businesscenter-nord GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Schadendorf seit 1.8.2024 | Geschäftsführer |
Jean-Pierre Bildstein seit 20.6.2024 | Prokura |
Yvonne Luzie Weustenfeld seit 26.1.2017 | Prokura |
Thorsten Brinkmann seit 26.1.2017 | Prokura |
Marko Schrimpf seit 18.6.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas Concrete Group AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
THOMAS - BETON GmbHJarplundfeldJahresabschluss zum 31.12.2012Bestätigungsvermerk zum 31.12.2012Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: " Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der THOMAS-BETON GmbH, Handewitt, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, den 08. März 2013 Ernst
& Young GmbH
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Dornecker, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2012
Anlagenspiegel zum 31.12.2012
Anhang zum 31.12.2012Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wurde über den Zeitraum von 15 Jahren und der Kundenstamm wird über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Vorräten sind zu den durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
EAV = Ergebnisabführungsvertrag 1) Hierbei handelt es sich um Werte des Geschäftsjahres 2011 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEUR 4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren TEUR 117 (Vj. TEUR 9) und Bonizusagen von TEUR 69 (Vj. TEUR 97). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeiten in TEUR
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 157 (Vj. TEUR 261) enthalten. Haftungsverhältnisse Die Grundschulden von insgesamt TEUR 1.599 sowie die Sicherungsübereignungen haften auch für Verbindlichkeiten der verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung der Einzelwertberichtigung von TEUR 264 (Vj. 91), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 251 (Vj. TEUR 310), sowie Erträge aus Verwaltungskostenumlagen von TEUR 156 (Vj. TEUR 106). Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Im Betriebsergebnis sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 50, die im Wesentlichem Strom-, Gas- und Wasserkosten von TEUR 31 und Gebühren von TEUR 4 enthalten. Die periodenfremden Erträge von TEUR 139 setzten sich im Wesentlichen aus erhaltenen Boni von TEUR 80 und Strom-, Wasser- und Abwassererstattungen von TEUR 37 zusammen. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind in Höhe von TEUR 251 (Vj. TEUR 310) enthalten. Diese setzten sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen von TEUR 76, Rückstellungen für Reklamationen von TEUR 55 und Rückstellungen für Rekultivierung von TEUR 40 zusammen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Bernd Rainer Brings, Industriekaufmann, Kiel Der Geschäftsführer Bernd Rainer Brings hat Einzelvertretungsbefugnis. Herrn Max Christian Wengeler, Hamburg, wurde die Einzelprokura erteilt. Gesamtprokura ist den folgenden Herren erteilt: Joachim Koch, Plön Gerd Pötsch, Baruth Marko Schrimpf, Nuthe Urstromtal Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Thomas Concrete Group AB, Göteborg/Schweden einbezogen, welcher am Sitz der Thomas Concrete Group AB, Göteborg/Schweden erhältlich ist. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.
Handewitt, 08. Februar 2013 THOMAS-BETON GmbH Die Geschäftsführung Bernd Rainer Brings Lagebericht zum 31.12.2012
Die wirtschaftliche Situation für Deutschland war in 2012 geprägt von einer verhalteneren Entwicklung als noch 2011 mit seinen hervorragenden Witterungsbedingungen und dem dynamischen Aufschwung nach der weltweiten Wirtschaftskrise und damit verbundener gesamtwirtschaftlicher Erholung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2012 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,7 % stärker als im Vorjahr, nach einer Steigerung in 2011 um 3,0 % und 2010 um 3,7 %. Nachdem in der Vergangenheit für den Wohnungsbau erschwerte Rahmenbedingungen (Abschaffung der Wohnungsbauzulage 2006 / Erhöhung der Mehrwertsteuer 2007) geschaffen wurden und dieser Bereich lange rückläufig war, erwies sich dieses Segment wie auch in 2011 in 2012 als Wachstumsmotor. Auf der anderen Seite hat der öffentliche Sektor durch den Wegfall der wegen der Wirtschaftkrise aufgelegten Konjunkturprogramme noch nicht wieder an Dynamik gewonnen. Der Wirtschaftsbau hat sich trotz den europäischen Risiken leicht positiv entwickelt. Das Bauhauptgewerbe hat nach Einschätzung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. in 2012 ein Umsatzplus von nominal 1,5 % erreicht nach einer Steigerung in 2011 von 12,5 %. Der Umsatz im Wohnungsbau hat demnach ein Plus von nominal 5 % zu verzeichnen. Der Wirtschaftsbau ist im Umsatz um nominal 1,5 % gestiegen und der öffentliche Bau demgegenüber um nominal 4,5 % gesunken. Vor diesem Hintergrund hat sich die Produktion der Thomas-Beton GmbH, Handewitt (nachfolgend: Thomas-Beton) insgesamt leicht rückläufig entwickelt, allerdings nach einer deutlich positiven Steigerung in 2011. Die Entwicklung innerhalb Deutschlands war wiederum sehr unterschiedlich und weiterhin drücken scharfer Wettbewerb, insbesondere in den Ballungsgebieten, durch Überkapazitäten in der Zement- und Transportbetonindustrie auf die Erlöse. Im Jahre 2012 hatte die Thomas-Beton GmbH die Ziele ihrer Strategie 2006++ weitestgehend erreicht und in einigen Bereichen gar übertroffen. Diese Strategie widmete sich intensiv der nachhaltigen Ertragsverbesserung des Unternehmens und hat dabei teilweise Volumenverluste in Kauf genommen.
2.1 Allgemeines und Ertragslage Wie in den Geschäftsjahren 2009 bis 2011 konnte auch im Geschäftsjahr 2012 für die Gesellschaft ein deutlich positives Ergebnis erreicht werden. Der Rohertrag liegt bei TEUR 16.483 (Vj. TEUR 18.577). Das Betriebsergebnis liegt wiederum im positiven Bereich bei TEUR 1.899 (Vj. TEUR 3.317). Das Beteiligungs- und Finanzergebnis liegt bei -116 TEUR (Vj. TEUR -103). Insgesamt ergab sich für das Jahr 2011 ein Jahresüberschuss von TEUR 2.021 (Vj. TEUR 4.244). Die Differenz liegt zum überwiegenden Teil in außergewöhnlich erreichten Erlösen in 2011. Region Schleswig-Holstein und Region Mecklenburg-Vorpommern In Schleswig-Holstein mussten wir 2012 durch den Rückgang in der Nachfrage nach Biogas-Anlagen ein deutliches Absatzminus verzeichnen. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Regionen höchst unterschiedlich, was oft mit einem deutlichen Preisdruck einher ging, besonders in den größeren Städten und auch in den Werken nahe des Marktgebietes der Stadt Hamburg. In Mecklenburg-Vorpommern können wir seit geraumer Zeit eine unveränderte Entwicklung beobachten. Der Markt insgesamt stagniert, wobei wir auch nur noch im nordwestlichen Landesteil, künstennah vertreten sind. Für 2013 erwarten wir eine Fortsetzung der Belebung der Nachfrage aus dem Wohnungs- und insbesondere Mehrfamilienhausbau, als auch für die kommenden Jahre nachhaltig aus dem Sektor der erneuerbaren Energien, hier vornehmlich aus der Errichtung von Onshore Windkraft- und Umspannanlagen. Auch die Wirtschaftsforschungsinstitute offerieren eine große Bandbreite von Vorhersagewerten. Insgesamt erwarten wir in 2013 eine ausgeglichene Nachfrageentwicklung. Der Bundesverband Transportbeton erwartet -2,2 % für Schleswig-Holstein und -3,7 % für Mecklenburg-Vorpommern. Region Hamburg und Niedersachsen In unserer Region Süd (Hamburger Stadtgebiet) hat sich die Produktion positiv entwickelt. Wir konnten in der Vergangenheit verlorene Marktanteile zum Teil wieder zurückgewinnen, nicht zuletzt aufgrund der bereits oben beschriebenen Umstrukturierung der Region und der damit verbundenen Konzentration auf das Stadtgebiet. Nach wie vor existiert hier eine überaus angespannte Wettbewerbssituation, gepaart mit Überkapazitäten und dem damit einhergehenden Preisverfall. Bei Großprojekten herrscht besonderer Wettbewerbsdruck, weshalb wir weiterhin dauerhaft bestrebt sind, den Anteil an Kleinaufträgen an der Gesamtproduktion hoch zu halten, um hier möglichst auskömmliche Preise zu erzielen. Für 2013 und auch die Folgejahre ist eine stabile Nachfrageentwicklung abzusehen, der Bundesverband Transportbeton erwartet für das Bundesland Hamburg für das laufende Jahr eine Nachfrageentwicklung von +1,9 %. Wir erwarten, in Niedersachsen die gute Entwicklung weiter fortzusetzen und rechnen mit einer Fortführung der guten Beschäftigung und einer positiven Entwicklung der Bautätigkeit (Hafen, Militärflughafen, Windkraft) in der Region West. In Bereich der Offshore-Windenergie zeichnet sich seit längerem ein Stillstand ab, weshalb wir an diesen Bereich keine stärkeren Erwartungen haben. Der Bundesverband Transportbeton erwartet für Niedersachsen eine Nachfrageentwicklung von +0,7 %. 2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 78,2 % und liegt damit über Vorjahresniveau (71,2 %). Die langfristigen Verbindlichkeiten liegen bei 5,7 % der Bilanzsumme (VJ 6,8 %). Damit ergibt sich eine Anlagendeckung von 132%. 2.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.380 liegen damit deutlich unter Vorjahresniveau (TEUR 2.508). Der Großteil dieser Investitionen in 2012 floss dabei in die Neuerrichtung des Werkes in Risum-Lindholm (Schleswig-Holstein). Der Instandhaltungsaufwand betrug TEUR 825 (Vj. TEUR 875 ), liegt damit bei 1,59 EUR/cbm (Vj. 1,54 EUR/cbm). Dieser Wert ist von der Höhe her insgesamt einem noch immer hohen durchschnittlichen Alter der Produktionsanlagen zuzuschreiben. Es ist ein fester Bestandteil unserer Planungen, den Instandhaltungsstatus unserer Werke auf einem hohen Niveau zu halten, um die Produktionsbereitschaft für die Nachfrage unserer Kunden sicher zu stellen. 2.4 Liquidität Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR +2.678 (Vj. TEUR +4.826). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -1.324 (Vj. TEUR -1.188), der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -855 (Vj. TEUR -1.094). Somit ergibt sich insgesamt eine Veränderung des Finanzmittelfonds von TEUR +499 (Vj. TEUR +2.544). Auch im Geschäftsjahr 2013 rechnen wir mit einer stabilen Entwicklung des Cashflows.
Für die Thomas-Beton war das Jahr 2012 bestimmt von einer partiellen organisations-strategischen Neuausrichtung aller Regionen und der Inbetriebnahme des neuen Werks Risum-Lindholm (nordwestliches Schleswig-Holstein). So haben wir die Werke in Buxtehude und Scheeßel der Region West und damit zu dem Werk in Nordholz hinzugefügt und das Werk in Kaltenkirchen unserer Region Mitte zugeschlagen. Damit haben wir erreicht, dass unsere Region Süd startegisch nunmehr nur noch aus den Werken des Hamburger Stadtgebietes besteht. Ab 2013 wird sich die Gesellschaft sowohl mit einem neu aufgelegten Nachhaltigkeits- und Umweltprogramm, als auch mit der weiteren Optimierung von Arbeitsprozessen und den damit verbundenen Strukturen beschäftigen. 3. Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag sind zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nicht bekannt. 4. Risikobericht Nach einer Produktionszunahme im Vorjahr um 14 % musste die Transportbetonindustrie in Deutschland 2012 eine Produktionsabnahme um -4,4% verbuchen. Für die Bundesländer, in denen die Gesellschaft vertreten ist, lag dieser Wert bei -3,8%. Dies war allerdings verbunden mit einer oft höchst schwierigen Erlössituation, speziell in den Ballungsgebieten. Motor der Entwicklung am Bau war 2012 der Eigenheim- und Wohnungsbau, der Wirtschaftsbau konnte mit einem kleinen Plus aufwarten, wohingegen der öffentliche Bau einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen hatte. Die Ausfallrisiken der Forderungen werden durch Limitvergaben und ständige Bonitätskontrollen minimiert. Durch eine regelmäßige Planung und Kontrolle der Finanzströme wird die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt und durch die Konzernstruktur gedeckt und fortlaufend nachgehalten. Die Thomas-Beton ist in ein konzernübergreifendes Risikomanagement und SWOT-Analyse-System integriert. Die Top-Risiken werden in ständigem Bewusstsein gehalten und durch regelmäßige Updates der jeweilige Status ermittelt. Durch diese auf breiter Basis nachgehaltene Strategie ist es uns möglich, positiv auf 2013 und 2014 zu blicken und uns auf die operativen Herausforderungen zu konzentrieren. Zu den Finanzrisiken verweisen wir auf die vorstehenden Aufzeichnungen zu Abschnitt 2.4 Liquidität. 5. Finanzinstrumente Nach den operativen Erfolgen der letzten Jahre war und ist die Gesellschaft in der Lage, Finanzierungsaufgaben aus den laufenden Einnahmen bzw. aus den zur Verfügung stehenden, kurzfristigen Finanzmitteln zu bestreiten. Im Zuge einer engeren Bindung an die Muttergesellschaft nimmt die Thomas Beton GmbH seit Anfang 2013 am Cash-Pool der TCG teil. 6. Einschätzung und Ausblick Durch die für Investoren günstige Entwicklung beim Zinsniveau und dem zur Zeit sehr guten Ruf Deutschlands als Anlagestandort rechnen wir mit einer weiter positiven Entwicklung der Nachfrage aus dem Wohnungs- bzw. Mehrfamilienhausbau. Auch der Wirtschaftsbau kann sich positiv entwickeln, wenn sich die Euro-Krise nicht wieder in den Vordergrund schiebt. Letzte Prognosen sehen die Entwicklung eher auf der positiven Seite. Der öffentliche Sektor wird, trotz erwarteter zusätzlicher Steuereinnahmen, höchstens verhalten steigen. Die Kassen sind eben nur etwas weniger leer. Vor dem Hintergrund der vergangenen Wirtschafts- und der aktuellen Finanzkrise sind Risiken, vornehmlich aus dem Bereich der Finanzierungsmittel-Beschaffung, der Inflation und wegen ggf. damit verbundener, zurückhaltender Nachfragen allgegenwärtig. Es ergeben sich aber auch Chancen durch Investitionen in Sachwerte (s.o.), eine stabile Weltkonjunktur und eine sich abschwächende Euro-Krise. Der Bundesverband Transportbeton ist derzeit mit Prognosen für 2013 leicht verhalten gestimmt und prognostiziert einen Rückgang der Produktion von -0,4 % für ganz Deutschland und Stagnation (-0,13 %) für die Bundesländer in denen die Gesellschaft vertreten ist. Die Umsatzprognose des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie für das Bauhauptgewerbe liegt bei nominal 2,0 % und die Prognose für Bauinvestitionen 2013 sind derzeit uneinheitlich und reichen derzeit von +0,7 % (lt. HWWI) bis hin zu +2,8 % (lt. WF). Wir sehen durch die hohe Exportquote des Landes eine große Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft und der Währungs- und Preisstabilität. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet im EFH- und Wohnungsbau mit einer Belebung von nominal 3,5 % in 2013. Für den Wirtschaftsbau prognostiziert dieser einen Zuwachs der Umsätze von nominal 1,0 %. Der öffentliche Bau soll in 2013, begründet durch höhere Steuereinnahmen, um 1,5 % steigen. Diese Prognosen lassen uns erneut respektvoll und mit Optimismus auf 2013 und 2014 blicken. Im Hinblick auf 2013 erwarten wir speziell im Wohnungsbau eine weitere Belebung und eine Stabilisierung des Wirtschaftsbaus. Die erforderliche Finanzierung und Liquidität ist für den Planungszeitraum gesichert.
Handewitt, den 8. Februar 2013 THOMAS-BETON GmbH Die Geschäftsführung B. Rainer Brings |
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