Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 520
Vorher
LK-Fertigbau-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
11.5.1973
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Der Holzbau, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von Holzwohnhäusern und von Hallen für Industrie und Landwirtschaft

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Oliver Dr. Mertens
seit 14.7.2022
Prokura
Frank Jensen
seit 23.2.2012
Geschäftsführer
Stefan Kessner
seit 10.2.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Germany
206.000 €
67.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LK-Fertigbau GmbH

Lohmar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.489,50 4.756,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531.564,66 558.425,66
2. Technische Anlage und Maschinen 352.528,50 394.853,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.712,50 228.622,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.465,18 89.465,18
1.198.270,84 1.271.366,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 81.129,32 81.129,32
2. Genossenschaftsanteile 133,58 133,58
81.262,90 81.262,90
1.282.023,24 1.357.252,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.210.881,12 4.216.573,81
2. fertige Erzeugnisse und Waren 509.649,63 521.879,30
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -4.210.881,12 -4.216.573,81
509.649,63 521.879,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 564.469,85 506.279,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.497.251,94 1.685.193,87
4.061.721,79 2.191.473,54
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.319.525,16 5.498.353,59
8.890.896,58 8.211.706,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 707,50 707,50
10.173.627,32 9.569.666,59

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 309.000,00 309.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 40.895,19
III. Jahresüberschuss 2.923.738,89 2.371.522,92
3.232.738,89 2.721.418,11
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 353.336,28 353.336,28
2. Steuerrückstellungen 79.603,32 192.707,80
3. Sonstige Rückstellungen 2.660.683,62 3.041.846,69
3.093.623,22 3.587.890,77
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen 1.983.183,16 2.282.950,33
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 213.742,80 385.172,75
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.650.339,25 592.368,21
3.847.265,21 3.260.491,29
10.173.627,32 9.569.800,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
Rohergebnis 11.788.316,60 10.807.661,32
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 2.587.498,36 2.575.093,71
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 483.444,38 464.251,03
3.070.942,74 3.039.344,74
Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 171.481,33 136.820,53
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.236.204,42 4.176.220,23
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75.158,26 18.341,70
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 334,00 6.420,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.064.664,63 1.081.843,02
Ergebnis nach Steuern 2.319.847,74 2.385.354,50
Sonstige Steuern 8.526,96 13.831,58
Jahresüberschuss 2.311.320,78 2.371.522,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemein

Die LK-Fertigbau GmbH hat ihren Sitz in Lohmar und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg (HRB 520).

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB weitestgehend in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 3 Jahren abgeschrieben.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 14 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800,00 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittsverfahrens.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,74 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % p.a. unterstellt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterung zu Bilanzposten

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Innerhalb des Finanzanlagevermögens führt die Gesellschaft

als Beteiligungen: 100% der Anteile an der Fullbau Suisse AG
Dorfstrasse 12 A, 6211 Buchs, Schweiz.
Eigenkapital zum 31.12.2023: TCHF 2.826
Jahresüberschuss zum 31.12.2023: TCHF 218

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 309.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiter (T€ 721) sowie Gewährleistungen (T€ 1.856).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Sachanlageverkäufen (T€ 16) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 60).

Die Zinsaufwendungen betreffen in Höhe von T€ 6 die Abzinsung der Pensionsrückstellung.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Es werden durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 18 21
Gewerbliche Mitarbeiter 28 30
Aushilfen 8 9
Summe 54 60

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

 

Herr Stefan Kessner, Lohmar,

 

Herr Frank Jensen, Neunkirchen-Seelscheid und

Die zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung geforderten Angaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB werden unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB unterlassen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 253 Abs. 6 HGB)

Jahresüberschuss 2.304.882,78
+ Gewinnvortrag 612.418,11
= max. ausschüttbarer Betrag vor Ausschüttungssperre 2.917.300,89
./ Unterschiedsbetrag nach § 253 (6) HGB 5.898,00
= max. ausschüttbarer Betrag nach Ausschüttungssperre 2.911.402,89

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.305 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Lohmar, den 30. Dezember 2024

Stefan Kessner, Geschäftsführer

Frank Jensen, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 193.650,32 0,00 0,00 193.650,32
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.488.195,71 0,00 0,00 1.488.195,71
2. technische Anlagen und Maschinen 769.721,94 17.629,00 0,00 787.350,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 889.558,03 78.489,33 21.985,27 946.062,09
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.465,18 0,00 0,00 89.465,18
3.236.940,86 96.118,33 21.985,27 3.311.073,92
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 81.262,90 0,00 0,00 81.262,90
81.262,90 0,00 0,00 81.262,90
3.511.854,08 96.118,33 21.985,27 3.585.987,14
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 188.893,82 2.267,00 0,00 191.160,82
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 929.770,05 26.861,00 0,00 956.631,05
2. technische Anlagen und Maschinen 374.868,44 59.954,00 0,00 434.822,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.935,53 82.399,33 21.985,27 721.349,59
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.965.574,02 169.214,33 21.985,27 2.112.803,08
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.154.467,84 171.481,33 21.985,27 2.303.963,90
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.489,50 4.756,50
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531.564,66 558.425,66
2. technische Anlagen und Maschinen 352.528,50 394.853,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.712,50 228.622,50
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.465,18 89.465,18
1.198.270,84 1.271.366,84
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 81.262,90 81.262,90
81.262,90 81.262,90
1.282.023,24 1.357.386,24

Lagebericht 2023

LK-Fertigbau GmbH, Lohmar

1. Unternehmensgrundlagen

Unsere Gesellschaft vertreibt, plant, fertigt und montiert überwiegend Ein- und Zweifamilien-Häuser in moderner Massivholz- Bauweise unter dem Markennamen "Fullwood Wohnblockhaus". Die Herstellung dieser Häuser erfolgt mit massiven Blockbalken. Das Fullwood Wohnblockhaus bieten wir in variablen Ausbaustufen unseren privaten Endkunden an. Unser Absatzgebiet liegt überwiegend auf dem deutschen und schweizer Markt. Unsere Häuser werden kontinuierlich in allen Bereichen weiterentwickelt. Fertigungs-, Organisationsabläufe sowie insbesondere unsere Vertriebsstruktur optimieren wir fortlaufend. Die Qualität der zugekauften Leistungen nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein. Ebenso ist die Qualifizierung unserer Mitarbeiter ein wesentlicher Teil unserer Firmenphilosophie.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich hat sich das Bruttoinlandsprodukt in 2023 (2022: + 1,8 % im Vergleich zu 2021) um 0,3 % verringert und sank somit auf rund € 3,86 Billionen. Die privaten Konsumausgaben waren von der erhöhten Inflation geprägt. Der private Konsum stieg um 5,5 %, sank aber preisbereinigt um 0,8 %.

Der Holz-Fertigbau hat bei den Baugenehmigungen im Jahr 2023 besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser - darauf verweist aktuell der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und beruft sich dabei auf die Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes (siehe Beitrag vom 11.03.2024). Der Fertigbauanteil erreichte mit 24,5% einen neuen Höchstwert, nach 23,5 % im Vorjahr. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei rund 15%.

Von Januar bis Dezember 2023 wurden 13.394 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt. Das entsprach einem Minus von 38,1 % gegenüber dem Jahr 2022. Die Gesamtzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist um 40,4 % auf 54.781 Stück zurückgegangen.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft

Im Jahr 2023 haben 11.924 Interessenten bei uns angefragt. Dies sind 45 % mehr als im Vergleichszeitraum 2022. Hieraus haben sich 1.430 persönliche Kontakte und Musterhaustermine ergeben (minus 13 % gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl unterzeichneten Verträge lag mit 268 ca. 5 % unter dem Vergleichszeitraum 2022. Das Bestellvolumen ging um 4 % auf T€ 72.120 zurück.

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um T€ 1.669 auf T€ 27.102 angestiegen, bei einer Gesamtleistung von T€ 27.097 (nach T€ 26.686) im Vorjahr. Da sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr verringert hat (-T€ 490), konnten wir wiederum im abgelaufenen Geschäftsjahr ein besseres Rohergebnis erzielen. Aufgrund höherer sonstiger betrieblichen Aufwendungen (+ T€ 1.059) bei vergleichbaren Personalaufwendungen (+ T€ 31) sowie Abschreibungen (+ T€ 32) und höheren Zinserträgen (+ T€ 57), hat sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 2.311 leicht verringert (-T€ 60).

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft als positiv.

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr im Mittel 51 gegenüber 50 im Vorjahr.

Der Vertrieb und die Beratung erfolgte in 12 Muster- und Referenzhäusern mit 33 Verkaufsberatern, welche überwiegend als freie Handelsvertreter tätig sind.

Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses beträgt unsere Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31,8 % und liegt damit auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg im Berichtsjahr um TEUR 604 und liegt nunmehr bei TEUR 10.174 Mio. Die finanziellen und liquiditätsmäßigen Verhältnisse der Gesellschaft sind sehr gut. Bereits seit Jahren bestehen gegen- über unseren Banken keine Verbindlichkeiten. Das Kontokorrent wird im Guthaben geführt.

Die Liquidität des Unternehmens hat sich im Berichtsjahr trotz einer Gewinnausschüttung an den Gesellschafter deutlich erhöht. Nach wie vor ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit uneingeschränkt erfüllen kann.

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, über den wir unsere Gesellschaft steuern, sind die Gesamtleistung, der Auftragseingang sowie der Jahresüberschuss.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Geschäfts- und Branchensituation

Unser Unternehmen ist mit dem Fullwood Wohnblockhaus in einem Nischenmarkt der Baubranche tätig. Für unseren Bereich der Herstellung von Ein- und Zweifamilienhäusern gestaltet sich das wirtschaftliche Umfeld seit Jahren sehr positiv. Der Bau eines Hauses ist für viele Menschen in Deutschland eine zukunftsweisende Investition mit hoher Wertbeständigkeit und der Aussicht auf Unabhängigkeit. Wachsende Ansprüche an gesundes Wohnen mit nachhaltigen Baustoffen sehen wir als positives Merkmal in der von uns besetzten Marktnische.

Das Bruttoinlandsprodukt wird im Geschäftsjahr 2024 auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr liegen. Im Vergleich zu 2019, dem Beginn vor der Corona - Pandemie, wird das BIP um 0,7% höher ausfallen. Dagegen gehen wir, basierend auf den aktuellen Konjunkturprognosen davon aus, dass sich das BIP in 2025 leicht erhöhen wird.

Voraussichtliche Entwicklung

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2024 zeigt, trotz der oben beschriebenen Umstände, eine stetige Entwicklung und unser Auftragsbestand befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Unter Berücksichtigung eines Zweischichtbetriebes reicht unsere Auslastung derzeit bis ins das erste Quartal des Jahres 2025. Aufgrund des bestehenden Auftragsbestands und der Entwicklung im Jahr 2024 erwarten wir für unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von EUR 22,0 Mio. Das Jahresergebnis im Jahr 2024 wird voraussichtlich in vergleichbarer Größenordnung liegen.

Risiko- und Chancenberichterstattung

Operative Risiken

Wir produzieren unsere vorgefertigten Häuser an drei Standorten ausschließlich in Deutschland mit einem hohen Vorfertigungsgrad. Durch Betriebsstörungen, Materiallieferengpässe und damit verbundenen Produktionsausfällen wäre unsere Lieferfähigkeit gefährdet. Diesem Risiko begegnen wir durch permanente Überwachung unserer Planungs- und Produktionsabläufe sowie vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen. Unsere Kunden sind nahezu ausschließlich Privatpersonen. Durch Einholung von Finanzierungsbestätigungen der finanzierenden Kreditinstitute vor Beginn der Arbeiten schließen wir dieses Risiko weitgehend aus. Außerdem werden entsprechend des Baufortschritts zeitnah Anzahlungen angefordert und fällig gestellt. Überfällige Forderungen bearbeiten wir im Rahmen unseres Forderungsmanagements. Hierdurch wird das Liquiditätsrisiko minimiert. Unser wirtschaftlicher Erfolg hängt im Wesentlichen vom Engagement, der Motivation und Professionalität unserer Mitarbeiter ab. Wir legen großen Wert auf eine langfristige Bindung unserer Fach- und Führungskräfte. Mit leistungsbezogenen Vergütungen, attraktiven Sozialleistungen und einem positiven Arbeitsumfeld begegnen wir dem Risiko einer hohen Personalfluktuation. Unsere Geschäftsprozesse werden überwiegend durch IT-Systeme unterstützt. Damit unterliegen wir aber einem Risiko unberechtigter oder unzulässiger Datenzugriffe. Davor schützen wir uns mit verschiedenen technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Gesamtrisiko

Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und die Verlangsamung der konjunkturellen Entwicklung im Inland wirken sich bisher nicht spürbar auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens aus. Ein hoher Bestand an flüssigen Mitteln bei unserem Kundenkreis in einem Nischenmarkt befördert trotz veränderter Finanzierungsbedingungen weiterhin unsere Geschäftstätigkeit. Bestandsgefährdende Risiken bestanden im Geschäftsjahr 2024 für unser Unternehmen nicht. Insgesamt sind uns aus heutiger Sicht keine Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten.

 

Lohmar, den 30. Dezember 2024

Frank Jensen

Stefan Kessner

A. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 30. Dezember 2024

VGP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Vieten, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.