V & N GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jurij Timoschenko seit 17.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.00% | |
| 33.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KIFFE V & N GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023KIFFE V & N GmbHDie Aussagen, die im Lagebericht gemacht sind, beruhen auf aktuellen Planungen und Annahmen. Dieser Lagebericht enthält Zukunftsaussagen, die nur für den Zeitpunkt gültig sind, zu dem sie gemacht werden. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken. Eine Reihe von nicht vorhersehbaren Faktoren können dafür sorgen, dass die Prognosen von dem tatsächlich erreichten Ergebnis abweichen können. Unternehmen Die KIFFE V & N GmbH hat ihren Sitz in Hamm und den Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und alle damit verbundenen Nebentätigkeiten, insbesondere den Betrieb einer Kfz-Werkstatt, zum Gegenstand. Das Autohaus vertritt die Marken Fiat, Renault, Dacia, Mitsubishi und Opel. Mit diesen Marken sind gewisse Verkaufsrichtzahlen vereinbart. Geschäftsverlauf Unternehmenssteuerung In den letzten Jahren haben der Geschäftsführer und die Gesellschafter der KIFFE V & N GmbH intensiv an der Stärkung des Eigenkapitals und dem sukzessiven Abbau der bestehenden Verlustvorträge gearbeitet. Dieses Vorhaben wird auch weiterhin verfolgt. Der Fokus wird daneben auf die hohe Zufriedenheit der Geschäftspartner, vor allem der Kunden und die daraus zu erzielende gute Marktposition sein. Grundlage für die Weiterentwicklung des Unternehmens bilden folgende Hauptpunkte: • Eine Optimierung des Bestandmanagements für Gebrauchtfahrzeuge und neue Fahrzeuge, durch effektive Einkaufsplanung zur Steigerung des Gesamtergebnisses. • Wettbewerbsfähige Preiskonditionen, durch Berücksichtigung der Nachfrageelastizität und des Preisverfalls in der Fahrzeugbranche. • Rabatte, zur Kundengewinnung und Umsatzsteigerung. Mengenrabatte oder zeitlich begrenzte Specials animieren zur Mehrabnahme und gestalten die erwünschten Absatzverläufe. Die strategischen und operativen Planungen werden zeitnah gesetzt. Umsatzerlöse Das Unternehmen hat auch in 2023 eine positive Geschäftsentwicklung vorzuweisen. Die realisierten Wachstumsstrategien haben zu einem positiven Ergebnis geführt. Die Umsatzerlöse sind um 7,31 % auf 31,9 € Mio. gestiegen. Allgemeine Entwicklung Wirtschaftliche Rahmenbedingung Der Markt für Fahrzeuge war im abgelaufenen Jahr weiterhin geprägt von Unsicherheiten hinsichtlich der Debatte um Verbrennerfahrzeuge. Das Jahr 2023 war wirtschaftlich geprägt von den Auswirkungen des Konfliktes in der Ukraine. Dies führte unter anderem auch zu stark steigenden Energiepreisen. Die steigende Inflation führte in allen Bereichen zu Kostensteigerungen. Wesentliche Absatzmärkte Wesentlicher Absatzmarkt ist der Privatkundensektor (79 %). Fahrzeuge werden neben Kunden aus Nordrhein-Westfalen zunehmend deutschlandweit über den Internethandel verkauft. Ein Export von Fahrzeugen findet nicht statt. Fahrzeugmarkt in Deutschland Die Verkaufszahlen der KIFFE V & N sind sowohl im Bereich der Neu-/Vorführwagen als auch im Bereich der Gebrauchtwagen gegenüber Vorjahresniveau angestiegen. Gesamteinschätzung der Unternehmensleitung Die gravierenden Einschnitte in die Weltwirtschaft aufgrund des Konfliktes in der Ukraine sowie steigenden Inflation hat auch die Fahrzeugmärkte beeinflusst. Der anhaltende Wettbewerbsdruck führt weiterhin zu Preiskämpfen bei den Fahrzeugherstellern. Der Handel von Elektromobilfahrzeugen nimmt weiter zu. Die KIFFE V & N GmbH hat aufgrund der guten Ertragslage die Anzahl ihrer Mitarbeiter mit 53 Arbeitnehmern konstant gehalten. Aufgrund der positiven Entwicklung des Unternehmens hat die KIFFE V & N GmbH in die Stärkung der Führungsebene sowie die Erweiterung der Verkaufsflächen investiert. Diese Maßnahmen sollen zur stetigen Steigerung des Unternehmenserfolges beitragen. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate sind negativ, da derzeit aufgrund der starken Inflation und der damit verbundenen Kostensteigerungen keine Einschätzung der Entwicklung des Kaufverhaltens möglich ist. Ferner führen die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland zu weiteren Unsicherheiten. Konsequente und kontinuierliche Verfolgung von festgelegten Maßnahmen und definierten Zielen führte zur permanenten Verbesserung unseres Kosten- und Leistungsmanagements. Informationen zur Auftragslage Die Auftragslage ist gut. Der Umsatzerlös wird aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen generiert. Er ist um 7,31 % von 29,7 Mio. € auf 31,9 Mio. € gestiegen. Kostensenkung und Effizienzsteigerung KIFFE V & N GmbH hat im Jahr 2012 einen Maßnahmenplan zur Ergebnisverbesserung durch den Unternehmensberater Herrn Hofmann fertigen lassen. Alle Maßnahmen werden umgesetzt und greifen. Extremen Kostenbelastungen werden wir auch zukünftig mit Produktivitäts- und Effizienzsteigerung entgegentreten. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar: Im Unternehmen stiegen die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,31 %. Mit 31,9 Mio. € (Vorjahr 29,7 Mio. €) konnte ein moderater Umsatz erzielt werden. Die positive Entwicklung der Umsatzerlöse basiert auf der permanenten Steigerung der Absatzzahlen. Die Aufwendungen bestehen überwiegend - korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen - aus dem Ankauf von ware und Fahrzeugen 27,56 Mio €). Das Jahresergebnis beträgt 168.284,70 € (Vorjahr 406.713,60 €). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 504.568,55 € (Vorjahr 658.515,04 €). Die Umsatzrentabilität beträgt 0,53 % (Vorjahr 1,37 %). Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 5,39 % (Vorjahr 5,92 %). Die Vermögensstruktur des Unternehmens stellt sich wie folgt dar: Die Bilanzsumme des Unternehmens liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 7,64 Mio. € unter dem Vorjahr (Vorjahr 7,99 Mio. €). Das Fremdkapital beträgt 6,73 Mio. € und ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,11 % gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,86 % (Vorjahr 7,31 %). Die Finanzlage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar: Zum Bilanzstichtag ist die Liquidität der Gesellschaft angespannt. Die Gesellschafter sind im Bedarfsfalle zu Kapitalerhöhungen bereit. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen werden stets durch schnelle Zahlung erfüllt. Nachtragsbericht Im Jahr 2023 sehen sich die Unternehmen aufgrund steigender Inflation mit steigenden Kostenfaktoren konfrontiert. Insbesondere die Energiekosten sind ein unkalkulierbarer Posten. Die unsichere Wirtschaftslage führt auch zu einem vorsichtigen Käuferverhalten. Risiken Gemäß der Risikomanagementstrategie der KIFFE V & N GmbH werden die vielfältigen Risiken, die mit den geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens untrennbar verbunden sind, minimiert bzw. nach Möglichkeit vermieden, um potentielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden. Risiken werden bewusst nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und dies im Rahmen der Nutzung günstiger Geschäftsgelegenheiten zur Steigerung des Unternehmenswertes unvermeidbar ist. Das Unternehmen definiert klar die Aufgabenbereiche. Berichts- und Dokumentationspflichten sind ebenfalls klar festgelegt. Im Rahmen der definierten Zuständigkeiten werden potentielle Risiken identifiziert, geeignete Maßnahmen für deren Steuerung und Kontrolle erarbeitet und implementiert sowie die Zielerreichung durch die getroffenen Maßnahmen laufend kontrolliert. Die Wirksamkeit des Steuerungs- und Kontrollsystems wird kontinuierlich überprüft. Im Prozess der Identifizierung und Bewertung von Risiken wird die Eintrittswahrscheinlichkeit von Einzelrisiken geschätzt und anschließend die jeweilige potentielle Schadenshöhe quantitativ bewertet. Die Geschäftsleitung kümmert sich persönlich um die Risikobetreuung. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sieht sich die KIFFE V & N GmbH mit folgenden wesentlichen Risikofeldern konfrontiert: Umfeld und Branchenrisiko Die KIFFE V & N GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit erheblich von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Nachwehen der Corona-Pandemie, der Konflikt in der Ukraine sowie damit einhergehende stark steigende Energiepreise haben die wirtschaftlichen Aktivitäten in allen Ländern stark eingeschränkt. Es muss mit Entlassungen von Personal gerechnet werden. Dementsprechend ist das Konsum- und Investitionsverhalten als zögerlich anzusehen. Diese Entwicklung beeinflusst die wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens in hohem Maße. Veränderungen des rechtlichen Umfelds, wie steigende gesetzliche Anforderungen bzgl. Fahrzeugsicherheit, Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen sowie Herstellerübernahmen, stellen weiterhin einen Risikofaktor dar. Finanzwirtschaftlichen Risiken Finanzwirtschaftlichen Risiken umfassen Bonitäts- sowie Liquiditätsrisiken. Diese Risiken werden durch den Dienstleister "First Debit" abgesichert. Gesamteinschätzung der Risikosituation Von den beschriebenen Risiken kann potentiell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der KIFFE V & N GmbH ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand der KIFFE V & N GmbH in einem überschaubaren Zeitraum gefährden können. Prognosebericht Ausblick 2024 und 2025 Gesamtwirtschaftliche Situation Die Wirtschaft sieht sich mit einer starken Inflation konfrontiert. Insbesondere sehr hohe und nicht kalkulierbare Energiekosten führen zu enormen Kostensteigerungen sowie zurückhaltendes Käuferverhalten auf der Verbraucherseite. Hinzu kommt der seit Februar 2022 andauernde Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, der sowohl zu Einschränkungen im Handel als auch zu Lieferengpässen führt. Diese Auswirkungen sind nach wie vor spürbar. Der Händlervertrag zur Berechtigung des Verkaufs von Neuwagen der Marke Opel ist zu Ende 2023 gekündigt worden. Es wird nur der Händlerservicevertrag der Marke Opel über das Jahr 2023 hinaus fortgeführt. Voraussichtliche Entwicklung KIFFE V & N GmbH Aufgrund der Situation in der Weltwirtschaft wird mit einem Umsatzrückgang gerechnet. Aufgrund des Vorhaltens diverser Gebraucht- und Neuwagen kann der Markt derzeit noch gut bedient werden. Es wird damit gerechnet, dass auch die Kiffe V & N GmbH von Lieferschwierigkeiten betroffen sein wird. Erwartete Ertragslage Die Erträge werden im Geschäftsjahr 2024 wahrscheinlich auf dem Niveau von 2023 liegen. Die weitere Entwicklung aufgrund der weltwirtschaftlichen Geschehnisse ist schwer absehbar. Für 2024 wird mit einem ähnlichen Ergebnis wie 2023 gerechnet. Insgesamt erwarten wir für 2024 ein positives Ergebnis. Für das Jahr 2025 erwarten wir ein Ergebnis, das besser als 2024 ausfallen wird. Erwartete Finanzlage In 2024 erwarten wir einen positiven Cashflow. Für 2025 erwarten wir einen positiveren Cashflow als 2024. Erwartete Entwicklung der Belegschaft Ein Entlassen von Mitarbeitern ist bislang nicht vorgesehen, aber aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Chancen der künftigen Entwicklung Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind derzeit sehr unsicher. Aufgrund des fachmännischen Geschäftskonzeptes wird das Unternehmen in diesem Umfeld die Chancen bestmöglich nutzen und sieht sich für das Wirtschaftsjahr 2024 stabil aufgestellt. Für das Jahr 2025 hat sich das Unternehmen vorgenommen, seine Geschäfte weiter voranzubringen, Umsätze und Gewinne zu generieren und seinen Marktanteil zu erweitern. Aufgrund der diesbezüglichen Bemühungen sieht sich die KIFFE V & N GmbH in der Lage, die Auswirkungen der Inflation gut zu überstehen. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
Hamm, 19. Dezember 2024 KIFFE V & N GmbH gez. Jurj Timoschenko, Geschäftsführung HandelsrechtAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Kiffe V & N GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Jahresabschluss ist nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vom 17. Juli 2015 aufgestellt worden. Die Anwendung der geänderten Vorschriften erfolgte erstmals für das Geschäftsjahr 2016. Ausweisänderungen ergaben sich hieraus nicht. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 (2) HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Registernummer HRB 6454 eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Erläuterung nach § 285 Nr. 13 HGB ist folgendes festzustellen. Die Abschreibungsdauer des Geschäfts- bzw. Firmenwerts der Kiffe GmbH & Co. KG wurde mit einem Lebenszyklus von 10 Jahren bewertet. Anhaltspunkt hierfür war der langfristige Händlervertrag mit der Adam Opel AG. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten die nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge, d. h. neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten wurden ggf. auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung erfolge pro rata temporis. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,01 bis 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind, ausgehend vom Nennwert, unter Beachtung eines evtl. Ausfallrisikos, bewertet worden. Dem Risiko des Forderungsausfalls bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen und zur Abdeckung des allgemeinen Forderungsausfallrisikos sowie des zusätzlichen Verwaltungsaufwands und Zinsverlustes wurde zudem eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. III. Erläuterungen zur Bilanz Verbindlichkeiten Zur Erläuterung nach § 285 Nr. 1 und 2 sowie § 268 (5) und (7) HGB ist folgendes festzustellen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten von EUR 400.000,00 (Vorjahr: EUR 500.000,00). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen EUR 198.086,69 (Vorjahr: EUR 39.259,81). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen EUR 8.347,40 (Vorjahr: EUR 1.933,93). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, beträgt EUR 250.000,00 gegenüber der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG. Hierzu sind Sicherheiten durch Grundschulden über insgesamt EUR 1.160.000,00 im Grundbuch von Hamm Blatt 3210 lastend auf dem AH "Werler Str. 171-177 in Hamm" (Eigentümer KPT GbR) hinterlegt. Desweiteren bürgt die KPT GbR für das Darlehen 1747 613 621 in Höhe von EUR 1.000.000,00. Die Sicherheiten haften gleichzeitig noch für andere Kredite an Dritte. Rückstellungen Zur Erläuterung nach § 285 Nr. 12 HGB ist folgendes festzustellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden. Bei den Rückstellungen bis zu einem Jahr wurde auf die Ausübung von Abzinsungswahlrechten verzichtet. Als wesentliche Rückstellungen sind zum einen die Urlaubs- u. Überstundenrückstellungen für Personal angesetzt worden die nach dem aktuellen Gehalts- sowie Lohnwerten pro Mitarbeiter sowie den derzeitigen Sozialversicherungsabgabewerten ermittelt wurden. Zum anderen sind die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten auf Grundlage der bestehenden Angebote oder Erfahrungswerte aus Vorjahren nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Kosten- und Preissteigerungen angesetzt worden. Erläuterungen einzelner Bilanzpositionen AKTIVA B. Umlaufvermögen II. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kto. 0996 Pauschalwertberichtigung auf Forderungen bis 1 J. Der Bilanzansatz entwickelt sich wie folgt:
Zur Abdeckung des latenten Risikos wird für das Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine weitere Wertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen vorgenommen. Es ergibt sich im Einzelnen folgende Berechnung:
2. Sonstige Vermögensgegenstände Kto. 1530 Forderungen gg. Personal aus Lohn und Gehalt
Kto. 1548 VoSt im Folgejahr abziehbar
Kto. 1549 Körperschaftssteuerrückforderung
C. Aktive Rechnungsabgrenungsposten Kto. 0980 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
PASSIVA A. Eigenkapital
B. Rückstellungen 2. Sonstige Rückstellungen Kto. 0956 Gewerbesteuerrückstellung §4 (5b) EStG
2. Sonstige Rückstellungen Kto. 0965 Rückstellung f. Personal
Kto. 0966 Rückstellungen zur Erfüllung d. Aufbewahrungspflichten Rückstellung für Aufbewahrungskosten Aufstellung der Jahreskosten:
Kto. 0970 sonstige Rückstellungen
Kto. 0977 Rückstellungen f. Abschluss- und Prüfungskosten
C. Verbindlichkeiten 4. Sonstige Verbindlichkeiten Kto. 1701 sonstige Verbindlichkeiten bis 1 Jahr
Erhaltene Anzahlung bis 1 Jahr
Kto. 1736 Verbindlichkeiten Betriebssteuern
Kto. 1741 Verbindlichkeinten Lohnsteuer
Kto. 1742 Verb. soziale Sicherheit
Kto. 1748 Verb. Einbehaltung Arbeitnehmer
Kto. 1759 Voraus. Beitrag ggü. SV-Träger
Kto. 1789 Umsatzteuer lfd. Jahr
Kto. 1790 Umsatzteuer Vorjahr USt lt. Erklärung 2022 ./. 5.966,51 ERLÄUTERUNGEN EINZELNER G u. V-POSITIONEN Sonstiges Die Zusammensetzung der in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Positionen ergibt sich aus den beigefügten Kontennachweisen. Soweit erforderlich, werden zu einzelnen Positionen gesonderte Erläuterungen gegeben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem in der Anlage beigefügten Verzeichnis. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer 53. Die Geschäftsführer innerhalb des Geschäftsjahres waren Herr Jurj Timoschenko und Herr Yury Korotchenko.
Jurj Timoschenko, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileDie Geschäftsführer sind Juri Timoschenko. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die KIFFE V & N GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KIFFE V & N GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KIFFE V & N GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln 27. Dezember 2024 KUGK
Treuhand GmbH
Uwe Kuhnke, Wirtschaftsprüfer |
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