FIL FILTER GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Oberdorfer seit 24.5.2023 | Prokura |
Frank Elsässer seit 20.5.2021 | Geschäftsführer |
Luca Elsäßer seit 20.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Luca ElsäßerPatronus Holding GmbH | 60.00% |
Frank ElsässerPatronus Holding GmbH | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elsässer Filtertechnik GmbHNufringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtElsässer Filtertechnik GmbH, NufringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 1. Allgemeine Unternehmensdarstellung Mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 26.04.2021 wurde die Filius GmbH mit Sitz in Nufringen gegründet, die mit Gesellschafterbeschluss vom 16.06.2021 in Elsässer Filtertechnik umfirmiert wurde. Die Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der HRB Nummer 779263 erfolgte am 20.05.2021. Mit Wirkung zum 01.07.2021 schloss die Elsässer Filtertechnik GmbH mit der Rentalis Immobilien GmbH einen sogenannten Asset Deal ab, mit dem sie das operative Filtergeschäft von dieser Gesellschaft erwarb. Ab dem 01.07.2021 beschäftigt sich die Elsässer Filtertechnik GmbH mit dem Handel von Industriefiltern für die Bereiche Bau-und Landmaschinen Kompressoren und Vakuumpumpen, Hydraulikanwendungen sowie sämtliche in der Industrie verwendeten Filter. Das Ergebnis der Gesellschaft ist in diesem Geschäftsjahr geprägt durch Wachstum in allen Kundensegmenten. Branchensituation Durch die anhaltende weltweite Wirtschaftskrise, ist es im Moment schwierig Prognosen abzugeben, da man unterschiedlich Signale aus dem gesamten Kundenkreis erhält. Die Geschäftsführung hält aber an den prognostizierten Zielen fest. Rohergebnis Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Rohergebnis i.H.v. € 12,39 Mio. (i.Vj. € 10,74) erzielt. Die Umsatzerlöse resultieren mit 99,4% aus dem Handel mit Industriefiltern. Von den Handelsumsätzen entfallen 79 % auf das Inland, 21 % entfallen auf den Export. Die Rendite auf das Rohergebnis beträgt 10,35 % (i.Vj. 9,4 %). Beschaffungsmarkt Deutschland ist mit 48% des Einkaufsvolumens der größte Einzel-Beschaffungsmarkt, gefolgt von der EU (36%) und Drittländern (16%). Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Bereich immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen über insgesamt T€ 1.327getätigt. Die Investitionen betreffen mit T€ 178 Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, mit T€ 1.052 sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie mit T€ 97 Bauten auf fremden Grundstücken und geleistete Anzahlungen. Eine neue Logistikhalle wurde in Betrieb genommen (Werk 4). Dieses Werk ist mit einem teilautomatisierten Regalsystem ausgestattet. (Schmalgangsystem). Die Investitionsquote beträgt 48,6 % (i.Vj. 32,8 %). Personalbereich In einem schwierigen Umfeld gelingt es der Gesellschaft, fachlich kompetentes Personal zu finden. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.434 auf T€ 22.687 erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagequote) beträgt 12,0 % (i.Vj. 11,3 %). Wesentlicher Anteil des Vermögens stellt der Lagerwert dar. Die installierten Photovoltaikanlagen stellen ebenfalls einen bedeutenden Wert dar. Den Zugängen beim Anlagevermögen über T€ 1.327 stehen Abschreibungen über T€ 533 gegenüber. Der Bestand an Vorräten ist mit T€ 13.420 (i.Vj. T€ 12.001) stark erhöht. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt 59,2 % (i.Vj. 62,3 %). Insgesamt sind ständig über 16.000 Artikel auf Lager um jederzeit kurzfristig den passenden Filter liefern zu können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 2.659 auf T€ 2.700 erhöht. Infolge des optimierten Forderungsmanagements und der Anforderung von Anzahlungen bei Neukunden ergeben sich nahezu keine Forderungsausfälle. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Ansprüche auf Zuschüsse und Steuererstattungsansprüche, Die Bilanz zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von T€ 2.443 (i.Vj. T€ 1.161) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 10,8 % (i.Vj. 6,0 %). Die sonstigen Rückstellungen i.H. v. T€ 351 (i.Vj. T€ 386) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Jahresabschlusskosten sowie für ausstehende Rechnungen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ergibt sich insbesondere durch die geringeren Rückstellungen im Personalbereich sowie für ausstehende Rechnungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergibt sich eine starke Erhöhung um T€ 3.444 auf T€ 6.785. Der erzielte Jahresüberschuss wurde in hohem Maße zur Tilgung der Kredite verwendet, zur Finanzierung der Investitionen waren weitere Kredite notwendig Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten stichtagsbezogen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern sowie kreditorische Debitoren. 2. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt annähernd über den Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt über langfristige Bankkredite. Die Bilanzsumme beinhaltet Eigenkapital i.H. v. T€ 2.443 sowie Fremdkapital i.H. v. T€ 20.244. In diesem Fremdkapital sind allerdings die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 9.732 aus dem Erwerb des Geschäftsbetriebs enthalten. Zur Stärkung des Eigenkapitals erfolgte im Geschäftsjahr keine Gewinnausschüttung. 3. Ertragslage Im Berichtsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde ein Jahresüberschuss von T€ 1.283 erzielt. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage konnte die Ertragslage der Gesellschaft verbessert werden. Ursächlich waren Steigerungen der Umsatzerlöse gegenüber früheren Geschäftsjahren. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Forschungszuschüsse sowie Privatnutzungen der Mitarbeiter. Das Rohergebnis im Geschäftsjahr beträgt T€ 12.391 (i.Vj. T€ 10.739). Der Materialeinsatz beträgt 66,8 % (i.Vj. 71,1%) auf die Umsätze. Der Anteil der Personalkosten an den gesamten Aufwendungen beträgt 17,2 % (i.VJ. 15,5 %). Die Abschreibungen betragen T€ 536 (i.Vj. T€ 264). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei der Steuerung des Unternehmens werden keine speziellen finanziellen Leistungsindikatoren betrachtet. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risikomanagement Im Jahr 2023 wurde gemeinsam mit dem Führungskreis eine neue Strategie erarbeitet (BSC, Balance Score Card). Mit dieser BSC ist die Gesellschaft in der Lage sämtliche relevanten Daten und Kennzahlen permanent zu prüfen. Auch dient die BSC allen Abteilungen und insbesondere den Mitarbeitenden als Flankierung ihrer täglichen Arbeit. Die BSC wird in 3-monatlichen Sitzungen gemeinsam mit den Führungskräften überprüft, in einer jährlichen Sitzung aktualisiert und daraufhin überprüft, wie die verschiedenen Parameter auf das Umfeld wirken. Risiken der künftigen Entwicklung Das Risiko der künftigen Entwicklung liegt unter anderem in der Tatsache, dass am aktuellen Standort kein weiterer Platz zur Expansion angeboten wird. Dies wird auch von der Gemeinde nur unzureichend forciert. Chancen der künftigen Entwicklung Die Chance auf weiteres Wachstum ergibt sich aus dem Ausbau des Portfolios mit weiteren Markenpartnern, sowie weiterer Kundenakquise. 6. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Die prognostizierte Umsatzentwicklung konnte in 2023 erreicht werden und das erwartete positive Jahresergebnis erzielt werden. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird mit einer Verbesserung des Umsatzes und des Ertrags gerechnet, obwohl die konjunkturelle Lage in Deutschland sich voraussichtlich nicht verbessern wird. Infolgedessen erwartet die Geschäftsleitung für das kommende Geschäftsjahr 2024 ein vergleichbar gutes Ergebnis wie im laufenden Geschäftsjahr. Abhängig von den weltwirtschaftlichen Gegebenheiten und der Entwicklung der verschiedenen Krisen sind wir optimistisch, da die Grundlage in der Elsässer Filtertechnik geschaffen wurde. Im laufenden Geschäftsjahr hat sich gezeigt, dass die Elsässer Filtertechnik, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, sich sehr gut am Markt behaupten kann.
Nufringen, den 15.07.2024 Die Geschäftsführer: gez. Frank Elsässer gez. Luca Elsäßer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Elsässer Filtertechnik GmbH mit Sitz in Nufringen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. II HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nr. HRB 779 263 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Firmenwert wurde entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Liegt der Marktpreis unter den Anschaffungskosten, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Dabei wurde neben der Gängigkeit der Artikel, die Lagerdauer, die Umschlagshäufigkeit und die Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und sind nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen ermittelt. Sie beinhalten Personalrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und die Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ZUM 31. DEZEMBER 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit EUR 1.982.206,18 (Vorjahr: EUR 1.765.038,36) auf Verrechnungskonten. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Hierin enthalten sind Disagien von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.183,75). 4. Eigenkapital Es ist ein Gewinnvortrag von EUR 1.135.232,55 (Vorjahr: EUR 129.608,43) enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 2.224.493,73 (Vorjahr: EUR 1.435.108,05) eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, von 1 bis 5 Jahre in Höhe von EUR 4.280.800,08 (Vorjahr: EUR 1.905.345,89) sowie eine Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 6.784.921,55 (Vorjahr: EUR 3.340.453,94) durch Grundschulden gesichert, zusätzlich haftet die Rentalis Immobilien GmbH im Wege des Schuldbeitritts als Gesamtschuldner. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 84.346,86 (Vorjahr: EUR 914.552,71) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 12.162,29 (Vorjahr: EUR 8.689,28). 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und/oder geographisch bestimmten Märkten wird gemäß § 288 II HGB verzichtet. 7. Sonstige Pflichtangaben 7.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Stichtag wie folgt:
7.2 Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich beschäftigt:
7.3 Vorschüsse an Organmitglieder Zum Bilanzstichtag bestehen keine Vorschüsse an Organmitglieder. 8. Mitglieder und Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörte folgende Person der Geschäftsführung an: Frank Elsässer, Schönaich, Handelsvertreter Luca Elsäßer, Bondorf, Bachelor of Engineering. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. 9. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Rentalis Immobilien GmbH in Höhe von EUR 1.271.000,00 (Vorjahr: EUR 1.546.960,00). 10. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.282.265,01 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 11. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 II HGB verzichtet. 12. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.
Nufringen, 15. Juli 2024 Frank Elsässer, Geschäftsführer Luca Elsäßer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elsässer Filtertechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elsässer Filtertechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elsässer Filtertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Böblingen, 29. Juli 2024 Klug
Treuhand GmbH
ppa. Martin Klug, Wirtschaftsprüfer Silke Allgöwer-Rey, Wirtschaftsprüferin |
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