PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH
Gewerbepark 8, 91578 Leutershausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Hübner seit 9.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 31.58% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbHLeutershausen, Ortsteil WiedersbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022( Vorjahr zum Vergleich )AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG zur Bilanz zum 31.12.2022 und zur Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2022der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbHA. Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2, Abs. 4 HGB auf. Im laufenden Geschäftsjahr wurde - wie im Vorjahr - die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren vorgenommen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Leutershausen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ansbach unter der Nummer HRB 3543 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Bilanzierungsverbote wurden beachtet. Die Bewertung des Vermögens basiert auf den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, beim immateriellen Anlagevermögen und beim Sachanlagevermögen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sachanlagevermögen werden planmäßig wie folgt abgeschrieben:
Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis zu EUR 800,00, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im laufenden Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben; ihr gleichzeitiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Für die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde ein Festwert gebildet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt unter Einbezug der Material- und Fertigungseinzel-kosten, der Sonderkosten der Fertigung, angemessener Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Konkret ausfallgefährdete Forderungen werden in angemessenen Umfang einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen nicht berücksichtigt. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden in Höhe von 1% der garantiebehafteten Umsatzerlöse gebildet. Die Abzinsung erfolgte unter Zugrundelegung des laufzeitadäquaten Marktzinses nach Maßgabe einer durchschnittlichen Restlaufzeit. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz a) Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar: ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022
b) Jahresüberschuss Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.362.732,70 auf neue Rechnung vorzutragen. c) Verbindlichkeitenspiegel
D. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Berichtsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von EUR 68.797,89 (im Vorjahr: EUR 7.129,31). E. Sonstige Angaben a) Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 bzw. Nr. 3a HGB Die Gesellschaft nutzt im Rahmen von Miet- und Leasingverträgen bewegliche Anlagegegenstände. Der Betrag der daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 958. Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der regelmäßigen Erneuerung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Gesamtbetrag der darüber hinaus bestehenden finanziellen Verpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 1.409. b) Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
c) Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch Herrn Dieter Hübner, Gesamtgeschäftsführer, ausgeübt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Leutershausen, 30. Dezember 2024 PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbHA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses sowie der Lage des Unternehmens 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 wachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In jeweiligen Preisen lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 mit EUR 3.867 Milliarden um 7,4 Prozent höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent und betrug im Jahr 2022 durchschnittlich EUR 46.149. Der ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft, hat während der ersten drei Quartale eine weitere Eintrübung nach 2021 erfahren, zeigte aber zum Jahresende eine deutliche Erholung. Die PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, welches sich auf die Entwicklung und Produktion von Anlagen in den Bereichen Palettierung, Verpackung sowie Produktfördertechnik, auch konzipiert als Gesamtanlagen, spezialisiert hat. Neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst somit insbesondere auch die spezifische Branchenkonjunktur das Nachfrageverhalten der Kunden der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH. Hervorzuheben sind hierbei insbesondere die Entwicklungen der Nahrungsmittelindustrie, der chemischen Industrie, der Logistik sowie der Konsumgüterindustrie. 2. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und die Lage unseres Unternehmens sind von unserem operativen Geschäft geprägt. a. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Ertragslage In 2022 ist unser Rohergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. So verminderte sich das Rohergebnis von TEUR 16.124 in 2021 um TEUR 2.807 auf TEUR 13.317 in 2022 und entsprach damit weitestgehend dem im letztjährigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Wert in Höhe von TEUR 13.300. Unsere Personalkosten sind von TEUR 8.064 in 2021 um TEUR 494 auf TEUR 8.558 in 2022 angestiegen. Ursächlich dafür war im Wesentlichen die Tariferhöhung. Relativ zum erwirtschafteten Rohergebnis ist unsere Personaleinsatzquote sehr stark von 50,0% in 2021 auf 64,3% in 2022 angestiegen. Die Mitarbeiterzahl zum 31. Dezember 2022 (2021) belief sich auf 143 (143). Darin enthalten sind 6 (5) Auszubildende, was einer Ausbildungsquote von 4,2% (3,5%) entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") hat sich im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum signifikant verringert. So ist das EBITDA von TEUR 5.514 in 2021 um TEUR 3.511 auf TEUR 2.003 in 2022 gesunken. Entsprechend verminderte sich auch das Jahresergebnis von TEUR 3.831 in 2021 um TEUR 2.468 auf TEUR 1.363 in 2022. b. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH ist zum 31. Dezember 2022 mit TEUR 25.033 um TEUR 9.483 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag (TEUR 15.550) sehr stark angestiegen. Der Anstieg ist wesentlich auf den Zuwachs der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen, welcher sich zum Bilanzstichtag weitestgehend in der Erhöhung unserer liquiden Mittel widerspiegelt. Unsere Anlagenintensität hat sich aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme von 47,8% zum 31. Dezember 2021 auf 34,3% zum 31. Dezember 2022 verringert. Aus der operativen Geschäftstätigkeit haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettozufluss an liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 8.577 erzielt. Im Wesentlichen ist dies ebenfalls auf den starken Anstieg der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen. Im Vorjahr hatten wir einen Nettomittelzufluss in Höhe von TEUR 6.565 zu verzeichnen. Unsere Eigenkapitalquote hat sich, ebenfalls aufgrund der stark angewachsenen Bilanzsumme, gegenüber dem Vorjahresstichtag von 53,4% auf 38,6% vermindert. B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen In 2023 ging nach Angaben des ifo Instituts das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurück. Nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamts wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt auch im Jahre 2024 um weitere 0,2 % niedriger ausfallen. Als Begründung werden konjunkturelle und strukturelle Belastungen sowie die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau sowie unsichere wirtschaftliche Aussichten genannt. Nach Angaben des VDMA, der größten Netzwerkorganisation des europäischen Maschinen- und Anlagebaus, verzeichnete die Maschinenbauindustrie im Jahr 2023 einen realen Produktionsrückgang von 1 %. Für 2024 rechnet der Verband mit einem weiteren realen Produktionsrückgang von 2 %. Nach derzeitiger Einschätzung dürften sich die für die PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH relevanten Märkte, so insbesondere die Nahrungsmittelindustrie, die chemische Industrie, die Logistik sowie die Konsumgüterindustrie weiterhin positiv entwickeln. Der überall am Markt vorhandene Mangel an Personal kommt uns zugute, da hierdurch der Automatisierungsdruck bei unseren Kunden steigt. II. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft a. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein Rohergebnis in Höhe von ca. TEUR 18.000. Für 2024 rechnen wir mit einem Rohergebnis Höhe von ca. TEUR 19.800. Unsere Personalkosten werden sich im Geschäftsjahr 2023 um ca. TEUR 590 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf dann ca. TEUR 9.150 erhöhen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sollten sich im Geschäftsjahr 2023 mit ca. TEUR 120 leicht über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bewegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwarten wir eine Erhöhung auf ca. TEUR 3.200. Im Jahr 2023 entwickelte sich der Auftragseingang weiterhin zufriedenstellend und gemäß den geplanten Zahlen. Unter der Voraussetzung, dass die prognostizierten gesamt- und branchenwirtschaftsbezogenen Entwicklungen eintreten sowie die allgemeinen und unternehmensspezifischen Risiken (näheres dazu unter C.) sich nicht wesentlich auswirken, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 (2024) ein EBITDA bzw. einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 5.650 (TEUR 6.500) bzw. ca. TEUR 4.250 (TEUR 4.900). b. Vermögens- und Finanzlage Unser Anlagevermögen wird auch in den nächsten beiden Jahren weiterhin maßgeblich durch den Bestand unserer Finanzanlagen geprägt sein. Zum 31. Dezember 2023 wird sich unser Bestand an Finanzanlagen leicht um ca. TEUR 100 auf ca. TEUR 8.400 erhöhen. Zum 31. Dezember 2024 erwarten wir einen Bestand in ähnlicher Größenordnung. Zum 31. Dezember 2023 erwarten wir einen Bestand an unfertigen Erzeugnissen in Höhe von ca. TEUR 20.000. Zum 31. Dezember 2024 sollte sich dieser Bestand auf ca. TEUR 23.000 belaufen. Der Bestand an flüssigen Mitteln wird zum 31. Dezember 2023 TEUR 10.846 betragen. Zum 31. Dezember 2024 sollte der Bestand an flüssigen Mitteln ca. TEUR 13.300 betragen. Die für die Jahre 2023 sowie 2024 erwarteten Jahresüberschüsse werden weiterhin einen positiven Effekt auf unsere Eigenkapitalquote ausüben. C. Bericht über die wesentlichen Chancen und Risiken I. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Aus der weiteren konjunkturellen Entwicklung ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Die Geschäftsentwicklung der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH ist eng an gesamtwirtschaftliche sowie branchenspezifische Rahmenbedingungen gekoppelt und somit wesentlich auch von externen Faktoren bestimmt. Die Entwicklung der Konjunktur wird von uns zwar als stabil eingeschätzt; Unsicherheiten resultierend aus dem Krieg in der Ukraine, den Spannungen in Nahost sowie der Dominanz der chinesischen Wirtschaft dauerten auch zum Jahresende 2023 noch an. Eine Entspannung erwarten wir auch im Jahr 2024 nicht. Aufgrund des in den letzten Jahren erfolgten sowie des auch zukünftig geplanten personellen und sachlichen Kapazitätswachstums sehen wir uns zunehmend in der Lage, unseren Kunden auch Großanlagen bzw. über das normale Maß hinausgehende ganzheitliche Komplettlösungen in den Bereichen Palettierung, Verpackung sowie Produktfördertechnik anzubieten. Dies bietet uns die Möglichkeit, unsere Aktivitäten in diesem Marktsegment zu steigern bzw. weiter auszubauen. Risiken für die gesamtwirtschaftlichen und damit auch branchenspezifischen Rahmenbedingungen sehen wir insbesondere in den gestiegenen Energie- und Materialkosten. Ebenso wirken sich die Unsicherheiten im Beschaffungsmarkt in längere Lieferzeiten aus. Des Weiteren ist das Risiko eines weiter anhaltenden Fachkräftemangels zu erwähnen, welcher sich insbesondere in der Verfügbarkeit von Mitarbeitern für den Betrieb im Produktionsbereich negativ auswirken würde. Diesem wirken wir durch eine konstant hohe Ausbildungsquote entgegen. Ebenso werden bereits eingeleitete Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung weiter fortgesetzt. II. Risikoberichterstattung über Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Wertpapiere des Anlagevermögens, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Rückstellungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten. Die Wertpapiere des Anlagevermögens decken ein breites Spektrum an konservativen Anlage- und Risikoklassen ab. Ausfall-, Preisänderungs- oder Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Nennenswerte Forderungsausfälle sind bisher nur vereinzelt zu verzeichnen gewesen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei den Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen umfangreichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die unter den Rückstellungen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Beträge werden zum Erfüllungszeitpunkt bzw. innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzinstrumente verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. D. Bericht über Forschung und Entwicklung Ziel unserer Entwicklungstätigkeit ist die qualitative Verbesserung unseres Produktangebots. Die Schwerpunkte unserer Tätigkeiten konzentrieren sich insbesondere auf die weitere Vereinfachung bzw. Übersichtlichkeit maschinenbezogener Bedienkonzepte sowie die funktionale Erweiterung der Maschinenprogramme. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt waren im Jahre 2022 durchschnittlich 40 Mitarbeiter in verschiedenste Entwicklungsprojekte eingebunden. Im Jahre 2023 werden durchschnittlich 41 Mitarbeiter diesem Bereich zugeordnet sein. Für 2024 ist ein weiterer personeller Aufbau auf dann 42 Mitarbeiter geplant. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir ca. TEUR 2.600 für unsere Entwicklungstätigkeiten aufgewandt. 2023 bzw. 2024 wird dieser Wert auf voraussichtlich TEUR 2.700 bzw. TEUR 2.800 steigen.
Leutershausen, 30. Dezember 2024 PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH, Leutershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PCA Roboter- und Verpackungstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Crailsheim, 30. Dezember 2024 LHM
Lang und Partner GmbH
David Fantini, Wirtschaftsprüfer" Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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