Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
A.R.C. Laser GmbH
Bessemerstraße 14, 90411 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Colin Francis Thyzel seit 16.8.2024 | Prokura |
Irene Basel seit 16.8.2024 | Prokura |
Angela Thyzel seit 6.10.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MedTech LaserGroup GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A.R.C. Laser GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und die Produktion laserbasierter Lösungen für schonende und effektive Operationen und Behandlungen. Von höchst komplexen ophthalmologischen Eingriffen bis hin zur Nagelpilzbehandlung. Ihre Innovationen haben die A.R.C. Laser GmbH zu einem der stärksten Laserunternehmen weltweit gemacht. 2. Ziele und Strategien Die A.R.C. Laser GmbH will aus Ihrer Innovationskraft heraus weitere Produkte entwickeln und verwandte Geschäftsfelder erschließen bzw. ausbauen. Zudem soll durch einen effizienten und modernen Produktionsprozess am Standort Nürnberg Innovationskraft und Fertigungsknowhow optimal verbunden werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz einer erhöhten, wenn auch nachlassenden Inflation und zunehmender geopolitischer Konflikte blieb die Weltwirtschaft im Jahr 2023 widerstandsfähig. Vor diesem Hintergrund wuchs das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 2,6 %. Während sich der Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine etwas verlangsamte, blieb die Inflation hoch und belastete im Jahresverlauf weiterhin die Einkommen der privaten Haushalte sowie die Verbraucherstimmung. Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen legte in Deutschland nach Angaben der offiziellen Wirtschaftsstatistik im Jahr 2023 um 3,0 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro zu. Ein genauer Blick in die Werte zeigt, dass die kleineren und mittleren Unternehmen deutlich schwächer wachsen als die größeren Unternehmen mit Jahresumsätzen von über 100 Millionen Euro. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4 Prozent deutlich besser als die Inlandsentwicklung ab. Die globale Entwicklung hat sich nach den Corona-Krisenjahren also wieder besser entwickelt. Das ungewichtete Wachstum liegt bei 3,4 Prozent, so dass hier die Unterschiede zwischen KMU und Großkonzernen noch deutlicher ausfallen. 2. Geschäftsverlauf Die Prognosen für das Berichtsjahr sind im Wesentlichen eingetreten. Zum einen liegt dies in gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsätzen aus dem laufenden Geschäft. Dem Umsatzwachstum stehen im Berichtsjahr gegenläufige Effekte aus den verstärkt auftretenden Inflationseffekten, u.a. aus gestiegenen Rohstoff- und Transportpreisen sowie höheren Lohn- und Gehaltskosten gegenüber. Diese Effekte konnten jedoch durch die verbesserte Ertragslage überkompensiert werden. Im Gesamtergebnis liegt, wie prognostiziert, der Jahresüberschuss über dem des Vorjahres. 3. Lage 1. Ertragslage Der Rohertrag der A.R.C. Laser GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 1.384 TEUR bzw. 16,4% von 8.464 TEUR auf 9.848 TEUR. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 236 auf TEUR 4.747 (VJ. TEUR 4.511) gestiegen. Das Jahresergebnis belief sich auf 1.851 TEUR (VJ. 1.244 TEUR) und lag damit über dem Vorjahresniveau. 2. Finanzlage Die Ausschüttungspolitik ist weiterhin vom Erhalt einer hohen bilanziellen Eigenkapitalquote bestimmt. So ist die Gesellschaft überwiegend mit Eigenkapital (GJ. 72,8 %, VJ. 73,0 %) finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist unter Beachtung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen durch den positiven und konstanten Cashflow, den hohen Bestand an flüssigen Mitteln sowie die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist bei einer Bilanzsumme in Höhe von 9.427 TEUR auch im Geschäftsjahr 2023 von einer hohen, aber branchenüblichen Vorfinanzierung im Bereich der Vorräte und Forderungen geprägt. So ist das Umlaufvermögen im Berichtsjahr von 9.016 TEUR um 247 TEUR auf 8.769 gesunken. Dagegen ist das Anlagevermögen um 57 TEUR auf 633 TEUR gestiegen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Umsatzplanung geht auf Basis des aktuellen Auftragseingangs von leicht steigenden Umsatzerlösen für das Jahr 2024 aus. Gleichzeitig soll weiterhin eine im Wesentlichen konstante Personal- und Materialaufwandsstruktur erhalten werden. Damit soll im Jahr 2024 auch ein leicht steigendes Jahresergebnis erzielt werden. 2. Risikobericht Seit mehreren Jahren bestehen Versicherungen zur Abdeckung der wesentlichen betrieblichen Risiken. Aufgrund des hohen Bestands an flüssigen Mitteln, sowie der hohen Eigenkapitalquote sind finanzielle Risiken gegenwärtig nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, die unter anderem auch unserem funktionierenden Forderungsmanagement geschuldet ist. Währungsrisiken bestehen, aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro nur in geringem Maße. Unser Einkauf beobachtet die Marktpreisentwicklung der wichtigsten Komponenten unserer Produkte sehr genau und berücksichtigt diese in der Einkaufsstrategie. Zinsrisiken werden durch die hohe Eigenkapitalquote zum großen Teil vermieden. Der Wettbewerb um eine qualifizierte Belegschaft ist weiterhin intensiv. 3. Chancenbericht Aufgrund der guten Marktstellung der Gesellschaft in Kombination mit der Innovationskraft bzw. dem vorhandenen Fertigungsknow-how am Standort Nürnberg besteht für die A.R.C. Laser GmbH die Möglichkeit weitere Produkte zu entwickeln und diese erfolgreich am Markt zu platzieren. Aufgrund der guten Ertragslage besteht für das Unternehmen die Möglichkeit, künftige Investitionen weitgehend aus dem Cashflow bedienen zu können.
Nürnberg, den 12. April 2024 gez. Angela Thyzel, Geschäftsführerin gez. Gisela Thyzel, Geschäftsführerin HandelsrechtAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die A.R.C. Laser GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 22103 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 ff. HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Pflichtangaben im Anhang wurde Gebrauch gemacht. Es gelten die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BILRUG) sowie das GmbH-Gesetz. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsvorschriften werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierung und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgte nach folgenden Grundsätzen: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzip. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung BILANZ Die Geschäftsabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Anhang beigefügt ist. Zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände" ist die Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gesondert zu vermerken. Dieser Angabenpflicht wird im Anhang nachgekommen. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen Euro 12.860,00 (Vj.: Euro 12.860,00). Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 3.035,80). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 1.376.558,32). Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 150.000,00. Die Entwicklung des Bilanzgewinns ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Steuerrückstellungen bestehen für erwartete Steuernachzahlungen für die Jahre 2021 bis 2023. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von Euro 313.600,00 (Vj.: Euro 313.000,00), Rückstellungen für Schadenersatzrisiken in Höhe von Euro 620.000,00 (Vj.: Euro 620.000,00), sowie Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von Euro 308.400,00 (Vj.: Euro 293.900,00). Es besteht eine passive Steuerlatenz in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 4.050,00). Es besteht eine aktive Steuerlatenz in Höhe von Euro 6.990,00 (VJ.: Euro 0,00). Diese resultiert aus der unterschiedlichen Bewertung verschiedener Bilanzpositionen. Die Berechnung der latenten Steuern basiert auf einem Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und einem Prozentsatz in Höhe von 16,35% für die Gewerbesteuer (Gesamtsteuerbelastung 32,17%). Von dem Aktivierungswahlrecht wurde gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB insoweit kein Gebrauch gemacht.
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert (Vorjahreswerte in Klammer):
*) davon aus Steuern: EUR 194.172,91 (Vj.: EUR 417.657,15) Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Die unter § 285 Nr. 3a HGB normierte Angabepflicht kommt nur zum Tragen, sofern zum Bilanzstichtag der Gesamtbetrag für die Beurteilung der Finanzlage von besonderer Bedeutung ist. Aufgrund der finanziellen Situation zum Stichtag sind die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von nicht wesentlicher Bedeutung. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In der Position "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erlöse aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 16.136,61 (Vj.: Euro 9.118,61) enthalten. In der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 19.797,78 (Vj.: Euro 7.259,68) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (Vj.: Euro 6.558,32) enthalten. In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 25.878,92 (Vj.: Euro 26.672,00) enthalten. IV. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 77 Arbeitnehmer (31 Arbeiter und 46 Angestellte) beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der A.R.C. Laser GmbH durch Frau Angela Thyzel, Geschäftsführerin Frau Gisela Thyzel, Geschäftsführerin Die Geschäftsführerinnen sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Nennung der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. V. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.850.829,44 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 13. März 2024 gez. Angela Thyzel, Geschäftsführerin gez. Gisela Thyzel, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die A. R. C. Laser GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A. R. C. Laser GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A. R. C. Laser GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 30. April 2024 Appel
Spies Vogt Züll Nürnberger Treuhand
Partnergesellschaft
M.A. Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer M.Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer |
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