MVZ Friedberg GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Prof. Dr. Kriegmair seit 17.12.2025 | Geschäftsführer |
Ralph Dr. Oberneder seit 19.11.2018 | Geschäftsführer |
Silke Leppin seit 4.8.2015 | Prokura |
Martin Prof. Dr. med. Kriegmair seit 22.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Medical Team Clinic GmbHPlaneggJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Medical Team Clinic GmbH, Planegg, Landkreis MünchenI Grundlagen des Unternehmens Im Krankenhausplan des Freistaates Bayern ist unter dem Institutionskennzeichen 18404 das Plankrankenhaus Urologische Klinik München - Planegg mit 75 Betten der Fachrichtungen Urologie, Gynäkologie und Chirurgie (Träger: Medical Team Clinic GmbH - im Folgenden kurz: MTC) aufgeführt. Nach dem Erwerb der Immobilie im Jahr 2014 von der Dr. Rudolf und Christa Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung München, wurde im September 2017 der Erweiterungsbau (OP- und Behandlungstrakt) in Betrieb genommen. Die Baumaßnahmen (wie Chefarztbüros, Seminarraum, ambulanter Eingriffsraum und Außenanlagen) wurden im Jahr 2018 abgeschlossen. II Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der COVID-19-Pandemie brach die deutsche Wirtschaftsleistung stark ein. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland schrumpfte 2020 erstmals seit zehn Jahren um 3,8% (Statista 2022a). Das Geschäftsjahr 2022 stand weiterhin im Zeichen der Pandemie, doch gab es Anzeichen einer Erholung, vor allem dank der Fortschritte bei den Impfkampagnen und der Wiederöffnung vieler Branchen. Das BIP in Deutschland wuchs 2022 um 1,8% im Vergleich zum Vorjahr (Statista 2022a). Die Gesundheitsbranche wurde vor allem durch die COVID-19-bedingten finanziellen Belastungen stark getroffen. Anfang 2022 erreichten die Corona-Infektionen erneut einen neuen Höchststand, wenn auch mit weniger Intensivfällen (Statista, 2022b). Dies verlangte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Gesundheitsakteure und eine schnelle, ressourcenintensive Anpassung an politische Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen. 2022 kam zudem eine steigende Inflation von 6,9% gegenüber dem Vorjahr hinzu (Statista, 2022c), angetrieben von höheren Energiepreisen und anhaltenden Lieferkettenproblemen. In Bezug auf die deutsche Krankenhauslandschaft ist seit Jahren ein deutlicher Wandel zu beobachten. Im Jahr 2000 gab es in Deutschland 2.242 Krankenhäuser mit 559.651 Betten. Bis 2022 reduzierte sich diese Zahl auf 1.893 Krankenhäuser mit 480.400 Betten (Statista, 2023a; b). Während dieser Zeit blieb die Fallzahl bis 2022 relativ konstant mit einem Stand von 16,7 Millionen Fällen im Jahr 2022 (Statista, 2023c). Demgegenüber steht eine Verringerung der durchschnittlichen Verweildauer von 13,3 Tagen im Jahr 1992 auf 7,2 Tage im Jahr 2022 (Statista, 2023d). Es ist zu betonen, dass trotz eines nominalen Rückgangs der deutschen Krankenhäuser, die in privater Trägerschaft ein stetiges Wachstum zeigen und seit 2014 die Mehrheit ausmachen. Mit 756 Krankenhäusern im Jahr 2022 verzeichneten sie seit 2000 einen Zuwachs von 55,56% (Statista, 2023e). 2022 wurden in Deutschland insgesamt 498,1 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben, ein Anstieg von rund 24 Milliarden Euro oder 5,1% gegenüber 2021 (Statista, 2023f). Pro Einwohner betrugen die Gesundheitsausgaben 2021 5.699 Euro, ein Anstieg von etwa 396 Euro gegenüber 2020 (Statista, 2022g). Die gesundheitsbezogenen Ausgaben machten 2022 12,9% des BIP aus, ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (Statista, 2023h). Die Aufwendungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind in den letzten Jahren ebenfalls gestiegen. Der Anstieg von 2021 auf 2022 betrug etwa 3,8 Milliarden Euro (1,33%), wobei 88,1 Milliarden Euro dem stationären Krankenhaussektor zuzuordnen waren, der mit 32,1% den größten Kostenfaktor in der Patientenversorgung darstellt (vdek, 2023). Die privaten Krankenversicherer verzeichneten für 2022 Ausgaben von 38,1 Milliarden Euro, ein Plus von rund 2,8 Milliarden Euro oder 7,3% (Statistisches Bundesamt, 2023b). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ausgaben der Kostenträger für die letzten drei verfügbaren Jahre. Dabei machen die gesetzliche und private Krankenversicherung den größten Anteil aus (gbe-bund; 2023).
Tabelle 1: Eigene Darstellung aus Daten des gbe-bund.de In deutschen Krankenhäusern waren 2022 965.239 Vollzeitbeschäftigte tätig, einschließlich des ärztlichen Dienstes. Dies entspricht einem Anstieg von 0,66% gegenüber 2021 (Statista, 2022i). Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich 2022 auf knapp 134,4 Milliarden Euro, ein Plus von 5,59% gegenüber dem Vorjahr (Statistische Bundesamt, 2022a). Der Pflegedienst (ca. 32%) und der ärztliche Dienst (31%) machten den Großteil der Personalkosten aus. Bundesweit betrugen die bereinigten Kosten pro Patientenfall durchschnittlich 6.927 Euro, ein Anstieg von 6,08% gegenüber dem Vorjahr (Statistische Bundesamt, 2022a). In Bayern beliefen sich die Gesamtkosten der Krankenhäuser auf 20,69 Milliarden Euro, ein Anstieg von 4,8% gegenüber 2021. In bayerischen Krankenhäusern stiegen die Personalkosten um 4,16% und die Sachkosten um 5,37%. Die bereinigten Kosten pro Fall in Bayern stiegen um 5,3% auf 6.710 Euro (Statistisches Bundesamt, 2022a). Die bereinigten Fallkosten variierten im letzten verfügbaren Datenjahr 2021 zwischen den Bundesländern von 6.098 Euro in Niedersachsen bis 7.448 Euro in Berlin (Statisches Bundesamt, 2022a). Der Landesbasisfallwert in Bayern entwickelte sich in den letzten Jahren wie folgt: 2018 - 3.442,48 Euro, 2019 - 3.536,70 Euro, 2020 - 3.654,45 Euro, 2021 - 3.738,70 Euro und 2022 - 3.825,44 Euro, 2023 - 3994,59 Euro (vdek, 2023). Dies führte zu einer leichten Budgeterhöhung. Die aufgezeigten Rahmenbedingungen sind unter den wirtschaftlichen Folgen einer weltweiten Pandemie, steigender Inflation und Materialkosten, Fachkräftemangel und einer Neustrukturierung der deutschen Krankenhauslandschaft einzubeziehen und zu bewältigen. Literaturnachweise: gbe-bund. (2023). Gesundheitsausgabenrechnung:
Gesundheitsausgaben in Deutschland in Mio. €.
https://www.gbe-bund.de/gbe/pkg_isgbe5.prc_menu_olap?p_uid=gast&p_aid=13461074&p_sprache=D&p_help=
Statista. (2023a). Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2617/umfrage/anzahl-der-krankenhaeuser-in-deutschland-seit-2000/ Statista. (2023b). Anzahl Krankenhausbetten in Deutschland bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157049/umfrage/anzahl-krankenhausbetten-in-deutschland-seit-1998/ Statista. (2023e). Anzahl Krankenhäuser nach Trägerschaft. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157072/umfrage/anzahl-der-krankenhaeuser-nach-traegerschaft/ Statista. (2023h). Gesundheit in Deutschland - Gesundheitsausgaben als BIP-Anteil bis 2022. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76458/umfrage/deutschland-entwicklung-der-gesundheitsausgaben-seit-1997/ Statista. (2023f). Jährliche Gesundheitsausgaben in Deutschland. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5463/umfrage/gesundheitssystem-in-deutschland-ausgaben-seit-1992/ Statista. (2022g). Gesundheitsausgaben je Einwohner in Deutschland bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6588/umfrage/gesundheitsausgaben-in-deutschland-je-einwohner-seit-1996/ Statista. (2023c). Krankenhäuser - Fallzahlen in Deutschland bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157058/umfrage/fallzahlen-in-deutschen-krankenhaeusern-seit-1998/ Statista. (2023d). Verweildauer in deutschen Krankenhäusern bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2604/umfrage/durchschnittliche-verweildauer-im-krankenhaus-seit-1992/ Statista. (2022i). Vollkräfte in Krankenhäusern bis 2021. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157195/umfrage/deutsche-krankenhaeuser-anzahl-der-beschaeftigen-vollkraefte-seit-1998/ Statista. (2022b). Coronavirus - Auslastung von Intensivbetten seit Pandemiebeginn. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1246685/umfrage/auslastung-von-intensivbetten-in-deutschland/ Statista. (2022c). Inflation in Deutschland bis Juli 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/ Statista. (2022a). Wirtschaftswachstum Deutschland - Veränderung des BIP bis 2022. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ Statistisches Bundesamt. (2023b). Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Tabellen/ausgabentraeger.html Statistisches Bundesamt (2022a). Kostennachweis der Krankenhäuser - Fachserie 12. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhaeuser/Publikationen/Downloads-Krankenhaeuser/kostennachweis-krankenhaeuser-2120630217004.pdf?__blob=publicationFile vdek (2022). Basisdaten 2022. https://www.vdek.com/presse/daten/_jcr_content/par/download_1915146120/file.res/VDEK_Basisdaten2021_210x280_RZ_web.pdf vdek. (2023). Landesbasisfallwerte (LBFW) nach dem Krankenhausentgeltgesetz. https://www.vdek.com/vertragspartner/Krankenhaeuser/landesbasisfallwerte.html 2 Geschäftsverlauf der Medical Team Clinic GmbH Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin durch Corona beeinflusst, jedoch in deutlich geringerem Maße als 2021. Die Budgetverhandlung 2022 fand im Frühjahr 2023 statt und wurde vorerst ohne Ergebnis beendet. Im Mai 2023 haben wir gemeinsam mit den Kostenträgern beschlossen ein gemeinsames Budget für die Jahre 2022 und 2023 zu erarbeiten. Dieses Budget wurde am 1. Dezember 2023 von der Behörde genehmigt. Unsere Fallzahlen und CM-Punkte haben sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren wie folgt entwickelt:
Die Zahlen im Bereich des Tagesentgeltes U01Z haben sich wie folgt entwickelt:
III Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Medical Team Clinic GmbH 1 Vermögens- und Finanzlage Sachanlagevermögen: Das Sachanlagevermögen verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 642 auf insgesamt TEUR 28.723 (Vj. TEUR 29.364). Insgesamt wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 801 getätigt. Es wurden wesentliche Investitionen in Höhe von TEUR 373 für ein Ultraschallgerät, ein Lasersystem und ein Resektoskop getätigt. Diese Investitionen werden über Sale-and-lease-back Geschäfte mit der Deutsche Leasing finanziert und auf Grund der vertraglichen Ausgestaltung bei der Medical Team Clinic GmbH bilanziert. Finanzanlagevermögen: Im Geschäftsjahr 2022 bestanden insgesamt TEUR 827 Ausleihungen an verbundene Unternehmen (Vj. TEUR 1.056). Durch Darlehenstilgungen sanken die Ausleihungen um 229 TEUR. Vorräte: Zum Stichtag beläuft sich die Bewertung der sogenannten "Überlieger" auf TEUR 181 (Vj. TEUR 208). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 205) enthalten vor allem medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstigen Wirtschaftsbedarf, die im Wirtschaftsjahr 2020 per Inventur ermittelt wurden und für die Jahre 2021 und 2022 als Festwert weitergeführt wurden. Forderungen aus Lieferung und Leistung: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.966) auf TEUR 2.629 angestiegen. Forderungen an verbundene Unternehmen: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden im Jahr 2022 in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 66). Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht: Für den Budgetausgleich bestehen Forderungen (überwiegend aus dem Pflegebudget) in Höhe von TEUR 2.842 (Vorjahr TEUR 1.016). Des Weiteren besteht eine Forderung in Höhe von TEUR 743 nach § 5 Abs. 1 KHWiSichV (Corona-Ausgleich 2021), welcher zum 01.10.2023 durch die Behörde genehmigt wurde. Sonstige Vermögensgegenstände: Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 74 auf TEUR 47 (Vj. TEUR 121), da wir von der Corona Versicherung eine Entschädigung über TEUR 50 erhielten. Liquide Mittel: Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 67) auf TEUR 189 gestiegen. Das Unternehmen ist weiterhin in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Höhe der zugesagten, aber nicht ausgenutzten Kreditlinien wurde aufgrund der Pandemie auf TEUR 2.585 erhöht. Eigenkapital: Die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft ist weiterhin positiv zu bewerten. Mit dem diesjährigen Ergebnis in Höhe von TEUR 2.275 (Vj. TEUR 1.003) ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag mit einem Eigenkapital von TEUR 20.490 (Vj. TEUR 18.216) ausgestattet, welches vor allem auf den stetig ansteigenden Gewinnvortrag und das positive Jahresergebnis 2022 zurückzuführen ist. Insgesamt konnte die Gesellschaft eine Eigenkapitalsteigerung von 12% erzielen. Rückblickend auf die Eigenkapitalsteigerungen der Vorjahre ist diese in 2022 wieder auf das Niveau von vor Corona angestiegen. Rückstellungen: Bei den Rückstellungen für Pensionszusagen wurde das jährlich in Auftrag gegebene versicherungsmathematische Gutachten zum 31.12.2022 verwendet (TEUR 502; Vj. TEUR 468). Die Steuerrückstellungen beinhalten die die Geschäftsjahre 2021 und 2022 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern (TEUR 178; Vj. TEUR 541). Die sonstigen Rückstellungen waren mit TEUR 833 auszuweisen (VJ. TEUR 621). Diese gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Durch die regelmäßigen Tilgungen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 795 auf TEUR 2.758 (Vj. TEUR 3.553) gesunken. Zum Stichtag wurden Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 1.481 (Vj. TEUR 87) genutzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Im Rahmen von Sale-and-Lease-back Geschäften mit der UniCredit und der Deutschen Leasing bestehen Mietleasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.048 (Vj. 1.024) zum 31.12.2022. Die Angabe hinsichtlich der Restlaufzeiten ist dem Anhang zu entnehmen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.148 (Vj. TEUR 1.483) ist ein Darlehen in Höhe von TEUR 947 (Vj TEUR 1.282) gegenüber der Gesellschafterin (FKM GmbH & Co. KG) enthalten. Sonstige Verbindlichkeiten: Das von der Dr. Castringius Kliniken GmbH & Co. KG gewährte Verkäuferdarlehen wurde im Jahr 2022 um TEUR 792 getilgt. Insgesamt konnten die Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 641 auf TEUR 765 (Vj. TEUR 1.407) gesenkt werden. Rückzahlung von Darlehen und Nachzahlungen an die Sozialversicherungsträger haben Einfluss auf die Veränderung dieser Position. 2 Ertragslage Erlöse: Die konstant wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Klinik hat auch im Jahr 2022 zu einem positiven Betriebsergebnis geführt. Im Vorjahreslagebericht gingen wir für 2022 davon aus, dass das Jahresergebnis 2022 zumindest auf dem Niveau von 2021 liegen wird. Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.275 (Vj. TEUR 1.003) erwirtschaftet. Die Erlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Erlöse aus Krankenhausleistungen enthalten im Geschäftsjahr auch Ausgleichszahlungen des Gesetzgebers im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie, welche vor allem auf die Erträge aus den Ausgleichszahlungen für freigehaltene Bettenkapazitäten zurückzuführen ist. Aufwendungen: Die Kosten für Material und Personal werden wie folgt ausgewiesen:
Die Veränderung in den Verbrauchsmitteln sind vor allem auf die stark gestiegenen Preise von Lebensmittel, Gas und Material für medikamentöse und DaVinci Behandlungen zurück zu führen. Der Anstieg der Aufwendungen im Personalbereich ist vor allem auf Neueinstellungen und tarifliche Lohnsteigerungen zurückzuführen. Die Veränderung im Zinsergebnis ist auf die Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 480 und die damit verbundene KESt Zahlung zurückzuführen. IV Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen Im Juni 2022 fand die erste Sitzung für den geplanten Anbau statt. Im Rahmen dieser Planung wurde festgelegt, dass die Ambulanz, der OP, die IMC und evtl. das Labor im geplanten Funktionstrakt untergebracht werden sollen. Eine Realisierung der Planung ist im Moment noch nicht festgelegt, aufgrund der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Faktoren wie Zinsen, Lieferketten etc. Durch die Ausführung der Planung können wir den Standort langfristig sichern und Arbeitsplätze erhalten bzw. schaffen. Die INEK-Kalkulation für das Jahr 2022 wurde erfolgreich bestanden. Wir werden weiterhin freiwillig an der Kalkulation für die Folgejahre teilnehmen und diese auf die Investitionsgüter erweitern. Dadurch können wir unsere Kostenstrukturen weiterhin gut im Blick behalten. Im Jahr 2023 und 2024 werden die folgenden größeren Maßnahmen durchgeführt: Anschaffung von 2 Maschinen in der AEMP Anschaffung von 3 OP Türmen im Zentral-OP Anschaffung Laser Einführung neues OP Verfahren Erneuerung der Serverlandschaft Neubau des Kühlhauses Anschaffung diverser Medizinprodukte (z.B. Ultraschallgeräte) Mit diesen Investitionen erhalten wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. In Folge des im September 2020 verabschiedeten Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) sind wir verpflichtet bis Ende 2024 viele Prozesse im Krankenhaus zu digitalisieren. Die Förderanträge wurden fristgerecht bis zum 31.05.2021 beim Landesamt für Pflege eingereicht. Die Bescheide sind im Oktober 2022 in beantragter Höhe ergangen. In der Umsetzung befindet sich derzeit der Fördertatbestand 5 (Arzneimitteltherapiesicherheit) sowie die Fördertatbestände 3 und 4 (Digitale Pflegedokumentation/Akte). Weitere Projekte die in engem Zusammenhang mit dem KHZG stehen sind bereits in Umsetzung, wie z.B.: Dokumentenmanagementsystem Bestellung Beauftragter für Informationssicherheit Im April 2023 wurde das neue Zeiterfassungs- und Dienstplanprogramm Sieda implementiert. Die fortschreitende Digitalisierung der Behandlungsketten erleichtert die Weitergabe von Informationen und Kommunikation mit externen Ärzten. Aufgrund des Abschlusses eines langfristigen Gasliefervertrages ab 01.01.2023 können die Gaskosten in den folgenden 3 Jahren um mehr als die Hälfte reduziert werden. Ab 2024 wird die Inflationsrate, Sachkostensteigerungen usw. teilweise in den Landesbasisfallwert eingerechnet. Wir erwarten eine Steigerung von mind. 4,5% gegenüber 2023. Seit März 2023 ist Prof. Dr. med. Maximilian Kriegmair Mitglied der Klinikdirektion und wird demnächst ein Teil der Geschäftsführung sein. Damit ist die Fortführung der Klinik gesichert. Risiken Erlösrisiko Das Vorhaben des Gesetzgebers eine teilweise Verlagerung des stationären Leitungsgeschehens in den ambulanten Bereich wird zunehmend forciert und die genauen Auswirkungen auf unser Haus sind noch nicht absehbar. Ab 2024 werden erstmalig Hybrid-DRGs eingeführt. Inwiefern wir davon betroffen sein werden lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Personelle Risiken Die angespannte Situation im Bereich des pflegerischen und medizinischen Personals dürfte zu einer weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation um qualifiziertes Personal führen. Die von uns geschaffenen Rahmenbedingungen, hinsichtlich der Infrastruktur und Arbeitsatmosphäre ermöglichen bisher eine konstante Personalbesetzung und -entwicklung. Durch die Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements kann dies weiter gestärkt werden. Sehr gute Klinikbewertungen und eine entsprechende Mundpropaganda haben sich zudem positiv auf die Personalgewinnung ausgewirkt. Seit dem Jahr 2023 gilt auch für den Fachbereich Urologie die Pflegepersonaluntergrenze (PpUG). Dies hat Einfluss auf die personellen Risiken. Risiken aus Gesetzesänderungen Diverse Gesetze sind in Planung, wann und mit welchem Inhalt diese Inkrafttreten ist nicht absehbar. Risiken im Bereich Sachkostensteigerungen Weiterhin gibt es in vielen Bereichen Rohstoffengpässe (z.B. Silikon, Chips) und die Lieferketten sind teilweise noch gestört. Viele Lieferanten geben die gestiegenen Kosten weiter. Es ist uns nicht möglich den Preisanstieg an die Kostenträger weiterzugeben. Finanzierungsrisiken Kurzfristige Liquiditätsengpässe können mit der aktuellen Kontokorrent-Linie bzw. Erweiterungen überbrückt werden. Aufgrund des hohen Debitorenanteils der inländischen gesetzlichen Krankenversicherungen ist das bestehende Delkredererisiko als gering einzuschätzen. Da Behandlungen nicht in Fremdwährungen bezahlt werden, sind wir diesbezüglich keinem Transaktions- oder Währungskursrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen hält keine derivativen Finanzinstrumente wodurch Bonitäts- und Kursrisiken für uns nur von nachrangiger Bedeutung sind. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Diverse Sale-and-lease-back Verträge wurden geschlossen, um sich vorteilhaftere Finanzierungskonditionen im Vergleich zu anderen Fremdfinanzierungformen zu sichern. Prognosen für kommende Jahre In den nächsten Jahren wird die Gesundheitslandschaft maßgeblich durch geopolitische Veränderungen, fortschreitende Digitalisierung und neue gesundheitspolitische Reformen geprägt sein. Dies schließt die zunehmende Ambulantisierung und die Einführung von Hybrid-DRGs ein, die besondere Herausforderungen für Fachbereiche wie die Urologie darstellen. Krankenhäuser müssen sich auf diese Veränderungen einstellen indem sie ihre Dienstleistungen transparent darstellen und ihre Personalstrategien an den Fachkräftemangel anpassen. Unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und gesetzlichen Unsicherheiten kann mit Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass zumindest das Jahresergebnis für 2023 auf dem Niveau von 2022 liegen wird. Auf Grund der erwähnten Sach- und Personalkostensteigerungen ist davon auszugehen, dass die Kosten für Verbrauchsmaterial und Personal im Vergleich zum Berichtsjahr deutlich ansteigen werden. Es ist für 2023 davon auszugehen, dass das Finanzergebnis auf Vorjahresniveau bleiben wird. Im April 2023 wurde die letzte Rate an die Dr. Castringius Stiftung bezahlt. Somit entfällt eine jährliche Zahlung von ca. TEUR 800. V. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde von der Gesellschaft weder Forschungs- noch Entwicklungsarbeit geleistet. VI. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
München, den 1. Dezember 2023 gez. Prof. Dr. med. Martin Kriegmair, Geschäftsführer gez. Dr. med. Ralph Oberneder, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022MEDICAL TEAM CLINIC GMBHI. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Der Sitz der Medical Team Clinic GmbH ist Planegg im Landkreis München. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 136311 im Handelsregister B des Amtsgerichts München eingetragen. Der Jahresabschluss der Medical Team Clinic GmbH (Trägerin der Urologischen Klinik München-Planegg) wurde auf der Grundlage der Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Krankenhäuser nach der Krankenhausbuchführungsverordnung (KHBV) und dem GmbH-Gesetz aufgestellt. Entgegen Anlage 2 der Krankenhausbuchführungsverordnung (KHBV) werden die Steuern nicht zusammengefasst dargestellt, sondern entsprechend § 275 HGB innerhalb separater Posten innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem § 266 HGB unter Berücksichtigung der Anlagen 1 und 2 der KHBV, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 HGB Anwendung findet. Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten. Aufgrund der nachfolgenden Angaben in TEUR kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. II. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die in 2010 und 2011 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte (Praxiswerte) werden über 5 Jahre abgeschrieben. Diese sind jeweils vollständig abgeschrieben und weisen einen Erinnerungswert von EUR 1,00 auf. Im Jahr 2014 wurde die Krankenhausimmobilie vom Verpächter zu einem Kaufpreis von EUR 11 Mio. erworben. Der Ansatz des Grund - und Bodens und des Gebäudes erfolgte nach sachgerechter Kaufpreisaufteilung nach den Anschaffungskosten. Das Gebäude wird mit 2 % abgeschrieben. Der aktivierte Firmenwert der Klinik in Höhe von EUR 3 Mio. wird über 15 Jahre abgeschrieben. Im Jahr 2017 wurde die Sanierung des Klinikaltbaus (2012 - 2017) abgeschlossen. Die Umbaukosten wurden aktiviert und werden mit 2 % abgeschrieben. Im Jahr 2018 wurden zwei weitere Grundstücke zu einem Gesamtkaufpreis von EUR 4,05 Mio. erworben. Der Ansatz des Grund und Bodens und des Gebäudes erfolgte nach sachgerechter Kaufpreisaufteilung nach den Anschaffungskosten. Das Gebäude Ruffiniallee 4 wird mit 2 % abgeschrieben. Bei dem anderen Grundstück Ruffiniallee 2 wurde wirtschaftlich nur der Grund und Boden angeschafft, auf das Gebäude entfällt kein Wert. Im Jahre 2021 wurde ein weiteres Grundstück an der Ruffiniallee im Wert von TEUR 443 erworben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, im Falle der Abnutzbarkeit mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nur linear vorgenommen. Seit 2018 werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 (Nettowert ohne Umsatzsteuer) zum Zeitpunkt ihrer Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten vor allem medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstigen Wirtschaftsbedarf, die für den Jahresabschluss 2020 per Inventur ermittelt wurden und für die nächsten zwei Jahre als Festwert weitergeführt werden. Unter der Bilanzposition "Unfertige Leistungen" sind unfertige Leistungen im Zusammenhang mit noch nicht abgerechneten Leistungen als auch Überlieger ausgewiesen. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte erlösorientiert an der Hauptleistung und anteilsmäßig der dem Berichtsjahr zuzuordnenden Verweildauer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht) und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 20,8 (Vj. TEUR 17,2) gekürzt. Am Abschlussstichtag bestanden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 0,00 (VJ TEUR 0,00). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 42,9 (Vj. TEUR 65,9). Diese Forderungen sind ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden TEUR 182 bezüglich des Telematikzuschlags und des Ausbildungszuschlags unter Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht ausgewiesen. Für das Vorjahr wurde eine entsprechende Umgliederung aus den Forderungen aus Lieferung und Leistungen (TEUR 151) beziehungsweise sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 63) vollzogen. Für das Vorjahr wurde eine Umgliederung bezüglich einer Corona-Versicherung aus den Forderungen aus Lieferung und Leistungen (TEUR 50) in die sonstigen Vermögensgegenstände vollzogen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktiv- bzw. Passivseite Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens Der Sonderposten aus Zuwendungen nach dem KHG entspricht in seiner Höhe dem Restbuchwert der mit diesen Mitteln finanzierten Anlagegüter. Rückstellungen Pensionsrückstellungen wurden gemäß Erfüllungsbetrag eines versicherungsmathematischen Gutachtens passiviert. Die Bemessung erfolgt nach der Barwertmethode. Dazu wurden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck herangezogen mit einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,00 % (Vj. 2,00 %). Der verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 1,78 % (Vj. 1,94 %). Der Zinsaufwand für den Zeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022 betrug EUR 9.034 (Aufzinsung). Wäre eine Passivierung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,43%) der letzten sieben Jahre vorgenommen worden, ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17,8. Rückstellungen (Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen) sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den Erfüllungsbeträgen dotiert. Steuerrückstellungen beinhalten die die Geschäftsjahre 2021 und 2022 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht sowie sonstige Verbindlichkeiten) sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für das Vorjahr wurde eine Umgliederung bezüglich eines Ausgleichsfonds aus den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 38) in die Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz vollzogen. III. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage A). Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 30.000 und ist voll einbezahlt. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens Der Sonderposten aus Zuwendungen nach dem KHG beinhaltet ausschließlich Fördermittel gemäß Art. 11 BayKrG (§ 9 Abs. 1 KHG) und Art. 12 BayKrG (§ 9 Abs. 3 KHG). Am Abschlussstichtag umfasst der Sonderposten insgesamt TEUR 7.704 (Vj. TEUR 7.888). Darauf entfallen TEUR 6.668 auf Fördermittel gemäß Art. 11 BayKrG für den Neu- und Umbau der Klinik (Vj. TEUR 6.904). Der Restbetrag sind pauschale Fördermittel gem. Art. 12 BayKrG. Die nach Art. 12 BayKrG erhaltenen Pauschalmittel werden zweckgebunden, wirtschaftlich und sparsam eingesetzt. Am Abschlussstichtag standen keine pauschalen Fördermittel mehr (Vj. EUR 0,00) zur Verwendung bereit. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2022 setzten sich wie folgt zusammen:
IV. RESTLAUFZEITEN UND BESICHERUNG DER VERBINDLICHKEITEN Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 ergeben sich wie folgt:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Sale-and-lease-back-Geschäften in Höhe von insgesamt TEUR 1.048 (Vj. TEUR 1.024) enthalten. Alle anderen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 201 (Vj. TEUR 201) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren beinhaltet dieser Posten ein Darlehen gegenüber der Gesellschafterin (FKM GmbH & Co. KG, Planegg) in Höhe von TEUR 947 (Vj. TEUR 1.282). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 89 (Vj. TEUR 35) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 383 (Vj. TEUR 250) enthalten. V. ANGABE ZUR AUFGLIEDERUNG DER UMSÄTZE Die Umsätze der Gesellschaft gliedern sich wie folgt:
Für das aktuelle Geschäftsjahr und Vorjahr wurde eine Umgliederung bezüglich Erlöse aus wahlärztlichen Leistungen aus den Erlösen aus Krankenhausleistungen in die Erlöse aus wahlärztlichen Leistungen (TEUR 1.148; Vj. TEUR 1.009) vollzogen. Des Weiteren wurde für das aktuelle Geschäftsjahr und Vorjahr eine Umgliederung bezüglich Erlöse aus ambulanten Leistungen aus den Erlösen aus Krankenhausleistungen in die Erlöse aus ambulanten Leistungen (TEUR 820; Vj. TEUR 524) vollzogen. Zudem wurde für das aktuelle Geschäftsjahr und Vorjahr eine Umgliederung bezüglich verrechneter sonstiger Sachbezüge (Kfz) aus den Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 des Handelsgesetzbuches in die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 75; Vj. TEUR 75) vollzogen. VI. AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGE VON AUßERGEWÖHNLICHER GRÖßENORDNUNG ODER AUßERGEWÖHNLICHER BEDEUTUNG Wesentliche Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Ergebnis 2022 nicht enthalten. Im Bereich Erträge 2022 ist ein außergewöhnlicher Betrag i.H.v. TEUR 2.569 (Vj. TEUR 233) bezüglich Mehrerlöse Budgetausgleich enthalten. Des Weiteren enthält dieser einen Beteiligungsertrag von verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 420 (Vj. 0). VII. PERIODENFREMDE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGE Wesentliche periodenfremde Erträge sind im Ergebnis 2022 nicht enthalten. Im Bereich Aufwendungen 2022 ist eine Nutzungspauschale (für die Jahre 2017- 2022) für eine Gerätenutzung in Höhe von TEUR 109 enthalten. VIII. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für langfristige Leasingverträge (Firmenfahrzeuge, medizinische Geräte, Multifunktionsgerät) betragen zum Stichtag 31.12.2022 insgesamt TEUR 1.049. Davon haben TEUR 0 eine Laufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 1.049 eine Laufzeit zwischen ein und fünf Jahren und TEUR 0 eine Laufzeit über fünf Jahre. Die Medical Team Clinic GmbH hat sich für den Abschluss von außerbilanziellen Geschäften aus wirtschaftlichen, steuerlichen und bilanzpolitischen Gründen entschieden. Aus den Leasingverträgen bestehen Risiken in Form der vertraglich vereinbarten periodischen Zahlungen bzw. aus der Verpflichtung zur Abnahme der geleasten Vermögensgegenstände im Falle der Andienung. Die Leasingverträge wurden geschlossen, um sich vorteilhaftere Finanzierungskonditionen im Vergleich zu anderen Fremdfinanzierungsformen zu sichern. IX. SONSTIGE ANGABEN Beschäftigte Mitarbeiter Die Klinik beschäftigte im Wirtschaftsjahr 2022 durchschnittlich 282 (Vj. 280) Mitarbeiter.
Geschäftsführer im Berichtsjahr 2022 waren: Prof. Dr. Martin Kriegmair, Arzt Dr. Ralph Oberneder, Arzt Unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022 in Höhe von EUR 2.274.654,30 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzern Die Medical Team Clinic GmbH, Planegg, ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der FKM GmbH & Co. KG, Planegg. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr 2022 ist für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses der Medical Team Clinic GmbH folgender Aufwand erfasst:
Nachtragsbericht Die Budgetverhandlung 2022 fand im Frühjahr 2023 statt und wurde vorerst ohne Ergebnis beendet. Im Mai 2023 haben wir gemeinsam mit den Kostenträgern beschlossen ein gemeinsames Budget für die Jahre 2022 und 2023 zu erarbeiten. Dieses Budget wurde am 1. Dezember 2023 von der Behörde genehmigt. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts nicht vor.
Planegg, den 1. Dezember 2023 Die Geschäftsführer gez. Prof. Dr. Martin Kriegmair gez. Dr. Ralph Oberneder
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Medical Team Clinic GmbH, Planegg, Landkreis München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Medical Team Clinic GmbH (Krankenhausträgergesellschaft), Planegg, Landkreis München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Medical Team Clinic GmbH, Planegg, Landkreis München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der KHBV in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 7. Dezember 2023 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Peter Knop, Wirtschaftsprüfer gez. Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Die Ergebnisverwendung wurde wie im Anhang vorgeschlagen am 07.12.2023 beschlossen. Der Jahresabschluss wurde am 07.12.2023 festegestellt. |
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