ZOLLNER
Objekttextil GmbH
Vilsbiburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023
Lagebericht
A. Grundlagen des Unternehmens
A.1. Geschäftsmodell
Die ZOLLNER Objekttextil GmbH ist ein Unternehmen der
Textil- und Bekleidungsindustrie. Der Betrieb fertigt und
vertreibt ein spezialisiertes Sortiment an Textilien (Bett-,
Frottier- und Tischwäsche) und Berufskleidung. Die
Produkte werden in der Regel ohne Zwischenhandel direkt an
Großverbraucher geliefert.
Die Firma nützt im Gegensatz zur Branche - welche
meist an Groß- und Einzelhandel liefert - seit
Jahrzehnten den Direktvertrieb und die Vorteile einer
nachhaltigen Vertriebsstrategie in Marktnischen.
Die wirtschaftliche Entwicklung reflektiert nicht die
Branche Textil/Bekleidung, sondern wegen der Spezialisierung,
die Marktentwicklung der Kundensegmente Gastgewerbe und
Gesundheitswesen.
A.2. Forschung und Entwicklung
Im Bereich der Forschung sind wir nicht tätig.
Unser Engagement in der Entwicklung betrifft die Erarbeitung
neuer Produktlinien und die laufende Anpassung unseres
Sortiments an zukünftige Kundenwünsche
B. Wirtschaftsbericht
B.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Aufgrund der Direkt-Vertriebs-Struktur ist für das
Unternehmen vorrangig die Entwicklung in den
Absatz-Zielgruppen von Bedeutung.
Das Statistische Bundesamt hat zum Tourismus in
Deutschland im Jahr 2023 am 09. Februar 2024
veröffentlicht:
"Gemessen an den Übernachtungszahlen hat die
Tourismusbranche in Deutschland in Jahr 2023 die Corona-Krise
fast hinter sich gelassen. Die Zahl der
Gästeübernachtungen lag nur noch knapp unter den
Ergebnissen, die vor der Pandemie erreicht wurden." Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen mitteilt, "verzeichnen die Beherbergungsbetriebe
487,2 Millionen Gästeübernachtungen. Das waren 8,1
% mehr als im Jahr 2022 und noch 1,7 % weniger als 2019, dem
Jahr vor der Corona-Pandemie."
Der Marktbereich der Krankenhäuser und Kliniken
war seit Jahren durch die kontinuierlich abnehmende Zahl an
Einrichtungen und Betten geprägt. Aktuell ist diese
Entwicklung zum Stillstand gekommen. Im Jahr 2021 gab es
1.887 Krankenhäuser, im Jahr 2022 waren es 1.893
Krankenhäuser (DESTATIS, 04.10.2023). Die Zahl der
Altenpflegeheime entwickelt sich mit 16.100 Häusern
(2021) positiv (DESTATIS, 21.12.2022).
B.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft
Die Firma ZOLLNER Objekttextil GmbH kann auf ein
erfolgreiches Geschäftsjahr 2022/2023
zurückblicken. Der Rohertrag beträgt im
Geschäftsjahr 2022/2023 10.164,6 T€ im Vergleich zu
9.308,3 T€ im Vorjahr. Die Steigerung des
Rohertrags ist im Wesentlichen auf die Reduzierung von
Einkaufspreisen in der Warenbeschaffung
zurückzuführen.
Der deutlich höhere Rohertrag konnte den Anstieg
der Miet- sowie Personalaufwendungen kompensieren und hat die
Durchführung der geplanten Finanzierungsvorhaben sowie
ein positives Betriebsergebnis von 964,8 T€
ermöglicht.
Im gesamten betrachtet, konnten wir das
Geschäftsjahr 2022/2023 gut abschließen.
B.3. Lage der Firma
B.3.1. Ertragslage
|
TEUR
|
ROHERGEBNIS
|
10.164,6
|
Personalaufwand
|
-5.251,6
|
Miete, Pacht und
Leasing
|
-1.283,4
|
Fahrzeugkosten
|
-139,0
|
Sonstig betriebliche
Aufwendungen
|
-414,3
|
Verwaltungsaufwendungen
|
-164,3
|
Vertriebsaufwendungen
|
-1.937,7
|
Sonstige Steuern
|
-9,5
|
WIRTSCHAFTLICHES ERGEBNIS
(OPERATING
PROFIT)
|
964,8
|
Zinsen (Saldo)
|
-249,4
|
Neutrales Ergebnis
|
-44,9
|
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN
|
670,5
|
Ertragsteuern
|
- 207,1
|
Jahresüberschuss
|
463,3
|
Das Rohergebnis ist wesentlich auf die Vorteile des
Direktvertriebs und des internationalen Warenbezugs
zurückzuführen.
Die effiziente Lieferbereitschaft durch gut
strukturierte Läger und eine erfolgreiche
Marketingstrategie haben zur stabilen Ertragslage wesentlich
beigetragen. Das neutrale Ergebnis beinhaltet
Forderungsverluste, Aufwendungen aus der Anpassung von
Rückstellungen, Versicherungsentschädigungen,
Währungsdifferenzen sowie Anpassungen der
Wertberichtigungen auf Forderungen.
Im Berichtsjahr erzielen wir ein Jahresergebnis von
670,5 T€ vor Steuern.
B.3.2. Finanzlage
a.
Entwicklung der Liquidität
Cashflow nach DVFA/SG
|
2022/2023
TEUR
|
Jahresüberschuss
|
463,3
|
Abschreibungen
|
0,0
|
Veränderung der
langfristigen Rückstellungen
|
|
Aufbewahrung von
Geschäftsunterlagen
|
|
Pensionen
|
0,0
-0,2
|
Bereinigung
zahlungswirksamer Erträge aus
Sondereinflüssen - Anpassung Betriebsprüfung
|
0,0
|
Cashflow nach DVFA/SG
|
463,1
|
b.
Entwicklung der Finanzschulden
|
2022/2023
TEUR
|
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
|
8.096
|
Die bestehenden Kreditlinien waren ausreichend und
waren zum 31.10.2023 nicht in voller Höhe beansprucht.
Zu Liquiditätsengpässen ist es nicht gekommen.
Die Finanzlage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen.
B.3.3. Vermögenslage
|
TEUR
|
AKTIVA
|
|
Anlagevermögen
|
0,0
|
Umlaufvermögen
|
14.050,5
|
Vermögen insgesamt
|
14.050,5
|
PASSIVA
|
|
Eigenkapital
|
3.277,0
|
Fremdkapital langfristig
|
1.655,7
|
Fremdkapital kurzfristig
|
9.117,8
|
Finanzierungsmittel insg.
|
14.050,5
|
Das Bilanzvolumen hat sich im Geschäftsjahr
2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um 251,30 T€
erhöht. Dies ist wesentlich auf höhere
Gesellschafterforderungen, die für die Ausübung des
Groß- und Einzelhandels mit Textilien erforderlich
waren, zurückzuführen.
Das Vorratsvermögen beträgt nun 61,9 % der
Bilanzsumme gegenüber 64,1 % im Vorjahr.
Die Eigenkapitalquote beträgt trotz einer
höheren Bilanzsumme 23,3% gegenüber 20,4% im
Vorjahr.
B.4. Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
B.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
· Entwicklung des Rohgewinns
· Betriebsergebnis und · Cash Flow
Der Rohgewinn beträgt 10.164,6 T€.
Der Nachholbedarf im Tourismus nach der Corona Pandemie
und den Corona - Lockdowns führte zu positiven
Entwicklung des Betriebsergebnisses und zur deutlichen
Verbesserung der Ertragslage.
Der Cash-Flow wird aus der Summe aus Jahresergebnis,
Abschreibungen und Dotierung bzw. Auflösung
langfristiger Rückstellungen berechnet und beträgt
463,1 T€ gegenüber 385,5 T€ im Vorjahr.
Die Finanzmittel am Bilanzstichtag betragen 226,0
T€.
B.4.2. Personal
Die Zahl der Vollzeit-Mitarbeiter beträgt 75 und
ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.
Im Berichtsjahr gab es keine Kurzarbeit.
B.4.3. Beschaffung
Der Einkauf des Unternehmens nutzt das globale Angebot.
Der internationale Warenbezug ist die Basis für die
internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im
Absatz.
Die Kapazitäten der Nähkonfektion mit
Zuschnitt und Stickerei, bei Zwischenmeistern und im
Unternehmen in Vilsbiburg waren im Geschäftsjahr gut
ausgelastet.
B.4.4. Lagerbestand/Materialaufwand
Der Lagerbestand ist mit 8.703,0 T€ auf hohem
Niveau und beträgt 61,9% der Bilanzsumme. Der Bestand
bleibt konstant hoch, aufgrund des Geschäftsvolumens,
der Mengenanforderungen in der internationalen Beschaffung
und der gewünschten guten und hohen Lieferbereitschaft.
B.4.5. Gesamtaussage
Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann
insgesamt als stabil eingestuft werden.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
C.1. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir
aufgrund von Gesprächen mit Branchenvertretern mit einem
stabilen Umsatz. Tourismus-Dienstleistungen sind auch 2024
stark nachgefragt, es wird von hohen Vorbuchungen für
die Sommersaison 2024 berichtet.
Das Gesundheitswesen zeigt eine stabile Nachfrage. Die
Kunden aus dem Bereich Handel und Dienstleistung generieren
eine unverändert gute Nachfrage.
Auf der Kostenseite ergreifen wir weitere
Maßnahmen um 2023/2024 die Ertragslage stabil zu
halten.
Die umfangreiche Lagerhaltung lässt uns die
möglichen Störungen in der Lieferkette ausgleichen.
Hier kommt uns zugute, dass die Produkte weder modisch noch
verderblich sind und auch langfristig weiter von den Kunden
benötigt werden.
Weitere Auswirkungen aufgrund der Überlappung von
Krisen (Ukraine-Krieg, Energiekosten, Inflation, Nahostkrieg)
auf das 2. Geschäftshalbjahr lassen sich aus heutiger
Sicht nicht realistisch einschätzen.
Insgesamt wird mit stabilen, positiven Ergebnissen
gerechnet.
C.2. Risikobericht
Mögliche Belastungen können sich aus der
Krisenüberlappung (s. o.) und schnellen Umbrüchen
ergeben. Weitere Risiken sehen wir durch europäische als
auch weltweite Staatsschuldenkrisen und internationale
Handelskriege mit Ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Implikationen sind
zum derzeitigen Zeitpunkt schwer abzuschätzen, haben
jedoch zum augenblicklichen Zeitpunkt keine Auswirkungen auf
das Geschäft der Gesellschaft.
Mögliche Auswirkungen auf unser Geschäft
stellen Terror-Anschläge in Europa dar, da diese sehr
zeitnah die internationale Reisetätigkeit beeinflussen.
In solchen Fällen kommt es im Beherbergungsgewerbe zu
Einnahmeausfällen und folglich zur Verringerung der
Investitionstätigkeiten.
Die Risiken auf der Beschaffungsseite sehen wir in
stark schwankenden Rohstoffpreisen für Baumwolle sowie
im Wechselkurs des Euros gegenüber dem US-Dollar. Auch
die hohen Frachtkosten sehen wir als sehr problematisch.
Weiterhin liegen Risiken in der teilweise politisch
instabilen Lage verschiedener Produktionsländer.
Der bewusst hohe Lagerbestand wird nicht als
Risikofaktor gesehen, da es sich weder um verderbliche noch
um der Mode unterworfene Waren handelt. Dieser ist für
uns ein Wettbewerbsvorteil.
Durch den Einsatz unserer EDV-Software (Microsoft
Dynamics) in FiBU, Kostenrechnung und Auftragsabwicklung sind
sämtliche gewünschten Bestands- und Bewegungsdaten
zu jedem Zeitpunkt auf Knopfdruck verfügbar. Dies
versetzt uns in die Lage die Zielerreichung permanent zu
überprüfen und möglichen Abweichungen zeitnah
zu begegnen.
Für die Begleichung fälliger Zahlungen stehen
die erforderlichen Zahlungsmittel zur Verfügung. Mit den
vorhandenen Krediten kann die Gesellschaft ihren
Zahlungsverpflichtungen nachkommen.
Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht absehbar.
Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt.
C.3. Chancenbericht
Für die zukünftige Entwicklung ergeben sich
aufgrund der guten und hohen Lieferbereitschaft und der
nachhaltigen Vertriebsstrategien in Marktnischen sowohl im
Inland als auch im Ausland Chancen auf Ergebnissteigerungen.
D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden
Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen
Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstitutionen.
Die Gesellschaft verfügt über einen breiten,
solventen Kundenstamm. Es sind keine
außergewöhnlichen Forderungsausfälle zu
verzeichnen. Zudem besteht eine langjährige
Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien
verschiedener Banken.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen.
Vilsbiburg, den 28. Februar 2024
Karl Zollner Geschäftsführer
Michael Zollner Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.10.2023
EUR |
31.10.2022
EUR |
| A.
Umlaufvermögen |
14.030.757,34 |
13.706.483,67 |
| I.
Vorräte |
8.702.871,26 |
8.846.206,88 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.101.855,86 |
4.710.741,27 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
2.038.403,55 |
2.001.323,91 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
913.180,84 |
1.065.861,46 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
226.030,22 |
149.535,52 |
| B.
Rechnungsabgrenzungsposten |
19.722,09 |
92.676,41 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
14.050.479,43 |
13.799.160,08 |
Passiva
|
|
31.10.2023
EUR |
31.10.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.276.979,94 |
2.813.638,62 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.600,00 |
25.600,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.000.000,00 |
2.000.000,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
1.251.379,94 |
788.038,62 |
| B.
Rückstellungen |
704.728,31 |
550.341,42 |
| C.
Verbindlichkeiten |
10.068.771,18 |
10.435.180,04 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
8.095.948,97 |
8.459.292,26 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
87.034,93 |
40.000,00 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.885.787,28 |
1.935.887,78 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
14.050.479,43 |
13.799.160,08 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.11.2022 - 31.10.2023
EUR |
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.188.661,55 |
9.329.684,24 |
| 2.
Personalaufwand |
5.251.583,20 |
4.946.567,83 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.434.708,66 |
4.181.785,51 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
816.874,54 |
764.782,32 |
| davon
für Altersversorgung |
335,56 |
352,56 |
| 3.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.007.600,00 |
3.608.215,36 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
22.200,41 |
7.042,57 |
| 4.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
88.443,56 |
23.658,56 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
86.675,09 |
22.473,47 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
337.794,79 |
216.435,77 |
| davon
aus Abzinsung |
54,00 |
57,00 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
207.237,78 |
177.710,73 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
472.889,34 |
404.413,11 |
| 8.
sonstige Steuern |
9.548,02 |
6.326,34 |
| Jahresüberschuss |
463.341,32 |
398.086,77 |
Ergebnisverwendung
|
1.11.2022 - 31.10.2023
EUR |
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
463.341,32 |
398.086,77 |
| 2.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
-463.341,32 |
-398.086,77 |
| 3.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
zum Jahresabschluss der ZOLLNER Objekttextil GmbH für
das Geschäftsjahr 2022/ 2023
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der ZOLLNER Objekttextil GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt, die Bestimmungen des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes wurden beachtet.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang
gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt. Die
größenabhängigen Befreiungen gemäß
§§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in
Anspruch genommen.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
ZOLLNER Objekttextil
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Vilsbiburg |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Amtsgericht Landshut |
| Register-Nr.: |
3171 |
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen EUR 2.721,00.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des
Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei
Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.
2.2
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
3.
Angaben zur Bilanz
3.1
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber
Gesellschaftern
(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1
HGB)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte
|
2023
|
|
TEUR
|
Ausleihungen
|
0,0
|
Forderungen
|
2.150,3
|
Verbindlichkeiten
|
0,0
|
3.2
Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen
wurden größere Beträge für noch nicht
vereinnahmte Steuererstattungen, Mietkautionen,
Vertreterdarlehen, ausstehende Bonigutschriften und Sonstige
Forderungen erfasst.
Die Abgrenzung dient der periodengerechten
Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.
3.3
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
Rententrend
|
1,75
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Heubeck-Richttafeln 2018 G
|
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von EUR 12,0.
3.4
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten: Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen,
Gewährleistungsverpflichtungen, Personalverpflichtungen,
Kundenboni, Berufsgenossenschaft, Provisionen und
Abschlusskosten.
3.5
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der
Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR
840,4 (Vorjahr: TEUR 0,0).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt TEUR 7.338,6. Für die nicht
durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegt eine
90%ige Haftungsfreistellung der LfA vor.
3.6
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und
Sicherungsrechte
Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und
Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten.
Art der Verbindlichkeit
|
Restlaufzeit
in Jahren
|
S i c h e r
u n g
|
|
|
< 1
|
1 - 5
|
> 5
|
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Vermerk
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
6.550,8
|
704,8
|
840,4
|
7.308,4
|
4, 5
|
erhaltene
Anzahlungen
|
348,5
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
keine
|
aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.082,2
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
keine
|
gegenüber
verbundenen Unternehmen
|
87,0
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
445,0
|
10,1
|
0,0
|
30,2
|
6
|
davon aus Steuern
|
|
84,4
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
keine
|
davon im Rahmen sozialer
Sicherheit
|
|
3,9
|
0,0
|
0,0
|
0,0
|
keine
|
Gesamtsumme der
Verbindlichkeiten
|
|
8.513,5
|
714,9
|
840,4
|
7.338,6
|
|
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht
an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren
Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 =
Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt
3.7
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen.
|
|
Restlaufzeiten
|
|
Gesamtbetrag
|
|
bis 1 Jahr
|
1 bis 5 Jahre
|
über 5 Jahre
|
31.10.2023
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Leasingvertäge
|
61,5
|
52,4
|
0,0
|
113,9
|
Mietverträge
|
388,9
|
314,5
|
0,0
|
703,4
|
Bestellobligo
|
5.153,8
|
0,0
|
0,0
|
5.153,8
|
Gesamt
|
5.604,2
|
366,9
|
0,0
|
5.971,1
|
davon ggü.
verbundenen oder assoziierten Unternehmen
|
83,4
|
0,0
|
0,0
|
83,4
|
3.8
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr:
TEUR 0,0).
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt TEUR 8.513,5 (Vorjahr: TEUR
9.319,9).
3.9
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
|
Betrag
|
|
TEUR
|
aus der Bestellung von
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
|
4.338,50
|
davon durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
|
4.338,50
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
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4.338,50
|
4.
Sonstige Angaben
4.1
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten
Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
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Zahl
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Arbeiter
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62
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Angestellte
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65
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leitende Angestellte
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2
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Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
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129
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
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75
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
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54
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4.2
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Herr Karl Zollner
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ausgeübter Beruf:
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Dipl. Betriebswirt (FH)
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Herr Michael Zollner
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ausgeübter Beruf:
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Dipl. Kaufmann
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4.3
Vergütungen der Geschäftsführer
Wir verweisen auf die Schutzvorschrift des § 286
Abs. 4 HGB. Diese wurde in Anspruch genommen, da nur zwei
gleichberechtigte Geschäftsführer Bezüge in
der Gesellschaft erhalten. Ohne die Anwendung dieser
Schutzklausel ließen sich die Bezüge der
Geschäftsführung feststellen.
4.4
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach
Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.
Die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die
Ukraine und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Implikationen sind zum derzeitigen Zeitpunkt schwer
abzuschätzen, haben jedoch zum augenblicklichen
Zeitpunkt keine Auswirkungen auf das Geschäft der
Gesellschaft.
4.5
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
In der Gesellschafterversammlung vom 30.01.2024 wurde
der Vorschlag der Geschäftsführung zur
Ergebnisverwendung angenommen. Der Jahresabschluss ist nach
vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt.
Die Ergebnisverwendung wurde wie folgt beschlossen:
Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR
463.341,32 und wird vollständig in die
Gewinnrücklagen eingestellt.
4.6
Unterschrift der Geschäftsführung
Vilsbiburg
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28.02.2024
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Ort
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Datum
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Karl Zollner
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Geschäftsführer
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Vilsbiburg
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28.02.2024
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Ort
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Datum
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Michael Zollner
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|
Geschäftsführer
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die ZOLLNER Objekttextil GmbH, Vilsbiburg
Prüfungsurteile
Der Vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach
§327 HGB gekürzte Jahresabschluss und Lagebericht
entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir
den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss der ZOLLNER Objekttextil
GmbH, Vilsbiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.10.2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZOLLNER
Objekttextil GmbH, Vilsbiburg, für das
Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und
· vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.10.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unserer
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·
identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion
auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher
als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
·
gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
·
beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
·
ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
·
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
·
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
·
führen wir Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellten.
Landshut, den 28.02.2024
Zieglmaier
Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·
Steuerberatungsgesellschaft
W.
Zieglmaier
Wirtschaftsprüfer
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