SachsenEnergie Windpark Reinsdorf GmbH & Co. KG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Wild seit 2.3.2026 | Prokura |
Björn Bergmann seit 17.7.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Kotsch seit 19.1.2021 | Prokura |
Jens Schaller seit 27.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
SachsenEnergie AGEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SachsenGigaBit GmbHDresdenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die SachsenGigaBit GmbH (kurz: "GigaBit"), als regionale Telekommunikations-Gesellschaft, bündelt für den Mutterkonzern SachsenEnergie AG alle Kompetenzen für den Glasfaser basierten Breitbandausbau sowie zukunftssichere Kommunikationstechnologien und bietet ein umfassendes Telekommunikations-Leistungsportfolio an. In dieser Funktion plant, errichtet, betreibt und vermietet die GigaBit Telekommunikationsanlagen auf der Grundlage von passiven Telekommunikationsnetzen und bietet auf dieser Basis ihre Telekommunikationsdienstleistungen an. Auf den passiven Netzen im Backbone und Access-Bereich setzt die GigaBit Übertragungstechnik mit verschiedensten Übertragungstechnologien ein, um ein leistungsfähiges, skalierbares und an den Bedürfnissen des sächsischen Marktes ausgerichtetes Übertragungsnetz zur Verfügung stellen zu können. Das Netzmanagement der GigaBit sichert hierbei durchgängig die hohen Qualitätsstandards und die ständige Verfügbarkeit des Übertragungsnetzes. GigaBit zeichnet sich verantwortlich für das Geschäftsfeld Glasfaser/Telekommunikation im Konzern SachsenEnergie und hat die Aufgabe, dieses Geschäftsfeld sowie die Kundenbasis durch den Bau von Infrastruktur und deren Vermarktung in den nächsten Jahren substanziell wachsen zu lassen. So wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von geförderten Breitbandausschreibungen gewonnen, für die GigaBit federführend verantwortlich ist. Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren vermehrt eigenwirtschaftliche Ausbauprojekte geplant. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt liegt bei den Zielgruppen Geschäftskunden und Gewerbekunden. Für diese bietet GigaBit leistungsstarke Glasfaseranbindungen und individuelle Lösungen für Internet, Telefonie und weitere Zusatzprodukte mit persönlichem Service an. Auch individuelle Kooperationen mit Wohnungswirtschaften, Bauträgern, Stadtwerken und Kommunen zur Glasfasererschließung von Mietobjekten, Neubauten, Öffentlichen Einrichtungen oder Kommunen werden weiter ausgebaut. Seit nunmehr 25 Jahren versorgt Gigabit Carrier mit hochwertigen Standardprodukten oder schafft individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum reicht von der Vernetzung kundeneigener Standorte, über die Unterbringung und Netzanbindung der Kundensysteme in den fünf leistungsstarken Rechenzentren bis hin zu Internetverbindungen auf höchstem Niveau. In diesem Zusammenhang entstehen vielversprechende Kundenprojekte zur Erschließung von Lichtwellenleiter(LWL)-Verbindungen in Dresden und von 5G-Maststandorten. GigaBit ist außerdem verantwortlich für die Bereitstellung von Telekommunikationsleistungen an die Gesellschaften des TWD-Konzernkreises. Für die SachsenNetze GmbH (kurz: "SachsenNetze") steuert GigaBit das Projekt zum Aufbau eines 450 MHz-Mobilfunk-Netzes und nimmt Einfluss auf den deutschlandweiten 450 MHz-Netzausbau durch eine mittelbare Beteiligung an der 450connect GmbH, Köln, über die Vorschaltgesellschaft 450 MHz Beteiligung GmbH, Erfurt. Neben diesen Aktivitäten ist GigaBit zu 50% an der TRZ Thüringer Rechenzentrum GmbH, Erfurt, beteiligt, welche in Langewiesen bei Ilmenau ein Rechenzentrum errichtet hat, betreibt und vermarktet. Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Der Telekommunikationsmarkt ist von einem stark wachsenden Bedarf an Breitbanddienstleistungen geprägt. Hierbei ist der Glasfaserausbau, als zukunftsfähige und nachhaltige Netztechnologie, das politische Ziel von Bund und Ländern. Im Jahr 2023 wurde erkennbar, dass sich insbesondere das Glasfaser-Marktumfeld in den letzten Monaten deutlich abgekühlt hat. Unter Anderem belasten gestiegene Ausbaukosten, gestiegene Refinanzierungskosten und ausbleibende Nachfrage die Anbieter. Da der Glasfaserausbau sehr kapitalintensiv ist, ist auch ein eigenwirtschaftlicher flächendeckender Ausbau nicht überall möglich. Deshalb wurde vom Bund entsprechende Förderprogramme aufgelegt, welche von den Ländern kofinanziert werden. In der sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenförderung ermitteln TK-Unternehmen in einem wettbewerblichen Verfahren aus Investition, Betriebskosten und Kundenerlösen über eine Zweckbindungsfrist von 7 Jahren die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke für ein definiertes Ausbaugebiet. Die hohe Nachfrage an Förderprogrammen und lange Genehmigungsverfahren verschärfen den Wettbewerb in der Breitbandförderung zusätzlich. Neben der Wirtschaftlichkeitslückenförderung gibt es ein sogenanntes Betreibermodell, in welchem die Kommune ein Netz gefördert ausbaut und dieses Netz an ein TK-Unternehmen zum Zweck des Betriebes verpachtet. Dieses Modell kommt in der Region jedoch kaum zur Anwendung. Zur besseren Auslastung der Netze und zur Refinanzierung des Netzaufbaus gewinnt die Gewährleistung von Open Access (freiwillige Öffnung bestehender und entstehender Glasfasernetze für andere Marktteilnehmer) zunehmend an Bedeutung. Bei geförderten Ausbauprojekten schreibt der Gesetzgeber die Öffnung der Netze für andere Anbieter sogar zwingend vor. Die Preise für TK-Dienste unterliegen aktuell einem hohen Wettbewerb. Eine zunehmende Kommerzialisierung zwingt Breitbandanbieter einen höheren Fokus auf Service- und Zusatzleistungen zu legen, da Konvergenzangebote und gezielte Schaltung zu verschärftem Wettbewerb führen. Neue Kooperationstypen im Bau, Be- und Vertrieb ermöglichen strategische Vorteile für Unternehmen in der Telekommunikationsbranche. Geschäftsverlauf Geschäftstätigkeit 2023 - Kurzüberblick
Neben den bestehenden Geschäftsfeldern
konnte sich GigaBit im Jahr 2023 als eigenständige Marke der SachsenEnergie, als regionaler Anbieter für Internet und Telefonie etablieren. Mit Hilfe einer groß angelegten Marketingkampagne wurde zunächst die Markenbekanntheit der GigaBit als Telekommunikationsanbieter für Privatkunden und Gewerbekunden gesteigert und anschließend wurden die Internet-, Telefonie- und TV-Produkte beworben, die über einen Webshop gebucht werden können. Mit der Wholebuy-Vereinbarung zwischen GigaBit und Deutsche Telekom sowie den bereits in Betrieb genommenen Breitbandausbaugebieten steht ein Kundenpotential in Ost- und Westsachsen zur Verfügung. Personal Zum 1. Januar 2023 beschäftige GigaBit 143 Mitarbeitende (inkl. Geschäftsführer). Der festgelegte strategische Wachstumskurs der Gesellschaft erfordert eine schrittweise Erhöhung der Belegschaft bei gleichzeitiger Transformation der Qualifizierungsprofile, Reduzierung von gewerblichen Tätigkeiten und Konzentration auf Planungs- und Steuerungsfunktionen in den Fachbereichen. Der Personalaufwuchs erfolgt dabei grundsätzlich bedarfsgerecht. Der Personalbestand zum 31. Dezember 2023 betrug daher 180 Mitarbeitende (inkl. Geschäftsführer). Wirtschaftliche Lage Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung den bedeutsamsten, für die interne Steuerung verwendeten, Leistungsindikator darstellt. Ertragslage
Umsatzerlöse Umsatzerlöse gegenüber Gesellschaften des TWD-Konzernkreises Die Umsatzerlöse innerhalb des TWD-Konzernkreises sind sehr vielfältig. Für den eigenwirtschaftlichen und geförderten Breitbandausbau stellt die GigaBit ihre Personaldienstleistungen zur Umsetzung der Baumaßnahmen zur Verfügung und errichtet die notwendige Übertragungs- und Telekommunikationstechnik. Durch den fortschreitenden Baustand konnten hierbei Umsatzsteigerungen in Höhe von über TEUR 3.168 erzielt werden. Mit Inbetriebnahme eines geförderten Breitbandausbaugebietes übernimmt die GigaBit die Betriebsführung für die aktive und passive Infrastruktur. Außerdem entwickelt und vertreibt GigaBit unter ihrer eigenen Marke Internet-, Telefonie- und TV-Produkte. Der Produktvertragspartner für die Kunden ist die SachsenEnergie AG. GigaBit stellt vor allem ihr Know-how für die Produktgestaltung sowie die technische Umsetzung bereit. Die Umsatzerlöse aus Breitbanddienstleistungen konnten auf TEUR 11.633 (i. Vj. TEUR 8.073) erhöht werden. Für viele Gesellschaften des TWD-Konzernkreises übernimmt GigaBit den Betrieb von Mobilfunkanschlüssen und -endgeräten, von Festnetzanschlüssen und -endgeräten sowie von Softphones (Softwarelösung zur Telefonie über den Computer). Darüber hinaus stellt GigaBit Prozessdatendienste und Prozessdateninfrastruktur bereit. Für Telefonie- und Datenübertragungsleistungen konnte GigaBit die Umsätze auf dem Vorjahresniveau mit TEUR 7.961 (i. Vj. TEUR 8.161) halten. Die Dresden Netz OHG beauftragt die GigaBit mit der Bereitstellung von Telekommunikationsleistungen. Gemäß des Rahmenvertrages erbringt GigaBit Leistungen wie Telefonie- und Datenübertragung, Betriebsführung und Bereitstellung von Netzinfrastruktur, zur Verfügungstellung von Übertragungstechnik (aktive Technik) und von symmetrischen Datenraten als Grundlage für die Standortvernetzung über ein Backbone-/Kernnetz. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 6.325 (i. Vj. TEUR 6.069). GigaBit übernimmt zudem technische und kaufmännische Dienstleistungen für die betriebsnotwendigen Telekommunikationsnetze der SachsenEnergie Gruppe. Dazu gehören unter anderem Assetmanagement und Controlling, Instandhaltung, Störungsbeseitigung, Errichtung und Betrieb von Übertragungstechnik und Netzbewirtschaftung. Die Umsätze aus diesem Dienstleistungsrahmenvertrag liegen mit TEUR 4.895 (i. Vj. TEUR 4.853) ebenfalls auf Vorjahresniveau. Innerhalb des TWD-Konzernkreises werden individuelle Telekommunikationsprodukte für Internet, Bandbreite, Infrastruktur und Housing erbracht, wie sie hauptsächlich im Business- und Carriergeschäft gegenüber Drittkunden angeboten werden. Für diese Produkte konnte GigaBit einen Umsatz in Höhe von TEUR 952 (i. Vj. TEUR 726) erzielen. Gegenüber der Dresden Netz OHG erzielt die GigaBit Umsätze für die kaufmännische Betriebsführung von TEUR 777 (i. Vj. TEUR 802). Umsatzerlöse gegenüber Drittkunden Die Drittkunden sind Businesskunden, die individuelle Internetprodukte mit hohen Datenraten oder eine Lösung für die Vernetzung ihrer Unternehmensstandorte suchen und Carrier, d. h. Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Die Produktpalette der GigaBit umfasst zusätzlich zu oben genannten Leistungen die Vermietung von Telekommunikationsinfrastruktur und die Vermietung von Schränken in Rechenzentren. Die Umsatzerlöse in diesem Geschäftsfeld konnten auf TEUR 7.258 (i. Vj. TEUR 6.681) erhöht werden. Der Umsatzanstieg ergibt sich zum einen aus der Gewinnung neuer Businesskunden und zum anderen aus weiteren Vertragsabschlüssen mit bestehenden Carrierkunden. Die periodenfremden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35 (i. Vj. TEUR 203) können dem Drittkundengeschäft zugeordnet werden. Die Bestandsverminderungen von TEUR 273 (i. Vj. Bestandserhöhungen von TEUR +261) resultieren aus der stichtagsgenauen Bewertung von unfertigen Bauvorhaben, die auf Grund ihres Baufortschrittes noch nicht abgerechnet werden konnten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 148 (i. Vj. TEUR 167) sind vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus sozialen Leistungen enthalten. Der Materialaufwand ist auf TEUR 22.103 (i. Vj. TEUR 17.863) gestiegen. Der Anstieg resultiert einerseits aus dem Umsatzanstieg. Zur Realisierung des Umsatzwachstums sind beispielsweise höhere Aufwände für die Anmietung von Telekommunikationsinfrastruktur sowie für Service- und Wartungsverträge erforderlich. Anderseits sind Aufwände entstanden, die auf Grund des Personal- und Know-how-Aufbaus mittelfristig entfallen. Dazu zählen Beratungsleistungen, Aufwände für IT-Entwicklung und für Netzmanagement. Der Anstieg des Personalaufwandes auf TEUR 13.954 (i. Vj. TEUR 11.056)korrespondiert mit der steigenden Mitarbeiterzahl. Zudem stiegen die Personalaufwendungen infolge von Tariferhöhungen und Sonderzahlungen. Die Abschreibungen weisen aufgrund des geringeren Investitionsvolumens einen leichten Rückgang auf TEUR 975 (i. Vj. TEUR 999) aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwände für kaufmännische Betriebsführung, für Mieten und Betriebskosten für Büro- und Lagerräume, für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, für Weiterbildung, Prüf- und Beratungskosten. Der Anstieg auf TEUR 3.612 (i. Vj. TEUR 3.058) resultiert einerseits aus dem Mitarbeiterwachstum, anderseits aber vor allem aus gestiegenen Aufwänden für Werbung, Zeitpersonal und Betriebskosten für Büro- und Lagerräume. Das Jahresergebnis vor Verlustübernahme (i. Vj. Ergebnisabführung) liegt mit TEUR -382 (i. Vj. TEUR 3.052) unter dem Vorjahreswert, da die Aufwendungen stärker als die Umsatzerlöse gestiegen sind. Insbesondere der zur Realisation des Umsatzwachstums benötigte Personalaufbau hat sich negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt. GigaBit konnte 2023 eine Mitarbeiterschaft aufbauen, die es künftig ermöglicht auf bestimmte Fremdleistungen zu verzichten (z. B. im Bereich Netzmanagement). Mittelfristig erwartet GigaBit einen stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zu den Fremdleistungen, bedingt durch die steigende Anzahl an Vertragsabschlüssen. Das führt zu einer positiven Ergebnisentwicklung. GigaBit hat mit dem Gesellschafter SachsenEnergie AG seit 2021 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Vermögenslage Die GigaBit weist zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von TEUR 37.960 (i. Vj. TEUR 36.563) aus. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert auf der Aktivseite aus höheren Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und auf der Passivseite aus gestiegenen Rückstellungen. Das Anlagevermögen beträgt TEUR 11.761 (i. Vj. TEUR 12.161) und hat einen Anteil am Gesamtvermögen von 31% (i. Vj. 33%). Dem Investitionsvolumen von TEUR 585 (i. Vj. TEUR 1.415) steht eine Abschreibungssumme von TEUR 975 (i. Vj. TEUR 999) gegenüber.Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 375 als Kapitalrücklage in die 450MHz Beteiligung GmbH eingezahlt. Die Investitionen für Sachanlagen in Höhe von TEUR 88 setzen sich zusammen aus Neuinvestitionen für Technische Anlagen (TEUR 72) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 17) für die Telekommunikationssysteme. Des Weiteren wurden TEUR 122 in Immaterielle Vermögensgegenstände, in Form von Software-Lizenzen, investiert. Das Umlaufvermögen zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 26.147 (i. Vj. TEUR 24.267). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus höheren Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen als Folge der gestiegenen Umsatzerlöse gegenüber Gesellschaften des TWD-Konzernkreises. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 32.280. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 85% (i. Vj. 88%). Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.849 (i. Vj. TEUR 1.490) sind insbesondere auf Grund von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für die Harmonisierung der Tätigkeitsbilder gestiegen. Zudem hat sich die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen aufgrund der erstmaligen Bildung einer Rückstellung für potentielle Altersteilzeitanwärter (TEUR 448) erhöht. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 2.831 (i. Vj. TEUR 2.793) und liegen somit auf dem Vorjahresniveau. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben am Gesamtkapital einen Anteil von 13% (i. Vj. 11%). Finanzlage Die zur Analyse unserer Finanzlage für das Geschäftsjahr 2023 erstellte Kapitalflussrechnung zeigt die Zahlungsströme getrennt nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Unsere Darstellung orientiert sich am vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) verabschiedeten DRS 21. Als Saldo der Kapitalflussrechnung ergibt sich die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes, der die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) enthält. Aufgrund von im Jahr 2023 in Kraft getretenen Änderungen an DRS 21 durch DRÄS 13 sind die Veränderungen der Cash-Pooling-Forderungen im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auszuweisen. In den Vorjahren erfolgte für diese Position ein Ausweis im Finanzmittelfonds. Für eine bessere Vergleichbarkeit der Kennzahlen wurden daher die Vorjahreszahlen an die aktuelle Berechnungsmethode nach DRS 21 angepasst. Die Liquidität der GigaBit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert.
Der Finanzmittelfonds betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 104). Die Geschäftsführung schätzt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil ein. Angaben nach § 6 b Abs. 7 Satz 4 EnWG Die GigaBit führt die folgenden Tätigkeiten im Sinne des § 6 b EnWG durch:
Prognosebericht Voraussichtliche Ergebnisentwicklung Das geplante Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt für 2024 TEUR -33. Der geplanten positiven Umsatzentwicklung stehen voraussichtlich steigende Aufwendungen für die Anmietung von Telekommunikationsinfrastruktur, für Service- und Wartungsverträge, für Betriebsführung, für Softwaresysteme und für Personal gegenüber. Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Kundenanstieg. Für die darauffolgenden vier Jahre prognostiziert GigaBit einen moderaten Anstieg der Aufwendungen und einen starken Anstieg der Umsätze, sodass mit einer positiven Ergebnisentwicklung zu rechnen ist. Voraussichtliche Umsatzentwicklung Entsprechend der Absatzplanung erwartet GigaBit für 2024 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 54.923. Die Umsatzerlöse aus Breitbanddienstleistungen sollen gegenüber 2023 um ca. TEUR 11.500 steigen. Maßgebend dafür ist das stetig steigende Kundenpotential durch die Fertigstellung weiterer Breitbandvorhaben sowie die Wholebuy-Vereinbarung mit der Deutschen Telekom. Die Etablierung der GigaBit als Marke der SachsenEnergie und die Marketingkampagnen tragen ebenfalls zur Steigerung der Kundenzahlen bei. Im Drittkundengeschäft werden Umsatzsteigerungen von etwa TEUR 2.124 erwartet. Der Anstieg resultiert aus der Erhöhung von Vertragsabschlüssen sowie aus konkreten Projekten zur Errichtung von LWL-Verbindungen und zur Erschließung von 5G Maststandorten für Carrier. Weitere Umsatzsteigerungen in Höhe von TEUR 1.411 ergeben sich aus dem Dienstleistungsrahmenvertrag, dem Wholesalegeschäft und für Telefonie- und Datenübertragungsleistungen. Geplante Investitionen Der Investitionsplan der GigaBit beinhaltet ein Gesamtvolumen von TEUR 1.400 für das Jahr 2024. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Organisation des Risikomanagements SachsenGigaBit GmbH ist die Telekommunikationstochter im SachsenEnergie-Konzern. Der Risikomanagementprozess ist an den Risikomanagementprozess der SachsenEnergie AG angelehnt und wird in Zusammenarbeit mit dem zentralen Risikomanagement der SachsenEnergie AG erbracht. Im Folgenden werden die Risiken mit absteigender Bedeutung angegeben. Preis- und Marktrisiken Verzögerungen in den Ausbaugebieten für Breitband können aufgrund verschiedener Faktoren entstehen. Ein externer Faktor ist Bauverzug, welcher sich aus verspäteter Genehmigung und unzureichendem Baufortschritt aufgrund von schweren Baugrundbedingungen ergibt. Des Weiteren kann das Baupreisrisiko beim Ausbau zu einer negativen Abweichung der geplanten Kosten führen. Als interner Faktor ist insbesondere der Fachkräftemangel zu nennen. Für den Geschäftserfolg der GigaBit sind die Kompetenzen des Personals ein wichtiger Faktor. Angesichts der angespannten Marktsituation ist die Rekrutierung von Mitarbeitenden sowie die ausgeprägte Anlernphase im Bereich Planung von Breitbandprojekten herausfordernd. Neben dem Personalmangel könnte die nicht fristgerechte Bereitstellung der IT-Systemlandschaft und die mangelnde Verfügbarkeit der Vertriebsressourcen den Kundenhochlauf beeinträchtigen. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, wie z. B. Personalakquise über verschiedene Jobportale, Anreize in der Arbeitsvertragsgestaltung oder Prozessverbesserungen im Onboardingprozess. Lieferrisiken lassen sich grundsätzlich nicht ausschließen. Die gestörten Lieferketten zeigen sich weiterhin in Form von langen Lieferzeiten für LWL- und Nokiatechnik, wobei eine positive Tendenz erkennbar ist. Durch hohe Inflation besteht das Risiko der potenziellen Beeinträchtigung der realen Einnahmen aufgrund eines festen Preisniveaus über mehrere Jahre hinweg, welches nicht an die Inflation der Aufwendungen angepasst wird. Dies könnte infolge steigender Kosten bei gleichbleibenden Einnahmen zu geringeren Margen führen. Politische, rechtliche und regulatorische Risiken Regulatorische und gesetzliche Anforderungen werden durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) bestimmt. Folgen sind ein höheres Haftungsrisiko, kürzere Kündigungsfristen und die Möglichkeit, dass Kunden bei Minderleistung ihre Zahlungen reduzieren können bzw. ein Recht auf Rückvergütung haben. Diese Faktoren haben Auswirkungen auf die Liquidität der GigaBit. Dieses Risiko ist teilweise auf einen Versicherer im Rahmen einer IT-Haftpflichtversicherung transferiert worden. Operative Risiken Operative Risiken entstehen aus der Komplexität der Prozesse. GigaBit wirkt diesem Risiko durch zahlreiche Kontrollen entgegen. Kreditrisiken Mögliche Forderungsausfälle im Privatkundenbereich werden gering eingeschätzt, da der größte Anteil der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen des Konzernverbundes SachsenEnergie besteht. Im Geschäftskundenbereich verantwortet GigaBit selbst das Forderungsmanagement. Aufgrund der generellen angespannten Wirtschaftslage muss mit dem Ausfall von Forderungen im Geschäftskundenbereich gerechnet werden. Zur Risikominimierung gibt es ein Mahnwesen mit Abschaltandrohung sowie für die Mehrzahl der Kunden eine Versicherung gegen Forderungsausfälle. Bei Neu- und Bestandskunden werden Auskünfte von Auskunfteien genutzt, um die Bonität zu beurteilen. Neukundenakquise, Aufrechterhaltung des Kundenkontakts sowie ein optimales Angebotsmanagement tragen dazu bei, den Risiken entgegenzuwirken. Neben dem Forderungsausfallrisiko besteht - speziell beim Ausfall von Geschäftskunden - das Weitervermarktungsrisiko der bestehenden Telekommunikationsinfrastruktur. Finanzrisiken/Liquiditätsrisiken Zwischen der GigaBit und der SachsenEnergie AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Dementsprechend hat die GigaBit Gewinne an die SachsenEnergie AG abzuführen, während diese als Muttergesellschaft ebenfalls alle Verluste zu tragen hat. Es kann festgestellt werden, dass unter der Voraussetzung einer rentablen Wirtschaftstätigkeit der Muttergesellschaft für die GigaBit kein Finanzrisiko besteht. Durch die Einbindung in den Cash-Pool des SachsenEnergie-Konzerns sowie die Abwesenheit von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten war die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Es kann auch zukünftig bei unveränderter Einbindung in den SachsenEnergie-Konzern davon ausgegangen werden, dass die Liquidität gewährleistet ist. Liquiditätsseitige Auswirkungen hätte die Absicherung der Finanzierung der 450 MHz Beteiligung GmbH, sofern für die Finanzierung die beteiligten Gesellschaften herangezogen werden würden. Beteiligungsrisiken Die GigaBit ist an der TRZ Thüringer Rechenzentrum GmbH und an der 450 MHz Beteiligung GmbH beteiligt. Im Falle von Unrentabilität dieser Gesellschaften wären Abschreibungen auf diese Beteiligungen notwendig mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis. Chancenbericht Aufgrund der steigenden Relevanz des Glasfasernetzes und des damit einhergehenden expandierenden Marktes ergeben sich für die GigaBit Möglichkeiten, Marktanteile zu gewinnen und dadurch positive Ergebnisse zu erzielen. Besonders vielversprechend ist die Chancen, die geschäftliche Tätigkeit im Rahmen von Kooperationen mit Wohnungsgesellschaften und Stadtwerken in der Region weiter auszubauen. Durch den 5G-Mobilfunkausbau kann es durch die breite Angebotspalette zu einem Umsatzwachstum und zu einem höheren Unternehmensergebnis kommen. Auch die im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossene Wholebuy-Vereinbarung mit der Telekom Deutschland GmbH kann weiterhin zur Markenbekanntheit und -ausbau des Kundenpotenzials beitragen. Zu einem Ausbau der Markenbekanntheit trägt ebenfalls die großflächig angelegte Marketingkampagne der GigaBit bei. Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung werden als überschaubar eingeschätzt. Diese bestehen insbesondere durch eine Erhöhung der Wettbewerbssituation auf dem TK-Markt und der damit verbundenen erschwerten Marktdurchdringung sowie Unsicherheiten, die sich aus den zukünftigen regulatorischen Rahmenbedingungen ergeben könnten. Bestandsgefährdende Risiken liegen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht vor und sind derzeit grundsätzlich für die Folgejahre auch nicht erkennbar.
Dresden, 15. April 2024 Jens Schaller, Geschäftsführer Thomas Eibeck, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die SachsenGigaBit GmbH (kurz: "GigaBit"), mit Sitz in Dresden, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 13837 eingetragen. Der Jahresabschluss der GigaBit wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden für den Anhang teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Es besteht seit dem 21. Dezember 2021 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit dem Gesellschafter SachsenEnergie AG (kurz: "SachsenEnergie"), welcher rückwirkend zum 1. Januar 2021 Gültigkeit erlangt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungsansätze und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert beibehalten worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geschäftswerte aus von Gesellschaftern in die GigaBit eingebrachte und aktivierte Kundenverträge werden entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 4 i. V. m. Satz 3 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, angesetzt. Diese werden für den Monat der Anschaffung bzw. der Herstellung und die nachfolgenden Monate des Geschäftsjahres zum Abzug gebracht. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientieren, zugrunde:
Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, die Abgangsbuchung erfolgt mit der Verschrottung, dem Verkauf oder dem sonstigen Ausscheiden aus dem Anlagevermögen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Die Vorräte betreffen noch nicht abrechenbare Leistungen sowie den Warenbestand. Die Bewertung des Warenbestands erfolgte zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzelkosten für Material und Fremdleistungen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Verbesserung des Bildes der Vermögenslage der GigaBit wurden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, die gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen und gleichartig und fällig sind, auf der Ebene der jeweiligen Gesellschaft miteinander verrechnet. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nominalwert bewertet. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit die Aufwendungen für einen nachfolgenden Zeitraum bestimmt sind. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie sonstige Personalrückstellungen sind durch versicherungsmathematische Gutachten mittels der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) ermittelt worden. Als Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln "2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. An nachstehenden Unternehmen besitzt die GigaBit die unmittelbaren Anteile:
2. Vorräte Die Vorräte bestehen aus unfertigen Leistungen (TEUR 2.165) sowie einem Warenbestand (TEUR 700). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter SachsenEnergie AG, Dresden. Diese resultieren aus Liquiditätsverrechnung (TEUR 13.383; i. Vj. TEUR 18.947), aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.222; i. Vj. TEUR 0) sowie aus Forderungen aus Verlustübernahme (TEUR 382, i. Vj. TEUR 0). Weiterhin werden gegen den Gesellschafter DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, Dresden (kurz: "DREWAG") Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 211; i. Vj. TEUR 552) ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen auch gegen die SachsenEnergieBau GmbH, Dresden, (TEUR 4.709; i. Vj. TEUR 825), die SachsenServices GmbH, Dresden, (TEUR 150; i. Vj. TEUR 126) sowie die Dresden-IT GmbH, Dresden, (TEUR 134; i. Vj. TEUR 67). Gegenüber der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden, bestanden zum Vorjahresbilanzstichtag Umsatzsteuerforderungen (TEUR 131). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörde aus noch nicht verrechenbarer Vorsteuer (TEUR 29). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.002 und die Kapitalrücklage TEUR 17.760. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Berücksichtigung nachfolgender Annahmen ermittelt:
Die Berechnung der Rückstellung für Überbrückungsgeldverpflichtungen erfolgte mit folgenden versicherungsmathematischen Annahmen:
Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden statt mit einem Durchschnittszinssatz auf Basis der letzten sieben Jahre mit einem Durchschnittszinssatz auf Basis der letzten zehn Jahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1 (i. Vj. TEUR 4). 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Rechnungen aus Entgelten für die Nutzung von Telekommunikationsleistungen, sonstigen Leistungen und Beratungsleistungen, Verpflichtungen im Personalbereich, Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses sowie Betriebsprüfungsrisiken. Die Ermittlung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgte mit folgenden versicherungsmathematischen Annahmen:
Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses und des Rechnungszinses, der sich bei der Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Rückstellung aus Altersteilzeitregelungen wurde für bestehende Verträge unter Zugrundelegung des IDW RS HFA 3 berechnet. Für die Bewertung wurde eine Gehaltserhöhung von 4,50 % ab November 2024, ein Gehaltstrend von 4,00 % ab September 2025 und von 3,50 % p. a. ab dem Jahr 2026 sowie die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen im selben Umfang zugrunde gelegt. Der Ermittlung des Barwertes wurde jeweils ein Rechnungszinssatz von 1,00 % p.a. (Stand 31. Oktober 2023) zugrunde gelegt. Entsprechend § 246 Abs. 2 HGB wurde die Rückstellung aus Altersteilzeitregelungen (TEUR 303) in Höhe von TEUR 138 nicht in der Bilanz ausgewiesen, sondern mit den Geldanlagen zur Besicherung der Altersteilzeitverpflichtung (Insolvenzsicherung) verrechnet. Die Rückstellung aus diesen Altersteilzeitregelungen beträgt somit TEUR 165. Die Anschaffungskosten der Geldanlagen entsprechen deren Zeitwerten zum Bilanzstichtag. Für einen bestimmten Mitarbeiterkreis (50% möglicher Anspruchsberechtigter) wurde darüber hinaus eine weitere Rückstellung für Altersteilzeit gebildet (TEUR 448). Grundlage für die Bewertung bildet der Aufstockungsbetrag von 30% auf die durchschnittliche Vergütung zuzüglich 14,7 % Aufstockung zur Rentenversicherung. Es wurde eine Laufzeit bis zum Jahr 2028 unterstellt. Entsprechende Tarifsteigerungen und Abzinsungen wurden berücksichtigt. 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Dresden Netz OHG, Dresden (TEUR 1.193; i. Vj. TEUR 1.543). Weiterhin werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der SachsenNetze HS.HD GmbH (TEUR 3; i. Vj. TEUR 29) ausgewiesen. Gegenüber der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden, bestehen zum Bilanzstichtag Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR 139) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 19, i. Vj. TEUR 0). Gegenüber der SachsenNetze GmbH, Dresden, bestanden zum Vorjahresbilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 31). 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Leistungsscheinen mit verbundenen Unternehmen für die Erbringung von technischen und kaufmännischen Dienstleistungen und betragen ca. EUR 8,8 Mio. p. a. 10. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden vollständig im Inland erzielt und resultieren im Wesentlichen aus der Bereitstellung von Telekommunikationsleistungen an Dritte sowie an Gesellschaften des EVD-Konzernkreises. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse in Höhe von TEUR 35 enthalten. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 118) und Buchgewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 3). 12. Materialaufwand Die Position betrifft im Wesentlichen die Beschaffung von Telekommunikationstechnik und Aufwendungen für Nutzungsentgelte für von Dritten bereitgestellte Telekommunikations-Infrastruktur. Die bezogenen Leistungen beinhalten periodenfremde Minderaufwendungen in Höhe von TEUR 52. 13. Personalaufwand Im Personalaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 enthalten. 14. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind Buchverluste aus Anlagenabgängen (TEUR 6) und sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 69) enthalten. 15. Erträge aus Verlustübernahme/Aufwendungen aus Gewinnabführung Die Erträge und Aufwendungen resultieren aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der SachsenEnergie. D. Geschäfte nach § 6b Abs. 2 EnWG Die GigaBit hat im Geschäftsjahr 2023 aufgrund folgender wesentlicher Verträge Geschäfte im Sinne der Vorschrift des § 6b Abs. 2 EnWG durchgeführt:
E. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2023 nicht eingetreten. 2. Prüfungs- und Beratungsgebühren Der Ausweis des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar und dessen Aufschlüsselung unterbleibt nach § 285 Nr. 17 HGB, da die Angaben im Konzernabschluss der TWD enthalten sind. 3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
4. Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Gesellschafter Zum 31. Dezember 2023 waren die SachsenEnergie AG, Dresden, und die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, Dresden, mit je 50 % am Eigenkapital der Gesellschaft beteiligt. 6. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Technische Werke Dresden GmbH, Dresden. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis aufstellt, ist die SachsenEnergie AG, Dresden. Es handelt sich hierbei um einen freiwilligen Teilkonzernabschluss, der in den Konzernabschluss der Technischen Werke Dresden GmbH, Dresden, eingeht und nicht veröffentlicht wird.
1 Jahresabschluss 31.12.2022 (letzter
vorliegender Stand)
Dresden, 15. April 2024 Thomas Eibeck, Geschäftsführer Jens Schaller, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Angaben über die Zuordnungsregeln einschließlich Abschreibungsmethoden gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWGDie SachsenGigaBit GmbH (kurz: GigaBit) unterliegt seit dem Geschäftsjahr 2020 den Unbundlinganforderungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und hat somit Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen für die folgenden Aktivitäten zu erstellen:
Grundlage für die Erstellung der Aktivitätenabschlüsse für Energiespezifische Dienstleistungen Elektrizitäts- und Gasverteilung bildet der Jahresabschluss 2023 der SachsenGigaBit. Zu den grundlegenden Bewertungs- und Bilanzierungsregeln verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses. Schlüsselung Im Jahr 2023 bilden wie bereits im Vorjahr die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der SachsenGigaBit die Datenbasis für den Tätigkeitsabschluss. Bei der Erfassung der Geschäftsvorfälle werden im Wesentlichen getrennte Konten genutzt. Als Kontierungsobjekte dienen zusätzlich Kostenstellen oder Aufträge. Soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich oder nur mit unvertretbarem Aufwand möglich ist, erfolgt die Zuordnung durch Schlüsselung, die sachgerecht und für Dritte nachvollziehbar sein muss. Als sachgerecht werden für die SachsenGigaBit folgende Schlüssel angesehen:
Gewinn- und Verlustrechnung der Aktivitäten Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Sonstige betriebliche Erträge werden über Einzelposten auf den einzelnen Konten direkt den Aktivitäten zugeordnet. Die Zuordnung basiert im Wesentlichen auf den Zuarbeiten der verbundenen Unternehmen, die die Leistungen in Anspruch nehmen und demzufolge über die Verwendung der beanspruchten Leistungen für Elektrizität, Gas oder Sonstiges Auskunft geben können. Materialaufwand und Sonstige betriebliche Aufwendungen werden über den Schlüssel Umsatzerlöse auf die Aktivitäten verteilt. Dies folgt der Annahme, dass die Aufwendungen zur Bereitstellung der Leistungen an die verbundenen Unternehmen dienen und dementsprechend für alle Aktivitäten anfallen können. Der Personalaufwand wird über den Schlüssel Personalaufwand auf die Aktivitäten verteilt. Dieser baut, unter Berücksichtigung der gestiegenen Mitarbeiterzahl, auf der Zuordnung der Mitarbeiter zu den einzelnen Aktivitäten, im Rahmen der Verschmelzung 2020 zur SachsenGigaBit GmbH, auf. Leistungsscheine, deren Höhe stark von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig ist, werden ebenfalls anhand des Personalaufwandes geschlüsselt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear und werden auf die Aktivitäten über die Zuordnung des entsprechenden Anlagegutes verteilt. Sonstige Steuern werden über den Schlüssel Umsatzerlöse auf die Aktivitäten verteilt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die Zinserträge und der Zinsaufwand sind entsprechend der Verteilung des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf die Aktivitäten geschlüsselt. Aktivitätenbilanzen Die Verteilung der Bilanzpositionen der SachsenGigaBit auf die Tätigkeiten des Unbundling erfolgt überwiegend durch Zuordnung der Einzelposten je Sachkonto. Ausgewählte Bilanzpositionen werden nach demselben Schlüssel aufgeteilt, wie die korrespondierenden Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Zudem kommen Schlüssel zur Anwendung, die sich aus den Verbindlichkeiten, der Stammeinlagen und dem Kapitalbedarf ergeben. Aktiva Das Anlagevermögen der GigaBit wird zum einen pro Anlage den Aktivitäten zugeordnet und zum anderen über den Personalaufwandsschlüssel, wenn das Anlagegut im Zusammenhang mit der Mitarbeiterzahl steht. Der Warenbestand wird gemäß der entsprechenden GuV-Position auf die Aktivitäten verteilt. Bei der Aufteilung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird der Schlüssel Umsatzerlöse angewendet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden über den Erlösschlüssel der jeweiligen Gesellschaft aufgeteilt, der im Wesentlichen direkt über Einzelpostenanalysen gebildet wird. Die darüber hinaus enthaltene Liquiditätsverrechnung mit SachsenEnergie AG wird nach der Verteilung der Forderungen und Verbindlichkeiten insgesamt zugeordnet. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u.a. die Position noch nicht verrechenbare Vorsteuer, für die eine Verteilung gemäß den Verbindlichkeiten angewendet wird. Übrige Positionen werden gemäß des korrespondierenden Bilanzkontos verteilt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Guthaben bei Kreditinstituten enthält die Einzahlungen für die Kapitalanteile der Gesellschafter und wird dementsprechend direkt analog der Stammeinlage auf die Aktivitäten verteilt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind analog der korrespondierenden GuV-Position geschlüsselt. Passiva Die nach sachgerechter Zuordnung und Schlüsselung des Vermögens und Fremdkapitals entstandenen Residualgrößen in den einzelnen Tätigkeitsbilanzen werden entsprechend des Kapitalbedarfs im Eigenkapital ausgewiesen. Durch die Anwendung des Kapitalbedarfsschlüssels ist kein Ausgleich zwischen den Tätigkeiten erforderlich. In den jeweiligen Tätigkeitsbilanzen existieren somit keine bilanziellen Ausgleichsposten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden anhand der Verteilung des Personalaufwandes geschlüsselt. Die Zuordnung der Steuerrückstellungen erfolgt nach dem Ergebnis vor Steuern der Tätigkeiten (EBIT). Die sonstigen Rückstellungen werden, soweit sie den Personalbereich betreffen, analog zu den Pensionsrückstellungen verteilt. Übrige sonstige Rückstellungen werden über den Umsatzerlösschlüssel oder die zugehörigen Aufwandskonten in der Gewinn- und Verlustrechnung zugeordnet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden im Wesentlichen über den Umsatzerlösschlüssel gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung verteilt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten überwiegend Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, auf die der Personalaufwandschlüssel angewendet wird. Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzbehörde werden analog den Umsatzerlösen geschlüsselt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Bilanz zum 31. Dezember 2023- Energiespezifische Dienstleistungen Elektrizitätsverteilung -Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023- Energiespezifische Dienstleistungen Elektrizitätsverteilung -
Bilanz zum 31. Dezember 2023- Energiespezifische Dienstleistungen Gasverteilung -Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023- Energiespezifische Dienstleistungen Gasverteilung -
Bescheinigung zur OffenlegungIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SachsenGigaBit GmbH, Dresden Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SachsenGigaBit GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SachsenGigaBit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können."
Dresden, den 15. April 2024 KPMG
AG
Rößler, Wirtschaftsprüfer Hoffmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss 2023 der SachsenGigaBit GmbH wurde auf der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 30.04.2024 festgestellt. |
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