Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 260325
Eingetragen
26.10.2020
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Vertrieb von Software aller Art und alle damit zusammenhängenden Handelsgeschäfte und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

censhare Deutschland GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.245.321,50 3.549.964,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.000.000,00 3.501.500,00
II. Sachanlagen 3.566,00 6.709,00
III. Finanzanlagen 241.755,50 41.755,50
B. Umlaufvermögen 2.455.596,66 2.538.990,29
I. Vorräte 19.743,59 46.812,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.186.119,66 1.703.309,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 249.733,41 788.868,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 246.798,76 352.304,87
Aktiva 5.947.716,92 6.441.259,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.100.192,25 4.100.192,25
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 3.693.419,25 3.693.419,25
III. Gewinnvortrag 376.773,00 376.773,00
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 463.838,65 555.083,53
C. Verbindlichkeiten 935.241,50 1.179.631,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 935.241,50 1.179.631,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 448.444,52 606.352,88
Passiva 5.947.716,92 6.441.259,66

Anhang

1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die censhare Deutschland GmbH mit Sitz in München ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 260325.

2 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der censhare Deutschland GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft mit der censhare GmbH einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Darin verpflichtet sich die Gesellschaft, ihren ganzen Gewinn entsprechend der Vorschriften des § 301 AktG in seiner jeweils gültigen Fassung an die censhare GmbH (Organträger) abzuführen.

3 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wird unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert resultiert im Wesentlichen aus dem Kundenstamm des in 2019 ausgegliederten Teilbetriebs  der censhare GmbH und wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer ergibt sich aus der erwarteten Dauer der übernommenen Kundenverträge.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit die Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern für erworbene immaterielle Vermögensgegenstände betragen 3 bzw. 5 Jahre, sowie für Sachanlagen zwischen 3 und 13 Jahre.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB, welche im Wesentlichen die im Rahmen der Leistungserbringung entstandenen Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Sofern die Werte der vorhandenen Bestände die zu erwartenden Erlöse abzüglich der noch anfallenden Kosten übersteigen, wird ausgehend von den Erlösen eine retrograde Bewertung vorgenommen, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren Wertansatz am Abschlussstichtag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wird auf der Basis von Erfahrungswerten ermittelt. Diese beträgt einheitlich 0,5 % der garantiebehafteten Umsatzerlöse. Langfristige Rückstellungen werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank festgesetzten Diskontierungssatz, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für bereits im Geschäftsjahr vereinnahmte Entgelte für noch zu erbringende Leistungen gebildet.

Aktive und passive latente Steuern entstehen, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft sind latente Steuern bei der censhare Deutschland GmbH als Organgesellschaft nicht zu bilanzieren.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

4 Weitere Angaben zur Bilanz
Finanzanlagen
Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Gesellschafterin censhare GmbH ein weiteres verzinsliches Darlehen in Höhe von TEUR 200 gewährt, welches unter den Finanzanlagen ausgewiesen ist. In Summe wurden damit Darlehen in Höhe von TEUR 242 ausgereicht.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen
Zum Stichtag betragen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 953 und betreffen in Höhe von TEUR 737 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis einem Jahr. Davon bestehen in Höhe von TEUR 918 (im Vorjahr TEUR 98) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, censhare GmbH.

Zum Stichtag betragen die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen TEUR 204 und betreffen in Höhe von TEUR 85 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 120 (im Vorjahr TEUR 407) bestehen organschaftliche Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber der censhare GmbH als umsatzsteuerliche Organträgerin.

5 Sonstige Angaben
Anzahl der Mitarbeiter
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 32 (im Vj. 41) Arbeitnehmer beschäftigt.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
Unter den Löhnen und Gehältern sind Freistellungsgehälter und Abfindungen in Höhe von insgesamt TEUR 218 ausgewiesen, welche für entsprechende Personalmaßnahmen zurückgestellt wurden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen TEUR 40 (im Vj. TEUR 89).
Konzernabschluss
Der Jahresabschluss der censhare Deutschland GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, Köln, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss der DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, Köln, wird im Bundesanzeiger offengelegt.

 

München, 29. April 2024

gez. Tobias Ackermann

gez. Marcus Schiewe

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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