Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 15626
Vorher
Blitz F11-drei-fünf GmbHHNG Global GmbH
Eingetragen
19.4.2011
Branche
Herstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasGroßhandel mit FlachglasHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, die Produktion, der Handel und der Vertrieb von Glas und Glasbehältern jeder Art, einschließlich der Errichtung, des Erwerbs, des Haltens und des Betriebs von Glasproduktionsstätten sowie die Entwicklung, die Herstellung und, gegebenenfalls, der Verkauf von Anlagen und Geräten, die der Herstellung von Glas dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BA Glass B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BA Glass B.V.
Netherlands
13.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BA Glass Germany GmbH

Gardelegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

DAS UNTERNEHMEN

BA Glass Germany GmbH gehört zu 100 % der BA Glass BV, Niederlande.

Das Unternehmen ist Teil der deutschen Glasindustrie, Mitglied im Bundesverband Glas, und stellt Behältergläser her, welche statistisch zur Gruppe der Hohlgläser gehören.

Die Behälterglasindustrie stellt Glasverpackungen aller Art für die Getränke- und Ernährungsindustrie, für Arzneimittelhersteller und für die Kosmetikbranche her.

Die BA Glass Germany GmbH produziert überwiegend für den deutschen und europäischen Markt.

1. WIRTSCHAFTSBERICHT

1.1 Wirtschaftliche Gesamt- und Branchenentwicklung

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,4 % gefallen, womit sich der seit Sommer zu beobachtende rückläufige Trend weiter fortsetzte. Die Herstellung in der Industrie verringerte sich im Oktober um 0,5 % und im Baugewerbe um 2,2 %. Der Bereich Energie hingegen meldete zuletzt ein kräftiges Plus von 7,1 %, nach Abnahmen in den beiden Monaten zuvor.

Die Inflationsrate belief sich im November auf 3,2 %. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Nahrungsmittel verteuerten sich im November gegenüber dem Vorjahresmonat erneut überproportional (+5,5 %), allerdings ließ der Preisauftrieb hier weiter nach (Okt. +6,1 %). Zum zweiten Mal seit Januar 2021 ist ein Rückgang der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat zu konstatieren (-4,5 %).

Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW Konjunkturerwartungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt. Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch.

Der Gesamtumsatz der Glasindustrie in Deutschland stieg laut Branchenverband in dem ersten Halbjahr 2023 um 24 % im Vergleich zu dem Vorjahr und beträgt EUR 1.653 Mio. Sowohl Auslands- als auch Inlandsumsätze zeigen eine Umsatzsteigerung, wobei der Auslandsumsatz um 31 % und der Inlandsumsatz um 20 % im Vergleich zur Vorperiode gestiegen ist. Ab dem dritten Quartal ging die Nachfrage deutlich zurück.

1.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im Jahr 2023 setzte das Unternehmen seinen Weg der Diversifizierung auf dem deutschen Markt fort und erhöhte seinen Absatz bei alkoholfreien Getränken, Wein und Spirituosen. Mehr als 60 % der Produktion wurden auf dem deutschen Markt abgesetzt, die restliche Produktion wurde im Wesentlichen an die wichtigsten Exportmärkte Frankreich, Benelux und Großbritannien geliefert.

Nach zwei Jahren mit aufgrund der Energiekrise niedrigen Margen gelang es dem Unternehmen 2023 mit der entsprechenden Anpassung der Verkaufspreise, die Margen wieder zu verbessern. Ausgehend von Verkaufspreisen, die 2022 erhebliche Kostensteigerungen kompensieren sollten, begannen die Kosten im ersten Quartal 2023 zu sinken, was das Unternehmen dazu veranlasste, auch die Verkaufspreise im Laufe des Jahres zu senken.

Der erzielte Jahresumsatz beträgt EUR 64,49 Mio. und liegt damit auf gleichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum (EUR 65,14 Mio.). Damit wurde die Prognose des Vorjahres, welche von stark steigenden Umsatzerlösen ausging verfehlt. Ursache war im Wesentlichen ein deutlicher Nachfragerückgang ab dem dritten Quartal 2023. Ein deutlich verbessertes Gross Margin (+EUR 16,62 Mio.) sowie stark positiv gestiegenes EBIT (+EUR 15,86 Mio.) sowie Jahresergebnis (+EUR 11.351 Mio.) konnten wie prognostiziert erreicht werden.

1.3 Geschäftsergebnisse

Die Produktionskapazität verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3 %. Der Produktionsrückgang steht im Zusammenhang mit der vorübergehenden Schließung einer der Produktionslinien im Dezember, was mit dem geplanten Abbau der Lagerbestände im Zusammenhang stand. Waren die Absätze im ersten halben Jahr auf hohem Niveau, kam es im zweiten Halbjahr zu einem Rückgang der Nachfrage.

Die bestehenden Zertifikate für die ISO 9001, ISO 50001 und ISO 22000 wurden in einem Re-Audit erfolgreich verteidigt.

1.4 Ertragslage

Für die zu betrachtende Berichtsperiode hat das Unternehmen ein sehr zufriedenstellendes Betriebsergebnis erreicht.

Die Gross Margin (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 103 % von EUR 16,12 Mio. auf EUR 32,74 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf gesunkene Materialaufwendungen zurückzuführen, die sich um EUR 12,72 Mio. verringerten und weiterhin margenstarken Verkaufspreisen, welche erst im Laufe des Jahres sanken. Dabei gingen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 25 % von EUR 37,38 Mio. auf EUR 28,18 Mio. und die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 33 % von EUR 10,70 Mio. auf EUR 7,17 Mio. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Energiekosten zurückzuführen.

Mit den zuvor genannten Produktions- und Vertriebstätigkeiten wurde im Berichtszeitraum ein EBIT in Höhe von EUR 18,63 Mio. (Vorjahr: EUR 2,77 Mio.) erreicht und liegt damit in unseren Erwartungen. Dieses Ergebnis ist vor allem auf die gesunkenen Energiekosten, welche einen Hauptbestandteil der Produktionskosten ausmachen, bei gleichem Umsatzniveau wie im Vorjahr, zurückzuführen.

1.5 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme in Höhe von EUR 44,74 Mio. ist nahezu unverändert zum Vorjahr.

Das Anlagevermögenvolumen ist ähnlich wie in der Vorperiode und beträgt zum Stichtag EUR 17,14 Mio. (Vorjahr: EUR 17,11 Mio.) und bildet wie im Vorjahr 38 % der Bilanzsumme ab.

Im Vergleich mit dem Vorjahr ist das Umlaufvermögen um EUR 0,19 Mio. gesunken und beträgt EUR 27,29 Mio. (Vorjahr: EUR 27,49 Mio.). Dabei stand einem Rückgang der liquiden Mittel in Höhe von EUR 5,53 Mio. und geringeren Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1,76 Mio. gestiegene Vorräte von EUR 6,07 Mio. und höhere Sonstige Vermögensgegenstände von EUR 1,0 Mio. gegenüber.

Die aktiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen Abwertungen auf Vorräte und betragen zum Bilanzstichtag EUR 0,26 Mio. (Vorjahr: EUR 0,07 Mio.).

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 13,00 Mio., wovon insgesamt EUR 11,00 Mio. eingezahlt sind. Die Eigenkapitalquote beträgt 63,6 % (Vorjahr: 34,3 %).

Die Rückstellungen betragen EUR 4,16 Mio. und liegen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Steuerrückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer sind im Vergleich zur Vorperiode um EUR 1,74 Mio. auf EUR 2,17 Mio. gestiegen (Vorjahr: EUR 0,43 Mio.), dagegen sind die sonstigen Rückstellungen um 47 % auf EUR 1,99 Mio. gesunken, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Rückstellungen für die ausstehende Rechnungen zurückzuführen ist.

Die Höhe der Verbindlichkeiten beträgt am Jahresende EUR 12,12 Mio. und ist um 52 % niedriger als in der Vorperiode (Vorjahr: EUR 25,21 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind deutlich gesunken und betragen zum Stichtag EUR 4,10 Mio. (Vorjahr: EUR 18,70 Mio.). Sie beinhalten EUR 3,75 Mio. aus Krediten (Vorjahr: EUR 11,25 Mio.) sowie aus Reverse Factoring in Höhe von EUR 0,35 Mio. (Vorjahr: EUR 7,45 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 53 % gestiegen und betragen EUR 4,56 Mio. (Vorjahr: EUR 2,97 Mio.) Dagegen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 13 % auf EUR 2,56 Mio. gesunken (Vorjahr: EUR 3,05 Mio.).

1.6 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren gehören für die Gesellschaft sowohl die Umsatzerlöse und der erzielte Jahresüberschuss einer jeden Periode, als auch die Gross Margin und das EBIT, die in Punkt 1.4 beschrieben wurden.

Darüber hinaus gibt es wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren, welche vorrangig in der Bewertung der Produktions-, Qualitäts-, Personal-, Logistik-, Einkaufs- und Vertriebsprozesse liegen und permanent überwacht werden. Auch Lieferanten-, Kunden- und Mitarbeiterbefragungen seien hier genannt. Ein anderes sehr stark genutztes Tool ist das KPI- und Benchmark-System in der BA-Unternehmensgruppe, welches monatlich durch das Management Controlling ausgereicht und in den Monatsmeetings mit dem Gesellschafter und Executive Board besprochen und diskutiert wird.

1.7 Umweltschutz

Das Unternehmen verfügt über eine integrierte Zulassung, die bestätigt, dass das Unternehmen die Anforderungen der Glasindustrie durch den Einsatz umweltverträglicher Technologien, Sicherstellung eines effektiven Material- und Rohstoffmanagements, Gewährleistung eines effektiven Energiemanagements und des sicheren Umgangs mit gefährlichen Stoffen erfüllt. Die integrierte Genehmigung umfasst Emission von Staub und Gasen in die Luft, Produktion, Verwertung und Zwischenlagerung von gefährlichen Abfällen und Geräuschemission an die Umgebung. Die von der Gesellschaft betriebenen Anlagen sind in das europäische System zur Überwachung und zum Handel von CO 2 -Emissionen eingebunden. Glas wird fast ausschließlich aus natürlichen - meist einheimischen - Rohstoffen hergestellt und kann zu 100 % recycelt werden. Es schützt damit Umwelt, Klima und Gesundheit. Glasverpackungen gehören zu den nachhaltigsten Verpackungen auf dem Markt.

Ein 2012 eingeführtes und nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem sowie die Optimierung der Rohstoffzusammensetzung und die Reduzierung des Energieverbrauchs unterstützen nicht nur den positiven Effekt der Kostensenkung, sondern auch eine Reduzierung schädlicher Umwelteinflüsse wie CO 2 , SOx und NOx.

Das Monitoringkonzept zur Ermittlung der CO 2 -Emissionen wurde ohne Beanstandungen zertifiziert. Der Beschluss über die vorläufige Zuteilung von CO 2 -Emissionszertifikaten für 2021 bis 2025 wurde genehmigt.

2. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

2.1 Prognosebericht

Trotz der großen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, weiteren geopolitischen Krisen und der Entwicklung der makroökonomischen Lage, insbesondere der Produktionskosten und der Inflationsrate, möchte das Unternehmen seine Entwicklung fortsetzen. Ziel der BA Glass Germany GmbH ist, den Umsatz in der Region weiter zu steigern, hauptsächlich durch lokale Marken. Die Entwicklung von Leichtbaumodellen hat weiterhin Priorität, wobei der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit liegt.

Das Vertriebsteam der BA-Unternehmensgruppe wurde 2023 sowohl im Front- als auch im Backoffice verstärkt, da die Verbesserung des Kundenservice weiterhin eine hohe Priorität für die BA Glass Germany GmbH hat.

Die Planung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf dem aktuellen Erkenntnisstand hinsichtlich der voraussichtlichen Entwicklung der Markt- und Bezugspreise sowie der vorhandenen Kapazitäten konservativ konzipiert.

Das Jahr 2024 begann mit dem gleich niedrigen Nachfrageszenario wie es in der zweiten Vorjahreshälfte endete, was das Unternehmen veranlasst hat, die Teile der Produktionslinien zu stoppen, um übermäßige Lagerbestände zu vermeiden. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage Mitte des Jahres anziehen wird und wir bis zum Jahresende die volle Produktion erreichen können.

Trotz der Berücksichtigung von Neukundengewinnungen erwarten wir leicht geringere Umsatzerlöse, eine leicht niedrigere Bruttomarge und sowie ein deutliches positives EBIT und Jahresergebnis, welches aber leicht unterhalb des aktuellen Jahres liegt.

2.2 Risikobericht

Wirtschaftliche und rechtliche bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Alle derzeit erkennbaren Risiken sind mit kaufmännischer Vorsicht ausreichend in der Bilanz berücksichtigt. Die Ertragslage wird sich aus derzeitiger Sicht nicht bestandsgefährdend verschlechtern. Für die Gesellschaft bestehen aus derzeitiger Sicht keine unkalkulierbaren finanziellen Risiken.

Nach mehreren Jahren mit steigenden Rohstoffpreisen beobachtet das Unternehmen in den meisten Kategorien derzeit eine Stabilisierung der Einkaufspreisindizes. Die Hauptlieferanten halten seit 2023 die Preise für die Rohstoffe der Glasherstellung konstant, und selbst Soda-Produzenten im In- und Ausland vereinbaren Lieferungen für 2024 mit Rabatt im Vergleich zu 2023. Die auf Basis des Ölpreises indexierten Verpackungsmaterialien stabilisierten sich nach 7 Monaten des Rückgangs. Kartons und Paletten zeigen aufgrund der eintretenden Normalisierung der Situation auf dem Holzmarkt weiterhin einen Abwärtstrend. Auch bei den Energieträgern ist trotz periodischer Schwankungen eine Stabilisierung der globalen Märkte zu verzeichnen, wenngleich eine Rückkehr zum Niveau vor der Pandemie im nächsten Konjunkturzyklus wahrscheinlich nicht erreicht werden wird.

Die makroökonomische Lage und die weltweite Konjunkturabschwächung zeichnen ein positives Bild der Einkaufssituation des Unternehmens. Trotz steigender lokaler Arbeitskosten und eines weiteren Anstiegs der Logistikkosten ermöglicht das kommende Jahr Spielräume bei Verhandlungen welche zur Kostenkontrolle genutzt werden können.

Grundsätzlich gelten auch die nur sehr schwer einschätzbare Entwicklung der Konsumnachfrage der Verbraucher, das Substitutionsrisiko durch anderer Verpackungsmaterialien wie PET, Dose oder TETRA-PAK, die Preispolitik des Handels und die konjunkturelle Lage als wesentliche Marktrisiken.

Zur Sicherung des Unternehmens sind das frühzeitige Erkennen von potentiellen Risiken und die Risikoüberwachung Teil des Management-Systems.

2.3 Chancenbericht

Die Hauptchance für 2024 ist die Gewinnung von wichtigen Neukunden für die Glasproduktion.

Für 2024 hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, den Produktabsatz in der Region weiter zu steigern, vor allem durch lokale Marken. Die Entwicklung von Leichtbaumodellen mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit bleibt dabei ein Schwerpunkt.

Die Geschäftsführung der BA Glass Germany GmbH unternimmt vermehrte Anstrengungen, die zukünftigen Entwicklungen der für das Unternehmen wichtigen Absatz-, Energie-, CO 2 - und Rohstoffmärkte zu analysieren und die sich daraus ergebenen Chancen als auch Risiken zu managen.

3. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Zielstellung der Forschung und Entwicklung ist die weitere Verbesserung der Fertigungstechnologie im Rahmen von Prozessabläufen innerhalb des Produktionsprozesses, eine effizientere Ressourcennutzung und auch eine optimale Entwicklung von kundenspezifischen Glasformen.

Produktinnovationen im Bereich Behälterglasindustrie orientieren sich auch an einer weiteren Entwicklung von leichterem, dünnwandigerem Glas mit dem Ziel, die Eigenschaften heutiger Glasstärke beizubehalten. Darüber hinaus benötigt leichteres Behälterglas in der Produktion weniger Energie und Rohstoffe, ist günstiger zu transportieren und hat eine höhere Akzeptanz beim Endverbraucher.

 

Gardelegen, 8. Februar 2024

Tiago Moreira da Silva

Reinaldo Jose Saraiva Cruz de Valadares Coelho

Luis Manuel Pinheiro Mendes

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.140.537,17 1.140.537,17
2. Gebäude und Außenanlagen 7.078.011,80 7.696.389,72
3. Technische Anlagen und Maschinen 5.958.211,79 7.255.095,93
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.557.965,88 986.643,32
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.408.881,73 32.648,00
17.143.608,37 17.111.314,14
17.143.608,37 17.111.314,14
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.147.962,28 678.790,15
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.195.008,79 5.595.823,36
12.342.971,07 6.274.613,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.599,35 23.140,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.285.573,86 9.047.262,85
- davon aus Lieferungen und Leistungen: € 7.285.573,86 (Vorjahr: € 9.047.262,85) -
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.603.407,16 600.967,40
8.943.580,37 9.671.370,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.006.457,81 11.539.398,70
- 27.293.009,25 27.485.382,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.846,21 44.874,69
D. Aktive latente Steuern 262.695,46 73.524,41
44.741.159,29 44.715.096,03

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.000.000,00 13.000.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -2.000.000,00 -2.000.000,00
Eingefordertes Kapital 11.000.000,00 11.000.000,00
II. Gewinnvortrag 4.345.364,97 2.577.647,21
III. Jahresüberschuss 13.118.875,22 1.767.717,76
28.464.240,19 15.345.364,97
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.168.958,90 424.514,10
2. Sonstige Rückstellungen 1.992.862,84 3.738.594,65
4.161.821,74 4.163.108,75
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.101.193,45 18.703.844,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.669.540,43 3.051.514,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.562.302,42 2.976.895,34
- davon aus Lieferungen und Leistungen: € 4.562.302,42 (Vorjahr: € 2.976.895,34) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 782.061,06 474.368,74
- davon aus Steuern: € 65.998,59 (Vorjahr: € 248.763,77) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: € 333,21)
12.115.097,36 25.206.622,31
44.741.159,29 44.715.096,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2022
1. Umsatzerlöse 64.486.346,62 65.143.460,85
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen 3.600.717,43 -950.528,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 252.124,76 179.627,78
- davon aus Währungsumrechnung: € 148.628,34 (Vorjahr: € 99.956,86) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -28.183.262,79 -37.376.185,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.168.665,22 -35.351.928,01 -10.696.484,35
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.440.826,79 -5.891.864,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.205.306,39 -7.646.133,18 -1.020.184,81
- davon für Altersversorgung: € 6.250,58 (Vorjahr: € 4.293,76) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.924.436,77 -3.233.455,93
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.789.639,05 -3.385.103,36
- davon aus Währungsumrechnung: € 54.288,24 (Vorjahr: € 153.955,21) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -312.926,15 -215.675,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.153.100,97 -742.196,63
- davon latenter Steuerertrag/-aufwand: € 189.171,05 (Vorjahr: € -300.693,23) -
10. Ergebnis nach Steuern 13.161.024,68 1.811.409,06
11. Sonstige Steuern -42.149,46 -43.691,30
12. Jahresüberschuss 13.118.875,22 1.767.717,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 bis 256a HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 288 HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei der Bilanzierung wird gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma BA Glass Germany GmbH mit Sitz in Gardelegen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 15626 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben haben, zu berücksichtigen waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Bei den Fertigerzeugnissen wird das Prinzip der verlustfreien Bewertung beachtet.

Erworbene CO 2 -Zertifikate werden mit den Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertsprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber denselben verbundenen Unternehmen werden im Jahresabschluss saldiert ausgewiesen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet worden.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sowie erkennbaren Risiken und sind mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 HGB passiviert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.

Der Berechnung wurde ein kombinierter Ertragsteuersatz von 28,43 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus einer abweichenden Bewertung der Fertigwaren. Die Gesellschaft hat von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern (§ 274 Abs. 1 S. 2 und 4 HGB) Gebrauch gemacht.

Die Währungsumrechnung von auf fremde Währung lautenden Vorgängen erfolgt unter Beachtung der in § 256a HGB enthaltenen gesetzlichen Vorschriften.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie auch im Vorjahr, sämtlich kurzfristig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vollumfänglich den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Körperschaftsteuerüberzahlungen in Höhe von TEUR 914 und Erstattungsansprüche Strom- und Energiesteuer in Höhe von TEUR 621 (Vorjahr: TEUR 585) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt auf Versicherungen (TEUR 42; Vorjahr: TEUR 39).

Eigenkapital

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Februar 2012 wurde die Erhöhung des Stammkapitals um TEUR 5.000 auf TEUR 13.000 beschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 30. März 2012. Zum Bilanzstichtag ist das Kapital in Höhe von TEUR 11.000 eingezahlt, TEUR 2.000 wurden als ausstehende Einlage bilanziert, welche zum Bilanzstichtag nicht eingefordert wurden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 1.043; Vorjahr: TEUR 2.848), und personalbezogene Rückstellungen (TEUR 297 Vorjahr: TEUR 353).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):

Verbindlichkeiten Gesamt Restlaufzeit unter 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit über 5 Jahre durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
Betrag Art und Form der Sicherheit
EUR EUR EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 4.101.193,45 4.101.193,45 0,00 0,00 0,00
(18.703.844,16) (14.953.844,16) (3.750.000,00) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 2.669.540,43 2.669.540,43 0,00 0,00 0,00 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.
(3.051.514,07) (3.051.514,07) (0,00) (0,00) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 4.562.302,42 4.562.302,42 0,00 0,00 0,00
(2.976.895,34) (2.976.895,34) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 782.061,06 782.061,06 0,00 0,00 0,00 Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.
(474.368,74) (424.256,74) (50.112,00) (0,00) (0,00)
Summe 12.115.097,36 12.115.097,36 0,00 0,00 0,00
(25.206.622,31) (21.406.510,31) (3.800.112,00) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 4.562 (Vorjahr: TEUR 2.977) den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach geografischen Märkten wie folgt:

Deutschland: TEUR 39.443
EU Länder: TEUR 20.813
Sonstige Länder: TEUR 4.230

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 5.341 (Vorjahr: TEUR 424) sowie TEUR 1 für Vorjahre. Weiterhin entfallen TEUR 189 (Vorjahr: TEUR -301) auf latente Steuererträge.

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Frau Sandra Maria Soares Santos, Maia (Portugal), CEO, Group BA Glass Portugal SA (bis 23. August 2023)

Herr Reinaldo José Saraiva Cruz de Valadares Coelho, León (Spanien), CIDO (Chief Innovation + Development Offices) BA Glass Portugal SA

Herr Luis Manuel Pinheiro Mendes; Gemeinde Matosinhos (Portugal), CFO Group BA Glass Portugal SA

Herr Tiago Miranda Moreira da Silva, Porto (Portugal), Divisional MD für Zentraleuropa (Group)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 49).

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Mitarbeiter 107
Kaufmännische Angestellte 34
141

Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

Für das Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer folgendes Honorar berechnet:

Abschlussprüfungsleistung TEUR 22
Sonstige Beratungsleistungen TEUR 4
Steuerberatungsleistungen TEUR 13
Gesamt TEUR 39

Ausschüttungsgesperrte Beträge

In Höhe der bilanzierten aktiven latenten Steuern von TEUR 263 (Vorjahr: TEUR 74) besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

Konzernzugehörigkeit

Die BA Glass B.V., Amsterdam, Niederlande, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger in Niederlande veröffentlicht.

Ergebnisverwendung

Der Gesellschafter schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 13.118.875,22 auf neue Rechnung ins Folgejahr vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Bedeutung des Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 weder eingetreten noch erkennbar geworden.

 

Gardelegen, 8. Februar 2024

Tiago Miranda Moreira da Silva

Reinaldo Jose Saraiva Cruz de Valadares Coelho

Luis Manuel Pinheiro Mendes

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 666.739,94 0,00 0,00 0,00 666.739,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauter 1.140.537,17 0,00 0,00 0,00 1.140.537,17
2. Gebäude und Außenanlagen 14.547.382,81 0,00 0,00 0,00 14.547.382,81
3. Technische Anlagen und Maschinen 47.166.114,42 1.662.561,69 -960.088,83 0,00 47.868.587,28
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.106.466,19 878.024,41 0,00 0,00 6.984.490,60
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.648,00 416.144,90 960.088,83 0,00 1.408.881,73
68.993.148,59 2.956.731,00 0,00 0,00 71.949.879,59
Summe Anlagevermögen 69.659.888,53 2.956.731,00 0,00 0,00 72.616.619,53
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 666.739,94 0,00 0,00 666.739,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauter 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Gebäude und Außenanlagen 6.850.993,09 618.377,92 0,00 7.469.371,01
3. Technische Anlagen und Maschinen 39.911.018,49 1.999.357,00 0,00 41.910.375,49
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.119.822,87 306.701,85 0,00 5.426.524,72
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
51.881.834,45 2.924.436,77 0,00 54.806.271,22
Summe Anlagevermögen 52.548.574,39 2.924.436,77 0,00 55.473.011,16
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauter 1.140.537,17 1.140.537,17
2. Gebäude und Außenanlagen 7.078.011,80 7.696.389,72
3. Technische Anlagen und Maschinen 5.958.211,79 7.255.095,93
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.557.965,88 986.643,32
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.408.881,73 32.648,00
17.143.608,37 17.111.314,14
Summe Anlagevermögen 17.143.608,37 17.111.314,14

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie dem Lagebericht der BA Glass Germany GmbH, Gardelegen, den folgenden

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BA Glass Germany GmbH, Gardelegen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BA Glass Germany GmbH, Gardelegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BA Glass Germany GmbH, Gardelegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. Februar 2024

Roser GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Scheinpflug, Wirtschaftsprüfer

Bischoff, Wirtschaftsprüferin

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