IDEAL Automotive Burgebrach GmbH
Kapellenfeld 1, 96138 Burgebrach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Vogelgesang seit 27.3.2026 | Prokura |
Martina Frühaufova seit 4.5.2023 | Prokura |
Stefan Frey seit 11.8.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IDEAL Automotive Burgebrach GmbHBurgebrachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Grundlagen Geschäftsmodell Das Kerngeschäft der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH besteht in der Herstellung von extrusionsbeschichteten Halbfabrikaten, welche an First- und Second-Tier-Kunden der Automobilzulieferindustrie sowie an Unternehmen der IDEAL Automotive Gruppe abgesetzt werden. Die Produkte kommen vorzugsweise für Fahrzeuginnen- und Kofferraumteile zum Einsatz. Unsere Kunden sind überwiegend in Deutschland und in den europäischen Nachbarländern angesiedelt. Aus ausgelaufenen Fertigteilaufträgen bestehen Ersatzteillieferverpflichtungen gegenüber den Kunden VW/Audi und BMW. Gegenstand der Lieferungen an in- und externe Kunden sind auch Muster, Prototypen- und Vorserienteile. Die Lieferungen der Gesellschaft an Drittkunden erfolgen im Namen und auf Rechnung der IDEAL Automotive GmbH (IA) und werden an diese als Handelswaren fakturiert. Das Unternehmen wendet verschiedene Recyclingverfahren an, um zurückgelieferte, beschichtete Produktionsreststoffe aufzubereiten und in den verschiedenen Beschichtungsrezepturen wieder einzusetzen. Die gewonnenen Recyclate bieten einerseits gegenüber Zukaufmaterialien einen Preisvorteil. Anderseits müssen die wiederaufbereiteten Produktionsreststoffe nicht entgeltlich entsorgt werden. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Extrusionbeschichtung von verschiedenartigen Textilien für interne und externe Kunden. Zudem wird am weiteren Ausbau und der Optimierung der TriLight- und Recyclingtechnologien gearbeitet. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Lage der Automobilindustrie war im Kalenderjahr 2023 von einer sich fortsetzenden Erholung nach dem Ende der Corona-Pandemie und deren Begleit- und Folgeerscheinungen geprägt. Darüber hinaus ist es in Bezug auf den seit dem Jahr 2021 zu beobachtenden Anstieg der Rohstoffpreise und der weltweiten Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Stopp und einer überwiegenden Trendumkehr gekommen. Der Mangel an elektronischen und anderen Bauteilen bei den Herstellern führte auch im Berichtsjahr zu merklichen Produktionsausfällen. Unter diesen Rahmenbedingungen konnte die weltweite Automobilproduktion im abgelaufenen Kalenderjahr um 10% gesteigert werden (2022: 8%). Dabei übertraf das Produktionswachstum in Deutschland mit einem Plus von 18% erstmals seit vielen Jahren das der meisten anderen Regionen in der Welt. Europa als für die IDEAL-Gruppe entscheidender Markt wies mit +12% ebenfalls ein starkes Wachstum auf (2022: -1%). Die weltweite PKW-Produktion der deutschen Hersteller, welche den Schwerpunkt im Kundenportfolio der IDEAL Automotive Gruppe darstellen, stieg in 2023 um 8% (Vorjahr: 4%). Geländewagen (SUV's) lagen mit +8% im Trend. Aufgrund des schwächeren Wachstums im Ausland sank der Anteil deutscher Hersteller an der globalen Fahrzeugproduktion jedoch weiter von 18,1 Prozent im Vorjahr auf 17,7 Prozent (Quelle: VDA). Die für 2022 mit den Kunden vor dem Hintergrund des gravierenden Anstiegs der Rohstoffpreise vereinbarten, befristeten Preiserhöhungen galten weitestgehend auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fort. Sie konnten die in den letzten Jahren insgesamt eingetretenen Kostensteigerungen jedoch nicht in vollem Umfang ausgleichen. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Mio. EUR auf 44,4 Mio. EUR. Träger des Wachstums waren gestiegene Kundenabrufe insgesamt, und insbesondere der Hochlauf des Produktsegments BMW Bodenteppich mit einem Umsatzplus von rd. 4,5 Mio. EUR. Die Umsatzgewinne im Intercompany Geschäft von 6,8 Mio. EUR wurden hauptsächlich mit den Schwesterwerken in Tschechien erzielt (6,3 Mio.). Der Umsatz mit den Drittkunden ging dagegen um 0,4 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR zurück. Grund für diese Entwicklung ist der Auslauf von Lieferumfängen für den chinesischen Markt. Dank niedrigerer Preise für Material und Energie sank der Aufwand für das eingesetzte Material auf 33,9 Mio. EUR (Vj.: 34,2 Mio. EUR), wovon 32,9 Mio. EUR auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und 1,0 Mio. EUR auf bezogene Leistungen entfielen. Die Materialeinsatzquote in Bezug auf die Betriebsleistung verringerte sich von 87,9% in 2022 auf 76,24% im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Rückgang zum Vorjahr um 11 Personen. Im Jahresverlauf 2023 hat das Unternehmen das Instrument der Kurzarbeit nur noch in sehr geringem Umfang eingesetzt. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf 5,5 Mio. EUR und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis Personalaufwand zu Betriebsleistung) reduzierte sich auf 12,4% (Vj.: 13,5%). Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen 0,5 Mio. EUR, was dem Vorjahreswert entspricht. Es wurden 0,3 Mio. EUR in Produktionsanlagen und andere Wirtschaftsgüter investiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 3,4 Mio. EUR (Vj.: 3,0 Mio. EUR). Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 belief sich auf 1,1 Mio. EUR (Vj.: 4,1 Mio. EUR Verlust). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wurde er vollständig an die Muttergesellschaft, IDEAL Automotive GmbH, abgeführt. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht aus Sachanlagen (2,9 Mio. EUR, 24,0% der Bilanzsumme), Vorräten (2,9 Mio. EUR, 23,6% der Bilanzsumme) sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (6,2 Mio. EUR, 50,6% der Bilanzsumme). Der Wert der Sachanlagen verringerte sich um 0,2 Mio. EUR zum Vorjahr. Die Vorräte lagen um 0,9 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Die Forderungen haben sich um 6,2 Mio. EUR verringert, was dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere gegen die IDEAL Automotive GmbH, Bamberg und die IDEAL Automotive Ingolstadt GmbH, Ingolstadt, geschuldet ist. Finanzlage Das Eigenkapital betrug unverändert 7,1 Mio. EUR zum Bilanzstichtag, was einer Eigenkapitalquote von 58,0% zum 31. Dezember 2023 entspricht. Hierbei ist zu beachten, dass mit der IDEAL Automotive GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. auf 3,3 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten sind von 9,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,8 Mio. EUR gefallen. Davon betrugen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen jeweils 0,9 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 3,3 Mio. EUR (Vj.: -7,7 Mio. EUR). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Ausblick Die seit der zweiten Jahreshälfte 2022 zu beobachtende Belebung von Absatz und Produktion wirkt auch in das neue Geschäftsjahr durch und ist kaum noch von Versorgungsproblemen bei unseren Kunden und damit einhergehenden Produktionsausfällen beeinträchtigt. Darüber hinaus trägt eine Reihe von Neuanläufen der Jahre 2022-2023 zum Umsatzanstieg unserer Unternehmensgruppe bei. Die weitere Entwicklung ist trotzdem, nicht zuletzt in Anbetracht des fortgesetzten Krieges in der Ukraine und steigender politischer Spannungen in der Welt, nur schwer einzuschätzen und eine Prognose unter Berücksichtigung dieser Umfeldbedingungen folglich mit großer Unsicherheit behaftet. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht Umsatzerlöse in Höhe von 49,4 Mio. EUR und Investitionen in Höhe von 0,1 Mio. EUR vor. Gestützt auf den Leistungsanstieg im laufenden Jahr gehen wir unter den vorgenannten Rahmenbedingungen davon aus, dass das Jahresergebnisse 2023 wieder erreicht oder übertroffen werden kann. Dank des weiteren Wachstums bei extrudierten Bodenteppichen könnte das Jahresumsatzziel übertroffen werden. Die Liquidität der Gesellschaft wird über das Cash-Pooling der IDEAL Group Deutschland sichergestellt. Die mittel- und langfristige Finanzierung mit unseren langjährigen Partnerbanken ist gewährleistet. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Das starke Wachstum des globalen Automobilmarktes sowie die Kosten der Energiewende in Deutschland erhöhen auf der anderen Seite das Risiko steigender Rohstoff- und Energiepreise, so dass sich die Zulieferindustrie auch weiterhin vor große Herausforderungen und anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die kurz- und mittelfristigen Perspektiven, nicht zuletzt für den Produktionsstandort Deutschland, gestellt sieht. Wir sehen zurzeit ein eher geringeres Risiko darin, dass im Ergebnis der weltweiten Krisen - Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, Energie- und Klimakrise - erhebliche Störungen der Lieferketten, verbunden mit Produktionsausfällen auf Kunden- oder Lieferantenseite, auftreten. Auf Basis der fest erteilten Aufträge können wir von einem substanziellen Wachstum der Gruppe in den nächsten Jahren ausgehen. Ein Risiko besteht dabei in der kundenseitigen Verwirklichung der beauftragten Volumina in der Gesamtheit der Kunden- und Produktsegmente. Nach der Abschwächung im Kalender- und Geschäftsjahr 2023 zeigt sich an den Rohstoffmärkten mit Beginn des laufenden Jahres wieder eine Aufwärtsentwicklung. Vor allem für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir mit einem Anstieg der Rohstoffpreise, aber mit stabilen Energiepreisen. Unverändert kommt der Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen und Materialien und der zeitnahen Reaktion auf das veränderte Abrufverhalten der Kunden sowie der Anpassung der Beschäftigung und der Produktionskapazität an die Absatzsituation hohe Bedeutung zu. Maßnahmen zur sonstigen Kostensenkung und Erschließung von Rationalisierungspotenzialen stehen ebenso wie die Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie des Unternehmens im Mittelpunkt. So setzen wir in der Entwicklung einen Focus z. B. auf die konkrete Umsetzung von Closed-Loop-Ansätzen. Die IDEAL-Gruppe arbeitet hier in zahlreichen Projekten eng mit Partnern und Kunden zusammen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen unterliegt keinen wesentlichen Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus dem Bestand von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, da die Umsätze fast ausschließlich mit der Muttergesellschaft IDEAL Automotive GmbH oder anderen verbundenen Unternehmen der IDEAL Automotive Gruppe getätigt werden. Eine Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten findet nicht statt. Im Unternehmensergebnis sind keine spekulativen Elemente enthalten.
Burgebrach, den 14. August 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG: Stefan Frey Bilanz zum 31. Dezember 2023der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, BurgebrachAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, Burgebrach
Anhang für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, BurgebrachAmtsgericht Bamberg, HRB 8950Allgemeines Das Unternehmen ist mit notariellem Vertrag vom 1. August 2017 durch Ausgliederung der IDEAL Automotive GmbH entstanden. Der Geschäftsbetrieb "Burgebrach" wurde im Wege der Ausgliederung mit Wirkung zum 1. Januar 2017 auf die neu gegründete IDEAL Automotive Burgebrach GmbH übertragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Teppichböden sowie von Komponenten für den Automobilbau, insbesondere bestehend aus Teppichen, Textilien und Kunststoffen. Der Jahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Der Ausweis der Salden aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzernunternehmen wird zusammengefasst und entsprechend als Forderung gegen verbundene oder Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen gezeigt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Im Zugangsjahr werden die Anlagegüter entsprechend den steuerlichen Vorschriften bei Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig für den Monat der Anschaffung oder Herstellung und die folgenden Monate abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten, die nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt werden, bewertet. Für niedrigere Marktwerte am Bilanzstichtag werden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Bewertung der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Berücksichtigung des Fertigungs- bzw. Leistungsgrades zu Herstellungskosten, wobei niedrigere Marktpreise durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt werden. In die Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Wertberichtigungen zu bilden. Die Liquiden Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des HGB durchgeführt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz p.a. 1,83 %, Fluktuation p.a. 2,50 % sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen p.a. 0,00 %. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz lt. Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Zehnjahresdurchschnitt). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 28. Der Bewertung der Rückstellung für Sterbegelder und für Dienstjubiläen wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten auf Basis des HGB mit einem Rechnungszins von 1,83 % für Sterbegelder und 1,75 % für Dienstjubiläen zugrunde gelegt. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.137 (Vj. TEUR 7.832) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Leistungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 203). Von den ausgewiesenen Sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 96 (Vj. TEUR 68) nach mehr als einem Jahr fällig. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Die Zuführungen zu den Pensions- und Sterbegeldrückstellungen sind in voller Höhe in den ausgewiesenen Rückstellungen enthalten. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen: Resturlaubsansprüche und Zeitkonten TEUR 150 (Vj. TEUR 141), Berufsgenossenschaft TEUR 74 (Vj. TEUR 74), Altersteilzeit TEUR 69 (Vj. TEUR 35) sowie ausstehende Rechnungen TEUR 295 (Vj. TEUR 35). Verbindlichkeiten (Die Vorjahresbeträge sind in Klammern vermerkt)
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 811 (Vj. TEUR 0). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 60 (Vj. TEUR 3.005) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Nach geografischen Märkten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 204) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet zum 31. Dezember 2023 gesamtschuldnerisch für Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 40.114 (Vj. TEUR 46.177). Die Gesellschaft rechnet aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der verbundenen Unternehmen nicht mit einer Inanspruchnahme. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Honorar Das Prüfungshonorar für den Jahresabschluss 2023 beträgt TEUR 19. Steuerberatungsleistungen wurden in Höhe von TEUR 9 in Anspruch genommen. Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte Es erfolgten keine wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht in einen Konzernabschluss einbezogen werden und nicht mittel- und unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehen. Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres:
Für die Geschäftsführung sind keine Bezüge angefallen. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die IDEAL Group N.V., Waregem, Belgien. Der nach den Vorschriften des § 291 Abs. 2 HGB befreiende Konzernabschluss ist in Waregem, Belgien, erhältlich. Nachtragsbericht Es gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Burgebrach, den 14. August 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG: Stefan Frey Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, Burgebrach "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, Burgebrach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, Burgebrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDEAL Automotive Burgebrach GmbH, Burgebrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 16. August 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Kiefer, Wirtschaftsprüfer Andreas Deyhle, Wirtschaftsprüfer |
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