Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 725824
Vorher
Eugen Straub GmbH
Eingetragen
3.12.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Ein- und Verkauf von Fahrzeugreifen, Felgen und KFZ-Teilen aller Art und das Betreiben von Reifen Service-Betrieben sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Straub
seit 9.12.2019
Prokura
Sabrina Straub
seit 9.12.2019
Prokura
Eugen Straub
seit 3.12.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konradstraße 10, 88427 Bad Schussenried
1.500.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reifen Straub GmbH

Kirchberg an der Iller

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

REIFEN STRAUB GMBH, KIRCHBERG AN DER ILLER

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Reifen Straub GmbH (kurz: Reifen Straub) ist ein Reifengroßhändler in Deutschland. Die Zentrale des Großhandels mit Hauptlager befindet sich in Kirchberg an der Iller.

Das Produktportfolio umfasst im Wesentlichen den Verkauf von Reifen, Rädern und Felgen als auch zunehmend die Lagerung und die Logistik für Reifenhersteller als Dienstleistung.

Der Vertrieb der Produkte erfolgt über ein eigenes Einkaufsportal sowie diverse Online-Portale.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft beschäftigt sich in geringerem Umfang mit der Weiterentwicklung eines Flotten-Managementsystems.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Rund 44,5 Millionen Reifen wurden im Reifenersatzgeschäft in Deutschland im Jahr 2023 verkauft, das entspricht mit einem minimalen Plus von 0,23 Prozent in etwa der Absatzmenge des Vorjahres. Auf das größte Marktsegment Consumer-Reifen (Produktgruppen Pkw-, Offroad- und LLKW-Reifen) entfielen 2023 etwa 94,5 Prozent des Stückabsatzes.

Mit einem Anteil von 94,5 Prozent der verkauften Gesamtmenge wird das Reifenersatzgeschäft in Deutschland klar vom Produktsegment Consumer-Reifen dominiert.

Dieser setzt sich aus den beiden Produktgruppen Pkw-/4x4-Reifen und Leicht-Lkw-Reifen zusammen, von denen wiederum die Pkw-/4x4-Reifen mit knapp 91 Prozent der in diesem Segment realisierten Stückabsätze den Löwenanteil ausmachen. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 konnte der Stückabsatz im Consumer Segment insgesamt leicht um etwa 1 Prozent gesteigert werden, was nach Analyse des Verbandes insbesondere auf die anziehende Nachfrage in den letzten vier Monaten des Jahres zurückzuführen ist.

Absatzgewinner im größten Marktsegment Consumer-Reifen sind die Ganzjahresreifen.

Hier konnten zweistellige Zuwachsraten in der Produktgruppe Pkw-/4x4-Reifen von 11,6 Prozent und einem Plus von 5,2 Prozent bei LLkw-Reifen verzeichnet werden, welche nach der eher verhaltenen Entwicklung im Vorjahr unerwartet hoch ausgefallen ist.

Im Vergleich lag der Winterreifenabsatz im selben Segment in etwa auf Vorjahresniveau (-0,1 Prozent), der Sommerreifenabsatz ging hingegen um durchschnittlich 7,2 Prozent zurück.

In der Produktgruppe Consumer liegt der Anteil der Winterreifen bei 39 Prozent, der Anteil der Ganzjahresreifen bei 33 Prozent und der Anteil der Sommerreifen bei 28 Prozent.

Die Nachfrage nach Pkw-Reifen wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Der PKW-Bestand in Deutschland ist laut Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen, ebenso wie das Alter der Fahrzeuge. Dieses liegt im Durchschnitt bei 10,3 Jahren.

Aus Sicht der Reifenhandelsbranche ist beides positiv zu bewerten.

Es wurden im vergangenen Jahr im Segment LKW knapp 2,43 Mio. Stück verkauft (Vorjahr: 2,75 Mio.), was einem Absatzrückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Gründe für den unerwarteten starken Rückgang der Nachfrage sieht der Fachverband in einem von 2022 auf 2023 um 7 Prozent gesunkenen Transportaufkommen.

(Quelle: Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V (abgekürzt: BRV), Pressemitteilung zum Reifenersatzgeschäft 2023 in Deutschland vom 17.03.2024)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Reifen Straub GmbH konzentrierte sich überwiegend auf den Verkauf von Consumer- Reifen im Großhandel an Einzelhändler. Der Einkauf konzentrierte sich weiterhin verstärkt auf den Kauf von Kern- und Exklusivmarken. Hierdurch konnte schneller und zielgerichteter auf veränderte Marktentwicklungen eingegangen werden. Die Umsätze der Reifen Straub GmbH konnten um 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Nach einem guten Start in die Wintersaison 2023 mit einer Umsatzsteigerung von über 4% konnte diese sogar in der Sommersaison 2024 übertroffen werden.

Steigerungen der Pkw-Bestände in Deutschland und des durchschnittlichen Fahrzeugalters haben sich positiv auf die Umsätze der Reifen Straub GmbH ausgewirkt. Mehr und ältere Fahrzeuge bedingen vom Grundsatz her mehr Reifenersatzbedarf.

Obwohl auf der einen Seite eine Reduzierung der durchschnittlichen Jahresfahrleistung und die Entwicklung hin zu längerlebigen Reifen standen, überwogen auf der anderen Seite die positiven Umsatzeffekte.

Dadurch konnte ein um 12,4 Prozent höherer Rohertrag erwirtschaftet werden. Der Anstieg des Rohertrages resultiert aus dem prozentual stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse (+11%) im Vergleich zu den Materialaufwendungen (+10%). Im Ergebnis wurde im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 507 und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 347 erzielt. Das Geschäftsjahr war für die Reifen Straub GmbH, nach Bereinigung des Sondereffekts aus einem Rechtsstreit, sehr zufriedenstellend.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte bei den Umsatzerlösen entgegen dem Markttrend ein Umsatzwachstum von 11% realisiert werden. Diese Entwicklung ist vor allem auf die strategische Ausrichtung mit deutlicher Fokussierung des Geschäftsmodells auf Kern- und Exklusivmarken zurückzuführen. Trotz Lieferengpässen bei einigen Lieferanten konnten stabile Erträge auf Wettbewerbsniveau verzeichnet werden. Die Rohertragsquote hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig um 0,2 Prozentpunkte auf 16,1% erhöht. Die durch Lieferanten gewährten Boni liegen prozentual auf dem Vorjahresniveau.

Der Anteil der Personalaufwendungen gemessen an der Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1% gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern (+15) und der an die Mitarbeiter gewährten Inflationsausgleichsprämie im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 9% im Vergleich zum Vorjahr erhöht und enthalten überwiegend Raumkosten, Ausgangsfrachten, Fahrzeugaufwendungen, Miet- und Leasingaufwendungen sowie Rechts- und Beratungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abschluss einer Rechtsstreitigkeit in Höhe von TEUR 349, welche nicht durch eine entsprechende Erhöhung der Rückstellung zum vorherigen Stichtag berücksichtigt wurde. Bereinigt um diesen einmaligen Aufwand haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 3% unterproportional zu den Umsatzerlösen erhöht.

Aufgrund des gestiegenen Rohergebnisses im Geschäftsjahr 2023/2024 und gleichzeitig unterproportional gestiegenen Fixkosten von Teilen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, hat sich für das Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 347 ergeben. Dieser liegt um TEUR 83 über dem Vorjahr und spiegelt die positive Entwicklung der Gesellschaft wieder. Bereinigt um den einmaligen Aufwand hätte sich ein deutlich höherer Jahresüberschuss ergeben.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte über Eigenkapital, Lieferantenverbindlichkeiten sowie kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Kontokorrent-Verbindlichkeiten). Positiv auf die Liquiditätssituation der Reifen Straub GmbH wirkten sich im Geschäftsjahr die Geschäftsbeziehungen zu den Hausbanken und die weiterhin uneingeschränkte Gewährung der Kontokorrentlinien aus. Die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.803 erhöht und liegt bezogen auf den Stichtag 30.06.2024 bei 71 Prozent. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.985 reduziert.

In 2023/2024 standen dem Unternehmen alle Kontokorrentlinien vollumfänglich weiterhin zur Verfügung. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch bestehende Kreditlinien bei den Banken gestärkt. Aufgrund der Planung für 2024/2025 geht die Gesellschaft davon aus, auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

Den laufenden Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 jederzeit nachkommen.

c) Vermögenslage

Vermögensstruktur

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 30.06.2024 TEUR 17.753 und ist damit um TEUR 850 höher als im Vorjahr. Die Erhöhung der Bilanzsumme im Berichtsjahr ist überwiegend auf den Anstieg des Umlaufvermögens (TEUR 888), insbesondere durch höhere Lagerbestände (TEUR 275) und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 311) zurückzuführen. Die Erhöhung der Vorräte ist primär auf die Vorbereitung auf die saisonale Nachfrage nach Winterreifen sowie auf die erwartete steigende Marknachfrage zurückzuführen. Zudem wurde eine Erhöhung der Lagerbestände vorgenommen, um möglichen Engpässen in der Lieferkette und gestiegenen Lieferzeiten vorzubeugen. Das Unternehmen hat auch strategische Bestände aufgebaut, um von aktuellen Einkaufspreisen zu profitieren und auf mögliche Preiserhöhungen reagieren zu können.

Die Investitionen des Geschäftsjahres haben TEUR 87 betragen. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen.

Der Finanzmittelfonds als Saldo aus Zahlungsmitteln und Bankverbindlichkeiten beträgt zum Stichtag 30.06.2024 TEUR -2.678.

Kapitalstruktur

Bedingt durch den im Geschäftsjahr realisierten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 347 hat sich das Eigenkapital der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um diesen Betrag verbessert. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Eigenkapital von 16,9% auf 18,0% per 30.06.24 verbessert und weiter gestärkt werden. Dies unterstreicht die nachhaltige und gesunde Entwicklung des Unternehmens.

Geprägt wird die Passivseite von den Lieferantenverbindlichkeiten (TEUR 10.592) und dem Eigenkapital (TEUR 3.196) sowie den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 2.749). Die Lieferantenverbindlichkeiten sind einerseits aufgrund der angewandten Einkaufsstrategie, und andererseits aufgrund der Gegebenheiten der Branche zum 30.06.2024 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Gegenläufig haben sich die Rückstellungen (TEUR 293) verringert aufgrund der Beendigung eines Rechtsstreits.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, der Rohertrag und das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr wurden um 11% höhere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet, ein Rohertrag in Höhe von TEUR 9.204 und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 347 erzielt.

Die realisierten Kennzahlen für die Umsatzerlöse und dem Rohertrag liegen deutlich über dem Vorjahresniveau bzw. über den für das Geschäftsjahr 2023/2024 prognostizierten Erwartungen. Die Steigerung der Umsatzerlöse ist auf die erfolgreiche Marktstrategie zurückzuführen und aufgrund des geringfügig geringeren prozentualen Anstieges der Materialaufwendungen hat sich der Rohertrag prozentual identisch zu den Umsatzerlösen erhöht. Das Jahresergebnis liegt am oberen Ende des prognostizierten Wertes und hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Erhöhung des Jahresüberschusses resultiert aus dem proportional höheren Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zu den Materialaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Des Weiteren enthält der Jahresüberschuss einen einmaligen Aufwand (TEUR 349) aus der Beilegung eines Rechtsstreits im Geschäftsjahr. Bereinigt um diesen Einmaleffekt hätte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter "2. Geschäftsverlauf und Lage" verwiesen.

3. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf, die Lage und das Ergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 als zufriedenstellend.

Der Reifenabsatz in Deutschland ist während der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen. Der Absatz von 47 Mio. Consumerreifen (PKW/4x4) vor der Pandemie ist auf 38 Mio. gesunken und konnte bisher nicht wieder erreicht werden.

Trotz der anhaltenden Herausforderungen in der globalen Wirtschaft und den schwankenden Marktbedingungen konnte eine stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet werden. Die Umsatz- und Ertragslage wurde durch die gezielte Anwendung und Umsetzung der Unternehmensstrategien wie bspw. die aktive Bearbeitung des Kerngebietes sowie die Qualifizierung und Ausbau des Innen- und Außendienstes gestärkt.

Zudem wurde die Kostenstruktur durch eine optimierte Beschaffung und Logistik stabilisiert, was uns half, den Druck von steigenden Kosten zu kompensieren. Die solide Finanzlage des Unternehmens, insbesondere die Weiterentwicklung des Eigenkapitals und die Verbesserung der Liquidität, bildet eine gute Grundlage für zukünftige Investitionen und weiteres Wachstum.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten bei den Verbrauchern ist die Reifen Straub GmbH in der Gesamtbetrachtung mit dem Geschäftsjahr 2023/2024 zufrieden.

III. Prognosebericht

Für das laufende Jahr (2024) rechnet der Reifenfachverband mit leicht steigender Aufwärtstendenz bei den Absatzzahlen:

PKW/Offroad: + 1,0 %; LLKW: + 1,1 %; Consumer gesamt: + 1,0 %.

(Quelle: Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V (abgekürzt: BRV), Pressemitteilung zum Reifenersatzgeschäft 2023 in Deutschland vom 17.03.2024)

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich das Unternehmen weiter positiv entwickeln und das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem erneut positiven Ergebnis abschließen wird. Die Geschäftsleitung ist zuversichtlich, dass es trotz der bestehenden Herausforderungen, wie den Kostensteigerungen und dem Wettbewerbsdruck, im kommenden Jahr ein solides Wachstum erzielen wird.

Weiterhin beobachtet die Geschäftsleitung ein verändertes Konsumverhalten der Kunden. Die Bereitschaft preiswerte Consumer-Reifen zu kaufen, wird nach aktueller Einschätzung weiterhin steigen.

In den letzten Jahren ist eine Verlagerung von der emotionalen Bindung an das Auto zur Funktionalität zu beobachten. Über 90% der Autofahrer betrachten den Besitz eines Autos als wesentlich für Freiheit und Unabhängigkeit. Die wachsende Zahl der Fahrzeuge ist eine Folge davon. Das Mittelpreis- und Budget-Segment wird von dem Trend zur Funktionalität auch in Zukunft profitieren.

Die Geschäftsleitung wird weiterhin die Möglichkeiten einer breiten Beschaffungsseite nutzen und ausreichend Kontrakte mit Lieferanten abschließen, um die definierten Ziele zu erreichen.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Geschäftsleitung eine Erhöhung der Umsatzerlöse zwischen 7% und 10%, aufgrund der steigenden Einkaufspreise und der nur begrenzten Möglichkeit der Weitergabe dieser an die Kunden eine geringfügige Erhöhung des Rohertrages zwischen 2% und 4%, und aufgrund von weiteren geplanten Kosteneinsparungen und bereits umgesetzten Effizienzsteigerungen, sowie keinen weiteren einmaligen Belastungen, eine Steigerung des Jahresüberschusses um ca. 50% im Vergleich zum Vorjahr.

Die ersten 6 Monate des Geschäftsjahres 2024/2025 verliefen für das Unternehmen sehr positiv. Die geplanten Umsatzerlöse für diesen Zeitraum wurden um 12%, der geplante Rohertrag um 20% und das geplante Ergebnis um ca. 70% übertroffen.

Das Unternehmen geht aufgrund der ersten 6 Monate davon aus, die prognostizierten Werte nicht nur zu erreichen, sondern diese im Geschäftsjahr 2024/2025 entsprechend zu übertreffen.

Auf Grundlage der aktuellen Planungen für das Geschäftsjahr 2024/2025 und der aktualisierten Planung für das 2. Halbjahr kann von einer ausreichenden Liquidität für das Geschäftsjahr 2024/2025 und darüber hinaus ausgegangen werden.

Die beteiligten Finanzierungspartner stellen ausreichend Kontokorrentkreditlinien sowie Darlehen zur Verfügung.

Für Geschäfte in Fremdwährungen hat das Unternehmen neue Vereinbarungen mit einem Finanzierungspartner geschlossen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Finanzwirtschaftliche und bestandsgefährdende Risiken

Die Geschäftsführung erwartet, dass sich durch den geplanten Jahresüberschuss und einer längerfristigen Finanzierungsstrategie die Liquiditätssituation der Gesellschaft weiter verbessern wird.

Dem Liquiditätsrisiko wird, u.a. durch die laufende Überwachung und Gegenüberstellung der Ist- zu den Planzahlen sowie der Fortschreibung der Planungsrechnung, Rechnung getragen, weshalb das Risiko als mittel eingeschätzt wird.

b) Konjunkturrisiken

Die Geschäftsleitung sieht, wie auch führende Institute, auch für das Jahr 2025 große Unsicherheiten in der Wirtschaft, Inflation, Arbeitskraft wie auch geopolitisch.

Die Unternehmensentwicklung und Stabilisierung des Geschäftsergebnisses wird durch die binnenkonjunkturelle Lage, politische Rahmenbedingungen, Inflation und Arbeitskräftemangel beeinflusst. Zusätzlich kann durch den Ukraine-Krieg und Nahostkonflikt sowie die damit einhergehenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen mit deutlich erhöhten Inflationsraten das Nachfrageverhalten der Verbraucher beeinflusst werden, so dass das Risiko als hoch eingeschätzt wird.

Die Stärkung und der Ausbau des regionalen Reifenexpress zeigen dem Markt die Wichtigkeit des Großhandels auf. Damit kommt dem Großhandel, insbesondere dem regionalen Großhandel mit verfügbarer Ware und termingerechten Lieferungen, eine besondere Bedeutung zugute.

Regional, insbesondere in Schneeregionen Süd - Süd/West und Österreich ist von einem höheren Absatz an Winterreifen auszugehen.

c) Absatzmarktrisiken

Starke Nachfrageschwankungen (Sommer - Wintersaison) stellen ein operatives Risiko dar. Dem wird mit Anpassung der Kapazitäten im Rahmen eines flexiblen Personaleinsatzkonzeptes begegnet. Darüber hinaus ist das Unternehmen in ständigem Kontakt mit wichtigen Kunden und beobachtet den Reifen- und Kfz-Markt, um mögliche Risiken im Voraus zu erkennen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

d) Ausfallrisiken

Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden werden laufend überwacht. Risikominimierung erfolgt durch Kreditlimits und Abschluss von Kreditversicherungen. Zweifelhafte Kundenforderungen werden entsprechend bewertet, so dass hier von einem geringen Risiko ausgegangen wird.

e) Technologische Risiken

Bei einem Handelsunternehmen birgt naturgemäß die Datensicherheit ein Risiko. Der unbefugte Zugriff Dritter von außen wird durch Firewall-Systeme verhindert, und die VPN-Technologie zur Kommunikation innerhalb des Unternehmens verwendet. Ferner wird eine Virenschutzsoftware eingesetzt. Die interne Datensicherung wird durch tägliche bzw. wöchentliche Sicherungen aller unternehmensrelevanten Daten gewährleistet.

Die Betriebssicherheit von Hard- und Software wird zusätzlich durch einen externen IT-Dienstleister gewährleistet. Ferner wurden Wartungsverträge mit den Herstellern abgeschlossen, aufgrund dessen wir das Risiko als niedrig einschätzen.

f) Währungsrisiken

Ein Teil des Warenbezuges erfolgt in USD. Der Warenbezug in USD birgt entsprechende Risiken in Bezug auf eine negative Entwicklung des USD zum EUR. Das Unternehmen ist sich dieses Risiko bewusst und hat hierzu seit dem Geschäftsjahr 2023/2024 Derivative Finanzinstrumente (USD-Termin Käufe) abgeschlossen, in Höhe des geplanten Warenbezugs in USD. Die Voraussetzungen für die Bildung einer Bewertungseinheit erfüllt das Unternehmen nicht. Daher besteht zum Stichtag das Risiko, bei einer negativen Entwicklung der Derivativen Finanzinstrumente die Verluste im entsprechenden Jahresabschluss erfolgswirksam zu berücksichtigen.

Aufgrund der erstmaligen Absicherung der Währungsrisiken wird das Risiko als mittel eingeschätzt.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite ist zu erkennen, dass für Hersteller immer weniger Möglichkeiten bestehen große Mengen breit im Markt abzusetzen. Durch wegfallende Lagerkapazitäten bestehen verbesserte Einkaufsmöglichkeiten.

Auf der Absatzseite ist festzustellen, dass Einzelhändler immer weniger Reifen bevorraten und deshalb verstärkt mit dem Großhandel zusammenarbeiten.

Die regionale Belieferung nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Die wirtschaftsstarke Region zwischen Stuttgart, Bodensee, München und Vorarlberg nimmt für Reifen Straub an Bedeutung zu, sowohl im Service zum Kunden als auch auf der Kostenseite. Die Belieferung durch eigene Fahrzeuge reduziert die Frachtkosten und die Abhängigkeit vom Paketdienstleister.

Der Ausbau des regionalen Großhandels wird weiter vorangetrieben. Durch eine weiter steigende Anzahl von Dimensionen und Ausführungen wird die Konzentration wieder auf wenige Marken gelegt. Damit die Attraktivität des eigenen Vertriebsportals weiter zunimmt, werden vermehrt Außenläger angeschlossen, die das angebotene Sortiment weiterhin hochhalten. Abnehmer schätzen und honorieren einen schnellen und zuverlässigen Lieferservice. Das Thema nachhaltige, verpackungsfreie Lieferung und kurze Anfahrtswege nimmt an Bedeutung zu.

Die schwachen Erstzulassungszahlen der Fahrzeughersteller aufgrund langer Lieferzeiten, die Verunsicherung bei der Wahl der Antriebsart sowie wirtschaftliche Unsicherheit werden die Nachfrage an Reifen im Ersatzmarkt im Jahr 2024/2025 tendenziell positiv beeinflussen.

Möglichen konjunkturellen Einbrüchen kann das Unternehmen als Direkt-Importeur mit preisgünstigen und qualitativ hochwertigen Reifenmarken begegnen, um auch preisbewusste Endverbraucher anzusprechen.

3. Gesamteinschätzung

Durch die erfolgreiche Umsetzung strategischer Maßnahmen und einer weiteren geplanten Steigerung der Umsatzerlöse geht die Gesellschaft davon aus, auch im Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives Ergebnis erzielen zu können. Das Unternehmen ist den zu erwartenden Lieferengpässen mit einem Aufbau der Reifenbestände entgegengetreten und erwartet aufgrund der verstärkten Preissensibilität der Verbraucher als Auswirkung auf die deutlich gestiegenen Inflationsraten tendenziell einen Zuwachs bei den günstigeren aber gleichzeitig margenstärkeren Kern- und Exklusivmarken.

Das Unternehmen sieht weiterhin einen Trend zu preiswerten hochwertigen asiatischen Marken. Mit einer erstklassigen Expertise in diesem Segment seit nunmehr über einem Jahrzehnt, ist man sich sicher, dieses Segment weiterhin massiv ausbauen zu können.

 

Kirchberg an der Iller, 31.01.2025

Reifen Straub GmbH

Eugen Straub

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 30. JUNI 2024

REIFEN STRAUB GMBH, KIRCHBERG AN DER ILLER

AKTIVA

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 410.985,00 449.081,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 179.409,00 194.823,00
II. Sachanlagen 219.676,00 242.358,00
III. Finanzanlagen 11.900,00 11.900,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 17.312.473,91 16.424.705,40
I. Vorräte 14.589.697,68 14.314.914,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.652.153,93 2.100.714,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 70.622,30 9.077,14
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.679,66 29.273,50
17.753.138,57 16.903.059,90

PASSIVA

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.196.144,80 2.849.390,69
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnvortrag 1.349.390,69 1.086.046,13
III. Jahresüberschuss 346.754,11 263.344,56
B. RÜCKSTELLUNGEN 601.568,21 752.137,87
C. VERBINDLICHKEITEN 13.955.425,56 13.301.531,34
17.753.138,57 16.903.059,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
1. Rohergebnis 9.203.962,59 8.190.809,91
2. Personalaufwand -2.207.898,83 -1.935.651,33
a) Löhne und Gehälter -1.854.282,79 -1.620.900,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -353.616,04 -314.751,26
3. Abschreibungen -124.938,57 -123.120,38
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -124.938,57 -123.120,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.160.013,90 -5.634.934,64
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.318,13 1.272,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -205.105,78 -149.180,04
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -154.535,94 -81.822,00
8. Ergebnis nach Steuern 352.787,70 267.374,06
9. Sonstige Steuern -6.033,59 -4.029,50
10. Jahresüberschuss 346.754,11 263.344,56

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

REIFEN STRAUB GMBH, KIRCHBERG AN DER ILLER

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Reifen Straub GmbH hat ihren Sitz in Kirchberg an der Iller. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 725824 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 enthält periodenfremde Aufwendungen aus dem Abschluss einer Rechtsstreitigkeit in Höhe von TEUR 349, welche nicht durch eine entsprechende Erhöhung der Rückstellung zum vorherigen Stichtag berücksichtigt wurde. Das zwischenzeitlich bestandskräftige Urteil erging nach dem Stichtag 30.06.2023 und vor der Feststellung des Jahresabschlusses, und hätte wirtschaftlich im vorherigen Jahresabschluss erfolgswirksam berücksichtigt werden müssen. Die Aufwendungen wurden im laufenden Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB gewählt.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 bis 10 Jahre

Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 5 bis 20 Jahre

technische Anlagen und Maschinen: 5 bis 20 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 10 Jahre

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Handelswaren wurden angemessene Abschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit danach darstellen und die Beträge nicht geringfügig sind. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag abgegrenzt.

Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A zum Anhang in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jul. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 326.383,37 14.203,65 0,00 340.587,02
326.383,37 14.203,65 0,00 340.587,02
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 224.418,76 0,00 0,00 224.418,76
Technische Anlagen und Maschinen 439.136,29 0,00 0,00 439.136,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.384,34 72.638,92 0,00 989.023,26
1.579.939,39 72.638,92 0,00 1.652.578,31
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 6.500,00 0,00 0,00 6.500,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.400,00 0,00 0,00 5.400,00
11.900,00 0,00 0,00 11.900,00
1.918.222,76 86.842,57 0,00 2.005.065,33
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jul. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.560,37 29.617,65 0,00 161.178,02
131.560,37 29.617,65 0,00 161.178,02
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 178.255,76 15.680,00 0,00 193.935,76
Technische Anlagen und Maschinen 339.940,29 19.005,00 0,00 358.945,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.385,34 60.635,92 0,00 880.021,26
1.337.581,39 95.320,92 0,00 1.432.902,31
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.469.141,76 124.938,57 0,00 1.594.080,33
NETTOBUCHWERTE
30. Jun. 2024
EUR
30. Jun. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 179.409,00 194.823,00
179.409,00 194.823,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.483,00 46.163,00
Technische Anlagen und Maschinen 80.191,00 99.196,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.002,00 96.999,00
219.676,00 242.358,00
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 6.500,00 6.500,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.400,00 5.400,00
11.900,00 11.900,00
410.985,00 449.081,00

4.2 Forderungen und Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4.3 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.500.000,00 (Vorjahr EUR 1.500.000,00).

4.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellungen 30.06.2024
TEUR
30.06.2023
TEUR
Personalrückstellungen 122 84
Ausstehende Rechnungen/Gutschriften 84 184
Sonstige 35 65
Jahresabschluss 29 29
Rechtsrisiken 4 204

4.5 Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergibt sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 2 HGB):

Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.749 2.749 0 0
Vorjahr 946 937 9 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.592 10.592 0 0
Vorjahr 9.756 9.756 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 614 614 0 0
davon aus Steuern 63 63 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 2 0 0
Vorjahr 2.600 2.557 43 0
davon aus Steuern 642 642 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gesamt 13.955 13.955 0 0
Vorjahr 13.302 13.250 52 0

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen durch üblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten versehen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Sonstige betriebliche Erträge

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 50.000,00 (Vorjahr EUR 59.442,80), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 16.774,52 (Vorjahr EUR 25.000,00) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 11.821,10 (Vorjahr EUR 49.459,18).

5.2 Personalaufwand

Der GuV Posten "Personalaufwand" enthält unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 2.930,59 (Vorjahr EUR 3.895,55).

5.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 502,03 (Vorjahr EUR 204.626,37) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 349.228,23 (Vorjahr EUR 149,53).

6. Sonstige Angaben

6.1 Derivate Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden schwebende Devisentermingeschäfte zur Absicherung geplanter Wareneinkäufe in USD in folgender Höhe:

Kategorie Art Volumen
TUSD
beizulegender Zeitwert
T€
Bewertungsmethode Buchwert
T€
Bilanzposition
Währungsderivate USD-Termin Käufe 442 6 marktpreis-orientiert - -

Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Rückkaufswert bei vorzeitiger fiktiver Auflösung der abgeschlossenen Derivate am Bilanzstichtag. Sie wurden auf Basis anerkannter, von Marktteilnehmern üblicherweise angewandter, finanzmathematischer Methoden ermittelt.

6.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 30.06.2024 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Gesamtbetrag
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Miet- und Leasingverträgen 1.354 871 468 15

6.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Berichtsjahr
Lohnempfänger 48
Gehaltsempfänger 25
73

Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 4 Auszubildende (Vorjahr 3) beschäftigt.

6.3 Geschäftsführer

Während des Berichtsjahres war Geschäftsführer:

Herr Eugen Straub (Kaufmann)

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Kirchberg an der Iller, den 31.01.2025

Eugen Straub, Geschäftsführer

Da für Zwecke der Offenlegung von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht wurde, wird darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfung auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Reifen Straub GmbH,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Reifen Straub GmbH,, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reifen Straub GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sindelfingen, 25. Februar 2025

KMZ Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stefan Kurz, Wirtschaftsprüfer

Thomas Merkle, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05. März 2025 wurde der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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