Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 12983
Eingetragen
30.1.2001
Branche
Architekturbüros für HochbauSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Bauunternehmen für Hoch- und Tiefbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Bareinske
seit 4.2.2026
Prokura
Kai Uwe Kühnel
seit 11.7.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hochbau Engel GmbH

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 gegründet. Die Geschäfte umfassen den Rohbau von Reihenhäusern, Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen, sowie gewerbliche Objekte (Bürogebäude und Hallenbauten). Überwiegend erfolgt die Abwicklung der Aufträge mit Subunternehmern. Dabei erfolgt die Steuerung und Kontrolle durch den zuständigen Bauleiter oder das Bauleiterteam und den Polier, teilweise unterstützt durch Werkstudenten, die fortwährend auf der Baustelle tätig sind.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das statistische Bundesamt meldet im Bauhauptgewerbe für das Wirtschaftsjahr 2023 ein Umsatzminus für alle Betriebe von preisbereinigten 5% (Quelle: https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/prognosen-bestaetigt-schwaches-baujahr-2023).

II. Geschäftsverlauf

Das Unternehmen schließt das Geschäftsjahr mit einer Gesamtleistung von 60,9 Mio€ ab.

1. Ertragslage

Bei einer Gesamtleistung von 60,9 Mio€ erhöhte sich das Ergebnis um 2.535 T€, der Rohertrag betrug 11,1 Mio€.

Im Geschäftsjahr wurden ein EBITDA von 3.909 T€ (i. Vj.: 594 T€) und ein EBT von 3.288 T€ (i.Vj: 245 T€) erreicht, was berücksichtigt um Körperschaftssteuer gesamt zu einem EAT von 2.330 T€ (i. Vj: 205 T€) führte.

2. Finanzlage

Die Gesellschaft ist liquide und konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Die Unternehmensfinanzierung ist durch Cash-Flow und einen Kontokorrentkredit gesichert.

Für das laufende Geschäftsjahr können mit dieser Finanzierung alle geplanten Verpflichtungen erfüllt werden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Wirtschaftsjahr um 3.174 T€ auf 19.547 T€. Der Wert der im Bau befindlichen Bauaufträge verminderte sich im Wirtschaftsjahr um 6.219 T€ auf 3.579 T€. Die Forderungen aus LuL erhöhten sich zum Jahresende auf 6.241 T€. Hieraus ergab sich für die Forderungen aus LuL eine mittlere Aussenstandszeit von 37 Tagen, wobei es sich hier um einen stichtagsbezogenen Wert handelt, der Schwankungen unterliegt. Ein Festgeldkonto wurde angelegt.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Bankguthaben von 7.928 T€.

Auf der Grundlage der Bilanzsumme von 19.547 T€ (i. Vj. 16.373 T€) und des handelsbilanziellen Eigenkapitals von 10.183 T€ (i. Vj. 7.852 T€) ergab sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 52,1% (i. Vj. 48,0%).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Eigenkapital, Gesamtleistung, Rohertrag, Rohertragsquote, EBITDA und EBT verwendet.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist stabil, die Umsatz- und Ergebnisentwicklung entwickelt sich marktkonform.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungs- bzw. Skontierungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesamtleistung des Unternehmens überstieg mit 60,9 Mio € im Jahr 2023 die geplante Leistung von 57 Mio € um 3 Mio €.

C. Prognosebericht

Zusammen mit der bis zum 30.04.2024 erbrachten Gesamtleistung von 14.558 Mio €, einem Auftragsvolumen von 53,3 Mio €, Stand Ende April 2024, erreicht das Unternehmen die geplante Gesamtleistung für 2024. Bedingt durch das Auftragsvolumen werden einige Bauvorhaben mit in das Wirtschaftsjahr 2025 einfließen.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 plant das Unternehmen auf Basis des Ergebnisses April 2024 und den bereits unterzeichneten Verträgen mit einer Gesamtleistung von 40 Mio€.

Die Auftragslage ist zurückgegangen, aber noch als gesichert zu bezeichnen. Auf das Jahr 2024 schaut die Geschäftsleitung mit gemischten Gefühlen: Ein Umsatzrückgang ist zu verzeichnen, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist. Langfristige und aussagekräftige Prognosen sind aufgrund der Situation auf dem Wohnungsmarkt bedingt durch die geänderte Zinspolitik und der allgemein angespannten Wirtschaftslage vorsichtig zu bewerten. Das nach momentanem Sachstand bestehende Unternehmensziel für das Wirtschaftsjahr ist ein positiver Abschluss 2024.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Chancenbericht

1. Trotz der geringeren Nachfrage und der vorsichtig agierenden Kunden kann aufgrund des guten Rufs der Firma die Lage als gut bezeichnet werden. Dies ist insbesondere darauf begründet, das die Firma sehr schlank aufgestellt ist und dadurch auf Schwankungen bei der Nachfrage sehr gut reagieren kann.

2. Die Chancen des Unternehmens liegen maßgeblich in der planmäßigen Durchführung qualitativ hochwertiger Rohbauten mit kalkulatorisch gesicherter Marge.

II. Risikobericht

Nachfolgend sind die Risiken und Maßnahmen zur Risikovorsorge beschrieben, mit denen das Unternehmen umgehen muss:

Dieses Risiko der Beschaffung des notwendigen deckenden Auftragsvolumens ist für das laufende Geschäftsjahr durch das vorliegende Auftragsvolumen für 2024 nicht bedeutsam.

1. Zahlungsausfälle

Zahlungsausfälle sind auch bei detaillierter Recherche zur Bonität der Kunden nicht auszuschließen. Zur Minimierung des Ausfallrisikos werden alle Möglichkeiten der Kundenrecherche vor dem Auftragsabschluss ausgeschöpft.

2. Liquiditätsengpässe durch verspätete und reduzierte Zahlungen der Schlussrechnungen

Durch fortwährendes aktives Debitorenmanagement werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Zahlung der Rechnungen bis zum Fälligkeitsdatum zu erreichen.

Zur Verringerung reduzierter Zahlungen wird bei der Bauausführung auf hohe Qualität, fortwährende Dokumentation und zügige Abnahme der Bauleistungen geachtet.

3. Auswirkungen auf Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Lage

Eine Verschiebung von Bauvorhaben ist in dem von der Hochbau Engel GmbH tätigen Größenbereich in geringem Maße festzustellen. Die Geschäftsführung pflegt einen nahen Kontakt zum Kunden um die etwaigen Auswirkungen auf das eigene Unternehmen gering zu halten. Preiserhöhungen werden in der Angebotsabgabe und Vertragsverhandlung berücksichtigt und an die Kunden weitergegeben.

4. Preisschwankungen von Materialpreisen

Die Preisentwicklung auf der Einkaufsseite hat im Wirtschaftsjahr 2023 nachgegeben, auch wenn das Preisniveau immer noch über dem Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie liegt. So lag der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 bei energieintensiven Produkten wie Beton und Stahl, aber auch bei Dämmung und Holz, deutlich über dem Ausgangsniveau von 2020. Hier profitiert das Unternehmen durch die guten Beziehungen zu Lieferanten in den vergangenen Jahren

(Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023).

5. Digitalisierung und Umweltschutz

Das Unternehmen ist sich bewusst, dass in naher Zukunft sowohl Anforderungen und Änderungen in der Digitalisierung sowie im Umweltschutz Auswirkungen auf das Firmenmodell haben. Diese Punkte werden bei der Planung berücksichtigt und zum Teil schon umgesetzt.

III. Gesamtaussage

Die aktuelle wirtschaftliche Lage hat Einfluß auf die die wirtschaftliche Perspektive des Unternehmens. Nach wie vor gibt es einen hohen Bedarf sowie einen Fokus auf Immobilien, was momentan zu einer Auslastung des Unternehmens führt. Politische Forderungen nach mehr Wohnraum stehen im Konflikt zu Inflation und steigenden Material- und Energiekosten. Dennoch sieht sich das Unternehmen auf Grundlage der bestehenden Finanzierungssituation in einer positiven Entwicklung. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind vor dem aktuellen Hintergrund zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar.

 

Hanau, den 31. Juli 2024

Christof Engel, Geschäftsführer

Martin Engel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.395.919,00 1.248.916,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.706,00 21.693,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16.705,00 21.692,00
II. Sachanlagen 1.078.838,00 1.224.115,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.078.838,00 1.224.115,00
III. Finanzanlagen 300.375,00 3.108,00
1. Sonstige Finanzanlagen 300.375,00 3.108,00
B. Umlaufvermögen 17.894.281,12 14.935.892,05
I. Vorräte 74.038.784,05 59.285.511,56
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) -70.459.824,27 -49.487.440,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.386.643,71 3.755.086,22
1. sonstige Vermögensgegenstände 6.386.643,71 3.755.086,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.928.677,63 1.382.734,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 257.174,12 189.034,87
Summe Aktiva 19.547.374,24 16.373.842,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.183.318,07 7.852.648,66
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 20.884,59 20.884,59
III. Gewinnvortrag 7.806.764,07 7.601.680,50
IV. Jahresüberschuss 2.330.669,41 205.083,57
B. Rückstellungen 3.672.636,30 1.336.197,34
C. Verbindlichkeiten 5.691.419,87 7.184.996,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.985,91 400.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.668.433,96 6.784.996,92
davon aus Steuern 1.446.812,63 436.856,55
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 32.589,80 29.629,87
Summe Passiva 19.547.374,24 16.373.842,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.110.407,27 8.249.029,20
2. Personalaufwand 5.636.252,97 5.521.919,61
a) Löhne und Gehälter 4.612.221,99 4.191.016,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.024.030,98 1.330.903,59
davon Aufwendungen für Altersversorgung 230.233,25 269.689,48
3. Abschreibungen 325.108,08 335.696,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 320.121,08 330.709,89
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 4.987,00 4.987,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.550.844,91 2.132.990,52
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.219,04 0,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 300.000,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.827,50 13.430,28
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 943.324,55 23.216,38
9. Ergebnis nach Steuern 2.344.268,30 221.775,52
10. sonstige Steuern 13.598,89 16.691,95
Jahresüberschuss 2.330.669,41 205.083,57

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

• Die Hochbau Engel GmbH hat ihren Sitz in Hanau und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hanau unter HRB 12983 eingetragen.

• Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

• Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurde weitgehend Gebrauch gemacht.

• Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

• Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 283 HGB) vorgenommen.

• Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

• Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

• Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

• Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

• Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlage-und des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Anlagevermögen

• Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert worden.

• Die abnutzbaren Vermögensgegenstände wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der steuerlich zulässigen Höchstsätze linear abgeschrieben.

• Bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens wurden bei Zugängen die zeitanteiligen Jahresabschreibungen verrechnet.

• Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250 bis EUR 1.000) wurden aktiviert und werden als Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Unfertige Erzeugnisse

• Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellkosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

• Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

• Bei Forderungen, deren Einbringung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Rückstellungen

• Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

• Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten

• Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

• Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

• Der Festwert für Schalung beträgt TEUR 155 (i.Vj.: TEUR 155).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

• Aufgrund der vollständigen Rückstellungen für mögliche Rechnungskürzungen wurde auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

Eigenkapital

• Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Gewinnvortrag zum 1. Januar 2023 EUR 7.806.765
./. Gewinnausschüttung EUR 0
Jahresgewinn EUR 2.330.669
Bilanzgewinn EUR 10.183.318

Rückstellungen

• Rückstellungen enthalten sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 345), Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 544 (i. Vj: TEUR 160), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 283 (i. Vj: TEUR 277) sowie Rückstellungen für Rechnungskürzungen in Höhe von TEUR 1.815 (i. Vj: TEUR 462).

• Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf TEUR 922 (i.Vj: 18).

Verbindlichkeiten

• Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 5.668 (i. Vj: TEUR 6.784) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

ERLÄUTERUNGEN UND ERGÄNZENDE ANGABEN

• Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB:

Bürgschaften 2023 2022
Gewährleistungsbürgschaften über EUR 10.214.360,59 11.355.415,09
Vertragserfüllungsbürgschaften über EUR 9.504.916,96 3.712.044,79

SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführung

• Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung des Geschäftes bei den Geschäftsführern Herrn Christof Engel und Herrn Martin Engel. Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränken des § 181 BGB befreit. Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HBG bezüglich der Vergütung der Mitglieder der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

• Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 70 Mitarbeiter (VJ: 76) beschäftigt, davon 2 Geschäftsführer (VJ: 2) und 2 Auszubildende (VJ: 3).

Gewinnverwendung

• Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB anzugebenden Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Hanau, 31. Juli 2024

Christof Engel, Geschäftsführer

Martin Engel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.810,00 0,00 0,00 39.810,00
Geschäfts- oder Firmenwert 61.355,03 0,00 0,00 61.355,03
101.165,03 0,00 0,00 101.165,03
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.477.623,03 189.151,08 190.017,32 3.476.756,79
3.477.623,03 189.151,08 190.017,32 3.476.756,79
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.108,00 600.375,00 3.108,00 600.375,00
3.108,00 600.375,00 3.108,00 600.375,00
3.581.896,06 789.526,08 193.125,32 4.178.296,82
Stand 1.1.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Zugängen
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.118,00 4.987,00 0,00 0,00 23.105,00
Geschäfts- oder Firmenwert 61.354,03 0,00 0,00 0,00 61.354,03
79.472,03 4.987,00 0,00 0,00 84.459,03
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.253.508,03 320.121,08 0,00 175.710,32 2.397.918,79
2.253.508,03 320.121,08 0,00 175.710,32 2.397.918,79
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00
0,00 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00
2.332.980,06 625.108,08 0,00 175.710,32 2.782.377,82
Zuschreibungen Berichtsjahr
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 16.705,00 21.692,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
0,00 16.706,00 21.693,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.078.838,00 1.224.115,00
0,00 1.078.838,00 1.224.115,00
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 300.375,00 3.108,00
0,00 300.375,00 3.108,00
0,00 1.395.919,00 1.248.916,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hochbau Engel GmbH, Hanau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hochbau Engel GmbH, Hanau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hochbau Engel GmbH, Hanau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, 31. Juli 2024

ITT Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Bathon, MBAL, Wirtschaftsprüfer

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