GE Healthcare GmbHLiquidiert
42655 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Nikolaus Dr. Scholzen seit 1.6.2021 | Geschäftsführer |
Christian Bernhard seit 29.4.2021 | Geschäftsführer |
Alexander Günnel seit 18.11.2020 | Prokura |
Angela Maria Koch seit 28.1.2020 | Prokura |
Bernd Alexander Jäger seit 14.8.2019 | Prokura |
Marcel Salomon seit 23.7.2019 | Geschäftsführer |
Kai Oliver Gritschke seit 11.3.2019 | Prokura |
Annette Alexandra Kanitz seit 11.3.2019 | Prokura |
Christina Lamers seit 18.2.2019 | Geschäftsführer |
Joachim Thilo Friedrich Herrn seit 11.5.2017 | Prokura |
Ulrich Horstick seit 6.4.2017 | Prokura |
Olaf Hillebrand seit 15.3.2017 | Geschäftsführer |
Robert Zepezauer seit 8.11.2016 | Prokura |
Sven Radtke seit 19.4.2016 | Prokura |
Guido Weppler seit 19.4.2016 | Prokura |
Jan Kirmse seit 16.6.2014 | Prokura |
Nicole Radzwill seit 9.7.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
GE Medical Systems Information Technologies, Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GE Healthcare GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der GE Medical Systems Information Technologies GmbH in Freiburg als herrschendem Unternehmen und der GE Healthcare GmbH, Solingen, als beherrschtem Unternehmen. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wäre der Jahresabschluss nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Es wurden daher für das Vorjahr entsprechende Umgliederungen vorgenommen. Wesentliche Unterschiede betreffen die Umsatzerlöse und den Materialaufwand. Unter Berücksichtigung des BilRUG ergeben sich für die Umsatzerlöse 2016 um TEUR 1.216 (i.Vj. TEUR 627) höhere Umsatzerlöse. Dies betrifft die Erträge aus Untervermietung. Mietaufwendungen, die in diesem Zusammenhang angefallen sind, haben den Materialaufwand in gleicher Höhe erhöht. Weitere Umgliederungen ergaben sich nicht. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 10 Jahren) entsprechen, bewertet. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Für den vor erstmaliger Anwendung des BilRUG entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer verlässlichen Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Die Vorräte (Handelswaren und Ersatzteile) werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen die noch nicht fertiggestellten Aufträge im Bereich Diagnostic Imaging im Zusammenhang mit der Installation und Inbetriebnahme der Großgeräte (z.B. Magnetresonanz, Röntgen und Computertomographie). Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wird eine verlustfreie Bewertung durchgeführt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden hierbei mit dem beizulegenden Wert (voraussichtlicher Veräußerungspreis abzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten) verglichen. Im Falle eines niedrigeren beizulegenden Wertes wird auf diesen abgeschrieben. Soweit die ermittelten projektbezogenen Verluste den Wertansatz der Bestände übersteigen, werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug von Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sie werden mit dem Nennbetrag bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,01 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Des Weiteren wurde eine Einkommens- bzw. Rentendynamik von 3 % bzw. 2 % sowie eine durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation von 5 % angenommen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre (4,01%) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre (3,24%) beträgt EUR 10,1 Mio. In Höhe des Unterschiedsbetrages aus der Veränderung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von EUR 10,1 Mio handelt es sich grundsätzlich um ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 253 Abs. 6 HGB. Diese Beträge führen aber nicht zu einer Abführungssperre im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags zur GE Medical Systems Information Technologies GmbH. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die passive Rechnungsabgrenzung erfolgt für künftige zeitraumbezogene Leistungsverpflichtungen, für die das Entgelt bereits vereinnahmt wurde. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz(1) Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel: (2) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 23,1 Mio (i. Vj. EUR 20,0 Mio) aus Lieferungen und Leistungen sowie mit EUR 1,1 Mio (i. Vj. TEUR 34) aus sonstigen Forderungen. Hiervon entfallen TEUR 9 (i. Vj. EUR 4,4 Mio) auf die Gesellschafterin GE Medical Systems Information Technologies GmbH, Freiburg. Ferner entfallen von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 141,4 Mio (i. Vj. EUR 96,8 Mio) auf das konzerninterne Cash Pooling (GE Business Services GmbH, Frankfurt am Main). Alle Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (3) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 0,0 Mio (i. Vj. EUR 0,2 Mio). (4) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (EUR 5,8 Mio., i. Vj. EUR 4,1 Mio.), Rückstellungen für Mitarbeiterboni (EUR 5,5 Mio., i. Vj. EUR 6,0 Mio.), Restrukturierung (EUR 3,0 Mio., i. Vj. EUR 2,4 Mio.), Garantierückstellungen (EUR 2,3 Mio., i. Vj. EUR 2,3 Mio.) sowie übrige Personalverpflichtungen (EUR 2,4 Mio., i. Vj. EUR 2,2 Mio.). (5) Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 30,7 Mio (i. Vj. EUR 12,7 Mio) aus Lieferungen und Leistungen und EUR 42,3 Mio (i. Vj. EUR 38,7 Mio) aus unechtem Factoring (inkl. Vorfinanzierung) enthalten. Auf die Gesellschafterin GE Medical Systems Information Technologies GmbH, Freiburg, entfallen von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 0,1 Mio (i. Vj. EUR 0,0 Mio) aus Lieferungen und Leistungen sowie EUR 10,0 Mio (i.Vj. EUR 5,1 Mio) aus Gewinnabführung. (6) Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich im aktuellen Geschäftsjahr zugeflossene Einnahmen aus Serviceverträgen, deren Leistungszeitpunkt und Umsatzrealisierung erst nach dem Bilanzstichtag liegt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren mit EUR 243,5 Mio (i. Vj. EUR 232,1 Mio) aus dem Verkauf medizinisch-technischer Geräte, mit EUR 108,1 Mio (i. Vj. EUR 111,7 Mio) aus Serviceumsätzen sowie mit EUR 1,2 Mio (i. Vj. EUR 0,6 Mio) aus Mieterlösen. Sie wurden mit EUR 211,6 Mio (i. Vj. EUR 217,1 Mio) im Inland, mit EUR 50,1 Mio (i. Vj. EUR 41,3 Mio) außerhalb von Europa und mit EUR 91,1 Mio (i. Vj. EUR 85,4 Mio) im europäischen Ausland erzielt. Von den Umsatzerlösen entfallen EUR 79,4 Mio (i. Vj. EUR 95,5 Mio) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen. (2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit EUR 29,9 Mio (i. Vj. EUR 63,0 Mio) im Wesentlichen reine Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen. Ferner sind Kursgewinne in Höhe von EUR 0,7 Mio (i. Vj. EUR 4,5 Mio) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 0,4 Mio (i. Vj. EUR 0,6 Mio) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen über EUR 0,0 Mio (i. Vj. EUR 0,1 Mio) enthalten. (3) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 0,4 Mio auf das Sachanlagevermögen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Im Vorjahr fielen keine außerplanmäßigen Abschreibungen an. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen von Konzerngesellschaften (EUR 38,5 Mio, i. Vj. EUR 30,6 Mio), Lizenzgebühren (EUR 2,9 Mio, i. Vj. EUR 10,2 Mio), Verluste aus der Währungsumrechnung (EUR 1,2 Mio, i. Vj. EUR 7,8 Mio) sowie Miet- und Leasingaufwendungen (EUR 5,7 Mio, i.Vj. EUR 5,2 Mio). Darüber hinaus sind konzerninterne Factoringgebühren von EUR 2,8 Mio (i. Vj. EUR 1,9 Mio) enthalten. (5) Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen mit EUR 3,2 Mio (i. Vj. EUR 3,1 Mio) Zinsen aus der Anpassung der Pensions- sowie Jubiläumsrückstellungen. Ferner entfallen EUR 1,1 Mio (i. Vj. EUR 0,9 Mio) auf Zinsen an verbundene Unternehmen. (6) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Vorjahres betreffen vororganschaftliche Steuererstattungen und Steuernachzahlungen für die GE Medical Systems Deutschland GmbH & Co. KG, die in 2011 auf die GE Healthcare GmbH angewachsen ist. V. Sonstige Angaben(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt EUR 9,7 Mio. und teilt sich wie folgt auf. Durch einen langfristigen Vertrag über die Anmietung der Geschäftsräume am Sitz der Gesellschaft in Solingen hat die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 2,9 Mio (i. Vj. EUR 3,7 Mio). Daneben bestehen Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen für Personenkraftwagen und Büroequipment in Höhe von EUR 6,8 Mio (i. Vj. EUR 7,8 Mio), bezogen auf die vereinbarte Restlaufzeit. Haftungsverhältnisse aus Bankbürgschaften bestehen in Höhe von EUR 4,3 Mio (i. Vj. EUR 4,4 Mio). Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft wird nicht gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit eines Rückgriffs seitens der Kreditinstitute schätzen wir als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. (2) Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2016 waren durchschnittlich 737 (i. Vj. 734) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 396 technische Angestellte, 283 gewerbliche Angestellte und 58 Angestellte in sonstigen Unternehmensbereichen. (3) Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angabe in dem Konzernabschluss der deutschen Konzernobergesellschaft, General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, erfolgt. (4) Außerbilanzielle Geschäfte Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Finanzierungszwecken jeweils am Monatsende im Rahmen des Factorings an das verbundene Unternehmen GE Capital Funding Services GmbH, Frankfurt am Main, verkauft. Soweit die verkauften Forderungen einer Rückgriffsklausel unterlagen, werden sie in der Bilanz unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die nicht mehr der Rückgriffsklausel unterliegenden verkauften Forderungen belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf EUR 34,3 Mio (i. Vj. EUR 34,2 Mio). Besondere Risiken bestehen in diesem Zusammenhang nicht. (5) Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird weiterhin in den Konzernabschluss der General Electric Company, Fairfield, Connecticut/USA, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis an Unternehmen auf. Die Konzernabschlüsse sind am Sitz der Gesellschaften erhältlich. (6) Organe der Gesellschaft Zur Geschäftsführung waren im Jahr 2016 bestellt:
Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit in dieser Funktion von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von EUR 2,3 Mio erhalten. Die Pensionsrückstellungen für frühere Geschäftsführer betragen EUR 2,9 Mio. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Vergütung für ihre Tätigkeit als Aufsichtsrat. Mit Neufassung des Gesellschaftsvertrags vom 3. März 2016 wurde die Einrichtung eines Aufsichtsrats vereinbart, wobei vier Aufsichtsratsmitglieder von der Gesellschafterversammlung bestellt werden und zwei Mitglieder von den Arbeitnehmern gewählt werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden vorbehaltlich einer anderweitigen Festlegung der Amtszeit bei der Wahl bis zur Beendigung der Gesellschafterversammlung bestellt, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet. Folgende Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner wurden am 28. Juli 2016 bestellt: Herr Michael Schauerte, Geschäftsführer, Nürnberg - Vorsitzender des Aufsichtsrates - Frau Dr. Rita Lenz, , General Counsel GE Healthcare Europe, Köln - stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates - Herr Erwin Lebon, HR Manager/Arbeitsdirektor, Oirschot, Niederlande Frau Gerrit Schneider, Executive - Finance Functional Management, Oberstdorf Folgende Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer wurden am 6. Juli 2016 gewählt: Herr Bernhard Schüttler, Product Sales Specialist MI, Wermelskirchen Herr Georg Winkel, Modality Sales Specialist DXR, Großkarolinenfeld Herr Erwin Lebon hat sein Amt als Aufsichtsrat mit Wirkung zum 31. März 2017 niedergelegt. Herr Carsten Schott, HR Leader GE Healthcare Central Europe, Essen wurde zum 1. April 2017 als Aufsichtsratsmitglied neu bestellt. (7) Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Tatsachen oder Ereignisse bekannt geworden, über die zu berichten wäre, die einen materiellen Einfluss auf den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft haben oder den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. (8) Ergebnisverwendung Aufgrund des unter den allgemeinen Angaben beschriebenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die GE Medical Systems Information Technologies GmbH abgeführt.
Solingen, den 14. Juli 2017 Die Geschäftsführung Arne Schmid Olaf Hillebrand Uwe Sackmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20161 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen der Vertrieb von medizinischen Bildgebungs- und Informationstechnologien. Darüber hinaus werden Serviceleistungen und Lieferungen von Ersatzteilen durch ein dichtes Servicenetz innerhalb von Deutschland erbracht. Die Gesellschaft unterteilt ihre Tätigkeitsbereiche in Ultraschall und Diagnostic Imaging. Der Ultraschallbereich umfasst Geräte für Gynäkologie, Kardiologie, Anästhesie und der Veterinärmedizin. Der Bereich Diagnostic Imaging enthält die Teilbereiche Magnetresonanz, Röntgen/Vascular/Surgery (DGS), Computertomographie und Molecular Imaging. Die Gesellschaft bezieht die Produkte fast ausschließlich von konzerneigenen, europäischen und außereuropäischen Fabrikationsstätten. Die meisten Komponenten werden in den USA, Indien, China, Korea, Österreich und Japan hergestellt. Der deutsche Kundenkreis besteht für die gesamte Produkt- und Servicepalette aus niedergelassenen Radiologen, Ärzten, Praxisgemeinschaften, öffentlichen, gemeinnützigen und privaten Krankenhäusern, Krankenhausorganisationen und Unikliniken. Daneben fungiert das Unternehmen für den Ultraschallbereich als eine Art Drehkreuz für Ultraschallgeräte in Europa. Die Geräteendkunden kommen unter anderem aus Osteuropa, Russland und GUS Staaten, den Mittleren Osten und Afrika. Servicekunden befinden sich dagegen für alle Produktlinien, abgesehen von wenigen Ausnahmen, hauptsächlich in Deutschland. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält am Standort München eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die 76 Mitarbeiter umfasst. Es werden Softwarelösungen für Ultraschallgeräte des Applikationsbereichs Frauenheilkunde sowie Bildgebungssoftware für Mammographiegeräte entwickelt. Diese Softwarelösungen ermöglichen es, Patienteninformationen und Ultraschallbilder zu verwalten und Patientenberichte zu erstellen. Des Weiteren konzentriert sich die Entwicklung nun auch verstärkt darauf, diese Softwarelösungen im kardiologischen Ultraschallbereich anzubieten. Die Bildgebungssoftware für Mammographiegeräte verbessert signifikant die Diagnostik in Früherkennung von Brustkrebs. Die Aufwendungen in Höhe von EUR 8 Mio. wurden von der Muttergesellschaft in den USA erstattet. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2016 in einer moderaten Erholungsphase. Diese Entwicklung wurde getragen von der konjunkturellen Erholung der Industrieländer, insbesondere im Euro-Raum, den USA und Japan, welche durch eine zunehmende Beschäftigung in 2016 und den daraus resultierenden Einkommenszuwächsen geprägt war. Die konjunkturelle Lage in den Schwellenländern entwickelte sich in 2016 positiv, was vor allem - bedingt durch die Stabilisierung der Rohstoffpreise - auf die robuste Expansion der Wirtschaft in China und Indien sowie einer Verbesserung der Situation in Russland und Lateinamerika zurückzuführen ist. Im Europäischen Wirtschaftsraum war im Jahr 2016 die positive konjunkturelle Entwicklung nach wie vor durch eine expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sowie einer wenig restriktiven Fiskalpolitik beeinflusst. In 2016 nahm die Binnennachfrage weiter zu, welche auch durch den Ölpreisverfall getragen wurde, und der Arbeitsmarkt erholte sich weiter. Insgesamt ergibt sich somit für den Euro-Raum für das Jahr 2016 ein Wachstum von 1,6% (2015: +2,0%). Jedoch ist weiterhin eine Heterogenität der Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beobachten. Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2016 ihren soliden und stetigen Wachstumskurs fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % (2015: + 1,7 %) und liegt damit weiterhin über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,4 %). Dies ist vor allem auf die starke Binnennachfrage, die im Wesentlichen durch den privaten Konsum positiv beeinflusst wird, zurück zu führen. Die deutschen Exporte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% während die Importe um 0,6 % gestiegen sind. Dies führte dazu, dass die Außenhandelsbilanz im Jahr 2016 mit dem bisher höchsten Überschuss von EUR 252,9 Mio abschloss. Die Auftragseingänge der deutschen Industrieunternehmen haben sich im Jahr 2016 stabil entwickelt. Die Inflationsrate in Deutschland lag in 2016 bei 0,5% und ist damit im Vorjahresvergleich um 0,2%-Punkte gestiegen. Für die weiterhin geringe Inflationsrate war im Wesentlichen die Entwicklung der Energiepreise maßgeblich, welche sich im Durchschnitt im Vergleich gegenüber dem Vorjahr verringerten. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutscher Markt Der Markt für medizinischen Bildgebungs- und Informationstechnologien ist im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der Markt ist weiterhin durch eine Investitionszurückhaltung auf Grund der generellen Marktentwicklung geprägt. Der Trend bei den Kunden geht immer mehr in Richtung von "good enough" Produkten und zur Nutzung von Geräten bis weit über die Abschreibungsdauer hinaus. Die Investitionszurückhaltung ist aktuell begründet durch die Umsetzung der beschlossenen Krankenhausreform. Durch den zunehmenden Kostendruck findet eine vermehrte Konsolidierung im Krankenhausmarkt und Zusammenschlüsse und Verbundbildung bei den privaten Praxen statt. Die Marktteilnehmer sind andererseits, um wettbewerbsfähig zu bleiben, nach wie vor zu Effizienzsteigerungen und damit grundsätzlich auch zu Investitionen in neue Geräte und Software gezwungen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Magnetresonanz und Röntgen sowie des Bereichs der Vaskularen Modalität (Kardio-Routineuntersuchungen etc.). Besondere Wachstumschancen bestehen in den expandierenden privaten Klinikketten und in entstehenden und wachsenden medizinischen Versorgungszentren. Der Markt ist insgesamt stark konsolidiert, so dass schätzungsweise 80 % des Markt-volumens auf uns und unsere Wettbewerber Siemens, Philips, bei CT auch Toshiba, zusammen entfallen. Der hohe technologische Anspruch der Kunden in Deutschland, die relative Vergleichbarkeit der Produkte und die intensive Wettbewerbssituation führen zu einem ausgeprägten Preiskampf. Die großen Anbieter optimieren ihre Wettbewerbsposition auf vielfältige Weise. Dies erfolgt z.B. durch horizontale Akquisitionen, um die Angebotspalette im Bereich Diagnostik zu erweitern, durch Integration innovativer Informationstechnologie, um Datenverwaltung und -übertragung zu vereinfachen und zu beschleunigen, und durch das Angebot spezifischer Beratungskonzepte, um effiziente Workflows zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln sich diese Hersteller zunehmend zu integrierten Healthcare Anbietern, um den Kunden gegenüber einheitlicher aufzutreten und interne Synergien besser zu nutzen ("Siemens One", "One GE Healthcare"). Überregionaler Markt Der europäische Markt hat sich im Geschäftsjahr 2016 leicht rückläufig entwickelt, da es insbesondere im osteuropäischen Markt einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr gab. In den "Emerging Markets", insbesondere in Russland, war wie auch schon im Vorjahr die Marktentwicklung leicht rückläufig. 2.2 Geschäftsverlauf Unser Ziel ist es, das durchschnittliche Wachstum der Umsatzerlöse kontinuierlich zu steigern. Daher ist einer unserer wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren die Höhe der Umsatzerlöse. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Gesellschaft entspricht nicht der Struktur der jeweiligen Healthcare-Produktbereiche, welche unabhängig voneinander und allein auf Basis der US-GAAP Reportings planen und berichten. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 Absatz 3 HGB werden von uns zur Unternehmenssteuerung nicht verwendet. Die GE Healthcare GmbH hat im Geschäftsjahr 2016 60,0 % ihres Geschäftes im Inland, 25,8 % im europäischen Ausland sowie 14,2 % außerhalb von Europa getätigt. Im innerdeutschen Geschäft haben sich die Produktgruppen sehr unterschiedlich entwickelt. Insgesamt waren die Umsatzerlöse in Deutschland leicht rückläufig (-2,5 %). Im Bereich Ultraschall konnte das Auftragsvolumen um 7 % und der Umsatz um 6 % zum Vorjahr gesteigert werden. Dies ist vor allem auf die Segmente Kardiologie und Frauenheilkunde als auch auf die Wiederbelebung des Händlergeschäfts zurückzuführen. Mit diesem positiven Ergebnis konnten weiter Marktanteile gewonnen werden. Das Auftragsvolumen im Bereich Diagnostic Imaging lag im Berichtszeitraum nur knapp über dem Vorjahresvolumen, wobei der Umsatz allerdings rückläufig ist (-25 %). Dies ist im Wesentlichen auf die Verschiebung von größeren geplanten PET MR & Zyklotron Projekten, auf Verspätungen bei geplanten Produkteinführungen sowie auf einen starken Auftragseingang im 2. Halbjahr, der nicht mehr vollständig in 2016 fakturiert werden konnte, zurückzuführen. Die Umsätze im Servicebereich sind mit externen Kunden um 1% gestiegen, während die Serviceumsätze mit verbundenen Unternehmen rückläufig sind. Insgesamt ergab sich ein Rückgang von 3% zum Vorjahr. Im Bereich Ultraschall Service konnte eine Steigerung der Umsätze verzeichnet werden, während, unter anderem durch die Beendigung diverser Multi-Vendor-Service Verträgen, im Imaging Bereich ein Rückgang der Umsätze hingenommen werden musste. Das europäische Geschäft (ohne Deutschland) zeigt weiterhin ein Umsatzwachstum von 7% im Vorjahresvergleich, während das Geschäft im außereuropäischen Markt, hier insbesondere Russland, deutlich um 21% angestiegen ist. Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Märkte in Russland weiterhin wachsen und es logistisch vorteilhaft ist, die Produkte über Deutschland nach Russland und den GUS Staaten einzuführen. 2.3 Überblick über das Geschäftsjahr 2016 a) Ertragslage Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wäre der Jahresabschluss nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Es wurden daher auch für das Vorjahr entsprechende Umgliederungen vorgenommen. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere allgemeinen Angaben im Anhang. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% auf EUR 352,8 Mio. gestiegen. Dabei sind die Umsätze mit Dritten um 10% bzw. EUR 24,6 Mio. gestiegen, während die Intercompany-Umsätze um 17,6% bzw. um EUR 16,7 Mio. gesunken sind. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass im Vorjahr noch Umsätze mit der GE Capital Leasing GmbH, Düsseldorf, ("Capital Leasing") in Höhe von EUR 27,9 Mio. angefallen sind, welche im aktuellen Geschäftsjahr aufgrund des Verkaufs der Capital Leasing an einen externen Investor diese Umsätze als Drittumsätze gezeigt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im laufenden Geschäftsjahr um EUR 37,8 Mio. verringert. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der im Vorjahr gewährte Zuschuss von der GE Medical Systems Global Technology Company LLC in Höhe von EUR 44,2 Mio. als Beteiligung an den Kosten zur Marktentwicklung in Deutschland für den Geschäftsbereich Diagnostic Imaging. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist der Zuschuss in 2016 deutlich geringer ausgefallen. Die Materialaufwandsquote (Aufwendungen für bezogene Waren/Leistungen dividiert durch die Summe aus Bestandsveränderung/Umsatzerlöse) ist von 65,8 % in 2015 auf 59,2 % in 2016 gesunken. Diese Veränderung lässt sich damit begründen, dass die Umsatzerlöse im Drittgeschäft, in dem die Marge über dem Intercompany Geschäft liegt, im Vorjahresvergleich gestiegen sind, während die Intercompany-Umsätze rückläufig sind. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2016 um EUR 7,5 Mio. zurückgegangen. Diese Verminderung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Erhöhung des Diskontierungssatzes in 2016 durch die Anwendung des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes statt des bisherigen 7-Jahresdurchschnittszinssatzes aufgrund der erstmaligen Anwendung der geänderten Bewertungsregelungen für Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen auf Grund von um EUR 3,9 Mio. geringeren Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen sowie um EUR 6,6 Mio. geringeren Aufwendungen aus Währungsverlusten um EUR 8,2 Mio. auf EUR 78,9 Mio. zurückgegangen. Ein gegenläufiger Effekt stellt hier der Anstieg der Lizenzgebühren um EUR 4,5 Mio. dar. Das Betriebsergebnis zeigt aufgrund dieser Entwicklungen insgesamt eine Verbesserung um EUR 4,6 Mio. von EUR 9,2 Mio. im Geschäftsjahr 2015 auf EUR 13,8 Mio. im Geschäftsjahr 2016. Das Ergebnis vor Gewinnabführung hat sich um EUR 4,9 Mio. auf EUR 10,0 Mio. im Geschäftsjahr 2016 erhöht. b) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt in erster Linie über die Einbindung in das Cash Pooling der General Electric-Gruppe. Insgesamt hat sich der Finanzmittelbestand, der sich aus dem Guthaben aus dem konzerninternen Cash Pooling und den flüssigen Mitteln zusammensetzt, um EUR 44,6 Mio. auf EUR 141,4 Mio. erhöht. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich um EUR 8,5 Mio von EUR 50,5 Mio. in 2015 auf EUR 42,0 Mio. in 2016 aufgrund planmäßiger Abschreibungen verringert. Der Geschäfts- oder Firmenwert beträgt zum 31. Dezember 2016 EUR 40,0 Mio. und hat sich im Geschäftsjahr um die planmäßige Abschreibung von EUR 8,0 Mio. reduziert. Zum Abschlussstichtag liegen keine Indikatoren für eine Wertminderung vor. Der Vorratsbestand hat sich von EUR 25,0 Mio. um EUR 6,2 Mio. auf EUR 31,2 Mio. erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte werden im Rahmen eines Factoringvertrages jeweils am Monatsende komplett an GE Capital Funding Services GmbH, Frankfurt, verkauft, wobei diese teilweise einer Rückgriffsklausel unterliegen. Soweit die Forderungen der Rückgriffsklausel unterliegen, werden die Forderungen noch in der Bilanz ausgewiesen. Diese Forderungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,0 Mio. gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf EUR 165,6 Mio. und haben sich damit gegenüber dem Vorjahr um EUR 28,1 Mio. erhöht. Dies ist vor allem begründet in der zum Jahresende höheren Forderung aus dem konzerninternen Cashpooling (GE Business Services GmbH, Frankfurt am Main). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um EUR 20,6 Mio. auf EUR 87,8 Mio. zum 31. Dezember 2016 gestiegen. 2.4 Gesamtaussage für das Geschäftsjahr 2016 Entsprechend unserer letztjährigen Prognose, die insgesamt von einem Anstieg der Umsatzerlöse im einstelligen Prozentbereich ausging, sind die Umsatzerlöse in 2016 um 2,6% angestiegen. Während mit einem Umsatzanstieg von 6% im Bereich Ultraschall unser Umsatzziel insgesamt in diesem Bereich erreicht werden konnte, ergaben sich jedoch im Bereich Diagnostic Imaging sowie im Servicebereich Umsatzrückgänge, die wir nicht erwartet hatten. Der Rückgang um 25% im Bereich Diagnostic Imaging ist auf Verspätungen bei geplanten Produkteinführungen sowie einen starken Auftragseingang erst im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Der Rückgang im Servicebereich ist insbesondere durch das Intercompany-Geschäft geprägt, wobei das positive leichte Wachstum im Drittgeschäft diesen Rückgang nicht vollständig kompensieren konnte. Insgesamt betrachtet verlief das Geschäftsjahr 2016 für das Unternehmen zufriedenstellend. 3 PrognoseberichtIm Bereich Ultraschall erwarten wir für den deutschen Markt im Jahr 2017 einen Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich. Diese Prognose wird gestützt von weiteren Produkteinführungen. Für den europäischen Markt rechnen wir für das Jahr 2017 aufgrund des Marktwachstums und der guten Produktaufstellung mit einem weiteren Wachstum der Umsatzerlöse im einstelligen Prozentbereich. Für die "Emerging Markets" und das Geschäft im Mittleren Osten erwarten eine Stagnation der Umsätze, da die Bedienung dieser Märkte zunehmend durch lokale GE-Gesellschaften erfolgt. Im Bereich Diagnostic Imaging wird das Jahr erneut geprägt durch einen hohen Effizienz- und Konsolidierungsdruck auf Kundenseite sowie durch einen hohen Wettbewerbs- und Preisdruck auf Anbieterseite. In diesem herausfordernden Umfeld erwarten wir eine Umsatzentwicklung, die in etwa dem Niveau des Jahres 2016 entsprechen wird. Für den Bereich Service erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 ebenfalls eine einstellige prozentuale Steigerung der Umsätze. Auf der Basis der Budgetplanung und der tatsächlichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2017, halten wir für das nächste Geschäftsjahr insgesamt eine niedrige einstellige prozentuale Umsatz- und Ergebnissteigerung für realistisch. 4 Chancen- und Risikobericht4.1 Risikomanagementsystem Ein strukturierter und disziplinierter Ansatz im Umgang mit Risiken ist in einer globalen und diversifizierten Organisation wie GE wichtig, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele erreicht werden und ausschließlich solche Risiken akzeptiert werden, die angemessen ausgeglichen werden. GE beurteilt Risiken auf Ebene der Einzeltransaktionen, aggregiert auf Kunden-, Industrie- und Geographieebene sowie nach Kollateralarten, wenn angemessen. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Die Beurteilung von Risiken sowie das Risikomanagement liegen in der Verantwortung des jeweiligen Managements und werden von Risk Managern durchgeführt, die in die jeweiligen Geschäftsbereiche integriert sind. Die GE-Gruppe verfügt insgesamt über bewährte Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme, die ein effektives Risikomanagement gewährleisten sollen. Der deutsche GE-Konzern und die GE Healthcare GmbH als Tochterunternehmen sind in diese Sicherungssysteme einbezogen. Verwendete Instrumente sind unter anderem monatliche Risk-Portfolio-Metrics und regelmäßige Plan-Ist-Analysen. 4.2 Chancenbericht Die Einbindung der GE-Gesellschaften in den deutschen Konzernverbund sowie die enge weltweite Verknüpfung der GE-Gesellschaften stellt die wichtigste Chance der Konzerngesellschaften dar. Die Struktur des globalen GE-Konzerns befindet sich weltweit permanent in der Weiterentwicklung und bietet so Chancen im Hinblick auf Wachstum und Stabilität der einzelnen Tochtergesellschaften. Über die interne Finanzierungstätigkeit (Cash Pooling) werden Risiken der Fremdfinanzierung reduziert. Die GE-Gesellschaften können aufgrund der unverändert guten Bonität des US-amerikanischen Mutterkonzerns jederzeit schnell auf entsprechende Finanzierungsmittel zugreifen. Dies sichert die Zukunft der operativen Gesellschaften und gibt Möglichkeiten für den Ausbau von wichtigen Geschäftsbereichen. Besonderes Augenmerk wird auf Kundennähe gelegt, um noch wettbewerbsfähiger zu werden und unsere Marktposition auszubauen. Hierzu gehört die verstärkte Nutzung von Synergien der einzelnen Healthcare-Bereiche und kundenspezifisch zugeschnittene Angebote/Lösungen in der Diagnostik und in der Präventivmedizin. Die Schwerpunkte liegen hier im gynäkologischen Bereich, in der Onkologie (insbesondere bei der Früherkennung von Krebserkrankungen) und im Bereich Kardiologie (Herz-Kreislauf-Diagnostik). Zusätzlich soll auch eine vermehrte Anzahl von Technologie-Partnerschaften zum Marktwachstum beitragen. Grundsätzlich lässt sich bei unseren Kunden erkennen, dass nicht nur die Qualität der Bildgebung der Produkte bei der Kaufentscheidung eine große Rolle spielt, sondern auch deren Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Energieverbrauch, Größe, Heliumverbrauch und die Patientenzufriedenheit in Bezug auf Strahlen- und Lärmbelastung. Durch die Kundennähe und die Entwicklungserfolge im Bereich Imaging positioniert sich GE entsprechend. Die Bundesregierung hat in 2015 das sogenannte E-Health Gesetz verabschiedet. Damit wird die bundesweite Einführung einer Telematik-Infrastruktur festgeschrieben, durch die Patienten, Ärzte und Krankenkassen besser untereinander kommunizieren können. Durch die Komplexität des Gesetzes und dem Stand der Technik konnte das Gesetz in Teilen noch nicht vollständig umgesetzt werden. Neue und erweiterte Software integriert häuserübergreifende und regionale Vernetzungen von Gesundheitseinrichtungen aller Arten und über sämtliche Fachrichtungen hinweg. Weiterhin wird an Innovationen im Bereich der Vereinfachung von Benutzeroberflächen gearbeitet, bei denen viele Arbeitsschritte automatisiert sind und somit für effiziente Arbeitsabläufe sorgen. Hier kommt insbesondere auch das Thema "Big data" - die Sammlung von Daten der eingesetzten Geräte und Verknüpfung in cloud-basierten Lösungen - ins Spiel. Mit Hilfe dieser Daten können Servicefälle prognostiziert und die Effizienz gesteigert werden. Auch im Bereich der Patientenversorgung wird an gesundheits- bzw. pflegeunterstützenden Innovationen im Bereich Digital Health gearbeitet. Ein weiteres zukunftsträchtiges Tätigkeitsfeld stellt die Sicherstellung der IT-Sicherheit für medizinische Geräte dar. Durch eine neue gesetzliche Regelung im Bereich des Strahlenschutzes werden die Kunden ab 2018 gezwungen sein, die Strahlendosis der Medizingeräte zu erfassen und zu berichten. Vor diesem Hintergrund wird ein Austausch alter Geräte mit hoher Strahlenbelastung durch neue Geräte erwartet. Darüber hinaus ergibt sich dadurch ein Absatzpotential für Dosismanagementsysteme. Durch die geplante Reform der Krankenhausfinanzierung in Form der Einrichtung eines Investitionsfonds rechnen wir mit einem positiven Impuls für den deutschen Healthcare-Markt. Mit der Strategie "Healthymagination" verfolgt General Electric das Ziel, Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren, die Qualität zu verbessern sowie den Zugang zu moderner Gesundheitsversorgung allen Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. 4.3 Risikobericht Liquiditätsrisiken Die Sicherstellung der Finanzierung der General Electric Deutschland Holding GmbH ("GEDH") und deren Tochtergesellschaften hängt wesentlich von der Bereitstellung finanzieller Mittel im Rahmen des Cash Poolings durch die GE Gruppe ab. Hieraus ergibt sich das Risiko einer Abhängigkeit der GE Healthcare GmbH von der GEDH und vom US-Mutterkonzern. Auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des starken GE-Verbunds geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch in Zukunft die Bereitstellung finanzieller Mittel durch den US-Konzern und damit die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt ist. Marktpreisrisiken Auf Grund möglicher neuer Gesetze, Verordnungen und Auflagen kann nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte geschäftliche Aktivitäten eingeschränkt werden müssen und/oder deren Kosten steigen. Risiken hinsichtlich Absatz- und Kundenstruktur Ferner bestehen allgemein im Healthcare-Bereich auf Grund der schwierigen Bedingungen im Gesundheitswesen besondere Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung in Bezug auf Absatz- und Kundenstruktur. Einfluss haben hier auch gesundheitspolitische Maßnahmen, welche im Inland von den politischen Kräfteverhältnissen zwischen Bund und Ländern abhängen. Darüber hinaus führt ein nach wie vor bestehender Wettbewerbsdruck auf dem deutschen Markt zu Preissenkungen, insbesondere im Bereich der Patientenüberwachungssysteme. Dem wird durch regelmäßige Analysen Rechnung getragen. Diesem Risiko begegnen wir durch einen guten Kundenkontakt und einen hohen Qualitätsstandard. Darüber hinaus werden bei der GE Healthcare GmbH und im GE Konzern entsprechende Forschungsaktivitäten zur Entwicklung neuer Produkte durchgeführt. Qualitätsrisiken Beschaffungsseitig tragen Rahmenvereinbarungen und genaue Qualitätsvorgaben gegenüber Lieferanten zu Lieferbereitschaft und -zuverlässigkeit sowie Einhaltung von Qualitätsstandards zu einer Verringerung von Qualitätsrisiken bei. Compliance Risiken Mitarbeiter mit Kontakt zu Kunden und Lieferanten in Deutschland und im europäischen Ausland werden seitens der Rechtsabteilung der GE Healthcare GmbH in Seminaren geschult. Hierbei wird über die Regelungen des nationalen Wettbewerbsrechts sowie insbesondere EU-Rechts informiert. Zusätzlich wird die Umsetzung der internen Anweisungen und implementierten Compliance-Prozesse durch die Compliance Organisation unter der Leitung des Executive Compliance Mangers überwacht. Verrechnungspreisrisiken Die Ertragslage wird wesentlich durch Konzernumlagen für die Übernahme von administrativen Tätigkeiten und der Gewährung weiterer Zuschüsse zur Marktentwicklung beeinflusst. Diese können nicht direkt von der Gesellschaft gesteuert und beeinflusst werden. Aus der Höhe der Verrechnungspreise können sich auch steuerliche Risiken ergeben, sofern diese im Rahmen einer Betriebsprüfung als nicht marktüblich angesehen werden. Abhängigkeit von strategischen Entscheidungen der GE Gruppe Durch die Einbindung in die GE Gruppe ist die GE Healthcare GmbH auch von strategischen Entscheidungen der Konzernobergesellschaft abhängig. Hier sind insbesondere die Strategie der GE Gruppe zur Marktentwicklung in Deutschland und Europa und die damit verbundene Beteiligung der GE Medical Systems Global Technology Company LLC an den Kosten zur Marktentwicklung in Deutschland für den Geschäftsbereich Diagnostic Imaging zu nennen. Gesamteinschätzung zur Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken Zusätzliche Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind oder die noch nicht als wesentlich eingeschätzt werden, könnten die Geschäftstätigkeit in der Zukunft beeinträchtigen. Insgesamt erwarten wir jedoch keinen Eintritt von Risiken, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 5 Hinweise und zukunftsgerichtete AussagenDie Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen eine Prognose dar, die auf Annahmen beruht und naturgemäß Unsicherheiten unterliegt. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. 6 Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGBDer Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus insgesamt sechs Mitgliedern, davon zwei Frauen. Mit der Festlegung einer Frauenquote für die Geschäftsführung und die darunter befindlichen Führungsebenen sowie damit verbundener Umsetzungsfristen wurde noch nicht begonnen.
Solingen, den 14. Juli 2017 Die Geschäftsführung Arne Schmid Olaf Hillebrand Uwe Sackmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GE Healthcare GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GE Healthcare GmbH, Solingen. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 14. Juli 2017 KPMG
AG
Kunz, Wirtschaftsprüfer Linn , Wirtschaftsprüfer |
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