MM Dynamics GmbH
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Röder seit 29.9.2025 | Prokura |
Sebastian Zahn seit 13.12.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Schmitz seit 11.6.2021 | Geschäftsführer |
Bernd König seit 23.8.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ERBUD S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IKR GmbHBitterfeld-WolfenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023für die IKR GmbH, BitterfeldI. Grundlagen der Gesellschaft Die IKR GmbH ist eine 100%ige Tochter der ERBUD Holding Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf und gehört zur ERBUD S.A. Gruppe mit Sitz in Warschau. Seit 2007 ist die ERBUD S.A. eine an der Warschauer Wertpapierbörse notierte Publikums-Aktiengesellschaft. Sie ist unter ISIN PLERBUD00012 im Index für Bauunternehmen (WIG Budownictwo) gelistet. Das Leistungsspektrum der IKR erstreckt sich im Wesentlichen über folgende Bereiche:
Die Hauptabnehmerbranchen sind die Petrochemie, Chemie, Industrie, Energie und Metallurgie in der Bundesrepublik Deutschland sowie dem europäischen Ausland. Die IKR GmbH sorgt mit umfassenden Instandhaltungsmaßnahmen zuverlässig und flexibel für maximale Betriebssicherheit und für reibungslose Abläufe der Anlagen ihrer Kunden. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Bitterfeld-Wolfen. Am Hauptsitz unterhält IKR neben der Verwaltung eine eigene Vorfertigung mit mehreren Produktionshallen. Darüber hinaus ist dort das eigene Ausbildungszentrum beheimatet. Neben dem Hauptsitz unterhält IKR Zweigstellen in Burghausen (Bayern) auf dem Gelände der Wacker Chemie, in Hamburg auf dem Gelände der Nynas GmbH & Co. KG, sowie in Guben (Lausitz) im Industriegebiet Süd. Die IKR ist nach den einschlägigen Regelwerken gemäß SCCP: 2021, DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert. Darüber hinaus verfügt die IKR über die fachspezifischen Zulassungen für den Rohrleitungsbau und den Stahlbau. Das eigene Ausbildungszentrum ist ein zugelassener Bildungsträge im Rahmen der "Förderung der beruflichen Weiterbildung" nach SGB III. II. Wirtschaftsbericht II.1 Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Auch das Jahr 2023 war gezeichnet von verschiedenen Krisen, die einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf zur Folge hatten. Nach der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erschüttert die Weltgemeinschaft das wiederholte Aufflammen der Gewalt im Nahen Osten. Innerhalb von Deutschland sorgt die allgemeine politische Lage, die vermehrte Verfehlung der gesetzten Klimaziele und die steigende Anzahl von Unternehmensinsolvenzen dazu, dass sich die Bundesregierung im Dauerkrisenmodus befindet. Gleichzeitig stellt das Bestreben zu einer klimaneutralen Produktion und Stromerzeugung, somit die Transformation von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien, eine Herkulesaufgabe für den Industriestandort Deutschland dar. Im Besonderen sorgen die enormen Energiepreise und fehlende Innovationsanreize dazu, dass immer mehr Investitionsentscheidungen gegen den Standort Deutschland getroffen werden. Konsternierend ist so die Gefährdung des Industriestandortes Deutschland festzustellen. Diese nationalen und internationalen Einflüsse haben daher die Kunden der IKR auch in 2023 dazu bewogen, anstehende Investitionen noch einmal zu überdenken. Dies hat dazu geführt, dass zum Teil bestätigte Projekte verschoben worden sind und in Einzelfällen sogar gestrichen wurden. Letztendlich ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um -0,3% gesunken. Entsprechend wird schon von einer Stagnation gesprochen. Branchenbezogene Entwicklung Für den Industrieservice ist festzustellen, dass nach einem sehr herausfordernden Jahr 2022 leichte Anzeichen der Belebung zu verspüren sind. Allerdings scheint die Wirtschaft weiter auf positive Impulse zu warten, um die Investitionen freizugeben. Darüber hinaus belastet zusehends nach Angaben der Unternehmen die Inflation das Geschäft. Gestiegene Zinsen, Baukosten und Tariflöhne schlagen auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmen der Kundenindustrien sowie der Branchen von Anlagenbau und Industrieservice durch. 10 % der Industrieservicebetriebe bezeichnen die allgemeine Geschäftslage als Negativ. So meldet der Verband für Anlagentechnik und Industrieservice (VAIS) "Nach den vergangenen Krisenjahren sehen die Unternehmen die allgemeine Geschäftslage für 2023 besser als in den Vorjahren. 65 Prozent schätzen die Geschäftslage als positiv ein. Nur 10 Prozent der Unternehmen bewerten diese als negativ, im Vorjahr taten dies noch 24 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich die Einschätzung der Nachfrage um 12 Prozentpunkte auf 65 Prozent. Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, dass der exogene Schock des beginnenden Ukraine- Krieges letztes Jahr zu einem schlagartigen Einbruch der Nachfrage führte und diese sich nun wieder erholen konnte. Jedoch ist auch zur Mitte des Jahres eine nachlassende Nachfrage zu beobachten, Kundenunternehmen strecken teilweise Projekte, ohne diese zurückzuziehen. Obwohl durch den Rückgang der Industrieproduktion und das aktuell volatile wirtschaftliche Umfeld kurzfristig auch negative Effekte in einzelnen Branchen zu erwarten sind, bewerten die Unternehmen die Geschäftsaussichten mittelfristig stabil. Im Jahr 2023 ist der Umsatz der 20 führenden Anbieter in Deutschland insgesamt um 10,3 Prozent gewachsen. Das durchschnittliche Wachstum lag 2023 bei 11,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum gingen das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3 Prozent und die Industrieproduktion um 8,9 Prozent zurück. Die Mitarbeiteranzahl der Top 20 ist 2023 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Der Umsatz der Branche ist von Mio. € 8.896 in 2022 auf Mio. € 9.068, somit um 2 % gestiegen. Trotz dieser Widrigkeiten konnte IKR für das Jahr 2023 herausfordernde Projekte realisieren und die durch den Gesellschafter, die ERBUD Holding Deutschland GmbH, gesetzten Ziele und Erwartungen erfüllen. Dies ist im Besonderen erfreulich, da so eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu erkennen ist. II.2 Geschäftsverlauf Nach einem verhaltenen Start durch die Verschiebung von Projekten konnte die IKR durch konsequentes Handeln neue und zusätzliche Projekte abschließen, so dass das Jahr 2023 mit einem Nettogewinn in Höhe von T€ 1.241 abgeschlossen werden konnte. Dies ist ein als positiv zu bezeichnendes Ergebnis, da es einer Umsatzrendite von 2,61 % entspricht. Somit konnte das positive Vorjahresergebnis fast erreicht werden, bzw. wurde um T€ 8 leicht verfehlt. II.3 Ertragslage Die weitere Konzentration auf die Hauptbereiche und die Arbeit an der Organisation und erfolgreiche Besetzung offener Stellen in allen Geschäftsbereichen hat dazu geführt, dass die Prozesse und Projekte professionell abgewickelt werden konnten und sich somit die positive Entwicklung des Vorjahres nicht nur fortgesetzt hat, sondern auch verfestigt hat. Da IKR neben den Umsätzen in den Zweigestellen hauptsächlich die Umsätze und Erträge aus dem Projektgeschäft realisiert, ist ein Vergleich mit den Vorjahren sehr schwierig, wenn nicht sogar obsolet, da sich vom Grunde her natürlich die Arbeiten ähneln, aber IKR und vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich jedes Mal auf neue Aufgabenstellungen einstellen müssen. Dies Bereitschaft für Neues und neue Projekte wurden erfolgreich umgesetzt. Die in 2022 eingeleitete Verschlankung von Prozessen und Kostensenkungen hat sein Übriges dazu beigetragen. Der Austausch innerhalb der ERBUD Holding Struktur hat neue Wege aufgezeigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die neuen Strukturen sehr gut angenommen und sich darauf schnell eingestellt, so dass das Jahr 2023 mit einem Gewinn abgeschlossen werden konnte. IKR hat sowohl in der eigenen Belegschaft, aber vor allem bei den Kunden zur alten Stärke zurückgefunden. IKR wird wieder als eigenständiges agiles und erfolgreiches Unternehmen innerhalb der ERBUD Gruppe wahrgenommen. Das seit 2021 gestartete Engagement am Standort wurde weiterhin forciert und IKR hat wiederum auch in 2023 an verschiedensten lokalen Veranstaltungen teilgenommen, so dass IKR wieder vermehrt in der Region als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Wirtschaftsjahr bei 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Jahresüberschuss lag bei T€ 1.241 gegenüber T€ 1.249 im Vorjahr. Somit konnte trotz vieler negativer wirtschaftlicher Faktoren im Umfeld der IKR und den enormen Herausforderungen durch die Ukraine-Krise ein gutes Ergebnis im Jahr 2023 erzielt werden. Konsternierend müssen wir aber feststellen, dass zwar die angestrebte Steigerung der Gesamtleistung in Höhe von T€ 8.108 erreicht worden ist, während sich der Gewinn auf Vorjahresniveau bewegt und somit das gesetzte Ziel verfehlt wurde. II.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.915 erhöht, so dass sie nun bei T€ 22.209 (Vorjahr T€ 19.293) liegt. Zunächst ist aber festzustellen, dass sich das Eigenkapital nominell um + T€ 1.241 gegenüber dem Vorjahr erhöht hat und somit bei T€ 9.945 (Vorjahr T€ 8.704) liegt. Dies entspricht einer Steigerung von + 14,26 %. Entsprechend der Erhöhung der Bilanzsumme hat sich die Eigenkaptalquote leicht gegenüber dem Vorjahr auf 44,78% (Vorjahr 45,12%) verschlechtert. Damit liegt sie aber weiterhin oberhalb des deutschen Durchschnitts in Höhe von 31,2%. Hauptgründe für den Anstieg der Bilanzsumme sind die nominelle Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 1.241, die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um T€ 873 und die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.819. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme im Besonderen durch die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen in Höhe von T€ 3.367 begründet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensstände sind als werthaltig zu bezeichnen (siehe auch hierzu die Ausführungen im Nachtragsbericht des Anhangs). II.5 Finanzlage Das Eigenkapital konnte auf T€ 9.945 verbessert werden und beträgt somit 44,78 % (Vorjahr 45,12 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um T€ 63 vermindert worden. Kontokorrente wurden auf Grund der stringenten Finanzpolitik nicht in Anspruch genommen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.049. Dies entspricht einer Verminderung zum Vorjahresbilanzstichtag um T€ 308. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1 Aufbau des Risikomanagements Durch eine weiterhin kontinuierliche Überwachung der Geschäftsabläufe und Organisationstrukturen werden die bestehenden Risiken minimiert. Die Einhaltung der Standards und Managementsysteme (DIN EN ISO 9001 usw.) trägt hierzu bei. Durch ein zeitnahes und aussagefähiges Reporting während des gesamten Geschäftsjahres ist eine transparente Steuerung der Gesellschaft gewährleistet. Die Verteilung auf verschiedene Geschäftsbereiche und die weitere Diversifikation der Kundenstruktur mindern das Risiko der Abhängigkeit von einer Branche. III.2 Beschaffungsrisiken Aufgrund von langfristigen Lieferantenbeziehungen und entsprechenden Einkaufsvereinbarungen können Preissteigerungen auf der Einkaufseite minimiert werden. Darüber hinaus werden durch ein regelmäßiges Lieferanten-Benchmarking Abhängigkeiten vermindert. Alle Gemeinkostenbereiche unterliegen der regelmäßigen Überprüfung. Weiterhin wurde eine "Eigenständige" Einkaufsabteilung geschaffen, so dass in diesem Bereich die Prozesse in der Zukunft noch weiter verbessert werden und sich weitere Einsparungen auf der Einkaufsseite ergeben werden. III.3 Vertriebs- und Absatzrisiken Durch die kontinuierliche Diversifikation auf verschiedene Geschäfts- und Kundenbereiche haben wir dieses Risiko minimiert. Die weitere Neukundenakquise und die in diesem Bereich bereits erreichten Erfolge stehen weiterhin sehr im Fokus der weiteren Geschäftsentwicklung. III.4 Liquiditätsrisiken Mit Hilfe einer entsprechenden Finanzplanung, der Reduzierung von Risiken durch Anzahlungsrechnungen bei Großprojekten und die lfd. Kreditprüfung unserer Kunden wird sichergestellt, dass die laufende, mittelfristige und langfristige Finanzierung gesichert ist. Durch zusätzlich bestehende Kreditvereinbarungen mit unseren Hausbanken können Expansionen und notwendige Investitionen darüber hinaus auch kurzfristig dargestellt werden. III.5 Personalrisiken Die Mitarbeiterstruktur ist weiterhin als gesund zu bezeichnen. Darüber hinaus konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr die durch Ruhestand ausgeschiedenen Mitarbeiter wiederum durch jüngere Mitarbeiter ersetzt werden. Darüber hinaus wird massiv in die eigene Ausbildung von Mitarbeitern investiert, so dass zum Bilanzstichtag 26 junge Menschen in der Ausbildung waren. Das gute Betriebsklima und die Vergütung der Belegschaft auf Grundlage eines bestehenden Manteltarifvertrages sorgen weiterhin für eine sehr geringe Fluktuation in der Belegschaft. Der Großteil der Belegschaft ist seit mehr als 15 Jahren im Unternehmen. Kontinuierliche Schulungen der gesamten Belegschaft sichern darüber hinaus die Erreichung der gesetzten Qualitätsziele. Durch eigenständige kontinuierliche Ausbildung begegnen wir dem Fachkräftemangel. III.6 Prognosebericht Entsprechend der Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2023 ist zu erkennen, dass es trotz der erreichten Erfolge und positiven Zahlen weiterhin wichtig ist, die Organisation und die Straffung der Kostenbereiche stets im Auge zu behalten, da weiterhin nur mit einem geringfügigen Anstieg der Umsätze zu rechnen ist. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es immer schwieriger werden wird, geeignetes Personal zu akquirieren, was für die weitere Umsatzgenerierung unabdingbar ist. Die seit dem Jahr 2021 eingeschlagenen Wege haben Erfolge gezeigt und werden entsprechend, flankiert durch weitere Maßnahmen, kontinuierlich fortgesetzt. Alle Geschäftsbereiche unterliegen dem Controlling und werden so transparenter gemacht. Die stetige Erfolgskontrolle zeigt nachhaltig Wirkung. Ziel ist es weiterhin, diesen positiven Trend durch die kontinuierliche Fortführung der eingeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2024 fortzusetzen. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die weitere Einführung von zusätzlichen EDV-Tools und der weiteren Digitalisierung von kaufmännischen Prozessen. Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs können derzeit nicht abschließend bewertet werden. Da IKR aber über langfristige Rahmenverträge verfügt und auch die meisten Projekte für 2024 bereits vertraglich abgesichert sind, sehen wir derzeit von dieser Seite keine Auswirkung auf unseren Geschäftsverlauf, wenn auch die steigenden Energiepreise und die Inflation Auswirkungen auf die ursprünglich geplante Rendite haben werden. Dies vorausgeschickt, können wir derzeit davon ausgehen, dass das Jahr 2024 auf dem Niveau des Jahres 2023 abgeschlossen werden kann.
Bitterfeld, den 15. Oktober 2024 Andreas Schmitz Bernd König Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundsätzliche Angaben zum Jahresabschluss 1. Sitz und Eintragung der Gesellschaft Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Stendal unter der Registernummer HRB 14092 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Bitterfeld-Wolfen. 2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren: Diplom Ingenieur Bernd König, Halle Bilanzbuchhalter Andreas Schmitz, Sundern 3. Geschäftsanteile Die Gesamtverbindlichkeiten zum 31.12.2023 betragen T€ 6.306 (Vorjahr T€ 5.611). Es ergibt sich folgende Gliederung:
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bilanz ist gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 (2) HGB aufgestellt. Die Zuführungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der BilMoG-Übergangsregelungen wurden vollumfänglich zugeführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Größenklassen im Sinne des § 267 (2, 3) HGB. III. Angabe zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zu Posten der Bilanz Der Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht) wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des 3. Buches des HGB unter Beachtung der Ergänzungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. 1. Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögengegenstände, sowie des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Zugänge werden grundsätzlich entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 2. Vorratsvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Bei der Bewertung des Vorratsvermögens ist das Niederstwertprinzip beachtet. Die noch nicht abgerechneten Leistungen und die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten (Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung) auch angemessene Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen, soweit sie durch die Herstellung veranlasst sind) beinhalten. Darüber hinaus wurde das Wahlrecht zur Aktivierung von Verwaltungsgemeinkosten ausgeübt. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 5.659 (Vorjahr T€ 5.632). Davon haben Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0 ) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% abgedeckt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 500 (Vorjahr T€ 0). Davon bestehen T€ 500 (Vorjahr T€ 0) gegen den Gesellschafter. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete respektive erhaltene Zahlungen, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 6. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und entspricht dem Eintrag im Handelsregister. 7. Gewinnvortrag und Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr T€ 1.241 der Gewinnvortrag T€ 2.377. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Rückstellungen Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gewählt und die Bewertungen auf der Grundlage der folgenden Parameter durchgeführt: Bewertungsmethode: Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method (PUC) nach IAS 19) Rechnungszins: gem. § 253 Abs. 2 Satz 2, 4 und 5 HGB 1,82 % (15 Jahre Laufzeit, 10-Jahres-Durchschnittszins) zum 31.12.2023 1,74 % (15 Jahre Laufzeit, 7-Jahres-Durchschnittszins) zum 31.12.2023 1,79 % zum 31.12.2022 Rententrend: 1,00% bzw. 2,00% Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2023 auszuweisende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 2. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen sind nach den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,03 % p.a. und einem angenommenen Gehaltstrend von 3,0 % p.a. bewertet. Die Jubiläumsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method (PUC) nach IAS 19) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,51 % p.a., einem angenommenen Gehaltstrend von 3,0 % p.a. sowie einer geschätzten Fluktuation von 0,0 % p.a. bewertet. Die Rückstellungen für Übergangsverpflichtungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method (PUC) nach IAS 19) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,51 % p.a., einem angenommenen Gehaltstrend von 3,0 % p.a. sowie einer geschätzten Fluktuation von 0,0 % p.a. bewertet. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.513 (Vorjahr TEUR 4.640) berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen. Sie beinhalten im Wesentlichen eine Rückstellung für das Risiko einer Rückzahlungsverpflichtung aus Insolvenzanfechtung, sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich. 9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten im Rahmen der allgemeinen Regelungen zum Eigentumsvorbehalt. 10. Verbindlichkeiten Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes i.H.v. 34,0%. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, den errechneten Überhang von aktiven latenten Steuern zum 31.12.2023 nicht anzusetzen. Die temporären Unterschiede resultieren aus den Rückstellungen. IV. Erläuterungen zur GuV 1. Umsatzerlöse Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB wird von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 (2) HGB Gebrauch gemacht. Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erwirtschaftet. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die Position sonstige betr. Erträge in Höhe von T€ 1.080 (Vorjahr T€ 275 ) enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Darüber hinaus beinhalten die Position Erträge aus ARGEN. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position beinhaltet im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen. Darüber hinaus sind an dieser Stelle die Auslösen und Reiseauslagen für das Montagepersonal anzuführen. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position beinhaltet hauptsächlich Zinsaufwendungen für Darlehen sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Position beinhaltet Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 33 (Vorjahr 28 T€) und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 31 (Vorjahr T€ 23). 6. Sonstige Steuern Diese Position enthält entrichtete KFZ-Steuern und Grundsteuer. V. Nachtragsbericht Zwischen dem Stichtag des Berichtsjahres 31.12.2023 und der Erstellung des Jahresabschlusses sind folgende wesentliche Sachverhalte zu berichten. Im März 2024 wurde eine Einigung mit dem Altgesellschafter, der Bilfinger S.E. erreicht, so dass die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 6.003 (Vorjahr T€ 6.003) als werthaltig zu bezeichnen und letztendlich im April 2024 durch Zahlung ausgeglichen worden sind. Von weiterer besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 33 HGB ist hier auch die Einigung mit dem Insolvenzverwalter in Sachen MMEC ebenfalls im März 2024 zu benennen, für die im Wirtschaftsjahr 2021 eine Einzelgarantierückstellung in Höhe von T€ 2.644 gebildet worden ist. Dieser Sachverhalt wurde einer Überprüfung nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 und 4 HGB (Stichtagsprinzip, Vorsichtsprinzip) unterzogen. Die Geschäftsführung hat diesen Sachverhalt entsprechend der Überprüfung als wertbegründende Tatsache eingestuft, so dass die vorgenannte Rückstellung erst im Wirtschaftsjahr 2024 aufgelöst werden kann. Der daraus resultierende Ertrag wird gleichlautend auch erst in 2024 erfolgswirksam. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 734. 2. Haftungsverhältnisse Gegenüber der Santander Bank AG besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit der ERBUD Holding GmbH in Höhe von T€ 839 für die Ausnutzung der Avalkreditlinie. 3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt (Angabe gem. § 285 Nr. 7 HGB) beschäftigt die Gesellschaft 249 Mitarbeiter, davon 59 Angestellte und 190 Gewerbliche. Zum Bilanzstichtag wurden 245 Mitarbeiter beschäftigt, davon 58 Angestellte und 187 Gewerbliche. 4. Bezüge der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet. Frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans sowie deren Hinterbliebene erhielten im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von T€ 21, die für diese Personengruppe gebildete Pensionsrückstellung betrug zum Bilanzstichtag T€ 297. 5. Aufstellung Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ERBUD Holding Deutschland GmbH, Düsseldorf, sowie in den Konzernabschluss der ERBUD S.A., Warschau, Polen, einbezogen. 6. Sonstiges Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer berechneten Honorars wird gem. § 288 (2) i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.
Bitterfeld, den 15.10.2024 Andreas Schmitz Bernd König BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IKR GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IKR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 15. Oktober 2024 dhpg
GmbH
Steinborn, Wirtschaftsprüfer Kinalzik, Wirtschaftsprüfer |
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