VINTIN Solutions GmbHLiquidiert

Felix-Wankel-Straße 4, 97526 Sennfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 6454
Vorher
DANES Datennetzwerktechnik GmbH
Eingetragen
11.9.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Datennetzwerk- und Informationstechnik, die Projektierung, Erstellung, Installation, Inbetriebnahme, Administration, Wartung und Reparatur von informationstechnischer Infrastruktur, Rechenzentren und ähnlichen Einrichtungen sowie der Handel mit Hard- und Softwarekomponenten samt Zubehörteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Hahl
seit 26.10.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VINTIN Solutions GmbH

Sennfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die VINTIN Solutions GmbH bietet Ihren Kunden Lösungen zu deren IT-Infrastruktur, wie z. B. Datennetzwerktechnik und IT-Security, klassische Systemhauslösungen wie Backup, Storage und Serverleistungen sowie moderne Lösungen von Managed IT-Services bis hin zu Cloud Computing. Kunden der VINTIN Solutions GmbH sind mittlere bis große mittelständische Unternehmen aus den Branchen Öffentliche Verwaltung, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen.

1.2. Ziele und Strategien

Unser Anspruch und auch der der gesamten MCL-Gruppe ist es, unsere Marktposition in den nächsten Jahren in unserem Kernmarkt Deutschland weiter zu behaupten und auszubauen.

Professionelle und kompetente Beratung durch hochqualifizierte Mitarbeiter, eine schnelle Auftragsabwicklung und hohe Lieferfähigkeit bilden neben einem attraktiven Preis- und Leistungsverhältnis unser Leistungsversprechen, dem wir uns täglich stellen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchensituation

Die deutsche Wirtschaft befand sich 2021 in einem gebremsten konjunkturellen Aufschwung. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2021 um 2,7 % gewachsen, nach einem Minus von 4,6 % im Jahr 2020. Mit den im Frühsommer 2021 einsetzenden Lockerungen hat die Wirtschaft im zweiten Quartal wieder an Fahrt aufgenommen, wurde aber im weiteren Jahresverlauf von Lieferengpässen und neuen Einschränkungen infolge der vierten Corona-Welle gebremst. Der Arbeitsmarkt bewegte sich 2021 auf einem Erholungskurs, der im Zuge der Lockerungen im Frühsommer deutlich an Dynamik gewann.

Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Bereichen erhöht.

Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6% unter dem Niveau von 2019. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern.

Die Entwicklung des Informationstechnologie-Sektors

Der IT-Sektor zeigte sich während der Corona-Krise im Jahr 2021 als robust und stabil. Der Umsatz mit ITK-Produkten und Diensten ist im Jahr 2021 um 4,2 % auf EUR 169,2 Mrd. gestiegen.

Im Einzelnen wuchs der Bereich IT-Hardware auf EUR 31,4 Mrd. (Vorjahr: EUR 29,0 Mrd.) und auch der Bereich IT-Software konnte Zuwächse auf EUR 29,8 Mrd. (Vorjahr: EUR 27,5 Mrd.) verzeichnen, der Bereich IT-Services verzeichnete ebenfalls einen Anstieg um 3,7 % zum Vorjahr und lag im Jahr 2021 bei EUR 41,4 Mrd. (Vorjahr: EUR 39,9 Mrd.).

2.2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 24,9 Mio. entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr auf konstantem Niveau (Vorjahr: EUR 24,9 Mio.). Dabei stieg der Handelswarenumsatz leicht um 0,7%, der Dienstleistungsumsatz sank um -2,6%. Der Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz betrug in 2021 30,6% nach 29,9% in 2020. Dieser leichte Anstieg um 0,7% ist in einem Anstieg der Margen im Servicegeschäft begründet.

Bedingt durch die Lieferketten-Problematik bei den Handelswaren konnten einige beauftragte Projekte im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht mehr umgesetzt werden und verschoben sich nach 2022. Daher konnte das angestrebte Wachstum für 2021 nicht erzielt werden.

Für das Gesamtjahr 2021 weist die VINTIN Solutions GmbH ein EBITDA in Höhe von EUR 2,3 Mio. aus, welches damit leicht um EUR 0,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.).

Aufgrund der immer noch vorherrschenden Corona Pandemie und der erwähnten Probleme in den Lieferketten ist die Geschäftsführung daher dennoch durchaus zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2021.

2.3. Vermögens- und Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme ist in 2021 von 6,40 Mio. EUR leicht um 0,03 Mio. EUR auf 6,37 Mio. EUR gesunken, was insbesondere in dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet ist.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) beträgt zum Bilanzstichtag 57,1%, gegenüber 32,1% im Vorjahr und ist damit aufgrund des Jahresergebnisses deutlich angestiegen.

Die Liquiden Mittel sind aufgrund einer in 2021 erfolgten Ausschüttung in Höhe von EUR 0,65 Mio. an die Altgesellschafter um EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,9 Mio. gesunken.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte wie in den Vorjahren aus dem operativen Cash-Flow. Die Gesellschaft verfügt in 2021 mangels Notwendigkeit über keine eingeräumten Kreditlinien auf Ihren Geschäftskonten bei Kreditinstituten. Aufgrund der bisher positiven Geschäftsentwicklung in 2022 gehen wir davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft wie bisher aus dem operativen Cash-Flow erfolgen wird.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr (EUR 0,6 Mio.) um EUR 0,1 Mio. auf EUR 0,5 Mio. gesunken, was in einem Rückgang der Rückstellungen für Gewährleistungen begründet ist.

Die Materialaufwandsquote ist leicht auf 69,4% gesunken (Vorjahr: 70,1%) was insbesondere in den Bestandsveränderungen der Handelswaren begründet ist.

Der Personalaufwand stieg in 2021 um EUR 0,6 Mio. auf EUR 4,2 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.), da zum einen die Anzahl der Mitarbeitenden gestiegen ist und zum anderen im Vorjahr aufgrund der Corona Pandemie Kurzarbeit in Anspruch genommen wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 0,2 Mio. oder 12,9% im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 1,6 Mio. gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf niedrigere Intercompany Verrechnungen von der Muttergesellschaft, der Vintin GmbH, zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss beläuft sich damit auf EUR 1,6 Mio. und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,5 Mio.) leicht um EUR 0,1 Mio. gestiegen

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung folgende finanzielle Leistungsindikatoren, die regelmäßig im Kreis der Geschäftsleitung sowie gegenüber den Gesellschaftern kommuniziert werden und deren Entwicklung analysiert wird. Hierzu zählen aufgrund des Geschäftsmodells die erzielten Umsatzerlöse, die Rohertragsmarge sowie das EBITDA.

2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als Unternehmen konnten wir die Stammbelegschaft durch qualifiziertes Personal erweitern. Um die Fluktuationsrate weiterhin sehr gering zu halten, legen wir ausgesprochen großen Wert auf die Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter, da aufgrund der demographischen Entwicklung und der damit zusammenhängenden Entwicklung des Arbeitsmarktes möglicherweise nicht genügend qualifiziertes Personal verfügbar sein könnte.

Vor diesem Hintergrund wurde in der Muttergesellschaft der Bereich Human Resources weiter um einen eigenen Recruitingbereich ausgebaut, um diesen marktseitigen Herausforderungen weiterhin erfolgreich zu begegnen.

3. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen.

Aufgrund der derzeitigen Auftragslage sehen wir für das Geschäftsjahr 2022 keine Anzeichen für eine deutliche Verschlechterung der Ertragslage. Deutliche Auswirkungen der aktuellen Ukraine-Krise und der Corona-Thematik auf die Lieferfähigkeit von IT-Produkten am Beschaffungsmarkt können aber nicht ausgeschlossen werden.

Zur Überwälzung von Risiken wird jährlich der Versicherungsschutz der Gesellschaft überprüft und entsprechend angepasst.

Im Rahmen unseres Forderungsmanagements werden ausstehende Forderungen in regelmäßigen Intervallen überprüft.

Wesentliche Chancen und Risiken

Die fortschreitende Digitalisierung der deutschen Wirtschaft bietet für Unternehmen in der IT-Branche große Marktchancen. Insbesondere erwarten wir eine steigende Nachfrage nach Produkten der IT-Infrastruktur, auch bedingt durch Nachholeffekte aufgrund der Corona-Pandemie. In Bezug auf die Entwicklung im Bereich Modern Workplace erwarten wir eine weiterhin hohe Nachfrage auf Vorjahresniveau, da davon auszugehen ist, dass mobiles Arbeiten auch in der Nach-Corona-Zeit einen hohen Stellenwert behalten wird.

Zudem sehen wir Chancen im Ausbau und der zielgerichteten Kundensegmentierung unserer Bestandskunden (Cross Selling), in dem weiteren Ausbau unseres Produktportfolios und insbesondere in der Ausweitung des Dienstleistungs- und Servicegeschäftes.

Daneben steht die weitere Optimierung unserer Geschäftsprozesse und insbesondere deren effiziente EDV-technische Unterstützung im Fokus, um die Prozesskosten sowie die Durchlaufzeiten weiter zu minimieren.

Derzeit schwer abschätzbar sind die Risiken aufgrund des bestehenden Russland-Ukraine-Konfliktes und der weiter bestehenden Corona Pandemie und deren Folgen für die konjunkturelle Entwicklung sowie die Lieferfähigkeit der Vendoren. Besonders entscheidend wird die weitere Situation der vorgenommenen Handelsrestriktionen und deren Folgen sein. Insbesondere bestehen Risiken in der Entwicklung der am Weltmarkt zur Verfügung stehenden Rohstoffe und der daraus abgeleiteten Veränderung auf das Preisniveau. Sollte sich die Situation im Russland-Ukraine-Konflikt weiter verschärfen, ist zu befürchten, dass dies zu weiteren Problemen in den bestehenden Lieferketten führt. Aktuelle Einschätzungen der Hersteller sehen derzeit leichte Risiken in Bezug auf deren Lieferfähigkeit, zeitlich kann es zu Verschiebungen kommen. Marktseitig sind aus heutiger Sicht keine Entwicklungen erkennbar, die nachhaltige Nachfragerückgänge in unseren Kernmärkten vermuten lassen. Dies zeigen auch die Erhebungen und Prognosen des Marktforschungsinstituts bitkom; demgemäß halten wir an unserer Planung für das Geschäftsjahr 2022 fest.

Die mit dem geplanten Umsatzwachstum einhergehende Notwendigkeit zum weiteren Aufbau von qualifiziertem Personal birgt bei der zurzeit bestehenden Arbeitsmarktsituation, die durch Fachkräftemangel geprägt ist, gewisse Risiken. Durch weitere Professionalisierung des gesamten Recruiting-Prozesses wird diesen Risiken umfänglich Rechnung getragen.

4. Prognosebericht

Die gesamte IT-Branche wird auch in den kommenden Jahren weiterhin von einer hohen Innovationsgeschwindigkeit geprägt sein. Die Komplexität und die Vielfalt der Lösungen werden, unter anderem getrieben durch neue Produktentwicklungen und veränderte Arbeits- und Nutzungsgewohnheiten, weiter zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist von einer positiven Entwicklung bei innovativen und intelligenten IT-Lösungen auszugehen.

Nach den neuesten Prognosen des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (bitkom) wird im Jahr 2022 mit einem Umsatz im IT-Markt in Höhe von EUR 175,9 Mrd. gerechnet (+4,0%).

Es wird davon ausgegangen, dass sich die für unsere Entwicklung maßgeblichen Bereiche IT-Hardware, IT-Service und der Software unterschiedlich entwickeln werden. Während in dem Bereich IT-Service eine moderat verbesserte Umsatzentwicklung prognostiziert wird (+3,9% zum Vorjahr), werden in unserem Standardbereich IT-Hardware für 2022 eine deutlichere Steigerung (+ 5,7% zum Vorjahr) und im Bereich der Software sogar eine überproportionale Steigerung (+ 9,0% zum Vorjahr) erwartet.

Die für das Winterhalbjahr Corona-bedingte und wegen der Lieferkettenprobleme erwartete "Delle" für die deutsche Konjunktur ist infolge der Russland-Ukraine-Krise im ersten Quartal dieses Jahres noch ausgeprägter ausgefallen. Teils sorgt die erhöhte Unsicherheit für Zurückhaltung bei Investitions- und Kaufentscheidungen, die nochmals stark erhöhten Energiepreise dämpfen aber auch die reale Kaufkraft. Insgesamt dürfte so das preis- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal dieses Jahres wie schon im Schlussquartal 2021 gesunken sein. Damit wird die Erholung der deutschen Wirtschaft von den Lockdown-bedingten Einbrüchen im Frühjahr 2020, Anfang 2021 und Ende 2021 weiter verschleppt.

Während sich auf der einen Seite wie erwartet mit Nachlassen der Pandemiewelle die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft wieder verbessern, haben sie sich durch den Russland-Ukraine-Konflikt und durch die auch dadurch verstärkten Inflationsprobleme merklich verschlechtert. Die Sanktionen gegen Russland haben auch negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Für die folgende Prognose wird davon ausgegangen, dass die Kampfhandlungen in der Russland-Ukraine-Krise bald zu einem Ende kommen und sich die Situation nicht noch weiter verschärft.

Mit dem angekündigten Wegfall der Corona-Beschränkungen erhält die deutsche Wirtschaft schon durch die Erholung der bislang am stärksten eingeschränkten Wirtschaftsbereiche neue Impulse. Überdies dürften sich die bisherigen Lieferengpässe teilweise mindern und sich in der Industrie und in der Bauwirtschaft angesichts der hohen Auftragsbestände dort auch die Produktion in diesen Bereichen beleben. Teilweise könnte es allerdings auch zu neuen Störungen bei Zulieferungen durch die Sanktionen gegen Russland kommen. Der Aufholprozess sollte aber ab diesem Frühjahr wieder in Gang kommen, wenn nun auch mit geringerer Dynamik.

Auch wenn die privaten Haushalte ihre bisherige Kaufzurückhaltung allmählich lockern, so wird doch die anhaltend hohe Inflation deren reale Kaufkraft reduzieren, sodass der reale private Konsum langsamer zunehmen wird. Ähnlich ist die Situation auf Unternehmensseite. Auch die Investitionsbereitschaft wird durch die neuen geopolitischen Unsicherheiten tendenziell gedämpft. Die öffentlichen Ausgaben werden nach Auslaufen der Finanzhilfen nur gering steigen und die von der Regierung angekündigten Investitionen - auch das Sondervermögen Bundeswehr in Höhe von 100 Mrd. Euro - benötigen Zeit zur Umsetzung. Die Exporte sollten von der recht dynamischen Weltwirtschaft profitieren, im Zuge des Aufholprozesses hierzulande werden aber auch die Importe steigen. Und die Sanktionen gegenüber Russland treffen auch die deutsche Wirtschaft. Da der Aufholprozess wegen der neuen Unsicherheiten weniger dynamisch sein wird als zuvor erwartet, wird sich auch das jahresdurchschnittliche Wirtschaftswachstum für 2022 auf 2% (vorherige Prognose im Dezember 2021 für 2022: 3½%) mindern. Vorausgesetzt, es kommt zu der hier angenommenen geopolitischen Entwicklung, dürften sich einige der Nachholeffekte ins Jahr 2023 verschieben. Dies und ein größerer Überhang zur Jahreswende 2022/23 könnten dann im Jahresdurchschnitt 2023 zu einem höheren Wirtschaftswachstum von 3% (zuvor 2%) führen. Bei weiterer Eskalation der Russland-Ukraine-Krise würde der Erholungsprozess allerdings weiter verschleppt.

Nicht nur aufgrund der positiven Rahmenbedingungen aus den Prognosen der bitkom für den deutschen IT-Markt 2022, sondern insbesondere vor dem Hintergrund unserer Strategie, uns durch den Konzernverbund innerhalb der MCL-Gruppe zu einem IT-Champion mit 360-Grad- Kompetenz zu entwickeln und dadurch unser Produkt- und Serviceangebot zu verbreitern und auszubauen, rechnen wir im Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatzanstieg auf rd. EUR 27,9 Mio. bei einer leicht verbesserten Rohertragsmarge und einem leicht verbesserten EBITDA. Insgesamt rechnen wir mit einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Sennfeld, den 22. April 2022

Vintin Solutions GmbH

Geschäftsführung

gez. Markus Stotz, Geschäftsführer

HANDELSBILANZ

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 80.474,50 105.283,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 851,50 220,00
II. Sachanlagen 79.623,00 85.063,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.778,00 6.352,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.845,00 78.711,00
III. Finanzanlagen 0,00 20.000,00
1. Beteiligungen   20.000,00
B. Umlaufvermögen 6.214.896,97 6.278.986,18
I. Vorräte 620.134,02 418.474,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.708.001,37 4.444.886,99
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 910.199,94 322.234,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.797.801,43 4.122.652,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 886.761,58 1.415.624,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.747,28 13.834,00
D. Aktive latente Steuern 0,00 2.246,68
Aktiva 6.371.118,75 6.400.349,86

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 3.638.366,86 2.052.928,57
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 1.552.928,57  
III. Jahresüberschuss 1.585.438,29  
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   1.552.928,57
B. Rückstellungen 643.601,84 779.844,59
C. Verbindlichkeiten 1.086.352,09 2.874.909,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 130.007,19 364.379,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 130.007,19 364.379,62
2. sonstige Verbindlichkeiten 956.344,90 2.510.529,68
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 956.344,90 2.510.529,68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.002.797,96 692.063,50
E. Passive latente Steuern 0,00 603,90
Passiva 6.371.118,75 6.400.349,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 8.049.819,79 7.620.926,58
2. Personalaufwand 4.182.389,88 3.604.882,30
a) Löhne und Gehälter 3.504.546,01 3.035.841,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 677.843,87 569.040,94
davon für Altersversorgung 24.671,17 17.766,70
3. Abschreibungen 54.252,65 44.963,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.252,65 44.963,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.580.944,62 1.815.590,45
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 17.576,44 12.215,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.980,22  
davon aus verbundenen Unternehmen 8.904,11  
davon Erträge aus Abzinsung 76,11  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 275,99 1.209,30
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung   1.059,01
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 652.231,08 619.372,19
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   571,80
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.642,78  
8. Ergebnis nach Steuern 1.588.705,79 1.534.909,16
9. sonstige Steuern 3.267,50 3.724,00
10. Jahresüberschuss 1.585.438,29 1.531.185,16
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   21.743,41
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   1.552.928,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname laut Registergericht: VINTIN Solutions GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Sennfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Schweinfurt
Register-Nr.: HRB 6454

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.

Für Ausgaben, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einzahlungen vor dem Stichtag dar, die erst nach dem Stichtag ertragswirksam werden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Im Berichtsjahr wurde die Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen angepasst. In den Vorjahren wurde die Höhe pauschal mit 1,5 % der Umsatzerlöse berechnet. Im Berichtsjahr wurde die Berechnung dahingehend angepasst, dass nur noch der Umsatz mit eigenen Produkten der Haftung seitens Vintin unterliegt. Die Garantieverpflichtung von Handelsware trägt der jeweilige Hersteller. Die Anpassung der Bewertungsgrundlage führt zu einer Ergebnisverbesserung in Höhe von TEUR 306.

Die in den Vorjahren unter den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesenen Beträge betreffen Einnahmen vor dem Stichtag, die zu Erträgen nach dem Stichtag über einen bestimmten Zeitraum führen. Die vorausbezahlten Beträge wurden im Berichtsjahr unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Hierbei wurde auch der Bilanzausweis des Vorjahres angepasst.

Der Bilanzausweis der ausstehenden Tantiemen der Geschäftsführung wurde von den sonstigen Verbindlichkeiten in die sonstigen Rückstellungen angepasst. Dabei wurde auch eine Anpassung der Vorjahreswerte vorgenommen.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 910.199,94 (Vj. 130.007,19) enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 401.295,83 (Vj. EUR 130.007,19) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 401.295,83 (Vj. EUR 130.007,19) und eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 508.904,11 (Vj. EUR 0,00).

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 463.175,50 EUR
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 516.201,25 EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.870,75 1.015,68 0,00 0,00 17.886,43
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.870,75 1.015,68 0,00 0,00 17.886,43
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.470,00 0,00 0,00 0,00 11.470,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.117,75 49.039,47 1.837,90 0,00 567.319,32
Summe Sachanlagen 531.587,75 49.039,47 1.837,90 0,00 578.789,32
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 20.000,00 0,00 20.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 20.000,00 0,00 20.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 568.458,50 50.055,15 21.837,90 0,00 596.675,75
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.650,75 384,18 0,00 0,00 17.034,93
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.650,75 384,18 0,00 0,00 17.034,93
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.118,00 574,00 0,00 0,00 5.692,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.406,75 53.294,47 1.226,90 0,00 493.474,32
Summe Sachanlagen 446.524,75 53.868,47 1.226,90 0,00 499.166,32
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 463.175,50 54.252,65 1.226,90 0,00 516.201,25
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 851,50 220,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 851,50 220,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.778,00 6.352,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 73.845,00 78.711,00
Summe Sachanlagen 0,00 79.623,00 85.063,00
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 0,00 0,00 20.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 20.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 80.474,50 105.283,00

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 7.702,96 EUR (Vorjahr: 65.810,08 EUR).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 510.821,41 EUR.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte abgesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 111.301,56 EUR (Vorjahr: 323.980,00 EUR).

Latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2021 wird aufgrund des Aktivüberhangs der latenten Steuern vom Bilanzierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Die latenten Steuerschulden haben sich im Berichtsjahr folgendermaßen entwickelt:

Stand 1.1.2021
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
  603,90 603,90 0,00 0,00

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen in Höhe von EUR 1.642,78 enthalten.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Miet- und Leasingverträge Finanzierung / Anlagevermögen

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 210,5 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Es handelt sich hierbei um zukünftige Miet- bzw. Leasingraten für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter.

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 30,0 TEUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Fremdwährung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 9.889,66 und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von EUR 17.576,44 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 61
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 61

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Michael Datzer (bis 09.07.2021)
  Herr Michael Grimm (bis 04.02.2022)
  Herr Christoph Waschkau (bis 04.02.2022)
  Herr Markus Stotz (ab 04.02.2022)

Konzernzugehörigkeit

Die VINTIN Solutions GmbH wird in die Konzernabschlüsse der OEP MCL AcquiCo GmbH, Böblingen, und der OEP MCL TopCo GmbH, Böblingen, einbezogen.

Die OEP MCL AcquiCo GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die OEP MCL TopCo GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Die offen gelegten Konzernabschlüsse sind im Bundesanzeiger erhältlich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt 3.138.366,86 EUR. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Sennfeld, den 22.04.2022

gez. Markus Stotz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VINTIN Solutions GmbH, Sennfeld:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VINTIN Solutions GmbH, Sennfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VINTIN Solutions GmbH, Sennfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 22. April 2022

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Müller, Wirtschaftsprüfer

Künkele, Wirtschaftsprüfer

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