Novell Holding Deutschland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
George-Alexander Friedrich Wilhelm Trümper seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Ingrid Beck seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MICRO FOCUS MHC LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Attachmate Group Germany GmbHBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 30.06.2024Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24I. Allgemeine Angaben Die Attachmate Group Germany GmbH, mit Sitz in Böblingen, ist beim Amtsgericht Stuttgart, Abteilung B, unter der Registernummer HRB 773178 registriert. Der Jahresabschluss der Attachmate Group Germany GmbH, Böblingen (AGG GmbH), wurde in Übereinstimmung mit dem § 264 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267 Abs. 1 HGB auf Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von kleinen Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größen abhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Am 25. August 2022 vereinbarten das Board of Directors von Micro Focus International Plc (jetzt firmierend unter Micro Focus International Limited, im Folgenden „Micro Focus“, die oberste Muttergesellschaft der Micro Focus Group) und die Open Text Corporation („OpenText“) den Barerwerb des gesamten ausgegebenen und noch auszugebenden Aktienkapitals von Micro Focus durch OpenText, über seine hundertprozentige Tochtergesellschaft OpenText UK Holding Limited. Der Barerwerb unterlag der Genehmigung der betroffenen Aktionäre von Micro Focus, der Zustimmung durch das Gericht und dem Erhalt von bestimmten Genehmigungen in Bezug auf das Kartellrecht und ausländischen Investitionen. Die Transaktion wurde nach dem Erhalt der erforderlichen Genehmigungen am 31. Januar 2023 abgeschlossen. Damit ist die OpenText Corporation nun die oberste Muttergesellschaft. Am 28. November 2023 gab das Board of Directors der Open Text Group die Vereinbarung der endgültigen Bedingungen für den Verkauf des Geschäftsbereichs Application Modernization and Connectivity („AMC“) an Rocket Software, Inc. bekannt. Die Transaktion wurde nach dem Erhalt der erforderlichen Genehmigungen am 1. Mai 2024 abgeschlossen. Das Geschäftsjahr der OpenText Corporation endet am 30. Juni. Um das Geschäftsjahresende des Unternehmens an das der OpenText Corporation anzugleichen, hat das Unternehmen mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung am 5. März 2024 das Geschäftsjahr geändert. Der Zeitraum des neuen Geschäftsjahres läuft somit vom 1. Juli bis zum 30. Juni. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres mangelt es im Rumpfgeschäftsjahr vom 01.11.2023 - 30.06.2024 an der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr (01.11.2022 bis 31.10.2023). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagengutes nach der linearen Methode vorgenommen. Den Abschreibungen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalbetrag unter Berücksichtigung erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Etwaige unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Unverpfändete Rückdeckungsansprüche werden auf der Basis von versicherungsmathematischen Gutachten bzw. von Versicherern angegebenen Mitteilungen zu fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital plus Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Umsatz aus Software-Verkäufen wird realisiert, sofern ein unterzeichneter Vertrag mit dem Kunden ohne Rücktrittsrecht vorliegt und die Software vollständig ausgeliefert wurde. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Nennwert bewertet und mit Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet. Der verbleibende positive Saldo, sofern vorhanden, wird in der Bilanz getrennt als „Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung“ angesetzt. Rückstellungen für Zeitwertkonten werden gemäß allgemein anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt, wobei das Verfahren der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck angewendet und die künftige Entwicklung mit ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt wird. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß allgemein anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt, wobei das Verfahren der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck angewendet wird und die künftige Entwicklung mit ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt wird.
Infolge der Anpassung des § 253 HGB werden die Pensionsrückstellungen seit dem 30. Juni 2016 anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre ermittelt. In den Vorjahren erfolgte die Abzinsung nach Maßgabe des entsprechenden Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des 7-Jahres- Durchschnitts-Zinssatzes (1,86 %; i. Vj. 1,7 %) beträgt TEUR -103 (i. Vj. TEUR 654). Die Pensionsrückstellungen werden mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Zur Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls sowie am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB zum Devisenmittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Beachtung des Anschaffungswert- und Imparitätsprinzips, d. h. Kursverluste werden erfolgswirksam erfasst, Kursgewinne werden nicht erfasst. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder kürzer werden die Kursverluste und Kursgewinne sofort erfolgswirksam erfasst. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen (abgegrenzte Vorauszahlungen für Wartungsverträge und Services). Zum 30. Juni 2024 besteht wie im Vorjahr ein Saldo aus aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.825 (i. Vj. TEUR 4.052), der gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurde. Die aktiven latenten Steuern sind mit dem unternehmensspezifischen Ertragsteuersatz von 29,13 % (i. Vj. 29,13 %) bewertet und resultieren aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen bei folgenden Vermögensgegenständen und Schulden:
III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anschaffungskosten, der Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Aus dem Erwerb eines Geschäftsbereichs der SUSE Linux GmbH (Non-Marcel-Business) ergab sich ein zu erfassender Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe des Kaufpreises von TEUR 927 Kraft einer am 1. Februar 2019 abgeschlossenen und am 1. Februar 2019 wirksamen Unternehmensübertragungsvereinbarung wurde der Betriebsteil „Marcel Business“ an die SUSE Linux GmbH, Nürnberg, veräußert. Gemäß § 613a BGB kam es im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang zum Übergang der Arbeitsverhältnisse der Arbeitnehmer des Betriebsteils an das erwerbende Unternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Vermögensgegenstände aus der Überdotierung von leistungsorientierten Verpflichtungen Planvermögen, das Pensionsverpflichtungen oder anderen Leistungen an Arbeitnehmer entspricht, wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird gem. § 246 (2) HGB von mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet, und etwaige Überschüsse des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens gegenüber den Leistungsverpflichtungen werden als Vermögensgegenstände aus der Überdotierung von leistungsorientierten Verpflichtungen angesetzt und ausgewiesen.
Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und Anwartschaften
Erträge aus Planvermögen wurden in Höhe von TEUR 416 (i. Vj. TEUR 150) mit Aufwendungen aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 268 (i. Vj. TEUR 297) verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten des Planvermögens belaufen sich auf TEUR 6.424. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.569, die aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert resultiert. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Rechnungsabgrenzungsposten Dieser Bilanzposten enthält im Wesentlichen Vorauszahlungen von Kunden im Rahmen von Wartungsverträgen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter
Honorare des Abschlussprüfers Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG AG im Geschäftsjahr 2023/24 angefallenen Aufwendungen betrugen TEUR 82 und betrafen ausschließlich Leistungen für die Abschlussprüfung. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Mit Wirkung vom 16. Dezember 2024 wurden die oben genannten Geschäftsführer abberufen und folgende Personen zum Geschäftsführer benannt:
Konzernzugehörigkeit Der Abschluss der Attachmate Group Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Open Text Corporation, Waterloo, Ontario/Kanada, einbezogen, welcher nach den amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt wird. Der Konzernabschluss der Open Text Software GmbH wird bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC), 100 F Street, NE, Washington, DC 20549, USA, offengelegt und ist bei der Konzernobergesellschaft unter der Internetadresse http://www.opentext.com/2/global/company/investors/ir-reports-annual. htm veröffentlicht oder kann unter investors@opentext. com angefordert werden. Wesentliche Unterschiede zwischen den Bilanzierungsregeln nach US-GAAP und HGB betreffen vor allem Eigenkapital und Pensionsrückstellungen. Mit den Vorschriften des HGB sollen insbesondere die Gläubigerinteressen und die Rechtsform des Unternehmens berücksichtigt werden. Bei der amerikanischen Rechnungslegung hingegen stehen die Investoren als Adressaten im Vordergrund. Als Generalnorm gilt nach US-GAAP der Grundsatz „fair presentation“. Dem Vorsichtsprinzip als dominierenden Rechnungslegungsgrundsatz des HGB steht in der amerikanischen Rechnungslegung das Prinzip der periodengerechten Gewinnermittlung gegenüber. Nach US-GAAP können fallweise demnach „unrealisierte Gewinne“ ausgewiesen werden. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Böblingen, den 21.11.2025 Attachmate Group Germany GmbH Ingrid Beck George - Alexander Trümper Der Jahresabschluss zum 30.06.2024 der Attachmate Group Germany GmbH, Berlin, wurde am 10.12.2025 festgestellt. |
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