LK-Fertigbau GmbH
Oberstehöhe, 53797 Lohmar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dr. Mertens seit 14.7.2022 | Prokura |
Frank Jensen seit 23.2.2012 | Geschäftsführer |
Stefan Kessner seit 10.2.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LK-Fertigbau GmbHLohmarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemein Die LK-Fertigbau GmbH hat ihren Sitz in Lohmar und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg (HRB 520). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB weitestgehend in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 3 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 14 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800,00 nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittsverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,74 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % p.a. unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterung zu Bilanzposten Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Innerhalb des Finanzanlagevermögens führt die Gesellschaft
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 309. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiter (T€ 721) sowie Gewährleistungen (T€ 1.856). Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Sachanlageverkäufen (T€ 16) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 60). Die Zinsaufwendungen betreffen in Höhe von T€ 6 die Abzinsung der Pensionsrückstellung. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Es werden durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:
Die zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung geforderten Angaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB werden unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB unterlassen. Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 253 Abs. 6 HGB)
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.305 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Lohmar, den 30. Dezember 2024 Stefan Kessner, Geschäftsführer Frank Jensen, Geschäftsführer
Lagebericht 2023LK-Fertigbau GmbH, Lohmar1. Unternehmensgrundlagen Unsere Gesellschaft vertreibt, plant, fertigt und montiert überwiegend Ein- und Zweifamilien-Häuser in moderner Massivholz- Bauweise unter dem Markennamen "Fullwood Wohnblockhaus". Die Herstellung dieser Häuser erfolgt mit massiven Blockbalken. Das Fullwood Wohnblockhaus bieten wir in variablen Ausbaustufen unseren privaten Endkunden an. Unser Absatzgebiet liegt überwiegend auf dem deutschen und schweizer Markt. Unsere Häuser werden kontinuierlich in allen Bereichen weiterentwickelt. Fertigungs-, Organisationsabläufe sowie insbesondere unsere Vertriebsstruktur optimieren wir fortlaufend. Die Qualität der zugekauften Leistungen nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein. Ebenso ist die Qualifizierung unserer Mitarbeiter ein wesentlicher Teil unserer Firmenphilosophie. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich hat sich das Bruttoinlandsprodukt in 2023 (2022: + 1,8 % im Vergleich zu 2021) um 0,3 % verringert und sank somit auf rund € 3,86 Billionen. Die privaten Konsumausgaben waren von der erhöhten Inflation geprägt. Der private Konsum stieg um 5,5 %, sank aber preisbereinigt um 0,8 %. Der Holz-Fertigbau hat bei den Baugenehmigungen im Jahr 2023 besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser - darauf verweist aktuell der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und beruft sich dabei auf die Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes (siehe Beitrag vom 11.03.2024). Der Fertigbauanteil erreichte mit 24,5% einen neuen Höchstwert, nach 23,5 % im Vorjahr. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei rund 15%. Von Januar bis Dezember 2023 wurden 13.394 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt. Das entsprach einem Minus von 38,1 % gegenüber dem Jahr 2022. Die Gesamtzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist um 40,4 % auf 54.781 Stück zurückgegangen. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft Im Jahr 2023 haben 11.924 Interessenten bei uns angefragt. Dies sind 45 % mehr als im Vergleichszeitraum 2022. Hieraus haben sich 1.430 persönliche Kontakte und Musterhaustermine ergeben (minus 13 % gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl unterzeichneten Verträge lag mit 268 ca. 5 % unter dem Vergleichszeitraum 2022. Das Bestellvolumen ging um 4 % auf T€ 72.120 zurück. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um T€ 1.669 auf T€ 27.102 angestiegen, bei einer Gesamtleistung von T€ 27.097 (nach T€ 26.686) im Vorjahr. Da sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr verringert hat (-T€ 490), konnten wir wiederum im abgelaufenen Geschäftsjahr ein besseres Rohergebnis erzielen. Aufgrund höherer sonstiger betrieblichen Aufwendungen (+ T€ 1.059) bei vergleichbaren Personalaufwendungen (+ T€ 31) sowie Abschreibungen (+ T€ 32) und höheren Zinserträgen (+ T€ 57), hat sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 2.311 leicht verringert (-T€ 60). Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft als positiv. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr im Mittel 51 gegenüber 50 im Vorjahr. Der Vertrieb und die Beratung erfolgte in 12 Muster- und Referenzhäusern mit 33 Verkaufsberatern, welche überwiegend als freie Handelsvertreter tätig sind. Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses beträgt unsere Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31,8 % und liegt damit auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg im Berichtsjahr um TEUR 604 und liegt nunmehr bei TEUR 10.174 Mio. Die finanziellen und liquiditätsmäßigen Verhältnisse der Gesellschaft sind sehr gut. Bereits seit Jahren bestehen gegen- über unseren Banken keine Verbindlichkeiten. Das Kontokorrent wird im Guthaben geführt. Die Liquidität des Unternehmens hat sich im Berichtsjahr trotz einer Gewinnausschüttung an den Gesellschafter deutlich erhöht. Nach wie vor ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit uneingeschränkt erfüllen kann. Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, über den wir unsere Gesellschaft steuern, sind die Gesamtleistung, der Auftragseingang sowie der Jahresüberschuss. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Geschäfts- und Branchensituation Unser Unternehmen ist mit dem Fullwood Wohnblockhaus in einem Nischenmarkt der Baubranche tätig. Für unseren Bereich der Herstellung von Ein- und Zweifamilienhäusern gestaltet sich das wirtschaftliche Umfeld seit Jahren sehr positiv. Der Bau eines Hauses ist für viele Menschen in Deutschland eine zukunftsweisende Investition mit hoher Wertbeständigkeit und der Aussicht auf Unabhängigkeit. Wachsende Ansprüche an gesundes Wohnen mit nachhaltigen Baustoffen sehen wir als positives Merkmal in der von uns besetzten Marktnische. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Geschäftsjahr 2024 auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr liegen. Im Vergleich zu 2019, dem Beginn vor der Corona - Pandemie, wird das BIP um 0,7% höher ausfallen. Dagegen gehen wir, basierend auf den aktuellen Konjunkturprognosen davon aus, dass sich das BIP in 2025 leicht erhöhen wird. Voraussichtliche Entwicklung Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2024 zeigt, trotz der oben beschriebenen Umstände, eine stetige Entwicklung und unser Auftragsbestand befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Unter Berücksichtigung eines Zweischichtbetriebes reicht unsere Auslastung derzeit bis ins das erste Quartal des Jahres 2025. Aufgrund des bestehenden Auftragsbestands und der Entwicklung im Jahr 2024 erwarten wir für unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von EUR 22,0 Mio. Das Jahresergebnis im Jahr 2024 wird voraussichtlich in vergleichbarer Größenordnung liegen. Risiko- und Chancenberichterstattung Operative Risiken Wir produzieren unsere vorgefertigten Häuser an drei Standorten ausschließlich in Deutschland mit einem hohen Vorfertigungsgrad. Durch Betriebsstörungen, Materiallieferengpässe und damit verbundenen Produktionsausfällen wäre unsere Lieferfähigkeit gefährdet. Diesem Risiko begegnen wir durch permanente Überwachung unserer Planungs- und Produktionsabläufe sowie vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen. Unsere Kunden sind nahezu ausschließlich Privatpersonen. Durch Einholung von Finanzierungsbestätigungen der finanzierenden Kreditinstitute vor Beginn der Arbeiten schließen wir dieses Risiko weitgehend aus. Außerdem werden entsprechend des Baufortschritts zeitnah Anzahlungen angefordert und fällig gestellt. Überfällige Forderungen bearbeiten wir im Rahmen unseres Forderungsmanagements. Hierdurch wird das Liquiditätsrisiko minimiert. Unser wirtschaftlicher Erfolg hängt im Wesentlichen vom Engagement, der Motivation und Professionalität unserer Mitarbeiter ab. Wir legen großen Wert auf eine langfristige Bindung unserer Fach- und Führungskräfte. Mit leistungsbezogenen Vergütungen, attraktiven Sozialleistungen und einem positiven Arbeitsumfeld begegnen wir dem Risiko einer hohen Personalfluktuation. Unsere Geschäftsprozesse werden überwiegend durch IT-Systeme unterstützt. Damit unterliegen wir aber einem Risiko unberechtigter oder unzulässiger Datenzugriffe. Davor schützen wir uns mit verschiedenen technischen und organisatorischen Maßnahmen. Gesamtrisiko Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und die Verlangsamung der konjunkturellen Entwicklung im Inland wirken sich bisher nicht spürbar auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens aus. Ein hoher Bestand an flüssigen Mitteln bei unserem Kundenkreis in einem Nischenmarkt befördert trotz veränderter Finanzierungsbedingungen weiterhin unsere Geschäftstätigkeit. Bestandsgefährdende Risiken bestanden im Geschäftsjahr 2024 für unser Unternehmen nicht. Insgesamt sind uns aus heutiger Sicht keine Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten.
Lohmar, den 30. Dezember 2024 Frank Jensen Stefan Kessner A. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LK-Fertigbau GmbH, Lohmar-Oberstehöhe für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 30. Dezember 2024 VGP
GmbH
Sebastian Vieten, Wirtschaftsprüfer |
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