Altra Industrial Motion Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerry Gahm seit 18.4.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Jörg Dr. Greving seit 18.4.2024 | Prokura |
Ralph Arnold Breuer seit 26.1.2022 | Geschäftsführer |
Herbert Rönchen seit 25.4.2017 | Prokura |
Armin Blumenstein seit 25.4.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stromag Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Stromag Dessau GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stromag GmbHUnnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Stromag GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Hamm unter der Nummer HRB 9088, war im Geschäftsjahr 2022 eine Konzerngesellschaft der Altra Industrial Motion Corp., Braintree MA/USA. Mit Wirkung vom 27. März 2023 wurde die Altra-Gruppe an die Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA, verkauft. Der Firmensitz der Stromag GmbH ist in Unna. Der Zweck der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Kupplungen, Bremsen, hydraulischen, mechanischen und elektrischen Komponenten der Antriebstechnik sowie elektrischen und elektronischen Schaltelementen. Der Ausbau dieser Geschäftsaktivitäten ist Bestandteil der Wachstumsstrategie der Konzerngesellschaft. Die Bereiche Operation, Purchasing/Supply Chain, IS/IT Product Management/Service/Marketing, Engineering und Customer Care, Controlling sowie HR berichten direkt an die Geschäftsführung. Der Vertrieb in den Regionen erfolgt über die globale Vertriebsorganisation, die als Matrixorganisation in der Couplings, Clutches & Brakes Division organisiert ist. Schlüsselmärkte werden durch spezialisierte Teams betreut und auch durch Vertriebsressourcen der Partnerfirmen im Altra-Konzern bzw. nach dem Gesellschafterwechsel im Regal Rexnord-Konzern unterstützt. Die Stromag GmbH hält 100 % der Anteile an der Stromag Dessau GmbH, Dessau-Roßlau, die bis zum 31. Dezember 2022 in Dessau einen Produktions- und Verwaltungsstandort unterhielt. Aufgrund einer Vorstandsentscheidung der Altra Industrial Motion Corp. wurde der Geschäftsbetrieb in Dessau zum 31. Dezember 2022 eingestellt, wobei die Abwicklung über einen abgestimmten Sozialplan erfolgte. Anhand einer Portfolioanalyse der Produkte und Kunden der Stromag Dessau GmbH wurde entschieden, welche Produkte und Kunden zukünftig weiter von der Stromag GmbH bedient werden. Weiterhin hält die Stromag GmbH sämtliche Anteile an der Altra Industrial Motion India Private Limited in Pune/Indien. Die Stromag GmbH ist in die Couplings, Clutches & Brakes Division des Altra-Konzerns eingebunden. Umsätze im Bereich elektromagnetischer Bremsen werden auf Konzernebene in der Division Electric Clutches & Brakes gezeigt. Im Regal Rexnord-Konzern ist die Stromag GmbH in die Division "Industrial Powertrain Solutions" (IPS) integriert. 2. Forschung und Entwicklung Das Geschäftsmodell der Stromag wurde im Jahr 2022 nicht verändert. Kundenspezifische Lösungen, Anpassung der Produkte an die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Antriebstechnik und die fortgesetzte Ausrüstung von Baureihen der Kunden sind weiterhin die Basis für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Der weltweite langjährige Einsatz von Stromag-Produkten sichert ein profitables Ersatzteilgeschäft. Die Kombination von Produkten aus dem Portfolio der Stromag und auch aus dem Altra- bzw. Regal Rexnord-Konzern ermöglicht, dass auch Komplettlösungen für den Kunden im Bereich der Antriebstechnik angeboten werden können. Die Kompetenzen im Bereich der Konstruktion und Entwicklung der Stromag GmbH sind, neben der Weiterentwicklung des bestehenden Produktangebotes, darauf maßgeblich ausgerichtet. Neuen Anforderungen in den Bereichen Mechatronik und IIoT (Industrial Internet of Things) wurden im Jahr 2022 durch die Integration in ausgewählte Produkte Rechnung getragen und noch weiter ausgebaut. Smarte Technologien in Form von z.B. sensorlosem Schalten von elektromagnetischen Bremsen wurden teilweise in Produkte der Antriebstechnik zum Zweck der Zustandsüberwachung und vorausschauenden Instandhaltung integriert. Die Stromag GmbH entwickelt, verifiziert und validiert ihre Produkte in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Die Qualitätsprozesse sind durch die Kundenvorgaben und die eigenen Standards definiert. Verifizierung und Validierung erfolgen bei Stromag oder bei den Anwendern in enger Zusammenarbeit der technischen Bereiche, um den größtmöglichen Kundennutzen sicherzustellen. Die Erfahrungen aus der Anwendung werden in unsere Entwicklungsvorgaben aufgenommen und haben über das Produktmanagement auch Einfluss auf unser zukünftiges Produktportfolio. Zudem können die Risiken im Entwicklungsbereich, insbesondere mit dem Schwerpunkt auf Zeit, Kosten und Qualität der Entwicklung, regelmäßig bewertet und erforderliche Maßnahmen zur Einhaltung der Entwicklungsziele ergriffen werden. Das integrierte Managementsystem wurde auch im Jahr 2022 kontinuierlich weiterentwickelt und ist erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Stromag GmbH ist zudem nach DIN EN ISO 14001:2015, ISO 50001:2018 und OSHAS 18001:2007 zertifiziert. Weiterhin wurde daran gearbeitet, Geschäftsprozesse zu digitalisieren und im Sinne der Nachhaltigkeit zu forcieren. Die positiven Ergebnisse konnten im Jahr 2022 mit Ressourcen von 37 (Vorjahr: 32) Mitarbeitern, davon 2 (Vorjahr: 1) Auszubildende, und unverändert etwa 1,0 Mio. € Projektaufwand erzielt werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Während es in den meisten Ländern angesichts steigender Impfraten zu weniger coronabedingten Einschränkungen kam, ergriff die chinesische Regierung beim Auftreten neuer Varianten und vergleichsweise kleinerer Ausbrüche stets großflächige Maßnahmen zur Eindämmung. Durch diese Lockdowns wurden die Wirtschaftstätigkeit in China, aber auch die globalen Lieferketten weiterhin beeinträchtigt. Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland in die Europäische Union (EU) führte zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und enormen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemiebedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, wodurch sich die Kreditkosten im Laufe des Jahres 2022 erhöhten. Infolge der sich im Jahresverlauf 2022 eintrübenden globalen Wachstumsperspektiven kam es zu wiederholten Abwärtsrevisionen bei den Prognosen führender Institutionen. Trotz massivem Gegenwind zeigte sich die Konjunktur letztlich aber robuster als allgemein erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) nahm Ende Januar 2023 daher eine, wenn auch kleine Aufwärtsrevision vor und schätzte den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2022 zuletzt auf preisbereinigt 3,4 %, nach einem kräftigen Anstieg von 6,2 % im Jahr zuvor. Die globale Inflationsrate lag 2022 bei geschätzt 8,8 %. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2022 mit geschätzt 5,4 %. Nachdem die Industrieproduktion im Jahr 2021 dynamisch um 7,8 % zugelegt hatte, wuchs sie im Jahr 2022 nur um 3,0 %. Das Plus in den entwickelten Volkswirtschaften betrug 2,2 %, die Schwellen- und Entwicklungsländer kamen auf einen Anstieg von 3,8 %. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ihr Vorjahresniveau im Jahr 2022 um real 0,5 % übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich höher ausfallen können, wenn nicht hartnäckig gestörte Lieferketten, ein sich intensivierender Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Energieversorgung die Produktion so stark und nachhaltig unter Druck gesetzt hätten. Allerdings blieb der von nicht wenigen erwartete Einbruch der Maschinenproduktion aus. Mehr noch: Im letzten Quartal des Jahres gelang eine regelrechte Aufholjagd: Die Produktion legte um 2,1 % zu, und so wurde die bereits im April 2022 aufgestellte Prognose des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für 2022 von 1,0 % erreicht. Infolge der deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal 10,5 % zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 237 Mrd. Euro, für den Umsatz stehen 244 Mrd. Euro in den Büchern. Der Auftragseingang startete mit deutlich zweistelligen realen Plusraten ins Jahr, verlor im Jahresverlauf aber zusehends an Dynamik. Starke Produktionsbehinderungen und die nur allmählich abflauende Nachfrage führten zu Rekordauftragsbeständen, denn Stornierungen blieben abgesehen von dem Ausbuchen von Orders aus Russland und Bereinigungen zum Jahresende eher die Ausnahme. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich erste Entspannungsanzeichen bei den Lieferketten, insbesondere bei Metallen und Kunststoffen. Die Versorgung mit Elektronikteilen blieb aber herausfordernd. Im Dezember 2022 waren noch 74 % der Unternehmen durch Störungen in vorgelagerten Lieferketten beeinträchtigt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Vielmehr verhinderte der Fachkräftemangel so manche Fertigstellung von Maschinen, Maschinenteilen und -komponenten. Viele Unternehmen möchten angesichts des hohen Auftragsbestands Personal einstellen. Die Personalsuche gestaltet sich jedoch schwierig. Nicht nur Fachkräfte sind knapp, sondern Arbeitskräfte insgesamt. 2. Geschäftsverlauf Die Stromag GmbH verkaufte im Geschäftsjahr 2022 einen wesentlichen Anteil ihrer Produkte in die europäischen Antriebstechnik-Märkte. Dies sind in erster Linie die Bereiche industrielle Anwendungen, Schiffsbau, Produkte für Windkraftanlagen, mobile Maschinen und Geräte der Landtechnik sowie Baumaschinen. Der Anteil der Exporte in die außer-europäischen Märkte war mit 12,6 % im Jahr 2022 aufsteigend gegenüber dem Vorjahr (11,0 %). Das Geschäftsjahr 2022 der Stromag GmbH als marktführendem Hersteller von Systemen und Komponenten der Antriebstechnik begann für alle Märkte äußerst positiv mit einer guten Kundennachfrage in den Schlüsselmärkten im ersten Quartal 2022. Trotz des Einflusses der Covid- 19-Pandemie blieb die Nachfrage auf einem hohen Niveau. Die hohe Nachfrage und die gleichzeitige Teilintegration des Geschäftsbetriebs der Stromag Dessau GmbH in die Stromag GmbH führte zu sehr hohem Personalaufwand bei der Stromag GmbH. Bedingt durch diese Verlagerungsaktivitäten mit einhergehenden Umstellungen von Lieferketten und temporären Eigenfertigungen kam es insbesondere im letzten Quartal von 2022 zu extremen Belastungen bei der Stromag GmbH. Weiterhin führten massive Verknappungen auf dem Rohstoffmarkt an Stahlprodukten und Elektronik zu erheblichen Verteuerungen und massiven Problemen in der Lieferkette. Durch Nutzung unserer internationalen Sourcing-Aktivitäten konnte der negative Einfluss zum größten Teil kompensiert und die weiterhin hohe Kundennachfrage bedient werden. Dieser bis zum Jahresende andauernde hohe Auftragseingang führte zu einem Übertreffen der Budgetziele für 2022. Bei den "operativen" Umsatzerlösen (ohne Konzernumlagen) wurde der budgetierte Wert von 68,4 Mio. € um ca. 1,8 Mio. € bzw. 2,6 % übertroffen; dies entspricht einem Wachstum von 5,8 Mio. € bzw. 9,0 % gegenüber dem Vorjahr (64,4 Mio. €). Der Auftragsbestand hat sich um 6,7 Mio. € auf 24,9 Mio. € verbessert. Das Betriebsergebnis lag mit 8,4 Mio. € ca. 0,5 Mio. € unter dem Vorjahr (8,9 Mio. €) und ca. 3,7 Mio. € unter Plan (12,1 Mio. €). Die Geschäfte mit den unterschiedlichen Produktfamilien der Stromag GmbH wiesen teilweise sehr unterschiedliche Entwicklungen auf. Der Bereich EKM (Elektro-Kran-Material) verzeichnete einen Anstieg um 4,1 % auf 15,1 Mio. € beim Umsatz und einen Rückgang von 3,9 % beim Auftragseingang. Die Umsätze mit den Produkten Elastische Kupplungen waren mit 16,0 Mio. € um 14,7 % höher im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragseingang verzeichnete einen Anstieg von 32,2 %. Der Umsatz mit Kupplungen und Bremsen war gegenüber dem Vorjahr mit 2,6 % erhöhend und belief sich auf 25,5 Mio. €; der Auftragseingang ist um 2,7 % gewachsen. Für Reibsysteme und Lamellen war eine positive Umsatzentwicklung von 16,9 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der Auftragseingang lag 17,8 % unter dem Vorjahr. Da der Schwerpunkt des operativen Umsatzes mit rund 83 % in Europa liegt, waren alle Bereiche von der zurückhaltenden Position in der Antriebstechnik bzw. im Maschinenbau aufgrund der Pandemie stark und den genannten andauernden Problemen in der Lieferkette beeinflusst. Die Umsatzrendite (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung / operative Umsatzerlöse) hat sich um 8,7 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr verschlechtert und lag bei 7,0 %. Auch die Gesamtkapitalrendite lag mit 5,6 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 11,7 %. 3. Lage 3.1 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wurde im Jahr 2022 in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Konzerns und der Altra Division Couplings, Clutches & Brakes (CCB) anhand finanzieller Leistungsindikatoren und Kennzahlen gesteuert. Dabei wurden im Jahr 2022, wie in den Vorjahren, die finanziellen Leistungsindikatoren operative Umsatzerlöse (ohne Konzernumlagen), Betriebsergebnis, Mitarbeiterzahl und Working Capital verwendet. Das Working Capital setzt sich dabei aus Vorratsvermögen, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, erhaltenen Anzahlungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. 3.2 Ertragslage Von den operativen Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von 70,2 Mio. € entfallen rund 83 % auf Europa (2021: rund 88 %), wobei Deutschland mit unverändert gut 47 % den mit Abstand größten Einzelmarkt in Europa darstellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Geschäftsjahr 2022 mit 0,3 Mio. € etwa 0,5 Mio. € unter dem Vorjahr, was im Wesentlichen durch eine geringere Auflösung von Rückstellungen begründet ist. Die Materialaufwandsquote hat sich bezogen auf die Gesamtleistung (operative Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung) von 33,8 % auf 36,5 % verschlechtert. Ursächlich für diese Entwicklung war neben der Bestandserhöhung insbesondere die Steigerung des Materialpreises, der nur teilweise durch erzielte Verkaufspreiserhöhungen kompensiert werden konnte. Insgesamt hat ich damit das Rohergebnis bei einem operativen Umsatzanstieg von 5,8 Mio. € um 3,0 Mio. € auf 46,6 Mio. € verbessert. Die Erträge aus Konzernumlagen liegen mit 1,9 Mio. € etwa 0,1 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Der Personalaufwand ist in Relation zur Gesamtleistung von 40,8 % auf 39,6 % gesunken. Insgesamt hat er sich insbesondere aufgrund höherer ergebnisabhängiger Vergütungen sowie dem Anstieg der Gesamtleistung um 2,4 Mio. € auf 28,8 Mio. € erhöht. Entgegen dem Plan einer Mitarbeiterzahl auf dem Niveau des Vorjahres ist diese gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich 368 auf 376 gestiegen. Der Personalaufbau begründet sich insbesondere durch die positive Umsatzentwicklung im Jahr 2022. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert und liegen auf dem Niveau von 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um 1,3 Mio. € gestiegen und liegen nun bei 9,7 Mio. €. Bezogen auf den Umsatz sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,8 %-Punkte auf 13,4 % gestiegen. Ursächlich für diesen Anstieg sind insbesondere die höheren Aufwendungen für Leiharbeitnehmer, Reisekosten sowie Instandhaltung. Das Beteiligungs- und Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Mio. € verschlechtert. Dabei beeinflusste die Verlustübernahme der Stromag Dessau GmbH mit 5,2 Mio. € gegenüber einer Gewinnabführung von 0,3 Mio. € im Vorjahr das Beteiligungsergebnis. Dabei war das Ergebnis vor Ergebnisabführung der Stromag Dessau GmbH insbesondere durch die Schließungskosten aufgrund der Aufgabe des Geschäftsbetriebs zum 31. Dezember 2022 entsprechend belastet. Dagegen haben sich die Zinserträge aus dem Darlehen an die Altra Industrial Motion Switzerland GmbH, La-Chaux-de-Fonds/Schweiz, mit 2,0 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €) positiv auf das Zinsergebnis ausgewirkt. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt somit insgesamt 4,9 Mio. € (Vorjahr: 10,1 Mio. €). 3.3 Finanz- und Vermögenslage Die liquiden Mittel der Stromag GmbH haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2021 um 1,7 Mio. € auf 3,7 Mio. € erhöht. Die Stromag GmbH ist finanziell eingebunden in den Altra-Konzern. Unter Regal Rexnord wird derzeit die Einführung eines Cash-Pools innerhalb Europas vorbereitet. Finanzierungsverbindlichkeiten bestehen nicht, damit besteht der Finanzmittelfonds ausschließlich aus den liquiden Mitteln. Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit beträgt 3,9 Mio. € (Vorjahr: 10,3 Mio. €) und verminderte sich im Wesentlichen ergebnisbedingt sowie aufgrund des Aufbaus von Working Capital deutlich gegenüber dem Vorjahr. Aus Investitionstätigkeit ergibt sich trotz wieder verstärkter Investitionen ein positiver Cashflow von 3,7 Mio. € gegenüber -0,6 Mio. € im Jahr 2021 aufgrund von im Jahr 2022 erhaltenen Zins- und Tilgungsleistungen für ein kurzfristig gewährtes Darlehen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich von -10,2 Mio. € im Vorjahr auf -5,9 Mio. € im Geschäftsjahr, im Wesentlichen bedingt durch die geringere Ergebnisabführung an die Stromag Holding GmbH. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr und ist derzeit in der Lage, aufgrund ihrer guten Finanz- und Ertragslage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf die Finanzmittel der Regal Rexnord zurückzugreifen. Das Investitionsvolumen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrug 2,4 Mio. €. Die größten Einzelinvestitionen betrafen im Jahr 2022 die Übernahme des Bohr-/ Fräszentrums von Stromag Dessau GmbH mit 0,3 Mio. € sowie die Anschaffung einer GOODWAY GS-4300 in Höhe von 0,2 Mio. €. Die restlichen Investitionen bei den Sachanlagen dienten vorwiegend dem Ziel der Rationalisierung und Modernisierung von Produktionsanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Anteile an Tochterunternehmen belaufen sich wie im Vorjahr auf 5,7 Mio. €. Das Working Capital ist von 13,5 Mio. € auf 18,1 Mio. € gestiegen und lag somit oberhalb des Plans, der einen Wert auf dem Vorjahresniveau vorsah. Der Anstieg ist vor allem bedingt durch die Erhöhung der Vorräte durch den Aufbau von Sicherheitsbeständen sowie die Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Energie. Durch ein effektives Forderungsmanagement konnten die Auswirkungen jedoch abgemildert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen trotz des Umsatzanstiegs auf Vorjahresniveau. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten kurzfristige Darlehensforderungen inkl. Zinsen an die Altra Industrial Motion Switzerland GmbH in Höhe von 47,2 Mio. € (Vorjahr: 53,2 Mio. €) und konnten durch eine Zinszahlung und eine Tilgung reduziert werden. Das Eigenkapital hat sich auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Stromag Holding GmbH nicht verändert. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. € angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Rückstellungen für Personalkosten (+0,6 Mio. €) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten sind um insgesamt 0,5 Mio. € angestiegen. Während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (inkl. Gesellschafter) bedingt durch die Verlustübernahmeverpflichtung gegenüber der Stromag Dessau GmbH und die geringere Ergebnisabführung an die Stromag Holding GmbH um 1,3 Mio. € zurückgegangen sind, sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,9 Mio. € gestiegen. Des Weiteren konnte ein Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen um 0,9 Mio. € verzeichnet werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2023 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von 2,9 %. Das sind 0,2 %-Punkte mehr als im Oktober 2022 erwartet wurde. Globale Krisen belasten die Weltwirtschaft zwar weiter schwer, die totale Neuausrichtung der Corona-Politik Chinas könnte laut IWF aber den Weg zur Erholung ebnen. Ein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession dürfte so vermieden werden. Gleichwohl wird auf etliche Risiken, die eine schlechtere Entwicklung zur Folge hätten, hingewiesen: So könnte sich in China die Corona-Situation und die Krise im Immobiliensektor verschlechtern, der Krieg in der Ukraine könnte weiter eskalieren, und in den Schwellen- und Entwicklungsländern könnte es zu einer Schuldenkrise kommen. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum der größten Volkswirtschaften variiert 2023 stark. Lediglich im Vereinigten Königreich wird die Wirtschaftsleistung wohl um 0,6 % schrumpfen. In den anderen Ländern sollte ein Rückgang vermieden werden. In China soll das Wachstum nach der schwachen Entwicklung 2022 im laufenden Jahr 2023 wieder nahe der Planzahl verlaufen: Der IWF prognostiziert einen Anstieg von 5,2 %. In Indien, der mittlerweile fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt, könnte es mit 6,1 % Zuwachs erneut etwas dynamischer laufen. Die Zinsanhebungen der Zentralbanken nahezu weltweit zeigen bereits und sollten weiterhin Wirkung zeigen, sodass die Teuerungsrate mit weltweit 6,6 % zwar hoch bleiben, aber niedriger als im Vorjahr ausfallen dürfte. Die VDMA-Volkswirte erwarten für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Anstieg des Welt- Maschinenumsatzes um 1%, mit überdurchschnittlichen Zuwächsen in Indien (6%) sowie China und im Vereinigten Königreich (jeweils 4 %). Dem Maschinenbau in Süd-Korea dürfte ein kleiner Zuwachs von 1 % gelingen. Für Japan wird eine Stagnation auf Vorjahresniveau erwartet. Für die EU-27 wird ein Rückgang um 1 % vorhergesagt. Noch schlechter fällt die Einschätzung für die USA mit -3 % aus. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) blickt optimistischer auf die deutsche Konjunktur in diesem Jahr als noch vor wenigen Monaten. Das Institut rechnet für 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,5 %, nachdem es Mitte Dezember noch von 0,3 % ausgegangen war. Die konjunkturellen Aussichten haben sich zuletzt etwas aufgehellt, und die deutsche Wirtschaft kämpft sich aus der Energiekrise. Gleichwohl bleibt die Aufwärtsdynamik verhalten. Die zuletzt deutlich rückläufigen Gaspreise stimulieren die Konjunktur zwar etwas. Sie entlasten aber vor allem den Staatshaushalt, der nun mit weniger Subventionen im Rahmen der Energiepreisbremsen einspringen muss. Der Preisanstieg hält sich hartnäckig und betrifft die gesamte Breite des Warenspektrums. Durch die hohen Preise sind die realen Lohnkosten so niedrig wie lange nicht mehr, während die Einnahmen der öffentlichen Haushalte sprudeln. Das IfW Kiel rechnet in diesem Jahr mit einer Inflation von 5,4 %. Wichtig sei ein entschlossenes Gegensteuern der Geldpolitik. Der Maschinenbau in Deutschland steuert 2023 auf ein herausforderndes Jahr zu. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 2 %. Diese Prognose ist weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Noch immer tobt in der Ukraine ein Krieg mitten in Europa, der festgefahren scheint. Und mit Blick auf den nächsten Winter stellt sich die Frage, ob die Energieversorgung in den Unternehmen sichergestellt werden kann. Noch haben viele Unternehmen ein solides Auftragspolster, dieses wird im Jahresverlauf aber teilweise schmelzen. Sich weiter entspannende Lieferketten und die Zurückhaltung bei den Bestellungen infolge der zahlreichen Unsicherheiten sind dafür maßgeblich verantwortlich. Sorgen bereitet insbesondere der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen möchten Personal einstellen, finden jedoch keine oder nur zu wenige Leute. Insgesamt schaut laut VDMA-Blitzumfrage trotz aller Widrigkeiten knapp die Hälfte der Unternehmen optimistisch auf das bevorstehende Jahr, 38 % der Befragten zeigen aber auch eine gemischte Stimmungslage. Lediglich 14 % der Unternehmen sind pessimistisch gestimmt. In den Planungen für das Geschäftsjahr 2023 für die Stromag GmbH wird von einer Erholung ausgegangen, allerdings ist ein klarer Trend nicht erkennbar. Für den operativen Umsatz ist eine Steigerung von ca. 24 % geplant, der Auftragseingang wird voraussichtlich ca. 17 % oberhalb des Vorjahresniveaus liegen. Hierbei wirkt sich insbesondere auch die teilweise Fortführung des Geschäftsbetriebs der Stromag Dessau GmbH durch die Stromag GmbH entsprechend erhöhend aus. Die Erwartung ist, dass die Stromag GmbH das Betriebsergebnis in erster Linie aufgrund des deutlichen Umsatzanstiegs sowie von Kosteneinsparungen gegenüber dem Vorjahresniveau deutlich um ca. 86 % verbessert. Zudem wird eine Steigerung der Umsatzrendite um ca. 13 %-Punkte erwartet, während für das Working Capital eine leichte Reduzierung zu erwarten ist. Die Mitarbeiterzahl (Vollzeit) wird voraussichtlich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um ca. 8 % steigen, bedingt im Wesentlichen durch die Übernahme des Geschäfts aus Dessau. Dabei werden auch im Jahr 2023 die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die Ertragslage und die Liquidität des Unternehmens weiter sicherzustellen. Die verbesserten Marktbedingungen sind allerdings auch mit weiteren Herausforderungen verbunden. Da für die Kunden der Stromag GmbH Schnelligkeit und kurzfristige Verfügbarkeit von Produkten wichtig sind, müssen auch die Lieferketten weiter abgesichert werden. Hierbei unterstützen die Mehrlieferantenstrategie, Internationalisierung in der Lieferkette und die Fähigkeit, kurze Reaktionszeiten durch Eigenfertigung zu realisieren. Aufgrund der erhöhten Nachfrage wird von einem weiteren Anstieg der Kosten für Vormaterialien und Zukaufteilen ausgegangen. Eine erfolgreiche Weitergabe dieser Kosten an den Kunden wird angestrebt. Dennoch müssen durch wertanalytische Projekte und Einkaufsinitiativen die Kompensation der erwarteten Materialpreiserhöhungen und Lohnkostensteigerungen weiterhin abgesichert werden. Das RBS System (Regal Rexnord Business System) stellt hierzu die geeigneten Werkzeuge zur Verfügung. Maßnahmen zur Verbesserung des Bestandes und des Forderungsmanagements sowie im Bereich der gesamten Prozessverbesserung sind darauf abgestimmt. Die im Jahr 2021 begonnenen Aktivitäten zur Verbesserung der Produktivität und Digitalisierung von betrieblichen Abläufen zeigen die erwarteten Erfolge und werden auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Weiterhin werden die strategischen Initiativen zum Marinemarkt, zur IIoT Technologie sowie zur geographischen Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in Australien und Lateinamerika forciert. Die Integrationsaktivitäten zu den Produkten, für die im Rahmen der Portfolioanalyse entschieden wurde, diese aufgrund der Schließung der Produktion der Stromag Dessau GmbH in das Produktportfolio der Stromag GmbH zu übernehmen, müssen schnellstmöglich im Jahr 2023 abgeschlossen werden und in Standardprozesse überführt werden. Hierzu werden noch weitere Personalanpassungen im Jahr 2023 nötig sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich der im März 2023 erfolgte Verkauf der Altra Industrial Motion Corp. an die Regal Rexnord-Gruppe auf die Entwicklung der Stromag GmbH auswirken wird und welche Möglichkeiten zum potenziellen Wachstum genutzt werden können. 2. Chancen- und Risikobericht Die herausfordernde Situation für viele Unternehmen des Maschinenbaus und insbesondere der Antriebstechnik im Jahr 2022 wird zu einem weiter verschärften Wettbewerb in den Märkten der Antriebstechnik führen und sich auf die erzielbaren Margen auswirken. Dieses Risiko besteht für Neuprojekte ebenso wie für die Lieferung von Ersatzteilen an die Endkunden. Hinzu kommt, dass die angekündigten Preissteigerungen aus der Zulieferung unter Umständen nicht sofort vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Stromag wird eine Reduzierung der Risiken dadurch erreichen, dass das Unternehmen weiterhin in mehreren, festgelegten Schlüsselmärkten aktiv sein wird. Durch die breitere Aufstellung können besondere Abhängigkeiten und Risiken aus der Entwicklung einzelner Branchen vermieden werden. Dies wird unterstützt durch die Produktion von mehreren Produktlinien Eine enge Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kunden ermöglicht uns auch in schwierigen Zeiten, Geschäftsmöglichkeiten in Bereichen mit Investitionsbereitschaft weiter auszubauen. Hinzu kommen einige neue interessante Anwendungsbereiche im Umfeld der Marine und der Landmaschinentechnik. Durch immer intelligentere modulare Standardisierung im Fertigungsumfeld bleiben wir auf der Kundenseite der lösungsorientierte Partner für unsere international agierenden Kunden. Der erwartete Umsatz für 2023 basiert auf dem Kundengeschäft mit antriebstechnischen Produkten für bekannte OEM-Plattformen, der nachhaltigen Versorgung mit Ersatz- und Verschleißteilen und einem erfolgreichen Neuprojektgeschäft. Die bereits bekannten Abrufe für das Plattformgeschäft und eine attraktive, bewertete Projektliste in den maßgeblichen Schlüsselbranchen sind die Basis für die positive Einschätzung, dass das Umsatzziel erreicht wird. Ein wesentlicher Schwerpunkt für das Jahr 2023 wird der Ausbau der Mehrlieferantenstrategie in Abhängigkeit von regionaler Risikobetrachtung sein. Das internationale Sourcing, die Sicherstellung der Verfügbarkeit von Vormaterialien und der kontinuierliche Prozess zur Kostenoptimierungsstrategie im Bereich der Materialbeschaffung garantieren uns auch im Jahr 2023 eine Sicherstellung unseres Geschäftes. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden kontinuierlich beobachtet, um die erforderlichen, vorbereiteten Gegenmaßnahmen bei Bedarf einleiten zu können. IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen Die Gesellschaft betreibt ein adäquates Debitorenmanagement. Das Kundenportfolio der Stromag GmbH zeigt keine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Die überwiegende Anzahl der Transaktionen wird in EURO abgewickelt, teilweise erfolgt der Bezug von Material und Wirtschaftsgütern auch in Fremdwährungen. Zum Bilanzstichtag 2022 lagen keine Sicherungen vor.
Unna, den 30. November 2023 Stromag GmbH Die Geschäftsführung Dr. Greving Driscoll Breuer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
ANHANGAngewendete Vorschriften Auf den Jahresabschluss 2022 der Stromag GmbH, Unna, (Registergericht Hamm, HRB 9088) wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG angewendet. Formale Darstellung Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden Posten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst, sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einschließlich Patente und gewerbliche Schutzrechte sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Dabei werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nicht aktiviert. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Patente 10 Jahre, Software 3 Jahre. Sachanlagen werden auf der Grundlage der Anschaffungskosten und Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten, der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungs- und Sozialkosten einbezogen. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Das bewegliche und unbewegliche Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. Auf Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens wird die Abschreibung im Jahr der Anschaffung zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung berechnet. Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 250 bis € 800 werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 30 - 40 Jahre, Grundstückseinrichtungen 15 Jahre, Betriebsvorrichtungen 15 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 8 - 19 Jahre, andere Anlagen 6 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung berücksichtigt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit Anschaffungskosten aktiviert. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen gewogene durchschnittliche Beschaffungspreise zugrunde; soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorlagen, wurden diese angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Standardkosten) bewertet, sie beinhalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Dazu gehören die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Hierzu kommen allgemeine Verwaltungs- sowie Sozialkosten, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Bewertung wurde unter Ausschluss von Leerkosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Wertansätze der Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt für das Geschäftsjahr 2022 gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wird der Zinssatz in Höhe von 1,79 % (Vorjahr: 1,87 %) verwendet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 3,0 % (Vorjahr: 2,5 %) für Altgesellschafter und 2,2 % (Vorjahr: 1,75 %) für Belegschaftsangehörige zugrunde gelegt sowie altersabhängige Fluktuationsannahmen zwischen 0 % und 8 % berücksichtigt. Für die arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen aus Entgeltumwandlung wurde eine Rentendynamik in Höhe von 1% (Vorjahr: 1%) angenommen. Lohn- und Gehaltssteigerungen fanden keine Berücksichtigung, da vertraglich durch festgesetzte Rentenzahlungen Einkommensdynamiken ausgeschlossen werden. Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes, die laufenden Erträge sowie die Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens, soweit diese nicht bereits gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB verrechnet werden mussten, werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,45 %; Vorjahr: 1,35 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Darüber hinaus wird eine Einkommensdynamik von 3,0 % (Vorjahr: 2,5 %) berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige, potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus der Anlage 1 zu diesem Anhang ersichtlich. (2) Finanzanlagen Bezüglich der Angaben zum Anteilsbesitz verweisen wir auf die beigefügte Anlage 2 zum Anhang. (3) Vorräte
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ein kurzfristiges Darlehen an die Altra Industrial Motion Switzerland GmbH, La-Chaux-de-Fonds/Schweiz, inklusive der darauf entfallenden Zinsforderungen in Höhe von insgesamt T€ 47.230 (Vorjahr: T€ 53.240) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 886 (Vorjahr: T€ 974). Im Vorjahr enthielt diese Position außerdem Cash-Pool-Forderungen in Höhe von T€ 1.075 und Forderungen aus Gewinnabführung von T€ 272. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (5) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 9.828 und ist voll eingezahlt. Die Anteile werden zu 100 % von der Stromag Holding GmbH, Unna, gehalten, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Unsere Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, die ihrerseits zusammen mit ihren Konzernunternehmen in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 des Mutterunternehmens Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA, einbezogen ist, das den Konzernabschluss sowie Konzernlagebericht nach US-GAAP für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Altra Industrial Motion Corp. wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Altra Industrial Motion Corp. sind wir von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Er enthält folgende, vom deutschen Recht abweichende wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
(6) Kapitalrücklage Es handelt sich um Zuführungen aus der Verschmelzung der Stromag International GmbH, Unna, auf die Stromag GmbH zum 1. Januar 2012 in Höhe von T€ 34.725. (7) Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen betragen T€ 18.544 und haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie enthalten neben anderen Gewinnrücklagen (T€ 17.561) einen Betrag von T€ 983, der die gesetzliche Rücklage aus der Zeit vor dem Formwechsel von einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung darstellt. (8) Jahresergebnis Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung wird auf der Grundlage des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 2. Mai 2007 in voller Höhe an die Gesellschafterin Stromag Holding GmbH abgeführt. Die Abführung umfasst dabei auch grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Beträge (Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB). (9) Rückstellungen
Zum Bilanzstichtag bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 8.393 (Vorjahr: T€ 8.444). Diese werden mit Deckungsvermögen von T€ 759 (Vorjahr: T€ 740) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich ausschließlich um zweckgebundene, verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen wurde auf Basis anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt und beinhaltet die bis zum 31. Dezember 2022 gezahlten Versicherungsbeiträge zzgl. ggf. vorhandener Überschussanteile. Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens stimmen mit den fortgeführten Anschaffungskosten überein. Die Wertänderung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 20) wurde mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung von T€ 156 (Vorjahr: T€ 207) saldiert. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2022 T€ 210 (Vorjahr: T€ 326). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
(10) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen das verbundene Unternehmen Stromag Holding GmbH mit Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von T€ 4.890 (Vorjahr: T€ 10.092) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 475 (Vorjahr: T€ 1.592). Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen beinhalten den Verlustausgleich der Stromag Dessau GmbH, Dessau-Roßlau, über T€ 5.217 saldiert mit Cash-Pool-Forderungen über T€ 2.064. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 2.069 (Vorjahr: T€ 235) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Neben den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine weiteren Pfandrechte oder ähnliche Rechte als Sicherheiten. (11) Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr lagen - wie auch schon im Vorjahr - keine Haftungsverhältnisse vor. (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 642 (Vorjahr: T€ 769).
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Bestellobligo betragen T€ 390 (Vorjahr: T€ 415). Insgesamt bestehen somit sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 1.032 (Vorjahr: T€ 1.184). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (13) Umsatzerlöse
(14) Sonstige betriebliche Erträge
Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt T€ 342 (Vorjahr: T€ 732). (15) Materialaufwand
(16) Personalaufwand / Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführung betrug im Jahresdurchschnitt:
(17) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Jahresabschreibungen sind aus der Zugangsspalte zu den kumulierten Abschreibungen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 1 zum Anhang) ersichtlich. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(19) Ergebnis aus Finanzanlagen
Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Stromag Dessau GmbH, Dessau-Roßlau, die ein Eigenkapital von T€ 3.841 ausweist. Das Ergebnis aus Finanzanlagen entspricht dem Ergebnis der Stromag Dessau GmbH aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme stellen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Höhe Aufwendungen im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB dar. (20) Zinsergebnis
(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Bei diesem Steueraufwand handelt es sich wie im Vorjahr um ausländische Kapitalertragsteuer. (22) Sonstige Steuern
Hierbei handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Grundsteuer. (23) Honorar des Abschlussprüfers
Nachtragsbericht Die Altra-Gruppe wurde mit Wirkung vom 27. März 2023 an die Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA, verkauft. Kurzfristig werden hieraus keine wesentlichen Änderungen für die Stromag GmbH erwartet. Aufgrund des erst begonnenen Integrationsprozesses sind die mittel- und langfristigen Auswirkungen derzeit noch nicht abschätzbar. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an: Herr Ralph Breuer, Bochum, Managing Director Stromag GmbH Herr Glenn Edward Deegan, Milton, Massachusetts/USA, Chief Legal and Human Resources Officer Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA, bis zum 27. März 2023 Herr Todd Patriacca, Wellesley, Massachusetts/USA, Executive Vice President, Chief Financial Officer and Treasurer Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA, bis zum 27. März 2023 Herr Dr. Stefan Greving, Heidelberg, Regional General Counsel, Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA, ab 19. Mai 2023 Herr Timothy Driscoll, Raynham, Massachusetts/USA, Senior Director Finance, Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA, ab 19. Mai 2023 Da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält, wird auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des bezeichneten Organs und ihrer Hinterbliebenen betragen T€ 638 (Vorjahr: T€ 750). Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführungsmitgliedern und deren Hinterbliebenen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 4.840 (Vorjahr: T€ 4.938). Diese werden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 759 (Vorjahr: T€ 740) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Somit belaufen sich die nicht gedeckten Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene auf T€ 4.081 (Vorjahr: T€ 4.198). Ebenso wurde die Wertänderung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 20) mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung von T€ 92 (Vorjahr: T€ 128) saldiert.
Unna, den 30. November 2023 Stromag GmbH Die Geschäftsführung Dr. Greving Driscoll Breuer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Aufstellung des Anteilsbesitzes für das Geschäftsjahr 2022der Stromag GmbH, Unna
* Vor Ergebnisabführung
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stromag GmbH, Unna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stromag GmbH, Unna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stromag GmbH, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. November 2023 Deloitte
GmbH
Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer Andrea Goertzen, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen