Ruppiner Landschaftsgestaltung und Verwaltung GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Hagen seit 3.6.2022 | Geschäftsführer |
Andreas Laatsch seit 17.8.2021 | Geschäftsführer |
Heidrun Pelzer seit 18.4.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gasitech Industrie-Gas-Handelsgesellschaft mbHWalslebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Gasitech Industrie-Gas-Handelsgesellschaft mbH (auch "Gasitech" genannt) ist ein im Jahr 1995 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz im brandenburgischen Walsleben. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der industriellen Bearbeitung von nahtlosen Gasflaschen aus Stahl, Aluminium und Verbundwerkstoffen. Für Kunden aus der Gasindustrie, dem Brandschutz sowie aus dem Behälter- und Stahlbau bieten wir ein vielseitiges und flexibles Leistungsportfolio an, das in puncto Qualität Maßstäbe setzt. Strategie: Durch Weiterentwicklungen und Neuzulassungen im Fahrzeug- und Containerbau für die Speicherung von Wasserstoff im Rahmen der Energiewende, aber auch durch die Ausweitung der Flaschenprüfung auf neue Kunden soll die Position der Gasitech gefestigt werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gasitech liegt in Deutschland/Europa. Für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als wesentlicher Wirtschaftsindikator von großer Bedeutung. Die Weltwirtschaft verzeichnet 2023 trotz höherer BIP-Zuwächse in den USA und China ein schwächeres Wachstum als im Jahr zuvor. Der anhaltende Russland-Ukraine-Krieg, steigende Zinsen, Rezessionsängste und die jüngste Eskalation im Nahostkonflikt prägten das weltwirtschaftliche Geschehen und führten insbesondere im Euroraum zu einem deutlich geringeren Anstieg der Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr. Nach Angaben des IWF verzeichnete der Euroraum mit einem BIP-Wachstum von nur 0,5% im Jahr 2023 einen spürbaren geringeren Anstieg der Wirtschaftsleistung als im Vorjahr (3,4%). Nach einem Wachstum von 1,8% im Vorjahr schrumpfte die exportorientierte deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3%. 2. Geschäftsverlauf Gasitech hat sich im Geschäftsjahr 2023 sehr gut behauptet. Trotz diverser belastender Einflüsse durch anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten, Personalengpässen verbunden mit erneut weiteren hohen Personalkostensteigerung und deutlichen Materialpreissteigerungen konnten Umsatz und Jahresergebnis gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern dient als finanzieller Leistungsindikator. Es liegt für 2023 bei TEUR 3.172. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Nach dem Anstieg im Geschäftsjahr 2022 konnte der Umsatz weiter um rund 26% gesteigert werden. Damit liegt der Umsatz um rund 41,5% über dem Niveau vor COVID/Corona des Wirtschaftsjahres 2019. Ergebnisseitig wirkte sich neben der guten Umsatzentwicklung auch das erfolgreiche Kostenmanagement positiv aus. Es konnte ein erfreuliches Jahresergebnis erzielt werden. Ausschlaggebend für das Umsatzwachstum waren inflationsbedingte Faktoren, die gute Nachfrage, ein erfolgreiches Management zur Stabilisierung der Lieferketten, sodass die Produktion sichergestellt werden konnte und die Gewinnung von Neukunden in Verbindung mit einem guten Auftragsvorlauf. Der Umsatz 2024 liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Gesellschaft geht daher davon aus, ihre Ziele auch im Jahr 2024 erreichen zu können. 4. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft konnte zum Bilanzstichtag 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3% gesteigert werden und liegt nun bei 57%. Die Verbesserung ist auf den im Jahr 2023 erzielten Jahresüberschuss zurückzuführen. Die Bilanzsumme liegt zum Ende des Berichtsjahres mit TEUR 11.180 um TEUR 16 unter dem Vorjahreswert. Die Finanzlage wird als gut beurteilt. Die langfristigen Vermögenswerte sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. 5. Finanzlage Die Bilanzsumme von TEUR 11.180 zum 31.12.2023 hat sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um TEUR 16 bzw. 0,1% verringert. Der Buchwert des Sachanlagevermögens liegt zum Bilanzstichtag um TEUR 590 unter dem Vorjahreswert. Die Finanzanlagen liegen zum Ende des Berichtsjahres um TEUR 83 unter dem Vorjahreswert und betragen TEUR 643. Der Restbuchwert des Anlagevermögens zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 5.008 liegt somit aufgrund der beschriebenen Effekte um TEUR 669 unter dem Vorjahreswert. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um TEUR 312 erhöht. Der Anteil der fertigen Erzeugnisse an den Vorräten beträgt 7,6%. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen geschäftsbedingt um TEUR 485 unter dem Vorjahresniveau. Die Forderungen und Leistungen unserer Kunden werden intensiv überwacht. In 2023 waren keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Das Umlaufvermögen liegt in Summe mit TEUR 6.101 um TEUR 639 über dem Vorjahresniveau. Die Rückstellungen wurden im erforderlichen Umfang gebildet und decken die erkennbaren Risiken der Gesellschaft vollständig und umfassend ab. Für Steuern wurden TEUR 299 zurückgestellt. Weitere wesentliche Rückstellungen bestehen für Gewährleistungsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.461,1 und liegen damit um TEUR 384 unter dem Niveau des vorangegangenen Bilanzstichtages. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 178 und liegen damit um TEUR 107 unter dem Niveau des vorrangegangenen Bilanzstichtages. Sämtliche Lieferantenverbindlichkeiten werden von der Gesellschaft pünktlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele und stets unter maximaler Ausnutzung von Skonti beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 721 liegen um TEUR 233 über dem Vorjahresniveau, was insbesondere auf höhere Verbindlichkeiten aus Steuern zurückzuführen ist. Die Liquidität war durch den Zahlungsmittelzufluss gesichert. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren kurz- und langfristigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 6. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 proportional leicht besser zum Umsatz entwickelt und beträgt im Berichtsjahr bei TEUR 13.109. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um weitere 24,6% (Vorjahr 24,4%) gestiegen und liegt damit deutlich über der geplanten Steigerung von 8,5%. Weitere Details sind unter dem Punkt "Personal" dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 428 getätigt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Anlagen und Maschinen. Die Abschreibungen lagen mit TEUR 1.000 rund 10% über dem Vorjahresniveau. Dadurch verringerte sich das Anlagevermögen um TEUR 669 auf TEUR 5.008. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.554 haben sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 305 (13,6%) erhöht. Die größten Einzelpositionen sind Raumkosten, Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen sowie die Kosten der Warenabgabe mit einer Steigerung von 13,6%. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterliegen einem strikten Kostenmanagement. Die Verbesserung des Finanzergebnisses als Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen um TEUR 12 gegenüber dem Vorjahr ist auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie höhere Zinserträge und ähnliche Erträge zurückzuführen. Aufgrund der dargestellten Sachverhalte ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 2.323 was einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 723 entspricht. 7. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personal: Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 136 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber 129 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Vorjahresstichtag. Die Belegschaft setzt sich zu 97% aus männlichen und zu 3% aus weiblichen Mitarbeitern zusammen. Die Ausbildung ist fester Bestandteil einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Personalpolitik im Unternehmen. Um den Bedarf an Nachwuchskräften zu decken, bietet Gasitech drei Ausbildungsberufe an. Zum 31.12.2023 konnten keine Auszubildenden im Unternehmen beschäftigt werden. Die geforderte und geförderte Weiterbildung bildet die Grundlage für die Personalentwicklung. Qualitätsmanagement: Das Unternehmen verfügt über ein etabliertes Qualitätsmanagement für die Produktion, Vertrieb und Service. Dieses wird regelmäßig durch Zertifizierungen der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, der Bureau Veritas Industry Services GmbH und der Swiss Safety Center AG bestätigt und halbjährlich überwacht. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Erfüllung der Kundenanforderungen und hat dafür geeignete Maßnahmen eingeführt. Kundenanfragen werden von den zuständigen Ansprechpartnern mit viel Erfahrung und hohem Servicebewusstsein zeitnah beantwortet. Das Unternehmen verfügt über einen qualitäts- und lieferzuverlässigen Lieferantenstamm. Betriebssicherheit und Arbeitsschutz: Das Unternehmen unterhält stets aktuelle Qualitätsmanagementsysteme mit integrierten Systemen für Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Für die Arbeitssicherheit sind ein Sicherheitsbeauftragter und eine Fachkraft für Arbeitsschutz benannt. Im Unternehmen festgelegte Arbeitsanweisungen bilden den Rahmen für das Arbeitsschutzkonzept. Regelmäßige Unterweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen die wirksame Umsetzung im Unternehmen sicher. Das Unternehmen verfügt über eine ausreichende Anzahl von Ersthelfern. Die Arbeitssicherheit wird im Unternehmen aktiv umgesetzt. Im Jahr 2023 ereigneten sich keine schweren Arbeitsunfälle. Mit 11 meldepflichtigen Arbeitsunfällen gab es einen deutlichen Anstieg der Arbeitsunfälle im Vergleich zum Vorjahr (5). Seit vielen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen auch mit den ökologischen Aspekten seiner Tätigkeit. Maßnahmen zur Nachhaltigkeit und mögliche Energieeinsparungen werden regelmäßig geprüft und sinnvoll umgesetzt. 8. Gesamtsituation Das Berichtsjahr verlief aus Sicht der Geschäftsführung in Anbetracht der schwierigen Gesamtsituation sehr zufriedenstellend. Durch die deutliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr konnten die gestiegenen Kosten aufgefangen und das Jahresergebnis verbessert werden. Die Prognose, den Umsatz, das Ergebnis vor Steuern und den Jahresüberschuss zu steigern, wurde erfüllt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut beurteilt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sehen wir grundsätzlich positiv entgegen. III. Prognosebericht Der IWF geht davon aus, dass das globale Wachstum im Jahr 2024, wie im Vorjahr 3,1% erreichen wird. Als wesentliche Gründe für die Prognose werden die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und geringere steuerliche Unterstützung angeführt. Als Risiko für weiteres Wachstum sieht der IWF geopolitische Spannungen insbesondere im Mittleren Osten. Für USA und China ist eine leichte Verlangsamung des Wirtschaftswachstums prognostiziert. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird laut IWF im Jahr 2024 durch steigenden privaten Konsum und Nachholeffekte infolge der gestiegenen Energiepreise sowie das Abflachen der Inflation bestimmt. Für diese Region wird eine Erholung des BIP-Wachstums auf 0,9% vorausgesagt (2023: 0,5%). Für Deutschland prognostiziert der IWF einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung (0,5%), während diese im Vorjahr noch um 0,3% schrumpfte. Die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprojektion von einem Anstieg des BIP um 0,3% aus. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 im Zuge niedriger Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft allmählich erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Andere führende Wirtschaftsinstitute wie das ifo-Institut, das DIW und die Gemeinschaftsprognose prognostizieren ähnliche Wachstumsraten für das Jahr 2024. Die Mehrzahl der Institute ist sich bei der grundsätzlichen Richtung, in die die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 steuert, einig. In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld können sich aus der allgemeinen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklung weitere Risiken mit negativen Auswirkungen auf den Auftragseingang, Umsatz, EBITDA und EBIT ergeben. Die Gesellschaft strebt für das Geschäftsjahr 2024 einen Auftragseingang mindestens auf Vorjahresniveau an. Der Umsatz soll weiter wachsen. Es wird ein solides Jahresergebnis angestrebt. Für das Ergebnis vor Steuern wird ein Wert auf Vorjahresniveau prognostiziert. Allerdings kann aus heutiger Sicht eine Belastung der Profitabilität durch risikobehaftete Materialbeschaffung, hohe Energiekosten sowie Personalengpässe nicht ausgeschlossen werden. Eine Unterbrechung der Lieferketten könnte das Umsatzwachstum einschränken beziehungsweise reduzieren. Ziel des Unternehmens ist es, durch geeignete Maßnahmen die Kapazitäten zu erhöhen und die Produktion hinsichtlich Qualität, Liefertreue und Schnelligkeit weiter voranzutreiben und zu verbessern. Darüber hinaus wird dem kontinuierlichen Ausbau der bestehenden Kundenbasis im Bereich der Flaschenprüfung eine hohe Priorität eingeräumt. Inflationsbedingte Lohn- und Gehaltssteigerungen machen das Personalmanagement immer komplexer. Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter wird immer schwieriger, da insbesondere die Neuansiedlung von Logistikzentren und andere Branchen den Wettbewerb spürbar verschärft und außerordentliche Lohn- und Gehaltsanpassungen zwingend erforderlich macht. Auch die Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund stellt jedes Unternehmen vor kaum zu bewältigende Probleme. Der Personalbestand soll stabil gehalten werden. Die Einstellung von Auszubildenden ist vorgesehen. Die Planung geht von einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Berichtsjahres aus. Die Entwicklung bis zum Zeitpunkt des Lageberichts bestätigt, dass diese Planung für die ersten Monate des Jahres 2024 realistisch ist. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Herausforderungen und die damit verbundenen Chancen, die sich aus den zukünftigen Entwicklungen, sowie den zusätzlichen Anforderungen im Bereich Service- und Kundendienstleistungen ergeben, erfordern Flexibilität in der Produktion, im Personalbereich und in der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Insbesondere die automatisierte Produktionslinie bietet die Chance, den Marktanteil zu erhöhen. Die Gasitech GmbH konnte bisher die Vermarktung der Gasflaschenbündel als Hersteller für Bestandskunden und auch für Neukunden erfolgreich fortsetzen. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse des Unternehmens. Zu den wesentlichen Risiken zählen das Betriebsausfallrisiko, das Beschaffungsmarktrisiko, das Absatzrisiko und das Forderungsausfallrisiko. Größere Schäden am Anlagevermögen sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Das Betriebsausfallrisiko wird durch die zweite und automatisierte Produktionslinie in einer separaten Produktionshalle deutlich reduziert. Wesentliche Risiken auf dem Beschaffungsmarkt sind nicht erkennbar, nehmen aber in Bezug auf Frachtraum und insbesondere Personal zu. Eine Abhängigkeit von einem Lieferanten besteht nicht. Ergebnisbelastend wirkt sich aus, wenn Preissteigerungen nicht an die Kunden weitergegeben oder durch Produktivitätssteigerungen und Einsparmaßnahmen kompensiert werden können. Der allgemeine Fachkräftemangel in Deutschland betrifft auch die Gesellschaft. Dies kann sich negativ auf den geplanten Umsatz auswirken. Die Gasitech GmbH ist zur Erreichung ihrer Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Diese im intensiven Wettbewerb zu gewinnen und zu binden, ist daher eine ständige Herausforderung. Dies erfordert entsprechende unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen und eine permanente Ausrichtung des Unternehmens am Arbeits- und Bewerbermarkt. Das Unternehmen informiert interessierte Jugendliche frühzeitig über die beruflichen Möglichkeiten bei der Gasitech GmbH und begleitet die Auszubildenden bei ihren ersten Schritten ins Berufsleben. Entscheidende Aufgabe ist es, die Gasitech GmbH im Hinblick auf die demografische Entwicklung zukunftssicher aufzustellen und dem weiter steigenden Lohnkostendruck durch weitere Effizienzsteigerungen entgegenzuwirken. Um den hohen Qualitätsansprüchen der Industriekunden gerecht zu werden, werden besondere Anforderungen an die Transportleistung gestellt. Auch hier ist eine Intensivierung des Wettbewerbs, um qualifizierte Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen festzustellen. Der Umsatzanteil mit Großkunden hat zugenommen. Durch die fortschreitende Konzentration auf der Kundenseite ergibt sich ein erhöhtes Absatzmarktrisiko in Form einer Kundenabhängigkeit. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund der Wettbewerbssituation im Markt Zugeständnisse bei den Verkaufspreisen erwartet werden. Es besteht ein regelmäßiger Austausch mit den Kunden, um deren Anforderungen frühzeitig zu erkennen. Die permanente Abstimmung der Kundenaufträge mit der Produktionsplanung, die Überwachung der termingerechten Auslieferung der Produkte und die Durchführung produktionsbegleitender Qualitätskontrollen unterstützen diesen Prozess. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kunden verspätet zahlen oder illiquide werden. Umfangreiche Bonitätsprüfungen im Neukundengeschäft sowie ein laufendes Reporting der Stammkunden führen zu einer deutlichen Reduzierung des Forderungsausfall- und Bonitätsrisikos. Liquide Mittel und bestehende Kreditlinien stellen sicher, dass Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Ein Liquiditätsrisiko besteht somit nicht. Darüber hinaus stellen Cyber-Angriffe Risiken dar, die durch Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere durch eine kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, reduziert werden. Insgesamt sind Risiken für die zukünftige Entwicklung in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld, bei stagnierenden Preisen sowie der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung nicht auszuschließen. Externen Ereignissen - höhere Gewalt - wie beispielsweise Naturkatastrophen (Erdbeben oder Überschwemmungen), Personalkrisen (Pandemien oder Epidemien) oder Infrastrukturkrisen (Einschränkung der Energieversorgung) können den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. Gesamtaussage Das Unternehmen verfügt über eine gute Marktposition. Vor dem Hintergrund der bestehenden finanziellen Stabilität sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder den Fortbestand gefährden könnten. Bestehende Risiken werden laufend überwacht und durch geeignete Maßnahmen minimiert. Risiken, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Das Unternehmen ist somit gut gerüstet, um auch bei einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Konjunktur- und Marktentwicklung den Anforderungen des Marktes auch in der Zukunft gerecht zu werden.
Walsleben, den 12. Juni 2024 gez. Heidrun Pelzer, Geschäftsführerin gez. Andreas Laatsch, Geschäftsführer gez. Christina Hagen, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon"-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu den Haftungsverhältnissen (§251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB) Sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, S. 2, 266 ff HGB). Wegen der Anwendung des IDW HFA 1/1984 wird ab dem Jahresabschluss 31.12.2018 für Zuschüsse der öffentlichen Hand die Bildung eines Sonderposten und nach Aktivierung der dazugehörigen Anlagegüter die ertragswirksame Auflösung des Sonderposten durchgeführt. Bis zum 31.12.2017 wurde auf die Bildung verzichtet und die ertragswirksame Vereinnahmung der Zuschüsse gebucht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen enthält passivierte Investitionszuschüsse und wird ratierlich entsprechend der Nutzungsdauer der erworbenen Vermögensgegenstände aufgelöst. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 221.455,00 EUR. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern/verbundenen Unternehmen Der Wert der Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 643.485,38 EUR (Vorjahr: 726.579,80 EUR). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.054,16 EUR (Vorjahr: 2.573,45 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern/verbundenen Unternehmen In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Der Wert der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 0,00 EUR (Vorjahr. 22.303,61 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte mit größeren Beträgen zu berücksichtigen:
Sonderposten für Investitionszuwendungen Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszuschüsse über die Auflösung entsprechend des Abschreibungsverlaufes der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt. Ab 31.12.2018 erfolgt gemäß IDW HFA 1/1984 die Bildung eines Sonderpostens für Investitionszuwendungen für Zuschüsse der öffentlichen Hand. Bis einschließlich 31.12.2017 wurde die ertragswirksame Vereinnahmung der Zuschüsse vorgenommen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2.043 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten verbunden: - Grundschuldeintragungen - Sicherungsübereignung Verbindlichkeitenspiegel
Latente Steuern
Die Saldierung der Steuerlatenzen gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB ergibt in Summe eine passive latente Steuer i.H.v. EUR 98.627,34. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsätze Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Leistungsbereiche auf und wurden wie bisher nur im Inland erbracht:
Personalaufwand und Mitarbeiter Unter den Personalaufwendungen werden Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 12) ausgewiesen. sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 10) ausgewiesen. Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind Erträge aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Pensionsrückstellungen betragen 3.988,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Nachtragsbericht Ab 01.01.2024 ist Christina Hagen alleiniger Gesellschafter. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.323.015,78 EUR. Auf neue Rechnung werden 2.323.015,78 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Walsleben, 12. Juni 2024 gez. Heidrun Pelzer, Geschäftsführerin gez. Andreas Laatsch, Geschäftsführer gez. Christina Hagen, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gasitech Industrie-Gas-Handelsgesellschaft mbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gasitech Industrie-Gas-Handelsgesellschaft mbH, Walsleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund on dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 12. Juni 2024 COMMERZIAL TREUHAND Gesellschaft mit beschränkter Haftung Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Norbert Klamt, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kffr.Pamela Blüher, Wirtschaftsprüferin |
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