Großhandel mit Sanitärkeramik
Dusar-Frigo GmbH
Fichtenstraße 9, 56584 Anhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Riks seit 20.12.2024 | Prokura |
Dominique Josef Little seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Christoph Norbert Gritzner seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SANIKU S.A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dusar-Frigo GmbHAnhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Dusar-Frigo GmbH ist tätig im Bereich der Entwicklung, der Herstellung des Vertriebs von Isolierglastüren und Isolierglasdeckeln für Kühl- und Tiefkühlmöbeln sowie deren energietechnischer Beratung, Montage, ebenso wie deren Wartungs- und Serviceleistungen. Der Verkauf dieser Leistungspalette erfolgt im gesamten europäischen Gebiet. Die Produktion der Dusar-Frigo GmbH erfolgt am Standort Anhausen. 2. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 48 Mitarbeiter. Grundlage für die Weiterentwicklung der Gesellschaft ist die ständige interne und externe Schulung der Mitarbeiter, insbesondere auch die Ausbildung junger Mitarbeiter. 3. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung werden verstärkt Eigenentwicklungen vorangetrieben. Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Drehfalttür für einen Kunden entwickelt werden, die die Vorteile einer Schiebetür und einer Drehtür vereinigt und auch in schmalen Durchgangsbereichen im Einzelhandel einsetzbar ist. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtmarktentwicklung und Darstellung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Die Marktsituation in der Isolierglastüren Branche ist im Jahr 2023 weitergehend wettbewerbsintensiv. Der Markt ist nach wie vor preissensibel, allerdings setzten viele Kunden immer mehr auf Zuverlässigkeit, Qualität und kurze Servicezeiten. Das Thema Klimawandel und Energieeffizienz sorgt bei der Dusar-Frigo GmbH seit Jahren für steigenden Absatz von Isolierglastüren. Beginnend mit dem Ukraine Krieg im Februar 2022 und der seitdem verstärkten Diskussion über Rohstoffverfügbarkeiten und Energiekosten, konnten wir unsere Positionen als Lieferant bei unseren Kunden weiter ausbauen, und haben zahlreiche neue Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH), insbesondere dem Discount Bereich dazugewonnen. a) Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 9.108 (Vorjahr: TEUR 10.575) entfällt zu 13,8 % (Vorjahr: 12,0 %) auf das Anlagevermögen und zu 66,6 % (Vorjahr: 65,1 %) auf das Umlaufvermögen. Die Eigenkapitalquote beträgt 75,4 % (Vorjahr 44,0 %). Innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgten im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 260. Hiervon entfallen TEUR 189 auf technische Anlagen und Maschinen und TEUR 71 auf andere Anlagen. Bei den Zugängen im Bereich der Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um die Anschaffung neuer Maschinen für die Gesellschaft. Die Vorräte betragen TEUR 3.714 TEUR (Vorjahr: TEUR 4.588) und umfassen 40,8 % (Vorjahr 43,4 %) der Bilanzsumme. Die Höhe der Vorräte beruht auf der notwendigen Lagerhaltung für das breite Produktportfolio der Gesellschaft zur Einhaltung kurzer Reaktions- und Lieferzeiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 857 (Vorjahr: TEUR 960). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 769 (Vorjahr: TEUR 978) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 209 vermindert. Die Verminderung betrifft im Wesentlichen die Umsatzsteuerforderung. Die aktiven latenten Steuern betragen TEUR 1.773 (Vorjahr: TEUR 2.367). Der Rückgang in Höhe von TEUR 594 ist vor allem auf den erzielten Jahresüberschuss und die damit verbundene Reduzierung des Verlustrücktrages zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 117 (Vorjahr TEUR 195). Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Personalverpflichtungen und Gewährleistungsrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.602 (Vorjahr: TEUR 2.895). Unsere Finanzlage ist infolge der bestehenden Kreditlinien und der Barliquidität als gesichert zu bezeichnen. Der Bestand an liquiden Mittel beträgt zum Stichtag TEUR 720 (Vorjahr: TEUR 360). Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten umgehend nach Prüfung unter Skontoausnutzung zu begleichen. Das Rohergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 57,6% gesteigert und beträgt TEUR 9.367 (Vorjahr: TEUR 5.944). Die Erhöhung ist auf die Gewinnung neuer Großkunden zurückzuführen sowie besseren Materialeinkauf bei steigendem Umsatz. Die Personalkostenquote konnte auf 10,7 % (Vorjahr 13,5%) gesenkt werden. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben insbesondere die Fremdleistungen zu einer Erhöhung geführt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 901 (Vorjahr: TEUR 303) betreffen in Höhe von TEUR 594 (Vorjahr TEUR 0) den Auflösungsbetrag zu den latenten Steuern. Die sonstigen Steuern betreffen die Kfz-Steuern. Letztlich wird ein Jahresüberschuss von TEUR 2.218 (Vorjahr: TEUR 1.028) ausgewiesen. c) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf Umsatzentwicklung und Rohertrag. Die Umsatzerlöse und das Rohergebnis konnten gegenüber den Vorjahren noch weiter um mehr als 40% gesteigert werden. 2. Gesamtaussage Dem Unternehmen ist es auch im Jahr 2023 gelungen, auf Wachstumskurs zu bleiben, was maßgeblich auf: • den Ausbau der Bestandskunden sowie der Kundenstruktur, • die Neukundengewinnung im In- und Ausland, • die Steigerung der Effizienz im Produktions- und Montagebereich • Verbesserung der Konditionen im Einkaufsbereich sowie • der Optimierung der Unternehmensabläufe zurückzuführen ist. Hierdurch konnte die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 erreicht werden. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist stabil, die Finanzierung ist gesichert. Die benötigte Liquidität für das weitere Wachstum ist vorhanden. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist und, soweit vereinbart, unter Skontoabzug gezahlt. Forderungen werden üblicherweise innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist vereinnahmt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind durch das Warenlager und flüssige Mittel gedeckt. III. Risiken und Chancen Unsere Risikopolitik folgt dem Grundsatz, Risiken nur dann einzugehen, wenn durch das damit verbundene Geschäft ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet werden kann. Diese von der Geschäftsleitung festgelegte Risikopolitik bestimmt das Handeln aller am Risikomanagement-Prozess beteiligten Personen. a) Marktrisiken Der Markt ist preissensibel, und die Konkurrenz aus Ländern mit einem niedrigeren Lohnniveau wächst. Einige Marktteilnehmer nutzen bereits diese Situation, indem man in solchen Ländern fertigen lässt, da die höheren Transportkosten -ohne Berücksichtigung des Umweltgesichtspunkts -durch diese Einsparungen überkompensiert werden. Die Dusar Frigo GmbH begegnet dieser Entwicklung mit einer nach wie vor hohen Qualität, einem verbesserten Service- und Ersatzteilangebot mit kurzen Reaktionszeiten sowie der Effizienzsteigerung in der Produktion und im Rohstoff Einkauf. b) Unternehmensrisiken und -chancen Jede bewusste unternehmerische Entscheidung basiert auf der Abwägung von damit verbundenen Risiken und Chancen. Die Steuerung wird durch ein einheitliches, unternehmensweites System gestützt. Ziel der Risikomanagement-Aktivitäten ist das frühzeitige Erkennen von Risiken sowie deren Bewertung, Kontrolle und Bewältigung. Produktspezifische Chancen werden in den jeweiligen Abteilungen mittels geeigneter Prozesse identifiziert, analysiert und gesteuert. In Abstimmung mit der Geschäftsführung wird sichergestellt, dass Chancen aktiv und im Einklang mit der Unternehmensstrategie wahrgenommen werden. Das Kundenklientel der Gesellschaft umfasst vor allem große Handelsketten und Kühlmöbelhersteller. Hierdurch bedingt besteht die Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren ist die Gesellschaft darum bemüht, den bestehenden Kundenstamm kontinuierlich auszubauen. Insbesondere die Akquise neuer OEM Kunden aus dem Bereich der Kühlmöbelhersteller steht im Vordergrund, um die Abhängigkeit vom Projektgeschäft zu minimieren. Durch die Belieferung zweier unterschiedlicher Kundengruppen (Lebensmittelhändler direkt im Retrofit Modell und Kühlmöbelhersteller als Werkslösung) wird versucht Umsatzschwankungen auszugleichen. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm im Inland sowie neu gewonnenen Kundengruppen in Deutschland und Europa ist es gelungen, den Umsatz und das Ergebnis zu steigern. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Unternehmen zurück. Durch eine Mehrlieferantenstrategie, besteht eine Risikominimierung bei möglichem Ausfall eines Lieferanten. Mit diesem Konzept ist es in 2023 gelungen, die Versorgung sicherzustellen und die Materialkosten konnten in vielen Bereichen stabil gehalten, teilweise reduziert werden. Die Stärke der Gesellschaft liegt in der Flexibilität, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und in sehr enger Zusammenarbeit mit dem Kunden die gewünschten Anforderungen umzusetzen. Die Dusar Frigo GmbH bietet den Kunden bei der Lösung individueller Problemstellungen ein hohes Maß an Kompetenz, Sicherheit und Verlässlichkeit. c) Finanzrisiken Die Liquiditätslage ist gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Fristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich zum Großteil aus Eigenmitteln. Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen, die zu jeder Zeit die Beschaffung von Bankkrediten ermöglichen. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. d) Rechtliche Risiken Gegen die Gesellschaft sind keine gerichtlichen Verfahren anhängig und sie ist nicht in behördliche Ermittlungen verwickelt. Im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftsaktivitäten kann sie einer Reihe von Risiken im Zusammenhang mit Rechtsverfahren unterliegen, an denen sie in Zukunft beteiligt sein kann. So kann sie Gerichtsprozessen ausgesetzt sein, die aus Vorwürfen falscher Lieferungen von Produkten oder Dienstleistungen, Produkthaftungen, Produktfehlern und Qualitätsproblemen resultieren. Generell ist die Gesellschaft bestrebt, das Entstehen rechtlicher Risiken möglichst auszuschließen. Soweit es möglich und sinnvoll ist, begrenzt sie Haftungs- und Schadensrisiken durch Versicherungsschutz, dessen Art und Umfang sie laufend aktuellen Anforderungen anpasst. e) Gesamtrisiko Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. IV. Prognosebericht 2024 Die Prognosen für die Gesellschaft berücksichtigen die Risiko- und Chancenabwägung des Unternehmens nach Maßgabe ihrer mittelfristigen Vorausschau und operativen Planung. Aufgrund ihrer Liquidität wird die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Infolge der Energiekostendebatte, stetiger Diskussionen über Erderwärmung und Klimawandel, des wachsenden Interesses des LEH nach optisch einladenden Warenpräsentationen, sowie einer möglichst langen Verweildauer im Ladengeschäft gehen wir davon aus, uns auch weiterhin am Markt behaupten zu können. Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Umsatz sowie die Erweiterung der Kundenbasis zeigen eine gefestigte Marktposition. Der in 2023 erzielte Umsatz wird 2024 ein wenig rückläufig sein. Entscheidend hierfür wird das Projektgeschäft im Retrofit Modell sein, welches keine valide Planung ermöglicht. Das Jahresergebnis 2024 wird aufgrund steigender Kosten im Verwaltungsbereich trotz der Optimierungen im Einkaufsbereich prozentual eventuell ebenfalls etwas unter dem Niveau von 2023 liegen.
Anhausen, 15. Mai 2024 Unterschriften der Gf H. Dusar C. Gritzner und D. Little BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde grundsätzlich gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungswahlrechte wurden wie folgt in Anspruch genommen: - Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs (§ 274 Abs, 1 Satz 2 HGB) - Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (§ 248 Abs. 2 Satz 1 HGB) Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden aktiviert und linear abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Wertminderungen werden durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenen Anlagenspiegel zu entnehmen.
Anteilsbesitz
Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.000.000,00, die Kapitalrücklage beträgt EUR 7.000.000,00, der Verlustvortrag beträgt EUR 6.351.270,93 und der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.218.381,58. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.218.381,58 mit dem vorhandenen Verlustvortrag in Höhe von EUR 6.351.270,93 auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungsgesperrte Beträge - Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ein Betrag in Höhe von EUR 488.500,00 - Aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern ein Betrag in Höhe von EUR 1.772.782,12 Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.816.850,30. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht eine Vereinbarung über ein stilles Factoring. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an: Herr Heinz Dusar, Herr Christoph Gritzner und Herr Dominique Little Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Unterschrift der Geschäftsführung Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an: Herr Heinz Dusar, Herr Christoph Gritzner und Herr Dominique Little Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Unterschrift der Geschäftsführung
Anhausen, 15. Mai 2024 Unterschriften der Gf H. Dusar C. Gritzner und D. Little sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dusar-Frigo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dusar-Frigo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dusar-Frigo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Montabaur, 15. Mai 2024 LWT
Wirtschaftstreuhand GmbH
Eva Litzenburger, Wirtschaftsprüferin |
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