Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 20506
Eingetragen
5.9.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit Fahrzeugen als Neuwagen, Gebrauchtwagen, sowie Jahreswagen aller Typen, ferner der Handel mit Ersatzteilen, Zubehör sowie Reifen, das Betreiben einer Kfz-Meisterwerkstatt, das Instandsetzen von defekten Fahrzeugen, der Einbau von Kfz-Zubehör, die Vornahme von Fahrzeugumrüstungen, wie beispielsweise zu Gas- oder Behindertenfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Helterhoff
seit 5.9.2007
Geschäftsführer
Jens Herrmann
seit 5.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OT Mögelin, Kirchplatz 1, 14727 Premnitz
25.000 €
50.00%
OT Bützer, Worthstr. 5, 14715 Milower Land
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus H & H GmbH

Premnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Autohaus H & H GmbH Kfz-Werkstatt/Handel mit Fahrzeugen, Premnitz

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Autohaus H & H GmbH wurde am 01.01.2007 durch Formwechsel gegründet. Der alleinige Unternehmensstandort ist in der Alten Hauptstraße 4/12 in Premnitz.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag unsere Hauptgeschäftstätigkeit im Verkauf von Neu-, Jahres-, Dienst- und Gebrauchtwagen der Fahrzeugmarke Ford. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen, Reifen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Unser Angebot an jungen, attraktiven Gebrauchtwagen, hauptsächlich der Marke Ford, vermarkten wir vor allem über das Internet und unterscheiden uns damit vom markengebundenen Kfz-Handel.

II. Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im vergangenen Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von den Folgen der globalen Krisen. Trotz wieder sinkender Inflation blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab.

Die deutsche Wirtschaft konnte sich 2023 nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftsbereiche, erkennt man erhebliche Unterschiede in der Entwicklung: So ist z.B. die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ein deutlicher Rückgang von 2,0 Prozent zu erkennen. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Dienstleistungssektor, der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.

Auch im Außenhandel hinterließ das Jahr 2023 mit einem preisbereinigten Minus von -1,8% negative Spuren. Gründe hierfür waren die verhaltene Dynamik der Weltwirtschaft. Durch die schwache inländische Nachfrage sanken die Importe sogar noch stärker (preisbereinigt -3,0 Prozent) als die Exporte.

Lediglich daraus folgernd erholte sich der deutsche Exportüberschuss von seinem schlechten Wert im Jahr 2022 und stieg auf 209,4 Milliarden Euro. Der deutsche Exportüberschuss erhöhte sich im Jahr 2023 um nahezu 120 Milliarden Euro.

Mit 2,84 Mio. PKW-Neuzulassungen wurden 2023 7,3% mehr Fahrzeuge als 2022 zugelassen. Beachtet man in der Statistik jedoch das Auslaufen der Förderung für Elektrofahrzeuge zum Ende 2023, erkennt man, dass es einige vorgezogene Zulassungen zum Jahresende gab.

Bei den PKW-Besitzumschreibungen gab es ein Plus auf 6,03 Mio. Fahrzeuge (+6,9%). Grund hierfür war vor allem die wieder bessere Verfügbarkeit von Neufahrzeugen. Durch das hierdurch verursachte größere Angebot an Gebrauchtwagen und der immer noch vorliegenden Kaufzurückhaltung im Privat- und Gewerbekundenmarkt gaben die Gebrauchtwagenpreise im Jahresverlauf jedoch teilweise stark nach.

Der Hersteller Ford verlor 2023 bei den PKW-Neuzulassungen weiter Marktanteil. So wurden nur noch 116.578 PKW neu zugelassen, im Jahr 2022 waren es noch 131.256 Stück. Die Hauptgründe hierfür sind der Wegfall vieler Modelle auf Grund einer Neuausrichtung des Herstellers und die Umstellung auf Elektromobilität.

2) Geschäftsverlauf

a) Ertragslage

2023 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Rohergebnis (incl. prod. Löhne) 2.691,4 3.059,2 -367,8 -12,0
Betriebsergebnis 34,3 376,9 -342,6 -90,9
Finanzergebnis -155,1 -83,7 -71,4 85,3
Neutrales Ergebnis -117,6 11,0 -128,6 -
Ertragsteuern 0,0 -81,8 -81,8 -100,0
Jahresergebnis -238,3 222,5 -460,8 -207,1

Das Jahr 2023 war nicht nur von den Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Jahres- und Gebrauchtwagen geprägt. Weitere Herausforderungen waren ein hohes Zinsniveau in der Einkaufs- und Absatzfinanzierung, die hohe Inflation, Energiepreise und Rechtstreitigkeiten. Im Laufe des Jahres sorgten fallende Gebrauchtwagenpreise ebenfalls für Handlungsbedarf.

Aus diesen Gründen sanken die Umsatzerlöse von € 21,39 Mio. in 2022 auf € 19,94 Mio. in 2023. Das Minus entfällt im Wesentlichen auf den Rückgang der Verkäufe von Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen.

Das Rohergebnis sank mit einem Minus von -12% aufgrund der verringerten Margen überproportional zum Umsatzrückgang.

Im Kostenbereich waren vor allem Steigerungen im Zinsbereich, im EDV-Bereich sowie bei den Miet- und Raumkosten zu verzeichnen.

Auf Grund eines stark gestiegenen Zinsniveaus sind zum einen die Zinsaufwendungen insgesamt gestiegen (+TEUR 70,1), auf der anderen Seite sind die Zinserträge aus der Absatzfinanzierung erheblich gesunken.

Das neutrale Ergebnis wurde durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 95,1 sowie weitere Forderungsausbuchungen belastet.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sehr gut. Die Gesellschaft finanziert sich zu einem nicht unerheblichen Teil über Eigenkapital. Darüber hinaus verfügen wir über deutlich höhere Kreditlinien als wir regelmäßig in Anspruch nehmen. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände erfolgt überwiegend über nicht herstellergebundene Spezialbanken. Im Übrigen erfolgt die Inanspruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien zur Überbrückung von kurzfristigen Einkäufen bis zum Vorliegen der Voraussetzungen für die Einfinanzierung bei den Spezialbanken.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Skontier-Möglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit hat sich wie folgt entwickelt.

c)Vermögenslage

Die Bilanzsumme auf der Aktivseite hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 510,1 auf TEUR 7.489,9 verringert. Der Grund hierfür ist hauptsächlich die Verringerung des Bestands an Gebrauchtwagen.

Auf der Passivseite wurden die Verbindlichkeiten bei finanzierenden Kreditinstituten dementsprechend gesenkt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden erhöht.

Durch die Bestandsverringerung und der im Finanzierungsbereich zugeordneten Veränderung in der Einkaufsfinanzierung der Fahrzeuge stellt sich der operative Cash Flow im Geschäftsjahr negativ dar. Unter Berücksichtigung dieses Effektes ist die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten aber dennoch sehr stabil.

Investitionen

Wesentliche Neuinvestitionen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich, die notwendigen Ersatzinvestitionen wurden getätigt. Im Jahr 2024 ist der geplante Verkauf des Grundstücks Alte Hauptstraße 4 inkl. Werkstattgebäude an die Haus & Service Premnitz GbR vollzogen worden. In diesem Zusammenhang soll auch ein Neubau von 4 Mechatroniker-Arbeitsplätzen und Sozialräumen durch die Haus & Service GbR erfolgen.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag mit 47 gegenüber dem Vorjahr um 2 verringert. Aus Mangel an geeigneten Bewerbungen konnten jedoch 2 qualifizierte Stellen nicht besetzt werden. Der Krankenstand lag 2023 auf einem sehr hohen Niveau.

3) Gesamtaussage:

Unter Berücksichtigung der sehr schwierigen branchenweiten Marktlage ist unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage weiterhin als sehr gut einzuschätzen. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 war insgesamt als herausfordernd einzustufen. Unsere ohnehin verhaltenen Erwartungen zur Umsatzentwicklung konnten nicht erfüllt werden. Hinzu kam ein deutlicher Preisdruck, da die in der Vergangenheit extrem hohen Margen im Gebrauchtwagenbereich einer schnelleren Normalisierung unterlagen als erwartet. Wir sind daher mit dem Ergebnis 2023 nicht zufrieden, sind aber überzeugt, 2024 durch gezielte Maßnahmen wieder ein positives Ergebnis zu erzielen.

III. Prognosebericht

Für das mittlerweile abgeschlossene Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus ist unsere Prognose, trotz einer Steigerung von Umsatz und Bruttoertrag, eher verhalten. Deutschland befindet sich nahezu in einer Rezession. Obwohl Inflation, Leitzins und Energiepreise in den letzten Monaten gesunken sind, befindet sich der Konsumklimaindex auf einem historisch tiefen Stand.

Nicht nur innerpolitische Gründe spielen hier eine Rolle, auch der Krieg in Gaza und Ukraine, globale Handels- und Zollstreitigkeiten, ökologische und ökonomischen Probleme, dies und viele weitere Themen beeinflussen unsere Gesellschaft und bergen neue Risiken.

Ein weiteres Risiko stellt weiterhin die Neuausrichtung der von uns vertretenen Marke Ford dar. Mit dem vollzogenen Wegfall von fast allen PKW-Modellen wie Mondeo, Fiesta, Galaxy oder S-Max hatte sich der Hersteller vom Massenmarkt und als Vollsortimenter verabschiedet. Auf Grund der hohen Verluste in der Elektro-Sparte wurden weitere Einschnitte und Entlassungen angekündigt. Neue Elektro-Modelle wie Explorer und Capri kamen später als geplant und trafen auf einen ohnehin abgekühlten Markt. Hoffnungen liegen hier auf einem neuen Förderprogramm für Elektromobilität.

Im Gebrauchtwagenbereich setzen hohe Standzeiten und sinkende Preise den Handel unter Druck. Längere Standzeiten, in Verbindung mit höheren Zinskosten für die Bestands- und Absatzfinanzierung wird den Druck auf die Margen im Gebrauchtwagensegment weiter erhöhen.

Für die kommenden Monate gehen wir im Fahrzeugverkauf von einer Umsatzstabilisierung aus, gleichzeitig rechnen wir mit einer Steigerung bei den Erträgen. Im Service sollten die Umsätze und Erträge über dem Vorjahresniveaus liegen. Die Fertigstellung und Nutzung der neuen Arbeits- und Sozialräume werden dazu beitragen.

Die Gesellschaft plant weiterhin, bei Bedarf die Personalstruktur an einem geringeren Umsatz anzupassen.

Aufgrund unserer stabilen Situation werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Der Umstieg auf Elektromobilität bringt für Hersteller, Zulieferer und Handel weiterhin große Risiken mit sich. Die fehlenden Impulse aus der Politik sorgen zusätzlich für Verunsicherung und Kaufzurückhaltung beim Verbraucher. Auch eine fehlende Infrastruktur sorgt für eine Inakzeptanz gegenüber der Elektromobilität.

Im Jahr 2024 wurden nur etwas mehr Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen als im Jahr 2023. Auch über das Jahr 2024 hinaus sind bisher keine relevanten neue Impulse zu erkennen.

Für uns als klassischen Händler mit dem Fokus auf dem Händler- und Endkundengeschäft besteht zusätzlich eine generelle Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung und insbesondere dem Konsumverhalten, welches einen historischen Tiefstand erreicht hat. Die Wettbewerbsrisiken haben, wie die Jahre zuvor, aufgrund der Modellvielfalt der in Deutschland vertriebenen Automarken zugenommen. Auch die Umstellung auf Elektro- und Hybridtechnik bringt verschiedenste Risiken mit sich. Ford ist, gemessen am Marktanteil, mit unter 5% im Jahresverlauf 2023 weiter unter Druck geraten. Neue Modelle, die im Jahresverlauf 2024 auf den Markt kamen, konnten keine Kehrtwende beim Marktanteil erzielen.

Große europäische Handelsgruppen wie z.B. Van Mossel drängen verstärkt auf den deutschen Markt. Neu hierbei ist, dass nicht mehr kleinere Autohäuser übernommen werden, sondern vermehrt große Autohandelsketten. Die Auswirkungen auf den Handel werden wir kritisch beobachten.

Ertragsorientierte Risiken

Für die Beschaffung der Gebrauchtfahrzeuge bestehen weder für die Menge noch für die Preisgestaltung langfristige Verträge. Bei gegebener Kostenstruktur ist die Ertragslage daher von den sich im Spotmarkt ergebenden Zukaufmöglichkeiten abhängig. Hier spielt unter anderem die bereits erwähnte Modellpolitik und natürlich die Vertriebspolitik des Herstellers mit seinen zu bedienenden Absatzkanälen eine große Rolle. Die prekäre Lage von 2023 wird sich weiter verschlechtern. Das Re-Marketing-Angebot von Ford ist bis auf wenige Dienstwagen praktisch nicht mehr existent. 2024 stehen wir weiterhin vor der großen Herausforderung des Wandels.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch eine hohe Eigenkapitalquote und einer soliden Bankenstruktur haben wir das Risiko gestreut. Die Geldmarktentwicklung der vergangenen Monate deutet zusätzlich auf ein geringeres Risiko hin als im Jahr 2023.

Gesamtaussage

Hohe Inflation, stark gestiegene Preise und Finanzierungskosten für Neu- und Gebrauchtwagen bei immer geringeren Gesamtangebot an bezahlbaren Verbrenner-Modellen werden die Kaufzurückhaltung bei Privat- und Geschäftskunden weiter verstärken. Weiterhin bringt die Umstellung der Produktion auf Elektromobilität große finanzielle und strukturelle Auswirkungen für den europäischen Handel.

Wir gehen davon aus, dass wir aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens keine Liquiditätsrisiken erwarten müssen. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit unseren Partnerbanken ausreichend Kreditlinien vertraglich vereinbart.

Durch unsere Ausrichtung und Fokussierung auf den Online-Fahrzeughandel bzw. Online-Abwicklung von Kaufverträgen sehen wir uns gut gerüstet, ein anspruchsvolles Jahr 2024 zu meistern.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unsere Kundenforderungen sind breit gestreut, so dass keine wesentlichen Einzelrisiken auftreten können. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Sonstige erkennbare Risiken, wie z. B. für die Rücknahme von Fahrzeugen aus Leasinggeschäften und Finanzierungen sind durch entsprechende Risikovorsorge abgedeckt.

Fremdwährungsgeschäfte wurden nicht getätigt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Premnitz, 31. März 2025

gez. Sven Helterhoff, Geschäftsführer

gez. Jens Herrmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 341.672,75 388.386,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 858,00
II. Sachanlagen 341.662,75 387.528,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 184.530,17 204.127,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.678,00 161.947,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.454,58 21.454,58
B. Umlaufvermögen 7.148.224,70 7.611.639,33
I. Vorräte 6.273.045,55 6.735.044,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 577.648,03 769.755,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 297.531,12 106.839,25
Summe Aktiva 7.489.897,45 8.000.026,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.165.484,73 4.403.770,19
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 4.353.770,19 4.131.301,46
III. Jahresfehlbetrag 238.285,46 -222.468,73
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 62,00 132,00
C. Rückstellungen 196.289,00 307.459,36
D. Verbindlichkeiten 3.128.061,72 3.288.664,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.130.565,26 2.926.521,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.130.565,26 2.926.521,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 353.038,89 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 353.038,89 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 644.457,57 362.143,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 644.457,57 360.143,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 2.000,00
Summe Passiva 7.489.897,45 8.000.026,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.174.046,66 3.518.143,23
2. Personalaufwand 1.927.814,83 1.959.314,39
a) Löhne und Gehälter 1.566.580,71 1.640.379,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 361.234,12 318.935,31
davon für Altersversorgung 5.376,00 5.376,00
3. Abschreibungen 77.373,98 77.372,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 77.373,98 77.372,62
davon außerplanmäßige Abschreibungen 9.488,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.246.018,72 1.087.485,04
5. Erträge aus Beteiligungen 10,40 10,40
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 232,64 1.573,11
davon Erträge aus Abzinsung 232,64 1.573,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 155.342,44 85.259,51
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,46 81.842,82
9. Ergebnis nach Steuern -232.259,81 228.452,36
10. sonstige Steuern 6.025,65 5.983,63
11. Jahresfehlbetrag 238.285,46 -222.468,73

Anhang zum Jahresabschluss 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus H & H GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Premnitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Potsdam
Register-Nr.: 20506

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält keine Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß § 7g Abs. 2 EStG im Jahr 2010 gebildet und über die Restnutzungsdauer der betreffenden Wirtschaftsgüter gewinnerhöhend aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Bei den langfristigen Rückstellungen wurden Aufwendungen für die Aufbewahrung steuerrelevanter Unterlagen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im aktuellen Wirtschaftsjahr im Wesentlichen beibehalten.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Sonstige Vermögensgegenstände wurden in der Bilanz mit Euro 230.363,32 (Vorjahr: Euro 493.081,68) ausgewiesen.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden bisher Verpflichtungen aus bereits ausgeübten Rückkaufoptionen der Kunden bilanziert. Zur Zeit bestehen keine derartigen Verpflichtungen. Sonstige Verbindlichkeiten wurden in der Bilanz mit Euro 136.869,60 (Vorjahr: Euro 127.412,98) erfasst. Darin enthalten: Euro 24.395,19 Kundenüberzahlungen (Vorjahr: Euro 12.253,30), Euro 87.724,57 für Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltszahlungen (Vorjahr: Euro 88.955,14) sowie Euro 15.264,96 für Lohn-, Kirchensteuer (Vorjahr: Euro 18.885,87).

Die Rückstellungen zu den Aufbewahrungsverpflichtungen sind langfristige Rückstellungen. Die Veränderung der Abzinsung dieser Rückstellung wurde mit Euro 232,64 ergebniserhöhend (Vorjahr: Euro 1.573,11) berücksichtigt. Zusätzlich wurde diese Rückstellung um Euro 1.262,25 erhöht.

Die Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und wird nicht abgezinst.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.003,77 0,00 3.165,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.003,77 0,00 3.165,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 641.416,83 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 908.490,20 20.976,77 15.958,86
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.454,58 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.571.361,61 20.976,77 15.958,86
Summe Anlagevermögen 1.603.365,38 20.976,77 19.124,26
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 28.838,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 28.838,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 641.416,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 913.508,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.454,58
Summe Sachanlagen 0,00 1.576.379,52
Summe Anlagevermögen 0,00 1.605.217,89
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.145,77 847,00 3.164,40 0,00 28.828,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.145,77 847,00 3.164,40 0,00 28.828,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 437.289,66 19.597,00 0,00 0,00 456.886,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 746.543,20 47.235,77 15.948,86 0,00 777.830,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.183.832,86 66.832,77 15.948,86 0,00 1.234.716,77
Summe Anlagevermögen 1.214.978,63 67.679,77 19.113,26 0,00 1.263.545,14
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10,00 858,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10,00 858,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 184.530,17 204.127,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 135.678,00 161.947,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.454,58 21.454,58
Summe Sachanlagen 0,00 341.662,75 387.528,75
Summe Anlagevermögen 0,00 341.672,75 388.386,75

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Sven Helterhoff 251.827,78 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Jens Herrmann 101.211,11 0,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Es wurden in diesen Posten Rückstellungen für Personalkosten für noch abzugeltende Aufwendungen für Urlaub, Überstunden und Tantiemen, Aufwendungen für Aufbewahrungspflichten, Aufwendungen für Gewährleistung sowie Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskosten eingestellt.

Die Rückstellungen zu den Aufbewahrungspflichten sind langfristige Rückstellungen und wurden abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellung hat eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind die Lohn-, Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag zur Lohnsteuer für 12/2023 in Höhe von EUR 15.264,96 enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen ausnahmslos weniger als 5 Jahre.

Art der Verbindlichkeit Betrag
Euro
Restlaufzeit < 1 Jahr
Euro
Sicherung Betrag
Euro
Vermerk
Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten 2.130.565,26 2.130.565,26 1
Summe

Das Eigentum am Vorratsvermögen ist bis zur Höhe des ausgereichten Darlehens der bestandsfinanzierenden Bank als Sicherung abgetreten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 5.600,00 (Vorjahr: Euro 5.600,00) davon Kautionen Euro 5.600,00 (Vorjahr: Euro 5.600,00)

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mieten des Geschäftsgrundstückes in Höhe von Euro 216.000,00 jährlich (Mietdauer bis 2025), Mieten für eine Lagerhalle in Höhe von Euro 9.600,00, Mieten für ein Werkstattgebäude und Garagen in Höhe von Euro 48.000,00 (Mietdauer bis 30.06.2027).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträge ist die anteilige Auflösung des Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 7g Abs. 2 EStG in V. m. § 247 Abs. 3 HGB a. F. in Höhe von Euro 70,00 (Vorjahr: Euro 70,00) enthalten.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Es sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in diesem Wirtschaftsjahr zu verzeichnen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 5.459,09 enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

Es sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen im abgelaufenden Wirtschaftsjahr angefallen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 45,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 47,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 42,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Sven Helterhoff ausgeübter Beruf: Kfz-Meister / Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Jens Herrmann ausgeübter Beruf: Instandhaltungsmechaniker / Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Premnitz, 21.11.2024

Bericht des Aufsichtsrats

Ein Aufsichtsrat ist nicht vorhanden.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zum Unternehmen:

Der Jahresabschluss wurde von den Geschäftsführern Sven Helterhoff und Jens Herrmann am 27.05.2025 unterzeichnet.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus H & H GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus H & H GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus H & H GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü-mern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 02. April 2025

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