hawo - Gerätebau GmbH & Co. Maschinenbau KG
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Ehrhardt seit 3.5.2006 | Prokura |
Helga Wolf seit 3.5.2006 | Prokura |
Christian Wolf seit 3.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hawo GmbHObrigheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Bilanz zum 30. Juni 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang zum 30. Juni 20241. Allgemeine Angaben und Erläuterungen 1.1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der hawo GmbH zum 30.06.2024 wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1.2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Alle übrigen Gegenstände des Anlagevermögens, welche zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erforderlich sind, werden auf Grund eines Pachtvertrages von der hawo Gerätebau GmbH & Co. Maschinenbau KG, Obrigheim angepachtet. Der Pachtvertrag ist auf unbegrenzte Zeit abgeschlossen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Method" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre angesetzt. Ein künftiger Rententrend war bei der Ermittlung einer der Verpflichtungen zu berücksichtigen, ein künftiger Anwartschaftstrend hingegen nicht. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkannbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Im Berichtsjahr 2023/24 wurden Aufwendungen zur Künstlersozialkasse unter den sonstigen betriebliche Aufwendungen und im Geschäftsjahr 2022/23 unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde in Höhe von T€ 4 angepasst. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben; der Abgang im Zugangsjahr wird unterstellt. 3.2. Angaben zu den Forderungen Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 3, die verbleibenden Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. 3.3. Rechnungsabgrenzungen Die ausgewiesenen Beträge betreffen insbesondere vorausbezahlte Messe- und Reisekosten sowie Versicherungsbeiträge. 3.4. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewendet.
Bei den Rückstellungen für Altervorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ -7. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist grundsätzlich gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Im vorliegenden Fall führt die Verlängerung des Betrachtungszeitraums zu keinem Ertrag, der zu einer Ausschüttungssperre führt. Weitere, aus der Bewertung der über die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens hinaus gehende Differenzen (§ 285 Nr. 28 HGB) bestehen ebenfalls nicht. Aus der Änderung der Bewertungsmethode nach den Vorgaben des IDW RH FAB 1.021 zu verpfändeten Rückdeckungsversicherungen (vgl. Aktiva D) resultiert ein Ertrag von rd. T€ 36. 3.5. Mit Vermögensgegenständen verrechnete Schulden / mit Aufwendungen verrechnete Erträge ( § 246 Abs. 2 S. 2 HGB / § 285 Nr. 25 HGB) Für die Saldierung von Schulden von Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Saldierung Vermögensgegenstände mit Schulden:
Saldierung Zinsaufwendungen und -erträge:
3.6. Angaben zu den Verbindlichkeiten
*
EV = branchenübliche Eigentumsvorbehalte 4. Sonstige Angaben 4.1. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (§ 285 Nr. 3 HGB) Zu den angabepflichtigen Geschäften zählen abgeschlossene Leasinggeschäfte, mit denen die notwendigen Investitionen ohne die entsprechende Mittelbindung durchgeführt werden können. Den vertragsgemäß fälligen Leasingaufwendungen steht die Nutzungsmöglichkeit der Leasinggüter und der Liquiditätsvorteil im Vergleich zur Anschaffung des Gegenstandes gegenüber. 4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1,0 Mio. (davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,7 Mio.) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- / Pachtverhältnissen sowie aus Leasingverträgen. 4.3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
4.4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit (§ 285 Nr. 9a HGB) Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 4.5. Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung sowie für diese Personengruppe gebildete Rückstellungen für Pensionen (§ 285 Nr. 9b HGB) Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 4.6. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. 6. Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Obrigheim, den 11. August 2025 Christian Wolf, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 30. Juni 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024I. Darstellung des Unternehmens Die hawo GmbH mit Hauptsitz in Obrigheim und einem weiteren Produktionsstandort in Mosbach ist ein innovatives, international tätiges und zugleich traditionsbewusstes Familienunternehmen des Maschinenbaus. Seit zwei Generationen entwickeln und fertigen wir technologische Lösungen auf höchstem Qualitätsniveau - mit einem klaren Fokus auf Zukunftsfähigkeit, Verantwortung und Wachstum. Mit unseren sechs strategischen Geschäftsbereichen - healthcare, life science, praxis, industry, textil und organix - positionieren wir uns erfolgreich in anspruchsvollen, dynamischen Märkten. Die hawo GmbH bietet ein breites und spezialisiertes Produktspektrum für Krankenhäuser, Arzt- und Zahnarztpraxen, die Bundeswehr, Reinigungen, Wäschereien sowie industrielle Kunden. Durch diese Diversifikation schaffen wir robuste Marktstrukturen und begegnen komplexen Herausforderungen mit hoher Anpassungsfähigkeit und technologischer Exzellenz. II. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Während das verarbeitende Gewerbe um 0,4 % geschrumpft ist, wuchs der Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen um 0,3 %. Dynamischer entwickelte sich der Sektor Information und Kommunikation mit einem Wachstum von 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Ebenfalls zulegen konnten die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+ 1,0 %) und sonstige Dienstleister (+ 1,8 %). Die privaten Konsumausgaben legten 2023 preisbereinigt um 5,5 % zu (Vorjahr: + 4,6 %), während die Staatsausgaben mit einem Anstieg von 4,2 % (Vorjahr: + 1,1 %) ebenfalls deutlich ausgeweitet wurden. Der Außenhandel war insgesamt rückläufig: Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 % und die Importe preisbereinigt um 3,0 %. Insgesamt kam es im Saldo deshalb zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Erwerbstätigkeit erreichte nach dem Inländerkonzept mit durchschnittlich 45,8 Millionen Menschen ein neues Hoch, was einem Zuwachs von 0,3 Millionen Personen bzw. 0,7 % gegenüber 2022 entspricht. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 zeigten sich keine wesentlichen Erholungen. Während das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 noch um 0,2 % zulegte, schrumpfte es im zweiten Quartal um 0,3 %. Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete im Juni 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat einen Auftragsrückgang von 14,0 % und knüpft damit auf die in 2024 überwiegend negativen Monate an. Die Großhandelsumsätze gingen im Juni 2023 preisbereinigt um 5,1 % zurück. Der Einzelhandel hatte einen Rückgang von 4,1 % zu verzeichnen. Angesichts geopolitischer Konflikte, gestiegener Energiepreise, anhaltender Inflation und struktureller Schwächen - wie Reformstau und übermäßige Bürokratie - befindet sich die deutsche Volkswirtschaft derzeit in einer rezessiven Phase. Umso dringlicher ist es, die Digitalisierung industrieller Prozesse und Geschäftsmodelle entschlossen voranzutreiben, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz zu sichern. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Da wir das gesamte Immobilienvermögen in Mosbach-Diedesheim und Obrigheim von unserer Gesellschafterin, der hawo Gerätebau GmbH & Co. Maschinenbau KG, angepachtet haben, verfügen wir in unserem Anlagevermögen nur über bewegliche Anlagegüter. Unser Vermögensstatus stellt sich wie folgt dar:
Die Zugänge im Anlagevermögen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 163. Diesen Zugängen standen Abschreibungen in Höhe von T€ 251 gegenüber. Unser langfristiges Vermögen hat sich somit um T€ 88 vermindert. Unser kurzfristig gebundenes Vermögen hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres deutlich um T€ 1.406 erhöht, wovon T€ 789 auf den Anstieg unserer liquiden Mittel entfallen, die größte Position im Bereich der Aktiva. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 534 auf T€ 1.534 und die Vorräte um T€ 66 auf T€ 2.180 gestiegen. Insgesamt ist die Bilanzsumme um T€ 1.318 auf T€ 8.324 angestiegen. Spiegelbildlich zur Vermögensstruktur hat sich auch die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft verändert.
Unser Eigenkapital hat sich um T€ 1.176 auf T€ 6.894 erhöht. Dementsprechend hat sich Eigenkapitalquote erhöht und beträgt nun 82,8 % (Vj. 81,6 %). Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um T€ 142 auf T€ 1.430 erhöht und entspricht einem Anteil von 17,2 % (Vj. 18,4%) unserer Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die liquiden Mittel erhöhten sich um rd. T€ 789 auf rd. T€ 3.663. Das Unternehmen konnte in 2023/2024 alle Zahlungsverpflichtungen unter der Nutzung gewährter Skonti pünktlich bedienen. Es besteht dabei keinerlei Abhängigkeit von externen Finanzierungsquellen, was auch ein zukünftiges Ziel der Geschäftsleitung der Gesellschaft bleibt. 3. Investitionen Insgesamt wurden im Geschäftsjahr rd. T€ 163 investiert. Die Investitionen entfielen insbesondere auf die Neu- und Ersatzbeschaffung von Produktionsmaschinen sowie von Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sind Investitionen in Höhe von rund T€ 300 vorgesehen. Diese konzentrieren sich insbesondere auf die Erweiterung unseres Maschinenparks um zusätzliche CMC-Systeme sowie auf Projekte zur Automatisierung, ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und dem gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, die Effizienz unserer Produktionsprozesse weiter zu steigern und zukunftsweisende Technologien strategisch in die Wertschöpfungskette zu integrieren. 4. Ertragslage und Auftragsentwicklung
Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 31 auf T€ 10.589 erhöht. Durch den Anstieg der Löhne und Gehälter wurde der leichte Anstieg des Rohertrags aufgebraucht. Das Betriebsergebnis verminderte sich somit um T€ 308 auf T€ 2.337. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Die hawo GmbH befindet sich zum Bilanzstichtag in einer stabilen und insgesamt sehr positiven wirtschaftlichen Verfassung. Sowohl die prognostizierte Gesamtleistung als auch das angestrebte Ergebnisziel wurden im Berichtsjahr übertroffen. Auf dieser soliden wirtschaftlichen Grundlage verfügt das Unternehmen über ein nachhaltiges Entwicklungspotenzial, das den strategischen Ausbau der Geschäftsbereiche und die Umsetzung zukunftsorientierter Maßnahmen langfristig unterstützt. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen unserer internen Unternehmenssteuerung ziehen wir als Leistungsparameter die Rohertragsquote, den Brutto Cash Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen), das Betriebsergebnis (EBIT) und das Rohergebnis pro Kopf (Rohergebnis durch Pro-Kopf-Zahl der Arbeitnehmer ohne Auszubildende bzw. Geschäftsführer) heran. Unsere Rohertragsquote, gemessen an der erwirtschafteten Gesamtleistung, reduzierte sich geringfügig von 67 % auf 65 %. Das Betriebsergebnis (EBIT vgl. Tz III.4) hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.647 auf T€ 2.340 vermindert. Der Brutto Cash Flow verminderte sich im Vorjahresvergleich von T€ 2.128 auf T€ 1.928. Das Rohergebnis pro Angestellter verminderte sich von T€ 145 auf T€ 136. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Der Maschinenbau zählt zu den innovationsstärksten Industriezweigen. Während insbesondere Unternehmen der Automobilwirtschaft stark von globalen Konjunkturschwankungen abhängig sind, profitieren spezialisierte Mittelständler wie die hawo GmbH von einer breiten Marktabdeckung und einem hohen Maß an Produktdiversifikation. Diese Struktur ermöglicht es uns, externe Risiken gezielt abzufedern und unsere Marktposition durch kontinuierliche Innovation zu stärken. Die hawo GmbH ist erfolgreich auf hochwertige, technologisch anspruchsvolle Lösungen im medizinischen Bereich fokussiert und bedient damit gezielt einen globalen Nischenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial. Chancen für weiteres Wachstum ergeben sich insbesondere aus der fortlaufenden Weiterentwicklung unseres Produktportfolios, der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen sowie dem Ausbau unserer Serviceleistungen in Deutschland und Europa. Zusätzlich bietet die gezielte Integration ausgewählter Handelsprodukte in unser bestehendes Angebot strategische Potenziale zur Sortimentserweiterung und Marktverbreiterung. 2. Risiken Liquiditätsrisiken können insbesondere durch verändertes Zahlungsverhalten unserer Kunden entstehen. Diesen Risiken begegnen wir mit einer vorausschauenden Liquiditätsplanung sowie durch konsequentes Forderungsmanagement. Im internationalen Geschäftsumfeld bestehen zusätzliche Risiken in Form von Zahlungsverzögerungen oder Insolvenzen. Zur Risikominimierung setzen wir auf vertraglich fixierte Vorauszahlungen, definierte Kreditlimite und ein stringentes Mahnwesen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nach wie vor von hoher Unsicherheit geprägt - insbesondere infolge geopolitischer Spannungen, wie dem Ukraine-Krieg, sowie anhaltender Inflationsdynamik. Diese Faktoren wirken sich negativ auf globale Lieferketten und Beschaffungspreise aus. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, verfolgen wir eine strategische Materialdisposition mit erhöhter Versorgungssicherheit. Preissteigerungen auf der Einkaufsseite versuchen wir - soweit marktkonform - durch gezielte Anpassung unserer Verkaufspreise zu kompensieren. V. Prognosebericht Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2024/2025 zeigt sich stabil. Dank einer anhaltend konstanten Auftragslage rechnen wir mit einer gleichbleibenden bis leicht positiven Umsatzentwicklung. Auch die Verteilung der Umsatzanteile über die einzelnen Produktbereiche hinweg zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant. Zur Sicherstellung unserer Produktionskapazitäten haben wir im gewerblichen Bereich gezielte Neueinstellungen vorgenommen. Im kaufmännischen Bereich erfolgten vorwiegend Ersatzbesetzungen für ausgeschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit bleibt in der Materialwirtschaft eine zentrale Herausforderung. Durch einen strategisch ausgerichteten Einkauf und eine enge Abstimmung mit unserer Fertigungsplanung passen wir die Beschaffung flexibel an die aktuelle Auftragslage an. Investitionen, die nicht unmittelbar betriebsnotwendig sind, werden bedarfsweise verschoben oder an unsere Liquiditätslage angepasst. Vor diesem Hintergrund rechnen wir weiterhin mit einem positiven Jahresergebnis. Bezogen auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren gehen wir von einer kontinuierlichen Entwicklung aus. Die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt allerdings von hoher Unsicherheit geprägt. Geopolitische Konflikte, volatile Kapitalmärkte, steigende Energiepreise, hohe Inflationsraten und ein restriktiveres Zinsumfeld stellen signifikante konjunkturelle Risiken dar. Zudem zeichnet sich in einigen Regionen eine zunehmende Tendenz zur wirtschaftlichen Abschottung und Förderung lokaler Wettbewerber ab. Auch strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen beeinflussen unsere Geschäftsentwicklung. So bleibt im umsatzstärksten Bereich „healthcare“ die Investitionskraft öffentlicher Einrichtungen ein kritischer Erfolgsfaktor, insbesondere angesichts wachsender Einkaufsgemeinschaften und zentralisierter Beschaffungsstrukturen. Zur Diversifizierung unserer Marktposition forcieren wir gezielt den Ausbau des Bereichs „lifescience“, der private Unternehmen der Medizinprodukteindustrie adressiert. Darüber hinaus erwarten wir durch den Geschäftsbereich „organix“ wertvolle Synergieeffekte innerhalb unseres Gesamtportfolios. Wir begegnen den genannten Herausforderungen mit einem klaren Fokus auf Kundenorientierung, Innovationskraft, Qualität und Zuverlässigkeit. Auf dieser Grundlage planen wir, unsere Marktposition weiter auszubauen, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und unsere solide Vermögenslage langfristig zu festigen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten der hawo GmbH zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bank- und Wertpapierguthaben. Die mit der Nutzung dieser Instrumente verbundenen Risiken werden durch geeignete Steuerungs- und Sicherungsmaßnahmen gezielt begrenzt. Unser Unternehmen verfügt über einen bonitätsstarken Kundenstamm mit stabilen, langfristig gewachsenen Geschäftsbeziehungen. Forderungsausfälle stellen daher die Ausnahme dar. Unsere Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Fristen fristgerecht beglichen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen eigenmittelfinanziert, wodurch externe Abhängigkeiten minimiert werden. Zur Absicherung gegen Wechselkursrisiken aus erwarteten Fremdwährungszuflüssen schließen wir bei Bedarf Devisentermingeschäfte ab. Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Positionen. Das übergeordnete Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, den Unternehmenserfolg dauerhaft vor finanziellen Risiken abzusichern. Dabei verfolgen wir eine konservative, auf langfristige Stabilität ausgerichtete Risikopolitik. Erkennbare Ausfall- oder Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten werden durch entsprechende Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Zur weiteren Risikoabsicherung setzen wir auf ein leistungsfähiges Debitorenmanagement mit klar strukturierten Prozessen für eine zügige Rechnungsstellung und konsequente Überwachung offener Posten. Zusätzlich greifen wir bei Bedarf auf aktuelle Auskünfte zur Bonität unserer Geschäftspartner zurück. Angesichts der soliden Eigenkapitalstruktur und unserer hohen Risikotragfähigkeit sind die bestehenden finanziellen Risiken als beherrschbar einzustufen. VII. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023/24 sind keine nennenswerten Ausgaben für Forschung und Entwicklung angefallen. VIII. Sozialbericht Unser Unternehmen bleibt der Philosophie treu und positioniert sich als innovatives Unternehmen mit ausgezeichneter Kundenbindung. Wir präsentieren ein hochwertiges Produktportfolio und begleitende Serviceleistungen, gestützt von einem hochmotivierten und qualifizierten Team. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir insgesamt 87 (Vorjahr: 82) Arbeitnehmer, davon 7 Auszubildende (Vorjahr: 7), 48 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 47), 31 Angestellte (Vorjahr: 27) und 1 Geschäftsführer (Vorjahr: 1). Zum Bilanzstichtag haben wir 86 (Vorjahr: 86) Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der jährlich Auszubildenden liegt in unserem Unternehmen deutlich über dem Branchenschnitt. Wir sehen dies als unseren sozialen Beitrag, um unserer unternehmerischen Verantwortung als familiengeführtes Unternehmen in der 2. Generation gerecht zu werden.
Obrigheim, den 11. August 2025 Christian Wolf, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die hawo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hawo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hawo GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
St. Leon-Rot, den 12. August 2025 HETTINGER UND PARTNER GMBH Dipl.-Betrw. Gerald Habich, Wirtschaftsprüfer i.V. Dipl.-Kfm. Martin Schaumann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26. August 2025. |
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