Autohaus Landherr GmbH
Edelstetter Straße 41, 86470 Thannhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Landherr seit 8.3.2013 | Geschäftsführer |
Andrea Landherr seit 8.3.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Landherr GmbHThannhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Autohaus Landherr GmbH, 86470 ThannhausenInhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage 2.3.2 Finanzlage 2.3.3 Vermögenslage 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.2 Chancenbericht 3.3 Risikobericht 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Wir sind seit 1963 ein Familienunternehmen mit den Marken Opel und Ford. Wir handeln vordergründig mit Jung- und Gebrauchtwagen. Des Weiteren bieten wir unseren Privat- und Geschäftskunden sämtliche Finanzdienstleistungen an. Von unserer Serviceabteilung werden alle Servicearbeiten sowie Unfallinstandsetzungen angeboten. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt aufgrund des Geschäftsmodells keine Forschung, sowie Produktentwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich deutlich eingetrübt. Der Internationale Währungsfonds traut Deutschland dieses Jahr nur noch eine Stagnation zu, 2025 dann ein überschaubares Wachstum von 0,8 Prozent. Die bisherigen Prognosen wurden damit um 0,2 beziehungsweise um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Der IWF verwies auf die anhaltende Schwäche der Industrie, Folgen der finanziellen Konsolidierung und Probleme auf dem Immobilienmarkt. Alle anderen großen Industrienationen schlagen sich derzeit besser als Deutschland. Wachstumstreiber für die Weltwirtschaft sind derweil weiterhin Indien, China und die USA. Insgesamt rechnet der IWF 2024 und 2025 mit einem globalen Wachstum von jeweils 3,2 Prozent. Das entspricht in etwa den bisherigen Erwartungen. Größtes Problem für die Weltwirtschaft, die hohe Inflation. Die Aussichten für die USA sind kurz vor der Präsidentenwahl Anfang November besser als bisher erwartet, getragen vom Konsum nach den jüngsten Reallohnsteigerungen. Die Eurozone wird dagegen schlechter eingeschätzt, was vor allem, aber nicht nur an Deutschland liegt. Indien dürfte, wie bisher erwartet, dieses Jahr um 7,0 Prozent wachsen, 2025 dann um 6,5 Prozent. Indien gilt als Schlüssel, um die starke Abhängigkeit der deutschen Industrie von China zu reduzieren. Für die Volksrepublik rechnet der IWF mit Wachstumsraten von 4,8 und 4,5 Prozent in den Jahren 2024 und 2025. Größtes Problem für die Weltwirtschaft war zuletzt die hohe Inflation. Hier zeichnet sich eine spürbare Entspannung ab, allerdings nicht überall. »Es sieht so aus, als wäre der globale Kampf gegen die Inflation weitgehend gewonnen«, sagte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Der Höhepunkt sei im dritten Quartal 2022 mit 9,4 Prozent erreicht worden. Ende nächsten Jahres sollten es 3,5 Prozent sein. Die Teuerung würde damit leicht unter dem Schnitt in den 20 Jahren vor der Coronapandemie liegen. Das eröffne Spielräume für Zinssenkungen. In Industriestaaten sei das Bild besser als in Schwellenländern. Außerdem seien die Preise für Dienstleistungen fast doppelt so hoch wie vor der Coronakrise. Als Risiken nannte der IWF geopolitische Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Unsicherheit sei weiter hoch. »Es ist jetzt die Zeit, die Schuldendynamik zu stabilisieren und wieder finanzielle Puffer aufzubauen«, so Gourinchas. (mkh/AFP/dpa/Reuters) Die Automobilindustrie in Deutschland sieht sich gleich mit mehreren einschneidenden Veränderungen konfrontiert. Allen voran steht die Elektrifizierung der Fahrzeugantriebe, die die Branche umkrempelt und schon jetzt zu globalen Verschiebungen in den Wertschöpfungsketten führt. Der Technologiewandel zeigt sich seit Längerem in den Forschungsschwerpunkten der Kfz-Industrie, wie die Patentanmeldungen mit Blick auf den konventionellen Antrieb mit Verbrennungsmotor, Getriebe und Abgasstrang im Vergleich zu den elektrischen Antrieben mit Batterien und Brennstoffzellen zeigen: Weniger als zehn deutsche Unternehmen haben über 80 Prozent aller Patente zum E-Antriebsstrang angemeldet. Das deutet darauf hin, dass viele kleinere Unternehmen hier noch keinen Wandel einleiten konnten. Gleichzeitig geht die zunehmende Digitalisierung insbesondere mit einem höheren Bedarf an Flexibilität und einer wachsenden Dezentralisierung der Produktion von Autozubehör einher. Hier bieten sich in Zukunft mit dem autonomen - also computergesteuerten - Fahren große Potenziale für neue Geschäftsmodelle, die den Wunsch nach unterschiedlichen Dienstleistungen zur Mobilität bedienen können. (Heinrich Böll Stiftung) "Der Markt kehrt wieder in alte Muster zurück. Das heißt, der Privatmarkt kommt wieder mehr in den Fokus der Hersteller", sagt Julian Litzinger, Automotive Analyst. "Und diese müssen sich in wirtschaftlich harten Zeiten mit Rabatten um die Gunst der Kunden bemühen. Die rosigen Zustände der letzten Jahre, in denen ihnen die Fahrzeuge zu jedem Preis aus den Händen gerissen wurden, sind vorbei." Im Flottenmarkt zeigte sich ein deutlicher Rückgang der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen um 39 Prozent. Dennoch erreichten Elektroautos im Juli ihren höchsten Marktanteil im Jahr 2024 mit 16,2 Prozent. Nimmt man Plug-in-Hybride hinzu, so beträgt der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im Flottenmarkt 25,4 Prozent. Im Privatmarkt zeigt sich hingegen eine andere Entwicklung: Seit dem Wegfall der Förderung im Dezember 2023 sind die Rückgänge bei Elektrofahrzeugen deutlich spürbar. Im Juli sank der Marktanteil von Elektroautos auf 13,6 Prozent, während er im Vorjahr noch bei 20,8 Prozent lag. Fehlende Förderungen und eine zunehmende Skepsis gegenüber der Elektromobilität wirken sich negativ aus. (DATAFORCE Timo Bürger) 2.2 Geschäftsverlauf Die Firma Autohaus Landherr GmbH konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von 64.932 T€ erwirtschaften (Vorjahr 55.753 T€). Die Umsatzsteigerung in Höhe von 16,5% im Geschäftsjahr 2023/2024 führen wir auf die Stabilisierung der Ein- und Verkaufspreise nach den starken Preisanstiegen der letzten Jahre bedingt durch Lieferkettenprobleme und einer hohen Nachfrage zurück. Jedoch führte der Rückgang der Einkaufpreise für Fahrzeuge auch zu einem Rückgang der Verkaufspreise. Dadurch reduzierte sich die Marge im Geschäftsjahr und einer Bereinigung im Rahmen der Fahrzeugbewertung. Insgesamt erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 1.492 T€. Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose einen Umsatz von 60 Mio. € zu erreichen konnte um 4,9 Mio. € übertroffen werden. Der erwartete Verlust von 875 T€ erhöhte sich auf 1.492 T€, was insbesondere auf Wertberichtigungen bei den Fahrzeugbeständen zurückzuführen ist. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 16,46 % (+ 9.178 T€) von 55.754 T€ auf 64.932 T€ gestiegen Das Ergebnis nach Steuern beträgt -1.492 T€ (Vorjahr 12,5 T€). Die Aufwendungen für Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betrugen 62.483 T€ gegenüber 52.348 T€ im Vorjahr. Der relative Anstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 19,36 % (+ 10.134 T€) zu einen aufgrund des gestiegenen Volumens, aber auch aufgrund berücksichtigter Wertberichtigungen. Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen 1.229 T€ an, im Vorjahr 542 T€ aufgrund gestiegener Aufbereitungskosten für Fahrzeuge. Dies entspricht einer Erhöhungsrate von 126,68 % (+ 687 T€). Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zu den Umsatzerlösen ist von 94,9% auf 98,1% gestiegen. Die Löhne und Gehälter 2022/2023 betrugen 1.483 T€ gegenüber 1.377 T€ im Vorjahr. Die Kosten für Löhne und Gehälter stiegen um 7,66 %. Die Abschreibungen haben mit 90 T€ im Vergleich zum Vorjahr (95 T€) keine wesentliche Änderung erfahren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 706 T€ um 53 T€ auf 759 T€ angestiegen. Die Kostensteigerung ist auf höhere Vermarktungskosten für die in Anspruch genommenen Internetbörsen zurückzuführen. Aufgrund der gestiegenen Finanzierungszinsen ist der Zinsaufwand von 166 T€ auf 356 T€ angestiegen. Durch die Geltendmachung der Verlustrückträge für die Körperschaftsteuer enthalten die Steuern vom Einkommen und Ertrag einen Ertrag in Höhe von 268 T€. 2.3.2 Finanzlage Das Eigenkapital beläuft sich auf 2.195 T€, die Eigenkapitalrendite bezogen auf den vereinfachten Cashflow (Jahresüberschuss zuzügliche Abschreibungen) beträgt -63,8 %. EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) wurde mit -1.412 T€ ausgewiesen. Aufgrund der sinnvollen Disposition unserer liquiden Mittel konnten wir ständig ohne Verzögerungen unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 18,2 Mio€ (Vorjahr 21,1 Mio.€) und liegt somit 13,5 % unter dem Vorjahresniveau. Auf der Aktivseite hat sich das immaterielle Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um 40,1 % verringert - es liegt bei 3,5 T€ (Vorjahr 5,9 T€). Sachanlage haben sich um 2,5 % verringert auf 323 T€ (Vorjahr 331 T€). Die Vorräte sind um 2.616,7 T€ von 18.178,3 T€ auf 15.561,6 T€ gesunken. Die Veränderungen in den Vorräten liegen im Wesentlichen auf der Reduzierung des Gebrauchtwagen-Bestand. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 165,7 T€ gesunken. Im Geschäftsjahr 2022/23 ist aufgrund der geleisteten Vorauszahlungen sowie der körperschaftsteuerlichen Verlustrückträge mit einer Steuerrückzahlung von 716 T€ zu rechnen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 80 T€ beinhalten im wesentlichen Rückstellungen für Personal, Gewährleistungen und Erstellung des Jahresabschlusses. Die Kreditverbindlichkeiten haben sich um 286 T€ auf 8.742 T€ reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (4.647 T€) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (454 T€) resultieren aus zum Bilanzstichtag noch nicht ausgeglichenen Lieferantenrechnungen mit entsprechenden Zahlungszielen sowie gewährten Darlehen. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 1.459 T€. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das operative Geschäft der Autohaus Landherr GmbH steuern wir auf Basis der Umsatzerlöse, der Ergebnisse vor Steuern und der Umsatzrendite. Diese Zahlen werden täglich betrachtet. Ein Soll/Ist-Abgleich des monatlichen Ergebnisses erfolgt anhand unserer Jahresplanung. Unsere Mitarbeiter sind für unseren Erfolg das wichtigste Kapital, deshalb fördern wir unsere Mitarbeiter in Fort- und Weiterbildung und gesundheitlichen Bereichen. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Eine Prognose für das nächstfolgende Geschäftsjahr können wir dahingehend abgeben: Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist aufgrund teilweise hoher Leasingraten schwierig. Auch der Wegfall der staatlichen Prämien führt zu einem Einbruch in diesem Segment. Bedarf an Gebrauchtwagen ist weiterhin vorhanden, auch wenn derzeit eine Kaufzurückhaltung (auch beeinflusst durch sehr hohe Verbraucherzinsen) weiterhin besteht. Die Fahrzeugpreise sind weitestgehend stabil. Es gilt, die Kostenseite genau unter die Lupe zu nehmen und mögliche Reduzierungen vorzunehmen. Um die kostenintensiven Struktur der Herstellerforderungen abzulegen, hat das Unternehmen zum Jahresende 2023 die Verträge mit den Herstellern Opel und Ford gekündigt. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben wir unsere Jahresplanung aufgestellt und haben mit einem guten positiven Ergebnis geplant. Es werden zwar Umsatzerlöse unter dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres von 55,6 Mio. € aber wieder ein positiver Ergebnis vor Steuern von 0,47 Mio. € erwartet. 3.2 Chancenbericht Die Aussichten für das kommende Jahr sind alles andere als rosig: Autos sind so teuer wie nie, die Kaufkraft der Verbraucher schwindet, und allerorts herrscht Zurückhaltung. Welche Folgen das für die Marketing- und Vertriebsstrategien im Autohandel hat, erläutert Sascha Röwekamp, Autohauskind und Initiator der Initiative "Autohaus der Zukunft", im neuen AUTOHAUS Podcast. Der Experte rät, besonders bei kostspieligen Image-Kampagnen den Rotstift anzusetzen. "Image-Marketing lohnt sich nur in wirtschaftlich guten Zeiten", sagt Röwekamp. In schwierigen Phasen sei es wichtiger, den Fokus auf messbare Erfolge zu legen, wie sie das Performance-Marketing bietet. Statt in teure Hochglanzproduktionen zu investieren, sollten Autohäuser auf authentische Inhalte setzen, die nicht nur günstiger, sondern oft auch effektiver bei der Zielgruppenansprache sind. Das Potenzial dafür liege bereits im eigenen Personal, das für die Erstellung solcher Inhalte genutzt werden könne. "Nutzen Sie die Ressourcen!" - so der eindringliche Appell Röwekamps. Ungenutztes Potenzial sieht er in den Leerlaufzeiten der Verkäufer. Neben der Telefonakquise könnten die Mitarbeiter auch Social-Media-Kanäle wie LinkedIn bespielen. Er schlägt vor, den Verkäufern jeweils ein Experten-Thema zu geben, das sie auf Instagram- oder LinkedIn-Profilen bespielen. "Der eine spricht über Nutzfahrzeuge, der andere über Elektromobilität." Mit wenig Aufwand könne man so verschiedene Zielgruppen erreichen - und das mit genau der Authentizität, die auf Social Media besonders gefragt ist. "Das ist das billigste Marketing, das man machen kann", betont Röwekamp. (AUTOHAUS Verkaufsprofi Sascha Röwekamp) 3.3 Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken können unterschiedliche Ursachen haben. Konjunkturelle Risiken erwachsen aus einer ungünstigen Entwicklung globaler oder regionaler Märkte, durch politische Krisen und Konflikte. Dies kann zu erheblichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Konjunktur führen. Die weltweiten konjunkturellen Risiken werden durch die Präsenz des Autohauses im lokalen deutschen Markt begrenzt. Damit ist die Entwicklung der Gesellschaft stark von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig. Das Eintreten der oben genannten Risiken kann den Absatzerfolg der Gesellschaft durchaus wesentlich beeinflussen. Der allgemeine Fachkräftemangel macht uns betriebsübergreifend Sorgen, da es sich äußerst schwierig gestaltet entsprechendes Personal zu finden. Derzeit können wir jedoch keine hohe Mitarbeiter Fluktuation beklagen. Die Marktentwicklung der Fahrzeugpreise stellt für uns das größte Risiko da, bei rückläufigen Marktpreis können außerordentliche Wertberichtigungen auf den Fahrzeugbestand notwendig sein. Derzeit können wir kein Risiko an E-Lagerfahrzeugen feststellen da wir über einen geringen Bestand verfügen. In regelmäßen Meetings der Geschäftsleitung mit den Abteilungsleitern können wir schnell auf Veränderungen reagieren. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sind wir für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Thannhausen, den 27.01.2025 Autohaus Landherr GmbH Josef Landherr, Geschäftsführer 1 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Oktober 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Für den bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwert wurde eine Nutzungsdauer von 15 Jahren unterstellt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert abzgl. Wertberichtigungen bewertet. Kassenbestand und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Zinsen für Mietkaufverträge und zeitanteilig abgegrenzte Bearbeitungsgebühren. Aktive latenten Steuern werden aufgrund des bestehenden Ansatzwahlrechtes nicht bilanziert. Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der nach § 253 HGB geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen vorgenommen. Als Bewertungsmethode wurde das Teilwertverfahren angewendet. Dabei wurde ein Rechnungszinssatz von 1,82% (10-Jahresdurchschnitt) und keine zu erwartenden Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Für die Ermittlung der biometrischen Daten der Pensionsanwärter wurde das BMF-Schreibens für die Berechnung einer lebenslänglicher Nutzung und Leistung zum 01.01.2023 herangezogen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt, mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach der Nettomethode mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zu Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Pensionsrückstellungen und Ausschüttungssperre Durch die Verwendung des 10-Jahresdurchschnittzinssatzes anstelle des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen bestehen ausschüttungsgesperrt Beträge von 13.611,64 €. Die erfolgswirksamen Änderungen (Erträge) des Diskontierungszinssatzes in Höhe von 6.877,44 € werden mit den Personalaufwendungen saldiert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.459.929,12 € (Vorjahr: 183.928,79 €). Angaben zu den Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 7.343.595,25 € (Vorjahr: 6.841.884,54 €) und eine Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 1.398.823,94 € (Vorjahr: 2.187.022,02 €). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von 1.174.798,23 € (Vorjahr: 183.928,79 €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeit für Verbindlichkeiten größer ein Jahr beträgt 285.130,89 € (Vorjahr: 0,00 €). Die Verbindlichkeiten auf Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 453.661,64 € (Vorjahr: 1.370.257,99 €). Sicherheiten Zur Absicherung von bestehenden Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 8.742 T€ bestehen Sicherungsübereignungen für die finanzierten Fahrzeuge sowie Raumsicherungsverträge für die auf den Grundstücken befindlichen Gegenstände (insb. Fahrzeuge) gegenüber den finanzierenden Finanzinstituten. Des Weiteren bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen für die Lieferung von Waren (Fahrzeugen). Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.10. bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgende Person geführt: Herr Josef Landherr, Thannhausen (Geschäftsführender-Gesellschafter) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 52. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/23 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
sonstige Berichtsbestandteile
Thannhausen, den 27.01.2025 gez. Josef Landherr Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Landherr GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Landherr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Landherr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundslage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von Euro 15.561.644,48 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Ulm, 28. Januar 2025 ATC
Unruh und Partner
Baier, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Seel GmbH
96mTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen