International Sustainable Power Management GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Bronowsky seit 1.10.2004 | Prokura |
Frank-Uwe Fricke seit 1.10.2004 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EURO CHANGE WECHSELSTUBEN AktiengesellschaftBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023der EURO CHANGE WECHSELSTUBEN AGBerlinAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2023
ANHANG zum Jahresabschluss zum 31.12.2023derEuro Change Wechselstuben AG, Berlin, Handelsregister Amtsgericht Charlottenburg: HRB 56917 BI. ALLGEMEINES 1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des AktG sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt und ergänzt um die Angaben nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute (RechZahlV). II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 2. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden ergänzenden Vorschriften (§§ 340 ff. HGB). 3. Die Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden sowie die sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bewertet. 4. Zur Verbesserung der Darstellung der Vermögenslage wird ein Handelsbestand ausgewiesen, da der Eigenhandel mit Sorten und Edelmetallen den Geschäftszweck der Gesellschaft darstellt. Auf Grund des Handelsbestandes, bestehend aus Sorten- und Edelmetallbeständen, wird auch ein Fond für allgemeine Bankrisiken gepflegt. Die Bewertung der Sorten und Edelmetalle erfolgte jeweils zum Interbankenankaufskurs unter Berücksichtigung eines hinreichenden Risikoabschlages. Der Risikoabschlag für Edelmetalle wurde aus den höchsten beobachteten Kursminderungen bei einem zweijährigen Beobachtungszeitraum und einem Konfidenzniveau von 99,8 % mit einer Haltedauer von einem Tag abgeleitet. 5. Das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von 1 bis 50 Jahren bewertet. Die Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände beträgt ein bis drei Jahre. 6. Geringwertige Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 - ohne Umsatzsteuer - sofort voll abgeschrieben. Der Abgang wird in demselben Jahr unterstellt. 7. Ausgaben des Geschäftsjahres, die Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen, wurden aktiv abgegrenzt. 8. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 9. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. 10. Die Pensionsrückstellungen basieren auf versicherungsmathematischen Berechnungen unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Wertermittlung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Sie wurden unter Verwendung der PUC-Methode ermittelt. Renten- und Gehaltstrend wurden jeweils mit 0,0 % berücksichtigt. Der Bewertung liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Der Wertansatz wurde nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt. Auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 3.869 EUR, dieser unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2. HGB. 11. Die anderen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Unter den anderen Rückstellungen werden Rückstellungen für Archivierungskosten mit längerfristigem Charakter ausgewiesen. Für deren Bewertung wurde davon ausgegangen, dass künftige Preissteigerungen durchschnittlich denen aus Vorjahren entsprechen werden. Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen wurden im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GUV AKTIVA 12. Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 34.622,47 haben eine Restlaufzeit von jeweils bis zu drei Monaten. 13. Der Handelsbestand weist die Bestände in Sorten (950 TEUR, im Vorjahr 1.185 TEUR) sowie in Edelmetallen (1.028 TEUR, im Vorjahr 1.067 TEUR) aus. Der Risikoabschlag beträgt 98 TEUR, nach 112 TEUR im Vorjahr. 14. Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu historischen Anschaffungskosten unter gleichzeitiger Darstellung der kumulativen Abschreibungen wird auf den nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. 15. Die für eigene betriebliche Zwecke genutzten Grundstücke und Bauten haben einen Buchwert von 614.548 EUR. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
PASSIVA 16. Der Pensionsrückstellung liegt eine Pensionszusage aus dem Jahr 1997 zugrunde. Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Kosten des Jahresabschlusses und seiner Prüfung, Kosten für die Steuererklärungen, eventuelle Kosten für einen laufenden Arbeitsrechtsprozess, Urlaubsrückstellungen sowie Archivierungskosten. 17. Für das Geschäftsjahr 2023 wird folgendes Abschlussprüfer- und Steuerberater-Honorar zurückgestellt:
18. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340e Abs. 4 HGB wurde im Geschäftsjahr 2022 erstmals dotiert. Er wurde in Höhe von 50 % des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen positiven Unterschiedsbeträge aus den Aufwendungen und Erträgen des Handelsbestandes gebildet. Für 2023 erfolgte eine Zuführung von 25.144,39 EUR aus der Differenz der positiven Entwicklung zu 2.399.522,70 EUR aus 2019. 19. Das Grundkapital ist in 869.940 Aktien im Nennbetrag von EUR 1,00 eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 20. Unter den Provisionserträgen werden u. a. Provisionen für an Dritte erbrachte Dienstleistungen ausgewiesen. Diese betreffen für Dritte erbrachte Finanztransfergeschäfte. IV. SONSTIGE ANGABEN Vorstand 21. Vorstand der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war: Herr Frank-Uwe Fricke, Kaufmann, Berlin. Auf den Ausweis der Höhe der Bezüge des Vorstandes wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Fricke ist Mitglied des Aufsichtsrates der Berliner Effektenbank AG, Berlin und der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin. Aufsichtsrat 22. Mitglieder des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 waren unverändert:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 7.500,00. Anzahl der Arbeitnehmer 23. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer - ohne Vorstand - betrug 2023 24 Arbeitnehmer (Vorjahr: 25 Arbeitnehmer). Sonstige Verpflichtungen, gestellte Sicherheiten 24. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Mietverträgen für gemietete Räumlichkeiten:
Angaben im Sinne von § 29 Abs. 4 RechZahlV 25. Über Girocard-Kartenzahlungen, auch elektronisch, wurden im Geschäftsjahr 12.952 bargeldlose Zahlungsvorgänge bei einem Zahlungsvolumen von insgesamt EUR 5.005.256,21 getätigt. V. ERGEBNISVERWENDUNG 26. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 361.443,88. Unter Einschluss des Gewinnvortrages von EUR 3.356.102,92 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 3.717.546,80. Dieser Bilanzgewinn ist noch gemeinsam mit dem Aufsichtsrat festzustellen. Im Übrigen wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, aus dem genannten Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,80 je Aktie, insgesamt EUR 695.952,00 auszuschütten und den Restbetrag von EUR 3.021.594,80 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 23. April 2024 Frank-Uwe Fricke, Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Euro Change Wechselstuben AGGrundsätzliches Die Euro Change Wechselstuben Aktiengesellschaft betreibt das Wechselstubengeschäft, sie ist Finanzdienstleistungsunternehmen gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 7 KWG. und Zahlungsdienstleister gemäß § 1 Abs.1 Nr. 1 und Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ZAG. Das Hauptgeschäftsfeld dazu bestand historisch im Handel mit Sorten, dem Bargeld fremder Währungen. Hierzu verfügt die Gesellschaft über die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 11. Mai 1998 erteilte Erlaubnis zum Sortenhandel. Außerdem wurde der Gesellschaft mit Wirkung vom 13.07.2018 die Erlaubnis zum Erbringen von Zahlungsdiensten gemäß § 10 ZAG für das Auszahlungsgeschäft erneut erteilt, da die Gesellschaft Bargeld gegen Kartenzahlung ausgibt. Das Wechselstubengeschäft besteht zum einen aus diesem An- und Verkauf von Sorten und zum anderen aus dem Handel mit Edelmetallen in Barren und Münzen. Die Gesellschaft diente bis zum 23.12.2023 außerdem der MoneyGram International SPRL als Agentur. Dabei wurden weltweit computergestützte Geldanweisungen gesendet und empfangen, ohne dass ein Bankkonto benötigt wird. Die Gesellschaft kündigte den bestehenden Vertrag, da die Rendite immer niedriger wurde, der Aufwand jedoch stieg. Für die gesamte Branche steht die Gefahr im Mittelpunkt, dass durch vermehrte Kartenzahlungen der Bargeldeinsatz weiter rückläufig wird. Dann würde der Bedarf an Sorten (Bargeld fremder Währungen) geringer werden und dem Hauptgeschäftsfeld von Wechselstuben Umsatz und Ertrag entziehen. Solange jedoch der US Dollar nach wie vor eine Krisen- und Ersatzwährung in Ländern mit schwacher Wahrung bleibt, ist der Bedarf an Wechselstuben vorhanden. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass sich Banken mitunter vollständig aus dem Sortenhandel verabschieden. Sie outsourcen ihr Sortengeschäft zum Beispiel an die Reisebank, die als Handelspartner immer noch Bankstatus hat, obwohl ihr Geschäft im Betrieb von Geldautomaten, Sorten- und Goldhandel besteht. Da die Konditionen von Wechselstuben jedoch für den Verbraucher vorteilhaft gestaltet werden können, sind auch kleinere Anbieter im Markt existenzfähig. Migranten aus aller Welt führen ihre Barmittel in US Dollar bei sich, die sie in die jeweilige Landeswährung wechseln müssen. Hier bieten ihnen Wechselstuben durch die guten Konditionen und die einfache Erreichbarkeit einen Service, der von Banken nicht angeboten werden kann oder nicht angeboten werden soll. Hauptmitbewerber im Wechselstubengeschäft in Berlin ist einmal die bereits erwähnte Reisebank, Des Weiteren eine Gesellschaft, die neben dem Wechselstubengeschäft den Schmuckhandel und die Pfandleihe betreibt, und abschließend eine Gesellschaft, die im Hauptgeschäft den Geldtransfer betreibt. Geschäftsverlauf Nachdem das Sortengeschäft im vorangegangenen Jahr extrem gestiegen war, da durch die wieder verstärkte Reisetätigkeit Sorten für die Urlaubskasse stark nachgefragt wurden und andererseits der Ankauf von US Dollar neue Höchststände erreichte, ging im Geschäftsjahr der Umsatz um 2,6 Mio EUR oder 7,62% zurück. Der Umsatz mit Edelmetallen reduzierte sich sogar erheblich. Der Rückgang betrug 7,45 Mio EUR oder 33,92%. Dabei reduzierte sich der Goldhandel um 34,20%, der Silbermetallhandel um 70,31%. Dies lag eventuell daran, dass Ende 2022 die Differenzbesteuerung von Silbermünzen ihr Ende fand und Anleger das Jahresende noch einmal durch Käufe nutzten, um vom Vorteil dieser Besteuerung zu profitieren. Vermögenslage Die Vermögenslage bleibt ausgezeichnet. Die Gesellschaft verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalquote von 76,75% der Bilanzsumme. Der Fond für allgemeine Bankrisiken nach § 340e Abs. 4 HGB umfasst nach Zuführung von 25 TEUR insgesamt 1.028 TEUR. Die eigenen Mittel decken 100% des gesamten Anlagevermögens. Finanzlage Die finanzielle Situation der Gesellschaft ist hervorragend, sie stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung von 2.617 TEUR erzielt. Im Gegensatz zu dem Rekordjahr 2022 ein Minus von 10,96% oder 322 TEUR. Da das Kundenverhalten bei zunehmenden Kosten für den täglichen Bedarf, insbesondere der Energiekosten, nicht einzuschätzen war, kann von einem zufriedenstellenden Ergebnis gesprochen werden. Es wurde zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet, erzielt wurde ein Überschuss von 361 TEUR. Die Ertragsbestandteile entwickelten sich wie folgt:
Der Nettoertrag aus Sortenverkäufen ist um 126 TEUR bzw. 6,09 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Nettoertrag aus Goldverkäufen verringerte sich um 214 TEUR oder 33,03 %, der Nettoertrag beim Silber um 64 TEUR oder 91,31 %. Es wurden 25,1 TEUR dem Fond für allgemeine Bankrisiken zugeführt. Die Sortenentgelte stiegen um 14 TEUR bzw. 12,14 % an. Aus der Agententätigkeit für die MoneyGram International SPRL wurden Mehrprovisionen in Höhe von 5 TEUR bzw. 12,1% erzielt. Der Geldausgabeautomat erbrachte bei geringem Aufwand ein gleichbleibendes Ergebnis. Der Personalaufwand erhöhte sich um 131 TEUR, was vorrangig der im IV. Quartal durchgeführten allgemeinen Gehaltserhöhung geschuldet wurde. Die Erhöhung der anderen Verwaltungskosten um 47 TEUR lag an höheren Miet- und Nebenkostenaufwendungen, sowie gestiegener Jahresabschlusskosten. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für 2024 wird erneut ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Wir gehen von einem unveränderten Umsatzaufkommen im Sortenbereich aus, da die Reisetätigkeit durch die Wiederaufnahme des Luftverkehrs Urlaubsziele außerhalb des Eurobereiches wieder möglich ist. Wir erleben jedoch wie auch in 2023 schon in den ersten beiden Monaten des Jahres eine Zurückhaltung, die auf die hohe Inflation oder die gestiegenen Preise zurückzuführen ist. Da der Zustrom von Geflüchteten weiter abnimmt, gehen auch die damit einhergehenden Dollarumsätze zurück. Laut Analyse des Deutschen Reiseverbands sind die Fernreisen etwas mehr nachgefragt, was jedoch bei den geringen Umsätzen in dafür benötigte Sorten nahezu bedeutungslos sind. Die gerade angeführte hohe Inflation spräche für höhere Umsätze im Edelmetallbereich. Es ist also anzunehmen, dass entweder die Umsatzerlöse aus dem Edelmetallhandel bei hoher Inflation mehr Erträge generieren werden oder bei Abschwächung der Inflation die Reisetätigkeit zunimmt. Dies sollte zum erwarteten ausgeglichenen Ergebnis führen. Die Verwaltungskosten sollten sich nicht signifikant erhöhen und Gehaltserhöhungen sind nicht. Die Filialen werden unverändert beibehalten, Neueröffnungen sind nicht angedacht. Die Mitarbeiteranzahl soll beibehalten werden. Der Goldpreis dürfte bei einer relativ hohen Inflationsrate steigen, sodass Gewinne zusätzlich in der Bestandshaltung wahrscheinlich sind. Auch eine mögliche Zinssenkung in Amerika könnte dem Goldpreis Auftrieb geben. Chancen ergeben sich im Sortengeschäft, wenn die Deutschen als "Reiseweltmeister" auch weiterhin Ziele im "nicht Euro-Raum" ansteuern und neben den geschäftlich ausgerichteten Kunden auch die Touristen ihre Sorten bei uns eindecken. Risiken bestehen für die Gesellschaft in Form von Kursrisiken auf die vorgehaltenen Sortenbestände. Dies umfasst auch das Risiko der totalen Entwertung von Noten. Auf eine Absicherung dieses Risiko durch Währungsgeschäfte auf alle Sorten oder den Abschluss von entsprechenden Versicherungen wird aufgrund der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten verzichtet. Allerdings werden sämtliche Bestände des Unternehmens laufend überwacht und limitiert, wobei der Umsatz und die Stabilität der Sorte die Bestandshöhe bestimmt. Fehl- und Überbestände werden täglich über den Bankenhandel ausgeglichen. Das Kursrisiko ist daher insgesamt gering. Auch der Edelmetallbestand ist limitiert und zusätzlich versichert. Er wird laufend überwacht. Ein Adressenausfallrisiko besteht auf der Kundenseite nicht, da die Geschäfte ausschließlich Zug um Zug getätigt werden. Größtes Risiko für die Geschäftstätigkeit ist die in der Tagespresse des Öfteren diskutierte Abschaffung des Bargeldes, da der Gesellschaft damit die bisherige Geschäftsgrundlage entzogen würde. In einem solchen Fall müsste sich die Gesellschaft vollkommen neu positionieren. Die Abschaffung des Bargeldes wird jedoch von der Gesellschaft als äußerst unwahrscheinlich eingestuft.
Berlin, den 23.04.2024 Frank-Uwe Fricke, Vorstand ErgebnisverwendungsbeschlussEuro Change Wechselstuben AG, BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 Nachtrag zum Jahresabschluss zum 31.12.2023 Die ordentliche Hauptversammlung der Euro Change Wechselstuben AG vom 14. Juni 2024 hat beschlossen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.717.134,80 in Höhe von EUR 695.952,00 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,80 je Inhaberaktie zu verwenden und den verbleibenden Restbetrag von EUR 3.021.594,80 auf neue Rechnung vorzutragen.
Euro Change Wechselstuben AG, Berlin Der Vorstand An die Euro Change Wechselstuben AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Euro Change Wechselstuben AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Euro Change Wechselstuben AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. April 2024 VISUS
GmbH
gez. Fischer, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2023der Euro Change Wechselstuben AGDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm per Gesetz und Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahrgenommen. Es fanden im Berichtsjahr vier ordentliche Sitzungen statt. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand eingehend beraten und in seiner Geschäftsführung überwacht. Die Einhaltung und Aktualisierung der Geldwäschevorschriften wurde überprüft. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand eine Vielzahl wichtiger Grundsatz- und Einzelfragen ausführlich erörtert und sich über die Geschäftsentwicklung und die Ertragslage ständig berichten lassen. Insbesondere die permanente Kontrolle der Goldbestände und der Handelsertrag vom Goldhandel waren auf Grund der Preisschwankungen des Edelmetalls ganzjähriges Gesprächsthema. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben weiterhin darauf geachtet, dass der Vorstand das eingerichtete Risiko-Überwachungssystem aktuell hält, damit für den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen möglichst früh erkannt werden. Durch die ausführlichen Quartalsberichte war der Aufsichtsrat stets über die Ertrags- und Umsatzlage der Gesellschaft informiert. Die Buchführung und der Jahresabschluss einschließlich Lagebericht sind durch den von der Hauptversammlung am 16. Juni 2023 gewählten Abschlussprüfer, VISUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und am 24. April 2024 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Aufgrund seiner eigenen Prüfung hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss einschließlich Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 in seiner Sitzung am 13. Juni 2024 gebilligt, dadurch ist er festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von EUR 0,80 je Inhaberaktie auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen, hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.
Berlin, den 13. Juni 2024 Matthias Baller, Aufsichtsratsvorsitzender |
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