Grand Hall Zollverein GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Thiedemann seit 27.12.2024 | Geschäftsführer |
Sebastian West seit 25.5.2023 | Prokura |
Alexander Palfner seit 14.10.2021 | Geschäftsführer |
Thobias Beck seit 6.2.2019 | Prokura |
Jörg Paßmann seit 13.4.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
RWE AktiengesellschaftEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Decadia GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und RahmenbedingungenDie Decadia GmbH (Decadia) mit Sitz in Essen wurde am 12.03.2018 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die RWE Aktiengesellschaft, Essen. Vor Gründung wurden die Dienstleistungen der Decadia aus diversen Funktionsbereichen unterschiedlicher Konzerngesellschaften des RWE Konzerns heraus erbracht. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen jeglicher Art im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere Verwaltungs-, Beratungsdienstleistungen, die dienstleistende Übernahme von (Teil-) Aktivitäten von Drittunternehmen sowie die Erarbeitung und der Vertrieb von digitalen Lösungen gegen Entgelt, insbesondere gegenüber der Gesellschafterin und ihrer Tochtergesellschaften sowie für national und inter- national tätige Unternehmen aller Branchen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2023 nach ersten Schätzungen um rund 3 % über das Vorjahresniveau. Die Konjunktur im Euro-Raum zeigte sich insgesamt gedämpfter, denn das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt dürfte sich im vergangenen Jahr voraussichtlich lediglich um ca. 0,5 % erhöht haben. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich mit einem erwarteten Rückgang um 0,4 % besonders stark abgekühlt. Die größte Volkswirtschaft des Euro-Währungsraumes spürte noch immer die erhöhte Inflation und die Auswirkungen der hohen Energiekosten. Nach dem schwachen Börsenjahr 2022, das durch Zinssteigerungen und den Krieg in der Ukraine belastet war, gab es 2023 einen für viele Beobachter überraschenden Kursaufschwung an den Aktienmärkten. Im Laufe des 14. Dezember erreichte der DAX zum ersten Mal überhaupt die 17.000-Punkte-Marke. Einen Dämpfer erhielten die Aktienkurse im Oktober durch die Zuspitzung des Nahostkonflikts. Schon bald darauf dominierte aber wieder Optimismus das Marktgeschehen. Die aufkeimende Hoffnung, dass der Zinsgipfel erreicht ist und die Notenbanken die geldpolitischen Zügel 2024 lockern werden, sorgte für einen Jahresendspurt an den Börsen. 2. Geschäftsentwicklung2.1. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war neben der Verwaltung von Zusagen der betrieblichen Altersversorgung für unsere Kunden im Wesentlichen durch verschiedene Projektaktivitäten geprägt. Im Vordergrund standen dabei die folgenden Projekte:
Die Steuerungskennzahl der Decadia ist das Ergebnis nach Steuern, das nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelt wird. Die im Vergleich zur Planung deutliche Steigerung des Ergebnisses nach Steuern resultiert im Saldo überwiegend aus dem positivem Zinsergebnis, welches durch außergewöhnlich hohe Gewinne des Deckungsvermögens geprägt ist. Ebenfalls positiv wirken sich die im Vergleich zur Planung höheren Umsatzerlöse aus, die ganz überwiegend aus der Entwicklung einer digitalen Lösungen für den RWE Konzern resultieren. 2.2. Forschung & Entwicklung Die Aktivitäten in Forschung & Entwicklung dienen dem kosteneffizienten Betrieb von administrativen Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung und Steigerung der Flexibilität derselben. Ziel dieser Aktivitäten ist es weitere Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen zu finden, beispielsweise durch die Entwicklung von Sprachbots. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 2.136 Tsd. € auf 14.167 Tsd. € gestiegen. Aktiva Die Aktivseite ist überwiegend durch die Finanzmittelforderungen im Rahmen des Cash-Poolings gegenüber der Gesellschafterin geprägt. Diese sind auf 7.000 Tsd. € gestiegen (Vorjahr: 6.456 €). Die Gesellschaft verfügt unverändert zum Vorjahr über keine liquiden Mittel. Weiterhin sind innerhalb der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen die Forderung aus Lieferung und Leistung stichtagsbedingt um 2.534 Tsd. € auf 2.851 Tsd. € angestiegen. Aktive latente Steuern sind im Wesentlichen aus der steuerlich höheren Bewertung der fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 3.175 Tsd. € (Vorjahr: 3.175 Tsd. €) aktiviert. Passiva Die Eigenkapitalquote der Decadia liegt bei 27% (Vorjahr: 21%). Die Rückstellungen stellen den größten Posten auf der Passivseite dar. Sie haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 196 Tsd. € auf 8.225 Tsd. € erhöht. Dabei sind die Pensionsrückstellungen, saldiert um den Zeitwert des Deckungsvermögens, um 135 Tsd. € gestiegen. Ebenfalls gestiegen sind die Sonstigen Rückstellungen (um 127 Tsd. € auf 1.843 Tsd. €). Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus dem Anstieg von Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Gegenläufig sind die Steuerrückstellungen um 65 Tsd. € auf 136 Tsd. €, im Wesentlichen bedingt durch Inanspruchnahmen, gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind überwiegend aufgrund der Abgrenzung von ausstehenden Rechnungen um 405 Tsd. € auf 1.026 Tsd. € angestiegen. 2.4. Finanzlage Die Decadia ist in das konzernweite Cash Management der RWE AG integriert. Die Decadia führt ihre Liquidität im Rahmen des Cash-Poolings an die RWE AG über ein Finanzmittelkonto ab. Etwaige Liquiditätsbedarfe werden von der RWE AG bei Bedarf ausgeglichen. Das Finanzmittelkonto mit der RWE AG weist zum 31. Dezember 2023 ein Guthaben von 7.000 Tsd. € aus. Die Liquidität der Gesellschaft war somit jederzeit gesichert. 2.5. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um 1.595 Tsd. € auf 16.079 Tsd. € gestiegen. Dabei wurden mit dem RWE Konzern 7.940 Tsd. € (49%) erzielt. Das Drittmarktgeschäft trägt 8.138 Tsd. € (51%) bei. Die Erhöhung ist größtenteils auf Preisanpassungen an bestehende Kunden sowie auf eine Weiterverrechnung von Entwicklungskosten für eine digitale Lösung im RWE Konzern zurückzuführen. Der Materialaufwand ist um 854 Tsd. € auf 5.355 Tsd. € gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an höheren Aufwendungen aus vermehrt in Anspruch genommener Arbeitnehmerüberlassung und höheren Aufwendungen für digitale Entwicklung. Der Personalaufwand als wesentliche Komponente der Kosten ist um 67 Tsd. € auf 7.118 Tsd. € gestiegen. Gründe hierfür sind überwiegend die Erhöhung der Tariflöhne um 6% zum 1.2.2023 sowie die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie. Gegenläufig sind die Aufwendungen für Altersversorgung gesunken. Das Vorjahr war durch Einmaleffekte aus Anpassungen der Bewertungsparameter der Pensionsrückstellungen belastet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 2.225 Tsd. € um 285 Tsd. € gesunken. Im Vorjahr er- forderten insbesondere Strukturmaßnahmen Zuführungen zu Rückstellungen i.H.v. 346 Tsd. €. Das Zinsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 2.985 Tsd. € auf 755 Tsd. € (Ertrag) erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die Gewinne aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von 625 Tsd. € sowie der um 537 Tsd. € geringere Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen. Das Ergebnis nach Steuern der Decadia dient der internen Steuerung und wird als finanzieller Leistungsindikator für die nachhaltige Ertragskraft verwendet. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Ergebnis n. St. gegenüber dem Vorjahr um 2.519 Tsd. € auf aktuell einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.317 Tsd. € erhöht. Das Geschäftsjahr 2023 schloss die Decadia unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von 1.610 Tsd. € mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 2.928 Tsd. € ab. Die Geschäftsführung der Decadia erachtet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als solide und beurteilt die Geschäftsentwicklung aufgrund der positiven Entwicklung im Vorjahresvergleich als gut. 3. PersonalDie Zahl der Mitarbeitenden ist im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 6 auf 68 am 31. Dezember 2023 gestiegen. 4. Chancen und RisikenGemäß den Anforderungen an eine ordnungsmäßige Geschäftsorganisation hat die Decadia ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Dabei werden Risiken und Chancen bewertet und in den Sitzungen der Geschäftsführung besprochen, um so die Entwicklung dieser Risiken und Chancen zu überwachen. Weiterhin wirken als interne und externe Kontrollinstanzen der Verwaltungsrat und die interne Revision der RWE AG. Als wesentliche Risiken sieht die Geschäftsführung der Decadia derzeit IT-Risiken, operative Betriebsrisiken sowie Finanzrisiken an. IT-Risiken Die Geschäftsprozesse werden durch sichere Informationsverarbeitungssysteme unterstützt. Hier besteht das Risiko, dass Mängel bei der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur und bei der Datensicherheit auftreten. Außerdem besteht die Gefahr von Cyber-Angriffen. Wir begrenzen IT-Risiken durch hohe Sicherheitsstandards und Schulungen zum Thema Cyber Security. Zusätzlich ist das Information Security Management System der Decadia durch den TÜV Nord Cert nach ISO 27001 zertifiziert. Auch das interne Kontrollsystem für die von den Kunden der Decadia auf die Decadia ausgelagerten Funktionen (dienstleistungsbezogenes internes Kontrollsystem) ist u.a. durch die ISAE 3402 Prüfung extern testiert. Operative Betriebsrisiken Schwerpunkt der Tätigkeit der Decadia ist die Erbringung von Dienstleistungen der betrieblichen Altersversorgung für den RWE Konzerns und diesbezügliche Abläufe und Prozesse administrativ zu bündeln. Aufgrund der Konzernbezogenheit unterliegt ein mögliches Neugeschäft grundsätzlich der weiteren Entwicklung des RWE Konzerns. Folglich besteht ein Risiko in der starken Abhängigkeit von der Entwicklung des RWE Konzerns. Gleichwohl bieten sich aber auch weiterhin Chancen, im Zusammenhang mit der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen und administrativen Aufgaben im Bereich der betrieblichen Altersversorgung dienstleistend für konzernfremde externe Unternehmen tätig zu werden. Zusätzliche Chancen können sich aus der Tätigkeit als Rechtsdienstleister ergeben. Ebenso treibt die Decadia die Digitalisierung von Dienstleistungen in der betrieblichen Altersversorgung und Vermarktung dieser weiter voran. Finanzrisiken Schwankungen des Zinsniveaus und Veränderungen von Wertpapierkursen aufgrund von Krisen können sich auf das bilanzierte Deckungsvermögen und damit auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Decadia unmittelbar auswirken. Auf Basis der aktuellen Entwicklung der Finanzmärkte sind das Ergebnis belastende Effekte nicht zu erwarten. Im Falle einer günstigen Marktpreisentwicklung besteht hingegen die Chance, dass das Unternehmen von Kurssteigerungen profitiert kann und sich die Entwicklung des Deckungsvermögen positiv auf das Zinsergebnis auswirkt. Zusammenfassung der Chancen und Risiken Die Geschäftsführung der Decadia sieht nach derzeitigem Stand der Dinge keine bestandsgefährdenden Risiken der Geschäftsentwicklung sowie die bestehenden Risiken als beherrschbar an. 5. Besondere Ereignisse nach Ende des Berichtsjahres und weitere AussichtenVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraums eingetreten sind, und Auswirkung auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Decadia haben könnten, liegen nicht vor. Nach ersten Prognosen wird erwartet, dass die globale Wirtschaftsleistung 2024 voraussichtlich um rund 2 % steigen wird. Das Bruttoinlandsprodukt des Euro-Raums soll sich in diesem Jahr um rund 1 % erhöhen, für Deutschland lediglich um 0,7 %. Diese Prognosen sind laut Sachverständigenrat sogar mit Abwärtsrisiken behaftet: eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise oder eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Zinspolitik als erwartet könnten das Wachstum weiter bremsen. Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis nach Steuern deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023, insbesondere aufgrund negativer Umsatzentwicklungen. Ursächlich hierfür ist das langfristig geplante Auslaufen einer Dienstleistungsbeziehung mit einer ehemaligen Konzerngesellschaft.
Essen, 08. März 2024 Decadia GmbH Die Geschäftsführung Jörg Paßmann Alexander Palfner Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
I. Allgemeine GrundlagenDie Decadia GmbH mit Sitz in Essen ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 29046 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die RWE Aktiengesellschaft, Essen. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen jeglicher Art im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere Verwaltungs-, und Beratungsdienstleistungen, die dienstleistende Übernahme von (Teil-) Aktivitäten von Drittunternehmen sowie die Erarbeitung und der Vertrieb von digitalen Lösungen gegen Entgelt, insbesondere gegenüber der Gesellschafterin sowie für national und international tätige Unternehmen aller Branchen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft wird nicht in den Konzernabschluss der RWE Aktiengesellschaft, Essen, einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Der Konzernabschluss der RWE Aktiengesellschaft wird beim Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht und bekannt gemacht. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die ausgewiesenen Vorjahreszahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 3 bzw. 10 Jahren abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Der im Anlagevermögen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem im Geschäftsjahr 2018 mit der innogy SE, Essen, geschlossenen Einbringungs- und Übertragungsvertrag. Die Abschreibung erfolgt entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Nutzungsdauer berücksichtigt die Erwartungen in Bezug auf seine Bestandsdauer. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, der freiwilligen sozialen Leistungen und der betrieblichen Altersversorgung berücksichtigt. Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen einem Jahr und zehn Jahren. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Ausleihungen einschließlich Arbeitgeberdarlehen sind zum Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Latente Steuern resultieren aus temporären Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen. Die daraus entstehenden Steuerbelastungen und -entlastungen werden saldiert. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Latenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S.2 HGB aktiviert. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Veränderung der bilanzierten latenten Steuern unter dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gesondert ausgewiesen. Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 31,75 % zugrunde. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Aus der Verlängerung des Referenzzeitraums für die Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben auf zehn Jahre im Jahr 2016 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 367.050,00 €. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %), Rentensteigerungen je nach Versorgungsordnung von 1,00 %, 2,00 % bzw. 2,15 % (Vorjahr: 1,00 %, 2,00 % bzw. 2,15 %) sowie unternehmensindividuelle Fluktuationsannahmen berücksichtigt. Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergibt sich die Rückstellung aus dem Saldo des versicherungsmathematischen Barwerts der Verpflichtung und des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens; der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert des verrechneten Deckungsvermögens. Ergebnisauswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden nach Verrechnung im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde mittels Projected-Unit-Credit-Methode durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen entfallen 3.422.899,75 € auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 1.603.159,82 €), davon 2.851.310,33 € auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr 316.589,68 €) sowie 0,00 € auf Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vorjahr: 0,00 €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten das verzinsliche Verrechnungskonto mit der RWE Aktiengesellschaft in Höhe von 6.999.925,97 € (Vorjahr: 6.456.382,00 €). 24.842,80 € der sonstigen Vermögensgegenstände beziehen sich auf Forderungen aus Steuern (Vorjahr: 178.068,41 €). Die Restlaufzeit aller Forderungen sowie von 73.351,72 € der sonstigen Vermögensgegenstände (Vorjahr: 206.244,83 €) liegt unterhalb eines Jahres. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 27.195,55 € (Vorjahr: 27.195,55 €) weisen eine Laufzeit größer ein Jahr auf. (3) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betragen aufgrund der zum 01.01.2021 in Kraft getretenen Cash Management-Vereinbarung mit der RWE Aktiengesellschaft 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). (4) Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB aktiviert wird.
(5) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist in Höhe von 25.000,00 € voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage ist in Höhe von 912.394,73 € gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.610.129,23 € enthalten. Aus dem im Rahmen der Umstellung des Jahresdurchschnittszinssatzes bei Pensionsrückstellungen entstandenen Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag in Höhe von 367.050,00 € und der Bilanzierung aktiver latenter Steuern in Höhe von 3.175.905,87 € resultiert ein ausschüttungsgesperrter Gesamtbetrag in Höhe von 3.542.955,87 €. Dieser ist durch die frei verfügbare Kapitalrücklage und den Gewinnvortrag zuzüglich dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von insgesamt 3.839.992,06 € gedeckt. (6) Rückstellungen
Es erfolgt die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens mit den fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Einzahlungen in Höhe von 464.000,00 € in das Deckungsvermögen.
Als beizulegender Zeitwert der als Wertpapiere des Anlagevermögens kategorisierten Anteile an Investmentvermögen wurde der Rücknahmepreis verwendet. Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens. Die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt. Im Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden ferner Rückstellungen für Deputatverpflichtungen in Höhe von 177.416,00 € ausgewiesen. Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich um Ertragsteuern für das Veranlagungsjahr 2023. In den sonstigen Rückstellungen sind zum Jahresende Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von 1.524.551,78 € enthalten (Vorjahr: 1.371.852,93 €). Darüber hinaus sind Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 317.943,59 € gebildet worden (Vorjahr: 344.484,48 €). (7) Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten entfallen 1.150.148,13 € auf Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 620.630,79 €), davon 0,00 € auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: 0,00 €) und 124.601,17 € auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: 24,89 €). 253.854,11 € der sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Mitarbeitern (Vorjahr: 544.756,95 €). 625.220,59 € betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr: 271.566,36 €) und 42.353,43 € beziehen sich auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: 17.249,38 €). Die Restlaufzeit aller Verbindlichkeiten liegt unterhalb eines Jahres. (8) Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten liegen nicht vor. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt 8.616.125,73 €, davon 7.658.743,44 € gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen mit 1.432.541,73 € aus Miet- und Pachtverhältnissen, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 475.159,44 € sowie mit 7.183.584,00 € aus Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen 16.078.586,58 € (Vorjahr: 14.484.382,60 €) und werden im Wesentlichen aus langfristig abgeschlossenen Verträgen mit verbundenen Unternehmen sowie mit externen Kunden erwirtschaftet. (11) Materialaufwand Der Materialaufwand beträgt 5.354.575,83 € (Vorjahr: 4.500.139,97 €) und betrifft Aufwendungen für bezogene Leistungen, die direkt in Verbindung mit den Umsatzerlösen stehen. (12) Personalaufwand
Im Jahresdurchschnitt waren 57,97 (Vorjahr: 53,06) Mitarbeiter beschäftigt, davon 46,50 in Vollzeit, 8,97 in Teilzeit sowie 2,50 Auszubildende. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen in Anspruch genommene Dienstleistungen verbundener Unternehmen (1.074.770,21 €), Mietaufwendungen für Büroflächen (305.973,24 €) und sonstige Sozialaufwendungen (129.832,11 €). Sonstige Steuern sind aus Wesentlichkeitsgründen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. (14) Zinsergebnis
Im Berichtsjahr wurde der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 65.903,20 € (Vorjahr: 604.288,00 €) mit den Marktwertveränderungen sowie den übrigen Aufwendungen und Erträgen des für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Deckungsvermögens in Höhe von 625.480,46 € (Vorjahr: 1.644.446,01 € Aufwand) verrechnet. Der daraus resultierende Saldo ist in den Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen. (15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten laufende Steuern für das Berichtsjahr in Höhe von 754.104,24 € (Vorjahr: 603.746,55) und einen Ertrag aus der Bilanzierung latenter Steuern in Höhe von 1.273,28 € (Vorjahr: 1.200.996,36 €). Die Veränderung der Steuerlatenzen ist unter (4) Latente Steuern erläutert. Eine eventuelle Steuerpflicht gemäß BEPS Pillar Two Regelungen (MinBestRL-UmsG) ist von der RWE AG zu tragen. (16) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben(17) Organe Die Geschäftsführung der Decadia GmbH wird gemeinsam gebildet von Jörg Paßmann, Sprecher der Geschäftsführung, Mülheim an der Ruhr und Alexander Palfner, kaufmännischer Geschäftsführer, Kamen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Verwaltungsrat der Decadia GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. Es wurden auch keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder des Verwaltungsrats oder an die Geschäftsführer gewährt. (18) Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 135.075,00 €. Eine Rückstellung für noch ausstehende Eingangsrechnungen wurde entsprechend gebildet und ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten.
Essen, 08. März 2024 Die Geschäftsführung Jörg Paßmann Alexander Palfner Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Decadia GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Decadia GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Decadia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 8. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Aissata Touré, Wirtschaftsprüferin ppa. Alexander Völler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.03.2024 festgestellt. |
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