Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Kaschke Components GmbH
Rudolf-Winkel-Straße 6, 37079 Göttingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabeur Ben Jemia seit 12.12.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Hofmann seit 12.12.2024 | Geschäftsführer |
Timo Beinhorn seit 5.8.2024 | Prokura |
Simon Grünewald seit 5.8.2024 | Prokura |
Manfred Engelberg seit 5.8.2024 | Prokura |
John Linus Kelly seit 21.4.2021 | Geschäftsführer |
Mathias Martinez Méndez seit 16.7.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bourns, Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kaschke Components GmbHGöttingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
ANHANGKaschke Components GmbHA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Kaschke Components GmbH hat ihren Sitz in Göttingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter HRB 4351 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft gemäß der Größenklassifizierung nach §267 Abs. 2 HGB einzustufen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden lm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. 1. lmmaterielle Vermögensgegenstände lmmaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände liegen nicht vor. 2. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der jeweiligen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden in Anlehnung an §6 Abs. 2 Salz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im 6. Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. 3. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. 4. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten vermindert um Abschläge für Skonti, Boni und Rabatte angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bezogen auf den jeweiligen Fertigstellungsgrad oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die bezogenen Teile und die Handelsware werden zu Anschaffungskoten unter Berücksichtigung eines Abschlags für Lieferantenskonti angesetzt. 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Pensionsrückstellungen Die Altersversorgungsverpflichtungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt. Für die Bewertung wurde als biometrische Rechnungsgrundlage die Richttafel 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 o/o p.a. verwendet. Anwartschaften auf Hinterbliebenenrenten wurden nach der Kollektivmethode bewertet. Ein Gehalts- oder Karrieretrend wurde nicht berücksichtigt, da es sich bei den Altersversorgungsverpflichtungen um Festbetragszusagen handelt. Eine zukünftig erwartete Rentenanpassung bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde gemäß den vertraglichen Vereinbarungen berücksichtigt. Die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienenden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit den diesen zugeordneten Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Der sich ergebende Saldo der Altersversorgungsverpflichtungen wird unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet 8. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C.Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage A) ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 6.619,2 und Darlehen i.H.v. TEUR 7.719,2, davon gegenüber Gesellschafter TEUR 5.219,2. In den Pensionsrückstellungen wurden zum 31. Dezember 2023 Altersversorgungsverpflichtungen i.H.v. insgesamt TEUR 1.326,4 mit Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen i.H.v. TEUR 893,3 verrechnet. Die Anschaffungskosten der Aktivwerte aus den Rückdeckungsversicherungen betragen TEUR 893,3. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung bei Anwendung des sieben- oder des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 19,8 Das letzte Gutachten zur Bewertung der Altersversorgungverpflichtungen datiert vom 11. Januar 2024. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt in dem dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen:
Die Rückstellungen im Personalbereich betreffen im Wesentlichen Urlaubsguthaben sowie variable Vergütungsansprüche. Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 4.541,8 (Vj.: TEUR 27.298,4). Des Weiteren sind in diesem Posten Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. TEUR 19.838,8 (Vj.: TEUR 22.496,5) enthalten, davon TEUR 10.188,8 gegenüber Gesellschaftern. Haftungsverhältnisse bestehen aus der gesamtschuldnerischen Haftung für die eingeräumten Kreditlinien i.H.v. insgesamt TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 3.050,0). Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingestuft. Daher wird die Kreditlinie herabgesetzt. Die Verpflichtungen daraus betragen:
D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Regionen auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen i.H.v. TEUR 3.778,4 (Vorjahr: TEUR 3.745,0) sind im Wesentlichen Erträge aus Intercompany-Verkauf i.H.v. TEUR 3.068,9, Schrotterlöse i.H.v. TEUR 288,6 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 220,9 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 8.677,7 (Vorjahr: TEUR 7.337,1) sind im Wesentlichen Reparatur- und Servicekosten i.H.v. TEUR 950,2, Ersatzteile, Werkzeuge und Zubehör für Produktion i.H.v. TEUR 774,8, Mieten und Leasing i.H.v. TEUR 864,5, Energie- und Nebenkosten i.H.v. TEUR 575,0, Aufwendungen aus Intercompany-Geschäften i.H.v. TEUR 2.384,5, Provisionen für Handelsvertreter i.H.v. TEUR 694,1 sowie Aufwendungen aus Währungsdifferenzen i.H.v. TEUR 37,7 enthalten. In den Sonstige Zinsen und ähnliche Erträgen i.H.v. TEUR 147,7 sind im Wesentlichen TEUR 146,6 von Gesellschaftern enthalten. Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden TEUR 151,3 (Vorjahr: TEUR 300,8) gezahlt, davon an verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 138,8. E. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Dr. Frank Phlippen (bis 31.01.2023), Dr.-Ing. Elektrotechnik; technischer Geschäftsführer Michael Tappe, Dipl.-Ing. (FH), technischer und kaufmännischer Geschäftsführer (bis 19.12.2023) John Linus Kelly, Mechanik Ingenieur; Vice President Magnetics Division Saber Ben Jemia, Masterabschluss in Betriebswirtschaftslehre (ab 14.05.2024) Benjamin Hofmann, Betriebswirt (VWA) (ab 14.05.2024) 2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 233 (Vj. 220) Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich um 166 (Vj. 143) Angestellte und um 67 (Vj. 77) gewerbliche Arbeitnehmer. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungen Das Unternehmen ist mit mindestens 20 % an folgenden Unternehmen beteiligt:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bourns, Inc., Riverside, Kalifornien, USA, (für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss der Bourns, Inc., Riverside, Kalifornien, USA, ist im Unternehmensregister des Bundestaats Utah unter der Nummer 688089-0143 erhältlich. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzverlust i.H.v. EUR 1.588.126,35 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzverlust beinhaltet:
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung aufgestellt. 5. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 64 und entfällt insgesamt auf Abschlussprüfungsleistungen. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Göttingen, den 15. Januar 2025 John Linus Kelly Saber Ben Jemia Benjamin Hofmann Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 20. Januar 2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von weichmagnetischen, keramischen Werkstoffen (Ferrit) sowie kundenspezifischen induktiven Bauelementen (Spulen, Transformatoren für Hochfrequenzanwendungen) für vielseitige Applikationen im Bereich der Elektro- und Elektronikindustrie. Dazu zählt u.a. die Automobil-, Industrie-, sowie Konsumgüterelektronik, wie auch die Medizin- und Lichttechnik. Die Produktionsstandorte finden sich am Hauptsitz in Göttingen, im nahegelegenen Küllstedt/Thüringen sowie bei unserer Tochtergesellschaft mit drei Standorten in Nordtunesien, welche als verlängerte Werkbänke fungieren. A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Unternehmensentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 begann mit gut gefüllten Auftragsbüchern und einem positiven Geschäftsumfeld, sowie mit einen weiterhin stabilen wie (seit 2021) deutlich gestiegenen monatlichen Produktionsoutput. Nach den langanhaltenden, massiven Schwierigkeiten in der Supply Chain (Verknappung der Transport-Container Kapazitäten, Blockade im Suezkanal für Containerschiffe etc.) und den damit verbundenen hohen Lieferzeiten für Vormaterial aus Asien, haben unsere Kunden ihre Bedarfe weit im Voraus platziert gemäß der Devise: nur wer Material zur Verfügung hat, kann seine Produktionskapazitäten auslasten. Unter den zehn größten Volkswirtschaften weltweit war Deutschland die einzige, deren Wirtschaft im letzten Jahr real geschrumpft ist. Ursächlich für die schwache Entwicklung 2023 waren in erster Linie gestiegene Lebenshaltungs- bzw. noch hohe Energiekosten - auch wenn sich die Preisdynamik im Jahresverlauf abschwächte - sowie das höhere Zinsniveau. Die deutsche Elektroindustrie hat im Gesamtjahr 2023 - trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr - erneut ein Umsatzwachstum erzielt von rund 6%. Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2022 belief sich auf 55 Mio. € und blieb auch im Q1 2023 sehr beständig hoch. Das für Kaschke typische, über die letzten Dekaden stark diversifizierte Produktportfolio, die strategische Entscheidung auf diversen Geschäftsfelder der Elektronikindustrie, sowie international, mit Schwerpunkt EU aktiv zu sein, hat uns für das Jahr 2023 wieder spürbar Stabilität sowie Wachstum beschert. Durch diese positive Entwicklung konnten wir im Jahre 2023 den Umsatz von 2022 nochmals übertreffen. Zur allgemeinen Verbesserung der Profitabilität wurden folgende Maßnahmen eingeleitet:
2. Umsatz- und Auftragsentwicklunq Trotz der Beeinträchtigungen der globalen wirtschaftlichen Entwicklung, verbunden mit massiven Störungen der Lieferkette, konnte das Unternehmen dennoch eine leichte Umsatzsteigerung auf 73,4 Mio. EUR verzeichnen. (+3,1%) Preisanpassungen wurden z.T. durch die Inflation und Entwicklung der Energie und Gaspreise egalisiert. Der Auftragseingang spiegelt die wirtschaftliche Lage in Europa wider und war deutlich reduziert, beginnend mit dem Quartal 3/2023. Der Auftragsbestand Ende 2023 belief sich auf lediglich 30,3 Mio. EUR. 3. Produktion Durch den Auftragsbestand aus Ende 2022, der bis Ende Quartal 2023 auf gleichbleibendem Niveau war, waren unsere Werke ausreichend ausgelastet. Erst mit Beginn des vierten Quartal 2023 nahm der Auftragsbestand konstant ab. Fertigungsrückstände und allgemeine Lieferzeiten entwickelten sich positiv auf ein vertretbares, marktübliches Niveau. 4. Einkauf und Vertrieb Die allgemeinen Lieferzeiten für Rohmaterialien sind im Geschäftsjahr 2023 wieder auf ein normales Niveau zurück gegangen, das Preisniveau blieb allerdings unverändert hoch. Der massive und langanhaltende Anstieg des Kupferkurses reduzierte sich langsam und hatte einen positiven Einfluss auf unsere Materialkosten. 5. Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 372 getätigt (Vj. TEUR 570). Die Investitionen inklusive der Anlagen im Bau des Geschäftsjahres entfallen dabei im Wesentlichen auf Technische Anlagen und Maschinen. 6. Finanzierung Es besteht ein Kreditrahmen bei der Bourns Electronics i. H. v. 10,0 Mio. EUR. Davon waren zum Bilanzstichtag 0,1 Mio. EUR nicht in Anspruch genommen. Ein weiterer Kreditrahmen besteht bei der Bourns Inc. über 15,0 Mio. EUR, davon waren zum Bilanzstichtag 7,2 Mio. EUR nicht in Anspruch genommen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die nachfolgende Übersicht stellt die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft des abgeschlossenen Geschäftsjahres und des Vorjahres dar (in TEUR bzw. in %):
Der Rückgang der Vorräte ist einerseits auf den Abbau von Risikobeständen sowie andererseits auf den Rückgang von Beständen an Fertigerzeugnissen, die aufgrund optimierter Planung noch vor Schließungen über Weihnachten und Neujahr versendet werden konnten, zurückzuführen. Die gesunkenen langfristigen Verbindlichkeiten lassen sich auf Teilrückzahlungen von genommenen Darlehen mit Bourns-Gesellschaften zurückführen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Intercompany-Verbindlichkeiten mit der Kaschke Tunisie (2,3 Mio. EUR) und der Bourns Magnetics (1,3 Mio. EUR). Demgegenüber stehen jedoch auch kurzfristige Intercompany Forderungen mit der Kaschke Tunisie i. H. v. 4,4 Mio. EUR und mit der Bourns Electronics GmbH i H. v. 1,3 Mio. EUR. 2. Finanzlage Infolge der gesunkenen Verbindlichkeiten ist die Fremdkapitalquote bei einer um 33,5 Mio. EUR geringeren Bilanzsumme mit weiterhin ausgewogener Fälligkeitsstruktur auf 89,4 % gestiegen (in 2022: 82,1 %). Korrespondierend dazu hat die Eigenkapitalquote abgenommen (von im Vorjahr 16,2 % auf nunmehr 10,6 %). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich aufgrund der Rückführung sämtlicher überfälligen Intercompanyposten reduziert. In diesem Zusammenhang wurden auch die korrespondierenden Intercompanyforderungen berücksichtigt, sodass sowohl die kurzfristigen Forderungen massiv reduziert werden konnten als auch die Verbindlichkeiten. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch zeitnahe Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben, auch durch Inanspruchnahme der gewährten Darlehen der Konzernmutter oder auch anderen Konzerngesellschaften. Diese Darlehen sind zum Bilanzstichtag nicht vollständig ausgeschöpft. Einerseits haben sich weiterhin die Zahlungseingänge stabilisiert und andererseits wurden die variablen Kosten weiter reduziert. 3. Ertragslage
Gemessen an der Gesamtleistung stieg die Materialeinsatzquote auf 83,4 % (Vj.: 74,8 %). Der Personalaufwand sank im Verhältnis zur Gesamtleistung auf 14,2 % (Vj.: 14,9 %). In absoluten Zahlen sanken die Personalaufwendungen auf 10.975,7 TEUR (Vj.: 11.089,8 TEUR) aufgrund des Personalrückgangs. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Intercompany-Verkäufe i. H. v. 3.068,9 TEUR und Erträge aus Anlagenverkäufen i. H. v. 288,6 TEUR enthalten. Die gesunkenen Abschreibungen sind ein Effekt aus geringen Investitionen, aber den anhaltenden Abschreibungen der "Alt-Anlagen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf Intercompany-Aufwendungen für Lizenzgebühren zurückzuführen. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die letzten Jahre waren geprägt durch äußere Einflüsse wie Corona und dem Krieg in der Ukraine. Auf die dadurch entstandenen Lieferengpässe reagierten die Kunden mit erhöhten Auftragsvolumina. Ein Großteil des Auftragsbestandes für 2023 resultierte somit aus Bestellungen in 2022 bzw. Anfang 2023. Im Quartal 3/2023 merkte man bereits durch den niedrigeren Auftragseingang eine Reaktion der Kunden und dass der hohe Bedarf der letzten Jahre zurück geht. Wir sind Auftragsfertiger und fertigen i.d.R. gegen Kundenaufträge. Unsere Produkte sind zu 95% NCNR (Nicht stornierbar und nicht retournierbar). Die Lieferzeiten belaufen sich auf durchschnittlich 22 Wochen. Diese zwei Faktoren begünstigten die hohe Auftragslage in den letzten 3 Jahren. Der Auftragsrückgang ab der zweiten Jahreshälfte 2023 zeigte allerdings, dass der Markt stark überstrapaziert war und sich deutlich zurück entwickelt. Mit unseren Produkten (customized Magnetics), der Entwicklung in Deutschland sind wir gut aufgestellt für die Zukunft, um unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Durch die Übernahme durch Bourns öffnen sich neue Geschäftsfelder/Märkte für uns. Wir verspüren mehr Anfragen von Kunden, mit der Voraussetzung nicht in Asien zu produzieren. Dieser Trend hält an und wir sind mit unserer Strategie und den Werken in Tunesien bestens positioniert. Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unserer Prozesse, der Werke und der Optimierung der Rohmaterialien, um schnellstens auf Kundenwünsche reagieren zu können. Auch hierbei unterstützt Bourns in der Zusammenarbeit der Produkt Linien. Der Fokus bei Bourns liegt vorrangig im Vertrieb von weit über 40.000 passiven Standardkomponenten aus den Bereichen: Automotive Sensors - Circuit Protection - Standard Magnetics und Power Management. Diese werden über ein globales Distributionsnetzwerk an weit über 10.000 Kunden mit einer > 98%igen OTD-Rate geliefert. Die weltweit größten Elektronik Distributionen wie Arrow, AVNET & TTI sind Bourns größte Kunden. Dazu komme E-Commerce- und Regional Distributors. Der Kern dieses Geschäftsmodells, sprich der Vertrieb von Standardkomponenten, verlangt von den Area Sales Managern keine tiefergreifende technische Expertise. Diese wird bei Bedarf von sogenannten Field Application- und Application Engineers vor Ort bereitgestellt. Dieses Konzept unterscheidet sich deutlich von der bisherigen, technisch ausgerichteten Kaschke Sales Aufstellung. Hier gilt es abzuwarten, wie die Kaschke Kundenbasis diese Art von Entkopplung zur Technik bewertet. Es wird daher zwangsläufig zu einer Neudefinition der bis dato bewährten Kaschke USPs kommen und der Anteil an Kaschke Standard Artikeln wird mehr und mehr einen größeren Anteil im Produktportfolio und Umsatz bekommen. Diese Aktivitäten werden Jahr um Jahr der sich ständig wandelnden Marktsituation angepasst. Als Basis gelten die POS-Zahlen (Point of Sales) der Distributionen, welche monatlich abgerufen und analysiert werden. Zudem werden wir auch zukünftig mehr Standardbauteile entwickeln, um diese dem breiten Markt zu Verfügung zu stellen. Durch die Übernahme von Bourns erhalten wir einen breiten Zugang zu den Distributoren. Dieser zusätzliche Absatzkanal lässt sich mit kundenspezifischen Entwicklungen und der Ergänzung eines Standartportfolios nutzen. Durch diesen zusätzlichen Vertriebskanal erhalten wir Einblicke in die Bedürfnisse vieler Kunden und können uns so breiter aufstellen, abzeichnende Technologie- sowie Volumenveränderungen erkennen und das Produktportfolio und die Fertigungskapazitäten den Marktbedürfnissen anpassen. Grundsätzlich gilt aber weiterhin, dass wir mit unserem Produktportfolio inklusive der neuen Standardartikel Schlüsselkomponenten für die Energie- als auch Verkehrswende, sowie eine Verbesserung der Effizienz in vielen Bereichen der Elektronik und insbesondere der Industrieelektronik, entwickeln. Als maßgebliche Chancen auf einen positiven Geschäftsverlauf bzw. langfristige Zukunftsaussichten des Unternehmens erachten wir folgende akute geopolitischen Entwicklungen und Megatrends: 1. Der ambitionierte Ausbau der Elektromobilität erfordert eine umfangreiche Ladeinfrastruktur (Wallboxen, DC-fast-charging Stationen von 7 - 11 - 22kW und darüber hinaus). 2. Der Bericht des Weltklimarats IPCC wird stärkere globale Investitionen in erneuerbare Energien vorantreiben. 3. Die Anforderungen an eine effizientere Leistungselektronik sowie die ständige Optimierung von Bauvolumen und Gewicht bleiben die treibenden Kräfte für die Weiterentwicklung kundenspezifischer induktiver Bauelemente. Die Erhöhung der Schaltfrequenzen durch den Einsatz neuester GaN (Gallium Nitrid) Halbleiter einerseits, sowie die Erhöhung der Ausgangsleistungen durch höhere Arbeitsspannungen, möglich durch den Einsatz neuester Generation der SiC-Halbleiter (Silizium Carbid), befeuern diese Entwicklung. 4. Europäische OEMs (Original Equipment Manufacturer) sehen sich gezwungen, stärker auf innereuropäische Fertigungslösungen (innerhalb Europas) zu bauen, um die Herausforderungen der Supply Chain Thematik besser unter Kontrolle zu bekommen. Insbesondere sehen wir uns folgenden Risiken gegenüber:
Im Geschäftsjahr 2024 planen wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. 41,6 Mio. USD zu erzielen, wobei ein stark verringerter Auftragseingang von 30 Mio. USD in Aussicht gestellt wird. Wir arbeiten an einem turn-around für das Jahr 2025, wofür in 2024 bereits die Weichen gestellt werden wie z.B. mit Projekten zur Kostenoptimierung, Investitionen in die Produktion, Gewinnung von Neu-Projekten bei OEMs insbesondere durch die Zugehörigkeit zur Bourns-Gruppe und durch Zurückgewinnung von Kundenzufriedenheit/-vertrauen. D. Berichterstattung nach $ 289 Abs. 2 HGB Forschung und Entwicklung Wie schon unter Punkt C erwähnt, werden zukünftig immer mehr Standard-Produktreihen unser Portfolio zu den bewährten 'Custom Magnetics' erweitern. Hier arbeitet die Entwicklungsabteilung vorrangig an Chokes. Diese Bauteile, incl. technischer Datenblätter, RoHS, REACH-Informationen werden über die Bourns Website und durch spezifische Marketingkampagnen promotet und sind bei den benannten Distributoren ab Lager lieferbar. Die Ressourcen im Bereich Forschung & Entwicklung sind ausreichend vorhanden (31 Mitarbeiter), so dass wir an neuen Projekten/ Kunden in Zusammenarbeit mit dem Product Line Manager arbeiten, um hier neue Business-Alternativen zu generieren. Zudem haben wir den Kaschke Bereich auf der Website von Bourns integriert und die ehemalige Kaschke Homepage abgeschaltet.
Göttingen, 15. Januar 2025 John Linus Kelly Saber Ben Jemia Benjamin Hofmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kaschke Components GmbH, Göttingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kaschke Components GmbH, Göttingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaschke Components GmbH, Göttingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Januar 2025 Grant
Thornton AG
Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer Andreas Schuster, Wirtschaftsprüfer |
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