Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 11234
Eingetragen
27.8.1980
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art, der Vertragshandel mit BMW-Kraftfahrzeugen und Zubehör sowie der Betrieb einer Kundendienst- und Reparaturwerkstätte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Scheller
seit 12.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Andreas Scheller
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Scheller
Bad Dürkheim
100.000 €
50.00%
Anna Scheller
Bad Dürkheim
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klaus Scheller GmbH

Bad Dürkheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AMTSGERICHT LUDWIGSHAFEN AM RHEIN HRB 11234

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0.00 1,00
0,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.489.684,20 2.606.477,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 244.527,00 257.022,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.996.172,64 2.466.057,64
5.730.383,84 5.329.556,84
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 744.025,33 612.930,82
2. Sonstige Ausleihungen 13.081,18 17.106,86
757.106,51 630.037,68
Summe Anlagevermögen 6.487.490,35 5.959.595,52
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.228.665,35 13.317.904,50
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (4.957.357,38) (4.492.194,70)
13.271.307,97 8.825.709,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.656.188,58 2.701.398,40
2. Sonstige Vermögensgegenstände 153.718,14 50.611,20
1.809.906,72 2.752.009,60
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.408.661,05 6.061.989,26
Summe Umlaufvermögen 18.489.875,74 17.639.708,66
SUMME AKTIVA 24.977.366,09 23.599.304,18

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 16.745.877,67 16.122.052,85
Summe Eigenkapital 16.945.877,67 16.322.052,85
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.744.125,00 1.744.380,00
2. Steuerrückstellungen 579.325,52 568.832,55
3. Sonstige Rückstellungen 301.565,00 252.900,00
Summe Rückstellungen 2.625.015,52 2.566.112,55
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.500.000,00 2.500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.606.498,72 1.945.208,68
3. Sonstige Verbindlichkeiten 299.974,18 265.930,10
Summe Verbindlichkeiten 5.406.472,90 4.711.138,78
SUMME PASSIVA 24.977.366,09 23.599.304,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

2023 2022
1. Rohergebnis 14.922.274,89 13.467.356,35
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (5.179.087,51) (4.761.147,94)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung (1.048.368,36) (1.032.332,95)
(6.227.455,87) (5.793.480,89)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-stände des Anlagevermögens und Sachanlagen (782.740,18) (683.569,77)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.919.782,37) (3.167.997,56)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.575,76 24.785,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (105.809,60) (28.733,04)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (1.279.320,12) (1.090.473,56)
8. Ergebnis nach Steuern 2.647.742,51 2.727.887,07
9. Sonstige Steuern (23.917,69) (13.499,54)
10. Jahresüberschuss 2.623.824,82 2.714.387,53

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Klaus Scheller GmbH, Bad Dürkheim, ist beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein im Handelsregister unter der Nummer HRB 11234 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der jeweils gültigen Fassung und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, überwiegend im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen wurden die folgenden Grundsätze angewendet:

1.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen überwiegend linear. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

2.

Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

3.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

4.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Sachverhalte für die latente Steuern angesetzt werden müssen, haben sich nicht ergeben.

5.

Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Laufende Pensionen werden mit dem Barwert bewertet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 23. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB (Rückdeckungsversicherung) wurde saldiert.

6.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (§ 277 Abs. 5 HGB).

7.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterung der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.195,95 0,00 (4.195,95) 0.00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.195,95 0,00 (4.195,95) 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.769.619,21 0,00 0,00 3.769.619.21
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.049.625,64 19.203,00 (249.009,06) 819.819,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.153.446,43 3.148.932,18 (2.710.099,32) 4.592.279,29
Summe Sachanlagen 8.972.691,28 3.168.135,18 (2.959.108,38) 9.181.718,08
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 612.930,82 157.907,60 (26.813,09) 744.025,33
2. Sonstige Ausleihungen 17.106,86 0,00 (4.025,68) 13.081,18
Summe Finanzanlagen 630.037,68 157.907,60 (30.838,77) 757.106,51
9.606.924,91 3.326.042,78 (2.994.143,10) 9.938.824,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,194,95 0,00 (4.194.95) 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.194.95 0.00 (4.194.95) 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.163.142.01 116.793,00 0,00 1.279.935,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 792.603.64 31.679,00 (248.990,06) 575.292,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.687.388,79 634.268,18 (725.550.32) 1.596.106,65
Summe Sachanlagen 3.643.134.44 782.740,18 (974.540,38) 3.451.334,24
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.647.329,39 782.740,18 (978.735,33) 3.451.334,24
Buchwert
Stand 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0.00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.489.684,20 2.606.477,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 244.527,00 257.022,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.996.172,64 2.466.057,64
Summe Sachanlagen 5.730.383,84 5.329.556,84
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 744.025,33 612.930,82
2. Sonstige Ausleihungen 13.081,18 17.106,86
Summe Finanzanlagen 757.106,51 630.037,68
6.487.490,35 5.959.595,52

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten bestehen nicht.

4. Aktive latente Steuern

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern anzusetzen (Bewertungsdifferenz bei der Pensionsrückstellung; Differenzen bei der Forderungsbewertung) keinen Gebrauch. Sachverhalte, für die passive latente Steuern anzusetzen wären, liegen nicht vor.

5. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 14.122 (Vorjahr: T€ 13.408) enthalten.

6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt anhand des allgemein anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode). Dieses berücksichtigt zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen. Fehlbeträge bestehen nicht.

Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:

2023 2022
Rententrend 2,00% 2,00%
Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) 1,83% 1,78%

Es werden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 2.171 (Erfüllungsbetrag) werden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) in Höhe von T€ 427 saldiert.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 39 wird in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Gewinne aus Planvermögen in Höhe von T€ 31 werden saldiert.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für sonstige Personalaufwendungen. Sie decken alle bekannten ungewissen Verbindlichkeiten ab.

Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Erträge/Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

8. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt.

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre durch Pfandrechte o.ä. gesichert Art, Form, Sicherheit
Vj. Vj.
T€ T€ T€ T€ T€ T€
1. gegenüber Kreditinstituten 2.500 2.500 0 0 0 2.500 Grundschulden
2. aus Lieferungen und Leistungen 2.606 1.945 0 0 0 2.606 Sicherungs-Abtretungen
3. sonstige 300 266 0 0 0 0
Gesamtbetrag Verbindlichkeiten 5.406 4.711 0 0 0 5.106

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 137 (Vorjahr: T€ 107) enthalten.

II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen im Geschäftsjahr T€ 42 (Vorjahr: T€ 42).

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 39 enthalten. Mit diesem Aufwand wurden Erträge aus dem verrechneten Planvermögen (Rückdeckungsversicherung) in Höhe von T€ 31 verrechnet.

III. Sonstige Angaben

1. Finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden jährliche Verpflichtungen aus einem Softwarelizenz-/Servicevertrag in Höhe von T€ 94 mit unbegrenzter Laufzeit. Daneben bestehen Mietverhältnisse über die Anmietung von Betriebsgrundstücken mit einer Gesamtverpflichtung von T€ 1.604. Davon sind Verpflichtungen in Höhe von T€ 739 innerhalb eines Jahres, T€ 588 innerhalb von einem bis fünf Jahren sowie T€ 277 nach über fünf Jahren fällig.

2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Gewerbliche Arbeitnehmer 22
Angestellte 75
Insgesamt 97

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Herr Andreas Scheller, Kaufmann

Frau Anna Andrea Scheller, KFZ-Kauffrau und

Herr Matthias Keeve-Scheller, KFZ-Kaufmann.

4. Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Dürkheim, den 16. Januar 2025

Klaus Scheller GmbH

Die Geschäftsführung

Andreas Scheller

Anna Scheller

Matthias Keeve-Scheller

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. November 2023 festgestellt.

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Klaus Scheller GmbH ist ein Vertragshändler der BMW AG München. Sie vertreibt Personenkraftfahrzeuge der Marken BMW und MINI, ist zertifizierter Vertragspartner für BMW M-Fahrzeuge und Servicevertragspartner für diese Fahrzeuge.

Die Standorte sind in Bad Dürkheim, Ludwigshafen und Grünstadt.

Das Marktverantwortungsgebiet erstreckt sich über die Einzugsgebiete Bad Dürkheim, Grünstadt, Ludwigshafen, Frankenthal und Mutterstadt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz einer leichten Entspannung der Lieferzeiten und Verfügbarkeiten, gibt es gerade im Neuwagenverkauf nach wie vor Engpässe. Diese Engpässe beeinflussen die Verkaufsplanung und Kundenkommunikation erheblich und zwingen uns als Vertragshändler zu flexiblen Vertriebsstrategien. BMW setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit und umweltfreundlichere Fahrzeugtechnologien, was sich auch auf die Anforderungen und Zielvorgaben für uns als Vertragshändler auswirkt. Händler müssen die Nachhaltigkeitsstrategie von BMW aktiv unterstützen, zum Beispiel durch Beratung zu emissionsarmen Fahrzeugen und Elektromobilität. Zudem könnten Investitionen in die eigene Nachhaltigkeit (z.B. energieeffiziente Gebäudetechnik, Recyclingprogramme) erforderlich sein, um den eigenen CO 2 -Fußabdruck zu reduzieren und dem Image als umweltbewusster BMW-Partner gerecht zu werden.

Steigende Zinsen und die hohe Inflation in Deutschland haben einen direkten Einfluss auf die Kaufkraft der Kundschaft und die Finanzierungsmöglichkeiten für Fahrzeuge. Viele Kunden bevorzugen Finanzierungsmöglichkeiten oder Leasing-Angebote, um die finanziellen Belastungen zu strecken. Geopolitische Spannungen, allen voran der Ukraine-Krieg - durch den gesamte Märkte entscheidend weggebrochen sind, beeinflussen den Handel und die Preisgestaltung, da Importe bestimmter Bauteile teurer oder schwerer verfügbar sein können.

Zusammengefasst mussten wir als BMW-Vertragshändler im Geschäftsjahr 2023 flexibel und anpassungsfähig auf diese Rahmenbedingungen reagieren. Investitionen in Elektromobilität, Digitalisierung und Mitarbeiterschulungen sowie eine kundenorientierte und nachhaltige Ausrichtung werden entscheidend sein, um den aktuellen Herausforderungen und Kundenanforderungen gerecht zu werden.

In Europa stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Berichtsjahr mit einem Plus von 13,8 % auf 11,6 Mio. Fahrzeuge deutlich gegenüber dem schwachen Vorjahresniveau. Laut KBA lag im Geschäftsjahr 2023 die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 2,8 Mio. Einheiten (+7,3 %) spürbar über dem schwachen Niveau des Vorjahres. Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten ließen nach, so dass sich die Fahrzeugverfügbarkeit verbesserte und Auftragsbestände aus dem Vorjahr abgearbeitet werden konnten. Die Pkw-Produktion erhöhte sich um 18,3 % auf 4,1 Mio. Fahrzeuge, die Pkw-Exporte wuchsen um 17,5 % auf 3,1 Mio. Einheiten.

Die BMW Group hat im vergangenen Jahr 2.555.341 Fahrzeuge weltweit der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert (+6,5%). Damit erzielte das Unternehmen einen neuen Absatzrekord. Dabei entspricht der Anteil an vollelektrischen Fahrzeugen mittlerweile 15%, auch das ist Rekord. Im vierten Quartal des Jahres 2023 stieg der Absatz der BMW Group auf 718.778 Einheiten (+10,3%) im Vergleich zum Vorjahr.

Der BMW Group ist es dank einer starken Teamleistung gelungen, die weltweiten Auslieferungen vollelektrischer Modelle mit 376.183 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2023 weiter deutlich zu steigern. Damit erzielte das Unternehmen ein Absatzwachstum von +74,4% gegenüber Vorjahr. Im vierten Quartal lieferte die BMW Group 129.316 vollelektrische Fahrzeuge an Kunden aus (+47,7%). Im gesamten Jahr 2023 ist die BMW Group mit ihrem Absatz vollelektrischer Fahrzeuge deutlich stärker gewachsen als der Gesamtmarkt für vollelektrische Fahrzeuge und unterstreicht damit ihre Rolle als Vorreiterin in der Elektromobilität. Hier wird in Zukunft weiterhin das größte Wachstum zu erwarten sein.

2. Geschäftsverlauf

Die Klaus Scheller GmbH konnte als Premium Marken Händler im Geschäftsjahr 2466 Fahrzeuge absetzen. Dies entspricht entgegen den beiden Vorjahren wieder einer moderaten Steigerung.

Weiterhin tragen neben der Konzentration beim Einkauf auf bestimmte Fahrzeugsegmente, erhöhte Maßnahmen zur Vermeidung von Standzeiten, sowie das Ausschöpfen sämtlicher vom Hersteller gewährten Boni, zu einem fortbestehenden positiven Geschäftsverlauf bei.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Klaus Scheller GmbH betragen 86,8 Millionen Euro, dies entspricht einem Wachstum von 12,24%. Aufgrund steigender Absatzzahlen konnte der Gesamtumsatz stark gesteigert werden. Dieser Anstieg ist auf den gestiegenen Premiumverkauf der oberen Modellreihen zurückzuführen.

Die Personalkosten stiegen, im Laufe des letzten Jahres um T-Euro 434 auf T-Euro 6.227.

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt nach Steuern 2.623 T-Euro, das sind 3,02 Prozent der Umsatzerlöse.

b) Finanzlage

Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Finanzierung erfolgt fristenkongruent, das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Die Liquiditätsausstattung war in 2023 ausreichend gesichert. Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Stichtag bei T-Euro 3.409 (Vorjahr: T-Euro 6.062).

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei T-Euro 704. (Vorjahr: T-Euro -349).

c) Vermögenslage

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss auf T-Euro 16.946 erhöht. Die Eigenkapitalguote ist von 69 Prozent im Vorjahr auf 68 Prozent gesunken.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von T-Euro 23.599 um T-Euro 1.378 auf T-Euro 24.977.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für uns entscheidend als finanzielle Leistungsindikatoren sind die Kennzahlen Umsatzrentabilität und Gesamtkapitalrentabilität.

Die Umsatzrentabilität, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen beträgt 4,62 Prozent (Vorjahr: 4,94 Prozent).

Die Gesamtkapitalrentabilität, ROI, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zum Gesamtkapital beträgt 10,93 Prozent (Vorjahr: 8,62 Prozent).

5. Gesamtaussage

Das Unternehmen befindet sich insgesamt in einer ausgezeichneten wirtschaftlichen Verfassung. Die Kapital- und Liquiditätsausstattung können als sehr solide bezeichnet werden.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 können wir aufgrund der weiterhin zunehmenden Spannungen zwischen einzelnen Staaten und der daraus resultierenden Strafzöllen und Preisschwankungen, keine konkrete Vorhersage treffen. Der Konsumklimaindex in Deutschland liegt laut GfK weiter auf niedrigem Niveau, was sich insbesondere am Automobilmarkt niederschlägt. Die Umsatzentwicklung des Jahres 2024 verlief dementsprechend bis heute entgegen den allgemeinen Prognosen positiver als gedacht.

Dennoch ist abzusehen, dass durchweg steigende Allgemeinkosten das Unternehmensergebnis im Ganzen beeinflussen werden.

Das Unternehmensergebnis vor Steuern beträgt per September 2024 ca. 1,66 Prozent der Umsatzerlöse.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Im Rahmen der Unternehmensführung und strategischen Planung ist es essenziell, mögliche Risiken zu analysieren, die den Geschäftserfolg beeinträchtigen können. Nachfolgend werden die identifizierten unternehmerischen Risiken sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Geschäft dargestellt.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Geopolitische Krisen wie der Ukraine-Krieg, Spannungen in Asien und wirtschaftliche Unsicherheiten in Europa wirken sich direkt und indirekt auf die Automobilindustrie aus. Unterbrechungen in Lieferketten, steigende Rohstoffpreise und Unsicherheiten bei der Marktnachfrage können die Geschäftsentwicklung belasten.

Personalrisiken

Der Fachkräftemangel stellt eine zunehmende Herausforderung dar, insbesondere in der Automobilbranche, die stark auf qualifiziertes Personal in Verkauf, Wartung und technischen Dienstleistungen angewiesen ist. Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter wird durch den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erschwert, was zu längeren Besetzungszeiten und erhöhten Rekrutierungskosten führt. Gleichzeitig erhöhen steigende Personalkosten den finanziellen Druck auf das Unternehmen.

Branchenbezogene Risiken

Die jüngsten Schlagzeilen über Stellenabbau bei VW und anderen Automobilherstellern könnten das Image der gesamten Branche negativ beeinflussen. Verbraucher könnten dies als ein Signal für Unsicherheiten und rückläufige Stabilität in der Branche wahrnehmen, was die Kaufentscheidung für Neufahrzeuge verzögert oder verändert.

Die beschriebenen Risiken stellen erhebliche Herausforderungen dar, die jedoch durch gezielte strategische Maßnahmen und eine klare Kommunikation gemindert werden können. Die Klaus Scheller GmbH versucht dabei proaktiv handeln, um sich in einem sich verändernden Marktumfeld als zuverlässiger und zukunftssicherer Partner für Kunden und Mitarbeiter zu positionieren. Die Geschäftsführung schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit der genannten Risiken daher insgesamt als gering ein.

Das installierte Risikomanagement wird fortwährend ausgebaut und weiterentwickelt. Um potenzielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden, werden Risiken bewusst nur dann eingegangen, wenn deren Folgen für das Unternehmen kalkulierbar und von wirtschaftlichem Nutzen für das Unternehmen sind.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Die Lieferengpässe, sowie die Lieferzeiten von Neufahrzeugen, werden sich im Jahr 2024 und 2025 voraussichtlich weiter entspannen. Die Filiale Ludwigshafen verfügt weiterhin neben dem Automobilverkauf über hohes Potential in den Bereichen Service und Teilevertrieb, welchen wertschöpfend genutzt werden kann. Im Allgemeinen verfügt die Klaus Scheller GmbH über bestandkräftige Händlerverträge und ist laut der BMW AG langfristig für die vom Unternehmen vertriebenen Marken gesetzt.

Im Verkauf sind wir für die Marken BMW, BMWi und MINI tätig.

Nach der erfolgreichen Markteinführung neuer Modelle im Jahr 2023 wurden im Jahr 2024 wie angekündigt die ersten Modelle der Neuauflage des X3 ausgeliefert. Das Serienfahrzeug polarisiert mit neuem Design. Zudem sind auch die begehrtesten Modelle, wie z.B. der 3-er Touring bereits mit einem umfassenden Facelift überarbeitet worden und konnten schon erste gute Verkaufserfolge erzielen. Weiterhin arbeitet BMW mit Hochdruck an neuen Designs und einer erweiterten Produktpalette, gerade bei Fahrzeugen mit alternativem Antrieb.

Für alle neuen Baureihen liegen uns bereits einige Anfragen und mehrere Bestellungen vor, so dass wir für das kommende Jahr gute Absatzchancen sehen.

3. Gesamtaussage

Das Unternehmen geht von keinem Absatzrückgang aus. Die Stärke der eigenen Marktposition in allen Geschäftsbereichen gibt hinreichend Grund zu der Annahme, dass das Unternehmen sehr gut auf die Herausforderungen der Zukunft eingestellt ist.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen in der Hauptsache Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Klaus Scheller GmbH verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken und bei der BMW Bank. Hier bestehen jeweils langjährige Geschäftsbeziehungen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

 

Bad Dürkheim, den 16. Januar 2025

KLAUS SCHELLER GMBH

Geschäftsführung

Andreas Scheller

Anna Scheller

Matthias Keeve-Scheller

Für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 vor der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung für mittelgroße Kapitalgesellschaften haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Klaus Scheller GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klaus Scheller GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klaus Scheller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 16. Januar 2025

Keiper & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Berizzi, Wirtschaftsprüfer

Seibel, Wirtschaftsprüfer

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