Großhandel mit Anstrichmitteln
Häusler Automobile GmbH
Heidelberger Straße 191, 64285 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Christopher Winter seit 14.10.2010 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Häusler Automobile GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft ist registriert im Handelsregister des Amtsgerichtes Darmstadt unter der HRB 7595 und ist ein inhabergeführtes Autohaus mit den Marken Citroën, DS und KIA. Es werden folgende Standorte betrieben: Darmstadt, Heidelberger Str. 191 Darmstadt, Heidelberger Str. 185 Kelkheim, Am Kirchplatz 41 - 43 II. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie Instandsetzung und der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen und alle sonstigen betriebs- und gewerbebezogenen Tätigkeiten sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. III. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Im Jahr 2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 3,87 Billionen Euro. Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 bezogen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung jedoch geringer aus. Nachdem im Jahr 2021 die Corona-Pandemie das prägende, allgegenwärtig Thema war (Personal, Nachfrage Kunden, Angebot Lieferanten), war 2022, speziell im zweiten Halbjahr v. a. durch die Störungen der Lieferketten, den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Inflationsentwicklung geprägt. Markenübergreifend waren lange Lieferzeiten das zentrale Thema, was erneut zu massiven Umsatz- und Ertragsverschiebung geführt hat. Aufgrund des sehr starken Zulassungsmonats Dezember 2022, der maßgeblich von den zum Jahreswechsel erfolgten Reduzierungen der staatlichen Förderung geprägt war, wurden 2022 1,1% mehr Neuwagen zugelassen als 2021. Mit insgesamt 2,65 Mio. Einheiten liegt die Branche dennoch rd. 26,5% unter dem Vor-Krisenniveau des Jahres 2019. Gewinner im Markt waren eindeutig Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, die ausschließlich Zuwächse zu verzeichnen hatten. Reine Elektrofahrzeuge (BEV) erreichten eine Steigerung von 32,2% auf einen Anteil des Gesamtmarkts von 17,7%. Auch die hybridangetriebenen Pkw konnten ein Wachstum um 9,6% auf einen Marktanteil von 31,2% erreichen. Entsprechend ging der Anteil benzinangetriebener Fahrzeuge um 11,2% auf 32,6% und der Dieselaggregate um 9,9% auf 17,8% zurück. Im Ergebnis stand ein Rückgang der CO 2 -Emission, dem eigentlichen Treiber der Entwicklung, von 7,7% auf 109,6 g/km. Auch im Gebrauchtwagen-Bereich ist ein erneuter Rückgang der Besitzumschreibungen zu verzeichnen. Diese liegen mit 5,6 Mio. Einheiten nochmals deutlich unter dem Vorjahr. Der Rückgang ggü. 2021 beträgt 15,8%; gegenüber 2019 sogar 21,6%, was eine direkte Folge der mannigfaltigen Krisensituationen ist. Fehlende Neuwagenlieferungen in Kombination mit segmentabhängigen, teilweise enormen Preissteigerungen führten zu einem Mangel an verfügbaren Gebrauchtwagen. IV. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Das abgelaufene Geschäftsjahr ist für die Häusler Automobile GmbH weiterhin geprägt durch die Corona Pandemie und v. a. in der zweiten Jahreshälfte massive Verschlechterung der Belieferung durch die Hersteller, was zu einem Anstieg der Auftragsbestände, aber nicht zu den benötigten Umsätzen führte. So musste insbesondere zu Jahresbeginn weiterhin auf staatliche Unterstützungsmaßnahmen zurückgegriffen werden. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Darstellung der Vermögenslage Das bilanzierte Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich zum 31.12.2022 von 5.949 T€ auf 7.356 T€ erhöht. Der Anteil des langfristigen gebundenen Vermögens (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagenvermögen ohne Vorführwagen) beträgt 1.837 T€, rund 25% des Gesamtvermögens. Im Vorjahr betrug der Anteil des langfristigen Vermögens noch 1.960 T€. Unsere Gesellschaft betreibt Ihren Kfz-Handel mit Ausstellungsräumen für Neuwagen mit angeschlossener Werkstatt in angemieteten Räumen. Es bestehen längerfristige Mietverträge. Somit ist die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft gegeben. Unser Umlaufvermögen nahm gegenüber dem Vorjahr um 1.333 T€ zu, was sich im Wesentlichen aus dem hohen Forderungsbestand (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen +1.714 T€ im Vgl. zum Vorjahr) ableiten lässt, der durch die hohe Anzahl der Fakturierungen im Dezember begründet ist. Unser Eigenkapital reduzierte sich zum 31.12.2022 aufgrund des Jahresfehlbetrages im abgelaufenen Geschäftsjahr auf einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 132 T€. Zur Abwendung einer bilanziellen Überschuldung hat der Gesellschafter-Geschäftsführer bereits im Vorjahr bei den an die Gesellschaft gewährten Darlehen den Rangrücktritt i. H. v. TEUR 600 erklärt. II. Darstellung der Ertragslage Unsere Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 4.247 T€ gestiegen. Entsprechend konnten wir auch das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) im Geschäftsjahr um 387 T€ auf 2.963 T€ (Vorjahr 2.576 T€) steigern. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Miet- und Pachtaufwand die größte Einzelposition. Die Anmietung des neuen Standortes in Darmstadt zum 1.7.2019 löste entsprechende Mietaufwendungen und sonstige Kosten aus. Diesen Kosten stehen, verursacht durch die Corona-Pandemie, Störungen der Lieferketten, dem Krieg in der Ukraine und der Inflationsentwicklung, nicht die ursprünglich geplanten Erträge gegenüber. III. Darstellung der Finanzlage Der Cashflow (Innenfinanzierung) bestehend aus Jahresergebnis, zzgl. Abschreibungen und mit der Veränderung der Rückstellungen beträgt 2 T€. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere durch Aufbau von Forderungen -965 T€. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der Investitionen -3,6 T€. Aufgrund der Zunahme der Finanzierungen (Autofinanzierungen und sonstige Bankfinanzierungen) beträgt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 968 T€. Das Unternehmen konnte seinen Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit nachkommen. C. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) I. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund des bestehenden Auftragsvorlaufs planen wir für 2023 einen Anstieg der Auslieferungen, wenngleich unverändert Unsicherheit bezüglich der konkreten Liefertermine besteht. Inwieweit dies z.B. auch zu Rücktritten von Kunden führt, ist aktuell nicht abzusehen. Hinsichtlich des Gebrauchtwagen-Geschäfts wird es im Wesentlichen auf die Beschaffung von Fahrzeugen ankommen; die erzielbaren Bruttoerträge werden zumindest in der ersten Jahreshälfte auf hohem Niveau verbleiben. Grundlage für das Geschäftsmodell bleibt das Werkstattgeschäft, in welches das Unternehmen sowohl in Personal als auch Prozesse viel investiert hat. In Verbindung mit unvermeidbaren Preissteigerungen bei den Verrechnungssätzen und den Ersatzteilen wird von einem höheren Ergebnisbeitrag aus diesem Geschäftsbereich ausgegangen. Für 2023 wird ein Umsatz von rd. 18,8 Mio. € geplant. Hieraus soll ein Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) von knapp 3,1 Mio. € erzielt werden, das nach Abzug der Kosten und einem a. o. Ertrag aus einem Immobiliengeschäft zu einem Jahresüberschuss führt. Per Ende Juni 2023 liegt der Umsatz leicht schlechter als die Planung. Für die zweite Jahreshälfte wird mit einem Anstieg der Neuwagenlieferungen gerechnet, so dass das geplante Ergebnis vor Steuern unverändert als realisierbar angesehen wird. Latent besteht unverändert das Risiko, dass das Ziel eines positiven Jahresergebnisses nicht erreicht wird, da insbesondere die Neuwagen-Lieferungen vom Hersteller gesteuert werden. Das Unternehmen verfolgt gesamthaft ein Konzept, dass kurz- bis mittelfristig zu einer dauerhaft positiven Ertragssituation führen kann. II. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund der Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 sowie den Krisen im Geschäftsjahr 2022 wurde die Umsetzung unserer ursprünglichen Geschäftsplanung um mindestens zwei Jahre "verschoben" bzw. war in der Form nicht realisierbar. Die Planung für das Geschäftsjahr 2023 sowie 2024 wurde gemeinsam mit einer branchenkundigen Unternehmensberatung erstellt und sieht für beide Geschäftsjahre ein positives Ergebnis vor, welches maßgeblich aus Konsolidierungseffekten i. V. m. hieraus resultierenden Kosteneinsparungen resultiert. Preissteigerungen aller Art haben die Inflation angeheizt, die voraussichtlich auch 2023 weiter fortschreiten wird, mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Nachfrage nach automobilen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere bei Privatkunden, und somit das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisplanung für 2023 sowie die Finanzlage des Unternehmens negativ beeinflussen kann. Im Mai 2021 wurden die Händlerverträge aller Stellantis Marken (Citroën, DS) im Rahmen einer europäischen Strukturkündigung mit einer 2-jährigen Kündigungsfrist zum 31. Mai 2023 gekündigt. Für diese Marken hatten wir bereits frühzeitig eine Absichtserklärung (LOI) für die Neuvergabe des Händler- bzw. Kommissionsvertrages erhalten. Inzwischen sind die finalen Handels- und Serviceverträge wie geplant unterzeichnet. Der Kommissionsvertrag für DS und Citroen Nutzfahrzeuge wird nach aktuellem Stand erst zum 01.01.2024 den Agenten zur Verfügung gestellt. Die Ausgestaltung des Agenturmodells /-vertrags, das zunächst nur für den Vertrieb DS und der Nutzfahrzeuge eingeführt werden soll, ist weder in der vertraglichen Ausgestaltung noch bei der Margenausstattung bekannt. Eine Verschlechterung zur aktuellen vertraglichen Situation kann nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der gleichzeitigen Reduzierung von Kosten (auch deren Umfang ist bislang nicht bekannt) sollten die Agenturpartner unverändert eine positive Renditechance im Neuwagen-Geschäft haben. Losgelöst von dieser Veränderung gilt es für die Häusler Automobile GmbH unverändert, die Geschäftsfelder "Gebrauchtwagen" und "After Sales" weiter auszubauen sowie die Strukturkosten zu senken. Vor allem für letztgenannten Bereich bestehen konkrete Konzepte, die nach aktuellem Stand bereits teilweise umgesetzt sind. Unverändert wird für das Unternehmen, wie auch für die gesamte Kfz-Branche als auch andere Branchen, das latente Risiko des Fachkräftemangels bestehen bleiben. Diesem wird insbesondere im produktiven Bereich durch eigene Ausbildung und weiterhin der engmaschigen Zusammenarbeit mit Personalagenturen / -vermittlern begegnet. Darüber hinaus besteht für die in den Jahren 2020 bis 2022 erhaltenen Wirtschaftshilfen ein theoretisches bzw. latentes Rückzahlungsrisiko. Der Geschäftsführung sind allerdings derzeit keine konkreten Sachverhalte bekannt, die zu einer Rückzahlung führen könnten. Das Liquiditätsmanagement ist in allen Facetten ein integraler Bestandteil des Managements von Autohäusern, so auch der Häusler Automobile GmbH. Durch standardisiert organisierten Abruf von Kfz-Briefen, einem straffen, regelmäßigen Mahnwesen sowie einer täglichen, kurzfristigen Liquiditätsdisposition werden Liquiditätsrisiken weitgehend minimiert.
Darmstadt, den 19. Oktober 2023 David Winter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand ist mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben zum Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlagenposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestanden, wie im Vorjahr, keine. Betrag der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt im Wesentlichen durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und selbstschuldnerische Bürgschaften von Herrn David Winter. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 337.151,29 EUR (Vorjahr: 366.726,65 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 471 T€ per anno sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2022 Herr David Winter, Ökonom, Kelkheim. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 S. 1 Nr. 9a) HGB. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31,25. Nachtragsbericht Im Rahmen der Restrukturierung der Gesellschaft hat der Gesellschafter mit Kaufvertrag vom 16. Februar 2023 eine Teilfläche des Standorts "Am Kirchplatz" in Kelkheim veräußert und die Schließung des Standorts soll bis Mitte 2024 vollzogen werden. Die Gesellschaft hat durch die Auflösung ihres Mietvertrags mit dem Gesellschafter im Geschäftsjahr 2023 einen außerordentlichen Ertrag in Gestalt einer Abstandszahlung i.H.v. rd. TEUR 270,5 realisiert. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 157.776,22 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2022
Darmstadt, 23. November 2023 gez. David Winter, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.11.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkWIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS UND SCHLUSSBEMERKUNG Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 (Anlage4) der Häusler Automobile GmbH, Darmstadt, unter dem Datum vom 20. Oktober 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Häusler Automobile GmbH, Darmstadt, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der Häusler Automobile GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Häusler Automobile GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen hierzu auf Angaben im Abschnitt C.I., Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung und C.II., Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung, im Lagebericht der Gesellschaft. Wie dargelegt weist die Geschäftsführung auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsatze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • fuhren wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließ1ich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Wir erstatten diesen Prüfungsbericht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n. F. (10.2021)). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließ1ich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Eschborn, den 20. Oktober 2023 LPS
GmbH
Hespelt, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen