (Vorjahr: 24,8 Mio. €) ausgewiesen, der sich wie folgt zusammensetzt:

Die Erstkonsolidierung der Vivawest GmbH führte zu einem negativen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 221,5 Mio. €. Da keine negativen Ertragsentwicklungen oder konkrete Verlusterwartungen absehbar sind, weist dieser Eigenkapitalcharakter auf. Dieser wird seit dem Zeitpunkt der Einbeziehung in den Konzern gemäß DRS 23 Tz. 149 nach der Fortschreibung der stillen Reserven vollständig aufgelöst. Darüber hinaus entstand aus der Erstkonsolidierung der Windkraft Lünen GmbH im Geschäftsjahr 2018 ein passiver Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter, der über die durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände vereinnahmt wird.

Entwicklung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023:

in Mio. €

Stand 01.01. Zugänge Abgänge planmäßige Auflösungen Auflösung w/Verlusten Stand 31.12.
Eigenkapitalcharakter 24,8 - - 23,9 - 0,9
24,8 - - 23,9 - 0,9

6. Rückstellungen

Die Überdeckung der bilanzierten Rückstellungen aus der Ausübung des Beibehaltungswahlrechtes gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB beträgt insgesamt 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 36,8 Mio. €.

8. Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen für Bergschäden

Die Rückstellungen decken ab:

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022
Verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden 1.075,8 1.144,0
Entstandene Bergschäden 818,0 849,8
1.893,8 1.993,8

Die Rückstellung für Altlasten im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 innerhalb der Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden beträgt 453,2 Mio. € (Vorjahr: 468,8 Mio. €) und innerhalb der Rückstellungen für entstandene Bergschäden 43,6 Mio. € (Vorjahr: 29,9 Mio. €). Weitere Ausführungen zu diesem Thema finden sich unter den "Sonstigen Angaben".

Übrige Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022
Rekultivierung und Umweltschutzmaßnahmen 592,8 571,4
Schachtverfüllungen 803,9 843,4
Abbruchverpflichtungen 428,4 443,1
Belegschaftsbereich 867,0 784,1
Sozialplanleistungen 87,0 118,5
Übrige Verpflichtungen 693,3 695,9
Ewigkeitslasten 11.928,6 12.116,1
15.401,0 15.572,5

Die Rückstellungen für Altlasten sind in der jeweiligen Rückstellungskategorie enthalten. Diese betragen für den Belegschaftsbereich 759,5 Mio. € (Vorjahr: 690,3 Mio. €) und für Schachtverfüllung 576,7 Mio. € (Vorjahr: 610,4 Mio. €).

Weitere Ausführungen zu diesem Thema finden sich unter den "Sonstigen Angaben".

9. Verbindlichkeiten

in Mio. € Restlaufzeit Gesamt Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre 31.12. 2023 31.12. 2022 davon bis zu 1 Jahr
Anleihen 500,0 1.500,0 1.000,0 2.000,0 2.000,0 500,0
(davon konvertibel) (500,0) (1.500,0) (1.000,0) (2.000,0) (2.000,0) (500,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 617,9 4.725,4 3.983,9 5.343,3 4.998,8 363,9
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.886,8 148,5 38,3 2.035,3 1.805,5 1.706,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 216,5 3,0 0,0 219,5 209,0 206,1
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45,1 182,1 117,6 227,2 233,2 42,6
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16,7 11,8 7,8 28,5 15,9 6,9
Sonstige Verbindlichkeiten 179,2 173,9 139,2 353,1 352,2 177,0
(davon
- aus Steuern (99,6) (99,6) (94,8) (94,1)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit) (6,7) (0,2) (6,9) (5,2) (5,2)
3.462,2 6.744,7 5.286,8 10.206,9 9.614,6 3.003,2
in Mio. € Restlaufzeit
davon mehr als 1 Jahr
Anleihen 1.500,0
(davon konvertibel) (1.500,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.634,9
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 98,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,9
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 190,6
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,0
Sonstige Verbindlichkeiten 175,2
(davon
- aus Steuern (0,7)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit)
6.611,4

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6,4 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €), erhaltene Anzahlungen in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 220,8 Mio. € (Vorjahr: 227,5 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 14,6 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 13,9 Mio. € (Vorjahr: 12,5 Mio. €).

Insgesamt sind Verbindlichkeiten in einer Höhe von 3.928,2 Mio. € (Vorjahr: 3.684,2 Mio. €) durch Grundpfandrechte, in Höhe von 14,6 Mio. € (Vorjahr: 10,9 Mio. €) durch Bürgschaften und in Höhe von 54,6 Mio. € (Vorjahr: 24,9 Mio. €) durch andere Pfandrechte gesichert.

10. Passive latente Steuern

Für die auf Ebene der Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften (HB I) gebildeten latenten Steuern auf Sachanlagen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen und Bergschäden ergibt sich im Konzern nach Saldierung ein Überhang aktiver latenter Steuern, für welchen das Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt wird.

Durch Konsolidierungsmaßnahmen ergibt sich ein auszuweisender Überhang passiver latenter Steuern in Höhe von 784,3 Mio. € (Vorjahr: 780,2 Mio. €), nach Verrechnung aktiver latenter Steuern in Höhe von 7,4 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) und passiver latenter Steuern in Höhe von 791,7 Mio. € (Vorjahr: 784,2 Mio. €). Die passiven latenten Steuern entfallen mit 750,2 Mio. € im Wesentlichen auf die Bilanzposition Sachanlagen der Vivawest GmbH, welche in Höhe von 836,6 Mio. € durch die Erstkonsolidierung der Vivawest GmbH zum 1. Januar 2019 erfolgsneutral im Konzern erfasst und in den nachfolgenden Geschäftsjahren erfolgswirksam fortgeschrieben wurden.

Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

11. Umsatzerlöse

in Mio. €
Tätigkeitsbereiche 2023 2022
Immobilien 953,9 923,0
Automation 237,4 235,1
Maschinenbau 550,7 448,5
Services 506,0 382,6
Sonstiges 165,7 199,2
2.413,7 2.188,4
in Mio. €
Regionen 2023 2022
Deutschland 1.407,2 1.260,2
Übrige Europäische Union 429,7 359,9
Übriges Europa 68,3 86,3
Amerika *) 341,1 322,0
Asien *) 149,6 117,5
Sonstige Regionen **) 17,8 42,5
2.413,7 2.188,4

* erstmalige Angabe
** Vorjahreswert angepasst

12. Sonstige betriebliche Erträge

In diesem Posten sind im Geschäftsjahr 2023 140,0 Mio. € (Vorjahr: 479,7 Mio. €) periodenfremde Erträge enthalten, die im Wesentlichen aus der Veränderung von Rückstellungen, aus Abgängen aus dem Sachanlagevermögen und aus Zuschreibungen zum Anlage- und Umlaufvermögen resultieren.

Des Weiteren sind in diesem Posten Erträge aus Ausgleichsansprüchen gegen die öffentliche Hand zum Ausgleich von Altlasten im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 von 46,6 Mio. € (Vorjahr: 44,7 Mio. €) enthalten. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen entgegen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dem Zinsergebnis ausgewiesen werden.

Darüber hinaus enthält dieser Posten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 12,0 Mio. € (Vorjahr: 20,1 Mio. €) sowie Erträge aus der planmäßigen Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 23,9 Mio. € (Vorjahr: 60,7 Mio. €).

13. Materialaufwand

in Mio. € 2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 453,1 383,8
Aufwendungen für bezogene Leistungen 764,7 649,4
Bergschädenaufwand - 20,4
1.217,8 1.053,6

14. Personalaufwand

in Mio. € 2023 2022
Löhne und Gehälter 849,0 743,1
Soziale Abgaben 127,1 109,1
Altersversorgung und Unterstützung 129,2 194,2
(davon für Altersversorgung) (127,5) (194,1)
1.105,3 1.046,4

Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Arbeiter 2.548 1.360
Angestellte 10.165 9.915
Arbeitnehmer 12.713 11.275

15. Abschreibungen

in Mio. € 2023 2022
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 439,4 423,7
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 19,9 12,2
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 0,9 1,9
460,2 437,8

16. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Aufwendungen aus der Anpassung der Rückstellungen im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 in Höhe von 115,0 Mio. € enthalten. Die Aufwendungen für Altlasten werden durch Erträge aus Ausgleichsansprüchen gegen die öffentliche Hand ausgeglichen.

Darüber hinaus fielen weitere Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen, soweit diese nicht unter anderen Posten auszuweisen sind, an. Zum anderen sind Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie Verbandsbeiträge enthalten.

Des Weiteren sind 9,8 Mio. € (Vorjahr: 14,3 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus Abgängen von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens enthalten.

Darüber hinaus enthält dieser Posten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 12,7 Mio. € (Vorjahr: 15,0 Mio. €).

17. Beteiligungsergebnis

in Mio. € 2023 2022
Erträgen aus Beteiligungen 538,6 -265,7
(davon aus verbundenen Unternehmen) (523,2) (-279,8)
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -0,0 -1,3
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1,7 0,5
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,4 0,4
539,9 -266,9

In den Erträgen aus Beteiligungen sind 521,2 Mio. € (Vorjahr: -284,5 Mio. €) aus der Equity-Fortschreibung enthalten. Im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen sind -0,0 Mio. € (Vorjahr: -1,3 Mio. €) aus der Änderung der Equity-Werte enthalten.

18. Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen

In den Erträgen aus sonstigen Kapitalanlagen in Höhe von 217,3 Mio. € (Vorjahr: 202,3 Mio. €) und den Aufwendungen aus sonstigen Kapitalanlagen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) sind alle Beträge enthalten, die weder den Erträgen aus Beteiligungen noch den Erträgen aus Ausleihungen und Wertpapieren oder den entsprechenden Aufwendungen direkt zugeordnet werden können (z.B. Erträge aus Private Equity Fonds).

19. Zinsergebnis

in Mio. € 2023 2022
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 123,1 116,2
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0,1) (0,0)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194,5 43,2
(davon aus verbundenen Unternehmen) (4,8) (0,9)
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen) (165,1) (25,0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 239,0 200,0
(davon aus verbundenen Unternehmen) (-) (0,2)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen) (119,4) (120,4)
78,6 -40,6

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen beinhalten Aufzinsungen für Rückstellungen für Altlasten, die durch entsprechende Erträge ausgeglichen werden.

20. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

In diesem Posten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 516,7 Mio. € (Vorjahr: 58,0 Mio. €) , davon 268,6 Mio. € aufgrund angemeldeter Insolvenzverfahren von Immobilienunternehmen und außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 4,6 Mio. € (Vorjahr: - Mio. €) enthalten.

21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in Mio. € 2023 2022
Tatsächliche Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -48,3 -101,1
Latente Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13,5 30,6
-34,8 -70,5

Der Konzernsteuersatz für tatsächliche Ertragsteuern beträgt unverändert zum Vorjahr ebenso wie der Steuersatz für latente Steuern 30,0 %.

Sonstige Angaben

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei einer Projektfinanzierung (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) wurde als Mikro-Hedge ein Zinssicherungsgeschäft zum 1. Januar 2012 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2031 eingegangen. Zwischen dem Grund- und dem Sicherungsgeschäft wurde eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet. Zwischen Zinsswap und dem Darlehensvertrag stimmen alle wertbestimmenden Faktoren wie Währung, Nominalbetrag, Laufzeit, Zinstermine und identischer abgesicherter Zinssatz überein, so dass der zukünftige Ausgleich zu 100 % gewährleistet ist. Die Übereinstimmung der Parameter wurde sowohl retro- als auch prospektiv festgestellt. In die Bewertungseinheit werden nominal 16,0 Mio. € des zu Grunde liegenden Darlehens einbezogen. Das Sicherungsgeschäft weist entsprechend per 31. Dezember 2023 einen Nominalbetrag von 10,2 Mio. € auf. Der beizulegende Zeitwert des Zinsswaps beträgt - 0,7 Mio. €. Der Marktwert vom Zinsswap wurde mit Hilfe von Discounted-Cashflow-Verfahren auf Basis von Wechselkursnotierungen, beobachtbaren Zinsstrukturkurven und Kreditausfallprämien errechnet.

Darüber hinaus besteht ein weiterer Portfolio-Hedge zur Absicherung von Währungsrisiken. Der zukünftige Ausgleich ist zu 100 % gewährleistet und erfolgt am 14. Juni 2024. Die Übereinstimmung der Parameter wurde prospektiv festgestellt. In die Bewertungseinheit werden 45,9 Mio. € einbezogen, wobei der beizulegende Zeitwert des Devisentermingeschäfts anhand des aktuellen Marktwertes ermittelt wurde und 1,0 Mio. € beträgt.

Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, sind folgende Honorare in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

in Mio. €

2023 2022
a. Abschlussprüfungsleistungen 2,5 2,1
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,0) (0,1)
b. Andere Bestätigungsleistungen 0,4 0,2
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,0) (0,0)
c. Steuerberatungsleistungen (-) (-)
d. Sonstige Leistungen 0,1 0,2
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,0) (0,0)
Vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar 3,0 2,5
Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) 0,0 0,1
Gesamthonorar 3,0 2,6

Anteile oder Anlageaktien an Investmentvermögen

Zwei durch jeweils eine Master-KAG verwaltete Spezial-Sondervermögen sind in den Finanzanlagen enthalten. Bei diesen Fonds bestehen keine vertraglichen Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe. Des Weiteren enthält das Finanzanlagevermögen einen durch eine Investment KG verwalteten Immobilien-Spezialfonds, der in seiner täglichen Rückgabe beschränkt ist.

in Mio. €
Anlageziel Buchwert Wert i.S.d. § 36 InvG Differenz zum Buchwert im Geschäftsjahr vereinnahmte Ausschüttungen
Mischfonds (AV) 3.127,4 2.945,5 -181,9 12,4
Mischfonds (AV) 3.783,6 4.199,6 416,0 43,2
Immobilienfonds 450,9 478,7 27,8 12,0
7.361,9 7.623,8 261,9 67,6

Forschung und Entwicklung

Von dem Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von 18,7 Mio. € entfallen 7,7 Mio. € auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 172,4 Mio. € (Vorjahr: 69,8 Mio. €) (davon 1,3 Mio. € gegenüber assoziierten Unternehmen), aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 26,3 Mio. € (Vorjahr: 6,0 Mio. €) und aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 53,5 Mio. € (Vorjahr: 31,8 Mio. €). Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da die Projektabwicklung fristgerecht und vertragsgemäß verläuft und mit einem Ausfall des Schuldners nicht zu rechnen ist bzw. Grundstücke bis zur vollständigen Zahlung im Eigentum der Konzerngesellschaften bleiben.

Darüber hinaus ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 228,1 168,5
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (-) (0,2)
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-) (0,1)
Verpflichtungen im Zusammenhang mit
Sachanlageinvestitionen 433,5 485,1
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (-) (4,2)
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-) (-)
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Finanzanlageinvestitionen 2.069,3 2.090,7
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (177,7) (325,6)
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-) (-)
Andere sonstige finanzielle Verpflichtungen 20.483,0 18.119,0
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (-) (-)
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-) (-)
(davon betreffend die Altersversorgung) (0,2) (-)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 23.213,9 20.863,3
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (177,7) (330,0)
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-) (0,1)
(davon betreffend die Altersversorgung) (0,2) (-)

Unter Anwendung des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR), der jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und veröffentlicht wird, beträgt die im Konzernabschluss handelsrechtlich abzubildende Gesamtverpflichtung für Ewigkeitslasten zum Bilanzstichtag 32.824,5 Mio. € (Vorjahr: 30.655,2 Mio. €; Basis war der Barwert einer ewigen Rente unter Anwendung des HGB-Zinssatzes mit einer 30-jährigen Restlaufzeit sowie einer entsprechenden Preissteigerungsrate). Diesen Gesamtverpflichtungen in Höhe von 32.824,5 Mio. € stehen die Rückstellung für Ewigkeitslasten in Höhe von 11.928,6 Mio. € und die Ergebnisrücklage einschließlich Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in Höhe von 429,6 Mio. €, die in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Stiftungssatzung zur Finanzierung der Ewigkeitslasten dient, gegenüber. Darüber hinaus sind 20.466,3 Mio. € unter den anderen sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesen.

Zur Abdeckung der Gesamtverpflichtung sind die Anteile an der Evonik Industries AG und die bestehenden Kapitalanlagen sowie die entsprechenden Erträge hieraus vorgesehen.

In Erfüllung einer weiteren Auflage eines Zuwendungsbescheides des Jahres 1988 zum Teilausgleich von Stilllegungsbelastungen hat die RAG mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen Grundstücks-Optionsvertrag abgeschlossen. Danach hat die RAG nicht mehr benötigtes Grundeigentum des Bergbaubereichs dem Land Nordrhein-Westfalen offenzulegen und auf dessen Verlangen an dieses oder an Dritte zum Verkehrswert zu verkaufen. Bei Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen ist an das Land Nordrhein-Westfalen eine Vertragsstrafe von bis zu 25,6 Mio. € zu zahlen. Mit Schreiben vom 21. November 1996 hat sich das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen damit einverstanden erklärt, das vertragliche Einwilligungsverfahren für den Abschluss von Grundstücksverträgen ruhen zu lassen. Für Grundstücksgeschäfte mit Konzerngesellschaften, die nicht der Optionsbindung unterliegen, ist weiterhin die Einwilligung einzuholen.

Alt- und Ewigkeitslasten

Vertragliche Grundlagen der Alt- und Ewigkeitslasten

Grundlage für den Umfang und die Ermittlung der für die nach der Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiter bestehenden Lasten (Alt- und Ewigkeitslasten) ist das im Jahr 2006 erstellte KPMG-Gutachten zur Bewertung der Stillsetzungskosten, Alt- und Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG.

Ewigkeitslasten im Sinne des Erblastenvertrages sind Maßnahmen zur Durchführung der Grubenwasserhaltung, Maßnahmen zur Verwaltung, Abwicklung oder Beseitigung von Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen sowie Maßnahmen der Grundwasserreinigung, des Grundwassermonitorings und der Nachsorgeverpflichtungen an kontaminierten Standorten.

Für jede Ewigkeitslast wird eine Ausgabenreihe vom jeweiligen Bilanzstichtag an für die jeweils kommenden 61 Jahre ermittelt.

Die Gesamtverpflichtung der jeweiligen Ewigkeitslast ermittelt sich aus der Summe der auf den Bilanzstichtag abgezinsten temporären Ausgabenreihe über 60 Jahre und dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Barwert der ewigen Rente ab dem 61. Jahr. Der Barwert der ewigen Rente wird unter Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR) von 3,62 % (Vorjahr: 3,74 %), der jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und veröffentlicht wird, berechnet (unter Berücksichtigung einer Preissteigerung von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) ergibt sich ein Realzins von 1,62 %). Die ersten 50 Jahre der Ausgabenreihe der jeweiligen Ewigkeitslast werden anhand der durch die Deutsche Bundesbank zum jeweiligen Bilanzstichtag veröffentlichten handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve mit Zinssätzen zwischen 0,99 % und 1,80 % (Vorjahr: 0,43 % und 1,54 %) auf den Bilanzstichtag laufzeitadäquat diskontiert. Um einen Zinssprung zu vermeiden, wird zur Überleitung auf die UFR eine Konvergenzphase über 10 Jahre verwendet. In dieser Konvergenzphase werden die Zinssätze zur Abzinsung auf den Bilanzstichtag anhand einer linearen Interpolation zwischen dem HGB-Zins mit einer Restlaufzeit von 50 Jahren und der UFR ermittelt.

Zur Indizierung der Ausgaben für Ewigkeitslasten wird grundsätzlich eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2,00 % angesetzt. Dies folgt der Methodik der Bestimmung der Ultimate Forward Rate. Es handelt sich somit bei der Preissteigerungsrate um das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) für den Euroraum.

Die bei der RAG bestehenden Rückstellungen für Grundwasserreinigung und Dauerbergschäden wurden bis zur endgültigen Stilllegung des Steinkohlenbergbaus nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung in der zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarung gültigen Fassung (HGB a. F.) fortgeführt. Für die Grundwasserreinigung wurde die Verpflichtung, ausgehend von den jährlich anfallenden bzw. geplanten Betriebsaufwendungen einschließlich Abschreibungen, auf Basis des Barwerts einer ewigen Rente ermittelt (Zinssatz: 5,5 %; entspricht rund dem 18-fachen der Bemessungsgrundlage). Die Verpflichtung für Dauerbergschäden ergab sich als Barwert einer ewigen Rente auf Grundlage der durchschnittlichen indizierten Aufwendungen der letzten fünf Jahre (Zinssatz: 5,0 %; entspricht dem 20-fachen der Bemessungsgrundlage).

In dem Erblastenvertrag vom 14. August 2007 zwischen der RAG-Stiftung und dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Saarland verpflichten sich die Länder, die Finanzierung der Ewigkeitslasten für den Fall zu übernehmen, dass die RAG-Stiftung nicht in der Lage ist, der Finanzierung der Ewigkeitslasten nachzukommen. Sollten die Länder aus diesem Vertrag in Anspruch genommen werden, gewährt der Bund ein Drittel der zu leistenden Beträge.

Auf Grundlage des Bewilligungsbescheides 2019 vom 28. Dezember 2007 und gemäß Rahmenvereinbarung über die sozialverträgliche Beendigung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus in Deutschland gewähren der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen Beihilfen für die nach der dauerhaften Einstellung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus der RAG seit dem Jahr 2019 weiterbestehenden Lasten, die nicht vom Erblastenvertrag erfasst werden (Altlasten). Für diese Zwecke gewährt der Bund einen Betrag von bis zu 1.658,4 Mio. € und das Land Nordrhein-Westfalen einen Betrag von bis zu 462,6 Mio. €. Zum Ausgleich des fehlenden Saarlandanteils leistet die RAG seit 2019 einen Eigenbeitrag von insgesamt 61,0 Mio. € aus der verzinslichen Anlage des Verkaufspreises der Evonik Industries AG. Der Bewilligungsbescheid 2019 darf seit 2019 zum Ausgleich für die erforderlichen Aufzinsungen von Rückstellungen beansprucht werden.

Grundlagen der Ermittlung der Verpflichtungen

Die zu bilanzierenden Posten umfassen die handelsrechtlichen Rückstellungen einschließlich der Deckungslücken und die entsprechenden Ausgleichsansprüche zu deren Abdeckung. Die Bilanzierung der Alt- und Ewigkeitslasten erfolgte zum 31. Dezember 2023 anhand folgender Parameter, die mit Ausnahme der Änderung der Zinssätze aus der Fortführung der Vorgehensweise der KPMG und der Umstellung der Rechnungslegung auf die Vorschriften des BilMoG in Abstimmung mit der öffentlichen Hand resultieren:

Für alle Rückstellungen wurden die Abzinsungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden fristenkongruenten Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes auf der Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten handelsrechtlichen Zinssätze vorgenommen. Die anzuwendende handelsrechtliche Zinsstrukturkurve liegt zwischen 0,99 % und 1,80 %. Für die Berechnung des Barwerts der ewigen Rente wird der Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz der UFR in Höhe von 3,62 % (Vorjahr: 3,74 %) angesetzt.

Die Preissteigerungen im Zusammenhang mit personellen Verpflichtungen wurden individuell für die RAG unter Einbeziehung von erwarteten zukünftigen Inflationsraten auf der Basis des Inflationsziels der EZB und möglichen unternehmensspezifischen Gehaltsentwicklungen bestimmt. Für alle weiteren personellen Verpflichtungen wurde eine Preissteigerung von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt.

Für Sachleistungsverpflichtungen wird eine Preissteigerungsrate von 1,97 % (Vorjahr: 1,97 %) angesetzt.

Für die Ewigkeitslasten, die nach Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland durch die RAG-Stiftung finanziert werden, wird das Inflationsziel der EZB in Höhe von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt, da dieser Wert auch für die Kalkulation der UFR durch EIOPA zugrunde liegt.

Ermittlung der Ewigkeitslasten

Bei den Verpflichtungen für Grubenwasserhaltung, Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen sowie Grundwasserreinigung, Grundwassermonitoring und Nachsorgeverpflichtung an ehemaligen Betriebsstandorten handelt es sich um Sachleistungsverpflichtungen. Aufgrund des Charakters der Verpflichtungen als ewige Last, für die keine Gegenleistung erfolgt, wurde bei den Sachleistungsverpflichtungen eine barwertige Bilanzierung anhand einer temporären Ausgabenreihe, die im Wesentlichen mit der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve laufzeitadäquat diskontiert wird, in Verbindung mit einer ewigen Rente auf Basis eines Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der UFR vorgenommen.

Grubenwasserhaltung

Bei der Grubenwasserhaltung unter Tage wurden die anfallenden Wässer während der Produktionsphase zur Aufrechterhaltung der Steinkohlenförderung an die Tagesoberfläche gepumpt und einem obertägigen Gewässer zugeführt. Damit war die Grubenwasserhaltung bis zur Stilllegung des letzten Bergwerkes dem laufenden Betrieb zuzurechnen und es war grundsätzlich keine Rückstellung zu bilden. Die Notwendigkeit zur Bildung einer Rückstellung ergab sich aus der Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus. Die Bewertung der Rückstellung erfolgt anhand der erwarteten Aufwendungen für Grubenwasserhaltung unter Berücksichtigung der betrieblichen Planung der ersten fünf Jahre nach dem Bilanzstichtag, der Entwicklung der künftig zu fördernden Wassermengen und der Investitionsmaßnahmen für den Umbau der konventionellen Wasserhaltung auf langfristig optimierte Brunnenwasserhaltungen. Die Verpflichtung hat zum 31. Dezember 2023 einen Stand von 23.126,0 Mio. €.

Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen

Die bergbauliche Tätigkeit hat Veränderungen an der Tagesoberfläche zur Folge, die zu Senkungsgebieten führen und Einfluss auf die natürliche Vorflut von Gewässern haben. Derartige Schäden sind in der Regel nicht reparabel. Die Verpflichtung hat zum 31. Dezember 2023 einen Stand von 8.031,4 Mio. €.

Grundwasserreinigung, Grundwassermonitoring und Nachsorgeverpflichtung an ehemaligen Betriebsstandorten

Bei der Aufbereitung verunreinigter Betriebsflächen - insbesondere auf ehemaligen Kokereiflächen - umfasst die durchzuführende Sanierungsmaßnahme im Regelfall die Errichtung eines Umlagerungsbauwerkes in Kombination mit einer Grundwasserreinigungsanlage. Da die Schadstoffbelastungen nachweislich die behördlichen Grenzwerte für das Grundwasser nicht unterschreiten werden, ist ein Ende der Maßnahmen nicht absehbar. Die zum 31. Dezember 2023 bestehende Verpflichtung beträgt 1.667,1 Mio. €.

Auf Basis der dargelegten Berechnung der Ewigkeitslasten wurden zusammenfassend nachfolgenden Verpflichtungen ermittelt:

in Mio. €
Verpflichtungen aus Ewigkeitslasten 31.12.2023 31.12.2022
Grubenwasserhaltung 23.126 21.317
Dauerbergschäden 8.031 7.823
Grundwasserreinigung 1.667 1.515
32.824 30.655

Ermittlung der Altlasten sowie der Ausgleichsansprüche im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019

Die Rückstellungen für die nach der dauerhaften Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiter bestehenden Verpflichtungen gemäß Bewilligungsbescheid vom 28. Dezember 2007 werden innerhalb der jeweiligen Rückstellungskategorie bilanziert. Der Bewilligungsbescheid 2019 darf seit 2019 zudem auch zum Ausgleich der Aufwendungen aus Aufzinsungen von Rückstellungen beansprucht werden. Diese Verpflichtungen und Aufwendungen werden durch entsprechende Ausgleichsansprüche gegen die Öffentliche Hand im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 bis zu einem maximalen Betrag von 2.121,0 Mio. € ausgeglichen.

Altersversorgung

Gegen den Bewilligungsbescheid 2019 wird gemäß Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (früher BMWi) vom 20. Januar 2011 ein Ausgleichsanspruch für die sich aus der Laufzeitänderung der Rückstellungen für Altersversorgung ergebenden Zinsaufwendungen in Höhe von 115,9 Mio.€ (Vorjahr 115,9 Mio. €) berücksichtigt.

Bergschäden

Die Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden wurden im Produktionsbereich nach dem fünffachen bereinigten jährlichen Durchschnittsaufwand der vergangenen zehn Jahre unter Berücksichtigung der bisherigen Preisentwicklung errechnet. Die Rückstellungen der Stillstandsbereiche zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarungen wurden, sofern erforderlich, auf Basis neuer Erkenntnisse angepasst. Auf Grundlage dieser Erfahrungswerte wurde, für die zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarungen noch produzierenden Bergwerke neben den bisher gebildeten Rückstellungen eine zusätzliche Rückstellung bilanziert, die die Deckungslücke für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden abdeckt. Hieraus werden bei Bedarf Rückstellungen für entstandene Bergschäden gebildet und weiterentwickelt. Die Rückstellungen betragen zum 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen 496,8 Mio. €.

Schachtsanierung

In der Verantwortung der RAG stehen die alten Schächte in den Berechtsamen der RAG in Nordrhein-Westfalen und die alten Schächte und Stollenmundlöcher in der Berechtsame des Saarlands. Für die Schächte und Stollen sind Rückstellungen für Aufwendungen, die zur Gefahrenabwehr voraussichtlich notwendig werden, gebildet worden. Die Schächte werden im Wesentlichen in drei Kategorien eingeordnet, die sich an der jeweiligen Teufe und dem Sicherheitsstand orientieren. Für die Schächte, die im Altlastengutachten der KPMG genannt sind, existieren derzeit Daten zur Lage der Schächte sowie teilweise zu deren Teufe (Schachtkataster), nicht aber zum konkreten Zustand der einzelnen Schächte. In einem weiteren Schritt ist der jeweilige Schachtzustand zu erfassen sowie eine Priorisierung hinsichtlich der Dringlichkeit der Sanierung durchzuführen. Gemäß dem aufgebauten Schachtkataster ist von insgesamt rund 5.000 alten Schächten und Stollenmundlöchern auszugehen. Für das Risiko der Aufwendungen, die im Zusammenhang mit diesen alten Schächten, deren Sanierung und der zum Teil noch notwendigen dauerstandsicheren Verfüllung der bekannten Schächte stehen, existiert eine Rückstellung gemäß dem Altlastengutachten. Diese Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen 576,7 Mio. € (Vorjahr: 610,4 Mio. €).

Personelle Abwicklungskosten und Sonstige Altlasten

Die Verpflichtung für die personellen Abwicklungskosten umfasst die technischen und administrativen Tätigkeiten für die Stillsetzung der Bergwerke und Betriebe, die nach Auslauf des subventionierten Steinkohlenbergbaus notwendig sind, sowie die Tätigkeiten für die Bearbeitung der Altlasten. Hierzu zählt auch das Belegschaftssystem, das die Aufwendungen für Leistungen an die Belegschaft abdeckt. Die Tätigkeiten fallen für die Abwicklung der Altlasten bis zur endgültigen Erfüllung der Verpflichtungen an. Die bilanzierte Rückstellung entspricht der Deckungslücke analog dem Altlastengutachten und wird auf Basis einer Ausgabenlinie über 50 Jahre bemessen.

Zu den sonstigen Altlasten zählen sämtliche Lasten, die im Rahmen des KPMG-Gutachtens betrachtet wurden, für die allerdings keine separate Deckungslücke ermittelt wurde. Dies sind im Einzelnen die Rückstellungen für Abbruchmaßnahmen, für Flächensanierung und Rekultivierung von Bergehalden, für Bergschäden, für Sozialplanrückstellungen, die nicht dem Stilllegungsaufwand zugeordnet worden sind, für die Nachuntersuchung gemäß Gesundheitsschutzverordnung, für Stilllegungsmaßnahmen sowie für sonstige Verpflichtungen im Rahmen der Endabwicklung. Die Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen in Höhe von 759,5 Mio. € (Vorjahr: 690,3 Mio. €) bilanziert.

Zukünftige Entwicklung der Alt- und Ewigkeitslasten

Die Höhe der Ewigkeitslasten ist neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlagen insbesondere von der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig. Hinsichtlich der Zinsentwicklung ist hier die Entwicklung der UFR sowie der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve relevant. Zum 31. Dezember 2023 sind für die wasserbezogenen Ewigkeitslasten entsprechend den Annahmen die handelsrechtliche Zinsstrukturkurve mit Sieben-Jahres-Durchschnittszinssätzen, der Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz der UFR von 3,62 % (Vorjahr: 3,74 %), sowie das Inflationsziel der EZB mit 2,00 % als Preis- und Kostensteigerung (Vorjahr: 2,00 %) angesetzt worden. Der Realzinssatz zur Ermittlung des Barwertes der ewigen Rente beträgt somit 1,62 % (Vorjahr: 1,74 %).

Sofern sich die Preis- und Zinsannahmen unterschiedlich entwickeln, führt dies zu höheren bzw. niedrigeren Rückstellungen. Voraussetzung für die Anwendung der berücksichtigten Zinssätze ist das Vorliegen eines positiven Realzinssatzes zur Ermittlung des Barwertes der ewigen Renten.

Die zukünftige Entwicklung der Altlasten ist von der jeweiligen Bemessungsgrundlage sowie der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig. Hinsichtlich der Zinsentwicklung ist hier ausschließlich die Entwicklung der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve relevant. Künftige Preis- und Zinsentwicklungen führen damit je nach Ausprägung zu einem Anstieg bzw. einem Rückgang der Rückstellungen für Altlasten.

Auf Basis der dargelegten Berechnung der Altlasten sind die nachfolgend aufgeführten Ausgleichsansprüche gegen die öffentliche Hand abgeleitet worden. Die Ausgleichsansprüche werden auf der Aktivseite unter den Forderungen ausgewiesen.

in Mio. €
Ausgleichsansprüche Bewilligungsbescheid 2019 31.12.2023 31.12.2022
Altersversorgung 119 119
Bergschäden 513 514
Schachtsanierung 589 623
Personelle Abwicklungskosten und sonstige Altlasten 918 819
Summe Bedarf Ausgleichsansprüche 2.139 2.075
Korrektur wegen Überschreitung -18 -
Summe berücksichtigte Ausgleichsansprüche 2.121 2.075
Geldeingang der Öffentlichen Hand zum Bewilligungsbescheid 1.967 1.890
Bilanzierte Ausgleichsansprüche Bewilligungsbescheid 154 185
Maximale Ausgleichsansprüche gem. Bewilligungsbescheid 2.121 2.121

Die Ausgleichsansprüche für Altersversorgung ergeben sich neben den Aufzinsungen der Rückstellungen wegen Laufzeitänderung aus den Jahren 2019 und 2021 aus in Vorjahren ausfinanzierten Verpflichtungen. Die Ausgleichsansprüche für Bergschäden, Schachtsanierung und die personellen Abwicklungskosten setzen sich zusammen aus den zum 31. Dezember 2023 bilanzierten Verpflichtungen sowie den kumulierten Inanspruchnahmen. Der Bedarf überschreitet die maximalen Ausgleichansprüche um 18 Mio. € und somit sind die berücksichtigten Ausgleichsansprüche auf den maximalen Wert von 2.121 Mio. €. zu begrenzen.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist nach den Zahlungsströmen (Cashflows) aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert und nach dem Rechnungslegungsstandard des DRS 21 aufgestellt. Sie stellt die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds im RAG-Stiftung-Konzern dar:

in Mio. € 2023 2022
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 578,3 558,9
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -623,4 -28,5
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 392,1 -839,4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 178,5 841,6
Veränderung des Finanzmittelbestandes aufgrund Konsolidierungskreisänderungen -4,4 31,5
Wechselkursänderungen 14,2 14,2
Finanzmittelfonds zum Jahresende 535,3 578,3

(1) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Konzernjahresüberschuss wird um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträgen sowie um Posten, die dem Cashflow aus der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, bereinigt. Des Weiteren werden die Veränderungen der Bilanz ermittelt und dem Ergebnis hinzugerechnet. Dabei werden Effekte aus der Verrechnung von Vermögenswerten und Schulden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB und der Veränderung des Konsolidierungskreises eliminiert.

(2) Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit sind die Mittelzu- und -abflüsse aus dem Anlagevermögen enthalten. Des Weiteren enthält er auch Zahlungsströme aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition und erhaltene Zinsen und Dividenden.

(3) Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind die Zahlungsströme aus gezahlten Zinsen und Dividenden sowie Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen und Zuwendungen zugeordnet. Des Weiteren sind die Zahlungsströme aus der Aufnahme oder der Tilgung von Finanzschulden enthalten.

(4) Finanzmittelfonds zum Jahresende

Überleitung vom Finanzmittelbestand lt. Bilanz unter dem Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" zum Finanzmittelfonds:

in Mio. € 31.12.2023 31.12.2022
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 626,2 656,2
Guthaben bei Kreditinstituten mit Vertragslaufzeit > 3 Monate -80,0 -70,0
Kurzfristige Kreditaufnahmen bzw. jederzeit fällige Verbindlichkeiten, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören -10,9 -7,9
Finanzmittelfonds zum Jahresende 535,3 578,3

Der Finanzmittelbestand wurde nicht zur Sicherheit für eigene Verbindlichkeiten verpfändet.

Gesamtbezüge des Vorstandes und des Kuratoriums

Die Gesamtbezüge des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf 3,1 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €).

Die Bezüge des Kuratoriums für das Geschäftsjahr 2023 betragen 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €).

Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Ereignisse nach dem 31.12.2023 vorgefallen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des RAG-Stiftung-Konzerns wesentlich beeinflusst haben.

 

Essen, den 15. April 2024

RAG-Stiftung

Der Vorstand

Tönjes

Bergerhoff-Wodopia

Dr. Rupp

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anlage zum Konzernanhang zum 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis/ Währungsumrechnung Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 71,4 182,1 15,2 0,1 268,6
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 176,0 21,0 10,2 2,1 0,2 205,3
3. Geschäfts- oder Firmenwert 776,1 151,4 30,7 958,2
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (721,9) (153,0) (29,9) (1,6) (906,4)
4. Geleistete Anzahlungen 1,9 0,7 4,5 1,3 -0,2 5,6
1.025,4 355,2 60,6 3,5 0,0 1.437,7
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.734,1 5,7 254,2 85,1 239,2 11.148,1
2. Schächte 48,3 48,3
3. Technische Anlagen und Maschinen 1.240,3 18,9 16,5 106,3 8,1 1.177,5
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233,0 11,1 29,9 13,2 -50,4 210,4
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 768,9 0,5 389,3 3,6 -196,9 958,2
13.024,6 36,2 689,9 208,2 0,0 13.542,5
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.991,3 -106,6 151,6 1.462,4 13,0 5.586,9
- at Equity bewertet 6.367,2 110,4 1.419,9 -3,6 5.054,1
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (5.341,8) (95,2) (1.342,9) (4.094,1)
- zu Anschaffungskosten 624,1 -106,6 41,1 42,5 16,7 532,8
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8,8 0,5 28,2 0,3 21,8 59,0
3. Beteiligungen 0,0
an assoziierten Unternehmen 101,2 18,9 8,9 0,5 111,7
- at Equity bewertet 10,5 8,3 8,9 9,9
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (-7,4) (7,7) (8,8) (-8,5)
- zu Anschaffungskosten 90,7 0,0 10,6 0,1 0,5 101,7
an sonstigen Unternehmen 109,8 0,1 8,7 0,7 -13,5 104,4
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 130,7 0,0 11,0 3,9 -21,8 116,0
5. Sonstige Kapitalanlagen 2.618,3 558,0 145,3 3.031,0
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.347,6 -0,9 462,5 944,9 8.864,3
7. Sonstige Ausleihungen 468,0 0,0 3,7 0,8 470,9
8. Geleistete Anzahlungen 0,1 -0,1 1,0 0,0 1,0
19.775,8 -107,0 1.243,6 2.567,2 0,0 18.345,2
33.825,8 284,4 1.994,1 2.778,9 0,0 33.325,4

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anlage zum Konzernanhang zum 31. Dezember 2023 (in Mio. Euro)

Abschreibungen
Stand 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis/ Währungsumrechnung Abschreibungen Zuschreibungen
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18,4 72,7 36,5
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83,2 12,7 16,3
3. Geschäfts- oder Firmenwert 564,0 28,8 78,0
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (547,6) (29,6) (73,3)
4. Geleistete Anzahlungen 0,3
665,9 114,2 130,8 0,0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.358,7 0,9 263,7 0,0
2. Schächte 48,3
3. Technische Anlagen und Maschinen 608,3 14,2 23,0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156,1 9,8 22,5 0,0
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,5 0,0 19,3
2.171,9 24,9 328,5 0,0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.366,5 1,1 6,9 1.101,2
- at Equity bewertet 1.361,5 1.101,2
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (1.361,5) (1.101,2)
- zu Anschaffungskosten 5,0 1,1 6,9
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6,5 0,1 0,9
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2,1 1,8
- at Equity bewertet 0,7
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (0,0) (0,7)
- zu Anschaffungskosten 2,1 1,1
an sonstigen Unternehmen 0,6 0,0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8,3 0,0 0,8
5. Sonstige Kapitalanlagen 78,1 149,0 5,4
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 83,0 357,9 3,0
7. Sonstige Ausleihungen 0,7 0,1 0,0
8. Geleistete Anzahlungen 0,0
1.545,8 1,3 517,3 1.109,6
4.383,6 140,4 976,6 1.109,6
Abschreibungen Buchwerte
Änderung der gesamten Abschreibungen in Zusammenhang mit
Zugängen Abgängen Umbuchungen Stand Stand 31.12. Stand 31.12.
31.12. lfd. Jahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,2 -0,1 127,3 141,3 53,0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,5 0,1 111,8 93,5 92,8
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,0 670,8 287,4 212,1
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (0,6) (651,1) (255,3) (174,3)
4. Geleistete Anzahlungen 0,3 5,3 1,6
0,0 0,7 0,0 910,2 527,5 359,5
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36,0 36,7 1.624,0 9.524,1 9.375,4
2. Schächte 48,3 0,0 0,0
3. Technische Anlagen und Maschinen 101,9 0,0 543,6 633,9 632,0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11,1 -36,7 140,6 69,8 76,9
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,9 0,0 18,9 939,3 768,4
0,0 149,9 0,0 2.375,4 11.167,1 10.852,7
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74,4 198,9 5.388,0 5.624,8
- at Equity bewertet 74,4 185,9 4.868,2 5.005,7
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (74,4) (185,9) (3.908,2) (3.980,3)
- zu Anschaffungskosten 13,0 519,8 619,1
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7,5 51,5 2,3
3. Beteiligungen 0,0 107,8 99,1
an assoziierten Unternehmen 3,9
- at Equity bewertet 0,7 9,2 10,5
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (0,7) (-9,2) (-7,4)
- zu Anschaffungskosten 3,2 98,5 88,6
an sonstigen Unternehmen 0,6 103,8 109,2
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,1 106,9 122,4
5. Sonstige Kapitalanlagen 221,7 2.809,3 2.540,2
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 18,1 419,8 8.444,5 9.264,6
7. Sonstige Ausleihungen 0,8 470,1 467,3
8. Geleistete Anzahlungen 0,0 1,0 0,1
0,0 92,5 0,0 862,3 17.482,9 18.230,0
0,0 243,1 0,0 4.147,9 29.177,5 29.442,2

Aufstellung des Anteilsbesitzes der RAG-Stiftung zum 31. Dezember 2023

Name der Gesellschaft Sitz Kapitalanteil
in %
Geschäftsjahr Eigenkapital in Mio. Eur 4 Jahresergebnis in Mio. Eur 4 Fußnote
Konsolidierte verbundene Unternehmen
40-30 Développement SA Seyssinet-Pariset, Frankreich 100,00 2023 28,3 1,2
40-30 SAS Seyssinet-Pariset, Frankreich 100,00 2023 8,0 2,0
4way Consulting Ltd. Warwick, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 1,5 0,8
Aachener Bergmannssiedlungsgesellschaft mbH Hückelhoven, Deutschland 100,00 2023 23,0 0,0 3)
AHT GROUP GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 2,0 0,4
Aldebaran SAS Paris, Frankreich 100,00 2023 -21,4 -25,0
Alfa Tech Consulting Engineers Inc. San Jose, USA 100,00 2023 22,1 0,0
Alfa Tech VESTASIA PTE. LTD Singapur, Singapur 70,00 2023 3,9 0,4
Ambero Consulting Gesellschaft mbH Kronberg im Taunus, Deutschland 100,00 2023 4,6 0,5
Amcoss GmbH Feldkirch, Österreich 75,00 2023 6,0 2,2
Artemis Stadtsanierungsgesellschaft Objekt Benrath mbH & Co. KG Essen, Deutschland 94,90 2023 0,0 1,2
ATPD, Inc. San Jose, USA 100,00 2023 6,5 0,8
ATVA MY Sdn Bhd Kuala Lumpur, Malaysia 100,00 2023 0,0 -0,1
Bauverein Glückauf GmbH Ahlen, Deutschland 94,90 2023 11,2 0,0 3)
BCD Engineering (UK) Limited Trowbridge Wiltshire, 100,00 2023 -1,9 0,0
Vereinigtes Königreich
BCS Business Critical Solutions GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2023 1,5 0,8
BCS Data Centres Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 3,1 1,7
BCS Italia S.r.l. Mailand, Italien 100,00 2023 0,1 0,0
BILS BV Niel, Belgien 100,00 2023 1,8 0,8
BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH Berlin, Deutschland 75,00 2023 3,3 0,5
BPS rail GmbH Dresden, Deutschland 55,00 2023 1,2 0,5
Brewery Chemical & Dairy Engineering Ltd Charleville, Irland 100,00 2023 13,1 3,8
Brewery Chemical Dairy Engineering (Holdings) Ltd Charleville, Irland 100,00 2023 0,6 0,0
Brewery Chemical Dairy Engineering Group Ltd Charleville, Irland 93,34 2023 21,0 0,0
Dahl Automation GmbH Meinerzhagen, Deutschland 100,00 2023 0,0 -0,7
Decad (Asia) Inc. Makati City, Philippinen 100,00 2022 0,1 0,0
Desco (2011) Ltd. Sunderland, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 2,0 1,3
Desco (Design & Consultancy) Ltd. Sunderland, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 4,2 1,5
Desco Qatar Mechanical and Electrical Consulting Engineers WLL Doha, Katar 49,00 2022 0,3 0,0
DFT Maschinenbau GmbH Kremsmünster, Österreich 100,00 2023 2,6 -1,1
dimensional GmbH Köln, Deutschland 100,00 2023 -1,1 -0,6
DOC S.r.l. Mailand, Italien 100,00 2023 1,8 0,7
Dorsch Business Development JLT Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2022 -1,8 k.A.
Dorsch Consult (India) Private Limited Mumbai, Indien 85,00 2023 0,0 0,0
Dorsch Consult Asia Co. Ltd. Bangkok, Thailand 95,00 2023 1,0 0,0
Dorsch Consult Asia Holding Co. Ltd. Bangkok, Thailand 99,98 2023 0,0 0,0
Dorsch Consult Egypt LLC Kairo, Ägypten 100,00 2023 -1,0 -0,4
Dorsch Global GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 445,4 0,0 3)
Dorsch GmbH Wien, Österreich 100,00 2023 -1,1 -0,1
Dorsch Holding GmbH Offenbach am Main, Deutschland 100,00 2023 156,4 9,4
Dorsch Holding GmbH - KSA (Saudi) LLC Riad, Saudi-Arabien 100,00 2023 13,8 1,9
Dorsch International Consultants GmbH München, Deutschland 100,00 2023 3,1 -3,2
Dorsch MENA GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
Dorsch Qatar LLC Doha, Katar 49,00 2023 36,9 3,9
EBV Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hückelhoven, Deutschland 100,00 2023 85,7 0,0 3)
EDG2, Inc. Bethesda, USA 80,00 2023 5,2 3,0
eSolutions Grup SRL Bukarest, Rumänien 51,00 2023 0,2 0,0
Event Space Engineering Hong Kong Ltd. Hongkong, China 100,00 2023 0,3 0,2
Focus GmbH Hünstetten, Deutschland 100,00 2023 2,8 -0,3
FORO EMPRESARIAL, S.L. Sant Cugat del Vallès, Spanien 90,00 2023 0,1 0,0
FORO TÉCNICO, S.L. Sant Cugat del Vallès, Spanien 90,00 2023 0,5 0,0
FRISCHMANN PRABHU INDIA DESIGN SERVICES PRIVATE LIMITED Mumbai, Indien 100,00 2022 0,1 0,0
Genecon Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,1 -0,2
GenISys GmbH Taufkirchen, Deutschland 90,20 2023 3,9 0,5
GRE German Rail Engineering GmbH Frankfurt, Deutschland 100,00 2023 -0,3 -7,3
GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH Köln, Deutschland 94,90 2023 46,8 0,0 3)
HAHN AUTOMATION Co. Ltd. Kunshan, China 100,00 2023 3,4 1,1
HAHN AUTOMATION d.o.o. Sveta Nedelja, Kroatien 100,00 2023 0,3 -0,1
HAHN Automation Group Diepenau GmbH Diepenau, Deutschland 100,00 2023 2,5 0,2
HAHN Automation Group Engen GmbH Engen, Deutschland 100,00 2023 2,4 0,0 3)
HAHN Automation Group GmbH Rheinböllen, Deutschland 64,39 2023 28,0 6,5
HAHN Automation Group Holding GmbH Rheinböllen, Deutschland 100,00 2023 126,0 -5,6
HAHN Automation Group Machining GmbH Bruchsal, Deutschland 100,00 2023 1,5 -0,6
HAHN Automation Group Robotics GmbH Rheinböllen, Deutschland 60,00 2023 -1,3 -0,6
HAHN AUTOMATION Inc. Hebron, USA 100,00 2023 1,0 0,5
HAHN AUTOMATION LTD Washington, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 1,1 0,1
HAHN Automation s.r.o. Uvaly, Tschechische Republik 60,00 2023 0,4 0,0
HAHN Beteiligungs GmbH Rheinböllen, Deutschland 100,00 2023 21,3 0,2
HAHN CO-INVEST GmbH Bergisch Gladbach, Deutschland 90,00 2023 1,5 0,6
HAHN CO-INVEST GmbH & Co. KG Bergisch Gladbach, Deutschland 90,00 2023 15,7 5,5
HAHN Digital GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2023 -0,6 0,0
HAHN Plastics Automation Inc. Hebron, USA 100,00 2023 -3,2 -1,4
Hefi SAS Straßburg, Frankreich 80,00 2023 1,3 0,5
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co., Ltd. Shenzhen, China 100,00 2023 3,4 1,5
HEIDELBERG INSTRUMENTS Mikrotechnik GmbH Heidelberg, Deutschland 100,00 2023 30,8 -7,8
Heidelberg Instruments, Inc. Los Angeles, USA 100,00 2023 4,1 1,3
Heidelberg Instruments, K.K. Tokio, Japan 100,00 2023 1,8 0,2
Heinrich Schäfermeyer GmbH Hückelhoven, Deutschland 100,00 2023 10,2 0,0 3)
HVG Grünflächenmanagement GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 3,5 0,0 3)
HYVE AG München, Deutschland 100,00 2023 1,8 0,2
HYVE Innovate GmbH München, Deutschland 100,00 2023 -0,1 -0,8
IES International Events Service GmbH Büdingen, Deutschland 65,00 2023 0,1 1,6
insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbh Berlin, Deutschland 100,00 2023 2,8 0,7
Invotec Inc. Miamisburg, USA 100,00 2023 6,5 2,8
IRS Stahlwasserbau Consulting AG Würzburg, Deutschland 100,00 2023 0,4 0,2
KeyPlants AB Stockholm, Schweden 70,00 2023 14,2 6,4
KeyPlants Automation AB Stockholm, Schweden 62,50 2023 1,0 0,6
Keyplants Emtunga AB Vara, Schweden 100,00 2023 0,7 0,5
KeyPlants Malmö AB Malmö, Schweden 90,00 2023 0,5 0,3
KeyPlants US Inc Wilmington, USA 90,00 2023 -0,7 -0,6
Krebs+Kiefer Beteiligungs GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,3 0,0
Krebs+Kiefer Consultants GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
Krebs+Kiefer Consulting GmbH Darmstadt, Deutschland 75,00 2023 0,0 0,0
Krebs+Kiefer Engineering GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
Krebs+Kiefer Engineers GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,1 0,1
Krebs+Kiefer Global GmbH & Co. KG Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,2 0,0
Krebs+Kiefer GmbH Bonn, Deutschland 62,75 2023 10,6 0,0 3)
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 1,6 0,0 3)
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2023 0,5 0,0 3)
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2023 0,5 0,0 3)
Krebs+Kiefer International GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,2 0,0
Krebs+Kiefer Service GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,5 0,2
Krebs+Kiefer Verwaltungs GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
LAB14 GmbH Heidelberg, Deutschland 100,00 2023 238,3 0,4
Landschaftsagentur Plus GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 2,3 0,5
Leslie Jones Architects Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 2,6 0,4
Lünener Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Lünen, Deutschland 94,90 2023 28,3 0,0 3)
macc training GmbH Bonn, Deutschland 60,00 2023 0,2 0,1
Marienfeld Multimedia GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,2 0,0 3)
Masco Group Automation S.r.l Mailand, Italien 100,00 2023 -0,1 0,4
Masco Group S.r.l. Mailand, Italien 80,00 2023 145,7 8,8
MBC Group Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 10,0 4,3
McBains Consulting Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 4,3 3,0
McBains Cooper Hellas Technical Consulting SA Kifisia, Griechenland 100,00 2022 0,7 0,2
McBains Cooper International Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,1 0,2
McBains Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 6,1 2,6
moench + associates GmbH Bonn, Deutschland 60,00 2023 0,5 0,5
Muto Technology Inc. Austin, USA 100,00 2023 7,0 1,6
Nanosurf AG Liestal, Schweiz 81,77 2023 -2,5 -7,2
Notion Systems GmbH Schwetzingen, Deutschland 75,10 2023 -2,1 -0,8
Olsa S.A.S. Sannois, Frankreich 100,00 2023 0,7 0,0
Olsa S.p.A. Mailand, Italien 100,00 2023 4,5 1,3
Olsa USA LLC West Chester, USA 100,00 2023 0,2 0,0
Orgatent AG Großwangen, Schweiz 95,00 2023 5,8 2,2
Osiris International GmbH Singen Hohentwiel, Deutschland 75,10 2023 -4,6 -3,9
Pell Frischmann Consultants Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 10,6 3,2
Pell Frischmann Consulting Engineers Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 -1,9 -0,1
Pell Frischmann Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 -0,7 0,0
PF Consulting Group Ltd London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 18,1 2,8
PG AC 2 GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,0 -0,2
QVEST AUSTRALIA PTY LIMITED Alexandria, Australien 100,00 2023 1,2 0,1
Qvest Digital AG Bonn, Deutschland 70,00 2023 6,5 3,1
Qvest France S.à.r.l. Boulogne-Billancourt, Frankreich 100,00 2023 -2,2 0,1
Qvest GmbH Köln, Deutschland 100,00 2023 0,7 -6,8
Qvest Group GmbH Köln, Deutschland 74,99 2023 116,8 0,6
Qvest Media ApS Soborg, Dänemark 100,00 2023 -1,1 0,0
Qvest Media Belgium BV Zavantem, Belgien 100,00 2023 0,0 0,0
Qvest Media FZ LLC Dubai Media City, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2023 26,8 4,3
Qvest Media GmbH Schaffhausen, Schweiz 100,00 2023 -0,3 0,0
Qvest Media Ltd. Henley-on-Thames, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 -0,8 0,0
Qvest Media Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2023 -2,3 0,0
Qvest Media Trading and Consulting LLC Doha, Katar 49,00 2023 -0,1 -0,1
Qvest Stream GmbH Halle (Saale), Deutschland 75,00 2023 0,3 -1,0
Qvest US Holding, Inc. Manhattan Beach, USA 100,00 2023 75,2 3,7
Qvest.US LLC Manhattan Beach, USA 70,00 2023 77,0 -0,4
RAG AKTIENGESELLSCHAFT Essen, Deutschland 100,00 2023 4,0 0,0 3)
RAG Beteiligungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 24,1 0,8 1), 2), 3)
RAG Finanz-GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2023 1118,0 35,1 1)
RAG Mining Solutions GmbH Herne, Deutschland 100,00 2023 1,0 0,0 1), 3)
RAG Montan Immobilien GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 29,7 3,4
RAG-S Private Equity GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2023 2360,6 104,8
RAG-S Real Estate GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 467,6 0,0 1), 3)
REI Automation, Inc. Columbia SC, USA 100,00 2023 1,0 -4,3
Rethink Robotics GmbH Bochum, Deutschland 92,62 2023 -7,6 -22,4
Rhein Lippe Holding GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 537,7 0,0 3)
Rhein Lippe Wohnen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Duisburg, Deutschland 94,84 2023 147,5 0,0 3)
RHZ Handwerks-Zentrum GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 2,7 0,0 3)
Robotnik Automation S.L. Valencia, Spanien 60,00 2023 5,2 0,6
Robshare GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 60,00 2023 -1,5 -0,3
RÖDER (UK) Ltd. Cambridgeshire, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,6 -0,3
RODER ARCHITECTURE TECHNOLOGY (SHANGHAI) CO., LTD. Schanghai, China 100,00 2023 9,2 0,9
RÖDER FRANCE STRUCTURES S.à.r.l. Beauvais, Frankreich 100,00 2023 0,5 0,1
Röder Space Design & Engineering (Shanghai) Co. Ltd. Schanghai, China 65,00 2023 0,2 0,1
Röder Yapi Sistemleri Sanayi Ticaret Limited Sirketi Istanbul, Türkei 100,00 2023 0,0 -1,0
Röder Zelt- und Veranstaltungsservice GmbH Büdingen, Deutschland 100,00 2023 3,5 0,0 3)
Röder Zeltsysteme und Service GmbH Büdingen, Deutschland 100,00 2023 -10,0 -2,3
ROEDER ITALIA S.r.L. Brixen, Italien 100,00 2023 0,0 0,0
ROSCHMANN France SAS Bonneuil-sur-Marne, Frankreich 100,00 2023 0,0 0,0
Roschmann Glas GmbH Gersthofen, Deutschland 100,00 2023 2,3 0,4
Roschmann Holding GmbH Gersthofen, Deutschland 100,00 2023 29,1 -1,9
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas GmbH Gersthofen, Deutschland 100,00 2023 2,7 -15,2
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas Schweiz AG Zofingen, Schweiz 100,00 2023 0,3 0,0
Roschmann Steel and Glass Constructions Inc. New Haven, USA 100,00 2023 6,9 0,4
RSBG Building Solutions GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 50,1 -2,5
RSBG Information & Communication Technologies GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 242,6 2,8
RSBG INVESTMENT HOLDING LIMITED London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 112,3 2,3
RSBG SE Essen, Deutschland 100,00 2023 1459,2 -7,2
RSBG UK Ltd London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 57,5 1,8
RSBG Value Investments GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 123,0 -1,2
RSBG Ventures GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 40,9 3,0
RSBGI Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 2,3 0,1
Ruhrbotics GmbH Recklinghausen, Deutschland 80,00 2023 -0,1 -0,2
Schnaitt Internationale Messe- und Ladenbau GmbH Bergheim, Deutschland 100,00 2023 3,2 -0,5
Siedlung Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung Duisburg, Deutschland 100,00 2023 42,7 0,0 3)
Sinha & Keyfauver Engineering, Inc. Monrovia, USA 100,00 2023 1,8 -0,8
Skibatron Mess- und Abrechnungssysteme GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,3 0,0 3)
SPECS Surface Nano Analysis GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2023 16,3 1,5
spiekermann ingenieure GmbH Bochum, Deutschland 100,00 2023 -1,9 -2,4
Stilmas Americas INC Burlington, Kanada 100,00 2023 3,7 0,6
Stilmas Deutschland GmbH Heidelberg, Deutschland 100,00 2023 0,0 -0,5
Stilmas S.p.A. Mailand, Italien 100,00 2023 24,9 7,3
Stilmas Shanghai Water Treatment System Co. Ltd. Schanghai, China 100,00 2023 7,7 2,3
Stilmas USA LLC West Chester, USA 100,00 2023 0,6 -0,1
TBP S.C.S. Luxemburg, Luxemburg 90,00 2023 24,7 4,0
The BCS Consulting Group Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,3 1,1
The Yard Creative Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 -0,7
THS GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 228,4 0,0 3)
THS Rheinland Beteiligungs GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 94,12 2023 0,1 0,1
THS Rheinland GmbH Leverkusen, Deutschland 100,00 2023 20,5 0,0 3)
THS Westfalen GmbH Lünen, Deutschland 100,00 2023 33,8 0,0 3)
United Robotics Group Americas Inc. Wilmington, USA 100,00 2023 -4,4 -4,4
United Robotics Group GmbH Bochum, Deutschland 75,10 2023 140,8 -20,7
United Robotics Group Health & Food GmbH Stuhr, Deutschland 60,01 2023 -0,7 -0,5
Urban:Kind Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 4,7 0,4
Vela Tech Holding, Inc. San Jose, USA 100,00 2023 54,4 4,7
Verity Commercial, LLC Reston, USA 80,00 2023 9,0 0,2
Verre & Métal SAS Bonneuil-sur-Marne, Frankreich 100,00 2023 3,1 0,4
Vestische Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Herne, Deutschland 94,90 2023 14,1 0,0 3)
Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung Recklinghausen, Deutschland 100,00 2023 69,5 0,0 3)
VILS Belgium BV Niel, Belgien 100,00 2023 1,4 0,2
VILS Netherlands B.V. Oss, Niederlande 100,00 2023 0,7 0,3
VILS Switzerland Gmbh Basel, Schweiz 100,00 2023 0,3 -0,1
Vivawest Dienstleistungen GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 34,6 0,0 3)
Vivawest GmbH Essen, Deutschland 73,20 2023 1374,4 113,0 5)
Vivawest Pensionen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0 3)
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 2023 0,4 0,0 3)
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. Heidequartier oHG Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 10,0 0,0
Vivawest Ruhr GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 3,0 0,0 3)
Vivawest Westfalen GmbH Dortmund, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0 3)
Vivawest Wohnen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 39,1 0,0 3)
Walsum Immobilien GmbH Duisburg, Deutschland 94,90 2023 24,5 0,0 3)
WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH Germersheim, Deutschland 100,00 2023 6,4 0,0 3)
Whiteley Murphy Ltd. Washington, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Windkraft Brinkfortsheide GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 5,0 0,8
Windkraft Lünen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 0,7 0,1
Wohnbau Auguste Victoria GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 33,9 0,0 3)
Wohnbau Westfalen GmbH Dortmund, Deutschland 100,00 2023 80,4 0,0 3)
Wohnungsbaugesellschaft für das Rheinische Braunkohlenrevier Gesellschaft mit beschränkter Haftung Köln, Deutschland 94,90 2023 29,3 0,0 3)
Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung "Glückauf" Moers, Deutschland 100,00 2023 44,5 0,0 3)
XILS BV Niel, Belgien 70,00 2023 6,7 0,1
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (at equity)
Evonik Industries AG Essen, Deutschland 52,83 2023 5375,5 651,2
Krebs und Kiefer Algérie EURL Algier, Algerien 100,00 2022 0,6 0,5
Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG Grünwald, Deutschland 97,01 2023 122,2 -0,1
Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG München, Deutschland 98,68 2023 191,7 95,2
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen
40-30 Centre SAS Seyssinet-Pariset, Frankreich 100,00 2023 0,3 0,0
acontis technologies GmbH Ravensburg, Deutschland 69,12 2022 1,7 3,2
acontis technologies Inc. Framingham, USA 75,00 2022 0,1 0,1
Adotem Al GmbH München, Deutschland 100,00 2022 -0,3 -0,3
Adotem Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2022 0,6 0,0
Ahorn Healthcare Beteiligungs GmbH Bad Grönenbach, Deutschland 21,56 2022 5,3 1,5
Ahorn Healthcare Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2022 0,7 0,0
Aldebaran Shanghai Co. Ltd. Shanghai, China 100,00 2023 0,0 -0,9
ASUP Immobilien GmbH Seevetal, Deutschland 5,11 2022 1,0 0,0
ASUP Immobilien II GmbH Seevetal, Deutschland 5,11 2022 1,1 0,0
ATCE INDIA PRIVATE LIMITED Mumbai, Idien 100,00 k.A. k.A. k.A.
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Essen, Deutschland 100,00 2022 0,1 0,0
Blitz 21-94 GmbH München, Deutschland 92,00 2022 1,1 0,0
Blitz 21-95 GmbH München, Deutschland 100,00 2022 1,7 1,3
Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e.V. Essen, Deutschland 2022 0,2 0,0
BRYCK GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 92,28 2022 3,8 -5,2
BRYCK Innovation GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,1 0,1
BRYCK Management GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
BuFo Verwaltungs GmbH Hollenstedt, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Bunny Management GmbH Melle, Deutschland 100,00 2022 5,3 0,0
Bunny Tierernährung GmbH Melle, Deutschland 100,00 2022 5,5 0,0
BVE Baustellenmanagement- und Entsorgungs GmbH Seefeld-Löhme, Deutschland 100,00 2022 1,7 1,0
BVE-Bauogistik-Verwertung-Entsorgungs GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2022 2,0 0,9
Clear Peaks S.L. Tarragona, Spanien 100,00 2022 6,2 2,0
Conflexia S.á.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2022 105,7 -0,1
Data Insights GmbH München, Deutschland 100,00 2022 0,8 0,0 3)
Datadrivers GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2022 1,8 0,0 3)
DataFocus GmbH Köln, Deutschland 100,00 2022 0,8 0,0 3)
Datumate Europe Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
Datumate Inc. Pikesville, USA 100,00 k.A. k.A. k.A.
Datumate Ltd. Yokneam Illit, Israel 51,24 2022 -5,6 -3,4
Deutsche Montan Technologie für Rohstoff, Energie, Umwelt e. V. (DMT e. V.) Essen, Deutschland 2022 18,7 0,0
Deutsche Montan Technologie Verwaltungs GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 19,1 -1,6
Deutsche Umwelttechnik GmbH Schwerin, Deutschland 100,00 2022 6,8 1,2
Deutsche Umwelttechnik Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 72,49 2022 1,8 0,0
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH Bochum, Deutschland 100,00 2022 7,4 0,0
Dorsch International Austria GmbH Wien, Österreich 100,00 2023 0,3 0,0
DUT Beteiligungsverwaltungs GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2022 0,9 0,0
ECG Engineering Consultants Group S.A. Kairo, Ägypten 99,46 k.A. k.A. k.A.
ECG Holding Limited Abu Dhabi, Vereinigten Arabischen Emirate 60,33 2023 15,4 -3,1
ECG Tanzania Limited Dar Es Salaam, Tanzania 95,00 k.A. k.A. k.A.
Engineering Consultants Group ECG, Kuwait Kuwait, Kuwait 0,00 k.A. k.A. k.A.
Engineering Consultants Group, Qataria Doha, Katar 0,00 k.A. k.A. k.A.
Engineering Consultants Group, Sole Proprietorship Riad, Saudi-Arabien 100,00 k.A. k.A. k.A.
ENO Capital GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2021 0,0 0,0
ENO Capital Management GmbH Essen, Deutschland 74,10 2021 0,0 0,0
Entrance Robotics GmbH Bochum, Deutschland 53,88 2023 -0,8 -0,1
Entwicklungsgesellschaft Gladbeck-Brauck mbH i.L. Gladbeck, Deutschland 66,67 2021 0,0 0,0
Enviroearth SAS Saint-Cannat, Frankreich 100,00 2022 1,9 0,3
Erlkönig Preziosen GmbH Aschaffenburg, Deutschland 83,00 2022 2,9 0,0
Estos GmbH Starnberg, Deutschland 100,00 2022 2,2 0,0 3)
European Consulting Group FZ-LLC Ras Al Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate 80,00 k.A. k.A. k.A.
Focus electronics GmbH Leipzig, Deutschland 100,00 2023 0,9 0,0
Froschkönig Preziosen GmbH Erbes-Büdesheim, Deutschland 100,00 2022 0,9 -0,8
GEENIAL mbH - Gesellschaft für Engineering und industrielle Automatisierungslösungen Dortmund, Deutschland 100,00 2023 0,1 0,1
GENISYS A.S. Izmir, Türkei 100,00 2022 0,0 0,0
GenISys Inc. San Francisco, USA 100,00 2022 0,6 0,1
GenISys K.K. Tokio, Japan 100,00 2022 0,2 -0,1
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Holding mbH München, Deutschland 87,00 2022 1,6 0,0
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Verwaltungs mbH Hamburg, Deutschland 100,00 2022 8,3 3,1
GfS Gesellschaft für Sicherheitstechnik mit beschränkter Haftung Hamburg, Deutschland 100,00 2022 4,3 0,0 3)
GIW GmbH & Co. KG Hollenstedt, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,6
GP + Q - Hattingen ETW GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2022 -1,9 -0,1
GP+Q GmbH Essen, Deutschland 89,00 2022 -8,2 -0,3
GP+Q Verwaltungs GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Gründerzentrumgesellschaft Prosper III mbH Bottrop, Deutschland 94,00 2022 0,5 0,0
GSB Gesellschaft zur Sicherung von Bergmannswohnungen mit beschränkter Haftung Essen, Deutschland 68,75 2021 0,1 0,0
HAHN AUTOMATION S. de R.L. Santiago de Queretaro, Mexiko 100,00 2022 0,4 0,5
HAHN Machining Inc. Hebron, USA 100,00 2023 0,2 -0,1
HAHN PLASTICS OTOMASYON SANAYI VE TICARET LIMITED SIRKETI Istanbul, Türkei 100,00 2022 -0,1 0,0
HAHN Robotics AG i.L. Bettlach, Schweiz 100,00 2023 0,0 0,0
HAHN Robotics Belgium GmbH Kelmis, Belgien 100,00 2023 -0,5 0,0
HCH Umwelt GmbH Schwerin, Deutschland 100,00 2022 3,5 0,0 3)
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co. Ltd. Shenzhen, China 100,00 2023 0,7 -0,1
Heidelberg Instruments Korea Ltd. Daejeon, Korea 100,00 2023 1,3 0,3
Heidelberg Instruments Nano AG Zürich, Schweiz 100,00 2022 1,7 0,3
Heidelberg Instruments Service Taiwan Corp. Hsinchu, Taiwan 100,00 2023 1,2 0,4
HYVE Innovate Digital S.L. Las Palmas de Gan Canaria, Spanien 100,00 2022 0,5 0,3
HYVE Innovation Austria GmbH Wien, Österreich 100,00 2022 0,1 0,1
INOS 19-006 GmbH i.L. München, Deutschland 100,00 2021 k.A. k.A.
Krongaard GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2022 7,1 0,0 3)
Krongaard Holding GmbH München, Deutschland 13,78 2022 13,5 0,0
Krongaard Verwaltungs GmH München, Deutschland 100,00 2022 16,0 4,6
L65 Grundbesitz GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2022 1,1 0,7
Maxburg Beteiligungen III Beteiligungsverwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Maxburg Warehouse GmbH München, Deutschland 100,00 2021 k.A. k.A.
MaxCosmetics GmbH München, Deutschland 87,00 2022 0,8 0,0
MB3 Management Beteiligungsverwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
McBains Cooper Mexico SA de CV Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 k.A. k.A. k.A.
McBains Cooper Mexico Services SA de CV Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 k.A. k.A. k.A.
Medical IT Services GmbH & Co. KG Lüneburg, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Medical IT Systems GmbH Lüneburg, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Metoda GmbH München, Deutschland 65,27 2022 0,8 0,7
montanWIND Planungs GmbH & Co.KG Ensdorf, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
montanWIND Planungs Verwaltungs GmbH Ensdorf, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
montanWIND Windpark Erkershöhe GmbH & Co. KG Merchweiler, Deutschland 100,00 2022 1,3 0,3
montanWIND Windpark Verwaltungs GmbH Ensdorf, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Motel a Miio GmbH München, Deutschland 100,00 2022 2,9 0,0 3)
Motel a Miio Holding GmbH München, Deutschland 16,05 2022 11,0 0,0
Motel a Miio Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2022 12,0 2,4
Nanosurf China Ltd. Shanghai, China 100,00 2023 0,2 -0,1
Nanosurf GmbH Langen, Deutschland 100,00 2023 0,2 0,1
Nanosurf Inc. Woburn, USA 100,00 2023 -0,6 -0,4
Nanosurf UK Ltd. Berkshire, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Natural View Systems GmbH Buttenheim, Deutschland 66,67 2021 -0,6 0,0
Neo Cos Service Gesellschaft für Herstellung, Entwicklung, Vertrieb kosmetischer Produkte mit Beratung m.b.H. Höxter, Deutschland 100,00 2022 4,6 0,0 3)
Neo Cos Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2022 4,6 0,0 3)
Nordsternturm GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0 3)
oraya GmbH Bonn, Deutschland 80,00 2022 -0,2 -0,2
PERLKÖNIG Perlen & Schmuck & Zubehör GmbH Erbes-Büdesheim, Deutschland 100,00 2022 1,1 0,0 3)
Peter Hausmann Demontage & Containerdienst GmbH Schwabach, Deutschland 100,00 2022 3,2 1,2
pff pet food factory GmbH Bünde, Deutschland 100,00 2022 0,1 0,0
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg mbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2022 0,3 0,0
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Piranja IT Security GmbH München, Deutschland 100,00 2022 10,2 4,6
Piranja IT Security Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2022 2,7 0,0
Projektgesellschaft Weststadt mbH Essen, Deutschland 45,00 2022 8,2 -3,5
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 II mbH & Co KG Essen, Deutschland 100,00 2022 1,4 0,0
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Psychosomatische Privatklinik Bad Grönenbach GmbH Bad Grönenbach, Deutschland 100,00 2022 6,4 0,0 3)
Questor GmbH Bonn, Deutschland 100,00 2022 -0,2 0,7
QVEST MEDIA AUSTRALIA PTY LTD Sydney, Australien 100,00 2022 0,5 0,1
RAG Finanz-Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
RAG-S Innovation GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 333,5 6,7
RAG-S Lending S.à.r.l. Munsbach, Luxemburg 100,00 2022 0,0 0,0
RAG-S PE Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
RAG-S Seed Investments Ruhr GmbH Essen, Deutschland 100,00 k.A. k.A. k.A.
RAG-Stiftung Colosseum Holding GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 13,1 0,0
RAG-Stiftung Treuhand GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
Rethink Robotics, Inc. Wilmington, USA 100,00 2023 -0,6 -0,1
RFR Invest 1 S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 51,01 k.A. k.A. k.A.
RFR Invest 2 S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 51,01 k.A. k.A. k.A.
RFR Invest 3 S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 51,01 k.A. k.A. k.A.
RFR Invest 5 S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 51,01 k.A. k.A. k.A.
RODER Atlantic Halls Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
RODER Atlantic Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
RÖDER España S.L. Dos Hermanas, Spanien 51,00 k.A. k.A. k.A.
RODER HTS (UK) Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
RODER HTS KG (UK) Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
RODER HTS Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A. k.A. k.A.
ROKO STEEL + GLASS LTD. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022 0,0 0,0
RSI Capital GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022 0,0 0,0
SALZBRENNER media GmbH Buttenheim, Deutschland 100,00 2022 -16,0 6,9
saracus Consulting AG Baden, Schweiz 100,00 2022 2,9 2,2
saracus Consulting GmbH Münster, Deutschland 100,00 2022 12,8 0,0 3)
Scheckheft für die Immobilie 24 GmbH München, Deutschland 100,00 2022 0,2 -0,1
Securepoint GmbH Lüneburg, Deutschland 70,00 2022 13,2 9,4
Securepoint Schweiz GmbH Baar, Schweiz 100,00 2022 0,0 0,0
SecurView Canada, Inc Toronto, Kanada 100,00 2023 0,0 0,0
SecurView Inc. Edison, USA 82,50 2023 4,2 0,4
SecurView Systems Private Limited Pune, Indien 100,00 2023 0,8 0,2
SF Technologies Holding GmbH München, Deutschland 15,31 2022 13,3 0,0
SF Technologies Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2022 25,2 5,5
SKIBA Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik mbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,1 0,0 3)
SPECS Zurich GmbH Zürich, Schweiz 100,00 2023 0,7 0,5
STARFACE GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2022 2,2 0,0 3)
synvert GmbH Münster, Deutschland 100,00 2022 17,9 6,1
synvert Holding GmbH München, Deutschland 64,49 2022 10,4 0,0
Teamfon GmbH München, Deutschland 100,00 2022 0,4 0,0 3)
Techtriq GmbH Köln, Deutschland 100,00 2021 0,9 -1,5
Techtriq Holding, Inc. Wilmington, USA 74,90 2022 6,4 -2,0
TeraVolt GmbH Hamburg, Deutschland 80,00 2022 1,3 1,0
United Robotics Group France S.a.r.l. Paris, Frankreich 100,00 2023 0,2 0,1
Unterstützungseinrichtung "GSG/WBG" Gesellschaft mit beschränkter Haftung Köln, Deutschland 100,00 2023 0,1 0,0
Vivawest Stiftung gemeinnützige GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0
Voerde Windenergie GmbH Voerde, Deutschland 74,90 2022 1,1 -0,1
Waldorf Technik Inc. Geneva, USA 100,00 2022 -0,1 0,0
Windkraft Polsum GmbH Essen, Deutschland 74,90 k.A. k.A. k.A.
Windpark Haltern AV 9 GmbH Haltern am See, Deutschland 80,00 2022 2,0 0,2
Windpark Hünxe GmbH Hünxe, Deutschland 60,00 2022 2,9 0,5
Wohnen in der Waldsiedlung GmbH Essen, Deutschland 50,00 2022 1,5 0,0
World of Pets Holding GmbH München, Deutschland 77,00 2022 1,2 0,0
World of Pets Verwaltungs GmbH Melle, Deutschland 100,00 2022 0,7 0,3
Zinnowitz FW GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2022 -1,5 -0,1
Assoziierte Unternehmen (at equity)
logport ruhr GmbH Duisburg, Deutschland 50,00 2022 2,6 -0,1
PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH Nürnberg, Deutschland 50,00 2023 1,3 0,2
Prosto Tent LLC Moskau, Russische Föderation 10,00 2023 0,5 0,1
S.A.E.T.I. S.A. Algier, Algerien 33,00 k.A. k.A. k.A.
Röder OOO Moskau, Russische Föderation 90,00 2023 14,0 1,7
Zeltbau Och GmbH Ronneburg, Deutschland 20,00 2022 0,1 0,1
Assoziierte Unternehmen
40-30 Benelux BVBA Rotselaar, Belgien 30,00 2023 0,0 0,0
40-30 Iberica SL Madrid, Spanien 30,00 k.A. k.A. k.A.
40-30 SEA Ltd. Singapur, Singapur 20,00 2022 0,0 0,0
40-30 UK Ltd. Crawley, Vereinigtes Königreich 35,00 k.A. k.A. k.A.
BAV Aufbereitung Herne GmbH Herne, Deutschland 49,00 2022 2,1 0,3
DAH 1 GmbH Duisburg, Deutschland 50,00 2022 -1,0 -0,2
ELE-RAG Montan Immobilien Erneuerbare Energien GmbH Bottrop, Deutschland 50,00 2022 0,0 0,0
ENNI RMI Windpark Kohlenhuck GmbH Moers, Deutschland 33,33 2022 5,7 2,2
Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert GmbH Hamm, Deutschland 20,00 2022 0,7 -0,3
Entwicklungsgesellschaft Mittelstandspark West Castrop-Rauxel mbH Essen, Deutschland 48,00 2022 0,0 0,0
Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 33,33 2022 2,6 -0,5
Entwicklungsgesellschaft Schlägel & Eisen mbH Herten, Deutschland 48,00 2022 0,0 0,0
Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH Essen, Deutschland 33,33 k.A. k.A. k.A.
gate.ruhr GmbH Marl, Deutschland 49,00 2021 3,8 -0,1
H2UB GmbH Essen, Deutschland 40,00 k.A. k.A. k.A.
HAHN Robotics Diepenau GmbH Diepenau, Deutschland 50,00 2022 0,2 0,1
Humanizing Technologies GmbH Olpe, Deutschland 26,00 2022 1,6 0,0
HYVE Innovation Switzerland GmbH Burgdorf, Schweiz 49,00 2022 0,2 0,1
IGI S.r.l. Mailand, Italien 50,00 2022 47,2 -0,8
Im Kreuzfeld GmbH & Co. KG Monheim am Rhein, Deutschland 50,00 2023 0,0 -0,1
Im Kreuzfeld Verwaltungsgesellschaft mbH Monheim am Rhein, Deutschland 50,00 2023 0,0 0,0
kineo finance AG Basel, Schweiz 41,23 2022 52,6 0,4
Kitov Systems Ltd. Kafr Qasim, Israel 26,11 2022 -0,7 -1,4
Norafin Verwaltungs GmbH Mildenau, Deutschland 28,85 2022 27,7 1,9
Projekt Ewald GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 50,00 2021 0,2 0,0
Projekt Ewald Verwaltung GmbH Essen, Deutschland 50,00 2021 0,0 0,0
Projektgesellschaft Gneisenau mbH i.L. Dortmund, Deutschland 49,00 2021 0,0 0,0
Roder Global Events Maintenance WLL Doha, Katar 49,00 2023 -1,3 -0,9
SCIL-Nanoimprint B.V. Eindhoven, Niederlande 29,40 k.A. k.A. k.A.
snabble GmbH Bonn, Deutschland 20,18 2022 0,0 -1,2
SPECS-TII (Beijing) Co. Ltd. Chaoyang District, China 100,00 2022 0,4 0,1
SPECS-TII GmbH Zürich, Schweiz 50,00 2022 0,1 0,0
SPECS-TII Inc. Mansfield, USA 100,00 k.A. k.A. k.A.
Stadthausprojekt Düsseldorf Tannenstraße GmbH Düsseldorf, Deutschland 26,00 2022 0,4 0,2
SuZhou Haizisi Nanotechnology Co. Ltd. SuZhou, China 20,00 k.A. k.A. k.A.
Swiss-German MonoRail Group GbR Darmstadt, Deutschland 47,50 2022 0,1 0,0
Swiss-German MonoRailGroup GmbH Darmstadt, Deutschland 70,00 2022 0,1 0,0
Trade4Sports GmbH Köln, Deutschland 33,33 2022 1,0 -0,6
Windkraft Lohberg GmbH Dinslaken, Deutschland 33,33 2022 1,7 0,7
Windpark Hünxer Heide GmbH Hünxe, Deutschland 33,33 2022 3,6 0,2
Wohnbau Dinslaken Gesellschaft mit beschränkter Haftung Dinslaken, Deutschland 46,45 2022 46,6 9,3
Sonstige Unternehmen
Constantia LUX Parent S.A. Luxemburg, Luxemburg 11,31 2022 884,7 -34,4
Deutsche Netzmarketing GmbH Köln, Deutschland 2,56 2021 3,4 0,4
EBZ Service GmbH Bochum, Deutschland 3,57 2021 6,2 -0,1
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH-ENO Oberhausen, Deutschland 0,16 2022 0,2 0,0
German Rail Group Engineering & Consulting GbR Darmstadt, Deutschland 16,40 2021 0,1 0,0
Gründerfonds Ruhr GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 7,69 2021 11,4 0,0
Hammer gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Hamm, Deutschland 5,42 2022 20,8 0,1
Joblinge gemeinnützige AG Ruhr Essen, Deutschland 18,18 2020 0,0 0,0
Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH Kamp-Lintfort, Deutschland 5,56 2022 1,7 0,0
Realtime Robotics, Inc. Boston, USA 3,25 2022 25,1 -11,0
Rheinwohnungsbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf, Deutschland 5,00 2022 99,8 6,5
sciara GmbH Potsdam, Deutschland 12,50 2022 0,2 0,2
Spexa GmbH Essen, Deutschland 3,90 k.A. k.A. k.A.
Stadtmarketing Herne GmbH Herne, Deutschland 3,00 2022 0,7 -0,1
Stadtmarketing-Gesellschaft Gelsenkirchen mbH Gelsenkirchen, Deutschland 2,39 2022 0,2 0,0
STEAG Kraftwerks-Grundstücksgesellschaft mbH Duisburg, Deutschland 5,20 2022 0,1 0,0 3)
TTL Real Estate GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 33,33 2022 187,7 0,1
UNISERS AG Zürich, Schweiz 9,00 2022 1,0 -0,6
Venda Robotix Ltd. Tel-Aviv, Israel 9,52 2021 0,2 -0,4
Vertical Topco S.á r.l. Luxemburg, Luxemburg 9,31 2022 636,6 -0,2
Wasserverbund Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung Moers, Deutschland 8,00 2022 15,5 0,7
Welterbe Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 5,10 k.A. k.A. k.A.
WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH Herten, Deutschland 0,83 2022 0,4 -0,6
WRW Wohnungswirtschaftliche Treuhand Rheinland-Westfalen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf, Deutschland 6,60 2007 6,4 0,3
Evonik
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen
BK-Wolfgang-Wärme GmbH Hanau, Deutschland 100,00 2023 2,7 0,8 3)
Botanica GmbH Sins, Schweiz 100,00 2023 7,8 1,6
Catalyst Recovery Europe S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2023 9,0 0,6
Catalyst Recovery of Louisiana, LLC Cincinnati, USA 100,00 2023 69,6 46,2
Catalyst Recovery Singapore PTE LTD Singapur, Singapur 100,00 2023 36,0 -4,8
CPM Netz GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 1,0 -6,6 3)
Degussa International, Inc. Wilmington, USA 100,00 2023 1532,0 58,3
DSL. Japan Co., Ltd. Tokio, Japan 51,00 2023 16,7 1,5
Egesil Kimya Sanayi ve Ticaret A.S. Istanbul, Türkei 51,00 2023 18,3 14,1
EGL Ltd. Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik (China) Co., Ltd. Peking, China 100,00 2023 714,4 110,3
Evonik (Philippines) Inc. Taguig-Stadt, Philippinen 99,99 2023 2,8 0,2
Evonik (SEA) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2023 403,7 51,9
Evonik (Shanghai) Investment Management Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2023 3,2 1,1
Evonik (Thailand) Ltd. Bangkok, Thailand 100,00 2023 10,0 3,1
Evonik Active Oxygens, LLC Piscataway, USA 100,00 2023 489,9 12,6
Evonik Advanced Botanicals S.A.S. Parcay Meslay, Frankreich 100,00 2023 -5,3 -1,2
Evonik Aerosil France S.A.R.L. Salaise-sur-Sanne, Frankreich 100,00 2023 3,0 0,2
Evonik Africa (Pty) Ltd. Midrand, Südafrika 100,00 2023 18,1 1,1
Evonik Amalgamation Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Animal Nutrition GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 44,0 0,6
Evonik Antwerpen NV Antwerpen, Belgien 100,00 2023 104,1 22,6
Evonik Argentina S.A. Buenos Aires, Argentinien 100,00 2023 -13,4 -43,8
Evonik Argentina S.A. Agencia en Chile Santiago de Chile, Chile 100,00 2023 2,2 0,2
Evonik Australia Pty Ltd. Mount Waverley, Australien 100,00 2023 0,4 -1,5
Evonik Bangladesh Ltd. Dhaka, Bangladesch 100,00 2023 0,4 0,1
Evonik Beteiligungs-GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2023 0,7 0,0 3)
Evonik Brasil Ltda. São Paulo, Brasilien 100,00 2023 270,8 54,7
Evonik Canada Inc. Calgary, Kanada 100,00 2023 67,3 7,2
Evonik Catalysts India Pvt. Ltd. Dombivli, Indien 100,00 2023 34,0 3,5
Evonik Catering Services GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 0,3 -5,5 3)
Evonik Chemicals Ltd. Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 55,6 6,0
Evonik Colombia S.A.S. Medellín, Kolumbien 100,00 2023 7,6 0,4
Evonik Corporation Piscataway, USA 100,00 2023 3481,3 -39,4
Evonik Dahlenburg GmbH Dahlenburg, Deutschland 100,00 2023 1,8 0,2 3)
Evonik Degussa Africa (Pty) Ltd. Midrand, Südafrika 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Digital GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 3,0 -4,4 3)
Evonik Dr. Straetmans GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2023 15,7 10,8 3)
Evonik Dutch Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 42,5 0,2
Evonik East Africa Limited i.L. Nairobi, Kenia 100,00 2022 0,0 0,0
Evonik Ecuador S.A. Quito, Ecuador 100,00 2023 1,3 0,0
Evonik España y Portugal, S.A.U. La Zaida, Spanien 100,00 2023 18,0 0,9
Evonik Fermas s.r.o. Slovenská L'upca, Slowakei 100,00 2022 25,8 0,5
Evonik Fibres GmbH Schörfling, Österreich 100,00 2023 44,4 14,4
Evonik Finance B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 0,3 0,0
Evonik France S.A.S. Ham, Frankreich 100,00 2023 62,8 9,5
Evonik Guatemala, S.A. Guatemala-Stadt, Guatemala 100,00 2023 3,6 -0,2
Evonik Gulf FZE Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2023 2,9 0,6
Evonik Gulf FZE / Jordan (Free Zone) LLC Amman, Jordanien 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik High Performance Material (Jilin Changchun) Co., Ltd. Changchun, China 100,00 2023 14,7 -0,7
Evonik Holding Egypt LLC Kairo, Ägypten 100,00 2023 0,1 0,1
Evonik India Pvt. Ltd. Mumbai, Indien 100,00 2023 57,6 7,0
Evonik Industries de Mexico, S.A. de C.V. Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 2023 30,1 4,8
Evonik International AG Wallisellen, Schweiz 100,00 2023 0,6 0,1
Evonik International Costa Rica, S.A. Santa Ana, Costa Rica 100,00 2023 4,7 0,4
Evonik International Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 5013,9 678,1
Evonik International Trading (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2023 12,3 4,4
Evonik IP GmbH Gründau, Deutschland 100,00 2023 0,1 131,3 3)
Evonik Iran Company PJS Teheran, Iran 99,95 2023 0,4 0,0
Evonik Israel Ltd. Tel Aviv, Israel 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Italia S.r.l. Pandino, Italien 100,00 2023 8,9 0,9
Evonik Japan Co., Ltd. Tokio, Japan 100,00 2023 96,5 7,3
Evonik Korea Ltd. Seoul, Südkorea 100,00 2023 15,6 11,9
Evonik LCL Limited Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik LIL Limited Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Limited Egypt Kairo, Ägypten 100,00 2023 -0,3 1,4
Evonik Lisina Brasil Ltda. Castro, Brasilien 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Logistics Services GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 1,2 5,5 3)
Evonik Malaysia Sdn. Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia 100,00 2023 4,4 1,7
Evonik Materials GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 13,5 3,2 3)
Evonik Membrane Extraction Technology Limited Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 -0,6 -1,0
Evonik Methionine SEA Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2023 202,1 -271,0
Evonik Metilatos S.A. Rosario, Argentinien 100,00 2023 9,0 5,1
Evonik Mexico, S.A. de C.V. Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 2023 17,4 1,0
Evonik Oil Additives Asia Pacific Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2023 74,0 50,3
Evonik Oil Additives Canada Inc. Morrisburg, Kanada 100,00 2023 15,2 5,7
Evonik Oil Additives S.A.S. Lauterbourg, Frankreich 100,00 2023 10,0 2,9
Evonik Oil Additives USA, Inc. Horsham, USA 100,00 2023 67,2 33,5
Evonik Operations GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 4928,0 758,8 3)
Evonik Oxeno Antwerpen NV Antwerpen, Belgien 100,00 2023 54,3 28,0
Evonik Oxeno GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 100,00 2023 164,3 -30,4
Evonik Oxeno LLC Piscataway, USA 100,00 2023 6,6 -0,3
Evonik Oxeno Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 0,0 0,0 3)
Evonik Pakistan (Private) Limited Karachi, Pakistan 100,00 2023 0,4 0,0
Evonik Pension Scheme Trustee Limited Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik Peroxid GmbH Weißenstein, Österreich 100,00 2023 12,7 4,4
Evonik Peroxide Africa (Pty) Ltd. Umbogintwini, Südafrika 100,00 2023 4,0 0,0
Evonik Peroxide Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 195,5 1,1
Evonik Peroxide Ltd. Morrinsville, Neuseeland 100,00 2023 12,5 0,7
Evonik Peroxide Netherlands B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 13,6 0,8
Evonik Perú S.A.C. Lima, Peru 100,00 2023 9,1 0,4
Evonik Porphyrio NV Leuven, Belgien 100,00 2023 2,2 0,5
Evonik Re S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2023 5,4 0,0
Evonik Real Estate GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 100,00 2023 212,9 16,9
Evonik Real Estate Verwaltungs-GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 0,1 0,0
Evonik Rexim (Nanning) Pharmaceutical Co., Ltd. Nanning, China 100,00 2023 43,0 1,6
Evonik Rexim S.A.S. Ham, Frankreich 100,00 2023 11,2 3,2
Evonik Risk and Insurance Services GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 1,3 5,3 3)
Evonik Silica Belgium BV Oostende, Belgien 100,00 2023 9,8 1,1
Evonik Silica Finland Oy Hamina, Finnland 100,00 2023 12,3 1,2
Evonik Silquimica, S.A.U. Zubillaga-Lantaron, Spanien 100,00 2023 12,3 1,2
Evonik Singapore Specialty Chemicals Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2023 -3,9 1,3
Evonik Speciality Organics Ltd. Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 4,2
Evonik Specialty Chemicals (Jilin) Co., Ltd. Jilin, China 100,00 2023 -61,4 -9,0
Evonik Specialty Chemicals (Nanjing) Co., Ltd. Nanjing, China 100,00 2023 83,2 6,9
Evonik Specialty Chemicals (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2023 397,5 63,5
Evonik Specialty Silica India Pvt. Ltd. Mumbai, Indien 100,00 2023 15,3 0,9
Evonik Superabsorber GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 79,8 13,7
Evonik Superabsorber LLC Greensboro, USA 100,00 2023 -9,0 -17,0
Evonik Taiwan Ltd. Taipeh, Taiwan 100,00 2023 3,8 2,1
Evonik Ticaret Ltd. Sirketi Tuzla/Istanbul, Türkei 100,00 2023 2,5 -0,1
Evonik Trustee Limited Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 0,0 0,0
Evonik UK Holdings Ltd. Manchester, Vereinigtes Königreich 100,00 2023 476,1 -9,8
Evonik United Silica (Siam) Ltd. Rayong, Thailand 70,00 2023 16,9 2,3
Evonik United Silica Industrial Ltd. Taoyuan City, Taiwan 100,00 2023 32,3 1,9
Evonik Venture Capital GmbH Hanau, Deutschland 100,00 2023 17,5 -12,8 3)
Evonik Vietnam Limited Liability Company Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam 100,00 2023 4,7 0,9
Evonik Vland Biotech (Shandong) Co., Ltd. Binzhou, China 55,00 2023 0,0 0,0
Evonik Wellink Silica (Nanping) Co., Ltd. Nanping, China 60,00 2023 32,2 12,1
Evonik Wynca (Zhenjiang) Silicon Material Co., Ltd. Zhenjiang, China 60,00 2023 17,0 -1,9
Granollers Química, S.L.U. Montornés del Vallés, Spanien 100,00 2023 3,0 0,3
INFINITEC ACTIVOS, SL Montornés del Vallés, Spanien 100,00 2022 2,2 1,3
INFINITEC FRANCE Paris, Frankreich 100,00 2022 0,3 0,0
Insilco Ltd. i.L. Gajraula, Indien 73,11 2023 0,9 -0,9
JeNaCell GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 2,7 -1,9 3)
MedPalett AS Sandnes, Norwegen 100,00 2023 2,1 0,3
Nilok Chemicals Inc. Parsippany, USA 100,00 2023 -14,8 -2,2
Nippon Aerosil Co., Ltd. Tokio, Japan 80,00 2023 139,3 88,7
Novachem S.R.L. Buenos Aires, Argentinien 100,00 2023 1,1 0,8
OOO Evonik Chimia Moskau, Russische Föderation 100,00 2023 10,5 -1,1
PeroxyChem Adventus Environmental Solutions LLC Wilmington, USA 100,00 2023 0,0 0,0
PeroxyChem Holding Company LLC George Town, Kaimaninseln 100,00 2023 298,9 0,0
PeroxyChem Holdings GP LLC George Town, Kaimaninseln 100,00 2023 0,0 0,0
PeroxyChem Holdings, L.P. George Town, Kaimaninseln 100,00 2023 302,7 -0,6
PeroxyChem Mexico S. de R.L. de C.V. Ecatepec de Morelos, Mexiko 100,00 2023 5,0 1,7
PeroxyChem Netherlands Holdings B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 46,7 8,1
PeroxyChem Wolf River, LLC Piscataway, USA 100,00 2023 0,0 0,0
Porocel Catalysts (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2023 0,2 0,0
Porocel Holdings, Inc. Wilmington, USA 100,00 2023 60,0 0,0
Porocel Industries, LLC Wilmington, USA 100,00 2023 34,3 -4,4
Porocel of Canada, Ltd. Vancouver, Kanada 100,00 2023 15,2 -0,8
PT. Evonik Indonesia Cikarang Bekasi, Indonesien 99,98 2023 12,9 3,8
PT. Evonik Sumi Asih Bekasi Timur, Indonesien 75,00 2023 15,6 0,4
Qingdao Evonik Silica Materials Co., Ltd. Qingdao, China 100,00 2023 38,6 2,4
RBV Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 136,9 3,4
RÜTGERS Dienstleistungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 5,7 -14,4 3)
RÜTGERS GmbH Essen, Deutschland 100,00 2023 316,4 0,6
Rutgers Organics LLC Wilmington, USA 100,00 2023 -10,2 -3,4
Silbond Corporation Weston, USA 100,00 2023 23,8 5,7
SKC Evonik Peroxide Korea Co., Ltd. Ulsan, Südkorea 55,00 2023 31,3 -1,9
Stockhausen Nederland B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2023 0,1 -0,1
Studiengesellschaft Kohle gGmbH Mülheim, Deutschland 85,02 2022 0,0 0,0
Thai Peroxide Company Ltd. Bangkok, Thailand 100,00 2023 -22,1 0,0
Westgas GmbH Marl, Deutschland 100,00 2023 8,1 3,6 3)
Andere Unternehmen
ABCR Laboratorios, S.L. Forcarei, Spanien 50,00 2023 11,5 0,5
ARG mbH & Co. KG Oberhausen, Deutschland 24,89 2023 6,2 24,3
ARG Verwaltungs GmbH Oberhausen, Deutschland 25,00 2023 0,0 0,0
Chrysalix Carbon Neutrality Fund Coöperatief U.A. Delft, Niederlande 24,49 2023 0,0 -0,6
evocenta GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 24,90 2022 3,0 0,7
Evonik Lanxing (Rizhao) Chemical Industrial Co., Ltd. Rizhao, China 50,00 2023 19,9 -3,5
Evonik Treibacher GmbH Treibach/Althofen, Österreich 50,00 2023 15,0 6,4
HPNow ApS Kopenhagen, Dänemark 24,27 2022 0,7 -3,1
Neolyse Ibbenbüren GmbH Ibbenbüren, Deutschland 50,00 2023 22,2 1,4
OPTIFARM Ltd. Great Chesterford, Vereinigtes Königreich 34,50 2022 0,6 -0,7
Polyplastics-Evonik Corporation Tokio, Japan 50,00 2023 20,4 3,7
San-Apro Ltd. Kyoto, Japan 50,00 2023 15,8 3,8
TÜV NORD InfraChem GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 49,00 2022 2,1 0,3
TÜV NORD InfraChem Verwaltungsgesellschaft mbH Marl, Deutschland 49,00 2022 0,0 0,0
Umschlag Terminal Marl GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 50,00 2023 0,4 0,1
Umschlag Terminal Marl Verwaltungs-GmbH Marl, Deutschland 50,00 2023 0,0 0,0
Veramaris (USA) LLC Blair, USA 50,00 2023 48,7 0,7
Veramaris V.O.F. Delft, Niederlande 50,00 2023 40,9 -21,6
Vestaro GmbH München, Deutschland 49,00 2023 0,3 0,0
Zhejiang Rebirth - Porocel Innovation Co. Ltd. Ningbo, China 22,50 2023 3,3 -1,2

1) Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. § 264 (3) bzw. § 264b HGB
2) Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. § 291 bzw. § 293 HGB
3) Mit diesen Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
4) Die Umrechnung der Auslandswerte erfolgt für das Eigenkapital mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag, für das Jahresergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs.
5) 15 % der Kapitalanteile werden über die Evonik Industries AG gehalten.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RAG-Stiftung, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RAG-Stiftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 15. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Hönig, Wirtschaftsprüfer

Jörg Klein, Wirtschaftsprüfer

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