Schuttenbach GmbHLiquidiert

Kasernstraße 10, 89231 Neu-Ulm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 15513
Vorher
Konstruktionsbüro Dr. v. Schuttenbach GmbH
Eingetragen
10.6.2008
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Planung, Design und Konstruktion von beweglichen Fortbewegungsmitteln, Sicherheitstechnik, Design, Bau von Prototypen und damit zusammenhängend der Handel, die Produktion, der Service und Wartung mit sonstigen beweglichen Vermögensgegenständen und alle damit zusammenhängende Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Andreas von Schuttenbach Pyzik
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas von Schuttenbach Pyzik
Gottschedstr. 6, 85051 Ingolstadt
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schuttenbach GmbH

Neu-Ulm

(vormals: Ingolstadt)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Schuttenbach GmbH i. In. verfolgt als Unternehmenszweck Planung, Design und Konstruktion von beweglichen Fortbewegungsmitteln, Sicherheitstechnik, Design, Bau von Prototypen und damit zusammenhängend der Handel, die Produktion, der Service und Wartung mit sonstigen beweglichen Vermögensgegenständen und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Auf Grund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung musste zum 22.05.2013 ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt werden. Dieses wurde am 01.08.2013 eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde Herr Dipl.-Wirtschaftsjurist Tobias Sorg bestimmt.

2. Ertragslage

Die Schuttenbach GmbH i. In. konnte im Berichtsjahr die Erlöse erhöhen, jedoch stiegen die Ausgaben unverhältnismäßig an. In 2013 wurde im Vergleich zu 2012 auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens lediglich ein Bruchteil der Erlöse erzielt.

3. Finanzlage

Das Eigenkapital ist negativ mit Euro 4.338.174,57 .

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2012 auf Euro 7.721.957,19.

5. Risikobericht

Der Geschäftsbetrieb der Schuttenbach GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2014 vollständig auf die Firma ProTec Metalltechnik GmbH zu übertragen. Gegenwärtig sieht sich die Gesellschaft keinen außergewöhnlichen Risiken ausgesetzt.

6. Prognose

Durch die Übertragung des Geschäftsbetriebs hat die Gesellschaft die aktive Tätigkeit beendet. Um Insolvenzgläubiger bedienen zu können, wird versucht, ausstehende Forderungen einzufordern. Eine Prognose zur endgültigen Abwicklung der Gesellschaft kann daher noch nicht abgegeben werden.

 

Neu-Ulm, 18. Februar 2016

Insolvenzverwalter

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 896.849,12 1.232.412,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.120,66 41.127,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 33.330,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8.120,66 7.797,00
II. Sachanlagen 748.728,46 1.191.285,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 548.578,50 593.919,50
2. technische Anlagen und Maschinen 84.551,34 351.659,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.598,62 245.707,00
III. Finanzanlagen 140.000,00 0,00
1. Beteiligungen 140.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 2.486.933,50 4.491.025,76
I. Vorräte 488.136,46 1.988.282,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.927.578,69 2.455.592,37
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 215.130,17 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.712.448,52 2.455.592,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 71.218,35 47.150,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 35.877,12
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.338.174,57 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.721.957,19 5.759.315,38

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 0,00 875.687,29
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzverlust 4.438.174,57 -775.687,29
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.338.174,57 0,00
B. Rückstellungen 1.695.000,00 304.830,00
C. Verbindlichkeiten 6.026.957,19 4.578.798,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.310.919,74 2.975.354,12
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.716.037,45 1.603.443,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.721.957,19 5.759.315,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 4.603.220,17 5.779.687,45
2. Personalaufwand 3.692.598,96 3.152.045,60
a) Löhne und Gehälter 3.239.717,29 2.714.131,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 452.881,67 437.914,56
davon für Altersversorgung 2.979,00 3.114,00
3. Abschreibungen 2.594.070,56 161.003,14
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 285.060,46 161.003,14
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 2.309.010,10 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.477.454,98 2.343.169,94
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 255,83
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.374,74 27.132,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 152.086,79 114.516,81
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.202.616,38 36.084,77
8. außerordentliche Erträge 0,00 138.820,00
9. außerordentliches Ergebnis 0,00 138.820,00
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 53.968,03
11. sonstige Steuern 11.245,48 13.588,36
12. Jahresfehlbetrag 5.213.861,86 -107.348,38

Ergebnisverwendung

1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
12. Jahresfehlbetrag 5.213.861,86 -107.348,38
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 775.687,29 668.338,91
14. Bilanzverlust 4.438.174,57 -775.687,29

Anhang

I. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 08.04.2008 errichtet.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 01.08.2013 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2012 nach § 252 Abs. 2 HGB abweichend von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- / Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Der Abschreibungszeitraum entspricht der für zulässig gehaltenen branchenüblichen Nutzungsdauer bzw. den voraussichtlichen Restnutzungsdauern.

Das Anlagevermögen wurde nach § 72 Abs. 2 GmbHG in Verbindung mit § 253 Abs. 4 HGB mit dem Markpreis zum Abschlussstichtag bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Selbständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und werden gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Insofern wurde vom Grundsatz der Einzelbewertung abgewichen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Der Firmenwert wurde auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 195.020,23 Zugehörigkeiten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Euro 433.085,82 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren, davon sind Euro 433.085,82 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Euro 3.899.738,20 eine Restlaufzeit bis 1 Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf das Anlagevermögen waren außerplanmäßige Abschreibungen auf Grund der Abkehr vom Going-Concern-Prinzip in Höhe von Euro 130.856,38 vorzunehmen. Diese sind im Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen enthalten.

V. Sonstige Angaben

Personalstand

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2012
Arbeiter 37
Angestellte 24
Auszubildende 1
Geschäftsführer 1
  63

Organmitglieder

Geschäftsführer war im Jahr 2012

Herr Dr. Andreas von Schuttenbach Pyziak, Ingenieur, Ingolstadt.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag an der Schuttenbach Automobile GmbH & Co. KG, Anzing, 20 % der Anteile. Das Eigenkapital der Schuttenbach Automobile GmbH & Co. KG beträgt zum 31. Dezember 2012 Euro 458.170,26, das Jahresergebnis 2012 Euro - 242.900,72.

 

Neu-Ulm, 18. Februar 2016

Insolvenzverwaltung

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskostenbasis
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2012
Euro
Zugänge 2012
Euro
Abgänge 2012
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.874,00 15.980,25 3.305,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.874,00 15.980,25 3.305,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 704.990,74 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 448.010,32 0 254.860,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.660,78 69.493,83 110.160,17
Summe Sachanlagen 1.524.661,84 69.493,83 365.020,49
Summe Anlagevermögen 1.586.535,84 85.474,08 368.325,49
Anschaffungs-/Herstellungskostenbasis Abschreibungen Kumulierte Buchwert
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2012
Euro
Abschreibungen 01.01.2012
Euro
Zugänge 2012
Euro
Abgänge 2012
Euro
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2012
Euro
Buchwertbasis 31.12.2012
Euro
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.549,25 20.747,00 48.252,59 2.571,00 66.428,59 8.120,66
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 74.549,25 20.747,00 48.252,59 2.571,00 66.428,59 8.120,66
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 704.990,74 111.071,24 45.341,00 0 156.412,24 548.578,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 193.150,00 96.351,32 74.255,66 62.008,32 108.598,66  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.994,44 125.953,78 117.211,21 27.769,17 215.395,82  
Summe Sachanlagen 1.229.135,18 333.376,34 236.807,87 89.777,49 480.406,72 84.551,34 115.598,62
Summe Anlagevermögen 1.303.684,43 354.123,34 285.060,46 92.348,49 546.835,31 748.728,46
Buchwert
Abgänge zu Restbuchwerten 2012
Euro
Buchwert 31.12.2011
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 41.127,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 41.127,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0 593.919,50
2. Technische Anlagen und Maschinen    
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung    
Summe Sachanlagen 0 0 351.659,00 245.707,00
Summe Anlagevermögen 0 1.191.285,50

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

Bestätigungsvermerk

Wir wurden beauftragt, den von der Schuttenbach GmbH il., Neu-Ulm, aufgestellten Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 zu prüfen. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft.

Als Ergebnis unserer Prüfung stellen wir fest, dass wir nach Ausschöpfung aller angemessenen Möglichkeiten zur Klärung der Sachverhalte aus folgenden Gründen nicht in der Lage waren, ein Prüfungsurteil abzugeben:

Das Vorhandensein und die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 488.136,46 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen konnten und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte sowie insbesondere deren Werthaltigkeit gewinnen konnten.

Das Vorhandensein und die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.927.578,69 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund der sehr weit nach dem Bilanzstichtag erfolgten Beauftragung als Abschlussprüfer keine Saldenbestätigungen der Forderungen eingeholt haben und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie insbesondere deren Werthaltigkeit gewinnen konnten.

Hinsichtlich der Werthaltigkeit des Eröffnungsbilanzwerts der Forderungen gegen den geschäftsführenden Gesellschafter in Höhe von EUR 1.084.910,48 konnten wir keine ausreichenden und angemessenen Prüfungsnachweise erlangen.

Hinsichtlich der Vollständigkeit der Rückstellungen in Höhe von EUR 1.695.000,00 konnten wir keine ausreichenden und angemessenen Prüfungsnachweise erlangen.

Das Vorhandensein und die Vollständigkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.725.175,72 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund der sehr weit nach dem Bilanzstichtag erfolgten Beauftragung als Abschlussprüfer keine Saldenbestätigungen eingeholt haben und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun-gen sowie insbesondere deren Vollständigkeit gewinnen konnten.

Aufgrund der vorstehenden Prüfungshemmnisse kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Unsere Prüfung hat darüber hinaus zu folgenden Einwendungen geführt:

Der Anhang enthält keine Angaben zur Bewertung und Entwicklung der Finanzanlagen, zur Forderung gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer, zu den sonstigen Rückstellungen, zu gewährten Sicherheiten und zu periodenfremden Aufwendungen und Erträgen.

Der Lagebericht entspricht in Inhalt und Umfang nicht den gesetzlichen Vorschriften.

Aufgrund der Bedeutung der dargestellten Prüfungshemmnisse und unter Berücksichtigung der dargestellten Einwendungen versagen wir den Bestätigungsvermerk.

Aussagen darüber, ob der Jahresabschluss den handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, sind wegen der dargestellten Prüfungshemmnisse und unter Berücksichtigung der Einwendungen nicht möglich. Ebenso kann nicht beurteilt werden, ob der Lagebericht über die dargestellten Einwendungen hinaus in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt."

 

Ulm (Donau), den 14. Oktober 2016

MOORE STEPHENS Ulm AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Armin Geiselhart, Wirtschaftsprüfer

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