Vosschemie Asia GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Grigoleit seit 4.6.2026 | Prokura |
Marco Massaro seit 4.6.2026 | Prokura |
Kira Eileen Voss seit 17.12.2025 | Prokura |
Claus Maximilian Voss seit 17.12.2025 | Geschäftsführer |
Kai Harald Samrei seit 13.10.2023 | Prokura |
Mike Woike seit 19.9.2012 | Prokura |
Sylvia Weppner seit 12.5.2010 | Prokura |
Ralph-Michael Bath seit 13.4.2006 | Prokura |
Dieter Voss seit 13.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 85.00% | |
| 50.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vosschemie GmbHUetersenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Verlaufes des Berichtsjahres zeigt starke saisonale Schwankungen. Das Jahr begann verhalten, sodass die Entwicklung nicht eindeutig vorhersehbar war. Nach der leichten Beruhigung des ersten Quartals in den Lieferketten und im Absatz, konnten wir durch intensive Akquisition und harte Verhandlungen der Rohstoffpreise die Ertragssituation positiv beeinflussen. Kosten und Investitionen wurden genauestens beobachtet und beurteilt. Die schwierige Situation mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und den dazugehörigen politischen Sanktionen, sowie den Auswirkungen der derzeitigen Bundesregierung auf die Rahmenbedingungen der Wirtschaft sind eine Herausforderung. Ein erhöhter Krankenstand konnte durch Zeitarbeitsaushilfen kapazitätsseitig ersetzt werden, führte dabei zu höheren Kosten. Wir konnten mehr Umsatz realisieren, wenngleich ein Teil der Steigerung sich aus den angehobenen Abgabepreisen ohne Mengensteigerung ergeben hat. Es zeichnet sich eine Rückkehr zur geschäftlichen Normalität ab, wenngleich die Anforderungen von Verordnungen und Gesetzen nur mit viel Aufwand zu erfüllen sind. Wir sind am Ende mit dem Ergebnis zufrieden. 1. Geschäftsbereich AUTOMOTIVE Carsystem CARSYSTEM als Marke der Vosschemie GmbH steht im Bereich Automotive-Refinish weltweit für modernste Qualitätsstandards und ein vollwertiges Produktsortiment aus einer Hand. Das Geschäftsjahr 2023 war im Bereich Carsystem ein voller Erfolg. Die gesteckten Ziele in Form von strategischem Wachstum wurden planmäßig realisiert und in vielen Bereichen sogar übertroffen. Dazu beigetragen haben in erster Linie eine über das komplette Jahr hohe Warenverfügbarkeit und Liefertreue, ein stetiger Ausbau des Produktsortimentes sowie eine kompetente Markt- präsenz. In einem Wettbewerbsumfeld, das weiterhin von vielen Veränderungen geprägt ist, genießen wir als stabiles und verlässliches Unternehmen ein großes Vertrauen innerhalb unserer Kundschaft. Gestützt auf unsere Markenbekanntheit und Innovationskraft, blicken wir im Geschäftsbereich Carsystem mit Zuversicht auf das Jahr 2024. Unser Ausblick geht davon aus, dass wir auch zukünftig die geschäftlichen Folgen der komplexen Krisen und des Fachkräftemangels klein halten können und sich die zahlreichen Neuprodukte in umsatzstarken Sparten weiter so positiv etablieren wie in der Vergangenheit. Private Label Wie schon im vergangenen Jahr, so ist Private Label auch im Jahr 2023 operativ sehr gut gestartet. Der Planansatz sah eine moderate Umsatzsteigerung bei einer stabilisierten Ertragssituation vor. Somit war auch die Prognose für 2023 erneut von leichtem Optimismus geprägt. Getragen von der guten Nachfragesituation im letzten Quartal des vergangenen Jahres konnten in den Monaten Januar und Februar 2023 sehr gute Umsatzerlöse erzielt werden. Rohstoffverfügbarkeiten und Lieferzeiten waren längst wieder zurück auf einem normalen Niveau. Ein Einbruch der Nachfrage im März und auch regulatorische Hemmnisse beim Export von Chemieprodukten über bestimmte Hafenplätze in China sorgten für Umsatzeinbußen im Folgemonat April. Mit einer Belebung der Nachfrage im Mai konnten wir dann die monatlichen Planziele bis zum Dezember hin erreichen und sogar in Teilen deutlich übertreffen. Aber die verstärkten Aktivitäten unserer Wettbewerber sind deutlich spürbar. Insbesondere in China erschwert eine anhaltend aggressive Preispolitik, oft von lokalen Produzenten ausgehend, den Ausbau unserer Marktanteile. Dank einer hohen Kundenbindung und der strikten Umsetzung unserer Qualitätspolitik konnten die Umsätze in dieser Region auf hohem Niveau gehalten werden. Im Rahmen einer Qualitätsoffensive zur Bewertung neuer Chemierohstoffe für die Fertigung von 2-K Spachtelmassen konnten wichtige, neue Rohstoffkomponenten nach unseren strengen Qualitätsvorgaben freigeprüft und neu in den Fertigungsprozess mit eingebracht werden. Über unsere Handelspartner konnten somit unterjährig neue Spachteltypen erfolgreich im Markt etabliert werden. Für das Geschäftsjahr 2024 wird angestrebt, das gute Ergebnis aus 2023 zu verfestigen. Aber mit hohen Produktionskosten im globalen Wettbewerb zu bestehen, verlangt uns künftig sehr viel mehr ab. Neuinvestitionen in moderne und energieeffizientere Produktionsanlagen und weiter zu nutzendes Optimierungspotential in der Fertigung (z. B. Digitalisierung) müssen vorrangig im Fokus unserer Bemühungen stehen. Wir sind weiterhin sehr bestrebt, den Nachhaltigkeitsindex unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern. Unsere Anstrengungen im Bereich der Produktentwicklung zeigen gute Erfolge. Da Nachhaltigkeit keine Randerscheinung mehr ist, bettet Private Label sie fest in ihre Strategien und Ziele mit ein. Mit der Automechanika in Frankfurt kündigt sich für den Bereich Private Label 2024 ein wichtiges Ereignis an. Die Messe ist Anziehungspunkt für internationale Händler, Lieferanten und Unternehmen im Bereich der Kfz- Ausrüstung und Produkte für die Automobilindustrie. Die Messe bietet uns die Gelegenheit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und mit bestehenden Kunden über unsere Produktinnovationen zu sprechen. 2. Geschäftsbereich INDUSTRIE Während das Jahr 2022 noch von hohen Transportkosten, Rohstoffkosten sowie Versorgungsengpässen gekennzeichnet war, entspannte sich die Situation zu Beginn des Jahres 2023 erheblich. Beispielsweise fielen die Seefrachtraten für Transporte aus dem asiatischen Raum zum Jahreswechsel 2022/2023 auf ein historisches Tief. Die sehr niedrigen Seefrachtkosten wirkten sich direkt auf die Beschaffungskosten aus, sodass viele Produkte deutlich günstiger beschafft werden konnten. Insgesamt haben wir eine breitflächige Entspannung bei der Verfügbarkeit vieler Materialien feststellen können. Allokationen, die es noch im Jahr 2022 in einigen Produktbereichen gab, gehörten im Jahr 2023 der Vergangenheit an. Zu Beginn des Jahres 2023 gab es noch einige Lagerbestände, die zu hohen Kosten im Vorjahr beschafft wurden. Diese galt es vorrangig zu verkaufen, da die Marktpreise in einzelnen Produktbereichen rasch verfielen. Aufgrund der besseren Verfügbarkeit vieler Materialen, die sich bereits ab Juni/Juli 2022 einstellte, nahm natürlich auch der Preiskampf auf der Absatzseite an Fahrt auf und zog sich bis in das Jahr 2023 hinein. Aufgrund der vielen unbekannten Einflussfaktoren war es nicht einfach, eine verlässliche Absatzplanung für das Jahr 2023 zu erstellen. Unabhängig davon lag aber die Prämisse des Planungsansatzes darin, verlorengegangene Ertragskraft zurückzuerlangen und gleichzeitig die Kosten nicht zu erhöhen. Trotz der Widrigkeiten, die sich aus der wirtschaftlichen und politischen Gemengelage ergeben haben, ist es gelungen, die angestrebten Ziele in Bezug auf Kostenkontrolle und Ertrag zu erreichen. Für das Jahr 2024 würde eine Belebung der Wirtschaft sowie eine damit einhergehende Belebung der Nachfrage für unsere Produkte positive Auswirkungen haben. Gleichzeitig setzen wir auf eine Beruhigung der geopolitischen Lage, damit wir wieder in planvolles Handeln übergehen können. 3. Geschäftsbereich DEKO & YACHT (Handel) Das Berichtsjahr 2023 war für den Geschäftsbereich Deko & Yacht von einem positiven Geschäftsverlauf geprägt. Trotz der Herausforderungen durch volatile Rohstoffpreise und die global unsichere Wirtschaftslage infolge des Ukrainekrieges konnte unser Geschäftsbereich seine Position auf dem Markt nicht nur behaupten, sondern auch ausbauen. Dies spiegelt sich insbesondere in einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr und einem Umsatz über Plan wider. Im Yacht-Segment haben wir unter der Marke Yachtcare ein umfassendes Angebot zur Reparatur, Wartung und Pflege von Booten und Yachten etabliert. Dieses Sortiment wird sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt in immer mehr Ländern angeboten und kontinuierlich erweitert. Im Deko-Segment konnten wir unsere Position durch die Gewinnung neuer Kunden sowie die Entwicklung neuer innovativer Produkte und die Verbesserung bestehender Produkte weiter festigen und ausbauen. Das Online-Geschäft hat sich nach dem Boom während der Corona-Pandemie wieder beruhigt. Die Endverbraucher haben den stationären Handel wiederentdeckt, und die Zuwachsraten sind zurückgegangen. Angesichts dieser positiven Entwicklungen bleiben wir optimistisch hinsichtlich der Zukunftsaussichten. Die anhaltende Unsicherheit in der globalen Wirtschaft und die Schwankungen der Rohstoffpreise stellen potenzielle Risiken dar. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Marktposition festigen und ausbauen können, um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Für das Jahr 2024 planen wir erneut eine Umsatzsteigerung, müssen jedoch weiterhin mit hohen Preisen für Rohstoffe, Energie, Logistik und Löhne umgehen. Die gestiegenen Kosten an die Endverbraucher weiterzugeben, bleibt angesichts einer anhaltenden Kaufzurückhaltung der Endverbraucher schwierig. B. Angaben zur Wirtschaftlichkeit der Produktion Im 1-K-Spachtelbereich wurde die Mischabteilung durch räumliche Abtrennung separiert und modernisiert. Zusätzliche moderne Dissolver führten zu einer Kapazitätserweiterung. Die Eigenfertigung der Produkte gewährleistet größtmögliche Kosteneffizienz im Herstellungsprozess und optimale Qualität für unsere Kunden. Die gesamte Produktion arbeitet nach der DIN ISO-9001:2015 und entspricht damit einem hohen technischen Standard. Rationalisierungsmaßnahmen werden kontinuierlich unter Berücksichtigung von Prozessoptimierungen und Kostenentlastungen durchgeführt. Prozess- und Produktionskosten werden durch ein permanentes Monitoring kontrolliert, so dass bei zu erwartenden steigenden Stückkosten rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Die Veränderung des Beschäftigungsgrades wird durch flexibilisierte Arbeitszeiten gedämpft, die bei Unterbeschäftigung durch Freizeit abgegolten werden können. Produktionsspitzen werden über Zeitarbeitskräfte abgefedert. Technische Störungen werden ohne Zeitverluste durch betriebseigene Handwerker behoben. Dadurch können Stillstandzeiten minimiert werden.
C. Einkauf und Beschaffung Das Jahr 2023 war nach all den besonderen Herausforderungen und Schwierigkeiten der letzten Jahre von entspannteren Preisen und einer fast schon wieder normalisierten Versorgungslage bei den Rohstoffen und Verpackungen geprägt. Im Laufe des Jahres gab es zwar weiterhin eine auffällige Anzahl von Force-Majeure-Meldungen, ungeplante Anlagenausfälle und Produktions- stillstände bei einigen Rohstofflieferanten, aber da die Nachfrage der verbrauchenden Industrie sehr gering war, hatten wir nur wenig Versorgungsschwierigkeiten. Auch der LKW-Transportsektor war relativ entspannt. Es gibt zwar weiterhin viel zu wenige Fahrer, aber auch hier machte sich die Flaute um uns herum bemerkbar: Wir haben nur wenig bis keine auffälligen Lieferverzögerungen durch mangelnde Fahrerverfügbarkeit bemerkt. Die Streiks in den Häfen in Finnland hatten durch unsere Lagermengen und die temporäre Umstellung unseres Lieferanten auf eine Versorgung aus den Niederlanden keinen allzu großen Einfluss - die Produktion war jederzeit gesichert. Auch die Versorgung mit Polyesterharzen für die Produktion konnte durchgängig gesichert werden. Ausreichende Tankkapazitäten bildeten hier das Rückgrat der Versorgung. Auf dem Sektor der styrolbasierten Polyesterharze kam es zwar aufgrund von qualitätsbedingten Ablehnungen von Ware im vierten Quartal zu enorm aufwändigen Verschiebungen und Änderungen der Produktionsplanung, ein Ausfall konnte aber abgewendet werden. Die Suche nach Alternativrohstoffen muss weitergehen, um das Versorgungsrisiko zu minimieren. Die Energieversorgung und die Energiekosten der VOSSCHEMIE wurden durch die teils starke Volatilität der Energiepreise noch nicht negativ beeinflusst. Unsere Verträge hatten Laufzeiten bis Ende 2024 auf auskömmlichem Preisniveau. Die Lieferzeit für Glasfasern und Gewebe sind logistisch bedingt weiterhin lang und die Preise fielen drastisch, was ein profitables Geschäft schwierig machte. Die Versorgung mit Handelsware verlief unspektakulär: Frachträume auf Schiffen waren verfügbar und bezahlbar. Die meisten Produkte wurden günstiger - basierend auf den fallenden Preisen für Kunststoffe etc.. Grundsätzlich bilden langfristig geltende Preise weiterhin die Ausnahme - meist konnten Konditionen nur auf monatlicher Basis vereinbart werden. Wir befürchten, dass die Zeiten längerer Preisbildungen erstmal nicht wiederkommen. Dies führt zu einem erheblichen Mehraufwand im Einkauf: kürzere Preisgültigkeit führt zu mehr Verhandlungsgesprächen und mehr Datenpflege. Bei den Emballagen konnten Preisnachlässe durchgesetzt werden. Zwar waren unsere Lieferanten aufgrund der hohen Energiekosten stark unter Druck, aber eine mangelnde Nachfrage im allgemeinen Umfeld hob das wieder auf. Auch hier haben uns unsere Lagerbestände geholfen, temporäre Verzögerungen abzufedern. Im Kunststoffbereich ließen die Preise aufgrund mangelnder Nachfrage und reduzierter Kosten für die Basisrohstoffe nach. Unsere Lieferanten für Titandioxid kämpften zwar weiterhin mit den Energiekosten, aber auch hier ließ das Angebot/Nachfrage-Verhältnis die Preise fallen. Auch hier wurden die üblichen Quartalspreise durch monatlich geltende Preise abgelöst. Durch Erhöhung von Sicherheitsbeständen und die Anpassung an die längeren Lieferzeiten konnte die Versorgung der Produktion mit Rohstoffen und Verpackungen gewährleistet werden, so dass es bei der VOSSCHEMIE nicht zu größeren versorgungsbedingten Produktionsausfällen kam. Das ganze Jahr über konnten wir in zwar teils enorm aufwändigen aber überwiegend erfolgreichen Verhandlungen Preisreduktionen durchsetzen. Hintergrund war hier oft die bereits erwähnte eingebrochene Nachfrage. Jedoch sind wir gut beraten, trotz der aktuell scheinbar problemlosen Verfügbarkeit, wachsam zu bleiben und unsere Sicherheitsbestände nicht zu reduzieren: Wir gehen davon aus, dass reduzierte Nutzung der Kapazitäten bei den großen Anlagen der Chemieindustrie zu erhöhten Ausfällen führen wird. Entweder technisch verursacht oder strategisch entschieden. D. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 sind Investitionen von € 930.200,92 getätigt worden. E. Finanzierungen Die Mittelbindung in Kundenforderungen und Warenbeständen wird überwiegend durch Eurokredite abgedeckt. Per Ultimo 2023 standen € 5,4 Mio. (Vj. € 8,4 Mio.) an Kurzfristkrediten in den Büchern. Die Liquiditätssituation wird laufend beobachtet. Kundenforderungen und Warenbestände stehen unter ständiger Kontrolle. Durch konsequentes Mahnverhalten und selektive Straffung von Zahlungszielen werden die Außenstände auf möglichst niedrigem Niveau gehalten. Lieferantenrechnungen werden - soweit möglich - skontiert. F. Personal und Sozialbereich Bei der Vosschemie GmbH sind im Berichtsjahr 213 Arbeitnehmer mit einem Durchschnittsalter von 45,48 Jahren beschäftigt gewesen. Die durchschnittliche Beschäftigungszeit beträgt 14,06 Jahre. Auftragsspitzen in der Produktion werden weiter über Zeitarbeitskräfte abgedeckt, wobei streng darauf geachtet wird, mit seriösen Unternehmen zusammen zu arbeiten. Mitarbeiter der Zeitar- beitsunternehmen bekommen nach einer gewissen Einarbeitungszeit und bei langfristigem Bedarf grundsätzlich die Chance, in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Des Weiteren wurden diese Spitzen durch Anordnung von Mehrarbeit durch das Stammpersonal abgedeckt. Die Vosschemie verfügt über qualifizierte Fachkräfte im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich. Aufgrund der hohen durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit kann das Unternehmen auf ein hohes Maß an Erfahrung zurückgreifen. Das Know-how der Mitarbeiter im Unternehmen wird mit jährlichen Schulungsplänen und externen Fortbildungsmaßnahmen zusätzlich gefördert. Das Fachwissen aller Mitarbeiter wird auf diese Weise vertieft und erweitert, sodass neben der Mitarbeiterförderung zugleich die Wettbewerbssituation des Unternehmens abgesichert wird. Die Vosschemie GmbH ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Im Zusammenschluss mit der Nordakademie Elmshorn (Duales System) und der IHK-Kiel wird in verschiedenen Berufsfeldern ausgebildet. Dabei entsprach der Anteil der in der Ausbildung befindlichen Mitarbeiter im Jahr 2023 mit 4,22 % der Gesamtbeschäftigten einem leicht steigenden Vorjahreswert. Auf regionalen Ausbildungsmessen präsentieren wir das Unternehmen als zukünftigen Ausbildungsbetrieb für Schulabgänger. Dem demographischen Wandel und den damit verbundenen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Mitarbeiterrekrutierung und -bindung begegnet das Unternehmen mit Leistungen wie z.B. der Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg, mit finanzieller Unterstützung zur betrieblichen Altersvorsorge sowie mit flexibel ausgestalteten Arbeitszeitregelungen. 33 Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit, was unter anderem die Bereitschaft des Unternehmens widerspiegelt, auf die persönlichen Lebenssituationen der Mitarbeiter einzugehen. Die geringe Fluktuation verdeutlicht insgesamt das gute Arbeitsklima und die Identifizierung mit dem Unternehmen. Die Krankheitsquote liegt im Vorjahresvergleich etwa identisch bei 5,27 % (2022: 5,29 %). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6,76 %. Arbeitssicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter stehen weiter im Mittelpunkt. In regelmäßigen Arbeitssicherheitsausschusssitzungen wird mit Betriebsrat, Sicherheitsbeauftragten, Betriebsärztin, Geschäftsführung, Betriebsleitung und Personal ständig über die Verbesserung der Arbeitssicherheit diskutiert, und es werden gemeinsam Lösungsansätze gesucht. Die Vielfalt an Perspektiven der einzelnen Teilnehmer ermöglicht hier eine hohe Objektivität. Die Unfalltage 2023 sind im Vergleich zu 2022 identisch bei 0,02 % und liegen damit erfreulicher- weise sehr niedrig. Das Unternehmen ist keiner Tarifgemeinschaft angeschlossen. Es besteht ein Betriebsrat. G. Umweltschutz Ein innerbetriebliches Umweltmanagement gewährleistet gemeinsam mit autorisierten Fachfirmen, größtmögliche Sicherheit und Umweltverträglichkeit des Betriebes. Die Anforderungen des Gesetzgebers werden eingehalten. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der Vosschemie einen hohen Stellenwert. In diesem Jahr ist es weiterhin gelungen, die Sonderabfallentsorgung der thermischen und chemisch-physikalischen Behandlung von Abfällen vom Beseitigungsstatus zum Verwertungsstatus zu wechseln. Die zum größten Teil durchgeführte Umstellung auf energiefreundliche Beleuchtung in den Produktionshallen führt zu Energieeinsparungen. Einmal jährlich wird eine Stoffstrombilanz erstellt. Dieses beinhaltet die Analyse und Dokumentation der Abfallströme und enthält neben allgemeinen Informationen auch Angaben zur Entsorgungslogistik und zur aktuellen Kostenstruktur der jeweiligen Fraktion. In der 1K-Spachtelproduktion wurde durch ein neues Anlagenkonzept der Absaugung ein sehr viel besseres Lüftungsergebnis erzielt. Demontagen von chemischen Anlagen werden unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes § 19 durch autorisierte Firmen durchgeführt und ebenfalls von der Umweltbehörde geprüft. Der Gewässerschutz wird durch technische Maßnahmen in vollem Umfang gewährleistet. Prozesswasser kommt in der Vosschemie nicht zum Einsatz. H. Vermögenslage
I. Ertrags- und Finanzlage Die Ertragslage des Unternehmens ist weiter positiv zu bewerten. Die Finanzlage des Unternehmens bleibt stabil. Das Eigenkapital liegt nach einem Jahresüberschuss von € 2,1 Mio. bei € 34,0 Mio. Die Eigenkapitalquote liegt bei 77,2% (Vj. 71,8%).
J. Labor und Entwicklung Die Einhaltung der immer umfangreicher werdenden regulatorischen Anforderungen war eines der prägenden Themen des Jahres 2023. Entsprechend der Biozidrechts-Durchführungsverordnung wurde die jährliche Mitteilung bei der Bundesstelle für Chemikalien über auf dem Markt bereitgestellte Biozid-Produkte durchgeführt. Das Nachhalten aller benötigten Informationen, sowie die regelmäßige Prüfung und Aktualisierung der Meldungen bleiben eine organisatorische Herausforderung. Rohstoffe, die aufgrund der 18. ATP einer verschärften Kennzeichnung bedürfen (Übergangsfrist endete zum 01.12.2023), wurden substituiert. Die IT-gestützte SAP-Lösung zur Chemikalien- und Umweltgesetzgebung, sowie dem Arbeitsschutz, wurde aktualisiert. Seit August 2020 gilt im Rahmen der REACH-Verordnung (Anhang XVII) eine Beschränkungsregelung für Produkte, die Diisocyanate enthalten. Der Umgang mit Diisocyanaten ohne die Durchführung der in der Verordnung geforderten Schulungen ist seit dem 24.08.2023 nicht mehr erlaubt. Entscheidungen in der EU bezüglich der Nachhaltigkeit und des Übergangs zur Kreislaufwirtschaft (Green Deal), sowie zur Klimaneutralität im Jahr 2050, stellen die Weichen für einen grundlegenden Wandel in der europäischen chemischen Industrie. Die Umstellung ganzer Produktportfolios zur Erfüllung dieser neuen Anforderungen, könnten die Entwicklungsarbeit der kommenden Jahre prägen. Die Substitution von Rohstoffen war auch im Jahr 2023 eine zentrale Aufgabe in der Entwicklung. Dies wurde sowohl durch die Bereinigung der Portfolios von etablierten Lieferanten bedingt als auch durch Neueinstufungen von Rohstoffen durch die zunehmend umfassendere EU-REACH Chemikaliengesetzgebung. Zudem führten gestiegene Energiekosten zu hohen Preisschwan- kungen und geringer Verfügbarkeit im Rohstoffmarkt. Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit lagen 2023 in folgenden Bereichen: • Formulierung neuer Produkte aus dem Bereich kalthärtende Kunststoffe, insbesondere Polyester-Spachtelmassen, Polyesterharze und Polyesterschäume, sowie neuer dispersionsbasierter Spachtelmassen mit niedriger Dichte, • Substitution gefährlicher Bestandteile zur Risikominderung, • Formulierungsanpassung an die Verfügbarkeit von Rohstoffen, • Umsetzung von Kundenanforderungen durch Anpassung und Neuentwicklung. Ausgewählte Beispiele: Entwicklung und Markteinführung von dispersionsbasierten Leicht-Spachtelmassen zur Erweiterung des etablierten Produktportfolios, Entwicklung eines Klebeharzes mit niedriger Dichte für industrielle Anwendungen, Entwicklung neuer 2K-Polyesterspachtelmassen, sowie Klebe- und Beschichtungsmassen für Spezialanwendungen und nach Kundenanforderungen. Einzelne Entwicklungsprojekte wurden auch in Kooperation mit anderen Unternehmen fortgeführt. Die u.a. für die Entwicklung erforderlichen Geräte und Einrichtungen bleiben uns weiterhin erhalten. Weitere Anpassungen der IT-Infrastruktur befinden sich auf dem Stand des Projektbeginns und werden voraussichtlich im Verlauf des nächsten Jahres umgesetzt. Der Personalstand im Bereich Entwicklung lag 2023 bei insgesamt neun, zeitweise zehn Mitarbeitern. Von Dritten oder von staatlichen Stellen haben wir in 2023 keine Zuwendungen für Entwicklungsarbeiten erhalten. Lizenzeinnahmen aus Eigenentwicklungen wurden in 2023 nicht erzielt. K. Niederlassungen Die Vosschemie GmbH unterhält Niederlassungen in Kolbermoor, Oschatz und Ratingen. Die Spezialisierung der gewachsenen Niederlassungsstruktur als Außenlager der Geschäftsbereiche hat sich in den letzten Jahren bewährt und wurde unverändert fortgeführt. L. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung / Ausblick auf das Jahr 2024 Risiken im internationalen Vertrieb zeichnen sich durch lokale nationale Produzenten ab, die keine Erhöhungen der Energiepreise und weitere Restriktionen haben, die sich auf ihre Herstellpreise auswirken. Länder wie China machen durch ihre Deflation teilweise Preissenkungen. Deutschland steht im internationalen Vergleich negativ dar und die politischen Auswirkungen auf die Wirtschaft werden nur belächelt. Unsere erhöhten Herstellpreise können im schlechtesten Falle zu Kundenverlust speziell im Exportbereich führen, die nationalen Hersteller dieser Regionen bieten zwar nicht die Qualität, aber die Preisschere zur deutschen Produktion ist sehr stark. Innerhalb Europas verzeichnen wir in den ersten vier Monaten eine verstärkte Nachfrage unserer Produkte, sodass dadurch ein Ausgleich stattfindet und wir positiv in das Jahr 2024 gestartet sind. Auf diesem Niveau werden wir erfolgreich das Jahr 2024 darstellen können, wenn nicht außergewöhnliche Einschränkungen durch Krieg oder Handelsembargos hier negativen Einfluss auf unseren Einkauf oder/und Absatzgebiete haben. Als Chance hat sich weiterhin erwiesen, dass die hohe Kapitalisierung der Vosschemie genau die richtige Sicherheit gebracht hat, um in einem schwierigen Umfeld zu bestehen. Die Pflege der Kundenkontakte vor Ort durch verstärkte Reisetätigkeit sehen wir als Mittel zu erfolgreichem Ausbau der Sortimente unserer Vertriebspartner an.
Uetersen, den 18. März 2024 Dieter Voss, Geschäftsführer Klaus Voss, Geschäftsführer Hans-Joachim Rohde, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang gemäß §§ 284 - 288 HGBVosschemie GmbH, UetersenA. Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 I. Gliederung Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2023 erfolgt nach den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der jeweils betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Als Herstellungskosten werden hier allein Einzelkosten angesetzt, weil es keine selbsterstellten Anlagen gibt. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um Abschreibungen auf den etwaigen niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten sind die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen worden. Fertigungsgemeinkosten enthalten auch Verwaltungskosten sowie Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Verbrauchsfolgeverfahren werden nicht verwendet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, wobei für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet wurde. Rückstellungen sind nach den Grundsätzen der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung gebildet worden. Pensionsrückstellungen sind entsprechend dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt: Sie wurden nach der "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % (im Vorjahr 1,78%) unter den biometrischen Annahmen nach Richttafel Heubeck 2018 G ermittelt. Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB der Ansammlung über 15 Jahre ist seinerzeit kein Gebrauch gemacht worden. Der Ausweis der Aufzinsung wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Währungsumrechnung Fremdwährungsgeschäfte wurden mit dem Kurs am Tage der Erfassung des Geschäftsvorfalls gebucht. Differenzen aus Wechselkursänderungen bis zur Bezahlung sind als Kursdifferenzen in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen enthalten. Die Bewertung von Fremdwährungsbeständen (Forderungen und Verbindlichkeiten) am Stichtag erfolgte grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2023. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Aktiva 1. Anlagevermögen 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Ausweis betrifft im wesentlichen zugekaufte Lizenzen, Rezepturen und Kundenstämme. 1.2. Sachanlagen Es wird insoweit auf die Angaben im Anlagespiegel dieses Anhanges verwiesen. 1.3. Finanzanlagen Angaben zu verbundenen Unternehmen Auf die Kapitalrücklage der Vosschemie Asia GmbH, Uetersen, wurden von Vosschemie und dem Mitgesellschafter weitere € 4.000,00 eingezahlt. Diese Gesellschaft ist in 2014 zusammen mit einem Partner mit der Aufgabe gegründet worden, eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft in der Volksrepublik China zu halten. Diese Vertriebsgesellschaft ist seit 2015 im aktiven Geschäft und erzielt nach Anlaufverlusten unterdessen Gewinne. Für 2022 ist in 2024 von dort erstmals eine Dividende gezahlt worden. Die Carsystem Süd - Rohde GmbH hat 29,85 % ihrer Gesellschaftsanteile selbst erworben. Dadurch hat Vosschemie hier nun einen Anteil von effektiv 57,69 %. Damit ist die Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen geworden. Angaben zu Unternehmen, an denen Beteiligungsbesitz besteht Hier gibt es keine Veränderungen. Angaben gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB § 291 Abs. 2 Nr. 4a HGB: Klaus-Wilhelm Voss Verwaltungs GmbH, Uetersen, gleichzeitig Unternehmen gemäß § 285 Nr. 14 und 14a HGB. § 291 Abs. 2 Nr. 4b HGB: Die Befreiungsgründe liegen vor. § 291 Abs. 2 Nr. 4c HGB: Es werden ausschließlich Bewertungsmethoden deutschen Rechts angewendet. 2. Umlaufvermögen 2.1. Vorräte Die Vorratsbestände haben bei gestiegenem Umsatz abgenommen. 2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Passiva 3. Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 5.000.000,00. 4. Rückstellungen 4.1. Pensionsrückstellungen Es werden Pensionsrückstellungen von T€ 355 ausgewiesen, die den versicherungsmathematischen Werten des eingeholten Gutachtens nach dem PUC-Verfahren entsprechen. In 2023 beträgt der Saldo aus Verbrauch, Auflösung und Zinseffekt € -7.447,00. In diesem Betrag sind Verbrauch mit € 13.815,00, Auflösung mit € 0,00 und Aufzinsung mit € 6.368,00 enthalten. Saldierungspflichtiges Planvermögen gab es zum Stichtag nicht. Der verwendete 10-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt 1,82 %. Für den 7-Jahres Durchschnittszinssatz hätten sich 1,74 % ergeben. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 3.681,00. 4.2. Sonstige Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind - abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten - nicht durch von der Vosschemie GmbH gestellte Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten gesichert. Zur Sicherung der "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" bestehen keine Grundschuldeintragungen zugunsten von Kreditinstituten. Auf die Ausführungen zu den Eventualverbindlichkeiten wird verwiesen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
6. Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz Von den Vermögens- und Schuldposten fallen als Ganzes oder in Teilen auch unter andere Bilanzpositionen: Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Vermögensgegenstände
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen * gegen Gesellschafter betragen insgesamt € 2.358.940,91 (€ 2.543.474,76). Die Forderungen gegen Geschäftsführer betragen insgesamt € 0,00 (€ 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 0,00 (€ 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern betragen € 0,00 (€ 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen € 307.811,26 (€ 267.489,57). *) Davon unverzinslich (u. a. Umsatzsteuerverrechnung aus Organschaft) € 117.787,82 (€ 33.437,48). Im Übrigen wurden diese Forderungen mit 2,6 % verzinst. V. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:
2. Bestandsveränderung und Wareneinsatz Keine Anmerkungen. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung In diesem Posten sind Aufwendungen für Altersversorgung von € 17.920,53 (2022: € 0,00) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In 2023 ergibt sich eine Ertragsteuerbelastung von € 691.939,92, die mit € 691.278,18 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrifft. Von der Möglichkeit, aktive latente Steuern zu aktivieren, ist kein Gebrauch gemacht worden. Es bestand keine Verpflichtung, latente Steuern zu passivieren. VI. Haftungsverhältnisse Haftung aus Gesamtschuldverhältnissen Mit den finanzierenden Banken sind Vereinbarungen in der Weise getroffen worden, dass die Banken sämtliche Sicherheiten freigegeben haben und Vosschemie und Grundstücksverwaltung Klaus-Wilhelm Voss GmbH & Co. KG für die Verbindlichkeiten des jeweils anderen gesamtschuldnerisch einstehen. Die Bankverbindlichkeiten der Grundstücksverwaltung Klaus-Wilhelm Voss GmbH & Co. KG betrugen am Stichtag € 2.328.560,00. Zugunsten der Carsystem Farberlin GmbH wurde eine Patronatserklärung abgegeben. Farberlin hatte am Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber Dritten von € 520.403,97 (im Vorjahr € 344.798,59). Zugunsten der Spheretex GmbH wurde gegenüber der Commerzbank AG eine Bürgschaft über T€ 400 abgegeben. Nach Abzug der Guthaben von den Verbindlichkeiten gegenüber der Commerzbank gab es am Stichtag einen Überhang der Guthaben. Insgesamt belaufen sich somit am Bilanzstichtag die Eventualverbindlichkeiten, die alle gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, auf € 2.848.963,97 (im Vorjahr € 3.057.925,09). VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Fuhrpark wird auf der Grundlage von Leasingfinanzierung in Verbindung mit einem professionellen Flottenmanagement betrieben. Die jährlichen Leasingaufwendungen betragen € 369.893,26 (im Vorjahr € 329.076,56). Die von der Vosschemie GmbH genutzten Betriebsgrundstücke sind mit einer Ausnahme (Lager Elmshorn) von der Grundstücksverwaltung Klaus-Wilhelm Voss GmbH & Co. KG angemietet. Die Jahresmiete beträgt € 949.310,88 (im Vorjahr € 949.310,88). B. Ergänzende Angaben I. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2023: • Dieter Voss, Kaufmann, Heidgraben, einzelvertretungsberechtigt, • Klaus Voss, Kaufmann, Sylt OT Tinnum, einzelvertretungsberechtigt, • Hans-Joachim Rohde, Kaufmann, Schenefeld. Die Vosschemie GmbH gewährte den Geschäftsführern in 2023 Gesamtbezüge von T€ 639 (Vj T€ 583). II. Handelsregister • Firma: Vosschemie GmbH, • Sitz: Uetersen, • Eintragung: Amtsgericht Pinneberg HRB 265 EL. III. Außergewöhnliche Vorgänge Außergewöhnliche Vorgänge waren in 2023 nicht zu verzeichnen. IV. Honorare des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers betrugen in 2023 für:
V. Arbeitnehmer Zusammensetzung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl gem. § 267 HGB:
VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt eine Gewinnausschüttung von T€ 800 vor. Aufstellung der Beteiligungen zum 31. Dezember 2023
*) Hier liegt lediglich ein Vorjahresabschluss vor.
Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr betragen € 1.375.881,03, davon außerplanmäßig € 0,00.
Uetersen, den 18. März 2024 Dieter Voss, Geschäftsführer Klaus Voss, Geschäftsführer Hans-Joachim Rohde, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileDieter Voss, Geschäftsführer Klaus Voss, Geschäftsführer Hans-Joachim Rohde, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Vosschemie GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses Wir haben den Jahresabschluss der Vosschemie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vosschemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Angaben können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Elmshorn, den 17. April 2024 gsp
GmbH
gez. G. Garbrecht, Wirtschaftsprüfer gez. F.J. Sahm, Wirtschaftsprüfer |
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