von der Wehl Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Winkler seit 11.6.2025 | Prokura |
Florian von der Wehl seit 17.2.2022 | Geschäftsführer |
Martin Cziossek seit 24.4.2015 | Prokura |
Volker Schulze seit 24.4.2015 | Geschäftsführer |
Reinhard von der Wehl seit 18.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reinhard von der Wehl | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atlas von der Wehl GmbHLauenbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Atlas von der Wehl GmbH wurde am 03.01.1992 als Rechtsnachfolgerin der Einzelfirma "Burghard von der Wehl" gegründet und hat ihren Sitz in Lauenbrück. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Atlas von der Wehl GmbH liegt in dem Handel und der Vermietung von Baumaschinen, Baugeräten und Lkw-Aufbauten aller Art sowie in der Erbringung von Ersatzteil-, Reparatur- und Kundendienstleistungen. Weiterer Schwerpunkt ist die Herstellung von Lkw-Aufbauten und der Fahrzeugbau. Als Vertragshändler für den Raum Nordniedersachsen sind wir hauptsächlich spezialisiert auf den Vertrieb und die Aftersales-Betreuung der Baumaschinen und Lkw-Aufbauten der Hersteller Atlas GmbH, Ganderkesee, Atlas Weyhausen GmbH, Wildeshausen, Develon HD Hyundai Infracore Europe, s.r.o, Prag/Tschechien sowie der Hiab-Multilift-Containerwechselsysteme der Cargotec Germany GmbH, Schenefeld. Weiterhin sind wir Takeuchi-Vertragshändler für den hiesigen Generalimporteur Wilhelm Schäfer GmbH, Mannheim. Die Geschäftstätigkeit wird am Firmensitz in Lauenbrück ausgeführt. Den kundennahen Reparatur- und Ersatzteilservice in unserem Vertragsgebiet gewährleisten wir durch die Zusammenarbeit mit dem rechtlich selbständigen Partnerunternehmen HAWE Technik GmbH in Bispingen. Die Strategie der Atlas von der Wehl GmbH bezieht sich auf: • Erzielung einer größtmöglichen Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterzufriedenheit; • Stabilisierung und Ausbau der Marktanteile; • Erwirtschaftung eines angemessenen Gewinns für eine beständige Investitionstätigkeit und kontinuierliche Erhöhung der Eigenkapitalquote. Im Berichtsjahr haben wir trotz der Folgen des Ukraine-Krieges von einer guten Auftragslage und dem Abbau der Lieferkettenprobleme profitiert und können deshalb wieder ein positives Geschäftsergebnis am Ende des Berichtjahres vorweisen. Durch ständige Prüfungs- und Verbesserungsmaßnahmen konnten wir unseren DIN EN ISO 9001:2015 - zertifizierten, hohen Qualitätsstandard, der eine Grundlage für unseren Markterfolg bildet, aufrecht halten. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten wieder voll auslasten. Dieses war insbesondere dadurch möglich, dass Überkapazitäten durch die Führung von flexiblen Arbeitszeitkonten im gewerblichen Bereich ausgeglichen werden konnten und die hohen Maschinen-Absatzmengen der Vorjahre die Auslastung im Ersatzteil- und Kundenservice sicherstellten. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung verlor im Jahr 2023 in Europa deutlich an Schwung. Nach Schätzungen der EU-Kommission verzeichnete der Wirtschaftsraum lediglich ein minimales Wachstum und eine insgesamt schwache Konjunkturlage. Um der hohen Inflation entgegenzuwirken, hatte die Europäische Zentralbank in mehreren Schritten die Zinsen erhöht. Diese restriktive Geldpolitik dämpfte Nachfrage und Investitionen. Geopolitische Spannungen wie der Konflikt im Nahen Osten oder der Krieg Russlands in der Ukraine verstärkten zudem die Unsicherheit in der Wirtschaft. Die deutsche Wirtschaft rutschte im vergangenen Jahr in die Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 0,3 Prozent. Der Aufschwung nach der Corona-Pandemie ist damit vorerst zu Ende gegangen. Die durch Inflation und Zinswende geschwächte Nachfrage dämpfte die Konjunktur. Insbesondere die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen und Exporte entwickelten sich im Jahresverlauf rückläufig. Auch der private Konsum blieb im Jahr 2023 weiterhin unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie, was die Wirtschaftsentwicklung zusätzlich dämpfte. Die Insolvenzzahlen in Deutschland stiegen im Verlauf des Jahres 2023 deutlich an, da die Unternehmen erneut unter erheblichen Kostenbelastungen litten. Entwicklung der Branche Nach den Covid-bedingten Umsatzeinbrüchen konnten die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten in 2021 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Das Wachstum der Branche verläuft in enger Anlehnung an die konjunkturelle Entwicklung im Maschinenbau. Aufgrund besserer Lieferketten konnten die Händler ihre Kunden wieder planbar beliefern. Ein hoher Auftragsbestand sorgte zu Jahresbeginn 2023 noch für gute Umsätze. Im weiteren Jahresverlauf trübte sich dann aber die Stimmung zunehmend ein, sodass nach zwei Jahren mit kräftigem Umsatzwachstum die Branche zum Jahresende 2023 einen nominalen Umsatzrückgang um 5,0 Prozent im Maschinenhandel gemäß einer Umfrage des bbi - Branchenverbandes hinnehmen musste. Dagegen verzeichnete die Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten noch einen leichtes nominales Umsatzplus von 2,0 Prozent. Ursache für die Umsatzentwicklung im Baumaschinenhandel ist die Abhängigkeit von der allgemeinen Baukonjunktur. Die Forschungsinstitute sehen den Grund für deren rückläufigen Entwicklung in den seit drei Jahren kräftig gestiegenen Neubaupreisen und dem hohen derzeitigen Zinsniveau, dass nur noch wenige Bauprojekte rentabel erscheinen lässt. Besonders der Wohnungsbau leidet unter dieser Entwicklung, sodass nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie die realen Umsätze in diesem Bereich um 12 Prozent zurückgingen. Der öffentliche Bau verzeichnete laut Ifo-Institut hingegen nur einen geringen Rückgang der Bauinvestitionen von 0,5 Prozent und wird getragen von staatlichen Maßnahmen wie z. B. dem Schienen- und der Energieinfrastrukturausbau. Entgegen der allgemeinen Branchenentwicklung konnte unser Unternehmen auf eine sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung zurückblicken und wieder ein solides Betriebs- und Finanzergebnis erzielen. Nach den Umsatzrückgängen des Vorjahres um 6,4 Prozent konnte der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 um 17,4 Prozent (inklusive der Mietmaschinen-/ Mietfahrzeugverkäufe aus dem Anlagevermögen) gesteigert werden. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Nach den rückläufigen Umsätzen aufgrund der Lieferengpässe im Fahrzeugbau und Vertrieb von Lkw-Aufbauten, konnten die Umsätze für Lkw-Aufbauten um 11 Prozent bei Ladekranen und 47,9 Prozent bei Containerwechselsystemen gesteigert werden. Insgesamt erhöhten sich die Umsätze in diesem Vertriebsbereich um 32 Prozent auf nunmehr 5.153.933,89 Euro. Noch höher vielen die nominellen Umsatzsteigerungen beim Baumaschinenhandel aus. Während der Absatz an Radladern stagnierte und einen leichten Rückgang von 0,7 Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnen musste, erhöhten sich die Baggerumsätze um 51 Prozent. Zu dieser Umsatzsteigerung trugen unter anderem ein Sonderbau-Raupenbagger mit Hybridantrieb für die Bergung von chemischen Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg und die Lieferung mehrerer Zweiwegebagger für den Gleisbau bei. Insgesamt steigerte der Baumaschinen- und Baugerätehandel seine Umsätze im Jahresvergleich um 25,2 Prozent von 15.134.200,91 Euro auf 18.948.870,45 Euro. Das Gesamtunternehmen erzielte mit den weiteren Kostenträgern Baumaschinenvermietung, Fahrzeugbau, Kunden- und Ersatzteildienst eine Umsatzsteigerung von 33.952.300,85 Euro auf 39.863.304,49 Euro (inklusive der Mietmaschinen-/ Mietfahrzeugverkäufe aus dem Anlagevermögen). Als Atlas-, Weycor-, Doosan-/Develon-, Takeuchi- und Hiab-Multilift-Vertragshändler für das Verkaufsgebiet Nordniedersachsen hat für uns das Neumaschinen-Exportgeschäft nur eine untergeordnete Bedeutung. Bei der Vermarktung gebrauchter Maschinen ist dagegen der Export ein wichtiges Ventil, um unsere Lagerbestände zu beschränken. Das Internet stellt hierbei das Hauptabsatzmedium dar. Zum Ende des Geschäftsjahrs legen wir einen Überschuss in Höhe von 953.000,24 Euro vor Ertragsteuern als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten im gewerblichen Bereich wieder durch die Führung von Arbeitszeitkonten im Jahresmittel auslasten. Die Leistung pro Beschäftigtem veränderte sich dabei von 211.819,33 Euro auf 220.417,16 Euro. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter(innen). Gemeinsam mit unserer Schwesterfirma Atlas Hamburg GmbH haben wir zwölf Auszubildende zur Kauffrau/zum Kaufmann in Groß- und Außenhandel, zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement und Kaufmann im E-Commerce ausgebildet. Weiterhin haben wir elf Auszubildende im gewerblichen Bereich zum Land- und Baumaschinenmechatroniker und zum Karosserie- und Fahrzeugbauer beschäftigt. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert und wurde inhaltlich in unser Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2015 integriert. Der Umweltschutz stellt für uns, insbesondere durch den täglichen Umgang mit ölhaltigen Betriebsstoffen eine wichtige Führungsaufgabe dar und ist auch Gegenstand unseres Qualitätsmanagementsystems. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer Mitarbeiter von 133 auf 149 verändertt. Der Personalaufwand belief sich im Berichtsjahr auf 7.061.105,17 Euro. Pro Beschäftigtem fielen somit Personalkosten in Höhe von 47.389,97 an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr leisteten wir Zahlungen für Altersversorgung in Höhe von 32.819,06 Euro. In diesem Betrag sind die handelsrechtlich zulässigen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen enthalten. Das Auftragsvolumen an Lieferanten belief sich im Berichtsjahr auf 19.619.482,59. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dieses einer Abweichung von 4.041.443,32 Euro. Als Atlas-, Weycor-, Takeuchi-, Doosan-/Develon- und Hiab Multilift-Vertragshändler war die Versorgung mit den benötigten Verkaufsprodukten und Ersatzteilen überwiegend termingerecht gegeben. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Die Beschaffungspreise für Atlas-Ersatzteile erhöhten sich im Berichtsjahr um ca. 0 - 8 %, in einzelnen Produktgruppen jedoch mehrfach aufgrund kalkulatorischer Preisanpassungen. Für Neumaschinen wurden im Allgemeinen Preisanpassungen in Höhe von durchschnittlich 4 - 6 % vorgenommen. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit zufriedenstellend. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 8.301.687,07 Euro getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 4.408.522,50 Euro gegenüber. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit bilden regelmäßig die kontinuierliche Erneuerung und der Ausbau des Mietmaschinenparks sowie die Instandhaltung und Modernisierung unserer Betriebseinrichtungen. Diese Investitionen konnten im Berichtsjahr ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Ziel unserer Kreditpolitik ist, gegenüber unseren Kreditgebern ein hohes Maß an Vertrauen und zugleich Unabhängigkeit zu erreichen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich von 57,91 % im Vorjahr auf 66,30 % zum Abschlussstichtag geändert. 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 4.670.185,28 Euro auf 32.842.156,63 Euro gestiegen. Für neue und gebrauchte Bagger, Radlader und Baugeräten lagen sie etwa 25 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für Ladekrane und Containerwechselsysteme konnten sogar Umsatzsteigerungen in Höhe von 32 Prozent verzeichnet werden, weil sich die Lieferkettenprobleme des Vorjahres zunehmend auflösten und der hohe Auftragsbestand im Fahrzeugbau abgearbeitet werden konnte. Die Baumaschinenvermietung erwirtschaftete nach dem letztjährigen Umsatzzuwachs von 11 Prozent wieder ein erfreuliches Wachstum in gleicher Höhe. Der Ersatzteildienst konnte die Vorjahresumsätze um fast 8 Prozent steigern und auch der Kundendienst verzeichnete Zuwächse bei den fakturierten Lohnstunden um ca. 5 Prozent. Die Kosten entwickelten sich im Allgemeinen entsprechend der Preis- und Umsatzsteigerungen. Durch den Abverkauf von Miet- und Lagermaschinen verminderten sich die Abschreibungen um 0,94 Prozent auf 4.408.522,50 Mio. Euro, welches in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Die Zinsaufwendungen stiegen hingegen um 187,4 Prozent von 106.387,59 Euro auf 305.780,88 Euro. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken. Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal des Jahres dank steigender Exporte und Ausgaben im Wirtschafts- und öffentlichem Bau an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Bundesbank sieht die Wirtschaft allerdings noch nicht vor einem anhaltenden Aufschwung. "Die Konjunktur in Deutschland hat sich etwas aufgehellt, eine durchgreifende Belebung ist aber noch nicht gesichert", heißt es im aktuellen Monatsbericht. So dämpften die gestiegenen Finanzierungskosten und die erhöhte wirtschaftspolitische Unsicherheit die Investitionstätigkeit. Die Nachfrage nach Waren "Made in Germany" aus dem In- und Ausland sei nach wie vor schwach. Auch im Wohnungsbau sei der Negativtrend in der Nachfrage noch nicht gebrochen. Eine mögliche Trendwende prognostiziert hingegen der ifo Geschäftsklimaindex, der im April den dritten Monat in Folge gestiegen ist, was als wichtiger Frühindikator für einen Aufschwung gilt. Auch die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprognose davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 allmählich erholt. "Wesentliche Wachstumsimpulse dürften dabei vom privaten Konsum ausgehen", erklärten die Fachleute des Finanzministeriums in ihrem Monatsbericht. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent steigen und 2025 um weitere 1,0 Prozent zulegen. Dieser Prognose schließt sich auch die KfW an. Vor dem Hintergrund der derzeit noch stagnierenden Wirtschaft, dem verhaltenen Optimismus der Volkswirte sowie der in unserer Baumaschinenhandels-Branche zuletzt stark rückläufigen Entwicklung, ist es schwierig, eine Prognose für den Jahresabschluss 2024 abzugeben. Aufgrund unseres seit Jahresbeginn Branchen konformen Geschäftsgangs streben wir einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 35 Mio. Euro inklusive der Mietmaschinen-/Mietfahrzeugverkäufe aus dem Anlagevermögen und ein ausgeglichenes Jahresergebnis an. Die geopolitischen Spannungen und Konflikte wie auch der unsichere Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl können den derzeitigen, verhaltenen Optimismus jederzeit wieder eintrüben und die Investitions- und Konsumbereitschaft einbrechen lassen. Vor dem Hintergrund der derzeit noch stagnierenden Wirtschaft, dem verhaltenen Optimismus der Volkswirte sowie der in unserer Baumaschinenhandels-Branche zuletzt stark rückläufigen Entwicklung, ist es schwierig, eine Prognose für den Jahresabschluss 2024 abzugeben. Aufgrund unseres seit Jahresbeginn Branchen konformen Geschäftsgangs streben wir einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 35 Mio. Euro inklusive der Mietmaschinen-/Mietfahrzeugverkäufe aus dem Anlagevermögen und ein ausgeglichenes Jahresergebnis an. Die geopolitischen Spannungen und Konflikte wie auch der unsichere Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl können den derzeitigen, verhaltenen Optimismus jederzeit wieder eintrüben und die Investitions- und Konsumbereitschaft einbrechen lassen. Unsere Investitionstätigkeit wird sich im laufenden Geschäftsjahr wieder auf die Stärkung unseres Mietmaschinenparks konzentrieren. Für die Investitionen wird die Aufnahme zusätzlicher Fremdmittel in Höhe der Preissteigerungsrate geprüft. Mit 149 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir in unserem Unternehmen eine seit Jahresbeginn etwa gleichbleibende Personallage. Zum 01.08.2024 werden wir zusätzlich drei kaufmännische und sechs gewerbliche Auszubildende einstellen. Die Geschäftspolitik unseres Unternehmens wird im Wesentlichen unver ändert bleiben. A. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind mit Ausnahme der im Prognosebericht beschriebenen Risiken und Entwicklungen keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Lauenbrück, 30.05.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen, die vollständig gem. § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen zu saldieren sind, wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 211.909,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.484,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.186.456,06 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Sicherungsübereignung Vorräte und Maschinen - Sicherungsabtretung Forderungen Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.691.983,59 Euro (Vorjahr: 5.150.196,44 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.643.463,94 Euro (Vorjahr: 3.504.880,24 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: - aus Bürgschaften 1.143.690,13 Euro. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 Euro vorgenommen. Sonstige Angaben Die Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge im Anhang gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB zu Recht erfolgt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 662.273,78 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 9.924.432,19 Euro, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 662.273,78 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lauenbrück, den 03.06.2024 gez. Reinhard von der Wehl gez. Florian von der Wehl gez. Volker Schulze
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Atlas von der Wehl GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Atlas von der Wehl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Atlas von der Wehl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Stade, 03.06.2024 gez. Dipl. Kfm. W.Oßenbrügge, Wirtschaftsprüfer |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen