Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 10690
Vorher
RFE-Handels GmbHSIJOGRA GmbHAXVITALIS TRADING & CONSULTING GmbH
Eingetragen
12.9.2007
Branche
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
der Handel mit Lebensmitteln, Verpackungsmaterial, Geschenkartikeln, Weihnachtsartikeln und Haushaltsgegenständen sowie die Erbringung von Consultingleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Simon J. Graßl
seit 12.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
90.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AXVITALIS GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Simon J. Graßl
93426 Roding, Reinwaldstr. 30
90.00%
AXVITALIS GmbH
Germany
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

AXVITALIS GmbH (vormals: AXVITALIS TRADING & CONSULTING GmbH)

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich 2014 durchaus positiv. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war um 1,5 % höher als im Vorjahr und lag damit deutlich über dem Anstieg des Vorjahres von 0,1 %.

Ähnlich positiv hat sich auch die Zahl der Erwerbstätigen im Inland entwickelt. Sie stieg 2014 um 0,9 % auf 42,7 Millionen Personen im Vergleich zum Anstieg 2013 von 0,6 %. Die Arbeitslosenquote entwickelte sich 2014 mit einem Rückgang von 1,8 % ebenfalls sehr vorteilhaft.

Das Wirtschaftswachstum in Europa entwickelte sich 2014 mit einem Anstieg von 0,9 % (Euroraum) bzw. 1,3 % (EU28) ähnlich gut, lag damit im Durchschnitt jedoch deutlich unter den Raten in Deutschland.

2. Geschäftsverlauf

a) Entwicklung in der Branche

Die Weltproduktion an Eiern wuchs kontinuierlich in den vergangenen Jahren, wohingegen die Produktion in der EU in den letzten Jahren relativ konstant blieb. In Deutschland erhöhten sich nach der Einführung des Käfigverbotes in 2010 die erzeugten Eiermengen in den letzten Jahren wieder:

Eiererzeugung in 1.000 t 2012 2013 2014
Deutschland 833 857 863
EU 7.265 7.333 7.434

Die in der EU produzierte Eiermenge von 7.434.000 Tonnen in 2014 entspricht ca. 11 % der Welterzeugung an Eiern.

Der Selbstversorgungsgrad (SVG) in Deutschland entwickelte sich in den vergangenen Jahren wie folgt:

Jahr SVG in Deutschland
in %
2010 57,4
2011 68,2
2012 71,3
2013 71,5
2014 69,8

Im Vergleich dazu liegt der SVG für 2014 in den Niederlanden bei 308 % und in der gesamten EU seit einigen Jahren konstant bei etwas über 100 %.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Eiern und Eiprodukten hat sich wie folgt entwickelt:

Pro-Kopf-Verbrauch Eier/Jahr
Deutschland 2011 217
  2012 220
  2013 224
  2014 231
EU28 2011 208
  2012 204
  2013 209
  2014 209

b) Wesentliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014

ba) Entwicklung der Kundenstruktur:

Die Kundenstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die verkauften Stückzahlen sind um 2,9 % gestiegen. Der Handel mit regionalen Produkten und Produkten aus ökologischer Erzeugung unterliegt weiterhin einer steigenden Nachfrage.

bb) Entwicklung der Lieferantenstruktur:

Die verkauften Eier stammen im Wesentlichen von den gleichen Produzenten wie in den Vorjahren. Es wurden entsprechend der Nachfrage weitere Farmen mit ökologischer Produktion unter Vertrag genommen.

bc) Entwicklung der Produktpalette:

Der Trend zum Kauf regionaler Produkte setzt sich fort und bekommt auch im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) eine immer größere Bedeutung. Auch Bio-Eier unterliegen einer steigenden Nachfrage. Zusätzlich bekommen jedoch auch "Discount-Artikel" einen größeren Stellenwert. Die zahlreichen Lieferverträge mit kleinen Farmen in allen Haltungsformen wirkten sich aufgrund dieser Entwicklungen daher positiv aus.

bd) Entwicklung in der Sortierung, Verpackung und Logistik:

Die Bereiche Sortierung, Verpackung und die komplette Logistik werden weiterhin von Dienstleistern bzw. Tochterunternehmen durchgeführt.

3. Lage des Unternehmens

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.039 auf T€ 11.807. Dabei hat das Anlagevermögen mit T€ 950 einen Anteil von 8%, das Umlaufvermögen mit T€ 9.954 einen Anteil von 84 % und der Rechnungsabgrenzungsposten mit T€ 903 einen Anteil von 8 %. Der Anstieg liegt im Wesentlichen an der stichtagsbedingten Erhöhung des Vorratsvermögens und der gestiegenen Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen.

Investitionen wurden im Geschäftsjahr hauptsächlich durch Kredite finanziert, was sich in der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bemerkbar macht.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt bei 22,8 %. Dies entspricht einem Anstieg von 1,2 %-Punkten.

b) Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 208, was einem Rückgang von 33 % entspricht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 2.542 auf T€ 6.340 erhöht. Für den gestiegenen Warenbestand und die Ausweitung der Forderungen wurde eine Kontokorrentfinanzierung zu 4 % Sollzins abgeschlossen. Der Rahmen von T€ 7.500 bietet zusätzlichen Raum für Investitionen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt und auch in den kommenden 12 Monaten ist nach derzeitigem Kenntnisstand kein Liquiditätsengpass zu erwarten.

c) Ertragslage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von T€ 48.490, was einem Rückgang von T€ 5.659 bzw. 10 % entspricht. In 2014 wurden zwar mehr Eier verkauft als noch im Vorjahr, jedoch wurde ein geringerer Rohertrag pro Ei erzielt. Grund hierfür ist unter anderem die Preissenkung bei Bodenhaltungseiern Anfang des Geschäftsjahres auf € 0,99 für 10 Eier.

Der Materialaufwand hat sich mit einem Rückgang von 10 % auf T€ 44.984 proportional zu den Umsatzerlösen entwickelt, wohingegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 0,5 % nur unterproportional auf T€ 2.509 gesunken sind. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr sogar um 18 % auf T€ 634 gestiegen.

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr ein Überschuss von T€ 365 erwirtschaftet, der 51 % unter dem Vorjahresniveau von T€ 750 liegt.

4. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

a) Entwicklung des Unternehmens

Der größte Teil des internationalen Eierhandels erfolgt derzeit innerhalb der EU. Künftige Entwicklungen für diesen Markt sind nur schwer vorhersehbar. Aufgrund der weltweiten Verflechtung der Branche erlaubt dies daher ebenso schwer eine exakte Prognose für den deutschen Markt.

Jedoch ist neben dem Trend zu Bioprodukten auch die Entwicklung hin zu einer regionalen Produktion und dem regionalen Vertrieb von Produkten in der Lebensmittelindustrie erkennbar.

Durch eine kleine regionale Produktion in Ostbayern und zahlreiche Verträge mit kleinen Farmen im gesamten Bundesgebiet ist die Gesellschaft auf diese Entwicklung sehr gut vorbereitet. Die geringe Eigenproduktion erlaubt es, den Einkauf stets an die Marktentwicklung anzupassen und flexibel zu reagieren. Zusätzlich wurde in eine eigene regionale ökologische Produktion investiert.

b) Chancen und Risiken

Zu einer nachhaltig erfolgreichen Unternehmensführung gehört auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Risiken. Durch ein monatliches Berichtswesen und ein einheitliches Reportingsystem können auftretende Risiken frühzeitig erkannt und entsprechend darauf reagiert werden. Es erfolgt zudem eine monatliche Deckungsbeitragsrechnung pro Kunde sowie eine strenge Überwachung der Warenströme.

Die Geschäftsleitung ist in ständigem Kontakt mit den Geschäftspartnern, wodurch sie einen tiefen Einblick in die Entwicklungen am Markt erhält und Tendenzen dadurch frühzeitig erkannt werden.

Aufgrund der nur kleinen Produktionsstätte ergibt sich für die Gesellschaft kein erhöhtes Produktionsrisiko. Der Futtermittelzukauf ist über mittelfristige Kontrakte gesichert, was die Gefahr von steigenden Futterkosten eindämmt und damit einen Wettbewerbsvorteil schafft.

Die Eierverkäufe sind ebenso durch entsprechende Lieferverträge gesichert, wodurch sich für die Gesellschaft nur ein branchenübliches Risiko ergibt.

Das Preisniveau für Eier ist nach wie vor sehr niedrig, jedoch konnte auch hier die Gesellschaft durch mittelfristige Lieferverträge das Risiko einschränken.

Da die Verweildauer von Eiern im Lager nur wenige Tage beträgt, ergibt sich aus den Lagerhaltungskosten und damit verbundenen Preisschwankungen nur ein mäßiges Risiko für die Gesellschaft.

c) Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2015 wird in Deutschland mit keinem großen Anstieg in der Eiererzeugung gerechnet. Limitierend wirken dabei vor allem die niedrigen Verkaufspreise. Die weitere Entwicklung des Verbrauchs wird darüber entscheiden, ob und wann wieder ein höheres Preisniveau erreicht werden kann. Insgesamt ist jedoch eine stabile Marktsituation zu erwarten.

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2015 aufgrund von neuen Lieferverträgen ein Umsatzwachstum von rund 2 % auf T€ 49.460. Daneben werden Kosteneinsparungen aufgrund von gefallenen Futterkosten prognostiziert. Aufgrund dieser Entwicklungen ist für 2015 ein Ergebnis über dem Niveau von 2014 zu erwarten.

Bei der Lieferantenstruktur sind keine Änderungen zum Geschäftsjahr 2014 zu erwarten. Daneben ist die Gesellschaft davon überzeugt, 2015 die Nachfrage und insbesondere die gestiegene Nachfrage nach regionalen Produkten vollständig abdecken zu können.

Das gesamte Marktpotential ist aus Sicht der Geschäftsleitung noch erheblich. Entsprechend werden weiterhin große Anstrengungen unternommen, um künftig regionaler Marktführer zu werden.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind

Die Gesellschafterversammlung vom 22. Mai 2015 hat die Änderung des § 1 (Firma) des Gesellschaftsvertrages in "AXVITALIS GmbH" beschlossen.

 

Regensburg, den 01. Oktober 2015

Simon J. Graßl, Geschäftsführer

Andre Klan, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 950.073,07 752.977,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.610,00 4.394,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.610,00 4.394,00
II. Sachanlagen 339.312,40 313.093,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.109,00 313.093,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.203,40 0,00
III. Finanzanlagen 596.150,67 435.490,00
1. Beteiligungen 596.150,67 435.490,00
B. Umlaufvermögen 9.954.375,85 9.270.200,43
I. Vorräte 1.269.128,18 942.512,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.407.820,53 7.947.708,24
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.491.571,44 2.461.215,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.400.000,00 1.400.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.916.249,09 5.486.493,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 54.556,54 60.858,96
III. Wertpapiere 69.406,58 69.208,60
1. sonstige Wertpapiere 69.406,58 69.208,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 208.020,56 310.770,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 902.789,47 744.434,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.807.238,39 10.767.611,77

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 2.696.567,19 2.331.769,01
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.671.567,19 2.306.769,01
B. Rückstellungen 158.604,13 144.962,06
C. Verbindlichkeiten 8.952.067,07 8.290.498,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.339.961,28 3.797.715,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.505.568,75 1.601.501,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 592.416,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 592.416,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 478.514,33 0,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 478.514,33 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.133.591,46 3.900.365,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.002.047,08 3.900.365,70
D. Passive latente Steuern 0,00 382,30
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.807.238,39 10.767.611,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 3.902.754,59 4.200.866,70
2. Personalaufwand 634.132,07 535.670,04
a) Löhne und Gehälter 574.982,88 483.948,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 59.149,19 51.721,59
davon für Altersversorgung 4.440,00 4.440,00
3. Abschreibungen 74.703,11 50.079,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 74.703,11 50.079,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.509.360,00 2.521.852,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 105.688,97 109.499,45
davon aus verbundenen Unternehmen 100.384,71 105.989,39
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 1.017,79
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 226.763,36 148.630,07
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 563.485,02 1.053.116,97
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 193.996,77 341.799,90
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 222,62
10. sonstige Steuern 4.690,07 -39.131,98
11. Jahresüberschuss 364.798,18 750.449,05

Ergebnisverwendung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
11. Jahresüberschuss 364.798,18 750.449,05
12. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 400.000,00
13. Gewinnvortrag auf neue Rechnung (soweit nicht Aktiengesellschaft) 364.798,18 350.449,05
14. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf.

1. Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der sonstigen Verbindlichkeiten, der Umsatzerlöse, des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden einzelne Sachverhalte im Geschäftsjahr anderen Positionen zugeordnet, so dass diesbezüglich nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit zum Vorjahr gegeben ist.

2. Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten waren nicht vorhanden.

3. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungs-abgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungs-abgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

4. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 150 bis EUR 410 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern früherer Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Abzinsungen waren nicht erforderlich.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Berechnung der passiven latenten Steuern des Vorjahres beruht auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzposten. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden saldiert ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr ergaben sich aktive latente Steuern, welche unter Ausübung des Wahlrechts nicht angesetzt wurden.

Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete unternehmensindividuelle Steuersatz liegt bei 30,7%.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel (am Ende dieses Anhangs) ersichtlich.

Unter den Finanzanlagen sind die Anteile an den folgenden Gesellschaften bilanziert:

Name Sitz Anteil Jahresergebnis 2013
in TEUR
Eigenkapital 31.12.2013
in TEUR
Uni Bio S.R.L Modena/Italien 20% -41 4
BERGLAND-EI GmbH Königsbrunn 100% 2 51
RODINGER FRISCHEI SERVICE GmbH Roding 33% -572 -534
Ostbayern-Ei Produktions GmbH Regensburg 100% -76 -55
EiVit natura GmbH Roding 50% -177 -127
BFD Bayrischer Frischedienst UG (haftungsbeschränkt) (vormals: Eier Wachter Frische UG) Regensburg 49% -1 0
Ostbayern-Ei Vermarktungs-gesellschaft mbH Regensburg 100% --* --*
Gut Rauschhof GmbH Beratzhausen 80% --* --*
Regen-Logistik-GmbH Roding 75% 26 74

* Die Gesellschaften wurden in 2014 gegründet, es liegen noch keine Jahresabschlüsse vor.

Die Restlaufzeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar:

Art der Forderung davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2014 Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
über einem Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 4.425 4.425 0
(i.Vj.) (4.848) (4.848) (0)
gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.492 1.834 1.658
(i.Vj.) (2.461) (1.061) (1.400)
gegen Gesellschafter 49 0 49
(i.Vj.) (53) (0) (53)
sonstige Vermögensgegenstände 442 442 0
(i.Vj.) (586) (586) (0)
Summe 8.408 6.701 1.707
(i.Vj.) (7.948) (6.495) (1.453)

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Urlaubsrückstellungen 49
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 30
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 14
Summe 93

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2014 Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
von einem bis zu fünf Jahre
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 6.340 4.506 787 1.047
(i.Vj.) (3.798) (1.602) (973) (1.223)
aus Lieferungen und Leistungen 1.958 1.958 0 0
(i.Vj.) (3.826) (3.826) (0) (0)
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 479 479 0 0
(i.Vj.) (592) (592) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 175 175 0 0
(i.Vj.) (75) (75) (0) (0)
Summe 8.952 7.118 787 1.047
(i.Vj.) (8.291) (6.095) (973) (1.223)

3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 189 (i.Vj. TEUR 0) aufgrund der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 194 (i.Vj. TEUR 0) enthalten, welche im Wesentlichen die Auflösung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aus Werbekostenzuschüssen betreffen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 100 (i.Vj. TEUR 106).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 194 betreffen im Wesentlichen die erwarteten Steuerzahlungen auf das Ergebnis des Geschäftsjahres.

4. Sonstige Angaben

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen in Höhe von TEUR 285.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

TEUR
Aus Mietverträgen Aus Leasingverträgen 203 82
Summe 285
davon fällig bis 31.12.2015 200
davon fällig 2016 bis 2018 85

6. Angaben über die Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Herrn Simon J. Graßl und Herrn Andre Klan geführt.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr TEUR 323.

7. Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2014 waren im Durchschnitt die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen beschäftigt :

Anzahl der Mitarbeiter 2014 Anzahl der Mitarbeiter 2013
Angestellte 7 8
Leitende Angestellte 2 1
Summe 9 9
davon Vollzeit 4 2
davon Teilzeit 5 7

 

Regensburg, den 1. Oktober 2015

Simon J. Graßl, Geschäftsführer

Andre Klan, Geschäftsführer

Anlagespiegel

AHK 01.01.2014
EUR
Zugänge Abgänge -
EUR
Kum. Abschreib. Zuschreibungen -
EUR
Buchwert 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gew. Schutz- rechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 16.366,25 14.415,00 16.171,25 14.610,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 16.366,25 14.415,00 16.171,25 14.610,00
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.456,20 65.520,11 172.867,31 308.109,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   31.203,40   31.203,40
Sachanlagen 415.456,20 96.723,51 172.867,31 339.312,40
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 435.490,00 160.660,67   596.150,67
Finanzanlagen 435.490,00 160.660,67   596.150,67
  867.312,45 271.799,18 189.038,56 950.073,07

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 49.382,66 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 52.935,25 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXVITALIS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt ins-gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 1. Oktober 2015

PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
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Hirschmann, Wirtschaftsprüfer

Walter, Wirtschaftsprüferin

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