bito verkaufsgesellschaft mbh
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susan, geb. Urlau Wernicke seit 8.4.2025 | Vorstandsmitglied |
Henry Wernicke seit 18.1.2024 | Prokura |
Anja Vogel seit 22.7.2019 | Prokura |
Jürgen Wichert seit 22.7.2019 | Prokura |
Joachim Spitzley seit 3.3.2011 | Vorsitzender des Vorstands |
Ulli Häseler seit 8.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
bitocolor Rudolf Spitzley GmbH Großhandel Farben, Tapeten, Bodenbeläge | 71.43% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bito aktiengesellschaftBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Chancen- und Risikobericht E. Forschung und Entwicklung F. Bestehende Zweigniederlassungen A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die bito aktiengesellschaft wurde am 13. Juli 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die bito aktiengesellschaft ist Mutter der bito verkaufsgesellschaft mbh, der Schrippe Internetshops GmbH i.L. sowie der bito manufaktur und produktion gmbh. Die bito verkaufsgesellschaft mbh betreibt Standorte in Berlin, und zwar in Wilmersdorf, Heinersdorf, Spandau, Mariendorf, Lichtenberg, Köpenick, Reinickendorf sowie in Potsdam, Eberswalde, Hamburg und Uelzen. Die bito aktiengesellschaft ist zuständig für den Einkauf, die Produktion und die Lagerung jeglicher zum Verkauf bestimmter Güter sowie für die Rechnungslegung der gesamten bito-Gruppe. Die Produkte der bito-Gruppe für das Maler- und Bodenlegerhandwerk sind Fassadenfarben, Innenwandfarben, Putze, Grundierungen, Lacke, Spachtelmassen, Schutzbeschichtungen, Wandbeläge, Wärmedämmung, Bodenbeläge, Bodenwerkstoffe, Bodenbeschichtungen, Sockelleistungen & Profile sowie jegliches Zubehör, Maschinen und Werkzeuge. Ziel der auf Dauer angelegten Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist es, eine für beide Seiten erfolgreiche Partnerschaft zu sichern. Besonderen Wert legt die bito aktiengesellschaft auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die nach von uns festgelegten Vorgaben Systeme, Produkte und Leistungen liefern, die die Tätigkeit der Kunden der bito-Gruppe erleichtern, deren Erträge optimieren und ihnen die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Leistungen marktgerecht anzubieten. Wichtig ist dabei, dass die bito-Gruppe die Lieferanten partnerschaftlich behandelt, so dass diese leistungsfähig bleiben und bevorzugt die bito aktiengesellschaft beliefern. Die Kunden der bito-Gruppe sind vorwiegend Betriebe des Maler- und Bodenlegerhandwerks in Berlin und Brandenburg sowie im Raum Hamburg. Die Basis sind langfristige Partnerschaften, die aus dem freundlichen Umgang miteinander und dem Prinzip resultieren, dem Kunden mehr Nutzen zu bieten als der Wettbewerb. So zählt zu unseren Leistungen neben dem klassischen Verkauf von Produkten auch ein umfangreiches Dienstleistungsangebot, auf das sich der Kunde verlassen kann. Die Strategie der bito aktiengesellschaft bezieht sich auf den Ausbau der Marktanteile, die Separierung von Geschäftsbereichen und die leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeitenden. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Der Abschluss oder die Beendigung von wichtigen Verträgen erfolgte im Jahr 2023 nicht. Seit März 2023 besteht eine Kooperation mit der Firma ConBotics GmbH. Die bito ag hat zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung des Vorstandes 43 Mitarbeitende beschäftigt, davon 14 weibliche und 29 männliche Beschäftigte. Der Altersdurchschnitt beträgt insgesamt 43,07 Jahre, davon bei den Mitarbeiterinnen 44,3 Jahre und bei den Mitarbeitern 42,5 Jahre. Der Vorstand setzt sich aus einem weiblichen und einem männlichen Mitglied zusammen. In der Ausbildung befinden sich zum 31.12.2023 drei männliche Auszubildende. Die bito ag legt als Arbeitgeber sehr viel Wert auf Ausbildung und Weiterbildung. Für die bito-Gruppe übernimmt diese Aufgabe hauptsächlich die bito-Akademie. Die offenen Seminare für alle Mitarbeitenden der bito-Gruppe werden im eigenen Hause durch die Akademie durchgeführt und in einem Fortbildungspass für jeden Mitarbeitenden dokumentiert. Diese Fortbildungsmaßnahmen fördern und fordern die persönliche und fachliche Weiterentwicklung, so dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen noch mehr durch Qualität und Leistung beim Kunden überzeugen können. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Weltwirtschaft Im Jahr 2023 ist die Weltwirtschaft gemessen am weltweiten realen Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,2% gestiegen und liegt damit weiter unter dem Wert von 2022, und zwar um 3,1%. Die Prognose sagt für 2024 und 2025 auch nur ein Wachstum von 3,2% voraus. Nach dem Einbruch im Jahr 2020 mit einem Minus von 2,95% und dem deutlichen Anstieg von 6,2% in 2021 stagniert das weltweite Wachstum in den nächsten Jahren. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ Die Wirtschaft in den USA konnte 2023 nach dem stark gesunkenen Wachstum im Vorjahr entgegen der Prognose einen leichten Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts erzielen, und zwar um 0,59% auf 2,53%. Die Prognose für die USA fällt auch für die nächsten Jahre schlechter aus als für die Weltwirtschaft insgesamt. Die Prognosen stellen ein Wachstum für 2024 von 2,72% und für 2025 sogar von nur 1,88% für die USA in Aussicht. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/ Weltweit waren im Jahr 2023 188,6 Millionen Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 1,1 Millionen weniger als noch 2022. Das Niveau von 2020 mit 227,3 Millionen Menschen in Arbeitslosigkeit ist nicht wieder erreicht. Laut Prognosen wird sich jedoch die Zahl in kommenden Jahren eher wieder erhöhen und wird mit 192,7 Millionen Arbeitslosen in 2025 prognostiziert. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76156/umfrage/anzahl-der-arbeitslosen-weltweit/ In den USA lag 2023 die Arbeitslosenquote bei 3,62% und liegt damit etwa bei 2022 mit 3,63%. Die Prognosen geben vor, dass sich die Quote in den USA erhöhen wird und in 2026 bei 4,26% liegen wird. Weltweit lag die Arbeitslosenquote bei 5,1%, 2024 soll sie bei 5,2% liegen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17332/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-usa https://www.ilo.org/de/resource/news/globale-arbeitslosenquote-steigt-2024-und-gleichzeitig-geben-wachsende Die niedrigste Arbeitslosenquote weltweit hat 2023 wieder Katar mit 0,13% und die höchste ebenfalls wieder Südafrika mit 28,4%. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157850/umfrage/laender-mit-der-niedrigsten-arbeitslosenquote/ :~:text=In%20Katar%20hat%20die%20Arbeitslosenquote,von%20rund%200%2C2%20Prozent. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37091/umfrage/laender-mit-der-hoechsten-arbeitslosenquote-seit-1998/ Europa Die Wirtschaft Europas hat sich in 2023 im Vergleich zur Weltwirtschaft sehr viel schlechter als im Vorjahr entwickelt. Die EU musste mit 0,5% ein um 2,9% niedrigeres Wirtschaftswachstum als 2022 hinnehmen. Für 2024 wird ein minimaler Anstieg auf 0,9% und in 2025 von 1,7% prognostiziert. In der EURO-Zone (20 Staaten) ergibt sich ein fast deckungsgleiches Bild mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von ebenfalls 0,5% in 2023 und Prognosen von 0,8% und 1,5% in den nächsten beiden Jahren. 2023 musste in 11 der 27 Länder der EU ein negatives Wachstum in einer Spanne von -0,1% bis -3,5% hingenommen werden. Estland verzeichnet das negativste Wachstum. Den höchsten Wert der Veränderung des realen BIP verzeichnete in diesem Jahr, Malta. Irland, als Spitzenreiter bei den positiven Ergebnissen, konnte 2023 nur ein negatives Ergebnis von -1,9% erreichen. Auch in den nächsten Jahren wird lt. einer Prognose Malta an oberster Stelle des Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts liegen, mit einem Wachstum von über 4%, wobei zu bemerken ist, dass der nächste Wert in der EU erst bei 2,9% Wachstum sein wird. https://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftswachstum.pdf Die Arbeitslosenquote der EU lag 2023 mit 6,0% um 0,2% niedriger als im Vorjahr. In der EURO-Zone sank sie von 6,8% in 2022 auf 6,6% im Berichtszeitraum. Damit ist die Arbeitslosigkeit in beiden Zonen im Berichtsjahr gesunken und wird in den nächsten beiden Jahren laut Prognose auf dem Stand von 2023 verharren. In der EU wird die Arbeitslosenquote in den Jahren 2023 bis 2025 jedoch bei ca. 6% am niedrigsten seit dem Jahr 2000 liegen. Wie schon im Vorjahr weisen Griechenland mit 11,4% und Spanien mit 12,1% in 2023 die höchste Arbeitslosigkeit auf. Sie liegen damit 1,1% bzw. 0,8% unter dem Wert von 2022. Die niedrigste Arbeitslosigkeit erreichen Tschechien mit 2,4% und Malta mit 2,7%. An vierter Stelle liegt Deutschland mit 3,1%, wie schon Im Vorjahr. https://wko.at/statistik/eu/europa-arbeitslosenquoten.pdf Deutschland Die deutsche Wirtschaft war 2023 gekennzeichnet von einer Rezession. Das reale Bruttoinlandsprodukt war 0,3% niedriger als im Vorjahr. Nur im 1. Quartal 2023 konnte das BIP minimal mit 0,1% zulegen, die beiden letzten Quartale 2023 waren niedriger als 2022. Deutschland liegt im europäischen Vergleich an 10. Stelle der negativen Veränderungen des realen BIPs. Gleichauf mit Litauen. Das stärkste Bruttoinlandsprodukt in Mio EUR erreichten wie 2022 Nordrhein-Westfalen vor Bayern und Baden-Württemberg, Schlusslicht ist wie im Vorjahr das Saarland. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157047/umfrage/entwicklung-des-bip-in-deutschland/ https://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftswachstum.pdf https://www.statistikportal.de/de/vgrdl/ergebnisse-laenderebene/bruttoinlandsprodukt-bruttowertschoepfung/bip In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen 2023 wieder gestiegen. Es waren 2,61 Millionen Menschen arbeitslos. 2022 waren es 2,42 Millionen Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote 2023 betrug damit 5,7% und ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% gestiegen. Prognostiziert wird für 2024 eine noch höhere Arbeitslosenquote von 6,1%. Bei gleichen Rängen wie im Vorjahr hatten Bremen mit 10,6%, Berlin mit 9,1% und Mecklenburg-Vorpommern mit 7,7% die höchsten, und Bayern mit 3,4%, gefolgt von Baden-Württemberg mit 3,9% und Rheinland-Pfalz mit 4,9 die niedrigsten Arbeitslosenquoten in 2023. In allen Bundesländern sind die Arbeitslosenquoten gestiegen, bis zu 0,4%. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1223/umfrage/arbeitslosenzahl-in-deutschland-jahresdurchschnittswerte/ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2192/umfrage/durchschnittliche-arbeitslosenquote-nach-bundeslaendern/ Berlin Das reale Bruttoinlandsprodukt ist 2023 in Berlin um 1,6% gestiegen, nachdem es 2022 noch bei 4,5% lag. Berlins Wirtschaftswachstum ist damit trotzdem wieder über dem Durchschnitt im Bund von -0,3% gewachsen. Das Berliner Bauhauptgewerbe meldete für 2023 mehr Umsatz bei weniger Aufträgen. Der baugewerbliche Umsatz stieg in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten auf 4,2 Mrd. EUR und damit um 3,3% im Vergleich zum Vorjahr. Das Volumen der Auftragseingänge des Berliner Bauhauptgewerbes sank im Vergleich zu 2022 um 6,4%. In 2021 war es noch um 1% gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten im Berliner Bauhauptgewerbe sank 2023 um 0,5% und damit im Monatsdurchschnitt auf 16.233 Beschäftigte. 2022 waren sie noch um 2,3% gestiegen. Demgegenüber stiegen die Entgelte um 3,4%. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/p-i-1-j https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/021-2024 Die Arbeitslosenquote in Berlin lag durchschnittlich bei 9,1% und ist damit höher als 2022, sie lag bei 8,8%. Sie gehört weiterhin mit zu den höchsten Quoten in Deutschland zusammen mit Bremen mit 10,6%. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2192/umfrage/durchschnittliche-arbeitslosenquote-nach-bundeslaendern/ Brandenburg Das Wachstum der Wirtschaft des Landes Brandenburg stieg im Jahr 2023 um 2,1% im Vergleich zum Vorjahr und lag damit unter dem Wert von 2022 mit 3,3%. Im Vergleich zu anderen Bundesländern war es der zweithöchste Wachstumszuwachs. Auch das Bauhauptgewerbe in Brandenburg war 2023 von gestiegenen Umsätzen bei sinkenden Aufträgen geprägt. Die Umsätze stiegen um 1,4% im Vergleich zum Vorjahr bei einem Rückgang von 1% der Auftragseingänge. Der Umsatz lag absolut bei 4 Mrd. EUR. Im Bauhauptgewerbe waren 2023 4,8% weniger Menschen beschäftigt als 2022 bei niedrigeren Entgelten um 2,8%. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg betrug 5,9% und ist damit um 0,6% gestiegen. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/043-2024 https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/022-2024 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2192/umfrage/durchschnittliche-arbeitslosenquote-nach-bundeslaendern/ Entwicklung der Branche Das Bauhauptgewerbe konnte 2023 einen Gesamtumsatz von 162,6 Mrd.EUR erzielen. Das nominale Umsatzplus lag bei 1,3% und verlor zum Vorjahr 5%. Damit war 2023 das dritte Jahr mit deutlichen Verlusten, denn der Umsatz verlor real 5,3%. Der Hochbau verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 2,2%, während der Tiefbau gestiegene Umsätze um 7,5% verzeichnete. Die Zahl der Beschäftigten stieg um ein geringes Plus von 1.120 Beschäftigten, bei einer Gesamtzahl von 927.780 jahresdurchschnittlich. https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023 Einschätzung der Unternehmensleitung Der Absatzmarkt der bito-Gruppe ist begrenzt auf Deutschland, und vorwiegend auf die Regionen Berlin/ Brandenburg und den Großraum Hamburg. In der Regel verläuft die Umsatzentwicklung verzögert zur gesamtwirtschaftlichen Lage, da unsere Kunden in der Kette der am Bau zu leistenden Gewerke am Ende stehen. Die Fokussierung auf die bito-Marke ist nach wie vor eine existentielle Grundlage zur Sicherung des Marktanteils der bito-Gruppe. Die Akzeptanz der bito ag als Hersteller hat sich stabilisiert. Aufgrund der Situation in unserem Markt gibt es einen noch höheren Preisdruck als in den Jahren zuvor, dem wir in einigen Fällen nachgeben mussten, um die drohenden Umsatzverluste nicht zu hoch werden zu lassen. Die Geschäftsentwicklung der bito aktiengesellschaft war insgesamt nicht zufriedenstellend. Das Ergebnis wurde stark durch die Nachwirkungen des Mietendeckels und der drohenden Enteignungen beeinflusst. Ferner trugen die verstärkt gestiegenen Kosten durch den Ukrainekrieg und die Zinswende, die sich negativ auf Neubauten auswirkten, zum Umsatzminus bei. Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche, vor allem aus dem erheblichen Druck auf die Löhne, aus Preiserhöhungen und Zinssteigerungen, können wir noch einen minimalen Überschuss in Höhe von TEUR 58 vor Steuern ausweisen. Die Umsatzentwicklung deckt sich leider mit unserer Prognose für 2023. Der erzielte Umsatz in diesem Jahr liegt entsprechend unserer Planung 10% hinter dem Vorjahr zurück. Der Rohertrag ist im Berichtsjahr ebenfalls prozentual gesunken. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir im besten Fall mit einem Umsatzplus von 7% gegenüber dem Vorjahresumsatz. Wir gehen davon aus, dass der Rohertrag aufgrund der Tatsache, dass etliche große Objekte dabei sein werden, sinken wird. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage17 Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der bito aktiengesellschaft blieb im Geschäftsjahr 2023 wiederum hinter unseren Erwartungen zurück. Es ist uns nicht gelungen, die Umsatzentwicklung zu verbessern, vielmehr haben wir eindeutig Umsatz verloren. Auch der Rohertrag liegt um TEUR 1.326 weit unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Personalaufwendungen waren um TEUR 255 niedriger. Ausgewirkt haben sich hier die Reduzierung der Beschäftigten. Weitere Investitionen im Bereich IT in Höhe von TEUR 393 mussten getätigt werden, jedoch um TEUR 113 niedriger als 2022. Insgesamt sanken die ausgewiesenen Sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2023, und zwar um TEUR 23 aufgrund unseres stetig betriebenen Kostenmanagements. Durch unser stetiges Unternehmensziel, Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren, und unser Finanzmanagement konnten wir auch in 2023 eine stabile Finanzlage erreichen. Die Eigenkapitalquote liegt über dem von den Banken geforderten und in unserer Unternehmensverfassung festgelegten Quote von 50%, nämlich bei 75,8% zum 31.12.2023. Sie liegt ergebnis- und ausschüttungsbedingt um 3,5% niedriger als 2022. Für 2023 können wir berichten, dass die Vermögenslage stabil geblieben ist, auch wenn das absolute Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um TEUR 808 aufgrund des geringen Überschusses und der erfolgten Dividendenausschüttungen gesunken ist. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes sind keine Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage festzustellen. Bilanzpolitische Maßnahmen wurden nicht getroffen. Es wird keine Dividendenzahlung der ag an die Aktionäre im Jahr 2024 aufgrund der Ertragssituation erfolgen. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 sank der Rohertrag absolut von TEUR 5.930 um TEUR 1.326 auf TEUR 4.604. In der Entwicklung des gesunkenen Rohertrages von TEUR 1.594 ohne Berücksichtigung der Sonstigen betrieblichen Erträge und des gesunkenen Umsatzes spiegeln sich die Verwerfungen am Markt und des daraus resultierenden Preisdrucks wider. Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 255, und zwar von TEUR 2.697 auf TEUR 2.442. Die Gesamtkosten aus Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken aufgrund des sehr restriktiven Kostenmanagements, auch in allen drei Positionen. Sie verringerten sich um TEUR 348 von TEUR 4.858 in 2022 auf TEUR 4.510 im Berichtsjahr. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren um TEUR 23 und die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen um TEUR 70 geringer. Abschreibungen auf Finanzanlagen sind 2023 nicht auszuweisen. Unter weiterer Berücksichtigung von Erträgen aus Beteiligungen von TEUR 11, Zinserträgen von TEUR 21 und einem gegenüber dem Vorjahr stark erhöhten Zinsaufwand von TEUR 61 sowie des Aufwandes für stille Beteiligungen von TEUR 4 wurde nach Steuern insgesamt ein minimaler Jahresüberschuss von TEUR 13 erzielt. Dies ist ein um TEUR 607 geringeres Ergebnis als im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern sank von 9,88% auf 0,68%. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 856 auf TEUR 58. 2. Finanzlage Unternehmensziel der bito ag ist die Sicherung des Wachstums aus eigener Kraft. In Zeiten von Krisen, wie wir sie jetzt erleben, stellt die Stabilisierung der Eigenkapitalquote und damit der Sicherung der Eigenfinanzierung die wichtigste Maßnahme dar. Die Erzielung eines maßvollen Wachstums ist zurzeit nicht möglich. Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und auf der ganzen Welt aufgrund der oben geschilderten Krisen bestätigen auch 2023 deutlich die Wichtigkeit unserer defensiven Wachstumsstrategie, unseres restriktiven Kostenmanagements und des stetigen Finanzmanagements. Aus eigener Kraft konnten 2023 Investitionen und die Liquidität unter Ausnutzung von Kontokorrentlinien und der Aufnahme eines kurzfristigen Geldmarktkredits von TEUR 700 gesichert werden. Fremdkapital stand 2023 weiterhin zu relativ günstigen Kapitalmarktzinsen kurzfristig zur Verfügung. Gegen Ende des Jahres kamen erhöhte Konditionen aufgrund der Zinsentwicklung zum Tragen. Langfristige Fremdkapitalfinanzierungen bestanden zum 31.12.2023 nicht. In Anspruch genommene Kontokorrente waren zum Bilanzstichtag und damit als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 707 auszuweisen. Die Eigenkapitalquote ist mit 75,8% zwar gesunken, doch stabil geblieben. Absolut ist das Eigenkapital um TEUR 808 gesunken und war mit TEUR 8.444 auszuweisen. Sonstige Rückstellungen von wesentlicher Bedeutung waren nicht zu bilden, sie sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 261 zurückgegangen. Der Rückgang resultierte vor allem aus den Tantiemen mit TEUR 181 und den Urlaubsrückstellungen mit TEUR 60. Steuerrückstellungen waren für 2023 in Höhe von TEUR 10 zu bilden. Wesentliche Investitionsverpflichtungen zum Abschlussstichtag bestehen nicht. Die Liquidität im abgelaufenen Geschäftsjahr und am Ende der Berichtsperiode ist gesichert. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt. Jede Möglichkeit zur Skontoziehung wurde genutzt. Liquiditätsengpässe sind zu keiner Zeit eingetreten und Maßnahmen zu deren Behebung waren daher nicht erforderlich. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von langfristigen Fremdmitteln finanziert werden. Zum Jahresende bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lediglich aus kurzfristigen Überziehungen im Kontokorrent und einem kurzfristigen Geldmarktkredit. Wir rechnen damit, unsere Finanzlage weiterhin stabil halten zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine existentielle Voraussetzung erfüllt, um eine reale Chance zu haben, die weiter anhaltende Baukrise zu meistern, die vermutlich ihre volle negative Auswirkung erst 2025 entfaltet. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage der bito ag ist weiterhin solide und stabil. Die Bilanzsumme ist von TEUR 11.667 in 2022 um TEUR 527 auf TEUR 11.140 gesunken. Dabei sind auf der Aktivseite folgende Änderungen festzustellen. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 172 um TEUR 74 Abschreibungen verringert auszuweisen. Das Sachanlagevermögen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 459 ist um TEUR 129 gesunken. Grundstücke und Bauten verminderten sich aufgrund von Abschreibungen in Höhe von TEUR 20 auf TEUR 158. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sind vermindert um TEUR 110 mit TEUR 301 auszuweisen. Hier ist zu berichten, dass im Bereich der Hardware Anschaffungen von 6 ThinkCentren, einem Macbook, 4 Notebooks, einem Handy und einem Drucker in Höhe von insgesamt TEUR 12 sowie die Anschaffung von einem Pkw von TEUR 34 als Zugänge zu verzeichnen waren. Es erfolgten Abgänge von zwei Pkw in Höhe von TEUR 18 und nicht mehr genutzter Robotertechnik von TEUR 19. Bei den Anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung waren insgesamt Abschreibungen in Höhe von TEUR 135 zu bilden. Die konsequente und effektive Lagerhaltung der ag für die gesamte bito-Gruppe hält den Warenbestand auf einem Level zuverlässiger Lieferfähigkeit. Der Lagerbestand zum 31.12.2023 ist mit TEUR 5.169 zu berücksichtigen und liegt damit um TEUR 1.636 über dem Inventurergebnis von 2022. Hier ist zu berücksichtigen, dass die ag im Rahmen der Realisierung des Einmandantensystems ab 1.1.2024 den Lagerbestand der verkaufsgesellschaft zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 2.771 gekauft hat, der direkt in den Lagerbestand überging. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 185 auf TEUR 238. Es waren zum 31.12.2023 Forderungen gegenüber der bito verkaufsgesellschaft mbh in Höhe von TEUR 230 auszuweisen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände stiegen inclusive eines gewährten Darlehens von TEUR 677 und Forderungen gegenüber dem Finanzamt von TEUR 312 im üblichen Geschäftsgang um TEUR 44 auf TEUR 1.171. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit einem Guthaben von TEUR 10 und damit einer Minderung von TEUR 127 auszuweisen. Aktive Rechnungsabgrenzungen verringerten sich um TEUR 8 auf TEUR 105. Auf der Passivseite sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Inanspruchnahme des Kontokorrents in Höhe von TEUR 707 und einem kurzfristigen Geldmarktkredit von TEUR 700 zu berücksichtigen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind TEUR 143 zu berücksichtigen, das entspricht insgesamt einer Minderung von TEUR 478. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit TEUR 24 auszuweisen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der stillen Gesellschafterin veränderten sich um TEUR 48 und sind mit TEUR 318 auszuweisen. Rückstellungen sind insgesamt um TEUR 283 niedriger als 2022 mit TEUR 148 auszuweisen. Hier sind im Einzelnen die Steuerrückstellungen um TEUR 22 und die Sonstigen Rückstellungen um TEUR 261 im Berichtsjahr gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 113 auf TEUR 463. Die Sonstigen Verbindlichkeiten verzeichnen im üblichen Geschäftsgang eine Minderung um TEUR 155 auf TEUR 187. Das Eigenkapital verringerte sich von TEUR 9.251 auf TEUR 8.444. Der Gewinnvortrag verminderte sich von TEUR 4.556 in 2022 um TEUR 807 auf TEUR 3.749 im Berichtsjahr. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 13 und ist damit um TEUR 607 niedriger als im Vorjahr. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 37,8% gekennzeichnet. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sanken um TEUR 308 auf TEUR 6.924 und machen 62,2% der Bilanzsumme aus. 46,3% der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte, im Vorjahr waren es 30,3%. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil von 75,8% Eigenkapital an der Bilanzsumme gekennzeichnet. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Leider ist es uns 2023 noch nicht ausreichend gelungen, die erfolgte Umstrukturierung im aktuellen Marktumfeld mit Umsatzzuwächsen genügend zu untermauern. Der minimal erzielte Bilanzgewinn soll in diesem Sinne sowie insbesondere aufgrund der außergewöhnlichen Verwerfungen durch den Krieg in der Ukraine, die Preissteigerungen, die Zinswende und die daraus resultierende Inflation, die Situation an den Beschaffungsmärkten und durch die noch bestehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Mietendeckels in Berlin auf neue Rechnung vorgetragen und keine Mindestdividende ausgeschüttet werden. Im Vordergrund unserer Aktivitäten für das Jahr 2024 wird stehen, die positive Entwicklung der Marke bito zu stabilisieren. Unser Ziel ist es, es einfach zu machen. Darauf beruht unsere Entscheidung auf das Einmandantensystem umzustellen. Daraus resultiert, dass das ganze Geschäft zukünftig über die aktiengesellschaft und nicht mehr zusätzlich über die verkaufsgesellschaft abgewickelt wird. Unseren Fokus werden wir weiterhin auf ein intensives Kostenmanagement im Bereich des Einkaufs legen, um den allgemeinen Kostensteigerungen aufgrund der Verwerfungen an den Rohstoffmärkten 2024 zu begegnen, in der Hoffnung, dass die Preise sich stabilisieren bzw. langfristig sinken. Die Umsätze im I. Quartal 2024 liegen 5% über dem Vorjahr. Die Erreichung unseres Ziels 2024 hängt noch stärker als 2023 von politischen Entscheidungen ab, wie dem Krieg in der Ukraine sowie dem geplanten neuen Enteignungsrahmengesetz in Berlin. Wie sich aktuell zeigt, wird die Baukonjunktur stark bestimmt von erhöhten Zinsen und hohen Materialpreisen, die das Bauen derart verteuern, dass Kostenmieten von 16,00 bis 20,00 EUR entstehen, denen zwar eine große Nachfrage gegenübersteht. Die Haushalte sind jedoch nicht in der Lage, derartig hohe Mieten zu zahlen. Nur mit drastischen Vereinfachungen des Bauens und der Bauregeln wird es ermöglicht, günstigere Bauten zu erstellen. Für Sozialwohnungen müssen deutliche Zuschüsse vom Staat erbracht werden, wenn das Ziel sein soll, bezahlbare Mieten zu erhalten. Seriöse Prognosen sind uns weiterhin schwer möglich. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2024 aufgrund der oben geschilderten Verwerfungen moderate Umsatzzuwächse zu Lasten des Deckungsbeitrages hinnehmen müssen. Hier zeigt sich, dass die Einflüsse auf unseren Markt, die in der Regel wirtschaftlichen Grundsätzen folgen, derzeit vorwiegend von der Politik getrieben sind, wie das Gebäudeenergiegesetz. Zur voraussichtlichen Entwicklung der bito-Gruppe wird weiter ausgeführt, dass wir mit einem im Branchenvergleich unbefriedigenden Ergebnis aufgrund der Situation in Berlin rechnen. Zwar wurde der Mietendeckel erwartungsgemäß durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gestoppt, jedoch haben sich die politischen Implikationen nicht geändert. Wir gehen davon aus, dass aufgrund des politischen Umfeldes und der Kostensteigerungen durch den Krieg in der Ukraine die Akteure der Immobilienwirtschaft weiterhin äußerst verhalten agieren werden. Die Ergebnisse der Wahlen in Berlin und im Bund 2021 sowie der Neuwahlen in Berlin 2023 haben die schlimmsten Befürchtungen zu Enteignungen zwar gestoppt, aber in Berlin ist aufgrund des Volksentscheids 'Deutsche Wohnen & Co. enteignen' noch keine klare Absage dazu gegeben worden. Ebenso wird in der Krise die unzureichende Höhe der zur Verfügung stehenden Fachkräfte nicht behoben werden können und somit weiter Druck auf Preise und Umsatz entstehen. C. Prognosebericht Aufgrund der politischen Gegebenheiten haben wir keine langfristige Umsatzprognose ausgegeben, da viel von den politischen Rahmenbedingungen abhängt. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein leichtes Umsatzplus bei negativem Deckungsbeitrag. 2025 soll das Umsatzplus erhalten werden und zu einem positiven Deckungsbeitrag führen. Ab 2026 gehen wir davon aus, wieder in einer eindeutigen Gewinnzone anzukommen. Basis unserer Planung für das jeweilige nächste Geschäftsjahr ist das laufende Geschäftsjahr mit den Ist-Werten für die Monate Januar bis Oktober und einer Hochrechnung für die Monate November und Dezember. Der Planungsablauf gestaltet sich wie folgt: • Festlegung des Umsatzziels • Festsetzung des Wareneinsatzes (Grundlage ist der geplante Rohertrag, die Marge wird vorgegeben) • Kostenplanung, in der Regel Kosten des Vorjahres, abzüglich bzw. zuzüglich der bereits bekannten Veränderungen Grundlage unserer Planungsrechnung ist die Nutzung von Microsoft Dynamics BC Budgetierung sowie der Einsatz diverser Excel Tools. Unsere Vermutung, keine seriöse Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen und politischen Lage vornehmen zu können, bestätigt sich weiterhin. Auch sind die zukünftigen Auswirkungen, wie z.B. durch Steuererhöhungen, noch nicht absehbar. Wir erwarten zwar eine relativ stabile konjunkturelle gesamtwirtschaftliche Lage, mit Ausnahme der Bauwirtschaft. Leider hat sich unsere Einschätzung für 2018 bis 2023 und die für 2024 angedachte, dass eine stabile konjunkturelle Lage von aktuellen politischen Volatilitäten beeinflusst werden kann, bewahrheitet. Die Branche bewegt sich unstet. Im Baubereich allgemein kann sich die Lage frühestens 2026 wieder stabilisieren. In dem für uns relevanten Ausbau- und Sanierungsbereich wird mit einem geringfügigen Rückgang bei weiter unter Druck stehenden Preisen und Margen gerechnet, weil die Handwerker nicht über ausreichend Mitarbeiter und Aufträge verfügen und es langfristig nicht zu erwarten ist, dass es zu einer signifikanten Steigerung von Ausbildungsverträgen und Auftragseingängen kommt, wobei im Moment Auftragseingänge die größere Wichtigkeit haben. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der bito ag ist weiter permanent tätig, um neue Systeme und Lösungen zu entwickeln. Der Forschungsfokus hat sich zum Vorjahr nicht geändert, die Kooperationen bestehen weiterhin, jedoch können die Entwicklungen aufgrund der pandemiebedingten Schließungen der Labore nicht vorangetrieben werden. Wie in 2022 angekündigt haben wir unser Projekt Malerroboter gemeinsam mit der Firma ConBotics GmbH im Rahmen einer Kooperation auf den Weg gebracht. Die Liquidität der bito ag gerät unter Druck. Gründe sind eine hohe Fluktuation und damit stark steigende Personalkosten, verursacht durch die Inflation und der daraus resultierenden Baukrise. Für unsere Ertragslage gehen wir für 2024 von einem Verlust aus. Wenn es gelingt, unsere angeschobenen Veränderungen weiterhin umzusetzen, gehen wir, abhängig von weiteren politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten, langfristig von einer positiven Entwicklung unseres Geschäftsmodells aus. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Dies sind die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie die unbekannte Zahl von neuen Wettbewerbern. Darüber hinaus erschweren weiterhin die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Zinswende, die oben genannte Inflation, die Schwierigkeiten auf den Beschaffungsmärkten, Preissteigerungen und das ungeklärte Enteignungsszenario in Berlin seriöse Aussagen. Nach unserer Prognose erwarten wir im besten Fall für 2024 und 2025 eine geringere und in 2026 eine an 2022 angelehnte Ertragsentwicklung. Der Rückgang der Aufträge im Ausbau- und Sanierungsbereich in Berlin wird weiter voranschreiten und bei der bito ag zu fallenden Deckungsbeiträgen in ihrem Segment führen. Im Mai 2023 hat die WHO den am 30.1.2020 ausgerufenen globalen Corona-Gesundheitsnotstand aufgehoben und die höchste Alarmstufe für beendet erklärt. Den Problemen der Pandemie muss weiterhin Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die WHO warnt davor, die Corona-Pandemie leichtfertig zu vergessen und arbeitet an einem Internationalen Pandemieabkommen. Zum Berichtszeitpunkt erhöht weiter der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Unsicherheit über die wirtschaftliche Gesamtentwicklung beträchtlich, dämpft das Wachstum und trägt weiter zum Anstieg der Energie- und Verbraucherpreise bei. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 0,3 Prozentpunkte nach unten. In 2025 soll das Wachstum laut Internationalem Währungsfonds um 1,3% gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für 2024 erwartet der Sachverständigenrat der Wirtschaft für Deutschland eine Inflationsrate von 3,0%. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte, einer stabilen finanziellen Situation, neuer innovativer Produkte und hoher Produktqualität sowie der Eröffnung unserer Online-Profi-Shops. Unsere Geschäftspolitik wird verstärkt von Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerung, aber auch von Investitionen in Zukunftstechnik, wie Kreislaufwirtschaft, Robotik und KI-gesteuerte Prozesse, gekennzeichnet sein. D. Chancen- und Risikobericht Das Marktverhalten der bito ag ist vor allem durch die konjunkturelle Entwicklung des Baugewerbes sowie des industriellen Handwerks geprägt. Risiken bestehen in den andauernden Rohstoffpreiserhöhungen, da diese nur sehr schwer am Markt umzusetzen sind. Diesen Risiken werden wir weiterhin durch verstärkte Kostenoptimierung entgegentreten. Weiterhin besteht ein Risiko in der Zersplitterung des Umsatzes in den Bereichen Baustoffhandel und Baumarkt. Die neuen Wettbewerber unseres Kundenstammes, Allroundhandwerker, Hausmeisterservices und Facilitymanagementunternehmen, beeinflussen weiterhin stark das Profigeschäft. Darüber hinaus werden von uns verstärkt neue Wettbewerber im B2B-Online-Geschäft registriert. Politische Eingriffe in den Markt, wie Verstaatlichung und andere Maßnahmen, können gegebenenfalls einen starken Einfluss auf die Markt- und Geschäftsentwicklung haben. Wie die Gründung der Wohnraumversorgung Berlin dokumentiert, besteht ein starkes Bestreben in unserem Hauptmarkt, Wohnungsbestand zu enteignen und zu verstaatlichen. Wenn dies in großem Maße geschieht, ist zu erwarten, dass Wohnungsbestände, ähnlich wie in der DDR, in kurzer Zeit verfallen. Dies wiederum würde unserem Geschäft diametral entgegenstehen. Die oben abgehandelten wirtschaftlichen Auswirkungen der bestehenden Krisen zeigen sich in sinkenden Auftragseingängen, durch Corona bedingte Langzeitauswirkungen bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, der Ausnutzung von Mobiloffice oder der nicht mehr vorhandenen Bereitschaft sich im Unternehmen zu engagieren. Das führt zu einer höheren Fluktuation und zu steigenden Gehältern bei Kandidaten und Kandidatinnen, die geeignet wären, mit der Geschäftsleitung die Krise zu überstehen. Demgegenüber sehen wir als Chancen der Corona-Krise für unser Unternehmen das Vorantreiben der Digitalisierung wie der Ausbau unserer Online-Profi-Shop-Präsenz und deren Akzeptanz bei den Kunden genauso wie den deutlich steigenden Bedarf kreislaufwirtschaftsfähiger Produkte zu decken. Darüber hinaus sehen wir mit KI neue Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen. Risikomanagementziele und -methoden In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die bito aktiengesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind die Risikosteuerung, das Risikocontrolling und das Risikoreporting. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Arbeitsanweisungen und Regelungen zur Vertretungsvollmacht. Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch Früherkennungsmaßnahmen reduziert. Aus der fehlenden internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten ergibt sich, dass kaum Lieferungs- und Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen vorhanden sind. Somit ist das Unternehmen keinem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Durch fehlenden Umsatz möglichen Liquiditätsrisiken können wir durch unsere restriktive Ausschüttungspolitik, die bestehenden Linien bei unseren Banken und die gute Eigenkapitalausstattung entgegensteuern. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen und politischen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebniszahlen gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft bestehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise sowie protektionistischen Tendenzen, die zu einer Abkühlung der Weltkonjunktur und daher, aufgrund der hohen Exportorientierung der deutschen Unternehmen, zu niedrigeren Bauinvestitionen führen. Die bereits bekannten Preissteigerungen haben zu einer deutlichen Erhöhung der Inflation geführt, was ein hohes Risiko darstellt. Besonders die Energiekosten der vorhandenen Standorte sind ein erheblicher Preistreiber außerhalb der Preissteigerungen der Materialien. Produktrisiken Insgesamt ist unsere Branche traditionell geprägt durch lange Produktzyklen und kontinuierliche, kleinteilige Produktverbesserungen. Disruptive Veränderungen waren in der Vergangenheit nicht zu verzeichnen. Es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass ein finanzstarker Wettbewerber oder Neueinsteiger in der Branche ein solches revolutionäres Produkt entwickeln könnte. Aufgrund der zu erwartenden deutlich steigenden Logistikkosten in den nächsten Jahren sind preisgünstige Farben immer schwerer darzustellen, obwohl der Nachfragedruck dafür nach wie vor sehr hoch ist. Investitions- und Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Als Risiken bestehen hier fehlende Kreditsicherheiten und steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele. Es ist ferner nicht abzusehen, ob die zu entwickelnden Produkte zu marktgängigen Preisen angeboten werden können bzw. unvorhersehbare zusätzliche Entwicklungskosten das Erfolgsrisiko erhöhen. Personalrisiken Die bito aktiengesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem im Verkauf besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Das Wachstum der Gesellschaft wie auch der gesamten Berliner Wirtschaft schwächt sich zukünftig ab, da nicht genügend Fachkräfte im Baugewerbe vorhanden sind. Der Fachkräftemangel könnte langfristig die Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinträchtigen. Umweltrisiken Die Vorgaben der VOC-Verordnung werden beachtet, Maßnahmen dazu strikt umgesetzt und die weitere Entwicklung von Produkten vorangetrieben. Darüber hinaus haben wir 2019 das erste C2C zertifizierte Innenfarbensystem angeboten und 2021 mit einem C2C zertifiziertes Fassadensystem ergänzt. Wir legen beim Einkauf Wert darauf, nach dem von uns entwickelten 'Kieselstein-Prinzip' vorzugehen. Danach werden bei gleicher Leistung Lieferanten aus den jeweils definierten Umkreisen bevorzugt. Die Entwicklung des Unternehmens wird nicht durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet. Wir planen weitere umfangreiche Investitionen in den Jahren für die Errichtung von Solardächern und Solaranlagen an mehreren Standorten. Die erste Solaranlage in Heinersdorf ist installiert und wartet zum Berichtszeitraum noch auf die Abnahme der Netzagentur zur dann möglichen Einspeisung. Bestandsgefährdende Risiken Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar, können jedoch Auswirkungen der im Bericht geschilderten aktuellen Krisen sein. Da sie ausnahmslos und absehbar negativ sein werden, lässt sich ein Risiko nicht gänzlich ausschließen. Dank unserer konservativen Ausschüttungspolitik und der daraus resultierenden sehr guten Eigenkapitalausstattung ist das Risiko bei uns niedrigerer als bei Unternehmen vergleichbarer Größe mit niedriger Kapitalausstattung. Zudem können wir durch die Zusammenarbeit mit den Banken und unserem restriktiven Kostenmanagement dem Liquiditätsrisiko jederzeit entgegenwirken. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Die dynamische Wettbewerbssituation, die Verschärfung der Wettbewerbssituation und bestehende Überkapazitäten gehören zu den bestandsgefährdenden wirtschaftlichen Potentialen. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Rechtliche bestandsgefährdende Potentiale sind zurzeit nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung Der seit 2012 beschrittene Weg stellt sich grundsätzlich erfolgversprechend dar. Es werden Ausarbeitungen zur Rationalisierung auf Baustellen vorangetrieben. Im Berichtsjahr wurden die bestehenden Projekte mit den Universitäten zwar weitergeführt, mussten jedoch aufgrund der durch Pandemiemaßnahmen geschlossenen Labore auf Eis gelegt werden. Wie hier schon angekündigt, mussten wir die Entscheidung treffen, unser eigenes Projekt, den Malerroboter, im eigenen Haus weiterzuentwickeln, oder eine Kooperation mit einem potentiellen Wettbewerber eingehen. Wir sind im März 2023 eine Kooperation mit der Firma ConBotics eingegangen, die sich erfolgreich entwickelt. Zum Thema Nachhaltigkeit haben wir 2019 begonnen, unser Sortiment auf umweltfreundliche Produktionsbedingungen und Schadstofffreiheit der Produkte zu untersuchen, und behalten diesen Fokus bei. Ferner haben wir begonnen, unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen. Er lässt sich zum Nachlesen hier finden, Nachhaltiges Bauen | bito AG (nachhaltiges-bauen.info) F. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Bilanzeid Die gesetzlichen Vertreter versichern, dass nach bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken i.S.d. § 289 (1) S. 4 HGB beschrieben sind.
Berlin, den 24. Mai 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden dazu folgende Erläuterungen gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 666.471,52 EUR (Vorjahr: 702.579,63 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Boni sowie für gewährte Gewerbedarlehen erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 3.735.388,01 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Zu den einzelnen Rückstellungsarten wird auf den nachfolgend dargestellten Rückstellungsspiegel verwiesen.
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.224.924,63 EUR (Vorjahr: 1.492.200,52 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 318.000,00 EUR (Vorjahr: 318.000,00 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus Avalen in Höhe von € 9.417,51. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 35.000,34 enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.278,74 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Frau Kristina Spitzley. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die bito aktiengesellschaft ist die Muttergesellschaft innerhalb der bito-Gruppe, ein Konzernabschluss wurde wegen nicht bestehender Verpflichtung nicht aufgestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Ende des Geschäftsjahres hat sich der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine fortgesetzt, die Auswirkungen daraus auf die Gesellschaft sind noch nicht absehbar. Es werden aber zumindest negative Auswirkungen durch steigende Energiepreise erwartet. Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten ansonsten keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 13.238,50. Auf neue Rechnung werden EUR 13.238,50 vorgetragen und es soll kein Betrag ausgeschüttet werden. Angaben nach § 160 AktG Es sind insgesamt 720.000 Aktien zu einem Nennwert von jeweils € 3,50 ausgegeben, diese sind in einem Aktienbuch mit Aktiennummern und Angaben zu den Aktionären vermerkt. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 24. Mai 2024 Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsratsbito aktiengesellschaft, BerlinIm Jahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat in mehreren Sitzungen persönlich in den Geschäftsräumen der bito ag gemeinsam mit dem Vorstand sowie durch eine laufende vierteljährliche Berichterstattung entsprechend der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen über die Lage des Unternehmens unterrichtet und mit dem Vorstand jeweils wichtige Fragen der Geschäftsführung und Unternehmensstrategie erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der bito aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns, die digital vorgelegt wurden, geprüft. Weiterhin hat die Aufsichtsratsvorsitzende den Prüfungsbericht der zum Abschlussprüfer bestellten HaWi Revision GmbH sowie die Prüfungsergebnisse mit dem Abschlussprüfer Herrn Andreas Hammerschmidt beraten und mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates besprochen und diskutiert. Die HaWi Revision GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin hat den Jahresabschluss der bito aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichtes geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer tritt der Aufsichtsrat aufgrund unserer eigenen Prüfung bei. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der bito ag gebilligt. Der Aufsichtsrat befürwortet den Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung, den ausgewiesenen Jahresüberschuss nicht auszuschütten und den gesamten Betrag in Höhe von EUR 13.238,50 in den Gewinnvortrag einzustellen.
Berlin, den 18. Juni 2024 gez. Kristina Spitzley sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnet am 24. Mai 2024 vom Vorstandsvorsitzenden Herrn Joachim Spitzley. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die Gesellschaft bito aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der bito aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bito aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.
Berlin, den 24. Mai 2024 |
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