Kreditinstitute des Sparkassensektors
Schuttenbach GmbHLiquidiert
Kasernstraße 10, 89231 Neu-Ulm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. von Schuttenbach Pyziak seit 23.5.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas von Schuttenbach Pyzik | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schuttenbach GmbHNeu-Ulm(vormals: Ingolstadt)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Schuttenbach GmbH i. In. verfolgt als Unternehmenszweck Planung, Design und Konstruktion von beweglichen Fortbewegungsmitteln, Sicherheitstechnik, Design, Bau von Prototypen und damit zusammenhängend der Handel, die Produktion, der Service und Wartung mit sonstigen beweglichen Vermögensgegenständen und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Auf Grund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung musste zum 22.05.2013 ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt werden. Dieses wurde am 01.08.2013 eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde Herr Dipl.-Wirtschaftsjurist Tobias Sorg bestimmt. 2. Ertragslage Die Schuttenbach GmbH i. In. konnte im Berichtsjahr die Erlöse erhöhen, jedoch stiegen die Ausgaben unverhältnismäßig an. In 2013 wurde im Vergleich zu 2012 auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens lediglich ein Bruchteil der Erlöse erzielt. 3. Finanzlage Das Eigenkapital ist negativ mit Euro 4.338.174,57 . 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2012 auf Euro 7.721.957,19. 5. Risikobericht Der Geschäftsbetrieb der Schuttenbach GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2014 vollständig auf die Firma ProTec Metalltechnik GmbH zu übertragen. Gegenwärtig sieht sich die Gesellschaft keinen außergewöhnlichen Risiken ausgesetzt. 6. Prognose Durch die Übertragung des Geschäftsbetriebs hat die Gesellschaft die aktive Tätigkeit beendet. Um Insolvenzgläubiger bedienen zu können, wird versucht, ausstehende Forderungen einzufordern. Eine Prognose zur endgültigen Abwicklung der Gesellschaft kann daher noch nicht abgegeben werden.
Neu-Ulm, 18. Februar 2016 Insolvenzverwalter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 08.04.2008 errichtet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 01.08.2013 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2012 nach § 252 Abs. 2 HGB abweichend von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- / Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum entspricht der für zulässig gehaltenen branchenüblichen Nutzungsdauer bzw. den voraussichtlichen Restnutzungsdauern. Das Anlagevermögen wurde nach § 72 Abs. 2 GmbHG in Verbindung mit § 253 Abs. 4 HGB mit dem Markpreis zum Abschlussstichtag bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und werden gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Insofern wurde vom Grundsatz der Einzelbewertung abgewichen. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Der Firmenwert wurde auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens außerplanmäßig abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 195.020,23 Zugehörigkeiten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Euro 433.085,82 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren, davon sind Euro 433.085,82 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Euro 3.899.738,20 eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Auf das Anlagevermögen waren außerplanmäßige Abschreibungen auf Grund der Abkehr vom Going-Concern-Prinzip in Höhe von Euro 130.856,38 vorzunehmen. Diese sind im Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen enthalten. V. Sonstige Angaben Personalstand Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Organmitglieder Geschäftsführer war im Jahr 2012 Herr Dr. Andreas von Schuttenbach Pyziak, Ingenieur, Ingolstadt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag an der Schuttenbach Automobile GmbH & Co. KG, Anzing, 20 % der Anteile. Das Eigenkapital der Schuttenbach Automobile GmbH & Co. KG beträgt zum 31. Dezember 2012 Euro 458.170,26, das Jahresergebnis 2012 Euro - 242.900,72.
Neu-Ulm, 18. Februar 2016 Insolvenzverwaltung Anlagespiegel
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BestätigungsvermerkWir wurden beauftragt, den von der Schuttenbach GmbH il., Neu-Ulm, aufgestellten Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 zu prüfen. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Als Ergebnis unserer Prüfung stellen wir fest, dass wir nach Ausschöpfung aller angemessenen Möglichkeiten zur Klärung der Sachverhalte aus folgenden Gründen nicht in der Lage waren, ein Prüfungsurteil abzugeben: Das Vorhandensein und die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 488.136,46 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen konnten und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte sowie insbesondere deren Werthaltigkeit gewinnen konnten. Das Vorhandensein und die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.927.578,69 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund der sehr weit nach dem Bilanzstichtag erfolgten Beauftragung als Abschlussprüfer keine Saldenbestätigungen der Forderungen eingeholt haben und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie insbesondere deren Werthaltigkeit gewinnen konnten. Hinsichtlich der Werthaltigkeit des Eröffnungsbilanzwerts der Forderungen gegen den geschäftsführenden Gesellschafter in Höhe von EUR 1.084.910,48 konnten wir keine ausreichenden und angemessenen Prüfungsnachweise erlangen. Hinsichtlich der Vollständigkeit der Rückstellungen in Höhe von EUR 1.695.000,00 konnten wir keine ausreichenden und angemessenen Prüfungsnachweise erlangen. Das Vorhandensein und die Vollständigkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.725.175,72 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund der sehr weit nach dem Bilanzstichtag erfolgten Beauftragung als Abschlussprüfer keine Saldenbestätigungen eingeholt haben und darüber hinaus durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun-gen sowie insbesondere deren Vollständigkeit gewinnen konnten. Aufgrund der vorstehenden Prüfungshemmnisse kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Unsere Prüfung hat darüber hinaus zu folgenden Einwendungen geführt: Der Anhang enthält keine Angaben zur Bewertung und Entwicklung der Finanzanlagen, zur Forderung gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer, zu den sonstigen Rückstellungen, zu gewährten Sicherheiten und zu periodenfremden Aufwendungen und Erträgen. Der Lagebericht entspricht in Inhalt und Umfang nicht den gesetzlichen Vorschriften. Aufgrund der Bedeutung der dargestellten Prüfungshemmnisse und unter Berücksichtigung der dargestellten Einwendungen versagen wir den Bestätigungsvermerk. Aussagen darüber, ob der Jahresabschluss den handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, sind wegen der dargestellten Prüfungshemmnisse und unter Berücksichtigung der Einwendungen nicht möglich. Ebenso kann nicht beurteilt werden, ob der Lagebericht über die dargestellten Einwendungen hinaus in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt."
Ulm (Donau), den 14. Oktober 2016 MOORE
STEPHENS Ulm AG
Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer ppa. Armin Geiselhart, Wirtschaftsprüfer |
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