Cleveland Präzisions Systeme GmbHLiquidiert

72649 Wolfschlugen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 320021
Eingetragen
22.10.1970
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Schlittenführungen und Sondermaschinen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Cleveland Präzisions-Systeme GmbH

Löffingen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Cleveland Präzisions-Systeme GmbH, Löffingen

Aktiva

  EUR 31.12.2008
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26,59  
II. Sachanlagen 640.689,66 726
III. Finanzanlagen 1.647,98 1
  642.364,23 727
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 483.770,97 1.122
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 901.864,41 392
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.453.709,78 4.092
  4.839.345,16 5.606
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.746,61 0
  5.512.456,00 6.333

Passiva

   
  EUR 31.12.2008
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 766.937,83 767
II. Kapitalrücklage 3.440.161,15 2.860
III. Gewinnvortrag 407.183,66 407
  4.614.282,64 4.034
B. Rückstellungen 376.879,15 450
C. Verbindlichkeiten 521.294,21 1.849
  5.512.456,00 6.333

Anhang für 2009

Cleveland Präzisions-Systeme GmbH, Löffingen

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Bei der Aufstellung des Anhangs wird von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB zum Teil Gebrauch gemacht. Ein Lagebericht wird gemäß § 264 Abs. 1 HGB nicht erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt

von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Für Modelle und Werkzeuge wurden Festwerte in Höhe von TEUR 83 gebildet.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die sonstigen Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Lieferverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 3 % (Vj. 3 %) berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen werden entsprechend den jeweils aktuellen Kursen umgerechnet; das Höchst-/Niederstwertprinzip wurde zum Bilanzstichtag beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 135 (Vj. TEUR 64) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 341 (Vj. TEUR 35) sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 194 (Vj. TEUR 0).

Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme eines Darlehens in Höhe von TEUR 205, das von der Gesellschafterin NAMCO Controls GmbH, Herzhorn, auf unbestimmte Zeit gewährt wurde und mit 1 % verzinst wird, haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 793) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 257 (Vj. TEUR 698). Daneben sind sonstige Vermögensgegenstände saldiert.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestand wie im Vorjahr eine Grundschuld gegenüber der LBBW Villingen-Schwenningen in Höhe von TEUR 205, die zur Besicherung eventueller künftig entstehender Bankverbindlichkeiten dient.

Im Rahmen des von der Kaltenbach und Voigt GmbH, Biberach, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, in dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Danaher Konzerns teilnehmen, haftet unsere Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitensaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Kaltenbach und Voigt GmbH, Biberach, ergibt.

Die Gesellschaft hat im Rahmen dieses Cash-Pool-Vertrags an die Deutsche Bank AG, Frankfurt, ihre Bankguthaben inklusive Zinsen verpfändet.

Zum 31. Dezember 2009 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash-Pooling, da das Cash-Pool-Konto der Kaltenbach und Voigt GmbH zum Bilanzstichtag einen Positivsaldo aufwies.

Weitere Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Matthias Werner, Dipl.-Ingenieur, Donaueschingen

Martin Geisel, Kaufmann, Wilingshausen-Wasenberg (bis 20. April 2009)

Ronald Marcel Peters, Wetzlar (ab 20. April 2009)

Konzernverhältnisse

Zum Bilanzstichtag werden 100 % des Stammkapitals der Gesellschaft von der NAM-CO Controls GmbH, Herzhorn, gehalten.

Sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Danaher Corporation, Washington D.C. (USA), einen Konzernabschluss auf, der in deutscher Sprache offengelegt wird.

Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieser Konzernobergesellschaft betrachtet.

 

Löffingen, 6. April 2010

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